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Fünftes Kammerkonzert im Kunstquartier Hagen

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Comedy-Musik-Lesung mit Reiner Hänsch im Osthaus Museum Hagen

Aus Hagen kommt Reiner Hänsch nicht, aber am Sonntag, 14. Oktober, um 16 Uhr kommt er nach Hagen, um im Osthaus Museum im Rahmen der Ausstellung „Hagen Popstar Glück“ seine Comedy-Musik-Lesung zu präsentieren. Hänsch hat gewiss die berühmteste Hymne für die Region Sauerland geschrieben und mit seiner Band „Zoff“ gesungen.

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Die Lesung im Osthaus Museum ist keine im eigentlichen Sinne, sondern ein unterhaltsamer, witziger Nachmittag. Hänsch liest die besten Passagen aus seinem ersten Buch, das viel mit Musik und seiner Band „Zoff“ zu tun hat. Die Zuschauer erleben, wie die Band in Ralph Siegels Plattenfirma empfangen wird, sich mit Bata Illic, Roberto Blanco und Karel Gott besäuft und an der Neuen Deutschen Welle irgendwie vorbeischrappt. Außerdem gibt es nette Geschichten aus dem Leben eines Musikers und den einen oder anderen Zoff-Song.

Karten für 10 Euro können ab sofort im Vorverkauf an der Kasse des Kunstquartiers, Museumsplatz 1, erworben werden. Reservierungen und Online-Bestellungen sind nicht möglich.

Erstes Kammerkonzert im Auditorium im Kunstquartier Hagen

 

Neue Besetzung, neues Programm:

Programm: Erwin Schulhoff: Fünf Stücke für Streichquartett

Fanny Hensel: Streichquartett Es-Dur

Ausführende: Nodelman-Quartett: Misha Nodelman (Violine), Evgeny Selitsky (Violine), Andreas Kosinski (Viola), Mark Mefsut (Violoncello)

Die Reihe der Kammerkonzerte im Auditorium im Kunstquartier Hagen startet am 23. September 2018 um 11.30 Uhr. Entgegen der bisherigen Veröffentlichungen wird folgendes Programm mit einer neuen Besetzung aufgeführt: Das Nodelman-Quartett mit Misha Nodelman (Violine), Evgeny Selitsky (Violine), Andreas Kosinski (Viola) und Mark Mefsut (Violoncello) spielt zunächst „Fünf Stücke für Streichquartett“ des in Prag geborenen Komponisten Erwin Schulhoff (1894-1942), dem mit der Aufführung dieser Stücke 1924 in Salzburg sein Durchbruch gelang. Ferner steht das Streichquartett in Es-Dur von Fanny Hensel (1805-1847) auf dem Programm, einer der bedeutendsten Komponistinnen und Pianistinnen der deutschen Romantik und Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Freiverkauf: 9 / 4,50 Euro

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Französisch-deutsche Lesung mit Wilfried N’Sondé und Dieter Gilde

Logo201506 30Im Rahmen einer Kooperation von Deutsch-Französischer Gesellschaft, Osthaus Museum Hagen und Volkshochschule Hagen findet am Samstag, 22. September, um 16 Uhr im Kunstquartier, Museumsplatz 1, eine französisch-deutsche Lesung mit Wilfried N’Sondé und Dieter Gilde statt.

In seinem Debütroman „Das Herz der Leopardenkinder“  erzählt Wilfried N’Sondé mit enormer sprachlicher Ausdruckskraft von den Erfahrungen und Problemen einer neuen Generation von Migranten und gibt ihnen eine literarische Stimme: Zusammengeschlagen und eines Verbrechens angeklagt, an das er sich kaum erinnert, findet sich ein junger Farbiger auf einer Polizeiwache wieder. Eine Flut von Bildern übermannt ihn: die Hoffnungslosigkeit der Vorstädte, das stolze Afrika mit seinen Ahnen, die zärtliche und verzweifelte Liebe zu Mireille. Im Anschluss an die Lesung von Wilfried N’Sondé und Dieter Gilde findet eine Diskussion unter Leitung des Juristen und Politologen Dr. Akli Kebaili statt.

