VIDEO | 125 Jahre Kaufmannsschulen in Hagen

Die Kaufmannschulen in Hagen feiern 125-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass gibt es noch bis Samstag, 2. Juli 2016, eine Ausstellung über die Entwicklung der Kaufmannschulen und der Berufe in der Rathaus Galerie Hagen.

DGB Hagen: Wenig rühmlicher Spitzenplatz des Hagener Arbeitsmarktes

Hagen. (DGB Hagen) Die Hagener Gewerkschaften nehmen mit Bedauern den Anstieg der Arbeitslosigkeit zur Kenntnis. Von den 10.883 Erwerbslosen leben zudem über 80% im Hartz-IV-Bezug und von diesen wiederum werden über 40% als Ausländer gezählt, wobei es sicherlich interessant wäre, sich diese Gruppe noch mal differenzierter zu betrachten, um gezielter unterstützen zu können. Der Spitzenplatz beim landesweit höchsten Ausländeranteil an der Erwerbslosigkeit ist wenig rühmlich. Festzuhalten ist obendrein, dass damit in Hagen die landes- und bundesweite gute Entwicklung an gestiegener sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung vorbeigeht, die jeweils ein Plus 2,6% zum Vorjahr vorzuweisen hat. Ruth Schäfer für den örtlichen DGB: „Die Gründe, warum Hagen von diesem Trend so abgehängt ist, sollten Verantwortliche und Experten näher untersuchen, um Abhilfe schaffen zu können. Dennoch scheint die positive Entwicklung anderorts zu bestätigen, dass der Mindestlohn kein Jobkiller, sondern durch die Binnenmarktstärkung eher beschäftigungsfördernd wirkt. Jeder Cent mehr beim Mindestlohn bedeutet 70 Millionen Euro mehr Kaufkraft pro Jahr – und damit mehr Steuereinnahmen und Stärkung des sozialen Sicherungssystems. Deshalb ist die vorgeschlagene Anhebung des Mindestlohn auf 8,84 € nur zu begrüßen.“

Architektonische Zeitreise mit der VHS

Zu einer architektonischen Zeitreise rund um das Kunstquartier Hagen mit der Gästeführerin Bettina Becker lädt die Volkshochschule (VHS) in Kooperation mit dem Osthaus Museum für Dienstag, 12. Juli, von 11 bis 12.30 Uhr ein.

Vom Klassizismus über Historismus und Jugendstil bis hin zur Architektur des 21. Jahrhunderts sind rund um das Kunstquartier Hagen über 200 Jahre Architekturgeschichte vereint. Nach einem Rundgang zu den einzelnen Gebäuden besteht die Möglichkeit zur Besichtigung des historischen Teils des Osthaus Museums, des ehemaligen Folkwang-Museums, das der belgische Künstler Henry van de Velde im Jugendstil gestaltet hat. Der Treffpunkt ist vor dem Eingang des Osthaus Museums. Der Eintritt für das Kunstquartier von 5 € wird vor Ort bar kassiert, die Führung ist darin enthalten. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kursnummer 1047 unter Telefon 02331/207-3622.

OGS und Altenwohnheim Dahl initiieren Leseprojekt

Hagen-Dahl. Strahlende Gesichter auf der einen, wertvolle Erfahrungen auf der anderen Seite. Der Blickwinkel ist dabei beliebig zu wählen, denn der Austausch zwischen der OGS der Grundschule Volmetal und den Bewohnern des Ev. Altenwohnheims Dahl ist beispielgebend für einen gelebten Generationen-Austausch. Seit mehreren Jahren schon finden immer wieder gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen statt, das aktuelle Leseprojekt ist dabei sicherlich ein Highlight.

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© Diakonie Hagen

Gemeinsam mit der Hagener Theaterpädagogin Gabi Laatsch wurde seit Mai die Lesekompetenz der Grundschüler gestärkt. „Dabei wurde auf die Betonung, Atmung und Lesetechnik Wert gelegt“, berichtet Ann-Kathrin Riecks von der OGS. Ziel war es, dass die Schüler vor Publikum vortragen können. Ihr Können haben sie jetzt im Rahmen eines Lesecafés im Altenwohnheim Dahl eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Wie in der Vergangenheit, so ging es auch bei diesem Leseprojekt darum, gegenseitig voneinander zu lernen. „Unsere Bewohner Amoena Hirschfelder und Klaus Dahlbüdding waren deshalb im Vorfeld auch zu Besuch in der OGS“, berichtet Monick Demirel vom Sozialen Dienst. „Dabei galt es auch, sich in die Rolle der Bewohner hineinzuversetzen.“ Entsprechend gut vorbereitet konnten die Gedichte, Lieder und Geschichten rund um das Thema Sommer am Dienstag (28. Juni) vorgetragen werden. Immer auch begleitet von Bildern, die im Hintergrund zu sehen waren. Als Anerkennung gab es für die OGS-Schüler Lesezertifikate.

Nach den Sommerferien setzen wir das Projekt fort, die Schüler werden dann drei- bis viermal im Monat bei uns zu Gast sein und entweder in Kleingruppen oder auf den Zimmern etwas vorlesen“, so Monick Demirel. Möglich wurde dieses Projekt auch dank finanzieller Unterstützung der Bezirksvertretung Eile/ Dahl.

Williams und Anzuluni wechseln nach Hagen

Basketball Bundesligist Phoenix Hagen ist auf der Suche nach einem erfahrenen Aufbauspieler fündig geworden. Richard Williams wechselt von den Kirchheim Knights an die Volme. Ebenfalls neu in Hagen ist der vielseitige Flügelspieler Yannick Anzuluni, der vom schwedischen Klub Umea BSKT kommt. Verlassen wird die Feuervögel hingegen J.J. Mann.

Der 28-jährige Williams spielt bereits seit fünf Jahren in Deutschland. Unter anderem war er in der 1. Bundesliga für RASTA Vechta und die FRAPORT SKYLINERS aktiv. Der 1,78 m große Guard gilt als echter Leader. Nach einer Saison in Hannover (Pro B) wechselte der US-Amerikaner 2012 nach Vechta in die Pro A. Mit den Niedersachsen schaffte Richard Williams auf Anhieb den Aufstieg in die Beko BBL und wurde 2012/2013 zum Spieler des Jahres in der Pro A gekürt.

In der BBL überzeugte Williams mit starken 14,7 Punkten, 4,4 Assists und 4,7 Rebounds. Das reichte zwar nicht zum Klassenerhalt für Vechta, doch Richard Williams konnte sich für höhere Aufgaben empfehlen. Er schloss sich 2014 den FRAPORT SKYLINERS an. Eine Knieverletzung bremste ihn dort gegen Ende der Hinrunde allerdings aus. Williams ging zurück nach Vechta und wechselte 2015 dann nach Kirchheim. Er führte die Knights auf Platz drei der Pro A-Hauptrunde und gefiel mit durchschnittlich 15,4 Punkten, 8,1 Assists und 4,2 Rebounds. „Es ist wichtig für uns, dass wir mit Richard Williams einen erfahrenen, echten Point Guard für uns gewinnen konnten, der die Liga kennt und der ein sehr kompletter Spieler ist. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagt Hagens Trainer Ingo Freyer.

Yannick Anzuluni verfügt ebenfalls über Deutschland-Erfahrung. Der 28-Jährige trug bereits die Trikots von Magdeburg und Rostock. In der letzten Saison spielte der Kanadier mit kongolesischen Wurzeln in der ersten schwedischen Liga für Umea BSKT, wo er mit 17,5 Punkten und 8,6 Rebounds der herausragende Akteur war. Anzulunis großer Vorteil ist seine Vielseitigkeit. „Für seine Größe von 2,05 m kann er sehr viele Positionen spielen. Er war zu Beginn seiner Karriere sogar Point Guard. Yannick Anzuluni hat bisher in kleineren Ligen gespielt und will sich bei uns weiterentwickeln“, so Ingo Freyer.

Nicht mehr für Phoenix Hagen spielen wird in der kommenden Saison J.J. Mann. Der US-Amerikaner wechselt zum belgischen Erstligisten Belfius Mons-Hainaut.

Zum Phoenix-Kader für die Saison 2016/2017 gehören derzeit: David Bell, Adam Hess, Jonas Grof, Marcel Keßen, Owen Klassen, Richard Williams, Yannick Anzuluni.

Steckbriefe:

Richard Williams

Position: Point Guard
Geboren: 22.08.1987 in San Diego
Größe/Gewicht: 1,78 m/80 kg
Nationalität: USA

Stationen:

2015/2016: Kirchheim Knights (D2) – 15,4 PPG, 8,1 APG, 4,2 RPG, 2,0 SPG
2014/2015: RASTA Vechta (D2) – 4,6 PPG, 3,3 APG, 2,7 RPG
2014/2015: FRAPORT SKYLINERS (D1) – 8,2 PPG, 3,1 APG, 2,0 RPG
2013/2014: RASTA Vechta (D1) – 14,7 PPG, 4,4 APG, 4,7 RPG
2012/2013: RASTA Vechta (D2) – 15,6 PPG, 6,7 APG, 5,2 RPG, 2,5 SPG
2011/2012: UBC Hannover Tigers (D3) – 18,3 PPG, 5,7 APG, 5,1 RPG, 3,2 SPG
2010/2011: San Diego Sol (ABA)
2009/2010: FSU Selfoss (NOR1) – 27,5 PPG, 3,4 APG, 8,1 RPG
2008/2009: San Diego State University (NCAA1) – 7,2 PPG, 3,5 APG, 4,4 RPG

Yannick Anzuluni

Position: Forward
Geboren: 21.08.1987 in Kinshasa
Größe/Gewicht: 2,05 m/101 kg
Nationalität: Kanada/Kongo

Stationen:

2015/2016: Umea BSKT (SWE) – 17,5 PPG, 8,6 RPG, 2,3 APG, 2,4 SPG
2014/2015: EBC Rostock Seawolves (D3) – 21,0 PPG, 8,1 RPG, 4,2 APG, 3,2 SPG
2013/2014: Pyrinto (FIN1) – 24,4 PPG, 13,9 RPG, 3,4 APG, 2,6 SPG
2013/2014: Pyrinto (Baltic League) – 8,0 PPG, 5,2 RPG,
2012/2013: Magdeburg (D4) – 17,5 PPG, 11,0 RPG, 4,2 APG, 3,0 SPG
2011/2012: Quebec Kebs (CAN – NBL) – 6,3 PPG, 4,5 RPG
2010/2011: Quebec Kebs (CAN – PBL) – 6,0 PPG, 4.0 RPG
2009/2010: Houghton College (NAIA) – 27,5 PPG, 15,5 RPG, 2,5 APG

Der Arbeitsmarkt im Juni 2016: Stabiles Beschäftigungswachstum

Nürnberg. „Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter positiv.
Die Arbeitslosigkeit ist erneut gesunken und die
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat kräftig zugenommen.
Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist unvermindert hoch.“, sagte der
Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J.
Weise, heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Arbeitslosenzahl im Juni: -50.000 auf 2.614.000 Arbeitslosenzahl
im Vorjahresvergleich:  -97.000 Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat:
-0,1 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent

Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit

Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist von Mai auf Juni um 50.000
auf 2.614.000 gesunken. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist
die Arbeitslosigkeit im Juni um 57.000 zurückgegangen.
Saisonbereinigt hat die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um
6.000 abgenommen. Gegenüber dem Vorjahr waren 97.000 weniger Menschen
arbeitslos gemeldet.

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden
arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger
Arbeitsunfähigkeit mitzählt, ist saisonbereinigt um 23.000 gestiegen.
Grund ist die stärkere Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik.
Zugenommen haben insbesondere Maßnahmen zur Aktivierung und
beruflichen Eingliederung sowie durch Dritte geförderte Maßnahmen;
hierunter fallen vor allem die Integrationskurse beim Bundesamt für
Migration und Flüchtlinge. Insgesamt belief sich die
Unterbeschäftigung im Juni 2016 auf 3.533.000 Personen. Das waren
26.000 weniger als vor einem Jahr.

Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt
ermittelte Erwerbslosigkeit betrug im Mai 1,78 Millionen und die
Erwerbslosenquote lag bei 4,2 Prozent.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) waren im Juni
754.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Juni 2015
ergab sich ein Rückgang von 29.000. Insgesamt 720.000 Personen
erhielten im Juni 2016 Arbeitslosengeld, 40.000 weniger als vor einem
Jahr.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der
Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) lag im Juni bei 4.314.000.
Gegenüber Juni 2015 war dies ein Rückgang von 53.000 Personen. 8,0
Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter
waren damit hilfebedürftig. In der Grundsicherung für Arbeitsuchende
waren 1.860.000 Menschen arbeitslos gemeldet, 68.000 weniger als vor
einem Jahr. Ein Großteil der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist
nicht arbeitslos. Das liegt daran, dass diese Personen mindestens 15
Wochenstunden erwerbstätig sind, kleine Kinder betreuen, Angehörige
pflegen oder sich noch in der Ausbildung befinden.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
sind weiter gewachsen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist
die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im Mai
saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 45.000 gestiegen. Mit 43,56
Millionen Personen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 559.000 höher
aus. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach der
Hochrechnung der BA von März auf April saisonbereinigt um 33.000
zugenommen. Mit 31,33 Millionen Personen lag die Beschäftigung
gegenüber dem Vorjahr um 681.000 im Plus.

