Archiv der Kategorie: Wetter (Ruhr)

Nie mehr sprachlos- Kommunikation unter Stress

Wetter ruhrErst Stunden nach einem stressigen Gespräch fällt einem die passende Antwort ein! Wie bleibt man auch in schwierigen Situationen gelassen und schlagfertig?

Was kann man tun, wenn der Stress in einer Situation so groß ist, dass einem die Worte fehlen? Antwort auf diese Fragen erhalten Interessierte in einer Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten am Mittwoch, 14. November, ab 19:30 Uhr im Bürgerhaus Wetter. Dann vermittelt die Kommunikationstrainerin und Beraterin Susanne Hülsken in einem Impulsreferat mit Übungselementen praxisbewährte Tipps, um in emotional aufgeladenen und schwierigen Situationen die Ruhe zu bewahren und umsichtig zu agieren. Interessierte erfahren auch, wie sich Stress auf die menschliche Kommunikation auswirkt und wie es in herausfordernden Situationen gelingt, einen kühlen Kopf zu bewahren um auf Vorwürfe und Angriffe souverän und gelassen reagieren zu können. Die Teilnahme ist gebührenfrei.

Um Anmeldungen bis zum 2. November per Email an ursula.noll@stadt-wetter.de oder telefonisch unter 02335-840290 wird gebeten.

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Therapiedienste Volmarstein und SV Haspe 70 arbeiten zusammen

Optimale therapeutische Betreuung ist bei Sportlern extrem wichtig. Sie müssen fit und gesund bleiben, um beste Leistung abzugeben. Bei Verletzungen begeben sich die Basketballakteure des SV Haspe 70  in die Hände von Physiotherapeuten vom Therapiezentrum am Mops, einem Standort der Therapiedienste Volmarstein GmbH (kurz TDV).

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„Dank der guten Zusammenarbeit mit der TDV sind wir optimal aufgestellt. Solch ein therapeutischer Partner, der darüber hinaus auch noch Prävention & Sport sowie Hilfsmittelversorgung aus einer Hand anbietet ist, in den höchsten Ligen nicht oft zu finden“, sagt Karl-Heinz Langer, 1. Vorsitzender des SV Haspe 70. „Mit dem Therapiezentrum am Mops können wir präventiv gegen Verletzungen vorbeugen und bei Verletzungen schnell die notwendige Therapie einleiten. So bleiben die Spieler möglichst verletzungsfrei beziehungsweise kommen nach Verletzungen schnell wieder auf die Beine.“

Basketball gilt zwar als ein „körperloser“ Sport. Bei der Punktejagd geht es dennoch meist hart zur Sache. Verletzungsgefahr besteht nicht nur beim Zweikampf um den Ball. „Durch die hohen Sprünge zum Korb kann es schnell passieren, dass ein Spieler beim Aufkommen mit dem Fuß umknickt und sich am Sprunggelenk oder den Bändern verletzt“, sind sich Martin Wasielewski, Trainer der 1.Herrenmannschaft und Michael Wasielewski, Jugendkoordinator und Co-Trainer der 1.Herrenmannschaft einig.

Bei speziellen Problemen kann die TDV andere Fachabteilungen der Evangelischen Stiftung Volmarstein hinzuziehen, denn als 100 % Tochter profitiert sie von der engen Verzahnung der Stiftung.

„Erfolgreicher Leistungssport ist ohne verantwortungsvolle medizinische sowie therapeutische  Versorgung undenkbar“, so Christian Meise, Geschäftsführer der TDV.  „Mit der Verzahnung in der Stiftung haben wir hier qualitative elementare Bausteine, die wir gerne für unseren neuen Partner SV Haspe nutzen.“

Neben der therapeutischen Versorgung der Mannschaft, hat das Individualtraining bei Trainingsvorbereitungen sowie die therapeutische Aufklärung insbesondere bei den jüngeren Vereinsmitgliedern, ihre Familien und Angehörigen, ebenfalls höchste Priorität. „Es ist eine tolle Kooperation mit vielen Vorteilen für Spieler und Angehörige“, so Meise.

Neue  Impulse für die „Menschengerechte Stadt Wetter“

Wo stehen wir? Wie wollen wir weitermachen? Antworten auf diese zwei Fragen gab es beim Runden Tisch zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Wetter. Im Veranstaltungsraum der Sparkasse informierten sich rund 40 Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Stand des kommunalen Aktionsplans „Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr)“.

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Wie weit ist Wetter vorangekommen auf dem Weg zu einer „Menschengerechten Stadt“? Welche Maßnahmen aus dem kommunalen Aktionsplan sind realisiert, welche Ziele müssen noch umgesetzt werden? In kurzen Vorträgen stellten Mitglieder der Fachforen (Arbeitsgruppen) des Aktionsplans realisierte Maßnahmen und den aktuellen Sachstand vor. Die Ergebnisse können sich wahrlich sehen lassen und reichen von dem Abbau von Barrieren im öffentlichen Raum über Induktionsschleifen in öffentlichen Gebäuden bis zur Etablierung inklusiver Kultur- und Freizeitveranstaltungen wie dem Brückenlauf oder dem inklusiven Bauspielplatz. Eine Bilderschau zum „Sternmarsch Inklusion“ (Mai 2018) und zum Brückenlauf (September) verdeutlichte auch visuell die Erfolge.

Axel Fiedler, Senioren- und Behindertenbeauftragter der Stadt Wetter, sprach anschließend über den „Verstetigungsprozess der Inklusion in Wetter, beginnend von der Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes (2005) und die Initiierung des Runden Tisches 2010 über die Erarbeitung des Aktionsplanes bis zur mittlerweile selbstverständlich mitgedachten Beschäftigung der Inklusion in den Fachausschüssen des Rates (Beispiel Barrierefreiheit bei der Gestaltung des Stadtsaalumfeldes im SWBA oder die Barrierefreiheit der Grundschule Grundschöttel im SKA).

Um der Fortführung des Aktionsplanes frische Impulse zu verleihen, will sich die Steuerungsgruppe, bestehend aus Vertretern der Ev. Stiftung Volmarstein, des Frauenheimes Wengern, der Stadt Wetter (Ruhr) und weiteren Mitgliedern, fortan mit der Lenkungsgruppe Demografie vernetzen, da sich einige Themenbereiche der beiden Gruppen überschneiden. „Hier wollen wir Synergieeffekte schaffen“, so Margot Wiese, Fachbereichsleiterin Soziales bei der Stadt Wetter. So soll etwa im nächsten Jahr eine Stadtteilkonferenz in Alt-Wetter gemeinsam vorbereitet werden.

Zudem sind sich die rund um den Aktionsplan Engagierten darin einig, die zukünftige Arbeit in die Quartiere zu tragen, also genau dorthin, wo die Menschen leben. Dieses Konzept der „Sozialraum-Arbeit“ stellte Manuel Salomon von der Kompetenzstelle Selbstbestimmtes Leben für den Regierungsbezirk Arnsberg in einem Vortrag vor. So könne u.a. mehr Bürgernähe geschaffen und die Vernetzung der Bürger untereinander gefördert werden.

Die Teilnehmer des Runden Tisches stimmten einstimmig für die weitere Fortführung der Fachforen, für die Vernetzung mit der Demografie und die geplante Fokussierung auf die Quartiersarbeit.

Margot Wiese dankte abschließend allen Teilnehmern des Runden Tisches „für ihre langjährige engagierte Mitarbeit am Aktionsplan“ und konnte sich auch „über einige frische Gesichter“ freuen.

Wer sich für die Mitarbeit in den einzelnen Fachforen interessiert, kann sich melden bei Axel Fiedler unter Tel. 02335 840347 (Mail:axel.fiedler@stadt-wetter.de).Informationen rund um den Aktionsplan findet man auf der städtischen Homepage unter stadt-wetter.de (Bereich Leben in Wetter/Aktionsplan).

Berufserkundungstag lockt viele Besucher

Foto MedienbereichGedränge im Volmarsteiner Berufsbildungswerk (BBW): Der Erkundungstag lockte viele junge Besucher an. Sie informierten sich über die beruflichen Perspektiven, die ihnen die Einrichtung der Evangelischen Stiftung Volmarstein bietet. „Das Interesse war groß“, so das Fazit von BBW-Mitarbeiterin Ute Oussar, die zum Organisationsteam gehörte.

Zum jährlichen Erkundungstag kamen wieder komplette Klassen von Förderschulen – diesmal z.B. aus Bochum, Mettmann und Duisburg. Ebenso schauten sich einzelne Jugendliche mit Behinderung gemeinsam mit ihren Eltern um.

Schwerpunkt des BBW ist die Ausbildung Jugendlicher mit Körperbehinderung und Autismus-Spektrum-Störung. Sie können unter mehr als 30 Ausbildungsberufen wählen – und zwar in den Bereichen  Wirtschaft / Verwaltung, Metalltechnik, Elektrotechnik, Technisches Produkt-Design, Ernährung / Hauswirtschaft, Elektrotechnik, Druck- / Mediengestaltung sowie Agrartechnik.

Um den Alltag anschaulich darzustellen, gab es Führungen durch Ausbildungsstätten sowie Probe-Unterricht am Werner-Richard-Berufskolleg. Gut besucht waren die Vorträge in der Autismus-Lounge. Außerdem sahen sich die Besucher im Wohnbereich um. An diesem sogenannten „Lernort Wohnen“ werden die Jugendlichen nach Feierabend qualifiziert betreut.

Zwei Feuerwehr-Leute bei den WEBER Rescue Days 2018

Wetter (Ruhr) | Am letzten Septemberwochenende haben zwei Mitglieder der
Freiwilligen Feuerwehr Wetter (Ruhr) an der weltweit größten
Ausbildungsveranstaltung für Technische Hilfeleistung (TH)
teilgenommen. Veranstalter dieses Lehrganges, der in Bostalsee
(Saarland) stattfand, war die Firma WEBER Rescue.

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Insgesamt waren aus 33 Nationen ca. 450 Teilnehmer vertreten, alle
mit demselben Ziel: Neue Schneidtechniken für moderne Fahrzeuge
ausprobieren und selbstständig erarbeiten. Bei den immer moderneren
und mit mehr Technik ausgestatteten Fahrzeugen wird es zunehmend
schwieriger, im Falle eines Unfalls an die Insassen heranzukommen und
diese zu retten.

Wie unterschiedlich die Vorgehensweisen bei einer technischen
Rettung in den verschiedenen Nationen sind, wurde im Austausch mit
dem Ausbilder Gary Klaus aus Ohio (USA) deutlich. Dieser schult nach
der amerikanischen Vorgehensweise. Dieses bedeutet, dass u.a.
möglichst alle Plastikteile aus dem Auto entfernt werden, um den
größtmöglichen Platz im Innenraum zu schaffen.

Die Fahrzeuge, an denen die Teilnehmer die Techniken zur Rettung
erarbeiteten, wurden hierbei von den verschiedenen Herstellern, u.a.
Mercedes, BMW und Opel, zur Verfügung gestellt.

Für den reibungslosen Ablauf hatten die Teilnehmer vorab bereits
Unterlagen erhalten, womit die theoretischen Grundlagen aufgefrischt
wurden. Vor Ort ging es dann an den verschiedenen Stationen direkt
mit der Praxis los. Gestellt wurden unterschiedliche Szenarien, zum
Beispiel ein PKW eingeklemmt unter einem LKW, ein PKW unter einem
Traktor mit Pflug.