Die Veranstaltung ist kostenlos, trotzdem bittet die Volkshochschule um eine Anmeldung unter Kursnummer 1310. Informationen hierzu erhalten Interessierte auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam unter Telefon 02331/207-3622.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Logo201506 30Hagen | Am Sonntag, den 23. September findet um 12.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Komm nach Hagen, … mach dein Glück!“ Mit über 300 Exponaten wirft die Präsentation einen neuen Blick auf das Musikmärchen der 1970er- und 1980er-Jahre in einer Stadt, die im Musikbusiness weit entfernt von Metropolen wie Köln, Hamburg oder Berlin liegt – Städte, in denen Plattenfirmen, bedeutende Auftrittsorte oder Medienhäuser situiert sind. In Hagen existierte allerdings schon Mitte der 1970er Jahre eine erfolgreiche Musikszene, die einige Jahre später junge Musiker aus der Provinz an die Spitze der Charts katapultierte. Die großen Karrieren von Inga und Annette Humpe, Extrabreit und Nena starteten in jener Zeit. Die Ausstellung versucht zu ergründen, warum gerade in Hagen die Bedingungen für den Start in diverse Musikkarrieren so gut waren. Die Hagener Band Grobschnitt war in den 1970er- und 1980er-Jahren eine der erfolgreichsten Bands des Kraut- und Progressive Rocks. Sie spielte vor tausenden Zuschauern in den großen Hallen der Republik und wurde 1978 von den WDR-Fernsehzuschauern zur internationalen Rockpalast- Livegruppe des Jahres gewählt. Mit Beginn der 1980er-Jahre kamen neue Musikströmungen aus England und den USA. Der Punkrock Ende der 1970er-Jahre war eine ironische Gegenbewegung zu den etwas in die Jahre gekommenen Stadionrockern. Die Abgrenzung zu der Musik der Eltern – und das möglichst provokant – wurde zum Statement. Mit den Worten des Szene-Fotografen Jim Rakete: „Die jungen Musiker zerschlugen das Mobiliar ihrer Eltern auf der Bühne“. In der Folge entwickelten sich Bands wie The Ramblers oder Extrabreit. Es folgte die Neue Deutsche Welle, die mit Nena eine sehr erfolgreiche Band hervorbrachte, die in Hagen unter dem Bandnamen The Stripes ihre Karriere startete. Kaum bekannt ist, dass Musiker, Bandmitglieder, Bühnentechniker und Produzenten aus jenen Tagen bis heute ein Teil der aktuellen überregionalen und internationalen Musikszene sind. Mit dem Abstand von über 40 Jahren betrachtet die Ausstellung, welche langfristigen Karrieren und Berufe aus dieser Zeit entstanden sind.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter: 02331-2072740 entgegengenommen.

Talkrunde: Hagen – das deutsche Liverpool oder alles nur ein großer Schwindel?

cropped-direktdrantv58logo-05172.pngIm Rahmen des NDW-Festivals „Hagen Popstar Glück“ findet am kommenden Freitag, 21. September, um 18 Uhr die Talkrunde „Hagen – das Liverpool Deutschlands oder ein Great Rock ’n‘ Roll Swindle!?“ im Osthaus Museum, Museumsplatz 1, statt. Hartwig Masuch und Jörg A. Hoppe geben Auskunft zu den Wurzeln und den entscheidenden Weichen, die in Hagen offensichtlich besser funktionierten, als in anderen Städten.