Arbeitskräftenachfrage

Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern ist nach wie vor sehr hoch.
Im Juni waren 665.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 93.000 mehr
als vor einem Jahr. Saisonbereinigt lag die Nachfrage gegenüber dem
Vormonat mit 4.000 im Plus. Der Stellenindex der Bundesagentur für
Arbeit (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften
in Deutschland – blieb im Juni 2016 unverändert bei 216 Punkten. Nach
dem kräftigen Anstieg im Vormonat behält der BA-X in diesem Monat
sein sehr hohes Niveau bei und signalisiert weiterhin eine starke
Kräftenachfrage. Der Vorjahresabstand fällt mit einem Plus von 25
Punkten sehr deutlich aus.

Ausbildungsmarkt

Von Oktober 2015 bis Juni 2016 haben sich 487.000 Bewerber für
eine Berufsausbildung gemeldet. Das waren ähnlich viele wie im
Vorjahreszeitraum (-1.000). Die Zahl der gemeldeten
Berufsausbildungsstellen liegt mit 495.000 Ausbildungsstellen
deutlich über dem Vorjahr (+14.000). Damit gab es im Juni 2016
bundesweit etwas mehr gemeldete Ausbildungsstellen als gemeldete
Bewerber. Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz hängen sehr vom
Berufswunsch ab. Insbesondere in Hotel- und Gaststättenberufen, in
Bauberufen, in vielen Handwerksberufen wie zum Beispiel
Fachverkäufer(innen) im Lebensmittelhandwerk, Gebäudereiniger(innen),
Fleischer(innen) oder Bäcker(innen) oder auch bei
Berufskraftfahrer(inne)n gibt es mehr Ausbildungsstellen als
Bewerber. Umgekehrt ist die Lage zum Beispiel in Büro- und
Verwaltungsberufen, in der Tierpflege, in Medienberufen oder in
künstlerisch-kreativen Berufen. Weil der Ausbildungsmarkt im Juni
noch in Bewegung ist, lassen die aktuellen Daten allerdings nur eine
vorläufige Bewertung zu.

Ferienbeginn am Dortmund Airport

295.000 Passagiere starten in den Urlaub

Dortmund. Zu Beginn der Sommerferien rechnet der Dortmund Airport ab Freitag, den 8. Juli, mit einem erhöhten Reisendenaufkommen. Für viele ist der letzte Schultag in NRW gleichzeitig der Start in den Urlaub. In diesem Jahr werden rund 295.000 Reisende während der NRW-Sommerferien erwartet. Damit liegen die Passagierzahlen der Ferienverkehre auf Vorjahresniveau.
Zu den begehrtesten Reisezielen zählt in diesem Jahr unangefochten die Urlaubsinsel Palma de Mallorca. Mit den Airlines Germanwings, Eurowings, Ryanair und erstmalig Small Planet haben Reisende bis zu 17 Mal pro Woche die Möglichkeit, die größte Insel der Balearen anzufliegen. Die starke Auslastung der Reiseverkehre nach Palma de Mallorca kompensiert die in diesem Sommer weniger nachgefragten Türkei-Flüge. Der bundesweite Einbruch der Türkeiverkehre geht auch am Dortmund Airport nicht spurlos vorbei. So sind die geplanten Charterflüge der Freebird, der BoraJet und Corendon nach Antalya in den Sommerferien weggefallen.
Ryanair hat mit Porto an der Atlantik-Küste und dem spanischen Malaga weitere attraktive Sonnenziele ab Dortmund Airport im Programm. Von der Metropole Ruhr in die Kulturstädte  des Ostens – das ist unter anderem dienstags und samstags mit den Germanwings-Flügen in die Hafenstadt Split möglich. Die zweitgrößte Stadt Kroatiens an der Adria-Küste ist bekannt für ihre kulturreiche Altstadt und mediterranes Flair.
Ab August können Reisende zwei weitere interessante Ziele vom Dortmunder Flughafen aus ansteuern. Dreimal wöchentlich wird die Wizz Air die drittgrößte serbische Stadt Niš und den Dortmund Airport verbinden. Einen Monat später startet Wizz Air zusätzlich mit einem Angebot in die georgische Metropole Kutaisi, zweimal pro Woche.
Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens während der Sommerferien empfiehlt der Dortmund Airport allen Passagieren eine frühzeitige Anreise zum Flughafen – auch für Geschäftsreisende. Fluggäste sollten sich generell zwei Stunden vor dem Abflug an ihren Check-In-Schaltern einfinden. Auch Reisenden, die bereits online eingecheckt haben, wird zu einer frühen Anreise geraten.

Auto geklaut

Hagen. Am Mittwoch bemerkte der 46-jährige Angehörige eines
Autohauses auf der Körnerstraße, dass ein weißer Ford Fiesta nicht
mehr an seinem Abstellplatz stand. Dem Anzeigenerstatter fiel um
14.30 Uhr auf, dass sich der fünf Jahre alte Fiesta nicht mehr an dem
Ort befand, wo er das Fahrzeug gegen 13.30 Uhr abgestellt hatte.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.

Einbrecher bemerkt Zeugin und flüchtet

Hagen. Am Mittwochabend hörte eine 53-jährige Zeugin in
einem Krankenhaus auf der Brusebrinkstraße gegen 22.05 Uhr einen
lauten Knall. Sie begab sich in den Gang und bemerkte einen Mann, der
vor einer eingeschlagenen Scheibe des Klinik-Kiosks stand. Als der
Mann die Zeugin sah, flüchtete er nach draußen und verschwand in
unbekannte Richtung. Die Ermittlungen der Kripo ergaben, dass der
Einbrecher das Krankenhaus durch den Haupteingang betreten hatte.
Dann schlug er die Scheibe des Kiosks mit einem Stein ein. Die Zeugin
kann den Täter wie folgt beschreiben: Der Mann ist ca. 160 bis 170 cm
groß und schlank. Er hat dunkle kurze Haare und war zur Tatzeit mit
einem weißen T-Shirt bekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter
der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

DGB Ruhr-Mark unterstützt die Forderungen der JournalistInnen

Zur gestern in Berlin stattgefundenen 4. Tarifrunde in den Gehaltsverhandlungen für die RedakteurInnen der Tageszeitung fanden bundesweit Streikaktivitäten statt. Der DGB Ruhr-Mark unterstützt die Forderungen nach einem deutlichen Lohnplus und hofft auf ein faires Angebot der Arbeitgeber. Anne Sandner, stellvertretende DGB Regionsgeschäftsführerin: „Gute JournalistInnen mit qualitativen Beiträgen bekommt man nicht zum Nulltarif. Der Wert der journalistischen Arbeit und die Attraktivität des Berufs muss aufgewertet werden, um auch morgen noch ordentliche Tageszeitungen lesen und Radiosendungen hören zu können. Denn die Pressefreiheit nützt nur, wenn es auch unbequeme JournalistInnen gibt, die auf einen soliden Basis in Ruhe recherchieren können. Das gilt für feste und freie JournalistInnen, die schon gar nicht im Streit um bessere Arbeitsbedingungen gegeneinander ausgespielt werden dürfen.“

28 größere Baustellen zu Beginn der Sommerferien

Auf 28 größere Baustellen müssen sich Autofahrer in Nordrhein-Westfalen zu Beginn der Sommerferien einstellen. Allerdings will der Landesbetrieb Straßenbau NRW immer so viele Fahrspuren wie möglich freihalten, damit trotzdem der Verkehr ungehindert fließen kann. Auf der A1, zwischen Dortmund und Westhofen, wird absichtlich ohnehin nur nachts gearbeitet, so dass diese Baustelle den Verkehr bei Ferienbeginn gar nicht beeinträchtigen wird.

Weitere größere Baustellen sind die Sanierungsarbeiten auf der A2 zwischen Dortmund und Kamener Kreuz sowie auf der A3 zwischen Breitscheid und Hilden. Auf der A43 bei Herten haben jetzt die Ausbauarbeiten begonnen, allerdings gehört die A43 nicht unbedingt zu den Hauptreisestrecken. Auf der A45 finden an mehreren Stellen Brückenarbeiten statt. Die A542 bei Langenfeld ist in eine Fahrtrichtung komplett gesperrt, die Autobahn gilt aber ebenfalls nicht als Hauptstrecke für Urlaubsreisende.

Die größten Autobahnbaustellen in NRW zu Ferienbeginn auf einen Blick:

A1: Kreuz Lotte/Osnabrück bis Ladbergen; Brückenarbeiten
A1: Kreuz Dortmund/Unna bis Westhofener Kreuz; Nachtbaustellen (20 – 6 Uhr) nur Richtung Köln nur Richtung Köln
A1: Remscheid bis Wermelskirchen; Ausbau
A1: Wuppertal-Langerfeld bis Wuppertal-Ronsdorf; Brückenarbeiten
A1: Burscheid bis Köln-Niehl; Brückenarbeiten und Fahrbahnverengung wegen Gewichtsbeschränkung
A2: Essen/Gladbeck bis Kreuz Recklinghausen; Brückenarbeiten
A2: Dortmund-Nordost bis Kamener Kreuz; Deckenarbeiten
A2: Hamm-Uentrop bis Oelde; Deckenarbeiten
A3: Kreuz Breitscheid bis Kreuz Hilden; Deckenarbeiten, Brückenarbeiten
A3: Leverkusen bis Köln-Mülheim; Ausbau
A4: Frechen-Nord bis K-Klettenberg; Umbau Köln-West
A40: Duisburg-Rheinhausen bis Duisburg-Häfen; Brückenarbeiten
A40: DU-Kaiserberg bis Mülheim a.d.R.; Brückenarbeiten
A40: Bochum-Zentrum bis Bochum-Stadion; Arbeiten an Verkehrszeichen (nur Richtung Essen)
A42: Duisburg-Baerl bis Kreuz Duisburg-Nord; Brückeninstandsetzung und Fahrbahnverengung wegen Gewichtsbeschränkung
A42: Gelsenkirchen-Zentrum bis Gelsenkirchen-Schalke; Brückenarbeiten
A43: Haltern bis Marl-Sinsen; Deckenarbeiten
A43: Recklinghausen/Herten bis Kreuz Herne; Ausbau
A44: Aachen-Brand bis Broichweiden; Ausbau (nur Richtung Lüttich)
A45: Kreuz Castrop-Rauxel-Ost bis Kreuz Dortmund-West; Deckenarbeiten, Schallschutz
A45: Schwerte-Ergste bis Kreuz Hagen; Brückeninstandsetzung
A45: Hagen-Süd bis Lüdenscheid-Süd; Umbau Tank- und Rast-Anlage, Brückenarbeiten
A45: Kreuz Olpe-Süd bis Freudenberg; Schallschutz (nur Richtung Frankfurt)
A45: Siegen bis Siegen-Süd; Brückenarbeiten (nur Richtung Dortmund)
A46: Grevenbroich bis Kapellen; Schallschutz (nur Richtung Düsseldorf)
A52: Essen-Kettwig bis Essen-Rüttenscheid; Deckenarbeiten
A57: Kreuz Neuss-Süd bis Dormagen; Brückenarbeiten (Behelfsbrücke)
A542: Kreuz Monheim-Süd bis Dreieck Langenfeld; Vollsperrung wegen Deckenarbeiten  (nur Richtung Monheim)

Der Brexit und die Umweltpolitik in Großbritannien: Unklar, wie es weitergeht

Die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Annette Elisabeth Töller hat sich – vor allem auf der Grundlage einer Studie britischer Kolleginnen und Kollegen – mit den zu erwartenden Auswirkungen des Brexit auf die britische Umweltpolitik und -qualität befasst und uns den nachfolgenden Text zur Verfügung gestellt. Prof. Töller leitet das Lehrgebiet Politikfeldanalyse & Umweltpolitik an der FernUniversität in Hagen und ist Wissenschaftliche Leiterin des Interdisziplinären Fernstudiums Umweltwissenschaften („infernum“). „infernum“ ist ein gemeinsames Angebot der FernUniversität und des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen.

Nachdem nun zu erwarten ist, dass Großbritannien aus der Europäischen Union austreten wird, fragen sich Expertinnen und Experten in verschiedensten Bereichen, welche Auswirkungen dieser zuvor noch nie erfolgte Vorgang haben wird. So haben sich kürzlich renommierte britische Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler in einem Gutachten mit den erwartbaren Auswirkungen des Brexits auf die Umweltpolitik und die Umweltqualität im Vereinigten Königreich befasst.

Seit den 1970er Jahren hat die EU nach und nach Gesetze in allen Gebieten des Umweltschutzes (z. B. Luft, Wasser, Chemikalien, Naturschutz, Abfallwirtschaft und Klima) entwickelt, die auf das Leben der Menschen in allen Mitgliedstaaten deutliche Auswirkungen haben.

Das Vereinigte Königreich galt in den 1970er Jahren, vor dem Beitritt zur damaligen EWG, als „dirty man of Europe“. Deutlich hatten die traditionsreichen Industrien ihre Spuren in Luft, Wasser und Boden

Mehr Macht für alle im EU-Ministerrat – oder etwa nicht?

