Bezirksvertretung Mitte: GRÜNE melden zwei TOPs an

Zur kommenden Sitzung der Bezirksvertretung Mitte haben die GRÜNEN zwei Tagesordnungspunkte angemeldet.

Neben der Forderung nach vertiefenden Informationen zur Westöffnung des Hauptbahnhofs und der Nutzung der neu erschlossenen Westside-Flächen schlagen die GRÜNEN in einem zweiten Antrag vor, ein alternatives Gelände für die Ansiedlung einer Skateranlage zu prüfen, um einer weiteren Versiegelung des Volmeparks vorzubeugen.

Prüfung einer alternativen Fläche für einen Skater-Park

Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung prüft alternativ zum Volmepark eine Fläche an der Stadionstraße. Von der Straße am Sportpark kommend liegt auf der rechten Seite der Stadionstraße eine ungenutzte versiegelte Fläche, die sich für diesen Zweck eignen könnte.
Begründung:
Die von der Verwaltung vorgeschlagene Fläche ist eine unversiegelte Rasenfläche im Volmepark. Eine weitere Versiegelung des Parks sollte möglichst vermieden werden. Vielmehr wäre dringend geboten, Teile des Parks ökologisch aufzuwerten. Die Fläche Stadionstraße liegt nicht ganz so zentral, ist aber sehr gut durch den ÖPNV erschlossen und schon versiegelt.

Flächen hinter dem Bahnhof und Bahnhofsöffnung

Antrag:
1. Die Verwaltung wird gebeten, der BV Mitte alle vorhandenen Planungen und Untersuchungen vorzustellen, die für die Flächen hinter dem Bahnhof vorliegen.
Insbesondere soll dargestellt werden, welche Teile sich für Bebauungen/Gewerbe eignen, welche für Verkehre (Reise- und Fernbusse, ggf. Fahrradstation etc.), und welche für eine ökologische Aufwertung freizuhalten sind. Ebenfalls ist darzustellen, in welchem Umfang bereits Bodensanierungen vorgenommen wurden, und inwieweit diese Sanierungen die Nutzung der Flächen sowohl in den räumlichen Ausdehnungen als auch in der Art der zukünftigen Nutzung beschränken.
2. Außerdem soll ein Bericht über die bisher unternommen Planungsschritte erfolgen, die für eine zeitnahe Öffnung des Bahnhofstunnels zur Westseite hin unternommen wurden. Ebenso soll eine grafische Darstellung der hinteren Bahnhofsöffnung vorgelegt werden.

Begründung:
Die Politik hat mehrfach einstimmig beschlossen, den hinteren Bahnhofsdurchstich zu verwirklichen, zuletzt im Oktober 2017 im Stadtentwicklungsausschuss. Dieser Durchstich ist Voraussetzung, dass Investoren überhaupt ernsthaftes Interesse an diesen Flächen entwickeln können. Daher ist dieser zuerst sicherzustellen, damit anschließend Verhandlungen mit Investoren geführt werden können. Insbesondere ist die weitere Planung kein Geschäft der laufenden Verwaltung. Vielmehr muss Politik entscheiden, wie diese Flächen sinnvoll genutzt werden sollten, und was aus bestimmten Gründen auszuschließen ist.

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20 neue Jugendgruppenleiter ausgebildet

Schwelm. Die Jugendfeuerwehren im Ennepe-Ruhr-Kreis freuen sich über 15
neue Jugendgruppenleiter. Auf weitere 5 frisch ausgebildete
Jugendgruppenleiter kann die Jugendfeuerwehr Hagen zurückgreifen.

Am vergangenen Wochenende ist der Jugendgruppenleiter-Lehrgang der
Jugendfeuerwehren Ennepe-Ruhr und Hagen erfolgreich beendet worden.
An zwei Wochenenden sind insgesamt 20 Jugendfeuerwehrbetreuer zu
Jugendgruppenleitern ausgebildet worden. Damit haben sie die
Befähigung erlangt, künftig Jugendgruppen zu leiten.