Da waren zum einen die Formate von Jörg A. Hoppe, wie die Veranstaltungsreihe „Alles Live“, der Filmclub Celluloid, das Label „Tonträger 58“ oder „Rock in Hagen“ und zum anderen der Wiehagen & Masuch Musik-Verlag und das Demostudio „Rockranch“. Wie wichtig dies alles für die Musikszene in Hagen war, zeigte sich, als die Initiatoren und Betreiber all dieser Grundbedingungen für eine regionale Musikszene nach Berlin und Hamburg zogen: Danach stagnierte die Hagener Musikszene.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Am Donnerstag, den 13. September um 16.30 Uhr und Samstag, den 15. September um 13 Uhr findet jeweils eine Führung durch die Ausstellung „Komm nach Hagen, … mach dein Glück!“ Mit über 300 Exponaten wirft die Präsentation einen neuen Blick auf das Musikmärchen der 1970er- und 1980er-Jahre in einer Stadt, die im Musikbusiness weit entfernt von Metropolen wie Köln, Hamburg oder Berlin liegt – Städte, in denen Plattenfirmen, bedeutende Auftrittsorte oder Medienhäuser situiert sind. In Hagen existierte allerdings schon Mitte der 1970er Jahre eine erfolgreiche Musikszene, die einige Jahre später junge Musiker aus der Provinz an die Spitze der Charts katapultierte. Die großen Karrieren von Inga und Annette Humpe, Extrabreit und Nena starteten in jener Zeit. Die Ausstellung versucht zu ergründen, warum gerade in Hagen die Bedingungen für den Start in diverse Musikkarrieren so gut waren. Die Hagener Band Grobschnitt war in den 1970er- und 1980er-Jahren eine der erfolgreichsten Bands des Kraut- und Progressive Rocks. Sie spielte vor tausenden Zuschauern in den großen Hallen der Republik und wurde 1978 von den WDR-Fernsehzuschauern zur internationalen Rockpalast- Livegruppe des Jahres gewählt. Mit Beginn der 1980er-Jahre kamen neue Musikströmungen aus England und den USA. Der Punkrock Ende der 1970er-Jahre war eine ironische Gegenbewegung zu den etwas in die Jahre gekommenen Stadionrockern. Die Abgrenzung zu der Musik der Eltern – und das möglichst provokant – wurde zum Statement. Mit den Worten des Szene-Fotografen Jim Rakete: „Die jungen Musiker zerschlugen das Mobiliar ihrer Eltern auf der Bühne“. In der Folge entwickelten sich Bands wie The Ramblers oder Extrabreit. Es folgte die Neue Deutsche Welle, die mit Nena eine sehr erfolgreiche Band hervorbrachte, die in Hagen unter dem Bandnamen The Stripes ihre Karriere startete. Kaum bekannt ist, dass Musiker, Bandmitglieder, Bühnentechniker und Produzenten aus jenen Tagen bis heute ein Teil der aktuellen überregionalen und internationalen Musikszene sind. Mit dem Abstand von über 40 Jahren betrachtet die Ausstellung, welche langfristigen Karrieren und Berufe aus dieser Zeit entstanden sind.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter: 02331-2072740 entgegengenommen.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

Am Sonntag, den 16. September findet um 15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Gerhard Hoehme – Epiphanie des Informel“ statt. Das Informel wäre ärmer ohne das facettenreiche Werk Gerhard Hoehmes. Die neue Ausstellung des Emil Schumacher Museums macht die außergewöhnliche Vielfalt in dessen malerischem Schaffen erfahrbar. Im Mittelpunkt stehen Werke ab Mitte der 1950er- bis Mitte der 1960er-Jahre. Frühere Arbeiten und auch Bilder der späten Jahre machen die ausgewählten Werkgruppen vor dem Hintergrund des Gesamtschaffens Hoehmes verständlich. Besonders interessant sind neben den reliefartigen Borkenbildern insbesondere Hoehmes Bilder mit Schrift. In ihnen tritt der lesende Nachvollzug der Schrift in eine unwiderstehliche Spannung – wenn nicht sogar Konkurrenz – zu dem Blick auf die abstrakte Malerei.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Talkrunde: Frauen in der Musikbranche