Der Mathematiker Prof. Dr. Werner Kirsch hat berechnet, wie sich durch den zu erwartenden Austritt des Vereinigten Königreichs die Machtverhältnisse im Ministerrat der EU verändern und uns den nachfolgenden Text zur Verfügung gestellt. Prof. Kirsch leitet das Lehrgebiet Stochastik an der FernUniversität in Hagen.

Nach einem vollzogenen Brexit ändern sich natürlich auch die Machtverhältnisse im Ministerrat der EU, neben dem EU-Parlament und der Kommission das wichtigste Gremium der EU. In den Ministerrat entsenden die Mitgliedsstaaten je einen Vertreter (in der Regel den jeweils zuständigen Minister), bei Abstimmungen werden die Stimmen der verschiedenen Länder gemäß ihrer Bevölkerung gewichtet. Für einen Beschluss ist die Zustimmung von 55 Prozent der Mitgliedsstaaten (also derzeit 16 von 28) erforderlich. Zusätzlich müssen diese Länder mindestens 65 Prozent der EU-Bevölkerung repräsentieren.

Durch diese Regelung erhalten bevölkerungsreiche Länder ein stärkeres Gewicht als kleinere Mitgliedsstaaten.

Durch einen Brexit verändert sich natürlich die Gesamtbevölkerung (von gut 500 Millionen auf unter 450 Millionen), jedes verbleibende Land hat also einen größeren Bevölkerungsanteil. Außerdem sind dann nur noch 15 aus 27 Ländern für einen Beschluss erforderlich.

Damit scheint klar zu sein, dass die Abstimmungsmacht eines jeden Landes durch einen Brexit größer wird. Erstaunlicherweise ist dies nicht der Fall!

Ein einfaches Beispiel macht klar, wie das passieren kann. Nehmen wir an, wir hätten nur drei Staaten A, B und C. A habe 4 Stimmen und B und C jeweils 3. Für einen Beschluss soll die einfache Mehrheit der Stimmen nötig sein. Dann können jeweils zwei Staaten einen Beschluss erzwingen, alle haben damit den gleichen Einfluss, obwohl A eine Stimme mehr hat als die anderen. Nehmen wir jetzt an, C verlässt die Union. Jetzt hat A alleine eine Mehrheit (4 von 7 Stimmen), kann also jeden Beschluss durchsetzen und B hat seinen Stimmenanteil zwar steigern können, hat aber keinerlei Einfluss mehr.

Der Einfluss eines Landes im Ministerrat kann mathematisch ausgedrückt werden durch den „Banzhaf-Index“. Dieser Index gibt an, wie häufig ein Beschluss von der Stimme des betreffenden Landes abhängt. Ein Banzhaf-Index des Landes X von 100 Prozent besagt, dass X die Entscheidung alleine erzwingen oder verhindern kann, ein Index von 0 Prozent heißt, dass X überhaupt keinen Einfluss hat.

Eine Berechnung dieses Wertes ergibt für den Ministerrat, dass alle großen Länder durch einen Brexit erwartungsgemäß mehr Macht bekommen, Deutschlands Einfluss steigt z. B. von 10,2 Prozent auf 11,9 Prozent, also immerhin um 16,6 Prozent. Dagegen verlieren alle kleineren Staaten mit weniger als 4,5 Millionen Einwohnern. Die größten prozentualen Zuwächse verzeichnet übrigens Polen mit 28,8 Prozent.

Sommerfest im Stiftungs-Zentralbereich

Das Sommerfest des Zentralbereichs der Evangelischen Stiftung Volmarstein findet am kommenden Mittwoch, 6. Juli, ab 13 Uhr auf dem Gelände an der Lothar-Gau-Straße statt.

Für die Besucher gibt es einige Attraktionen. Dazu gehören die Dortmunder Travestieshow „Miss Lili“ und Frithjof Schnurbusch, Falkner des Rheinischen Waldpädagogiums in Düsseldorf. „Miss Lili“ bietet ein umfassendes Programm aus Schlager, DJ und Bühnenshow. Frithjof Schnurbusch stellt Greifvögel wie Falken, Uhu, Adler und Mäusebussard vor.

Für Musik sorgen die Bands „Open Mind“, eine Cover-Rock-Gruppe des Berufsbildungswerks Volmarstein, sowie die Schlagerband „Die Wüsten Wüstensöhne“. Eine Rollstuhlschaukel, Bullenreiten, Bastel- und Schminkaktionen sowie Karaoke laden zum Mitmachen ein. Bei einer Tombola gibt es attraktive Preise zu gewinnen. Für Essen und Getränke ist reichlich gesorgt. An den Ständen helfen Mitarbeiter aus fast allen Einrichtungen des Stiftungs-Zentralbereichs.

Schneller Brexit nützt allen – auch Großbritannien

Prof. Dr. Helmut Wagner, international renommierter Makroökonom an der FernUniversität in Hagen, hat Zweifel, dass sich die britische Wirtschaft schnell genug umstrukturieren kann. Er rät allen Beteiligten, sich einem schnellen Ausscheiden Großbritanniens aus der EU nicht zu widersetzen. Denn es droht eine längere Zeit der Unsicherheit – und das ist Gift für die Wirtschaft.

Kann sich die britische Wirtschaft neu strukturieren, um sich gegen die massiven Folgen des Brexits zu wappnen? Das ist die entscheidende Frage für den international renommierten Makroökonomen Prof. Dr. Helmut Wagner von der FernUniversität in Hagen. Gewinner des Ausscheidens wird es für den Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Makroökonomik, nicht geben, am wenigsten das Vereinigte Königreich. Das zentrale Problem für Prof. Wagner ist die gefährliche Schieflage der britischen Wirtschaft: Der Norden Englands ist industriell geprägt, doch hat das Land seine Industrie „sträflich vernachlässigt“. Bleibt in Südengland die Finanzmetropole London erhalten?

Nach Ansicht von Wagner wird die britische Wirtschaft in den ersten Jahren nach dem Austritt etwa vier bis fünf Prozent ihres Sozialproduktes verlieren, vielleicht auch noch mehr. Wagner: „Die Abwertung, die bereits unmittelbar nach dem Referendum drastisch ausgefallen ist, wird wahrscheinlich noch zunehmen.“ Importe ins Vereinigte Königreich werden also wesentlich teurer.

Britische Exporte – von denen zurzeit 44 Prozent in die EU gehen – werden andererseits preiswerter. Theoretisch. Einerseits drohen neue Zölle und Handelshemmnisse. Andererseits ist von der ehemals starken Industrie auf der Insel nicht mehr viel vorhanden. Der Dienstleistungssektor wurde seit vielen Jahren „überpointiert“. Sollten die Briten ihre Industriestruktur jetzt wieder aufbauen können, könnten sie bei wesentlich schwächerem Pfund bessere Absatzmöglichkeiten erzielen. Wagner: „Aber erst dann könnte man von dem Abwertungseffekt profitieren. Bis dahin verliert Großbritannien durch die höheren Importpreise nur. Doch ob das Königreich die extreme Schieflage wieder etwas bereinigen kann, ist für mich sehr fraglich.“

Die engen Verflechtungen der noch vorhandenen Industrien mit den kontinentaleuropäischen bedingen, dass über den Ärmelkanal hinweg mit einer ausgefeilten Logistik eng und zeitlich abgestimmt kooperiert wird. Vor allem Bauteile für die britische Produktion, die vom Kontinent eingeführt werden, steigen durch die Abwertung im Preis. Es ist also ein Rechenexempel, wie sich das Endprodukt im Preis verändert. Folge könnten drastische Beschäftigungseinbrüche sein.

Wie groß das Minus bei Handel, Produktion und Beschäftigung sein wird, hängt stark davon ab, welche Konditionen das Königreich mit der EU für die zukünftigen Handelbeziehungen aushandeln kann. Wagner kann sich vorstellen, dass diese nicht besonders günstig sein werden: „Vielleicht wird die EU ‚die Daumenschrauben anziehen‘, um anderen Staaten, die mit ihrem Austritt drohen, zu zeigen, dass das Sanktionen nach sich zieht.“ Die Drohungen, neben Zöllen weitere Handelsrestriktionen einzuführen, hält er daher für realistisch: „Es kommt dann sicher zu einer Art Rezession, das heißt einem starken Rückgang des Bruttoinlandsprodukts. In den nächsten drei bis fünf Jahren ist mit einer Bereinigungs- und Anpassungskrise zu rechnen.“

Folgen für Finanzdienstleistungssektor

Zu spüren bekommen wird die Folgen des Brexit auch der Finanzplatz London: „Der Finanzsektor wird überproportional betroffen werden, auch kurzfristig“, ist sich Wagner sicher. Viele Banken und Finanzdienstleister könnten ihre Zentralen aus der britischen Hauptstadt verlegen. Dies würde auch in diesem Bereich einen deutlichen Beschäftigungseinbruch zur Folge haben. „Es hängt viel davon ab, wie sich jetzt die in London ansässigen großen Finanzhäuser, insbesondere aus China und den USA, positionieren.“

Großbritannien war für China immer ein „Brückenkopf“, um die EU-Märkte zu erobern. Bisher sind in London zahlreiche chinesische Finanzdienstleistungsunternehmen ansässig, die von hier aus weltweiten Handel betreiben. „Wenn Großbritannien nicht mehr Teil der EU ist, fragt man sich, ob London immer noch der optimale Standort dafür ist.“

Lähmende Unsicherheiten

Wie die Banken und Finanzdienstleister reagieren, panisch oder abwartend, ist von zentraler Bedeutung. Warten sie erst ab mit der Entscheidung, ob sie abwandern, welche Schritte die EU unternimmt?

Viele Unternehmen und Wirtschaftsverbände haben darauf vertraut, dass es nicht zum Brexit kommt. Helmut Wagner geht davon aus, dass es tatsächlich oft keinen Plan B – B für Brexit – gibt: „Dort dürfte es sehr hektisch zugehen, um sich eine gute Lösung einfallen zu lassen. Häufig wird man erst einmal abwarten: Was machen unsere Partnerunternehmen? Was die großen? Um dann zu entscheiden: Was ist für uns das Beste? Keiner will der erste sein, der überhastet entscheidet. Daher dürfte es eine mehrjährige Phase großer Unsicherheit geben. Doch für die Wirtschaft gibt es fast nichts Schlimmeres als Unsicherheit!“

Wegen dieser und vieler anderer Unwägbarkeiten werden viele Unternehmen Investitionen und grundsätzliche Entscheidungen verschieben, bis sie genauere Informationen erhalten. Diese Unsicherheit verbreitet sich, auch Konsumenten werden beispielsweise mit teuren Anschaffungen warten, bis sie wissen, ob und wie sie betroffen sind. Wagner: „Ein Teufelskreis aus Abwertung, Handelshemmnissen, gelähmten Investoren und Konsumenten! Das Ganze kann zur Abwärtsspirale werden. Etwas Ähnliches hat Japan nach der Krise 1990 durchgemacht.“

Im Hinblick auf den „Faktor Zeit“ rät Prof. Wagner daher allen Beteiligten zu einem schnellen Brexit, um die Phase der Unsicherheit schnell zu überwinden.

Weitere Gefahren durch Finanzkrise

Zumal noch eine weitere Gefahr droht: Großbritannien ist – wie alle Länder mit hohen Finanzdienstleistungsanteil – durch die Ungleichgewichtung in seiner Wirtschaftsstruktur Finanzkrisen viel stärker ausgesetzt ist als etwa Deutschland. Wagner: „Wir wissen nicht, wann die nächste Finanzkrise kommt. Aber sie kommt. Wie Großbritannien sie besteht, wird ganz von seiner Reformwilligkeit und -fähigkeit abhängen.“

Folgen für Wirtschaft in EU und Deutschland

Der EU drohen bei einem fünfprozentigen britischen BIP-Rückgang laut seriösen Schätzungen etwa ein bis zwei Prozent minus: Importiert das Königreich weniger, sinken die Exporte von EU und Deutschland. Jedoch exportiert die EU nur etwa sechs Prozent ins Königreich, die Exporte aus Deutschland liegen bei acht Prozent. Daher sind die Folgen für die EU und Deutschland nicht so stark wie für Großbritannien.

Können Finanzmetropolen wie Frankfurt profitieren? Im Prinzip ja, meint Wagner, doch hat London den „natürlichen Vorteil“ der Sprache: Im Finanzsektor sind „native Speaker“ ganz eindeutig im Vorteil. Und viele „Banker“ werden ihrem Unternehmen ungern nach Kontinentaleuropa folgen.

Falschgeld im Umlauf

Im Zusammenhang mit Einzahlungen von
Schaustellern der Gevelsberger Kirmes sind bei der Stadtkasse
Gevelsberg in drei Fällen gefälschte 50,-Euro Scheine aufgefallen.
Das Falschgeld stammt augenscheinlich aus dem normalen
Zahlungsverkehr der Schausteller und wurde von den Einzahlern nicht
bewusst zur Begleichung der Standmieten eingesetzt. Die Ermittler
können das Falschgeld bisher keiner Person konkret zuordnen und
sprechen von einem gutgläubigen Inverkehrbringen der falschen
50,-Euro Scheine durch die Schausteller. Bei der Hasper Kirmes in der
Woche zuvor, versuchten zwei bisher unbekannte männliche Personen
einen falschen 50,-Euro Schein zu wechseln. Die gefälschte Geldnote
konnte festgehalten und der Polizei übergeben werden. Die
Ermittlungen der Hagener Polizei dauern an.