Themen wie Rechtskunde, Dienstplangestaltung,
Kindeswohlgefährdung, Dienstsport und Erlebnispädagogik wurden an
insgesamt sechs Unterrichtstagen vermittelt.

Die Kooperation mit der Jugendfeuerwehr Hagen wird nun schon seit
mehreren Jahren erfolgreich durchgeführt. Dadurch das die Dozenten
nahezu vollständig aus den Reihen der Feuerwehren kommen, erfolgte
eine sehr praxisbezogene Ausbildung. „Wir sind sehr froh, dass wir
über diesen selbst organisierten Lehrgang die Möglichkeit haben,
jedes Jahr eine Vielzahl von neuen Jugendgruppenleitern auszubilden“,
berichtet Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Neuhaus. „Gemessen an den
zugewiesenen Lehrgangsplätzen des Landes würden wir für den aktuellen
Ausbildungserfolg sonst mindestens sieben Jahre benötigen“, führt
Neuhaus weiter aus.

Da es im EN-Kreis jedes Jahr ein konstant hohen Lehrgangsbedarf
gibt, ist der Lehrgang auf Kreisebene, zusammen mit der
Jugendfeuerwehr Hagen, die einzig effektive Variante, gut geschulte
Mitarbeiter für die Jugendarbeit in den Feuerwehren auszubilden. „Da
die Jugendfeuerwehr nach wie vor die Basis für den Nachwuchs in den
freiwilligen Feuerwehren bildet, ist dies eine Investition in die
Zukunft“, so Hagens Stadtjugendfeuerwehrwart Daniel Wolf.

Bei der Verabschiedung am vergangenen Sonntag dankte auch der
Kreisbrandmeister Rolf-Erich Rehm den Teilnehmern für ihr
zusätzliches Engagement in der Jugendarbeit. Das Ausbilderteam
wünscht allen ein glückliches Händchen bei der künftigen Arbeit mit
dem Feuerwehr-Nachwuchs.

Gespräch zu Unternehmensführung bei Hawker

 

Hagen.  „Unternehmenskultur und Führung im Wandel“ ist das Thema eine Veranstaltung des Kompetenzzentrums Frau & Beruf der agentur mark GmbH am 15. Februar bei der HAWKER GmbH in Hagen.

Viele Unternehmen sehen sich durch neue Technologien und die Notwendigkeit, immer flexibler zu werden, großen Herausforderungen ausgesetzt. Hinzu kommen die veränderten Wünsche und Vorstellungen bei der Belegschaft. Moderne Arbeitszeitmodelle und Familienfreundlichkeit sind nur zwei Beispiele.

Wie können Unternehmen ihre Führungskräfte auf diese Anforderungen einstimmen? Wie beeinflusst eine gute Führung die Mitarbeiterbindung und den Unternehmenserfolg? Was bedeutet eigentlich „gute Führung“? Und wie wirken sich diese Veränderungen auf die Rekrutierung und Entwicklung weiblicher Führungskräfte aus?

Bei der Veranstaltung stellen Helmut Jakobs, HAWKER GmbH, und Michael Kiwall, Die Wandveredler GmbH aus Herdecke, ihre betrieblichen Ansätze zu diesen Themen vor und laden zum  Erfahrungsaustausch mit dem Publikum ein.

Die Veranstaltung ist Teil der Werkstattreihe „Wirtschaft im Dialog“, mit der das Kompetenzzentrum Frau & Beruf, der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Lüdenscheid, der Märkische Arbeitgeberverband und die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen Personalverantwortlichen die Gelegenheit geben wollen, sich zu aktuellen Personalfragen zu informieren und auszutauschen.