Emil Schumacher Museum
Foto: TV58.de

Zwei Frauen unterschiedlicher Generationen aus unterschiedlichen Bereichen der Musikbranche stehen im Fokus einer Talkrunde am Donnerstag, 13. September, um 20 Uhr in der Museums-Lounge des Osthaus Museums. Unter dem Motto „Frauen in der Musikbranche“ diskutieren Bühnentechnikerin Angelika Heine-Koal und Musikerin Melanie Marker mit dem Publikum darüber, was für Frauen die Arbeit in der Musikbranche ausmacht, welche Erfahrungen jeweils gemacht wurden und welcher Wandel sich in den letzten Jahrzehnten in den unterschiedlichen Bereichen vollzogen hat.

Angelika Heine KoalAngelika Heine-Koal hat bereits Ende der 1970er Jahre – als erste Frau im professionellen Tourneegeschäft Deutschlands – mit dem Lichtdesign ihren ganz eigenen Platz in der Musikbranche gefunden und Melanie Marker ist seit einigen Jahren als Musikerin und Sängerin der Band „Shirley Holmes“ aktiv.

Heine-Koal hat als Studentin Mitte der 1970er Jahren in Hagen bei der Band „Mandrake“ die Basis für ihre spätere berufliche Karriere gelegt, um dann über die Stationen Hannover und Hamburg zur gefragten Lichtdesignerin mit eigener Firma zu werden. Sie beendete diese Karriere nach der Geburt ihres zweiten Kindes.

Melanie MarkerDie Musikerin Melanie Marker kommt ebenfalls aus Hagen, lebt nun in Berlin, ist aber mit ihrer Band eigentlich ständig auf Achse.

Moderiert wird die Runde von Franka Schäfer und Anna Daniel. Der Eintritt ist frei.

Wissenschaftlicher Vortrag zum Kriegsende 1918

Ein Vortrag zum Thema „Kriegsende 1918: Deutschlands unbewältigte Niederlage“ von Prof. Dr. Gerd Krumeich von der Heinrich Heine Universität Düsseldorf findet am Donnerstag, 13. September, um 18.30 Uhr im Auditorium des Kunstquartiers Hagen statt.

Am Tag des Waffenstillstands vom 11. November 1918 feierten die Menschen in Paris , London, New York – in Deutschland hingegen blieb das Ereignis fast unbemerkt, so sehr war man mit der überall ausbrechenden Revolution beschäftigt. Als dann die Waffenstillstandsbedingungen bekannt wurden, war das Entsetzen groß, denn niemand hatte sich vorstellen können, dass auf vier Jahre ununterbrochener Siegesnachrichten plötzlich eine nahezu bedingungslose Kapitulation unterzeichnet werden musste.
Der Vertrag von Versailles, der Deutschland verpflichtete, als Schuldiger am Krieg für alle Unkosten aufzukommen, war dann noch unerträglicher. Viele suchten eine Erklärung und fanden sie auch: Dem siegreichen Heer war die Heimat in den Rücken gefallen. Die „Dolchstoß“-Legende war und blieb dann das Haupthindernis eines friedlichen Zusammenlebens in der neuen Republik. Eine Republik, die nicht einmal fähig war, den heimkehrenden Soldaten die versprochene Ehrung zu erweisen und auch kein gemeinsames Gedenken der 2 Millionen Kriegstoten zu Wege brachte.

Prof. Dr. Gerd Krumeich ist weltweit einer der führenden Historiker zum Ersten Weltkrieg, seinen Ursachen und den Verlauf sowie zu den sich nach 1918 ergebenen Folgen. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 3 Euro. Die Veranstaltung wird unterstützt vom Museums- und Archivverein Geschichtsfreunde Hagen e. V. und dem Karl-Ernst-Osthaus-Bund e. V.

19.08.: ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

ESM 3
© Hans Leicher.