Pilotprojekt bis zum Jahresende: Märkischer Ring im Finanzamtsbereich ab 1. Juli für Lkw ab 3,5 Tonnen gesperrt

Der rund 200 Meter lange Abschnitt des Märkischen Rings zwischen Emilienplatz und der Kreuzung Rathausstraße/Rembergstraße wird ab Freitag, 1. Juli, bis zum Ende dieses Jahres an allen Werktagen (Mo-Fr) für Lkw ab 3,5 Tonnen in der Zeit von 6 bis 22 Uhr (ab Oktober bis 20 Uhr) gesperrt. Die Verwaltung setzt damit einen entsprechenden Beschluss des Rates der Stadt Hagen um, den dieser in seiner Mai-Sitzung verabschiedet hatte.

Mit diesem zeitlich befristeten Pilotprojekt, das Bestandteil der Fortschreibung des Hagener Luftreinhalteplans ist, soll versucht werden, die hohe Schadstoffbelastung in diesem Innenstadtbereich zu reduzieren. Durch eine parallel zur Sperrung auf der Finanzamtsseite aufgestellte zweite Messstation erhofft man sich zudem Rückschlüsse auf bestimmte Tage, Jahreszeiten oder andere äußere Umstände, die hier immer wieder insbesondere für zu hohe Stickstoffdioxid-Werte sorgen.
Allein im vergangenen Jahr 2015 gab es auf diesem Teilabschnitt des Märkischen Rings 184 mehrstündige Sperrungen an insgesamt 137 Tagen. Lkw ab 3,5 Tonnen mussten dann jeweils eine ausgeschilderte Umfahrungsroute nutzen, die nun ab kommenden Freitag durchgehend bis zum 31. Dezember gilt.
Das Ordnungsamt der Stadt Hagen wird während der Pilotphase Verstöße von Lkw-Fahrern gegen das Durchfahrtsverbot kontrollieren und ahnden.

Sommerferienprogramm im Kinder- und Jugendpark Haspe

Ein buntes Sommerferienprogramm erwartet Kinder und Jugendliche im Kinder- und Jugendpark Haspe, Talstraße 32/40. Im Jugendzentrum und auf dem Abenteuerspielplatz finden täglich unterschiedliche Aktionen statt:

Samstag, 2. Juli:
Von 10 bis 17.30 Uhr findet ein Ausflug in den Westfalenpark Dortmund statt. Eingeladen sind Kinder im Alter von sechs bis dreizehn Jahren. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Kosten betragen 3,50 €.

Montag, 11. Juli:
Von 15 bis 17.30 Uhr können Kinder von sechs bis dreizehn Jahren auf dem Abenteuerspielplatz nicht nur toben und bauen, sondern auch eine „Zahnparty“ feiern.
Das Jugendcafé öffnet abends von 18.30 bis 21 Uhr seine Türen für Jugendliche ab 14 Jahren.

Dienstag, 12. Juli:
Von 10 bis 17.30 Uhr erwartet Kinder im Alter von acht bis dreizehn Jahren ein Überraschungstag unter dem Motto „Lass dich nicht hängen!“. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Mittwoch, 13. Juli:
Von 9.30 bis 15.30 Uhr findet ein Ausflug zum Forsthaus Kurk statt. Eingeladen sind Kinder im Alter von sieben bis dreizehn Jahren. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Kosten betragen 3 €.

Donnerstag, 14. Juli:
Von 12 bis 17.30 Uhr können sechs bis dreizehnjährige Kinder auf dem Abenteuerspielplatz toben, bauen und spielen.
Von 18.30 bis 21 Uhr wird ein Quizabend für Jugendliche ab 14 Jahren veranstaltet.

Freitag, 15. Juli:
Von 12 bis 17 Uhr ist der Abenteuerspielplatz für Kinder im Alter von sechs bis dreizehn Jahren geöffnet.

Montag, 18. Juli:
Ab 15 Uhr können Kinder im Alter von sechs bis dreizehn Jahren an einem Kubb-Turnier auf dem Abenteuerspielplatz teilnehmen.
Das Jugendcafé öffnet abends von 18.30 bis 21 Uhr seine Türen für Jugendliche ab 14 Jahren.

Dienstag, 19. Juli:
Von 9.30 bis 17.30 Uhr findet ein Ausflug ins Freilichtmuseum zum Thema „Entdecken und Fotografieren“ statt. Eingeladen sind sieben bis dreizehnjährige Kinder. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Kosten betragen 3 €.

Mittwoch, 20. Juli:
Von 10 bis 16.30 Uhr findet ein Ausflug in den Kletterwald „Freischütz“ für Kinder im Alter von acht bis dreizehn Jahren statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Kosten betragen 5 €.

Donnerstag, 21. Juli:
Von 12 bis 17.30 Uhr ist der Abenteuerspielplatz für Kinder im Alter von sechs bis dreizehn Jahren geöffnet.
Für sechs bis elfjährige Mädchen findet von 12 bis 17.30 Uhr ein Ausflug zum Wasserschloss Werdringen statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnahme kostet 3,50 €.
Von 18.30 bis 21 Uhr wird ein Quizabend für Jugendliche ab 14 Jahren veranstaltet.

Freitag, 22. Juli:
Von 10.30 bis 16.30 Uhr findet ein Ausflug ins Freibad Hestert oder – je nach Wetterlage – Schwimm-In Gevelsberg statt. Eingeladen sind Kinder im Alter von sieben bis dreizehn Jahren, die bereits schwimmen können. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Kosten betragen 3 €.

Montag, 25. Juli:
Für sechs bis dreizehnjährige Kinder finden von 15 bis 17.30 Uhr Wasserspiele auf dem Abenteuerspielplatz statt.
Das Jugendcafé öffnet abends von 18.30 bis 21 Uhr seine Türen für Jugendliche ab 14 Jahren.

Dienstag, 26. Juli:
Von 11 bis 17.30 Uhr findet ein Ausflug nach Herdecke zum Minigolf statt. Eingeladen sind Kinder im Alter von acht bis dreizehn Jahren. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Kosten betragen 2,50 €.

Mittwoch, 27. Juli:
Von 10 bis 17 Uhr findet ein Ausflug in den Erlebnispark Gevelsberg statt. Sechs bis dreizehnjährige Kinder können sich für die Aktion anmelden. Die Kosten betragen 3,50 €.

Donnerstag, 28. Juli:
Der Abenteuerspielplatz ist von 12 bis 17.30 Uhr für Kinder im Alter von sechs bis dreizehn Jahren geöffnet.
Von 18.30 bis 21 Uhr wird ein Quizabend für Jugendliche ab 14 Jahren veranstaltet.

Freitag, 29. Juli:
Von 13 bis 17 Uhr findet ein großes Grillen auf dem Abenteuerspielplatz statt. Eingeladen sind Kinder ab sechs Jahren.

Weitere Informationen, das vollständige Programm und Anmeldeformulare erhalten Interessierte im Kinder- und Jugendpark Haspe oder unter Telefon 02331/440601 (Jugendzentrum) und unter 02331/41471 (Abenteuerspielplatz).

Neues VHS-Programm mit Schwerpunkt „Demokratie“

Ihr Programmangebot hat die Volkshochschule für das kommende Studienjahr unter das zentrale Thema „Demokratie“ gestellt, als die Basis für unser gesellschaftliches Zusammenleben, für die Möglichkeit der Auseinandersetzung, für die eigene Selbstbestimmung. Erweitert auf die Aspekte Teilhabe, Transparenz und Toleranz spiegelt sich das Jahresthema in den über 900 Kursangeboten wider.

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© ESV

Der Studienbereich Politik und Gesellschaft bietet wieder eine Vielzahl von Erkundungen unserer Stadt. Hinzu kommen Themen wie City- und Stadtteilrundgänge, Jugendstilschätze wie Hohenhof und Krematorium, Weltreise Altenhagen, eine Nachtwächter-Tour in Zusammenarbeit mit der Schloss Hohenlimburg gGmbH und insbesondere wegen des Interesses vieler Mitbürger und langer Warteliste wiederum einmal monatlich eine Bunker-Tour durch die Hagener City.
Im Rahmen der bewährten Veranstaltungsreihen, z. B. mit dem Erzählcafé in Wehringhausen oder mit dem AllerWeltHaus, als auch den Kooperationen mit der Deutsch-Griechischen, Deutsch-Französischen und der Deutsch-Finnischen Gesellschaft sind im nächsten Studienjahr wieder viele interessante Themenabende sowie ein Tagesausflug mit Besuch des Lapplandlagers im Tierpark Sababurg im Programm.
Neu dabei sind eine Lernwerkstatt zur HIV-Prävention in Kooperation mit der AIDS-Hilfe Hagen, die als Bildungsurlaub angeboten wird, eine Seminarreihe zum Thema „Wohnen im Quartier“ unter der Moderation von „Uni50plus“, sowie zwei Seminarangebote zu den Themen Demokratie und Zivilcourage in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Berg/Mark.

Im Fachbereich Kunst und Kultur sind die KunstTouren neu im Angebot, die der Idee folgen, spannende und innovative Ausstellungen und Kunstorte der Region zu erkunden wie den Skulpturenpark von Tony Cragg, das Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna, die Degas&Rodin-Ausstellung des Von der Heydt-Museums und das Museum Folkwang in Essen mit seiner ständigen Ausstellung.
Die Touren werden mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternommen, beginnen und enden am Hagener Hauptbahnhof.
In den klassischen Angeboten des Malens und Zeichnens bietet das Seminar „Tanzstudien“  ein neues Format und beinhaltet den Besuch der offenen Proben des Balletts Hagen. Hier können die Tänzer live beobachtet und die Kenntnisse der Teilnehmer angewendet werden. Verschiedene Illustrations- und Comic-Workshops bieten Formate angewandter Kunst in unterschiedlichen Facetten.
Der Schreibworkshop „Morden im Schloss“ zum Thema Krimi führt die Teilnehmer zum Schloss Hohenlimburg, ein sicherlich inspirierender Ort zum Thema. Die entstandenen Texte werden in einer öffentlichen Lesung in der Villa Post präsentiert.

„Lassen Sie sich bewegen“, unter diesem Motto steht das Programm des Studienbereiches Gesundheit und Prävention. Mit ca.150 Kursangeboten ist die VHS einer der größten regionalen Anbieter im Bereich gesundheitlicher Prävention. Ein weiterer Programmschwerpunkt ist die Vermittlung von Gesundheitskompetenz.
Der Bereich Selbstmanagement bietet daher von der Burn-out-Prävention für spezielle, belastete Berufsgruppen über ein Resilienz-Training bis zum Bildungsurlaub zu Achtsamkeit und Meditation ein Angebot zur Erhaltung der psychischen und physischen Gesundheit.
Das neue Seminar „Selbstsicherheitstraining für Frauen“, das auch Selbstverteidigungstechniken beinhaltet, antwortet auf die Verunsicherung vieler Frauen u. a. nach den Kölner Silvesterereignissen. Es fördert Frauen in ihrem Selbstwertgefühl und einem selbstbewussten Auftreten im Alltag.
Bewegungsangebote wie Yoga, Pilates, Qi Gong und Taiji finden sich im Portfolio des Studienbereiches. Ergänzt wird das Bewegungsangebot durch sportliche Formate wie Pilates.
Aktualisiert worden ist der Bereich Ernährung und Genuss mit speziellen ökothrophologischen Angeboten bei Erkrankungen wie Diabetes o.ä.
Kräuterwanderungen zum Erkennen und Verwenden alter, regionaler Heilkräuter in der näheren Umgebung Hagens und Pilzwanderungen vermitteln kulinarische und botanische Kenntnisse in der Natur.
Mit den Earth-Walks, einer Bewegungsform indigener Völker in der Natur, und Jahreszeitenwanderungen in der grünen Umgebung Hagens gelangen Ruhe, Achtsamkeit und Entspannung in den Alltag.

Die Themen Selbstvermarktung und Selbstsicherheit sind im Bereich der beruflichen Bildung in der kommenden Angebotspalette erweitert um Seminare zu Themen der Selbstdarstellung und einem Selbstmanagementkurs. Weitere neue Kursangebote in dem Bereich der Soft Skills sind u.a.: Körpersprache – Kommunizieren ohne Worte und ein Führungskräftetraining. Im Bereich der kaufmännischen Zertifikatsangebote ist das Seminar zur Kosten- und Leistungsrechnung mit entsprechendem Abschluss neu. Die Buchführungskursangebote werden um den Bereich der Anlagenbuchhaltung ergänzt.
Im EDV-Bereich gibt es zukünftig mehr der beliebten „Bildungshäppchen“ -vierstündige lösungsorientierte Kurse zu eingegrenzten Thematiken wie „Umstieg auf Windows 10“, „Sicheres Passwortmanagement“, „Mails richtig verschlüsseln“, „Skypen“ und „Cloudcomputing“.
Neu sind ebenfalls ein Seminar zur Homepageerstellung mit Adobe Muse und ein Kurs zur komfortablen Kundenpflege mit der Datenbank Mysql. Grafikinteressierte finden nun auch Angebote zur CorelDraw Graphics Suite. Wer seine Fotos bzw. Videos bearbeiten will, kann erstmalig an der VHS Hagen mit der Software  Photoshop Elements und Premiere arbeiten. Darüber hinaus wurden die EDV- und Medienangebote für die digitale Teilhabe Älterer und Hochaltriger erweitert z. B. Kombikurse zu Picasa und Fotobucherstellung.