An dieser Stelle sprechen wir besonderen Dank an den Lions Club
Wetter (Ruhr) aus, der den beiden ehrenamtlichen Kräften die
Teilnahme mit Hilfe der finanziellen Unterstützung ermöglicht hat.
Ein weiteres Dankeschön geht an die beiden Arbeitgeber, die beide
Kameraden für die Dauer des Lehrganges freigestellt haben.

Ihr bei der Schulung erlangtes Wissen geben sie nun innerhalb der
Feuerwehr Wetter (Ruhr) an die anderen Kameradinnen und Kameraden
weiter.

Unter folgendem Link steht ein Video der o.a. amerikanischen
Vorgehensweise, vorgestellt von Gary Klaus, zur Verfügung:
https://www.weber-rescue.com/de/blog/posts/gary-klaus-2017.php

Ehrung von langjährigen Mitarbeitenden der Evangelischen Stiftung Volmarstein

Für ihre treuen Dienste im diakonischen Bereich wurden in der Evangelischen Stiftung Volmarstein langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt. Vorstandssprecher Pfr. Jürgen Dittrich und der Kaufmännische Vorstand Markus Bachmann überreichten in einer Feierstunde insgesamt 26 Männern und Frauen das Kronenkreuz in Gold und jeweils eine Urkunde vom Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland. Sie sprachen im Namen der Stiftung ihren Dank für die geleistete Arbeit und Treue zum Unternehmen aus. Die Kronenkreuz-Verleihung ist eine besondere Würdigung der Arbeit in der Diakonie.

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Die Geehrten kommen aus den unterschiedlichen Bereichen der Stiftung. „Gemeinsam ist allen, dass diese Bereiche keinen Selbstzweck haben. Immer sind  sie ausgerichtet für die Menschen, die hier zur Ausbildung oder ins Krankenhaus kommen oder bei uns Wohnen in den vielfältig gestalteten Wohnbereichen“, so Pfr. Jürgen Dittrich. „Immer haben wir es mit Menschen zu tun, die in einer schwierigen Situation sind oder aus schwierigen Verhältnissen kommen. Und das erfordert viel Empathie und Verständnis. So möchten wir uns als Vorstand und auch im Namen der Bereichsleiter oder Geschäftsführer für Ihren Einsatz und Ihr Engagement bedanken“, betonte der Stiftung-Vorstand.

Das Kronenkreuz in Gold erhielten: Joachim Balling, Jürgen Berkey, Dirk Didden, Martina Dussy, Christoph Fedder, Adam Fiedler, Hannelore Golz, Elizabeth Harwardt, Olaf Heinrich, Sabine Herzberg, Torsten Hesse, Jürgen Huwe, Helgo Kasten, Frank Maihoff, Astrid Nonn, Jörg Obereiner, Molly Ponattu, Dorota Reschke, Elisabeth Rodrigues-Batista Carreira, Antje Sauerborn, Sylvia Schatton, Bianca Schramm, Sabine Suchy, Bodo Teschke, Markus Urbach und Michael Urbaneck.

Jeweils eine Jubiläumsurkunde erhielten außerdem:  Brigitte Potulski, Bernhelm Hilgendiek und Michael Geitner für ihr 40-jähriges Dienstjubiläum.

(Alle Namen in alphabetischer Reihenfolge)

„Wetteraner Herbst“ am 07.10.2018 im Bereich des ZOB und des Bahnhofsvorplatzes in der Bahnhofstraße in Wetter (Ruhr)

Wetter ruhrWegen der Veranstaltung „Wetteraner Herbst“ wird am 07.10.2018 der Bereich des ZOB und des Bahnhofsvorplatzes in der Bahnhofstraße in Wetter (Ruhr) ab der Alte Bahnhofstraße Ecke Bahnhofstraße bis zur Bahnhofstr. 8 voll gesperrt. Eine Durchfahrt ist am 07.10.2018 nicht möglich.

 

Für den Busverkehr ergeben sich folgende Änderungen:

 

Linie SB 38: Haltestelle „Kaiserstraße“ vor dem Grundstück Kaiserstr. 101 und Ersatzhaltestelle in der Kaiserstraße in Höhe des RuhrtalCenters gegenüber dem Grundstück Kaiserstr. 63 statt Bahnhof Wetter.

 

Linie 595: Ersatzhaltestelle in der Kaiserstraße in Höhe des RuhrtalCenters gegenüber dem Grundstück Kaiserstr. 63 statt Bahnhof Wetter.

 

Linien 591 und 593: Ersatzhaltestelle Wasserstraße statt Wetter Bahnhof.

 

Linien 553 und 555:Haltestellen Ruhrstraße in beiden Fahrtrichtungen statt Wetter Bahnhof.

 

Linie 541: Haltestellen Ruhrstraße in beiden Fahrtrichtungen statt Wetter Bahnhof (wenden im Kreisverkehr Kaiserstraße / Friedrichstraße / Ruhrstraße und fahren die Ruhrstraße wieder zurück).

 

Die Bürgerbuslinie hält nicht in der Alte Bahnhofstraße, sondern fährt vom Kreisverkehr Kaiserstraße / An der Kirche / Carl-Bönnhoff-Straße die Ersatzhaltestelle am RuhrtalCenter gegenüber dem Grundstück Kaiserstr. 65 an.

 

Die Taxenstände werden in die Kaiserstraße vor die Grundstücke ab der Haus-Nr. 65 bis zum Kreisel Kaiserstraße / An der Kirche / Carl-Bönnhoff-Straße (gegenüber dem RuhrtalCenter) und in die Kaiserstraße vor das RuhrtalCenter (gegenüber dem Grundstück Bruchstr. 11) verlegt.

Fußball, Kino, Basteln, Kürbis schnitzen: Mädchen und Jungen können sich wieder über tolle Aktionen im Jugendzentrum freuen

Wetter ruhrWetter (Ruhr) | Seit einigen Jahren heißt es jeden Dienstag im Jugendzentrum an der Kaiserstraße “Girls only“. An diesem Tag bleiben die Jungs draußen und es gibt spezielle Angebote für Mädchen. Seit diesem Jahr gibt es auch einen speziellen „Jungentag“ – am Freitag sind dann die Jungen unter sich. Nun stehen die aktuellen „Mädchen“- und „Jungs“-Programme bis Dezember fest:

Das „Mädchen-Programm“: Am 9. Oktober werden Teppiche geknüpft und Drahtbäume geformt, am 30. Oktober werden Kürbisse geschnitzt. Am 6. November heißt es „Was fühlst, schmeckst, riechst und hörst du?“. Am 13. November werden Traumfänger gebastelt und eine Woche später, am 20. November, Schmuck designt. Am 27. November heißt es: Lichterketten verschönern! Am 4. Dezember werden Nikolausgeschenke gemacht, am 11. Dezember geht es um Fitness und Entspannung. Kurz vor Weihnachten, am 18. Dezember, werden Plätzchen gebacken.

 

„Schnitzeljagd Fortnite“ heißt es für die Jungen am 12. Oktober, bevor am 26. Oktober Kürbisse geschnitzt werden. Um die Sinneswahrnehmung geht es am 2. November, Gruppenspiele rund um das „Teambuilding“ gibt es am 9. November. Roboterhände aus Pappe werden am 16. November gebastelt, am 23. November stehen Kochen und ein Kinonachmittag auf dem Programm. Am 30. November ist Kindertag. Der Dezember beginnt am 7. 12. Mit Fußballspielen in der Halle. Am 14. Dezember werden Plätzchen gebacken. Am 21. Dezember findet dann die „Hits für Kids Weihnachtsdisko“ statt.

 

 

Die Öffnungszeiten des Jugendzentrums:

 

Montag: 16-20 Uhr

Dienstag: 13.30-18 Uhr Mädchentag

Mittwoch: 16-19 Uhr

Donnerstag: 14-18 Uhr

Freitag: 14-20 Uhr Jungentag

 

Die Programm-Flyer liegen in den städtischen Jugendeinrichtungen, im Rathaus und im Bürgerbüro aus und wurden in den Schulen verteilt. Die Programme für die Mädchen- und Jungstage stehen auch auf der städtischen Homepage zum Download bereit: https://www.stadt-wetter.de/lebenin-wetter/jugend/jugendtreffs/

Anmeldungen sind ab sofort möglich im Städtischen Jugendzentrum an der Kaiserstraße. Mehr Infos rund um das Programm gibt es auch unter Tel. 840380.

Erntedank auf dem Wetteraner Wochenmarkt

markt.pngAuch die Händler des Wetteraner Wochenmarktes feiern in diesem Jahr Erntedank. Dieses findet am Samstag, dem 06. Oktober von 10.00 bis 13.00 Uhr auf dem Wochenmarkt statt. Hierzu wird Janina Peitz von „Grünschnabel“ Natur- und Umweltpädagogik vor Ort sein und mit Kindern aus Steinen Kürbisse zaubern. Die Steine können individuell bemalt werden und dann als Deko im Garten oder im Haus verwendet werden. Darüber hinaus können aus Eierkartons Spinnennetze gebastelt werden. Auch die Hobbyimkerei Bienen Müller aus Wengern wird mit einem breiten Angebot vor Ort sein und bietet u.a. Kerzenziehen für Kinder, ein Schaubienenvolk, einen Honigprobiertisch und natürlich verschiedene Honigsorten, Kerzen, Kosmetik oder den leckeren Honigschnaps. Passend zum Erntedank wird Marion Graf eine leckere Kürbissuppe anbieten und die Besucherinnen und Besucher des Wochenmarktes zu einer kleinen Mittagspause auf dem Markt einladen. Auch an den Ständen des Wochenmarktes geht es herbstlich zu, so hat z. B. der Obst- und Gemüsestand von Norbert Schäfer jetzt wieder eine tolle Auswahl an unterschiedlichen selbstgezüchteten Kürbissorten im Angebot. Diese sehen nicht nur toll aus, sondern lassen sich auch zu unterschiedlichen leckeren Herbstgerichten verarbeiten.

Fortgesetzt wird die Sammlung der Lieblingsherbstrezepte der Wetteraner Wochenmarktkunden. Ende des Jahres wird dann aus allen eingereichten Rezepten ein Wetteraner Wochenmarktkochbuch erstellt. Dieses enthält dann viele tolle regionale und vor allem saisonale Rezepte, die die Besucher des Wochenmarktes zum Nachkochen einladen. Die Flyer zum Eintragen der Rezepte liegen an den Ständen des Wochenmarktes aus. Alle Wetteranerinnen und Wetteraner sind herzlich eingeladen, ihre Lieblingsherbstrezepte aufzuschreiben und bis Ende November an den Ständen des Wochenmarktes abzugeben. Unter allen Teilnehmern werden Gutscheine für den Wochenmarkteinkauf verlost.