Am Sonntag, den 19. August findet um 12.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Emil Schumacher – Räder:Werk“ statt. Die Ausstellung beleuchtet das Rad als eines der figurativen Hauptelemente im Spätwerk Emil Schumachers. Bereits im Frühwerk am Beginn der 1950er-Jahre entstanden markante Radfigurationen in den Kompositionen. Nach jahrzehntelanger Konzentration auf reine Abstraktion, gab Schumacher dem Rad in seiner Malerei ab Ende der 1980er-Jahre einen neuen und besonders prominenten Stellenwert. Oft in angedeutete Szenen der ländlichen Arbeitswelt eingebunden, aber auch als Bildzeichen frei von jedweder Bilderzählung, ist das Rad zugleich Sinnbild für Arbeit und Technik. Durch Erfindungskraft und Werk unterscheidet der Mensch sich von allen anderen Geschöpfen. So finden sich in der Ausstellung des Emil Schumacher Museums etwa die Darstellung einer profanen Schrottkarre, oder auch ein monumentaler Kartoffelroder neben dem leuchtenden Sonnenwagen des Gottes Helios. Der Rundgang durch die Ausstellung spürt dem Motiv im Werk des Malers nach und wirft Fragen nach der Interpretation des Zeichens auf.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

02.08.: KUNSTTREFF – NOCH PLÄTZE FREI!

Hagen | Am Donnerstag, den 2. August findet im Kunstquartier der Kunsttreff von 14.30 bis 16.30 Uhr statt mit dem Thema „Emil Schumacher – Räder:Werk“. Das Rad-Motiv taucht im Werk Emil Schumachers bereits in den 1950er-Jahren auf und wird insbesondere im Spätwerk eines seiner Leitmotive. Es taucht nicht nur in großformatigen Werken, sondern auch in Gouachen, Graphiken, aber auch auf Terrakotten auf. Wie erklärt sich die starke Hinwendung zu diesem Motiv? Wie kann man sie in die Werkentwicklung Emil Schumachers einbinden und wie erklärt sich die Konzentration des Künstlers auf wenige immer wiederkehrende Motive, sind die Fragen, die innerhalb dieses Treffens thematisiert werden.
Beim Kunsttreff begegnen sich kunst- und kulturinteressierte Erwachsene. Er findet in regelmäßigen Abständen donnerstags im Kunstquartier statt und kostet 9 Euro pro Person. Nach einer Einführung steht das Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Mittelpunkt – zusammen werden die Bilder betrachtet und erforscht. Dazu sind keine Vorkenntnisse erforderlich, nur die Lust am Schauen und am gemeinsamen Gespräch. Anmeldungen für die Veranstaltung werden unter der Telefonnummer 02331 207 2740 entgegengenommen.

05.08.: ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

Hagen | Bei einem Rundgang durch das Museum am Sonntag, 5. August, wird ab 12.15 Uhr die Werkentwicklung des Künstlers Emil Schumacher erläutert: Von den frühen, vom Expressionismus beeinflussten Arbeiten, über die Werke der 1950-er, die schließlich zur Abstraktion führten, den Einsatz von verschiedenen Materialen der folgenden Jahrzehnte bis hin zum Spätwerk werden verschiedene Facetten aus rund 70 Schaffensjahren vorgestellt. Die gewaltigen abstrakten Farblandschaften, die Emil Schumacher aus der spontanen Geste schuf, sind geprägt vom beständigen Ringen des Künstlers mit seinem Material. Ob mit reiner Farbe oder Fundstücken geschaffen, stets sind die Spuren des bildnerischen Prozesses Teil des Gemäldes. Insbesondere im Spätwerk nahm Schumacher immer wieder auch Figuren von Mensch und Tier in seine Kompositionen auf, deren landschaftlicher Charakter so noch gesteigert ist. Damit stellt er sich zugleich der Herausforderung eines der bedeutendsten Themen der abendländischen Kulturgeschichte, der Pastorale. Ohne jedoch eine Handlung zu erzählen, lässt Schumacher einen größtmöglichen Spielraum für Betrachter, welche die Bilder aufgrund der eigenen Seherfahrungen spontan nachempfinden und interpretieren können. Im Rahmen der öffentlichen Führung steht das Material Farbe im Zusammenklang mit Fundstücken im Vordergrund der Betrachtung.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