Die Fotokurse der VHS waren im letzten Jahr der große Renner im Bereich Natur, Umwelt und Technik. Im neu eingerichteten Fotoclub können sich Fotografen bzw. Fotografie-Interessierte regelmäßig zum Clubabend treffen. An diesen Abenden wird mit den Dozenten nicht nur über ausgewählte Fotos gesprochen, sondern auch über Aufnahme-Techniken und über Equipment. Auch werden gemeinsame Foto-Exkursionen in die nähere Umgebung geplant mit Themen wie Street-Fotografie, Nacht-Fotografie und ein Rundgang in der Hagener Innenstadt auf den Spuren der Demokratie und Meinungsäußerung im öffentlichen Raum. Zwei weitere Fotoexkursionen führen in die Heinrichshöhle und ins „Automausoleum“ im Neandertal. Weitere neue Fotoseminare zu Spezialthemen sind Film-Noir-Fotografie und Produktfotografie.
Vermehrt zieht es Menschen wieder raus in die Natur. Neu ist bei der VHS daher das Thema Bird-Watching. Hier werden zunächst auf zwei Exkursionen insbesondere Garten- und Wasservögel beobachtet. Zusammen mit der Biologischen Station Hagen spüren die Teilnehmer Fledermäusen nach und gehen mit zu einer Amphibienwanderung.

Im Fremdsprachenbereich arbeitet die VHS seit jeher Grenzen überschreitend. Das vielfältige Angebot zum Erlernen der Sprache wird nun durch Seminare erweitert, die die interkulturelle Begegnung fördern. Ob China, Arabien, Türkei – jedes Land hat seine Eigenheiten.
Neben exotischen Sprachen wie Japanisch, Chinesisch oder auch Finnisch wird Englisch verstärkt angeboten – z. B. mit Spezialkursen wie „Englisch für Flüchtlingshelfer“ oder „Englisch für Behörden“.
Ob fix und in kleiner Gruppe oder in Muße – das eigene Lerntempo kann in den gängigen Sprachen bei der Kursauwahl berücksichtigt werden.

Aufgrund der hohen Nachfrage in den Standardkursen Deutsch als Fremdsprache wird das Angebot im gewohnten Umfang beibehalten. Weiterhin wird in diesem Studienjahr das Integrationskursangebot mit rund 11 Kursen verdoppelt. Zusätzlich werden auf Grund der gestiegenen Nachfrage zwei Intensiv-Integrationskurse am Abend speziell für Berufstätige und Eltern angeboten. Das Angebot an Integrationskursen umfasst im Programmjahr 2016/17 sowohl allgemeine Integrationskurse, als auch Integrationskurse für spezielle Zielgruppen, wie beispielsweise Flüchtlinge, Analphabeten oder Mütter.

Der Studienbereich Grundbildung/Schulabschlüsse bietet wieder zwei Lehrgänge zum Erwerb der Fachoberschulreife und einen zweijährigen Kombilehrgang zum Erwerb der Fachoberschulreife an, in dem im ersten Jahr der Hauptschulabschluss nach Klasse 9 und bei guten Leistungen in einem weiteren Jahr die Fachoberschulreife erworben werden kann.
Im Bereich Grundbildung bietet die VHS wieder ein vielfältiges Angebot an Kursen zum Erlernen mathematischer und sprachlicher Grundkenntnisse an, das ergänzt wird durch Kurse zum Erlernen der Gebärdensprache. Schüler der gymnasialen Oberstufe haben ebenfalls wieder die Möglichkeit, sich in Abiturvorbereitungskursen intensiv auf die Abiturprüfung 2017 in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch vorzubereiten. Da das Werk „Faust I“ von J. W. von Goethe Teil der Abiturprüfung 2017 ist, bietet die VHS Hagen einen unterrichtsbegleitenden und prüfungsvorbereitenden Kurs an.
Aufgrund der besonderen Nachfrage in Bezug auf das 2015 erstmals angebotene Kompaktseminar „Deutsch für Pflegekräfte“ wird das Angebot erweitert.

Das Musikangebot steht ebenfalls ganz unter dem Motto Völkerverständigung, Toleranz und Demokratievermittlung über die Musik.
Das neue Kursprogramm des Studienbereichs Musik möchte gemäß einem irischen Sprichwort, welches besagt: „Ein Fremder ist ein Freund, den man nur noch nicht kennt!“ dazu beitragen, das Fremde kennenzulernen, zu schätzen und vielleicht sogar als Freund zu gewinnen.
Der rote Faden spinnt sich musikalisch von Lateinamerika zum hohen Norden der irischen Inseln über den Balkan bis hin in den arabischen Raum.
Neben den überaus erfolgreichen „Dauerbrennern“ wie „Singen für die Seele“, „Weltmusikensemble“ und „Klavierspiel als Demenzprophylaxe“ steht das neue Musikangebot der VHS ganz unter dem Zeichen Musik der Kulturen. Konzeptionell sind alle Kurse als Experience Days angelegt, die aber bei entsprechender Resonanz auch als fortlaufende Kurse angeboten werden können.
Wer sich auf die neuen Drum Circles einlässt, erlebt ein Angebot zwischen Eventcharakter, Gemeinschaftserlebnis und purer Energie.

Zu Beginn des Jahres 2017 wird es wieder ein (W)Intermezzo geben, in dem die Teilnehmer kreativ ins neue Jahr starten. Schwerpunktmäßig werden die „Renner“ des letzten Jahres rund um die Fotografie als mehrtägige Kurse angeboten. Am Freitag, 6. Januar 2017, dem letzten Tag der Weihnachtsferien, wird zum Tag der offenen Tür eingeladen, an dem kurzgetaktete Schnupperangebote (Sprachen, Gesang, Werkstätten, Bookdating, Upcycling, Kino etc.) Lust auf mehr machen.

Zur Eröffnung ihres Semesters lädt die VHS am 1. September 2016 um 19 Uhr zu einem Vortrag des Wissenschaftsjournalisten Jo Hecker zum Thema „künstliche Intelligenz“ ein, umrahmt von Projektionen und Sounds von Astromusiker und Elektronikkünstler Stefan Erbe.

„Wie bleibt Mann / Frau gesund?“

„Alt werden ist nichts für Feiglinge“, meint nicht nur Joachim Fuchsberger. Ein hoher Blutdruck, schlechte Verdauung, Ernährungsprobleme oder Durchblutungsstörungen senken die Lebensqualität von Menschen vor allem jenseits der Fünfzig.

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© ESV

Prof. Dr. Hasan Kulaksiz, Chefarzt der Klinik für Allgemeine Medizin und Gastroenterologie am Mops, erklärt in einem Vortrag, wie Mann / Frau möglichst lange gesund bleibt. Das Patientenforum im Ev. Krankenhaus HagenHaspe beginnt am Dienstag, 5. Juli, um 18.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses, Brusebrinkstraße 20. In seinem Vortrag wird der Chefarzt über häufige Erkrankungen im Alter sprechen. Dazu zählen zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes, Ernährungsprobleme, Herz-Kreislauf-Erkrankungen inklusive Herzinfarkt, Demenz, Schlaganfall, Osteoporose und auch über Krebs. Dabei erläutert Prof. Kulaksiz auch die Risikofaktoren und Ursachen dieser Erkrankungen. „Es geht mir nicht darum, den Gästen alle Schrecken des Alters aufzuzeigen“, betont der Facharzt. „Im Gegenteil. Ich möchte zeigen, wie man viele Erkrankungen möglichst vermeiden kann.“ Nach dem Vortrag ist Zeit für eine „Frage-Antwort-Runde“, so dass jeder Gast seine spezielle Frage stellen kann. Der Eintritt ist frei.

Aus dem Polizeibericht Hagen

Einbruch in Friseursalon

Bislang unbekannte Einbrecher schlugen in der Nacht
zum Dienstag die Scheibe eines Friseursalons ein und verschafften so
Zugang in den Laden. Am Dienstag erschien ein 58-jähriger Zeuge gegen
08.00 Uhr an seiner Arbeitsstelle am Johanniskirchplatz und stellte
fest, dass die Scheibe links neben der Eingangstür eingeschlagen war.
Die Täter begaben sich auf diesem Wege in den Friseursalon und
durchsuchten die Räumlichkeiten. Anschließend verließen die
Einbrecher das Geschäft durch eine zum Hausflur gelegene Tür. Zum
Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme stand noch nicht fest, was die Täter
mitgehen ließen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

 

Ältere Dame stürzt bei Unfall zu Boden

Am Dienstag befand sich ein 35-jähriger
Fahrzeugführer mit seinem Mercedes Vito an einer Grundstückseinfahrt
auf der Lange Straße. Er bog gegen 07.15 Uhr nach links auf die Lange
Straße in Richtung Haspe ab. Hierbei berührte der 35-Jährige mit
seiner Fahrzeugseite eine 94-jährige Frau, die mit ihrem Rollator auf
dem Gehweg am Straßenrand stand. Der genaue Unfallhergang ist noch
nicht abschließend geklärt. Die 94-Jährige stürzte aufgrund der
Berührung zu Boden und wurde vorsorglich einem Krankenhaus zugeführt.
Sie klagte über Schmerzen im Bereich der Hüfte und am Kopf. Sowohl am
Mercedes als auch am Rollator entstand kein Schaden. Die Polizei
erbittet Zeugenhinweise unter der Rufnummer 02331/986-2066.

 

Vandalen schlagen Scheibe an Schule ein

Am Dienstag stellte der 60-jährige Hausmeister einer
Schule im Wachtelweg gegen 07.00 Uhr fest, dass eine Scheibe im
ersten Obergeschoss des Gebäudes eingeschlagen war. Bei einer letzten
Kontrolle am Montag um 16.00 Uhr war die Scheibe noch unversehrt. Der
Sachschaden dürfte sich auf mehrere hundert Euro belaufen. Die
Polizei erbittet Zeugenhinweise unter der Rufnummer 02331/986-2066.

Beim Studieren Geld verdienen

Premiere für das neue Duale Studium: Erstmals bietet die FernUniversität in Hagen diesen Sommer die neue Ausbildung zum/zur mathematisch-technischen Softwareentwickler/in (MATSE) an – in Verbindung mit einem berufsspezifischen Bachelor-Studium.

Die Vorteile für Abiturientinnen und Abiturienten aus Hagen und der Region liegen auf der Hand: Sie können beim Studieren Geld verdienen, parallel zur Ausbildung einen vollwertigen Hochschulabschluss erwerben und haben im Anschluss beste Chance für eine Weiterbeschäftigung im öffentlichen Dienst.

Zwei Einsätze am Mittwochmorgen für die Feuerwehr Wetter (Ruhr)

Wetter (Ruhr). Den Anfang machte der Löschzug Alt-Wetter  um 04:02 Uhr in der
Bornstrasse. Aufgrund von Regen hatte sich das Erdreich an einem Baum
gelockert und diesen zu Fall gebracht. Bei Eintreffen der Kräfte war
die Straße in diesem Bereich komplett gesperrt und auch ein
Hauseingang war zunächst nicht mehr passierbar. Weiterhin streifte
der Baum einen abgestellten Pkw und begrub zwei Motorroller unter
sich. Der Baum wurde mit einer Motorsäge zerkleinert und beiseite
geräumt. Weitere Maßnahmen für die Feuerwehr waren nicht
erforderlich, sodass die ausgerückten 10 Einsatzkräfte den Einsatz um
05:30 Uhr beenden konnten.

Glück im Unglück hatte ein Lkw-Fahrer heute Morgen um 08:05 Uhr
beim Herabfahren der Grundschötteler Straße. Dieser wurde von einem
Autofahrer darauf aufmerksam gemacht, dass aus den vorderen Radkästen
Flammen schlugen. Bis zum Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte
der Autofahrer erste Löschmaßnahmen mit einer Flasche Cola
eingeleitet. Der betroffene Bereich wurde mit einer Wärmebildkamera
kontrolliert und hier wurde festgestellt, dass an den Bremsklötzen
noch Temperaturen von über 250 Grad herrschten. Zur weiteren Kühlung
wurde ein Löschangriff aufgebaut, welcher auch schnell Wirkung
zeigte. Nachdem von den Bremsen keine Gefahr mehr ausging, wurde die
Einsatzstelle an den Fahrer des Lkws übergeben, welcher eigenständig
ein Abschleppunternehmen beauftragen wollte. Die eingesetzten
ehrenamtlichen Kräfte konnten den Einsatz um 09:00 Uhr für beendet
erklären.