Der Wochenmarkt auf dem Bahnhofsplatz in Wetter stellt ein wichtiges Angebot für die Nahversorgung in der Stadt dar. Er bietet neben frischen regionalen Produkten auch umfangreiche Beratung und Service und damit eine Qualität, die viele Bürgerinnen und Bürger in den Geschäften zunehmend vermissen. Um den Wochenmarkt als wichtiges Angebot für die Gesamtstadt langfristig zu erhalten und zu stärken, soll dieser mit unterschiedlichen Aktionen und besonderen monatlichen Angeboten unterstützt und attraktiver gestaltet werden. Das Aktionsprogramm auf dem Wochenmarkt in Wetter ist ein gemeinsames Projekt der Markthändler, der Stadt Wetter (Ruhr) und des Citymanagements.

Kreatives Herbstferien-Programm der Jugendzentren in Wetter

Die Herbstferien stehen vor der Tür und in Wetter ist einiges los: Im Kinder und Jugendtreff Wengern sind die Piraten los! In der zweiten Herbstferienwoche, jeweils von 10 bis 16 Uhr, sind noch Plätze in der Piratenschatzkiste frei. Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren können sich kreativ austoben, es werden Fernrohre gestaltet und ein Schatz wird gesucht! Auf dem Programm steht neben dem Basteln, Spielen und Entdecken ein gemeinsames Mittagessen sowie die Bergung des Piratenschatzes am letzten Tag. Alle, die teilnehmen möchten, sollten sich im städtischen Kinder und Jugendtreff Wengern bis zum 11. Oktober telefonisch (72917) oder vor Ort anmelden. Der Teilnehmerbetrag liegt bei 25 Euro.

Das Kicka am Schmandbruch bietet allen interessierten Kindern und Jugendlichen in den Ferien Ausflüge und einen Filmworkshop an.

 

Weitere Infos zu diesen Angeboten gibt es direkt beim Kicka unter Tel.: 66905.

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Filmisch geht es in den Ferien auch im Jugendzentrum an der Kaiserstraße zu. „Stop Motion“ heißt der Trickfilmworkshop, den das Team des Jugendzentrums in der zweiten Herbstferienwoche vom 22. bis 25. Oktober, jeweils von 10-14.30 Uhr anbietet. Hier werden die jungen Filmfreaks gemeinsam ein Drehbuch entwickeln, das Bühnenbild bauen und daraus einen bunten Trickfilm drehen! Der Teilnehmerbeitrag liegt bei 4 Euro, Kinder und Jugendliche von zehn bis 15 Jahren können sich bis zum 18. Oktober im Jugendzentrum anmelden.

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In der ersten Ferienwoche gibt es für alle Kids und Teens zwischen neun und 14 Jahren, die gerne tanzen, einen Street Dance-Workshop mit der Profi-Tänzerin Karolina Duliba. Er findet am 15., 16. und 18. Oktober, jeweils von 11-13 Uhr statt. Anmeldungen sind bis zum 10. Oktober möglich, der Teilnehmerbeitrag ist 3 Euro. Bitte Sportbekleidung und Getränke mitbringen! Weitere Infos zu den einzelnen Veranstaltungen unter Tel.: 840380 oder per Mail an dagmar.hulin@stadt-wetter.de

Runder Tisch in Wetter diskutiert über aktuellen Stand des Aktionsplans

Wetter ruhrÜber den aktuellen Stand rund um den kommunalen Aktionsplan „Menschengerechte Stadt Wetter“ und die weitere Gestaltung des Inklusionsprozesses diskutiert der Runde Tisch zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Wetter am Donnerstag, 11. Oktober, um 18 Uhr im Veranstaltungsraum der Sparkasse (Eingang Bahnhofstraße). Zudem gibt es einen visuellen Rückblick auf den „Sternmarsch Inklusion“ und den Brückenlauf. Interessierte Mitbürger sind herzlich eingeladen, sich über den aktuellen Stand des kommunalen Aktionsplans zu informieren.

Mein lieber Schwan… Tierrettung am Harkortsee

IMG-20181003-WA0003Der Löschzug Alt-Wetter wurde am heutigen Feiertag um 16:12 Uhr zu einer Tierrettung am Harkortsee alarmiert. Den ausgerückten Einsatzkräfte war die Einsatzstelle und das Tier bestens bekannt. Es handelte sich um denselben Schwan, welcher auch schon am Samstag die Kräfte beschäftigte. Diesmal saß das verletze Tier auf dem See. Zur Unterstützung wurden die Kräfte der DLRG Wetter (Ruhr) mit einem Boot angefordert. Mit dessen Hilfe wurde das verletze Tier schonend eingefangen und konnte anschließend an die Pflegestation Paasmühle in Hattingen übergeben werden. Der Einsatz konnte nach guten eineinhalb Stunden beendet werden.

Die Albringhauser Straße in Wetter wird wieder von den Linienbussen angefahren

 

Wetter ruhrDer Bürgerbusverein Wengern ist gerne dem Ruf der Bürger und der Verwaltung gefolgt und hat während der Sperrung der Albringhauser Straße die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger in den Ortsteilen Albringhausen und Esborn übernommen.

Die Resonanz war wesentlich höher als erwartet. Wir haben in den 2½ Monaten über 170 Personen befördert.

Wir sehen das Ende der Fahrten mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ sagt der Geschäftsführer Gerd Michaelis und fügte hinzu „ich danke allen Fahrerinnen und Fahrern, die diese Fahrroute unter großen Zeitdruck und Stress bewältigt haben“.

Das lachende Auge: die Bürgerinnen und Bürger und vor allem die Schüler sind wieder voll angebunden. Der Bürgerbus hat große Strecken zurückgelegt, was zu sehr hohen Spritkosten geführt hat. Diese zusätzliche Belastung ist nun vorbei.

Das weinende Auge: wir haben viele neue Fahrgäste kennen gelernt und viele Bürgerinnen und Bürger glücklich gemacht, die ansonsten von der Umwelt (Arzt, Einkauf) angeschnitten gewesen wären.

Wir hoffen, bald unseren Wunsch die Anbindung Esborns, Albringhausen, Voßhöfen und die Weiterfahrt nach Alt-Wetter in die Tat umsetzen zu können, ist der Bürgerbusverein zuversichtlich.

Sollte im weiteren Ausbau der Albringhauser Straße die Hilfe des Bürgerbusses nötig werden, stehen wir gerne wieder zur Verfügung“ verspricht Gerd Michaelis.

Wetter: Bunte Kunstwerke zum Hallenbad-Jubiläum

Übergabe Gewinner Bilder Hallenbad.jpgDas Hallenbad hat es zum Kunstobjekt geschafft: Zum 40-jährigen Jubiläum des Sport- und Freizeitbades hatte die Stadt Wetter (Ruhr) Kinder und Jugendliche, die in Wetter wohnen oder dort eine Schule besuchen, zu einer Malaktion eingeladen. Ganz gleich, ob mit Buntstiften, Filzstiften, Ölkreide, Aquarell- oder Deckfarben: Hauptsache, das Motiv drehte sich um das Hallenbad in Oberwengern. Dass sich das Mitmachen gelohnt hat, zeigte sich kürzlich bei der Prämierung der drei schönsten Bilder: Marie, Klara und Nika hatten im Rahmen eines Kunstprojektes der St. Rafael Grundschule gemeinsam mit vielen weiteren Dritt- und Viertklässlern bunte Bilder des Hallenbades gemalt – und damit die Jury überzeugt. Die drei Schülerinnen können sich jeweils über einen Decathlon-Gutschein und eine Zehnerkarte für das Schwimmbad freuen. Insgesamt haben rund 30 Kinder an dem Malwettbewerb teilgenommen. Die drei prämierten Bilder werden im Foyer des Sport-und Freizeitbades aufgehängt.

Wetter: Rat positioniert sich gegen Rechts

Wetter ruhrJens Holsteg |Der Rat der Stadt Wetter (Ruhr) hat in seiner letzten Sitzung einen gemeinsam von den Fraktionen der Grünen, der SPD, der FDP, der Bürger für Wetter, der CDU, der SPD und von Udo Picksack (fraktionslos) eingebrachten Eilantrag für eine Aktion gegen Rechts angenommen. Nach einer rund einstündigen Diskussion im Rat stimmte schließlich auch die CSR-Fraktion zu. Damit wurde der Antrag einstimmig angenommen.

 

In dem Antrag heißt es: „ Die Fraktionen beantragen, die Verwaltung möge eine Veranstaltung gegen die zunehmenden rechtsextremen Erscheinungen durchführen und organisieren. Ein Motto könnte sein Wetter hält zusammen. Zu dieser Veranstaltung sollen Vereine, Gewerkschaften, Kirchen, Schulen, Politik, Arbeitgeberverbände, Kammern und Arbeitgeber vor Ort und sonstige interessierte Bürger eingeladen werden. Alle Eingeladenen sollen gebeten werden, aus ihrem Umfeld Vorschläge zu Aktionen gegen Rechtsextremismus zu machen. Diese Anregungen sollen in der Veranstaltung gesammelt und konkretisiert werden. Aus der Mitte der Beteiligten soll ein kleiner Arbeitskreis gebildet werden, der die Durchführung der genannten Vorschläge koordiniert, unterstützt und darüber berichtet.“

 

Die Ratsmitglieder wollen „klare Signale gegen Rechts und für eine lebendige und tolerante Stadt Wetter senden“, heißt es in der Begründung des Antrags. „Unter möglichst großer Beteiligung der Bürger soll diese Haltung unmissverständlich bekundet und durch vielfältige Aktionen verstärkt werden.“

 

Nach Ansicht der Fraktionen soll für die Umsetzung dieses Antrages eine entsprechende Ergänzung im Stellenplan der Stadt Wetter geschaffen werden. Über Art und Umfang dieser Stelle soll im Rahmen der Haushaltsberatungen beschlossen werden. Aus diesem Grund war auch ein Eilantrag nötig.

 

BBW lädt zum Berufserkundungstag ein


Logo201506 30Das Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein lädt am Donnerstag, 11. Oktober, von 10 bis 15 Uhr zum Berufserkundungstag ein. Der Tag steht unter dem Motto „Zukunft gestalten“.

Jugendliche mit Körperbehinderung oder Autismus-Spektrum-Störung sowie ihre Eltern haben die Möglichkeit, sich über verschiedene Ausbildungs-Möglichkeiten zu informieren. Diese Chance nutzen traditionell junge Leute aus der gesamten Region, u.a. aus dem EN-Kreis und Hagen. Für die Besucher gibt es Führungen, Vorträge, Infostände und Mitmach-Gelegenheiten. Junge Auszubildende mit Behinderung demonstrieren, was sie bereits gelernt haben.
Im Volmarsteiner BBW haben Jugendliche die Möglichkeit, in den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung, Metalltechnik, Ernährung und Hauswirtschaft, Agrarwirtschaft, Druck- und Medientechnik oder Elektrotechnik eine Ausbildung zu absolvieren. Schulabgänger, die noch einen Beruf suchen, können an einer berufsvorbereitenden Maßnahme teilnehmen.

Unter dem Dach des BBW ist das Werner-Richard-Berufskolleg untergebracht. Dadurch ist die duale Ausbildung in einem Haus möglich. Neben dem Lernort Ausbildung gibt es auch einen Lernort Wohnen mit vielen Freizeitangeboten. Zum Berufserkundungstag gehört auch ein Treffpunkt für Unternehmen, die BBW-Azubis Praktikumsplätze zur Verfügung stellen.