27.07.: NOCH PLÄTZE FREI!! WORKSHOPS MIT KARL-FRIEDRICH FRITZSCHE

Emil Schumacher Museum
Foto: TV58.de

Hagen | Am Freitag, den 27. Juli und Samstag, den 28.7., findet jeweils von 12.30 bis 14.30 Uhr der Workshop „Menschen, Tiere, Pflanzen, Landschaften – Die Drucktechnik der Kaltnadelradierung“ im Jungen Museum statt. Ausgehend von Abbildungen expressionistischer Druckgrafik werden unter Anleitung von Karl-Friedrich Fritzsche durch zeichnerische Skizzen eigene Bildmotive gesucht. Gezeichnet wird mit Bleistift und Finelinern in verschiedenen Schraffurtechniken, die typisch sind für die Drucktechnik der Kaltnadelradierung.
Nach einer kleinen Einführung in die Arbeitstechnik mit der Stahlnadel werden die Skizzen durch ritzen, kratzen und gravieren auf die Kunststoffplatte übertragen. Am zweiten Tag werden die vorbereiteten Platten mit einer eigens dafür bestimmten Tiefdruckfarbe über eine Handdruckpresse gedruckt. An dem Workshop können maximal 12 Personen teilnehmen. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 €. Eingeladen sind Jung und Alt: Eltern(teil) mit Kind(ern) etc., aber natürlich auch Einzelpersonen ab 12+. Eine Anmeldung unter 207 2740 ist erforderlich.

29.07.: ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN IM OSTHAUS MUSEUM

Museum Marienkirche
Foto © Hans Leicher

Hagen | Am Sonntag, den 29. Juli findet um 12.15 Uhr eine öffentliche Führung in der Rauminstallation von Sigrid Sigurdsson im Osthaus Museum statt. Im Erdgeschoss des historischen Folkwang-Baus erwartet den Besucher und die Besucherin eine raumfüllende Installation der Hamburger Künstlerin Sigrid Sigurdsson. Unter dem Titel „Die Architektur der Erinnerung“ sind Objektkästen, Zeichnungen, Bücher, Sammlungen und diverse Exponate aus über 50 Jahren künstlerischen Schaffens versammelt. Beim aktiven Stöbern in den Regalen und Büchern entstehen Fragen wie: Was ist Erinnerung? Wer schreibt Geschichte? Wie funktioniert das Gedächtnis? Bei der Führung wird diesen Fragen in gemeinsamer Auseinandersetzung mit Sigrid Sigurdssons Werk nachgegangen.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Ab 15 Uhr erläutern dann „HAGENER KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER“ eigene Werke in der gleichnamigen Ausstellung. Das Osthaus Museum stellt für die in Hagen lebenden oder arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern seine Räume zur Verfügung. Traditionell hat eine Jury aus Fachleuten ein spannendes Spektrum an Arbeiten ausgewählt, die jetzt von der Leitung des Museums in Szene gesetzt wurden. Hagen hat eine reiche und spannende Kunstszene, die immer wieder neu entdeckt werden kann, im Museum ebenso wie auch anlässlich von Atelierbesuchen. Für den Gründer des Folkwang Museums, Karl Ernst Osthaus, war der Bezug Künstler – Stadt – Leben ein wichtiger. So formulierte er zu Beginn des 20. Jahrhunderts: „Künstlerisches Leben nur in Städten des Lebens entstehen. Die Kunst folgt dem Leben und das Leben schuldet ihr Tribut. Sie ist das formende Prinzip des Lebens selbst und ist an ihr Schicksal gebunden.“ Das heutige Osthaus Museum Hagen folgt dieser Philosophie des großen Mäzens, Karl Ernst Osthaus und bietet den Künstlern der Region immer wieder Möglichkeiten, in einem bedeutenden Museum auszustellen.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird der reguläre Eintrittspreis erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

31.07.: Margarita Kaufmann führt durch das Schumacher Museum

Zu einem kostenlosen Besuch des Emil Schumacher Museums mit Margarita Kaufmann, Kulturdezernentin der Stadt Hagen, lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Dienstag, 31. Juli, um 15 Uhr ein.