Das Werkstattgespräch findet statt am 15. Februar von 16:00 bis 18:00 Uhr bei der Hawker GmbH, Dieckstrasse 42, 58089 Hagen. Personalverantwortliche, die teilnehmen möchten, wenden sich bitte an Susanne Eyssen, eyssen@agenturmark.de, 02331 – 48878-42, oder Johanna Muhl, muhl@agenturmark.de, 02331 –  48878-14. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union und Beiträgen der Stadt Hagen, des Ennepe-Ruhr-Kreises und des Märkischen Kreises. Mehr Infos unter www.agenturmark.de

 

Jubiläen und Pensionierungen beim Wirtschaftsbetrieb Hagen

Am 12. Januar 2018 fand die Veranstaltung zur Würdigung der Dienstjubilare und
Ruheständler beim Wirtschaftsbetrieb Hagen statt.
Auf dem Foto zu sehen sind (von li. o. nach re. u.) Dirk
Lange (Personalratsvorsitzender), Olaf Reh (25 Jahre),
Jörg Steinmann (25 J.), Thomas Bickert (Fachleiter
Personal), Hans-Joachim Bihs (Vorstand), FriedrichWilhelm
Riegel (Ruhestand), Wolfgang Böttger
(Ruhestand), Björn Kämmerer (25 Jahre), Hubert Filmar
(40 Jahre), Gabriele Perner (25 Jahre), Ulrich Prevoo
(Ruhestand), Salvatore Insinna (25 Jahre), Michael Jodehl
(Fachbereichsleiter Verwaltung).
Außerdem geehrt wurden Frank Schulz (25 Jahre),
Thomas Greiner (25 Jahre), Hans-Dieter Nock (40 Jahre),
Andreas Reichel (40 Jahre), Meinolf Berns (Ruhestand),
Bernd Rauer (Ruhestand), Peter Musiol (Ruhestand),
Winfried Heckrodt (Ruhestand) und Dietmar Mundes
(Ruhestand).

Nach dem Rosenmontagszug Party im Hagener Rathaus

Die Karnevalssession steuert in Hagen auf ihren Höhepunkt zu. Am Rosensonntag, 11. Februar, wird Bezirksbürgermeister Heinz-Dieter Kohaupt um 13.30 Uhr den Amtsschlüssel auf dem Balkon des Amtshauses Boele übergeben, bevor sich um 14.30 Uhr der närrische Karnevalszug von der Schwerter Straße aus in Bewegung setzen wird.

Und am Montag, 12. Februar, werden ebenfalls tausende kleine und große Jecken mit dabei sein, wenn der traditionelle Hagener Rosenmontagszug um 14 Uhr von der Frankfurter Straße aus durch die Innenstadt bis nach Wehringhausen zieht. An der Bühne auf dem Friedrich-Ebert-Platz wird Oberbürgermeister Erik O. Schulz vorher gegen 13.30 Uhr endgültig den Stadtschlüssel abgeben und alle närrischen Geschäfte Prinz Olaf I. und Prinzessin Anja II. übergeben.

Wenn sich der närrische Rosenmontagszug durch die Innenstadt geschlängelt hat, ist der Karneval an der Volme aber noch lange nicht vorbei. Um die ausgelassene Feierstimmung weiter hochzuhalten, lädt die Stadt Hagen ab 15.30 Uhr ein zur großen Rosenmontagsparty im Rathaus an der Volme. Im Ratssaal darf dann wieder nach Herzenslust getanzt, geschunkelt und geschwoft werden. Für die passende musikalische Umrahmung sorgt DJ Ecki, der alle karnevalistischen Hits und Gassenhauer auf Lager hat. Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz. Das Gastronomieteam der Stadthalle Hagen hält eine zünftige Auswahl leckerer Speisen und Getränke zu volkstümlichen Preisen bereit. Oberbürgermeister Erik O. Schulz freut sich bereits heute auf möglichst viele Besucherinnen und Besucher, denn „gemeinsam feiern macht allemal mehr Spaß und rundet den Rosenmontag in Hagen wunderbar ab.“ Für alle Närrinnen und Narren gilt also nach dem Karnevalszug bis zum frühen Abend: „Hereinspaziert – es ist angerichtet.“