Wetter: Haushaltsplan-entwurf 2019 eingebracht

„Wir investieren in Bereiche, die unsere Kommune langfristig stärken und noch lebenswerter machen – in die Infrastruktur, in ein neues, zentrales Verwaltungsgebäude, in die Kinderspielplätze, in die Renaturierung und in den Brandschutz:“ Bürgermeister Frank Hasenberg stellte in der letzten Ratssitzung im Veranstaltungszentrum der Sparkasse gemeinsam mit Kämmerer Andreas Wagener die Eckdaten des Haushaltsplanentwurfes 2019 vor.

Die Gewerbesteuereinzahlungen sind dank der guten Wirtschaftslage in diesem Jahr, die Jahre 2017 und 2018 betreffend, sehr positiv. Dadurch gelingt es, die Verschuldung der Stadt und damit der Bürgerinnen und Bürger um rund 10 Millionen Euro zu reduzieren. Das Ergebnis 2019 wird allerdings auf Grund der Kreisumlagesystematik gegenüber der Planung aus dem letzten Jahr deutlich belastet. 3,8 Millionen Euro macht dieser Effekt aus.

Die Kernbotschaft lautet: „Wir legen einen genehmigungsfähigen Haushalt vor. Damit bleiben wir als Stadt vor Ort handlungsfähig und gehen gut gerüstet in die Zukunft. Das ist in Zeiten knapper Kassen keine selbstverständliche Aussage“, so Bürgermeister Frank Hasenberg.

Die Eckdaten des Haushaltsplanentwurfs 2019: Die Erträge belaufen sich auf 65,8 Millionen Euro, das ist gegenüber dem Haushalt 2017 ein Plus von 2,2 Millionen Euro. Die Aufwendungen summieren sich auf 74,6 Millionen Euro, das ist ein leichtes Plus von 1,8 Millionen Euro gegenüber 2018. Damit ergibt sich ein Defizit von 8,8 Millionen Euro – das aus der allgemeinen Rücklage gedeckt werden kann. Der Haushaltsausgleich wird im Jahr 2022 hergestellt sein.

Die Investitionssumme liegt 2019 bei 10,5 Millionen Euro. Mit dem Ankauf des Neubaus des Sparkassengebäudes (560.000 Euro in 2019, 4,5 Millionen Euro in 2020) nutzt die Stadt die Möglichkeit für einen zentralen und für die Bürgerinnen und Bürger gut zu erreichenden Verwaltungsstandort. Ziel ist es, in diesem Gebäude die Fachbereiche unterzubringen, die bisher überwiegend an den Standorten Born- und Wilhelmstraße untergebracht sind.

Für die Erweiterung des Feuerwehrgebäudes in Grundschöttel stehen 215.000 Euro im Haushalt. Auch für die Finanzierung des neuen Standorts in Wengern ist gesorgt.

Insgesamt sind 1,73 Millionen Euro für den Neubau des Feuerwehrgebäudes in Wengern eingeplant – davon 500.000 Euro in 2019 und 1,23 Millionen Euro in 2020. Für Fahrzeuge und Geräte der Feuerwehr sind 401.000 Euro im Haushalt vorgesehen.

„Qualität statt Quantität“: So lautet das Motto des Spielplatzkonzeptes für Wetter. Für das Haushaltsjahr 2019 sind hier für neue Spielgeräte Investitionen von 222.000 Euro vorgesehen, in den Jahren 2020-2021 weitere 167.000 Euro. Für weitere Bau- und Sanierungsmaßnahmen an den Spielplätzen stehen pro Jahr 83.000 Euro zur Verfügung.

Im Bereich der Barrierefreiheit investiert die Stadt im kommenden Jahr 150.000 Euro in die Barrierefreiheit der Grundschule Grundschöttel.

Stichpunkt Straßenbau: Hier werden insgesamt 1,6 Millionen Euro in die Hand genommen, mit denen unterer anderem die Maßnahme Am Rohlande, Am Loh und in der Deipenbecker Straße finanziert werden.

Ein wichtiger Investitionsschwerpunkt ist das Sport- und Freizeitbad in Oberwengern. Für die weiteren Arbeiten der umfassenden Sanierungsmaßnahme werden insgesamt fast 3,1 Millionen Euro investiert, davon 215.000 Euro in 2019 und über 2,8 Millionen Euro in 2020. Für die hohen Investitionen in 2020 haben wurden über einen Dringlichkeitsantrag Fördermittel beantragt.

Für die Gestaltung des Stadtsaalumfeldes und damit insgesamt für eine attraktive Aufwertung des Stadteingangs sind 1 Million, 52.000 Euro in 2019 bereitgestellt. Dazu kommen 758.000 Euro im Jahr 2020.

Im kommenden Jahr steht das 200-jährige Jubiläum der Mechanischen Werkstätte von Friedrich Harkort in der Freiheit auf dem Programm. Dafür wurden bereits im Haushalt 2018 Planungskosten von 29.000 bereitgestellt, für 2019 sind – wie schon im Haushalt 2018 – im Kulturetat 20.000 Euro für das Jubiläumsprogramm vorgesehen.

Im Haushaltsplan stehen 100.000 Euro an Fördermitteln für Maßnahmen an der Elbsche im Rahmen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie bereit.

Für die Renaturierung der Schmalenbecke werden in 2019 625.000 Euro investiert, in 2020 noch einmal 735.000 Euro. Die Gesamtkosten von 1,8 Millionen Euro werden in Höhe von 1,1 Millionen Euro gefördert. Für den Bypasskanal Schmalenbecke werden 250.000 Euro investiert, weitere 150.0000 Euro werden ebenfalls aus Fördermitteln bestritten.

Besuch aus dem Bundestag

Der Bundestagsabgeordnete Ralf Kapschack (SPD) besuchte die Firma Püschel Elektrotechnik GmbH, die seit zwei Jahren von der Evangelischen Stiftung Volmarstein inklusiv geführt wird. 

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Die Zeiten, als Behindertenwerkstätten vorwiegend dem Verpacken von Schrauben dienten, sind lange vorbei. Heute stehen auch Werkstätten für behinderte Menschen in der Pflicht, Anreize für ihre Beschäftigten zu schaffen und sinnvolle Tätigkeiten anzubieten. Als ein Modell, das diese Kriterien erfüllt, bot sich vor zwei Jahren die Firma Püschel Elektrotechnik in Wetter-Wengern an. 2016 übernahm die Evangelische Stiftung Volmarstein die Firma, die Feinsicherungen für Elektrogeräte, für Elektrowerke und entsprechende Großhandlungen herstellt.

Aus dem kleinen Betrieb wurde ein Inklusionsprojekt: Vier ehemalige Püschel-Mitarbeitende wurden von der Stiftung Volmarstein übernommenen –  zusätzlich haben mittlerweile sechs Beschäftigte aus der Werkstatt für behinderte Menschen und vier Praktikanten aus dem Werner-Richard-Berufskolleg bei Püschel einen neuen Wirkungskreis gefunden. Die Firma ist eigenständig, arbeitet jedoch eng mit der Werkstatt in Volmarstein zusammen. Ein “Mikrokosmos”, wie Stiftungsvorstand Markus Bachmann betont, der allen Beteiligten als tolles Projekt ans Herz gewachsen ist.  Ein Projekt, das seit Juni dieses Jahres auch die Auszeichnung “familienfreundliches Unternehmen” tragen darf. Mitarbeitende haben die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit flexibel und in Teilzeit zu gestalten. Um Betreuungszeiten zu überbrücken, kann ein Kind auch mal mit zur Arbeit gebracht werden.

“Familienfreundlichkeit ist für mich ein wichtiges Kriterium in Beschäftigungssituationen”, sagt Ralf Kapschack,  “über diese Auszeichnung bin ich auch auf Ihr Unternehmen aufmerksam geworden.” Der Bundestagsabgeordnete für die Städte Hattingen, Herdecke, Sprockhövel, Wetter und Witten, ist Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales. Er kam als Gast, um sich vor Ort ein Bild vom Volmarsteiner  Unternehmen zu machen. “Ich bin viel im Wahlkreis unterwegs und immer wieder erstaunt, welches Potenzial im Ennepe-Ruhr-Kreis in unseren kleinen und mittelständischen Unternehmen steckt.”

Gemeinsam mit Produktionsleiter Lars Ahlborn, Dirk Domann (Leiter Geschäftsbereich Arbeit), Werkstattleiter Andreas Barth und den Vorständen der Stiftung, Markus Bachmann und Jürgen Dittrich, machte der Bundestagsabgeordnete einen Rundgang und ließ sich Maschinen und Produktionsabläufe erklären.  “Das Konzept, das wir mit Übernahme der Firma Püschel verfolgt haben, ist aufgegangen,” konnte Werkstattleiter Andreas Barth berichten, “unsere Mitarbeitenden sind begeisterte Püschelianer geworden, das Unternehmen schreibt schwarze Zahlen.” So hat das Unternehmen fast drei Millionen Sicherungen verkauft, die Mitarbeitenden identifizieren sich mit dem Betrieb, wachsen Stück für Stück an ihren Tätigkeiten und sehen sich als Teil des Erfolgs.

Eine wichtige Entwicklung, die in der Stiftung Volmarstein als wegweisend für die Zukunft gesehen wird. “Das Thema Arbeit ist im komplexen Gefüge unserer Stiftung ein kleine Säule, aber eine sehr wichtige”, betont Markus Bachmann, “die Stiftung ist nicht der klassische große Werkstatt-Träger. Wir setzen auf kleine, individuelle Lösungen, die sich am Menschen orientieren. Durch die Komplexität und Vielfalt unserer Einrichtung sind wir aber in der Lage, den Beschäftigten mit Behinderung ein vielfältiges Angebot zu machen: Von der reinen Tagesstruktur bis zur hochqualifizierten Beschäftigung – alles ist möglich. Dies können nur wenige Träger leisten.”

Wetter: „Priorität hat die Öffnung der Autobahnabfahrt“

Die Stadt Wetter (Ruhr) begrüßt die Mitteilung der Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanung- und bau GmbH), dass ab Anfang 2020 für den Neubau der Autobahnbrücke Volmarstein sechs Fahrstreifen – und damit mehr als ursprünglich geplant –  zur Verfügung stehen. Diese von der Deges zugesagte Maßnahme würde auch dazu führen, dass die aktuell sehr belasteten Straßen im Stadtgebiet Wetters entsprechend entlastet würden, so die Stadt.

Die städtische Verwaltung wünscht sich von der Deges allerdings noch eine viel wichtigere Entscheidung: „Priorität hat für uns, für unsere Bürgerinnen und Bürger und insbesondere für die heimischen Firmen weiterhin die Öffnung der Autobahnabfahrt Richtung Hagen/Bremen. Dazu haben wir von der Deges noch keinerlei positive Aussage gehört“, erklärt Bürgermeister Frank Hasenberg. Die Öffnung von mehr Fahrspuren würde nach Ansicht der Stadt die Möglichkeit bieten, die Abfahrt früher zu öffnen.