Gemeinsam mit dem Leiter des Emil Schumacher Museums, Rouven Lotz, stellt Margarita Kaufmann die Sonderausstellung „Emil Schumacher – Räder: Werk“ vor. Dabei erfahren die Teilnehmer viel Wissenswertes über die Kunst und das Leben des Malers. Als Höhepunkt erhalten sie die einzigartige Möglichkeit, einen Blick vom Museumsdach auf das Kunstquartier und die Stadt zu werfen. Ein Teil des Rundgangs ist nur bei gutem Wetter möglich. Die Teilnehmer sollten schwindelfrei sein und festes Schuhwerk tragen. Treffpunkt für die zweistündige Tour ist vor dem Kunstquartier, Museumsplatz 1. Eine Anmeldung ist beim Serviceteam der VHS unter Angabe der Kursnummer 1038 unter Telefon 02331/207-3622 erforderlich. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.vhs-hagen.de/anmeldung.

01.08.: WORKSHOP MIT BARBARA WOLFF

Emil Schumacher Museum
Foto: TV58.de

Am Mittwoch, den 1. August, findet von 12.30 bis 14.30 Uhr der Workshop „Malen mit Acrylfarbe – Gesichter erfinden“ mit der Hagener Künstlerin Barbara Wolff statt. Mit dem jungen Maler Leon Löwentraut lernt man Bilder kennen, die von vielen Linien durchkreuzt sind. Im Wirrwarr der Pinselschwünge gestalten sich Gesichter und Ornamente. Manche Zeichenstriche erinnern auch an kunstvolle Graffitikunst auf Hauswänden. Gemalt wird auf großem Malkarton mit der leuchtenden Strahlkraft der Acrylfarben. Auf farbigem Untergrund werden Gesichter erfunden, in Sekundenschnelle oder mit beschaulicher Geduld.
An dem Workshop können maximal 12 Personen teilnehmen, die Teilnahmegebühr beträgt 5 € pro Person inkl. Eintritt und Material. Eingeladen sind Jung und Alt: Eltern(teil) mit Kind(ern), Großmutter und/oder –vater mit Enkelkind(ern), aber natürlich auch Einzelpersonen ab 8+. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: 02331-207 2740

NOCH PLÄTZE FREI! – KUNSTTREFF IM KUNSTQUARTIER

ESM 3
© Hans Leicher.