Tod der 18-jährigen Schwelmerin war ein Unglücksfall

 

Schwelm. Am 28.01.2018 wurde eine 18-jährige Schwelmerin
tot im Bereich des Bahnhofs Schwelm-West aufgefunden. Die
Verletzungen des Mädchens lassen darauf schließen, dass sie von einem
Zug erfasst und tödlich verletzt wurde. Sofortige Ermittlungen
ergaben, dass sich das Mädchen zuvor auf einer Party befunden und in
den frühen Morgenstunden diese alleine verlassen hat. Bisher war
unklar, warum sich die 18-Jährige in der Nähe des Bahnhofes befunden
hat, da dies nicht mit ihrem Heimweg übereinstimmte. Weitere
Ermittlungen konnten nun klären, dass sie auf dem Weg nach Wuppertal
war. Für diesen Weg nutzte sie offensichtlich die Gleise. Hier wurde
sie von einem herannahenden Zug erfasst. Anhaltspunkte für eine
Fremdeinwirkung oder eine Suizidabsicht konnten durch die
Ermittlungen nicht festgestellt werden, auch eine Obduktion
unterstützte diese Erkenntnisse.

 

Der Arbeitsmarkt im Januar 2018

„Der Arbeitsmarkt ist schwungvoll in das neue Jahr gestartet. Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Januar zwar gestiegen, aber schwächer als für die Jahreszeit üblich.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg. Arbeitslosenzahl im Januar: +185.000 auf 2.570.000 Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -207.000 Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: +0,5 Prozentpunkte auf 5,8 Prozent

Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit

Im Zuge der Winterpause hat sich die Arbeitslosigkeit von Dezember auf Januar um 185.000 auf 2.570.000 erhöht. Der Anstieg war geringer als üblich. Bereinigt um die saisonalen Einflüsse wird für den Januar daher ein Rückgang um 25.000 im Vergleich zum Vormonat errechnet. Gegenüber dem Vorjahr waren 207.000 weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt, ist saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 28.000 gesunken. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im Januar 2018 auf 3.515.000 Personen. Das waren 198.000 weniger als vor einem Jahr. Die Unterbeschäftigung ist weniger stark zurückgegangen als die Arbeitslosigkeit, da mehr – insbesondere geflüchtete – Menschen gefördert wurden als im Vorjahr. Die Auswirkungen der Fluchtmigration auf die Vorjahresveränderung sind erkennbar. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich im Dezember auf 1,54 Millionen und die Erwerbslosenquote auf 3,5 Prozent.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben im Vergleich zum Vorjahr weiter kräftig zugenommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im Dezember saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 67.000 gestiegen. Mit 44,62 Millionen Personen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 641.000 höher aus. Der Anstieg beruht allein auf dem Zuwachs bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Diese hat nach der Hochrechnung der BA von Oktober auf November saisonbereinigt um 84.000 zugenommen. Insgesamt waren im November nach hochgerechneten Angaben 32,82 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 756.000 mehr als ein Jahr zuvor.

Arbeitskräftenachfrage

Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern bleibt auf sehr hohem Niveau. Im Januar waren 736.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 89.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat sich die Nachfrage gegenüber dem Vormonat um 2.000 erhöht. Der Stellenindex der BA (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland – hat im Januar leicht um einen Punkt nachgegeben. Der Vorjahreswert wird um 26 Punkte übertroffen.

Geldleistungen

Insgesamt 823.000 Personen erhielten im Januar 2018 Arbeitslosengeld, 67.000 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) lag im Januar bei 4.269.000. Gegenüber Januar 2017 war dies ein Rückgang von 96.000 Personen. 7,8 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.