 

Bürgerbüro Wetter vom 4. bis 6. Oktober geschlossen

Das Bürgerbüro ist in der kommenden Woche aufgrund von technischen Arbeiten von Donnerstag, 4. Oktober, bis einschließlich Samstag, 6. Oktober, geschlossen. Grund ist der Umzug des Rechenzentrums der Stadt Hagen. Daher stehen in diesen Tagen die üblichen Bearbeitungsprogramme nicht zur Verfügung. Die Stadt Wetter (Ruhr) weist insbesondere alle Bürgerinnen und Bürger, die vor den Herbstferien noch Pässe beantragen oder abholen möchten darauf hin, diese Schließung zu beachten.

 

Rekord: Über 500 Starter beim Brückenlauf

Über 500 Läufer und Walker ohne und mit Behinderung gingen beim inklusiven Wetteraner Brückenlauf an den Start. „Es ist echt klasse, dass wir die 500er-Marke geknackt haben“, freute sich Michael Geitner, Vorsitzender der Behinderten-Sportgemeinschaft (BSG) Volmarstein, angesichts der Rekordbeteiligung. Im Vorjahr hatten „nur“ 339 Aktive teilgenommen.

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Vor allem lobte Michael Geitner, als BSG-Vorsitzender einer der Hauptverantwortlichen für die Organisation, die gute Zusammenarbeit unter den Machern des Laufs. „Es war eine tolle Gemeinschaftsaktion“, betonte er. Neben der BSG gehörten zum Veranstalter-Bündnis die Stadt Wetter, die Evangelische Stiftung Volmarstein, der Kreissportbund, die Lichtburg, das Frauenheim Wengern, die TGH Wetter und erstmals auch die Therapiedienste Volmarstein (TDV).
Die TDV sorgte mit einem Animationsprogramm für tolle Stimmung im Start- und Zielbereich. Dazu gehörte u.a. ein Warm-Up für die Läufer und eine Vorführung in Jumping-Fitness. Stargast am TDV-Stand war der mehrfache Paralympics-Sieger Errol Marklein, der nach einem Verkehrsunfall im Rollstuhl sitzt. Er ist nach diesem Schicksalsschlag zum Leistungssportler geworden. Im Interview auf der Bühne berichtete er u.a., wie wichtig für ihn als ehemaliger TopSportler ein perfekt angepasster Rollstuhl-Sitz gewesen sei.
Bürgermeister Frank Hasenberg stand applaudierend unter den Zuschauern, als die Läufer und Walker ohne und mit Behinderung wieder ins Ziel kamen. „Es ist wirklich erstaunlich, was die Brückenlauf-Initiatoren hier geschaffen haben“, hatte er bei der Eröffnung des Events betont.

Chefin der Agentur für Arbeit besuchte die Ev. Stiftung Volmarstein

Logo201506 30„Ich bin beeindruckt, wie komplex und vielfältig das Unternehmen ist“, sagte Maren Lewerenz bei ihrem Besuch in der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Die neue Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Hagen sowie Bereichsleiterin Verena Stolte besuchten die Werkstatt für behinderte Menschen und die Püschel Elektrotechnik GmbH, um sich vor Ort einen Eindruck zu machen. „Sie bieten ein sehr differenziertes Arbeitsangebot. Und was mich besonders freut: Vielfältigkeit auch für Menschen mit Behinderung“, so Lewerenz.

Der Vorstand der Ev. Stiftung Volmarstein, Pfr. Jürgen Dittrich und Markus Bachmann, gaben der Neu-Hagenerin einen kurzen Überblick über die Arbeitsfelder der Stiftung, die mit rund 3.200 Mitarbeitenden zu den großen Arbeitgebern der Region gehört. Gemeinsam mit Bereichsleiter Dirk Domann, der stellvertretenden Werkstattleitung Inka Krefting und Produktionsleiter Lars Ahlborn besuchten sie dann verschiedene Abteilungen der Werkstatt für behinderte Menschen in Volmarstein. Mit der Firma Püschel Elektrotechnik GmbH in Wetter-Wengern lernte die neue Chefin der Arbeitsagentur ein mit der Werkstatt sehr eng kooperierendes Tochterunternehmen kennen, das eine Vielzahl von Praktikumsplätzen und ausgelagerten Werkstattarbeitsplätzen bietet. Dort produzieren Arbeitnehmende mit und ohne Behinderung Feinsicherungen und verkaufen diese weltweit.

„Die Arbeit für und mit Menschen mit Behinderungen ist mir eine Herzensangelegenheit. Volmarstein leistet in der Region einen wichtigen Beitrag zur gleichberechtigten Teilhabe am Arbeitsleben“, betonte Lewerenz. Vorstand Markus Bachmann sagte: „Ich freue mich auf eine weiterhin enge und konstruktive Zusammenarbeit. Denn für die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung oder für die Bekämpfung des Fachkräftemangels müssen wir alle Kräfte bündeln.“

Sabine Riddermann, Leiterin des Geschäftsbereichs Rehabilitation und Prävention, lud die Chefin der Arbeitsagentur zu einem zweiten Besuch in Volmarstein ein, um ihr einen Einblick in das Berufsbildungswerks Volmarstein zu geben, in dem rund 340 junge Menschen mit Körperbehinderungen und mit Autismus-Spektrum-Störungen eine Ausbildung absolvieren.

Ein faszinierender Blick in Wetters Industriegeschichte

Ein faszinierender Blick in Wetters Industriegeschichte

Logo201506 30Historische Fotografien, Ahnentafeln, Zeitungsausschnitte, erläuternde Texttafeln: In den Räumen des ehemaligen Stadtarchivs an der Burgstraße 17 und im Gemeindesaal der benachbarten Ev. Ref. Gemeinde können historisch interessierte Bürgerinnen und Bürger ab Freitag, den 21. September, einen informativen Blick in ein faszinierendes Kapitel der wetterschen Industriegeschichte werfen.

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Unter dem Motto „Zum Greifen nah“ haben Studierende des Historischen Instituts der TU Dortmund unter Leitung ihrer Professorin Eva-Maria Butz eine, von der Sparkasse Gevelsberg-Wetter und der AVU gesponserte, Ausstellung über die Familien Carl und Ludwig Bönnhoff zusammengestellt. Auf die Familie geht auch die Idee der Ausstellung zurück: Nora Bönnhoff fand nach dem Tode ihrer Eltern zahlreiche Dokumente und Fotografien auf dem Dachboden des elterlichen Hauses. Als sie bei einem Besuch im Büro des Stadtmarketings von ihren Fundstücken erzählte, war schnell die Idee einer entsprechenden Ausstellung gefunden.

Wetter als Keimzelle der Industrialisierung in Westfalen und im Ruhrgebiet – das ist ein vielfach gehörtes Schlagwort – zumindest in Verbindung mit dem Namen Friedrich Harkorts, der in der Freiheit in Alt-Wetter im Jahr 1819 seine Mechanische Werkstätte gründete.

Allerdings ist die Industriegeschichte der Stadt Wetter (Ruhr) viel reichhaltiger und mit mehr Namen und Persönlichkeiten verbunden als nur mit Friedrich Harkort. Einer dieser Namen ist derjenige der Familie Bönnhoff. Ludwig Bönnhoff gründete 1863 eine Eisen- und Stahlgießerei, 1875 folgte sein Bruder Carl mit der Gründung einer Gießerei und Mechanischen Werkstatt.

Die Bönnhoffs prägten mit ihren Firmen nicht nur die industrielle Entwicklung Wetters, sondern waren auch Repräsentanten des aufstrebenden Bürgertums. Ihr soziales Engagement schlug sich u.a. im Krankenhaus, in der Lutherkirche und der Wohnstättengenossenschaft („Bönnhoffkolonie“) nieder.

Die Ausstellung über die Bönnhoffs macht deutlich, wie früh Wetter bereits ein bedeutender Industrieplatz war. Das gilt bis heute: „Wetter hat eine enorme Tradition im Bereich der Industrieentwicklung“, so Bürgermeister Frank Hasenberg beim Vorabbesuch der Ausstellung. Wetter war und ist ein Gewerbestandort. Und Markus Drüke, Vorsitzender des Vereins Stadtmarketing, schlägt den Bogen ins nächste Jahr: „2019 wird die Mechanische Werkstätte von Harkort 200 Jahre alt.“ Ein Jubiläum, das entsprechend gefeiert wird.

Die historische Schau macht auch nicht Halt vor den dunklen Kapiteln der Industriegeschichte: „Auf flüchtige Russen ist zu schießen mit der fersten Absicht zu treffen.“ So steht es auf einer Anordnung aus der Zeit des Nationalsozialismus. Wo heute das Gymnasium steht, war in der NS-Zeit ein Lager für Zwangsarbeiter. Mit viel Liebe zum Detail haben die Geschichtsstudenten aus Dortmund eine Ausstellung entwickelt, die mit dem Blick auf einen bedeutenden Teil der wetterschen Industriegeschichte auch viel über das Leben vergangener Jahrzehnte erklärt. „Es würde mich sehr freuen, wenn diese Ausstellung über ein Kapitel unserer Stadtgeschichte möglichst viele interessierte Bürgerinnen und Bürger anlockt“, so Bürgermeister Frank Hasenberg“, der allen Beteiligten rund um dieses Projekt für Ihr Engagement herzlich dankte. So überließ Hausherr Helmut Dorsch seine Räume in der Burgstraße 17, die Ev. Ref. Gemeinde ist mit ihrem Gemeindesaal ein zweiter Standort der Schau und die Ehrenamtler des Stadtmarketings kümmern sich um die Besucher der Ausstellung.

Offizielle Eröffnung der Schau „Zum Greifen nah“ ist am Freitag, 21. September, um 16 Uhr.

Der Titel ist bewusst gewählt: Im Jahr 1937 begann im Unternehmen Ludwig Bönnhoff die Produktion von Greifern für Stückgüter nach eigenen Patenten.

Die weiteren Öffnungszeiten sind bis zum 14. Oktober jeweils samstags von 11 bis 16 Uhr sowie sonn- und feiertags von 14 bis 17 Uhr. Für Gruppen wird nach Absprache mit dem Stadtmarketing (Tel.: 02335 802092 / Mail: kontakt@stadtmarketing-wetter.de) auch spontan geöffnet.

Briefmarkensammeln ist Herzensangelegenheit

Viele Jahrzehnte war der Verein „Pro Haspe“, ein Zusammenschluss aus Gewerbetreibenden, aktiv und hat sich um diverse Belange im Ortsteil Hagen-Haspe bemüht. Zu den vielfältigen Aufgaben des Vereins gehörte auch das Briefmarkensammeln zugunsten der Evangelischen Stiftung Volmarstein.

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„Da uns dieses Engagement eine Herzensangelegenheit ist, sammelt der ehemals harte Kern des Vereins auch privat weiter“, berichtet Ex-Vorstand Manfred Schürmann. Der aktive Sammler ist zusammen mit seinem Partner Tim Oliver Hahne nach Volmarstein gekommen, um die Briefmarken persönlich den Mitarbeitenden der Werkstatt für behinderte Menschen zu überreichen. Ilka Krefting, stellvertretende Werkstattleitung, Udo Siepmann und Renate Brauer (Briefmarkenabteilung) freuten sich sehr über die Gaben. Immerhin sichern Briefmarkenspenden in Volmarstein elf Mitarbeitenden ihren Arbeitsplatz. In mehreren Hasper Geschäften hängte das Team um Manfred Schürmann Plakate auf, die zum Briefmarkensammeln animierten. Interessierte Bürger hatten die Möglichkeit, in diesen Geschäften ihre gesammelten Marken abzugeben.