Heute: Gemeinschafts-Aktion den Regionalen Freiwilligenagenturen in der Hagner City

Heute ist es wieder soweit: dann startet der nächste gemeinsame Aktionstag der Freiwilligenzentren in der Region. Mit einem „Walking Act“ in den Innenstädten wollen das Freiwilligenzentrum Schwerte, die FreiwilligenAgentur Dortmund, das Forum Ehrenamt in Dortmund, der Focus Witten und die Freiwilligenzentrale Hagen auf die bunte Vielfalt des Ehrenamts aufmerksam machen.

Sich ehrenamtlich zu betätigen, ist für die Menschen, die sich in den unterschiedlichsten Bereichen des Ehrenamtes engagieren eine persönliche Bereicherung, denn Verantwortung tragen stärkt, die Möglichkeit mitzugestalten sensibilisiert, und neue Herausforderungen machen kreativ und neugierig. Etwas zu geben heißt auch, etwas zu bekommen.

Die Aktion soll Passanten/den Bürgern und Bürgerinnen einen Anstoß zum eigenen Engagement geben. Zur Zeit gibt es rund um das Thema Flüchtlingshilfe zwar sehr viele Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, aber auch die Projekte in der Senioren-, Kinder- und Jugendarbeit benötigen nach wie vor ehrenamtliche Unterstützung. Auch dafür wollen die Freiwilligenagenturen mit dem Aktionstag.

In Hagen findet die Aktion von 12 Uhr (Start am Friedrich Ebert Platz) bis 13 Uhr (Ende Rathaus an der Volme) statt.

 

Fahrzeugaufbrecher erbeuten Elektrowerkzeuge

Hagen. Elektrowerkzeuge im Gesamtwert von etwa 5000 Euro
erbeuteten Unbekannte in der Nacht auf Dienstag aus einem Transporter
an der Schwerter Straße. Ein Anwohner wollte seinen Firmenwagen,
einen weißen Peugeot Boxer, gegen 06.30 Uhr in Betrieb nehmen, als
ihm die offen stehende Schiebetür auffiel. Der oder die
Fahrzeugaufbrecher hatten zunächst das Schloss der Beifahrertür
aufgebrochen und sich so Zugang zu dem Fahrzeug und dem Laderaum
verschafft. Daraus erbeuteten sie insgesamt 11 Elektrowerkzeuge,
unter anderem eine Bohrmaschine, zwei Bohrhämmer, eine Stichsäge und
einen Akkuschrauber. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im
Zusammenhang mit der Tat oder dem Abtransport der Beute gemacht
haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

„Tastschreiben für Kids“ an der Volkshochschule Hagen

Einen Tastschreibekurs für Kinder bietet die Volkshochschule Hagen am Montag, 11. Juli, und Dienstag, 12. Juli, in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, von 9.15 Uhr bis 13 Uhr an. Eingeladen sind Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren, die das 10-Finger-System lernen wollen.

Das Trainingsprogramm basiert auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Während bisher in Tastschreibekursen überwiegend die linke Gehirnhälfte beansprucht wurde, wird nun auch die rechte Gehirnhälfte aktiviert. Beim sogenannten „Lernen mit Assoziationen“ werden Sprache und Musik miteinander verbunden, mit den Bildern des abstrakten Lehrstoffes verknüpft und vor dem geistigen Auge visualisiert. Kinder, die an dem Kurs teilnehmen möchten, werden gebeten sich bei der VHS anzumelden. Die Anmeldung ist nur mit der Unterschrift eines Erziehungsberechtigten gültig. Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet unter www.vhs-hagen.de.

Nächste Sammelaktion für Flüchtlinge am kommenden Samstag

Die nächste Sammelaktion für Flüchtlinge findet statt am kommenden Samstag, 2. Juli, von 10 bis 12 Uhr am Sammellager an der Wasserstraße 15 (gegenüber der Feuerwache). Mitarbeiter der Verwaltung und Ehrenamtliche nehmen dort die Spenden entgegen.

Benötigt werden funktionsfähige E-Geräte wie Standardherd, Kaffeemaschine, Wasserkocher, Toaster, Bügeleisen, Mikrowelle, Nähmaschine, Staubsauger, TV-Geräte, DVBT/T2-Receiver, DVBT-Antennen, Radio und Mini-Anlagen.

Allgemeines wie Leuchtmittel, Reinigungsmittel aller Art, Bohrmaschine, Stichsäge, Akku-Schrauber, Werkzeug

Kleinmöbel wie Couchtisch, kleine Anrichte, kleines Sideboard, Nachttisch, kleine Regale

Fahrräder und Zubehör wie z.B. Fahrräder in allen Zollgrößen, Schläuche und Mäntel, Beleuchtung, Helme, Schlösser, Werkzeug.

Die Stadt Wetter (Ruhr) freut sich sehr über die große Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger. Welche Spenden benötigt werden, wird auf der städtischen Homepage (http://www.stadt-wetter.de/lebenin-wetter/asylsuchende/) laufend aktualisiert.

Wer das „Sammel-Team“ in der Halle an der Wasserstraße mit seinem Einsatz unterstützen möchte, kann sich melden bei Peter Krause unter Tel.: 0151 22656180.

A1: Fahrbahnsanierung im Bereich Rastanlage Lichtendorf und Schwerte

Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm sperrt am Freitag (1.7.) ab 20 Uhr die Auf- und Abfahrt der Tank- und Rastanlage Lichtendorf in Fahrtrichtung Köln. Gleichzeitig wird ab 20 Uhr der rechte Fahrstreifen gesperrt, ab 23 Uhr steht dann nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Arbeiten sollen am Samstag (2.7.) um 10 Uhr beendet sein.

Samstag (2.7.) ab 19 Uhr sperrt Straßen.NRW die Ausfahrt in Fahrtrichtung Köln der Anschlussstelle Schwerte. Gleichzeitig wird um 19 Uhr der rechte Fahrstreifen gesperrt, ab 22 Uhr steht dann nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Arbeiten sollen am Sonntagmorgen (3.7.) um 11 Uhr beendet sein.

Straßen.NRW saniert für drei Millionen Euro seit Mitte Juni in Nachtbaustellen die A1 zwischen Dortmund/Unna und Westhofen. In den beiden Nächten am Wochenende saniert die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm knapp vier Kilometer der rechten Fahrspur.

Lenkungsgruppe diskutiert über Parkplätze an der unteren Kaiserstraße

Die Anregung zur Einrichtung von vier zusätzlichen Parkplätzen in der unteren Kaiserstraße, die in der letzten Sitzung des Stadtentwicklungs-, Wirtschaftsförderungs- und Bauausschusses diskutiert wurde, ist nun Thema der Lenkungsgruppe „Aktives Stadtzentrum Innenstadt-Alt-Wetter/Untere Kaiserstraße/Königstraße.“ Die Lenkungsgruppe, die die Umbaumaßnahmen in der Innenstadt begleitet, besteht aus Hauseigentümern, Händlern, dem Citymanagement, interessierten Bürgern sowie Vertretern der Stadt und der Politik.

Die Mitglieder der Lenkungsgruppe treffen sich am kommenden Dienstag, 5. Juli, um 19 Uhr im Verwaltungsgebäude Wilhelmstraße (Besprechungsraum). Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu diesem Termin eingeladen.

Sanierung der Strandbadbrücke in Hengstey

Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) saniert zurzeit im Auftrag der Stadt Hagen die Strandbadbrücke in Hagen-Hengstey. Nach anfänglichen Verzögerungen mit dem beauftragten Bauunternehmen werden die Arbeiten ab Montag, 4. Juli, fortgesetzt. Die Erneuerung der Geh- und Fahrbahnabdichtung, der Geh- und Fahrbahnbeläge sowie der Austausch der Brückenübergangskonstruktion dauert voraussichtlich zwei Monate. Der WBH ist weiterhin bemüht, die Sanierungsmaßnahmen so schnell wie möglich zu beenden und bittet Bürgerinnen und Bürger, die eingetretene Verzögerung zu entschuldigen.

Bilderbuchkino in der Stadtteilbücherei Haspe

Die spannende Geschichte „Lotties neues Badetuch“ von Petra Mathers erwartet Kinder am Dienstag, 5. Juli, um 16 Uhr im Bilderbuchkino in der Statteilbücherei Haspe, Kölner Straße 1.

Das weiße Huhn Lottie bekommt Post von ihrer Tante Mattie. In dem Paket befindet sich ein rotes Badetuch mit weißen Tupfen. Wie Lottie das Tuch bei der Rettung einer Mäusehochzeit hilft, erfahren neugierige Kinder im Bilderbuchkino. Eltern haben während der Vorstellung die Möglichkeit, mit alten Büchern zu basteln. Die Vorstellung ist kostenlos und dauert 45 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/207-4297.

Buntes Schulfest an der Fesh

Trotz des schlechten Wetters war das Schulfest an der Freien evangelischen Schule Hagen am vergangenen Samstag ein großer und bunter Erfolg. Eigentlich sollten viele Aktionen draußen stattfinden, diese wurden angesichts des anhaltenden Regens und des mit Pfützen übersäten Schulhofes kurzerhand in die Schule verlegt. Klassenräume und Flure verwandelten sich mit Hilfe der Kinder und deren Eltern in Bastelstuben, Rennstrecken für Mülltonnen und Zielscheiben für Bälle und Pfeile.

Zum Auftakt trafen sich alle in der Halle zum gemeinsamen Singen. Der Schulleiter Carl-Christian Belitz freute sich darüber, dass viele unterschiedliche Kinder und Eltern das Schulleben so bunt machen und vertiefte dies mit einem passenden „Luftballon-Bibelvers“, der die Einzigartigkeit jedes Kindes verdeutlichte. Anschließend tobten sich die Schüler der Grundschule in privater Trägerschaft an den Spielstationen aus, gestalteten bunte Blumen und erlebten im Schwarzlichtraum ganz neue Sichtweisen. Großen Anklang fanden wieder die Lose der reichhaltig bestückten Tombola. Kein Los blieb ohne Gewinn und so mancher Gewinner zeigte stolz seinen gewonnen Fahrradhelm oder ein neues Spielzeug. An einem Stand verkaufte die Garten-AG selbstgefertigte Windlichter, Windspiele und Leckereien aus der Natur. Wer mochte konnte auch den Hühnerstall auf dem Außengelände besuchen und die neusten Bewohner des Geländes an der Hammerstraße in Haspe kennenlernen. Zwischendurch stärkten sich die Besucher am reichhaltigen Salat- und Kuchenbuffet, mit Bratwürstchen und knusprigen Pommes.

In einem Raum hatten Mitarbeiter des Vereins „VISHWA JYOTI“ verschiedene Stationen aufgebaut, um über das Leben in Indien berichten und es erlebbar zu machen. Die Schüler der FESH unterstützen schon seit einiger Zeit mit unterschiedlichen Aktionen die „Carmel English School“, die von diesem Verein gegründet wurde. Unter anderem werden zur Zeit Pfandflaschen gesammelt und das eingelöste Pfandgeld wird an das Schulprojekt gespendet.

Auch beim bunten Höhepunkt des Nachmittags ließen Schüler, Eltern und Lehrer sich ihre Laune nicht durch den grauen Himmel verderben. 499 bunte Luftballons wurden an die Kinder verteilt und sollten eigentlich in den Himmel steigen. Da dies aber durch das Wetter nicht möglich war, freuten sich die Kinder sehr darüber, dass sie die bunten Ballons behalten durften. So konnten sich alle eine bunte Erinnerung an einen abwechslungsreichen Nachmittag mit nach Hause nehmen.

„Ja, sauber! Wehringhausen“ – OB Erik O. Schulz zieht positive Bilanz

„Ja, sauber! Wehringhausen“ – unter diesem Motto haben Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB), Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) sowie Stadtverwaltung und zahlreiche weitere Helfer zwei Wochen lang Wehringhausen auf Vordermann gebracht. „Wir haben einerseits den Müll entsorgt und für ein optisch sauberes Stadtbild gesorgt, andererseits – und das ist viel wichtiger – das Bewusstsein für Stadtsauberkeit bei Verwaltung, Politik und in der Bürgerschaft neu belebt“, zog Oberbürgermeister Erik O. Schulz bei der heutigen Pressekonferenz im Stadtteilladen Wehringhausen ein äußerst positives Resümee.

Vom 13. bis zum 25. Juni waren HEB und WBH täglich mit bis zu 20 Mitarbeitern und der Stadtordnungsdienst mit bis zu fünf Mitarbeitern im Quartier unterwegs. Bei insgesamt 1055 Reinigungsstunden wurden 22,41 Tonnen Müll eingesammelt. Das Ordnungsamt nahm Meldungen über neun illegale Müllablagen sowie elf Beschwerden wegen Stadtsauberkeit entgegen. Darüber hinaus haben zahlreiche fleißige Unterstützer aus der Nachbarschaft mitangepackt. Das Quartiersmanagement Wehringhausen stellte den Stadtteilladen als Informationsbüro zur Verfügung. Die Feuerwehr, Gemeinde- und Vereinsmitglieder sowie Schulklassen und Kindergruppen rückten aus, um ihre Quartiere aber auch öffentliche Plätze zu reinigen. Auch zahlreiche Anwohner griffen zum Besen.