Am Donnerstag, den 24. Mai findet im Kunstquartier der Kunsttreff von 14.30 bis 16.30 Uhr statt mit dem Thema „Vom Expressionismus zur Abstraktion“. In den umfassenden Sammlungen des Osthaus Museums befinden sich zahlreiche Werke des 20. Jahrhunderts. In der Ausstellung werden rund 150 Gemälde, plastische und grafische Arbeiten präsentiert, die einen Querschnitt durch die Kunstsammlung zeigen. Von Expressionismus über die Neue Sachlichkeit bis hin zu verschiedenen Positionen nach 1945 wie dem abstrakten Expressionismus und der geometrischen Abstraktion kann die kunstgeschichtliche Entwicklung der 1910er- bis in die 1970er-Jahre nachvollzogen werden. Beim Kunsttreff begegnen sich kunst- und kulturinteressierte Erwachsene. Er findet in regelmäßigen Abständen donnerstags im Kunstquartier statt und kostet 9 Euro pro Person. Nach einer Einführung steht das Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Mittelpunkt – zusammen werden die Bilder betrachtet und erforscht. Dazu sind keine Vorkenntnisse erforderlich, nur die Lust am Schauen und am gemeinsamen Gespräch. Anmeldungen für die Veranstaltung werden unter der Telefonnummer 02331 207 2740 entgegengenommen.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Osthaus Museum | Hagen. Am Sonntag, den 20. Mai findet ab 12.15 Uhr eine öffentliche Führung zu der Ausstellung “ Von Beckmann bis Wols – Aus der Sammlung des Osthaus Museums“ statt. In den umfassenden Sammlungen des Osthaus Museums befinden sich zahlreiche Werke des 20. Jahrhunderts. In der Ausstellung werden rund 130 Gemälde, plastische und grafische Arbeiten präsentiert, die einen Querschnitt durch die Kunstsammlung zeigen. Von Expressionismus über die Neue Sachlichkeit bis hin zu verschiedenen Positionen nach 1945 wie dem abstrakten Expressionismus und der geometrischen Abstraktion kann die kunstgeschichtliche Entwicklung der 1910er- bis in die 1970er-Jahre nachvollzogen werden. Außerdem jährt sich zum 80. Mal das Todesjahr der Maler Christian Rohlfs und Ernst Ludwig Kirchner, in deren Werdegang das ehemalige Folkwang-Museum in Hagen eine wichtige Rolle spielte. Kirchner fand durch Karl Ernst Osthaus lebenslange Unterstützung ebenso wie Christian Rohlfs, der von 1901 bis zu seinem Tod 1938 im Folkwang-Museum lebte und wirkte. Werkkonvolute erinnern aus diesem Anlass in der Ausstellung an beide Künstler.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG MIT WORKSHOP FÜR MENSCHEN MIT DEMENZ

Emil Schumacher Museum
Foto: TV58.de

Osthaus Museum | Hagen. Am Freitag, den 18. Mai findet von 15 bis 17 Uhr eine öffentliche Führung mit Workshop im Osthaus Museum für Menschen mit demenziellen Veränderungen statt. In der Führung mit dem Thema „Gut behütet“ werden Damenportraits von Max Beckmann, Ida Gerhardi und Toni Farwick gezeigt, die Erinnerungen an die Zeit um 1920 wecken. Die Kombination aus Führung und Workshop ermöglicht Menschen mit Demenz in einem geschützten Rahmen Kunst auf eigene Weise zu entdecken. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das Angebot kostet 12,- € pro Person, darin enthalten sind Eintritt, Material, Getränk und Kekse. Das Format ist auf 8 Teilnehmer*innen mit je einer Begleitperson begrenzt. Der Eintritt für die Begleitperson ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter 02331 2072740 entgegengenommen.

Neue Öffnungszeiten des Kunstquartiers

Einigung zwischen Stadt und Emil-Schumacher-Stiftung

Die Stadt Hagen und die Emil-Schumacher-Stiftung haben sich auf neue Öffnungszeiten für das Hagener Kunstquartier geeinigt. Das Kunstquartier öffnet ab 1. März 2018 an sechs Tagen in der Woche (dienstags bis sonntags), wobei die bislang gültigen Öffnungszeiten (11 Uhr bis 18 Uhr) einvernehmlich um eine Stunde täglich auf 12 bis 18 Uhr gekürzt wurden.

Zur Erzielung von Einsparungen im Kulturetat war die Stadt Hagen an die Emil-Schumacher-Stiftung mit dem Vorschlag herangetreten, die beiden Museen des Kunstquartiers neben dem international üblichen Schließungstag Montag auch jeweils an den Dienstagen sowie einige Wochen in den Sommerferien zu schließen. Die Emil-Schumacher-Stiftung betonte, diesen Vorschlag nicht mitzutragen, machte jedoch ihrerseits den Gegenvorschlag, der nach eingehender Prüfung durch die Verwaltung angenommen wurde. Konkret ermöglicht die Einigung beider Verhandlungspartner auch zukünftig einheitliche Öffnungszeiten beider Museen im Kunstquartier. Darüber hinaus bleiben die Museen auch in den Ferienzeiten geöffnet.