Umweltmarkt und Kindertag: ein Fest für Jedermann

Logo201506 30Auf dem diesjährigen Umweltmarkt, der traditionell gleichzeitig mit dem Kindertag gefeiert wurde, kamen Klein und Groß gleichermaßen auf ihre Kosten. Bei strahlendem Sonnenschein fanden den ganzen Tag über zahlreiche Gäste den Weg auf das Gelände des Stadtbetriebs.

Während sich die Erwachsenen über Themen rund um Umwelt, Klima und Energie informieren konnten, konnten die kleinen Besucher basteln, malen oder werkeln. Die Klimabotschafter brachten wieder ihren Oekotrainer mit. Dabei handelt es sich um ein Fahrrad, welches durch reines Pedaltreten Strom generiert. Damit lernen die Kinder spielerisch, wie viel Kraft benötigt wird, um Strom zu erzeugen. Um diesen Strom sichtbar zu machen, war eine Seifenblasenmaschine angeschlossen- ein wahrer Publikumsmagnet für Groß und Klein. Wer sich stärken wollte, fand über das Gelände verteilt Süßes und Herzhaftes. Wem dieses Angebot noch nicht reichte, fand direkt nebenan bei der Freiwilligen Feuerwehr weitere kulinarische Köstlichkeiten vor und konnte sich währenddessen beim Tag der offenen Tür über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr informieren.

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Auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen. Wetters Kitas, Grund- und Musikschulen trugen alle dazu bei, dass auf der Bühne immer etwas los war. Ein Höhepunkt waren die Groove Onkels, die mit und auf Mülltonnen beeindruckende Choreographien präsentierten. In diesem Jahr kamen ganz besondere Gäste zu Besuch: Radfahrer Karl Grandt vom Verein Health-Media machte mit seiner Tour „Inklusion braucht Aktion“ Halt in der Harkortstadt. Paralympics-Sieger aus Rio Hans-Peter Durst stieg ebenfalls in Wetter in die Tour ein, um gemeinsam weiter durch Deutschland zu radeln. Bürgermeister Frank Hasenberg hieß die Radfahrer herzlich willkommen und gab den Startschuss zum nächsten Etappenziel Dortmund. Hintergrund der Aktion ist das Erzielen von mehr Bewusstsein für das Thema Inklusion in der Öffentlichkeit.

Die Veranstalter zeigten sich nach dem Umweltmarkt absolut zufrieden. Auch Bürgermeister Frank Hasenberg freute sich über den großen Zuspruch, den der Umweltmarkt Jahr für Jahr erhält. Von der Bühne aus dankte er allen helfenden Händen, ohne die die Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. „Ich bin immer wieder beeindruckt über die hohe Bereitschaft von Vereinen und Institutionen, hier mitzuwirken“, so Hasenberg. „Daran wird einmal mehr deutlich, dass uns in Wetter (Ruhr) unsere Kinder und unsere Umwelt gleichermaßen am Herzen liegen.“ Wer in diesem Jahr nicht dabei sein konnte, darf sich auf das nächste Jahr freuen, wenn die Stadt Wetter (Ruhr) gemeinsam mit dem Stadtbetrieb, der Lokalen Agenda und vielen anderen Mitwirkenden wieder in die Wasserstraße einladen.

Neuer Spielturm für Spielplatz am Genossenschaftsweg

Logo201506 30Kleine Abenteurer vom Schmandbruch können sich freuen: Ihr Spielplatz ist seit einigen Tagen um eine Attraktion größer. Die Stadt Wetter (Ruhr) investierte 55.000 € in eine Spielturmanlage aus unbehandeltem Holz. Das alte Gerät war nicht mehr spieltauglich und musste abgebaut werden. Nun kann auf mehreren Ebenen geklettert werden, um anschließend über Rutschstange oder Rutsche wieder zurück zum Boden zu gelangen.

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Insgesamt sind bis zu drei Meter Höhe zu überwinden, bevor man wieder festen Boden unter den Füßen hat. Zur Einweihung kamen neben den Kindern auch die Spielplatzpaten Jörg-Michael Birkner und Thomas Klutzny für die Jugendeinrichtung KICKA sowie Bürgermeister Frank Hasenberg.

Info-Veranstaltung zum neuen Seniorenheim der ESV

Logo201506 30Da das bisherige Haus Magdalena für eine Rehabilitationseinrichtung weichen muss, plant die Evangelische Stiftung Volmarstein das „Seniorenheim Hartmannstraße“. Der Neubau wird künftig mehr Plätze vorhalten können, zudem soll es Pflegestützpunkte, Speiseräume mit Teeküchen und Nebenräume auf jeder Etage sowie Wirtschafts- und Verwaltungsräume im Untergeschoss geben. Auf dem Dach des 3. Obergeschosses ist auf einer zurückgezogenen Teilfläche ein Mehrzweck- und Gemeinschaftsraum mit Therapiebereich und angeschlossenem Panorama-Dachgarten für die Bewohner geplant. Nachdem der Rat der Stadt Wetter (Ruhr) am 5. Juli dieses Jahres das Planverfahren zur Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 13 der Stadt Wetter (Ruhr) „Seniorenheim Hartmannstraße“ eingeleitet hat, sollen diese Planungen nun als erste Information der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dazu findet am Dienstag, 25. September, um 19 Uhr, in der Martinskirche auf dem Stiftungsgelände eine Info-Veranstaltung statt, zu der alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind.

Strahlende Gesichter beim Motorradfest

Motorradfest FotoWetter | Rund 30 Mädchen und Jungen mit Behinderung haben sich als Motorrad-Beifahrer gehörig den Fahrtwind um die Nase wehen lassen. In Beiwagen ihrer Gespanne nahmen Motorradfahrer des MC Sauerland aus Menden die Kinder mit auf eine Tour. Dabei gab es einmal mehr viele strahlende Gesichter. Ziel dieser 37. Auflage des Motorradfestes war wieder das Gelände des Technischen Hilfswerks (THW) in Iserlohn-Kalthof. „Wir hatten einen tollen Tag“, berichteten die Stiftungs-Mitarbeiter Frank Maihoff und Daniel Starosta begeistert. Die Mädchen und Jungen hatten viel Spaß beim Spiele-Nachmittag. Zur Stärkung warfen THW-Helfer vor der Rückfahrt den
Grill an.

Letzte Thementour „Auf den Spuren Harkorts“

Logo201506 30Am Samstag, 29. September lädt der Stadtmarketing für Wetter e. V. alle Interessierten zur Sondertour „Auf den Spuren Friedrich Harkorts“ ein.

Warum ist in Wetter und Umgebung so vieles nach „Harkort“ benannt, wie z. B. unsere Harkortstadt, der Harkortsee, Harkortberg und Harkortturm?

Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten die Teilnehmer auf der Themenfahrt des Stadtmarketing von der Stadtführerin Doris Hülshoff. Sie begleitet die Gäste zu den wichtigen Stationen Friedrich Harkorts und seiner Familie und wird viel Interessantes über den Industriepionier zu berichten wissen.

Im komfortablen Bus geht es unter anderem über die Grenzen Wetters hinaus zum Haus Harkorten, dem Geburtshaus Harkorts in Haspe. Ebenfalls führt uns die Route nach Gut Schede, wo wir bei gutem Wetter auch die letzte Ruhestätte Harkorts aufsuchen können. Besonders spannend wird es, wenn wir uns ein Stück entlang der ehemaligen Eisenbahntrasse begeben, auf der Suche nach Überbleibseln der alten Trasse „Harkort-Schlebuscher Kohlenbahn“, um dann direkt vor Ort ein paar Fakten zur Geschichte der Eisenbahn zu erfahren.

Fester Bestandteil unserer Stadtrundfahrten und natürlich auch bei dieser Tour ist die Führung durch das über 100 Jahre alte Rathaus, mit Besichtigung des Ratssaals. Auch der Gang durch die historische Freiheit in Alt-Wetter wird nicht fehlen. Denn hier errichtete Harkort seine „Mechanischen Werkstätten“.

Viele interessante Informationen über die Persönlichkeit Friedrich Harkort werden auf dieser Tour vermittelt, der nicht nur als Industrie- und Bahnpionier Entwicklungen anstoßen konnte, sondern auch als Politiker wirkte.

Treffpunkt ist der Bahnhof in Alt-Wetter, Abfahrt um 14 Uhr, Dauer der Tour ca. 3 Stunden.

Der Kostenbeitrag beträgt 13 Euro pro Person, Familien mit Kindern zahlen 25 Euro (max. 2 Erwachsenen/2 Kinder). Es sind noch Plätze frei!

Anmeldungen, Infos und Geschenkgutscheine beim Stadtmarketing für Wetter e. V., Tel. 02335 802092 oder unter www.stadtmarketing-wetter.de

 

Erlebnis-Tour im Motorrad-Gespann

Logo201506 30Das wird ein tolles Erlebnis: Bequem im Beiwagen eines Motorradgespanns sitzen und sich bei einer Tour ins Sauerland den Fahrtwind um die Nase brausen lassen!

Kinder und Jugendliche mit Behinderung aus Einrichtungen der Evangelischen Stiftung Volmarstein freuen sich riesig auf das alljährliche Motorradfest. Diesmal findet die Attraktion am kommenden Samstag, 15. September, statt. Start der Ausfahrt ist gegen 11 Uhr am Oscar-Funcke-Haus auf dem Stiftungs-Zentralgelände. Diesmal geht es zum Technischen Hilfswerk (THW) in Iserlohn-Kalthof. Dort gibt es einen Spiele-Nachmittag mit Grillen.

„Die Tour ist eine tolle Sache, die wir dem großen Engagement des MC Sauerland verdanken“, betonen Frank Maihoff und Daniel Starosta, die die Aktion für die Stiftung betreuen. Seit mehr als drei Jahrzehnten kommen die Liebhaber von Motorrädern mit Beiwagen nach Volmarstein. Es ist ihnen ein Anliegen, den Kindern und Jugendlichen mit Behinderung ein besonderes Erlebnis zu bieten. Der Verein MC Sauerland, dem die Motorradfans angehören, sitzt in Menden.

Bevor die Tour in Volmarstein startet, gibt es ab 9.30 Uhr zwischen den Fahrern die sogenannten „Benzingespräche“ – also Fachsimpeleien über die teilweise nostalgischen Gefährte. Außerdem stellen die jungen Volmarsteiner Beifahrer manche Frage zu den Motorrädern oder machen ein Erinnerungsfoto mit „ihrem“ Fahrer, den sie teilweise schon seit Jahren kennen.

 

 

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Sommerliches Miteinander für Adoptiv- und Pflegefamilien auf dem Stüting

Logo201506 30Bei bestem Sommerwetter trafen sich die Pflegefamilien und Adoptivfamilien aus Gevelsberg, Ennepetal und Wetter (Ruhr) zum inzwischen traditionellen Familienfest im CVJM Waldheim auf dem Stüting in Gevelsberg. Für 61 Kinder und ihre Familien standen Sport, Spiel und Spaß auf dem Programm. Ein Riesentrampolin, eine aufregende Rallye durch den Wald und Bastel- und Schminkangebote sorgten für ein buntes Programm. Leckereien aus der Backstube und vom Grill rundeten die gesellige Begegnung ab. Zufriedene Gesichter von Groß und Klein bescheinigten ein gelungenes Fest.