Dr. Herbert Bleicher, Geschäftsführer des HEB, zeigte sich zufrieden: „Die Zusammenarbeit zwischen HEB, WBH, aber auch anderen Beteiligten wie dem Quartiersmanagement lief vorbildlich. Wir haben uns sehr gefreut, so viel Zuspruch aus der Bevölkerung zu erhalten.“ Bezirksbürgermeister Arno Lohmann erinnerte an die Nachhaltigkeit der Aktion: „Wir sind alle am Zug, für einen nachhaltigen Effekt zu sorgen: Wir als Politiker, die Bürgerinnen und Bürger in Wehringhausen sowie die Verwaltung als unterstützende Hand.“

Neben dem großen Reinemachen im Stadtteil diente die Aktion dazu, das allgemeine Bewusstsein auf das Thema Stadtsauberkeit und die Mitverantwortung für ein schönes Stadtbild zu lenken. Die verschiedenen städtischen Fachbereiche konnten die Ursachen der Vermüllung ausmachen, Methoden zur Vorbeugung und effektiven Beseitigung finden und die Zuständigkeitswege innerhalb der Verwaltung verkürzen. Darüber hinaus stand der Dialog mit der Bürgerschaft im Vordergrund, um Aufklärungsarbeit zu leisten und ein reibungsloses Miteinander im Alltag zu fördern.

In Zukunft sollen verstärkt Kontrollen im Stadtteil finden, um nachhaltig für ein sauberes Stadtbild zu sorgen. Aufmerksame Bürger können zudem ab sofort Mängel im Hagener Stadtbild wie illegale Müllablagerung, verdreckte Containerstandorte, überfüllte Papierkörbe, defekte Straßenbeleuchtung oder ähnliches direkt unter dem „Mängelmelder“ auf www.hagen.de via Nachricht und Foto anzeigen – auch unterwegs vom Smartphone aus. Selbstverständlich besteht weiterhin die Möglichkeit, Mängel telefonisch unter der Servicenummer 02331/207-3333 zu melden.

Mehr Menschen mit Behinderungen beschäftigen: Kampagne “Wir sind dabei“ startet

Menschen mit Behinderung sollen dort arbeiten, wo alle anderen Menschen auch arbeiten. So steht es in der UN-Behindertenrechtskonvention. Der Aktionsplan „Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr)“ hat verschiedene Maßnahmen erarbeitet, um diesem Ziel näher zu kommen. Eines davon ist die Kampagne „Wir sind dabei.“ Unter diesem Motto will das Aktionsplan-Fachforum „Arbeit und Berufsausbildung“ Unternehmen, Dienstleister oder Behörden, die beispielhafte Projekte und Aktionen zur Einstellung und Ausbildung von Menschen mit Behinderung oder zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit durchgeführt bzw. begonnen haben, eine Anerkennung in Form einer Urkunde aussprechen.

Wir sind dabei
© Stadt Wetter

„Mit dieser Kampagne wollen wir für das Thema sensibilisieren und die Akzeptanz für Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen in Unternehmen erhöhen“, so Margot Wiese, Fachbereichsleiterin Soziales bei der Stadt Wetter. Es lohnt sich, Menschen mit Behinderungen einzustellen – diese Botschaft liegt dabei allen Beteiligten am Herzen. „Uns geht es um die Inklusion und die Integration von Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt“ verdeutlicht Bürgermeister Frank Hasenberg.

Unternehmen können sich selbst, aber auch andere Unternehmen vorschlagen. Natürlich können auch Bürgerinnen und Bürger, die von entsprechenden Projekten gehört haben, diese Firmen für die Anerkennungsurkunde nominieren. Die auszeichnungswürdigen Maßnahmen müssen im Zeitraum von Januar 2014 bis Dezember 2016 liegen. Ausgenommen von einer möglichen Bewerbung sind Integrationsfirmen, gemeinnützige GmbHs und Vereine.

Einen engen Kriterienkatalog für den Preis gibt es nicht: „Darauf haben wir bewusst verzichtet“, so Christian Münch, Integrationsbeauftragter der SIHK und Mitglied des Fachforums: „Es ist unser Wunsch, dass wir mit dieser Kampagne für das Thema sensibilisieren und die durch die Urkunde ausgesprochene Anerkennung dazu führt, dass sich noch mehr Firmen und Unternehmen Gedanken über die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen machen.“ Ausgezeichnet werden können konkrete Projekte, aber auch Firmen, die mit ihrer Unternehmensphilosophie für die Integration und die Akzeptanz von Menschen mit Behinderungen stehen.

Die Anerkennungsurkunden sollen im Rahmen eines Unternehmerfrühstückes im November überreicht werden. Dort können Firmen auch miteinander ins Gespräch kommen. „Diesen Netzwerkcharakter wollen wir bewusst fördern“, so Christian Münch. Die Kampagne „Wir sind dabei“ ist als eine fortlaufende Aktion gedacht und sieht eine jährliche Ehrung vor.

Bewerbungen sind ab sofort möglich und sollten bis Ende August bei der Stadt Wetter (Ruhr) eingehen. Das Bewerbungsformular kann auf der städtischen Homepage unter www.stadt-wetter.de heruntergeladen werden.

Dortmunder Polizei sucht dringend Zeugen nach mutmaßlicher Vergewaltigung

Dortmund. Nach einer angezeigten Vergewaltigung am vergangenen Samstag
(25.6.) sucht die Dortmunder Polizei nun dringend Zeugen.

Zur Tatzeit, gegen 23.45 Uhr, soll eine 35-jährige Dortmunderin in
Dortmund-Hörde erst von zwei unbekannten Männern verfolgt,
anschließend mit einem Messer bedroht und auf einem Spielplatz an der
Piepenstockstraße vergewaltigt worden sein.

Nach Angaben der Frau bemerkte sie auf ihrem Heimweg zunächst zwei
Männer hinter sich. Plötzlich kam ihr einer der beiden entgegen und
schlug ihr unvermittelt ins Gesicht. Der andere Unbekannte bedrohte
sie mit einem Messer und zog sie in ein nahegelegenes Gebüsch auf
einen Spielplatz.

Während der Mann mit dem Messer sie festhielt und weiterhin
bedrohte, zerriss ihr der Andere die Bekleidung (Unterbekleidung) und
vergewaltigte sie.

Anschließend ergriffen die Unbekannten die Flucht.

Erst später, nachdem sie herumgeirrt und schließlich in den
Morgenstunden zu Hause angekommen war, meldete sich die 35-jährige
Dortmunderin bei der Polizei und erstattete Anzeige. In Ihrer
Vernehmung beschrieb sie die Männer wie folgt:

Mann mit Messer: ca. 175 cm groß, 25 bis 30 Jahre alt, schwarze
Haare (sogenannter Undercut mit mittig gegelten Haaren), sportliche
Figur, bekleidet mit schwarzer Jacke, schwarzen Schuhen und dunkler
Jeans.

Tatverdächtiger der Vergewaltigung: ca. 180 cm groß, 25 bis 30
Jahre alt, normale Statur, schwarze/kurze Haare (Haupthaar lockig),
bekleidet mit schwarz-weißer Jacke, Blue Jeans und weißen Nike Air
Turnschuhen.

Beide Männer sollen akzentfrei deutsch gesprochen haben. Der Optik
nach zu urteilen, machten sie auf die Geschädigte den Eindruck,
südländischer / türkischer Herkunft zu sein. Zeugen werden gebeten,
sich mit der Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter 0231 – 132
7441 in Verbindung zu setzen.

Lkw-Kontrollen auf der A 1

Die Dortmunder Polizei hat in der vergangenen Nacht (27./28.6.)
eine Lkw-Schwerpunktkontrolle auf dem Rastplatz Lennhof an der A 1 in
Fahrtrichtung Köln mit einer ernst zu nehmenden Bilanz durchgeführt.

Im Fokus der Beamten standen die Einhaltung der
Sozialvorschriften, die Geeignetheit des Fahrpersonals, der
technische Zustand der Fahrzeuge und die Ladungssicherung /
Ladungsgewichte.

Im Zeitraum zwischen 20 und 5 Uhr überprüften die Polizeibeamten
insgesamt 30 Fahrzeuge und 35 Personen. Hieraus ergaben sich: – 2
Strafanzeigen wegen des Fälschens von technischen Aufzeichnungen –      12
Ordnungswidrigkeitenanzeigen (Owi) wegen Verstößen gegen das
Fahrpersonalgesetz –    4 Owi-Anzeigen wegen falscher/nicht vorhandener
Ladungssicherung/Überladung –   1 Owi-Anzeige und 2 Verwarngelder wegen
Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit –   1 Verwarngeld
wegen eines Gurtverstoßes (Anschnallpflicht) –  2 Untersagungen der
Weiterfahrt.

Nötig werden die Schwerpunktkontrollen insbesondere, weil derzeit
vermehrt Lkw festgestellt werden, bei denen die Bremsen entweder
funktionseingeschränkt sind oder durch technische Eingriffe
manipuliert werden und so aktuell vorhandene Fahrerassistenzsysteme
außer Kraft gesetzt werden.

Darüber hinaus wurden und werden erhebliche Mängel bei der
Ladungssicherung festgestellt. Dieses unsachgemäße Beladen und
Sichern hat wiederum eine erhöhte Gefahr für die Verkehrssicherheit
zur Folge. Zum Beispiel kann Ladung während der Fahrt verrutschen und
auf die Fahrbahn fallen oder das Fahrzeug gerät durch Verrutschen der
Ladung ins Schleudern. In diesen oder ähnlichen Fällen sind
folgenschwere Verkehrsstörungen und – weitaus schlimmer –
Verkehrsunfälle mit Verletzten oder Toten nicht auszuschließen!

Im Rahmen der Kontrolle stellten die Polizeibeamten einen LKW mit
Anhänger fest, der einen Bagger (Baufahrzeug) geladen hatte. Mit
einem Nettogewicht von 55.850 kg hätte er für die gewählte
Fahrtstrecke eine Genehmigung einholen müssen, des Weiteren war kein
vorgeschriebenes Begleitfahrzeug vorhanden. Gegen ihn wurde eine
Owi-Anzeige gefertigt, die Weiterfahrt untersagt.

Auch ein weiterer Lkw mit Anhänger fiel den Polizeibeamten ins
Auge. Nach Beendigung seiner Teilnahme an einem Volksfest hatte er
sein gesamtes Equipment in den Lkw und auf den Anhänger geladen. Dies
hatte zur Folge, dass der Lkw um 30,8 Prozent und der Anhänger um
66,6 Prozent überladen waren. Eine ordnungsgemäße Ladungssicherung
war nicht vorhanden. Darüber hinaus waren die Schaublätter nach
erfolgtem Fahrerwechsel nicht getauscht worden, so dass nun gegen
beide Fahrer wegen des Fälschens technischer Aufzeichnungen ermittelt
wird. Auch hier wurde die Weiterfahrt untersagt.

Einbrecher löst Alarmanlage aus

Am Montag lief bei einer Dortmunder Wachdienstfirma
gegen 23.40 Uhr ein Einbruchsalarm auf. Ein 25-jähriger Bediensteter
des Wachdienstes begab sich daraufhin zu der alarmauslösenden Firma
in der Straße Unter dem Hofe. Dort bemerkte er zunächst, dass ein
Bewegungsmelder und eine Überwachungskamera außer Betrieb waren.
Jemand hatte nämlich die Stromkabel aus den Geräten gerissen. Dann
sah der Zeuge, dass in einem Büro der Firma das Licht eingeschaltet
war. Unmittelbar darauf bemerkte er eine Person in dem Büro. Als der
Einbrecher sich entdeckt fühlte, flüchtete er in unbekannte Richtung.
Die anschließenden Ermittlungen der Kripo ergaben, dass der Täter die
Stromkabel aus dem Bewegungsmelder und der Überwachungskamera
gerissen hatte. Dann hebelte der Einbrecher ein Fenster auf und
verschaffte sich auf diesem Wege Zugang in die Büroräume der Firma.
Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme stand noch nicht fest, was der
Täter mitgehen ließ. Die Polizei erbittet Zeugenhinwiese unter der
Rufnummer 02331/986-2066.

Motorradfahrer bei Unfall leicht verletzt

Am Montag befuhr eine 40-jährige Autofahrerin mit
ihrem Fiat die Zietenstraße in Richtung Arndstraße. Gegen 16.40 Uhr
kollidierte sie auf der Arndstraße mit einem 43-jährigen
Motorradfahrer. Der Motorradfahrer kam aus Richtung Rembergstraße und
kippte mit seiner KTM zur Seite. Hierbei verletzte er sich leicht.
Ein Rettungswagen musste aber nicht hinzugezogen werden. Die Polizei
bittet Zeugen des Unfalls, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.

Oberlinschüler haben Spaß auf der Creme-Rutsche

Erst die Badesachen anziehen. Anschließend sich selbst eincremen oder eincremen lassen. Und dann mit Schwung von einer mit Bodylotion präparierten Rampe rutschen. Da kommt richtig Freude auf!