Ausbildungsmarkt – Ende Nachvermittlung und Ausblick auf den nächsten Herbst

Von Oktober 2017 bis Januar 2018 waren insgesamt 69.000 Bewerber gemeldet, die weiterhin, erneut oder erstmalig eine Ausbildung zum sofortigen Eintritt suchten. Bis Januar 2018 haben davon 41.000 junge Menschen noch eine Ausbildungsstelle gefunden oder haben sich für eine Alternative entschieden. Insgesamt waren im Januar 2018 – zum Ende der Nachvermittlung – noch 28.000 gemeldete Bewerber unversorgt. Im Januar liegen erste Daten für das neue Berufsberatungsjahr 2017/18 vor. Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen liegt mit 394.000 um 13.000 höher als im Januar des Vorjahres. Die Bewerberzahl bewegt sich mit 324.000 um 8.000 Prozent unter Vorjahresniveau. Der Ausbildungsmarkt ist im Januar noch sehr stark in Bewegung. Deshalb ist es für eine fundierte Bewertung noch zu früh.

Filmreife Flucht aus dem RE 1

Fast schon filmreif muss der Fluchtversuch eines 19-jährigen Schwarzfahrers gestern
Mittag (30. Januar) gewesen sein, der sich im RE 1 im Mülheimer Hauptbahnhof ereignete.

Prüfdienstmitarbeiter der Bahn wollten gegen 14:00 Uhr den
Fahrausweis des 19-Jährigen zwischen Duisburg und Mülheim prüfen.
Einen gültigen Fahrausweis konnte er nicht vorweisen, woraufhin seine
Personalien in Mülheim aufgenommen werden sollten. Nach Halt des
Zuges soll der 19-Jährige versucht haben, aus dem stehenden Zug zu
flüchten. Dabei soll er einen 35-jährigen Bahnmitarbeiter beiseite
„gerammt“ haben. Dieser hielt sich an dem Flüchtenden fest und
verhinderte so einen Sturz.

Dagegen wehrte sich der in Bochum wohnende Schwarzfahrer,
versuchte sich erneut loszureißen und schlug dabei um sich. Durch
weitere Prüfdienstmitarbeiter konnte er überwältigt und festgehalten
werden.

Bundespolizisten nahmen den Tatverdächtigen im Essener
Hauptbahnhof fest.

Die Bundespolizei leitete gegen den bereits wegen Diebstahls und
Bandendiebstahls polizeibekannten Mann ein Ermittlungsverfahren wegen
Beförderungserschleichung und Körperverletzung ein.

Ingewahrsamnahme nach Körperverletzung

Hagen. Am Dienstagabend kam es gegen 21.30 Uhr in der
Schwerter Straße zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem
50-jährigen Anwohner und zwei Passanten im Alter von 47 und 76
Jahren. Als der 76-Jährige handgreiflich wurde und seinen
Kontrahenten leicht verletzte, riefen Zeugen die Polizei. Auch den
Beamten gegenüber zeigten sich die deutlich alkoholisierte Männer
uneinsichtig und aggressiv, sodass ihnen unter erheblichem
Kraftaufwand Handfesseln angelegt werden mussten. Die Beamten nahmen
die beiden mit zur Wache und schließlich kamen sie in das
Polizeigewahrsam, wo sie ihren Rausch ausschlafen konnten.

 

Drei Unfälle mit verletzten Personen am Mittwochmorgen

Hagen. Am Mittwoch ereigneten sich innerhalb
weniger Minuten gleich drei schwere Unfälle mit verletzten Personen.
Der erste Unfall ereignete sich um 06:40 Uhr auf der Heedfelder
Straße. Hier übersah nach ersten Ermittlungen ein Busfahrer (48) beim
Abbiegen einen entgegen kommenden Chevrolet. Die Fahrerin (27) des
PKW verletze sich dabei und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Nur
wenige Minuten später, gegen 07:00 Uhr, wurde eine 16-Jährige auf der
Selbecker Straße angefahren und verletzt. Auch sie musste in ein
Krankenhaus gebracht werden. Von der Straße Wasserloses Tal wollte
ein 41-jährige Audi-Fahrerin gegen 07:30 Uhr in die Volmestraße
einbiegen. Dabei übersah sie vermutlich eine 25-Jährige, die über
eine Fußgängerampel ging. Sie wurde leicht verletzt. Bei allen
Unfällen musste die Polizei die Straßen entsprechend absperren und
den Verkehr ableiten. Es kam im Frühverkehr zu leichten Staus. Das
Verkehrskommissariat übernahm die Ermittlungen.