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Das jährliche Sommerfest ist – so auch die weiteren Fortbildungsangebote – ein wichtiger Bestandteil des Pflegekinderkonzeptes. Die Begegnungen werden von Pflege- und Adoptiveltern und Kindern gern genutzt, um Kontakte zu vertiefen, sowohl untereinander als auch mit den Fachberatern.

Bei Interesse zur Aufnahme eines Pflegekindes stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendämter gern zur Verfügung. Die Pflegekinderdienste suchen Paare oder Familien, die sich die Aufnahme eines Pflegekindes zutrauen und die ein Kind liebevoll begleiten und fördern möchten. Einem fremden Kind ein Zuhause zu geben, ist eine wichtige Aufgabe mit einem hohen Grad an Verantwortung. Zukünftige Pflegeeltern werden vor der Aufnahme eines Kindes umfangreich geschult: Es gibt Tipps für den Alltag, pädagogische Ratschläge und rechtliche Hinweise.

Besondere Fortbildung

Logo201506 30Die Evangelische Stiftung Volmarstein bietet am Mittwoch, 7. November, eine besondere Fortbildung aus dem Bereich „Unterstützte Kommunikation“ (UK) an. Das Thema lautet „UK für Menschen mit Symbolverständnis“. Zielgruppe sind Fachkräfte und Angehörige aus dem EN-Kreis und Hagen, die mit Menschen umgehen, die in ihrer Kommunikation eingeschränkt sind.

Die Teilnehmer lernen elektronische Kommunikationshilfen wie die Software für iPads kennen. Außerdem geht es um die Möglichkeiten, die diese Hilfsmittel im Alltag konkret bieten. Davon profitieren u.a. Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen wie Down-Syndrom und Menschen mit schweren sprachlichen Beeinträchtigungen.
Die Fortbildung findet von 9 bis 16.30 Uhr im Untergeschoss des Martineums der Stiftung
Volmarstein in Wetter, Von-der-Recke-Straße 20, statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 115 Euro.
Anmeldung bei Christina Panzer, Büro für Unterstützte Kommunikation der Evangelischen Stiftung Volmarstein, Tel. 02335 / 639 20 32, E-Mail panzerc@esv.de. Anmeldeschluss ist der 1. Oktober.

Wanderung durch die Ruhraue und Wasserwerksführung

Am Samstag, 22. September lädt der Stadtmarketing für Wetter e.V. zum zweiten und letzten Mal in diesem Jahr zu seiner beliebten Wanderung durch die Ruhraue, nebst Führung durch das Volmarsteiner Wasserwerk ein.

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Die Tour startet um 14 Uhr unter der Leitung von Wanderführer Helmut Scholtz am Freibad-Parkplatz in der Gustav-Vorsteher-Straße 36.

Das erste Ziel der rund drei- bis vierstündigen Wanderung ist die Fischsteige am Obergraben. Hier bekommen die Teilnehmer Informationen über Sinn und Zweck dieser Einrichtung. Weiter geht es dann durch die Ruhraue bis zur historischen Seilhängebrücke. Diese Brücke ist das älteste, deutsche, noch vorhandene Beispiel einer speziellen Brückenbautechnik, die im Jahre 1893 erbaut wurde. Sie steht auf dem Gelände des AVU-Wasserwerkes und ist deshalb normalerweise für Besucher nicht zugänglich. Somit ist dies sicher das erste Highlight dieser Wanderung, die Brücke aus unmittelbarer Nähe sehen zu können und in einem Kurzbeitrag etwas mehr zur deren Geschichte zu erfahren. Bereits seit 1985 ist dieses Bauwerk in der Denkmalliste der Stadt Wetter (Ruhr) gelistet.

Zweiter Höhepunkt der Tour ist die direkt anschließende Führung durch das Wasserwerk. Hier wird uns Helmut Fox, AVU-Mitarbeiter i. R., empfangen, durch das Wasserwerk begleiten und in die Geheimnisse der Wasseraufbereitung einweihen. Nach einer kurzen Pause geht es wieder durch die Aue Richtung Volmarstein, Hagener Straße und dann über die Oberwegbrücke zurück zum Ausgangspunkt.

Zum Abschluss der Wanderung besteht die Möglichkeit in die Lokalität am See einzukehren, um sich zu stärken und das Erlebte Revue passieren zu lassen.

Auch für nicht so erfahrene Wanderer ist diese Wanderung gut geeignet, da keine Steigungen bewältigt werden müssen.

Der Kostenbeitrag liegt bei 3 Euro pro Person.

Der Stadtmarketing für Wetter e.V. bittet um rechtzeitige Voranmeldung, da die Wanderung sehr beliebt und die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Anmeldungen und weitere Infos unter 02335 802092 oder www.stadtmarketing-wetter.de

 

Muskelerkrankte suchen rat im Forschungsinstitut

Besuchergruppe mit individuellem Hilfsbedarf

Mitglieder von Selbsthilfegruppen der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) des Landesverbands NRW besuchten das Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) der Evangelischen Stiftung Volmarstein Volmarstein. „Die Teilnehmenden haben durch ihre Muskelerkrankung einen ganz individuellen Hilfsbedarf“, berichten  FTB-Mitarbeiter Rainer Zott und Michael Hubert. Im FTB erhielten sie die Gelegenheit, technische Lösungsmöglichkeiten für alltägliche Probleme kennenzulernen und direkt zu erproben.

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Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand eine Führung durch die Hilfsmittelausstellung mit Vorstellung ausgewählter technischer Lösungen zur Wohnraumanpassung und Hilfsmittelversorgung. Für die interessierten Gäste gab es viel zu sehen, zu testen und zu fragen. Einigen war es ein Anliegen, Probleme mit der eigenen Versorgungssituation anzusprechen. Auch einige spezielle Fragen konnten mit Hilfe der vor Ort vorhandenen Beratungskompetenz aufgegriffen werden.

Neben der Vorstellung des FTB, der Aktivitäten der Wohnberatungstelle sowie der Agentur Barrierefrei NRW erhielten die Besucher auch Kenntnisse über die Bestandsaufnahme NRW für öffentlich zugängliche Gebäude und das Informationsportal „NRW-informierBar“.

 

Inklusion braucht Aktion

Wetter (Ruhr) ist am Samstag, 15. September 2018, um eine Attraktion reicher: Radfahrer Karl Grandt vom Verein Health-Media besucht im Rahmen seiner Deutschlandtour die Ruhrstadt, um von dort aus weiter nach Dortmund zu radeln. Dem Veranstalter geht es um die Thematik „Inklusion“, die mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit transportiert werden soll. „Durch das Projekt soll dazu beigetragen werden, Vorurteile und ‚Barrieren in den Köpfen´ gegenüber Menschen mit Handicaps abzubauen und neue Verbindungen, Partnerschaften und Netzwerke zwischen Vereinen sowie Menschen mit und ohne Handicap zu schaffen“, so heißt es auf der Webseite des Vereins. Wetter (Ruhr) nimmt mit ihrem Aktionsplan „Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr)“ eine Vorreiterrolle ein. Daher lässt es Bürgermeister Frank Hasenberg sich nicht nehmen, Herrn Grandt persönlich zu begrüßen und den Startschuss für die nächste Etappe zu geben. Wer die Aktion unterstützen oder sogar selbst mit dem Fahrrad begleiten möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Treffpunkt ist 11 Uhr neben der Bühne auf dem Gelände des Stadtbetriebes (Wasserstraße 18), auf dem parallel der beliebte Umweltmarkt und Kindertag stattfindet. Die Tour startet gegen 11:15 Uhr.

Kein Warmbadetag im Hallenbad-Bad Wetter trotzdem geöffnet

Damit Installationsmaßnahmen am Gymnasium durchgeführt werden können, muss am Dienstag, 11. September, das Blockheizkraftwerk abgestellt werden.

Da mit dem Heizkraftwerk auch das Hallenbad versorgt wird, hat das zur Folge, dass die Duschen kalt bleiben. Ebenso ist es nicht möglich, das Wasser für den Warmbadetag entsprechend aufzuheizen. Es ist damit auszugehen, dass es gegen Nachmittag kühler wird. Das Bad bleibt trotz der Einschränkungen geöffnet. Daher hat die Stadtverwaltung entschieden, mutigen Schwimmerinnen und Schwimmern an diesem Tag freien Eintritt zu gewähren.

Wetteraner Händler mit tollen Angeboten

Aktionstage „Heimat shoppen“ am 7. und 8. September 

Am 7. und 8. September 2018 finden die vierten Aktionstage „Heimat shoppen“ statt, an denen sich auch in diesem Jahr wieder die Wetteraner Händler mit eigenen Aktionen beteiligen. Die Aktionstage stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Innenstadt bewegt (sich)“. Im Rahmen der Aktionstage soll besonders auf die zentrale Bedeutung der lokalen Gewerbetreibenden für die Attraktivität der Innenstädte und das gesellschaftliche Leben aufmerksam gemacht werden. Die Innenstädte sind das Aushängeschild einer Kommune und ermöglichen kurze Wege, um sich zu versorgen. Hier trifft man sich beim Einkauf, im Café oder beim Stadtfest. Die Innenstädte sind dabei mehr als reine Versorgungsstandorte, sondern wichtige Orte für soziale Kontakte, Kultur oder Freizeit. Vielen Kunden ist dabei nicht bewusst, wie wichtig die lokalen Gewerbetreibenden für eine lebendige Stadt sind.

 

Darauf wollen auch die Wetteraner Gewerbetreibenden an den Aktionstagen hinweisen und laden alle Kundinnen und Kunden mit besonderen Aktionen in die Geschäfte der Innenstadt ein. So bietet beispielsweise das TUI Reisebüro in der Bahnhofstraße besondere Informationen zum Thema Cluburlaub und lädt alle Kunden zu frischen und gesunden Smoothies sowie gekühlten Getränken ein. Bei Anika Fricke in der Boutique „Adelkind“ können alle Kunden verschiedene stoffwechselanregende Tees und Getränke sowie „Fitnesskekse ohne Sünde“ genießen. Optic Kerssen bietet seinen Kunden an beiden Tagen kostenlose Sehtests und eine Sehanalyse. Mode Cruse lockt mit einem Sonderrabatt von 10% auf das gesamte Sortiment sowie Erfrischungsgetränken für die Kunden. Das Ruhrtal Center lädt vor allem Kinder zu einem Luftballonkünstler und zum Kinderschminken ein und bei der Bücherstube Draht gibt es am Samstag, 8. September, kulinarische Spezialitäten und Straßenmusik. Alle Wetteraner Gewerbetreibenden freuen sich über Ihren Besuch!

Helfer für Brückenlauf gesucht

 
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Am Samstag, 22. September, findet in Wetter zum dritten Mal der inklusive Brückenlauf für Sportler ohne und mit Behinderung statt. Für dieses besondere Event werden noch ehrenamtliche Helfer gesucht.