Foto Cremerutsche
© ESV

Rund 100 Mädchen und Jungen der Oberlinschule hatten Riesenspaß an der einwöchigen Aktion „Creme-Rutschen“. Natürlich war es für die Kinder der Förderschule der Evangelischen Stiftung Volmarstein eine tolle Abwechslung im Alltag. Doch die Rutschpartie hatte vor allem therapeutischen Sinn: „Das Rutschen weckt und koordiniert die Sinne der Kinder, die aufgrund ihrer Behinderungen eingeschränkt sind“, so Heike Kister und Antje Sauerborn aus dem Therapie-Team der Oberlinschule. Außerdem sei es eine wichtige Bewegungserfahrung.
Schon seit über 20 Jahren rutschen die Oberlinschüler auf der Creme-Rutsche. Erstmals hatten sich in diesem Jahr zwei Spender für die ungewöhnliche Aktion gefunden: Die 25 Dosen Creme und 25 Flaschen Lotion spendete der dm-Drogeriemarkt in Hagen, die zur Rutschbahn umfunktionierte Teichfolie wurde vom Bauhaus in Hagen zur Verfügung gestellt.

Sommerfst Haus Buschey

Einmal streicheln bitte – beim Sommerfest in Haus Buschey in Bommern genossen die Bewohnerinnen und Bewohner mit Angehörigen und Freunden des Hauses einen unbeschwerten Nachmittag.

1606 Sommerfst Haus Buschey
© ESV

Der Streichelzoo war dabei besonders beliebt. „Viele unserer Senioren sind mit Tieren aufgewachsen, manche kommen sogar vom Bauernhof“, berichtet Hausleiterin Magdalena Pogorzalek. Bei Erdbeerkuchen und Leckereien vom Grill wurde dann noch zu einer musikalischen Reise durch Deutschland geladen. Es wurde gesungen und geschunkelt bis zum Abend.

Fachtag gibt Antworten auf Fragen einer gewandelten Arbeitswelt

Wie werden Arbeitsprozesse gestaltet, damit sie der modernen Gesellschaft gerecht werden? Wie können sich Unternehmen auf die Herausforderungen des demografischen Wandels einstellen? Antworten und Hilfestellungen gab der Fachtag „Mitarbeiter im Wandel“, zu welchem die Stadt Wetter (Ruhr) Unternehmer, Personalverantwortliche und Mitarbeiter heimische Firmen in das Veranstaltungszentrum der Sparkasse geladen hatte.

Referenten
© Stadt Wetter

Bürgermeister Frank Hasenberg bedankte sich für das Interesse der Anwesenden und verwies in seinem Grußwort auf den kommunalen Aktionsplan „Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr), dessen Fachforum „Arbeit und Berufsausbildung“ diese Fachtagung angeregt hatte: „Die Arbeitnehmer sind das wertvollste Gut einer Firma: Es wäre schön, wenn Ihnen die Vorträge unserer Referenten wertvolle Hinweise geben, wie Sie dieses wertvolle Gut auch zum Wohle ihrer Unternehmen weiter stärken und fördern können.“

Marcus Pfeiffer von der Agentur für Arbeit berichtete als Referent über die Möglichkeiten des betrieblichen Gesundheitsmanagements: „Es sind die Betriebe im Vorteil, die präventiv denken.“ Entsprechende Beispiele seien Vorträge zum Stressmanagement, Burn Out-Prävention, Programme zur Früherkennung von Krankheiten oder Fitnessangebote wie eine Schrittzähler-Aktion oder ein Lauftreff für Anfänger. „Solche sportlichen Angebote fördern zudem die Motivation der Mitarbeiter und das Gefühl der Zusammengehörigkeit.“

Holger Olsen, ebenfalls von der Agentur für Arbeit sprach über die Anpassung von Arbeitsplätzen, etwa die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes nach einem Bandscheibenvorfall eines Mitarbeiters.

Susanna Ebbing vom Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit gab Antworten auf Fragen, wie man einen Arbeitsplatz für einen Menschen mit Behinderung umgestaltet, damit er weiter im Unternehmen arbeiten kann und welche konkreten Förderungsmöglichkeiten es dafür gibt. Betriebliches Eingliederungsmanagement und besonderer Kündigungsschutz waren weitere Themen der Fachtagung.

Andreas Lux, stellv. Hauptgeschäftsführer der SIHK zu Hagen, gab den Initiatoren des Fachtages dann noch ein großes Lob mit auf den Weg: „Eine Tagung wie diese ist selbst in größeren Städten keine Selbstverständlichkeit. Machen sie weiter so!“

Exkursion in den Hohenlimburger Steinbruch

Zu einer Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke lädt das Museum Wasserschloss Werdringen am Sonntag, 3. Juli, von 11 bis 15 Uhr ein.

Vor 380 Millionen Jahren lag Hagen noch am Rand eines tropischen Meeres. Die versteinerten Überreste des Korallenriffs aus der damaligen Zeit können noch heute im Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH erforscht werden. Die Teilnehmer haben während der Exkursion die Möglichkeit, in Kalksteinablagerungen die Skelette ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßler, Muscheln und Schnecken zu entdecken und Jagd auf Fossilien zu machen. Die etwa vierstündige Exkursion beginnt um 11 Uhr vor der Verwaltung der Hohenlimburger Kalkwerke, Oeger Straße 39, mit einer kurzen Einführung von Diplom Geologin Antje Selters über die Entstehung von Massenkalk. Die Exkursion richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren und kostet 15 € für Erwachsene sowie 10 € für Jugendliche. Für das Betreten des Steinbruchs wird festes Schuhwerk benötigt. Außerdem sollte an Hammer und Lupe sowie Taschen für die Fossilien und Mineralien gedacht werden.

Eine Anmeldung für die Exkursion ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/207-2740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM RIEMERSCHMID-HAUS

Nicht nur der Hohenhof und andere großartige Villen, sondern auch Arbeiterwohnhäuser gehören zu den architektonischen Schätzen, die unter dem Begriff „Hagener Impuls“ zusammengefasst werden. Zwischen 1907 und 1911 baute der Architekt und Kunstgewerbler Richard Riemerschmid im „Wasserlosen Tal“ eine Häuserzeile, die eigentlich als Teil einer großen Gesamtanlage für Arbeiterwohnungen geplant war. Von dieser sogenannten „Walddorf-Siedlung“ wurden jedoch nur elf Häuser gebaut. Bei der öffentlichen Führung am Sonntag, den 26. Juni um 15 Uhr durch Haus Nr. 17 werden die alten Zeiten wieder lebendig, wenn die Ideen von Karl Ernst Osthaus und der Hagener Textilindustrie als Auftraggeber dieser Bauten dargestellt werden.
Die Teilnahmegebühr von 7 € ist vor Ort, Walddorfstr. 17 zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM HAGEN

Am Sonntag, den 26. Juni findet um 11.15 Uhr eine Einführung in das Werk Emil Schumachers statt. Bei einem Rundgang durch das Museum wird die Werkentwicklung des Künstlers erläutert: Von den frühen, vom Expressionismus beeinflussten Arbeiten, über die Werke der 1950er-Jahre, die schließlich zur Abstraktion führten, den Einsatz von verschiedenen Materialen der folgenden Jahrzehnte bis hin zum Spätwerk werden verschiedene Facetten aus rund 70 Schaffensjahren vorgestellt. Einen Schwerpunkt bildet die Ausstellung „Emil Schumacher – Boscone – Faszination Baum“.
Überraschung, geradezu einen Schock, löste nach Jahrzehnten der Abstraktion das plötzliche Auftauchen neuer Figurationen in den Bildern Emil Schumachers bei Publikum wie Kunstkritik aus. Die Irritation darüber hätte kaum größer sein können und wirkt bis heute nach. Doch das reale Erscheinungsbild des Baumes, wie zahlreicher anderer Figurationen, ist im Schaffen des gestisch-abstrakten Malers eine der Konstanten, die nach gänzlich abstrakten Werkphasen als Motiv noch einmal neue Bedeutung erlangten. Über das im Spätwerk wiederkehrende Motiv Baum lässt sich die Umwandlung des Naturerlebens in die Bildsprache des Künstlers nachempfinden. In rund 70 Bildern, Gouachen und Grafiken aus dem Früh- und Spätwerk des Malers, die für die Ausstellung nicht zuletzt dank der Bereitschaft zahlreicher privater Leihgeber zusammen gestellt werden konnten, spiegelt sich eindrucksvoll das Augenerlebnis Schumachers in der Natur wider.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Bus- und Wandertour durch Hohenlimburg

Zu einer geführten Bustour zur Geologie, Archäologie und Geschichte rund um Hohenlimburg lädt das Museum Wasserschloss Werdringen gemeinsam mit GeoTouring am Samstag, 2. Juli, von 11 bis 15 Uhr ein.

Auf der Bus- und Wandertour erfahren Natur- und Heimatfreunde mehr über Land und Leute sowie über die Kultur und Geschichte Hagens. Treffpunkt für die etwa vierstündige Rundfahrt ist der Markplatz in Hohenlimburg. Von dort aus geht es nach Holthausen. Nach einem Abstecher zum Barmer Teich geht es weiter zur Donnerkuhle. Dort können die Teilnehmer die fantastische Aussicht über den Steinbruch genießen. Anschließend führt die Tour in die Hohenlimburger Innenstadt und zum Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke. In dem ehemaligen tropischen Korallenriff lassen sich auch noch heute fossile Überreste finden. Abschließend werden die Oeger Höhle und der Hasselbach besucht. Die Fahrt endet am Markplatz in Hohenlimburg. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Busfahrt bei einem gemeinsamen Cafébesuch ausklingen zu lassen.

Die Exkursion mit Busfahrt und kurzen Wanderungen wird von Diplom Geologin Antje Selters geleitet. Eingeladen sind Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren. Die Teilnahme an der Tour kostet 20 € pro Person. Festes Schuhwerk wird benötigt. Außerdem sollte an Hammer und Lupe sowie Taschen für die Fossilien und Mineralien gedacht werden. Eine Anmeldung für die Exkursion wird von Antje Selters unter Telefon 02331/51692 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Am Sonntag, den 3. Juli findet um 11.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Von geheimnisvoller Schönheit. Zeitgenössische figurative Positionen“ statt. Die Ausstellung zeigt Werke von vier figurativ arbeitenden Künstlern aus Deutschland und Österreich. Bilderwelten immer neu zu entwerfen und die Wirklichkeit auf vielfältige Weise zu interpretieren, war seit jeher ein großer Anspruch der bildenden Kunst. Als Konstrukteure oder Gestalter von Realitäten formulieren Künstlerinnen und Künstler ihr eigenes Bild der Welt. Besonders in realistischen Darstellungsformen offenbaren sie uns einen unverschlüsselten Zugang zur Welt und liefern somit einen unmittelbaren Kommentar zu Gegenwart. Schönheit bietet sich in den Werken der Maler, Zeichner und Graphiker dieser Ausstellung auf unterschiedlichste Weise an: träumerisch, rätselhaft, karikierend, immer aber: erzählerisch. Auf sehr unterschiedliche Art erfahren wir Realität und Geheimnis in den Werken von: Martin Schnur, Robert Freund, Benedikt Richert und Andrea Lehmann.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

„Ja, sauber! Wehringhausen.“ soll weitergehen

Rumänische Gemeinde trifft sich regelmäßig zum Aufräumen

Hagen-Wehringhausen. Die von der Stadt initiierte Aufräumaktion „Ja, sauber! Wehringhausen.“ ist seit Freitag offiziell zu Ende – doch es gibt viele Bürger, die möchten, dass es weitergeht. Auf Initiative einer protestantischen Gemeinde aus Wehringhausen und organisiert mit Hilfe der Mitarbeitenden von Diakonie Mark-Ruhr und Caritas aus dem Projekt „NRW hält zusammen“ und dem Stadtteilladen Wehringhausen trafen sich am Freitagmittag etwa 20 Menschen, um den Spielplatz auf dem Wilhelmsplatz erneut zu fegen und von Müll zu reinigen. Spontan schlossen sich etwa weitere 20 Jugendliche, Kinder und junge Männer an, die sich auf dem Wilhelmsplatz aufhielten und griffen – zur Freude der Sozialarbeiter und der Anwohner – ebenfalls zum Besen.

„Wir leben gerne hier und wir ärgern uns auch über den Dreck, den einzelne Personen hinterlassen“, erklärt Pfarrer Johann Lacatus, warum er und seine Gemeinde es nicht bei der einmaligen Aktion belassen wollen. Ab dem 14. Juli wollen sie sich mindestens einmal wöchentlich treffen, sauber machen und vor allem auch ihre Nachbarn und Landsleute zum Mitmachen bewegen. Gleichzeitig nutzten die Fachleute aus dem Stadtteilladen die Gelegenheit, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. „Wenn man weiß, dass nur etwa ein Prozent der hier lebenden EU-Ausländer Probleme machen, bedeutet das umgekehrt, dass 99 Prozent sich an die Regeln halten“, betont Diakonie-Mitarbeiter Gürkan Callar. Die zunehmende Verallgemeinerung und Hetze gegen einzelne Nationalitäten beobachten er und seine Kollegegen mit Sorge.