Trunkenheitsunfall in Garenfeld

Hagen. Mit einer Blutprobe und einer Anzeige endete am Dienstagabend der Unfall eines Audi-Fahrers. Gegen 20.00 Uhr verlor der 35-Jährige auf der Westhofener Straße die Kontrolle über seinen Wagen, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte auf einer Strecke von 30 Metern einen Zaun. Die Airbags lösten aus und bewahrten den Fahrer vor Verletzungen. Da er allerdings erkennbar unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand, veranlasste ein Polizeibeamter einen Vortest, der lag über 0,8 Promille. Ein Arzt entnahm im Krankenhaus die angeordnete Blutprobe. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Straße gesperrt, es kam zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen. Der Sachschaden liegt bei etwa 6000 Euro.

Unbekannter Mann greift Fußgänger an

 

Hagen. Heute (Mittwoch) war ein 48-jähriger Hagener mit
seiner 23-jährigen Stieftochter gegen 00.45 Uhr zu Fuß auf dem
Graf-von-Galen-Ring in Richtung Haspe unterwegs. In Höhe der
Elberfelder Straße näherte sich von hinten ein unbekannter Mann. Der
Unbekannte sprach den 48-Jährigen an und schlug unvermittelt mehrfach
auf ihn ein. Der Hagener stürzte zu Boden. Hier trat der Schläger
noch mehrfach auf ihn ein. Dann entfernte sich der Unbekannte zu Fuß
auf der Elberfelder Straße in Richtung Stadttheater. Der 48-Jährige
erlitt Verletzungen im Gesicht und wurde vorsorglich einem
Krankenhaus zugeführt. Das Opfer sowie die 23-Jährige können den
Verdächtigen wie folgt beschreiben: Der Mann ist ca. 30 bis 35 Jahre
alt und 175 cm groß. Er hat eine normale Statur und braune Haare, die
vorne hochgegelt sind. Der Täter war zur Tatzeit mit einer Jeans und
einer weißen Jacke bekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter
der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Heute: Heinrich-Heine-Realschule öffnet Türen

(Sascha Wellert) Informationen für jetzige Viertklässler und Eltern der Grundschüler gibt es am heutigen Mittwoch, 31. Januar 2018, an der Heinrich-Heine-Realschule in Boelerheide.

In der Zeit von 16:00 bis 18:30 Uhr haben alle Interessierten die Gelegenheit, am Tag der offenen Tür eine der am modernsten ausgestatteten Schulen Hagens und ihr pädagogisches Profil kennenzulernen.

In den Klassen- und Fachräumen erhalten Besucher/innen Einblicke in die Bereiche Schülerbücherei, musische Bildung, Naturwissenschaften und Technik. Im Mittelpunkt stehen die Schülerarbeiten der aktuellen Projekttage zum Thema ,,Ich engagiere mich!“. Auch die neuen Whiteboards dürfen von Groß und Klein getestet werden.

Um 16:15 Uhr informiert das Schulleitungs-Team im pädagogischen Zentrum über den Bildungsgang der Realschule und individuelle Fördermöglichkeiten. ,,Im kommenden Schuljahr wird es ab Klasse 5 nunmehr die dritte ,,MINT-Klasse“ an unserer Schule geben. Hier werden naturwissenschaftlich-technisch begeisterte, leistungsstarke Kinder gefördert“, erklärt Corinna Osman, Schulleiterin der HHRS. Das Team des Vereins ,,Genialis e.V“ unter der Leitung von Sozialpädagogin Susanne Matz stellt ihre pädagogische Übermittag- und Nachmittagsbetreuung vor.