„Wir freuen uns, wenn uns möglichst viele Leute unterstützen“, sagt Michael Geitner, Vorsitzender der BSG Volmarstein. Er ist einer der verantwortlichen Organisatoren des Laufs. Wer als Streckenposten, Zeitnehmer oder an einem Stand beim inklusiven Brückenlauf mitmachen könnte, kann sich gerne bei ihm melden (Tel. 639-7520; E-Mail: geitnerm@esv.de).

Beim inklusiven Brückenlauf gibt es Strecken für Läufer und Walker aller Altersklassen und Leistungskategorien. Ziel ist es, dass Menschen ohne und mit Behinderung gemeinsam Sport treiben. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.brueckenlauf-wetter-ruhr.de

„Einfach spitze, dass ihr da seid…“

Die Aufregung des ersten Schultags war schnell verflogen. Warmherzig hatte Annemarie Schünadel die 12 i-Dötzchen begrüßt: „Ihr werdet eine fröhliche Schulzeit erleben“, versprach die Leiterin der Oberlinschule beim Begrüßungs-Gottesdienst in der Martinskirche. Und Lehrer sowie ältere Schüler stimmten ein Lied an, das zu diesem Tag bestens passte: „Einfach spitze, dass ihr da seid…“, sangen sie für die „Neuen“, die nun an der Förderschule der Evangelischen Stiftung Volmarstein ihre Schullaufbahn starten.

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„Jeder von euch kann etwas Einzigartiges“, sagte Diakon Andreas Vesper, der den Gottesdienst zelebrierte, in Richtung der 12 Mädchen und Jungen mit Behinderung. Und: Unabhängig von Herkunft, Sprache oder Behinderungsform – jeder werde optimal gefördert.

Die „Neuen“ bilden zwei Klassen mit den Namen „Ponys“ und „Löwen“. Es gibt  zwei Klassenlehrer-Teams – und zwar Ingrid Baltruschat / Klaudia König-Bullerjahn sowie Thorsten Hintz / Gloria Beckmann / Kerstin Beste-Utermann.

Ausdrücklich bedankte sich Schulleiterin Annemarie Schünadel bei der Hagener Eisenbahner-Wohnungsgenossenschaft (EWG), die die Oberlinschule regelmäßig unterstützt. Auch diesmal bekam jeder Schulanfänger ein Starter-Set mit Stiften und Malkasten. Außerdem übergab die EWG eine Spende in Höhe von 300 Euro, die traditionell für die Ausstattung der Klassenräume der neuen Oberlinschüler verwendet wird.

Nach dem Gottesdienst stand für die Kinder die erste Schulstunde an. Währenddessen wurden die Eltern von Mitgliedern des Förderervereins der Oberlinschule mit Kaffee und Kuchen versorgt. Schnell war der erste Schultag vorbei. Ab Montag beginnt dann der „richtige“ Schulalltag.

BBW-Azubis zu Besuch im Kanzler-Bungalow

Ein Stück lebendige Zeitgeschichte haben rund 20 Auszubildende des Berufsbildungswerks der Evangelischen Stiftung Volmarstein erlebt:  Bei einer Exkursion zum Haus der Geschichte in Bonn schauten sie sich auch im ehemaligen Kanzler-Bungalow um. Dort wohnten die Bundeskanzler Kiesinger, Brandt, Schmidt, und Kohl und empfingen Staatsgäste.

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„Für unsere Auszubildenden war der Tag hochinteressant“, so das Fazit von Uwe Schütz und Jürgen Gathmann. Die beiden Ausbilder aus dem kaufmännischen Bereich hatten die Tour für die Jugendlichen mit Behinderung organsiert.

Wirtschaftswunder, Ölkrise, Mauer-Öffnung – solche wichtigen Abschnitte der Nachkriegszeit werden im Haus der Geschichte anschaulich dargestellt. Im Kanzler-Bungalow ging die Gruppe aus Volmarstein durch die Räume, in denen z.B. Bundeskanzler Helmut Kohl mit Englands Premierministerin Margaret Thatcher, Frankreichs  Staatspräsident Francois Mitterrand oder US-Präsident Roland Reagan zusammen gesessen und Weltpolitik gemacht hatten. Die Besucher standen auch vor der kugelsicheren Glaswand an der Terrasse, die zu Helmut Schmidts Zeiten angebracht worden war. Es galt, den Kanzler vor einem Terroranschlag der RAF zu schützen.

Einmal jährlich gibt es im kaufmännischen Ausbildungsbereich des Berufsbildungswerks solch eine besondere Exkursion. Im kommenden Jahr ist ein Besuch des Nixdorf-Museums in Paderborn geplant. In dem Computer-Museum geht es um das Mega-Thema „Digitalisierung“.

Stadtrundfahrt in Wetter

 

Stadtmarketing lädt ein zur Stadtrundfahrt inklusive Kaffee und Kuchen

Am Sonntag, 16. September lädt der Stadtmarketing für Wetter e. V. zu seiner vorletzten Stadtrundfahrt in diesem Jahr ein. Kaffee und Kuchen auf dieser Tour sind inklusive.

Los geht es um 14 Uhr ab Bahnhof in Alt-Wetter. Im komfortablen Bus führt uns die Tour durch alle Stadtteile unserer Stadt Wetter.  Viele Sehenswürdigkeiten und eine bezaubernde Landschaft gibt es für die Teilnehmer zu sehen. Feste Bestandteile des Programms sind die Besichtigung des Rathauses, einschließlich des Ratssaals und der Gang durch die historische Freiheit Wetters. Nach der ersten Hälfte der Rundfahrt erhalten die Gäste das besondere Extra dieser Tour, bei Kaffee und lecker Kuchen kann die schöne Aussicht ins Ruhrtal vom Burghotel Volmarstein aus genossen werden. Dieses Extra ist im Kostenbeitrag für die Rundfahrt von 13,- €/Pers. und 25,- € für Familien (2 Erwachsene/2 Kinder) enthalten. Keine Stadtrundfahrt verläuft genau wie die vorherige, denn durch die individuelle Gestaltung der Stadtführer, bleibt „Jede Tour anders“. Viel Informatives und geschichtlich Interessantes über unsere schöne Harkortstadt und ihre bedeutenden Bürger wird den Teilnehmern vermittelt. Aber auch so manche Dönekes werden sicherlich zur Unterhaltung und Schmunzeln beitragen und gut in Erinnerung bleiben.

 

Startpunkt: Bahnhof Alt-Wetter, Abfahrt: 14 Uhr, Dauer: ca. 3 Stunden

Die Kosten betragen 13 € pro Person, inklusive Imbiss, für Familien 25 € (max. 2 Erwachsene).

Anmeldungen, Infos und Geschenkgutscheine beim Stadtmarketing für Wetter e. V. unter 02335-802092 oder unter www.stadtmarketing-wetter.de

ADFC-Fahrradklima-Test 2018 für Wetter

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist der Zufriedenheits-Index der Radfahrer in Deutschland. Mehr als 120.000 Bürgerinnen und Bürger haben 2016 mitgemacht und die Situation für Radfahrer in über 500 Städten bewertet. Am 1. September wird die Befragung zum Fahrradklima-Test 2018 gestartet.

Für eine Gemeinde der Größenordnung Wetters ist eine Mindestteilnehmerzahl von 50 erforderlich, um zu einem aussagekräftigen Ergebnis zu kommen und somit in die Wertung im Städteranking einzufließen. In den Jahren 2014 und 2016 konnte die Mindestteilnehmerzahl in Wetter noch nicht erreicht werden.

Die Befragung findet über die Internetseite www.fahrradklima-test.de statt und ist noch bis zum 30. November 2018 möglich. Die Ergebnisse geben Verkehrsplanern und politisch Verantwortlichen lebensnahe Rückmeldungen zum Erfolg ihrer Radverkehrsförderung und nützliche Hinweise für Verbesserungen. Gefördert wird die Aktion durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP).

 

Briefmarken-Tauschtag in Volmarstein

Briefmarkenfreunde aus Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis treffen sich am Sonntag, 9. September, auf dem Gelände der Evangelischen Stiftung Volmarstein: Im Speisesaal der Werkstatt für Menschen mit Behinderung an der Lothar-Gau-Straße findet von 9 bis 13 Uhr der jährliche Tauschtag für Briefmarken, Telefonkarten und Münzen statt.

Traditionell veranstaltet die Briefmarken-Abteilung der Werkstatt den Tauschtag in Kooperation mit dem Briefmarkensammler- und Tauschverein Hagen. Die Veranstaltung hat sich zum bekannten Treffpunkt für Philatelisten entwickelt. Hobby- und Profi-Sammler nutzen die Gelegenheit, um in Volmarstein ihre Bestände zu vervollständigen oder ein neues Sammelgebiet anzulegen. Natürlich gibt es auch reichlich Gelegenheit zum Fachsimpeln.

Übrigens: Die Briefmarken-Abteilung der Werkstatt freut sich immer über Briefmarkenspenden, weil damit Arbeitsplätze für Menschen mit schweren Behinderungen gesichert werden. Wer Briefmarken spenden möchte, sollte dies am besten mit dem komplettem Briefumschlag tun. Ansprechpartnerin in der Abteilung ist Margarethe Richter, Tel. 02335 / 639 3720.

Sammelaktion für Geflüchtete in Wetter

Die nächste Sammelaktion für Geflüchtete findet statt am Samstag, 1. September, von 10 bis 12 Uhr am Sammellager an der Wasserstraße 15 (gegenüber der Feuerwache). Mitarbeiter der Verwaltung und Ehrenamtliche nehmen dort die Spenden entgegen. Gerne werden auch Spenden abgeholt, wenn ein Bringen nicht möglich ist.

Besonders benötigt werden aktuell: Fahrräder aller Größen, insbesondere Kinderräder und Kinderroller, Fahrradschlösser, Staubsauger nebst Zubehör (Beutel), Werkzeuge wie z. B. Akkuschrauber, Stichsäge und Bohrmaschine, Badetücher, Leuchtmittel, Küchenutensilien (wie z.B. Pfannenwender, Scheren, Salatbestecke, Messer), Töpfe und Pfannen, Wasserkocher, Verlängerungskabel, Spülen und Armaturen, große und kleine Teppiche, Kinderwagen und Kinder-Sportwagen, Mikrowellen, Stand- und Einbauherde, Kühl- und Gefrierschränke, Autokindersitze, Maxi Cosi, DVBT 2 Receiver, Kinderspielzeug (Lego, Duplo, Playmobil),

Die Stadt Wetter (Ruhr) freut sich sehr über die große Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger. Welche Spenden benötigt werden, wird auf der städtischen Homepage (http://www.stadt-wetter.de/lebenin-wetter/gefluechtete/) laufend aktualisiert.

Wer das „Sammel-Team“ in der Halle an der Wasserstraße mit seinem Einsatz unterstützen möchte, kann sich melden bei Peter Krause unter Tel. 0173 9062997.

 

Ein wichtiger Hinweis: Es ist am Samstag nicht möglich, Kleiderspenden abzugeben. Hier besteht die Möglichkeit zu spenden beim Roten Kreuz in der Wilhelmstraße (mittwochs von 15 bis 16 Uhr).