Anmeldungen an der Realschule finden in der Woche vom 19. bis 23. Februar statt.

Wissenswertes über die HHRS gibt es unter http://www.heinereal.de.

SpielBar in der Stadtbücherei Springe

Hagen. Am Donnerstag, 1. Februar, freut sich Michael Idel im Rahmen der „SpielBar“ in der Stadtbücherei auf der Springe ab 16 Uhr wieder auf Mitspielerinnen und Mitspieler. Er bringt eine Reihe Spiele aus seinem Fundus mit. Wer Lust auf eine Runde Canasta oder Wizard hat, sollte vorbeikommen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos unter Telefon 02331-2073591.

Geschwindigkeitsüberwachungen im Hagener Stadtgebiet

Hagen. Auch in der Zeit vom 1. bis 17. Februar finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird weiterhin im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

01.02.2018
Ergster Weg, Hasselbach, Haldener Straße, Rembergstraße, Schwelmstück, Dümpelstraße, Altenhagener Straße

02.02.2018
Lützowstraße, Friedensstraße, Gotenweg, Letmather Straße, Alemannenweg, Heidestraße, Flensburgstraße, Minervastraße

03.02.2018
Zur Hünenpforte, Hohenlimburger Straße, Lange Straße, Eppenhauser Straße

05.02.2018
Birkenstraße, Tumrstraße, Enneper Straße, Neue Straße

06.02.2018
Gabelsberger Straße, Oedenburgstraße, Helfer Straße, Poststraße, Schillerstraße, Buschstraße, Selbecker Straße, Dahler Straße

07.02.2018
Lindenstraße, Stormstraße, Wörthstraße, Franzstraße, Jägerstraße, Metzerstraße, Heigarenweg, Eckeseyer Straße

08.02.2018
Schwerter Straße, Vossacker, Silscheder Straße, Grundschötteler Straße, Ährenstraße, Im Lindental, Am Bügel, Osthofstraße

09.02.2018
Harkortstraße, Berliner Straße, Krambergstraße, Altenhagener Straße, Sonntagstraße, Nöhstraße, Am Quambusch, Kölner Straße

10.02.2018
Am Karweg, Voerder Straße, Vorhaller Straße, Preußer Straße

12.02.2018
Alemannenweg, Boeler Straße

13.02.2018
Lange Straße, Hochstraße, Jahnstraße, Lenneuferstraße, Berchumer Straße, Neuer Schloßweg, Alleestraße, Stadionstraße

14.02.2018
Im Kley, Holthauser Straße, Friedensstraße, Liebigstraße, Lützowstraße, Eugen-Richter-Straße, Lahmen Hasen

15.02.2018
Minervastraße, Karl-Ernst-Osthaus-Straße, Im Sonnenwinkel, Wilhelmstraße, Im Weinhof, Berliner Allee, Altenhagener Straße, Feithstraße

16.02.2018
Wiesenstraße, Zur Hünenpforte, Am Berghang, Blumenstraße, Beethovenstraße, Flensburgstraße, Hasselbach, Herbecker Weg

17.02.2018
Alexanderstraße, Bergischer Ring, Iserlohner Straße, Hohenlimburger Straße

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden. Die stationären Geschwindigkeitsüberwachungen sowie die möglichen mobilen Messplätze sind auch im Stadtplan auf www.hagen.de einzusehen.

Spukgeschichte beim Vorlesespaß

Hagen. Am Donnerstag, 1. Februar, erzählt eine Vorlesepatin um 16.00 Uhr beim Vorlesespaß in der Stadtbücherei Springe mit „Keiner gruselt sich vor Gustav“ eine spannende Spukgeschichte für mutige Kinder: Der Direktor der Geisterschule ist entsetzt, Gustav kann einfach nicht gruselig spuken. Was für eine Schande! Bis er es richtig lernt, muss Gustav im verlassenen Turm wohnen. Doch nach dem ersten Schrecken ist es dort gar nicht so schlimm. Zusammen mit dem Kater Miau richtet sich Gustav häuslich ein. Ein Buch über das Anderssein und So-Bleiben-wie-man-ist.

Wer im Anschluss noch Lust hat, kann noch 3D -Gespenster aus Papier basteln. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung für Kindergarten- und Vorschulkinder dauert rund 45 Minuten.

Ev. Feierabendhaus Schwelm lud zum Jahresempfang

 

Das Evangelische Feierabendhaus Schwelm lud Gäste aus Politik, Diakonie und Gesundheitswesen zum Jahresempfang. Gemeinsam mit den Angehörigen, Bewohnern und Mitarbeitenden nutzten rund 50 Gäste die Gelegenheit zum Austausch. Hausleiter Bernd Kottsieper begrüßte die Anwesenden und dankte allen Freunden und Förderern, die die tägliche Arbeit im Feierabendhaus unterstützen.

„Das vergangene Jahr stand ganz im Zeichen unseres 125-jährigen Jubiläums“, berichtete Jürgen Dittrich, Vorstandssprecher der Ev. Stiftung Volmarstein, in seiner Ansprache. „Dass das Feierabendhaus in Schwelm fest verankert ist, zeigt das große Interesse der Bevölkerung. Egal ob beim Sommerfest oder Modenschau – die Schwelmer ließen sich einen Besuch nicht nehmen.“ Besonders hob der Vorstandssprecher die gute Kooperation mit der Ev. Kirchengemeinde Schwelm hervor, die ja bis vor fünf Jahren das Haus leitete. „Und ich danke der Leitung des Feierabendhauses, dem gesamten Team und allen ehrenamtlichen Helferinnen für ihr Engagement.“

Nicolas Starck, Bereichsleiter der Seniorenhilfe in der Ev. Stiftung Volmarstein, konnte sich dem Lob an das Team nur anschließen: „Sie haben im vergangenen Jahr viel bewegt und viel erreicht.“ Die Umstellung der Pflegegrade brachten große Veränderungen mit sich. „Trotz der vielen Veränderungen hat das Team hervorragende Arbeit geleistet“, so Nicolas Starck. Auch dankte er allen Partnern und vor allem den Lila Damen für ihr Engagement. Durchschnittlich 151 Menschen lebten 2017 im Ev. Feierabendhaus Schwelm. „Viele Menschen haben uns vertraut und fühlen sich wohl hier“, so der Bereichsleiter. Daher war das Jahr 2017 auch ein wirtschaftlicher Erfolg für das Feierabendhaus. Aufgrund der großen Nachfrage wurden viele neue Mitarbeiter eingestellt. Und für 200.000 Euro wurden Instandhaltungen durchgeführt und Neuanschaffungen getätigt. „Das erwirtschaftete Geld bleibt in der Einrichtung“, so Starck. „Es sorgt für mehr Komfort, Sicherheit und Lebensqualität für unsere Bewohner. Die Heimaufsicht hat unsere Qualität bei der Prüfung erneut bestätigt.“

Christiane Sartor richtete Grüße von Rat und Verwaltung aus. „Ich war 2017 bei Jubiläumsveranstaltungen im Feierabendhaus – Sie haben ein bewegtes Jahr hinter sich“, so die erste stellvertretende Bürgermeisterin. Sie dankte allen Mitarbeitenden und besonders den Ehrenamtlichen für ihr Engagement. „Wir als Stadt können nur froh und dankbar sein, dass wir unsere Bürgerinnen und Bürger so liebevoll und engagiert umsorgt wissen.“ Nach den Reden und den musikalischen Beiträgen von Nadja Weiser nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch fern des Alltags.

A 1: Drei Verletzte bei Auffahrunfall – fünf Anzeigen gegen Gaffer

Hagen. Vier LKW prallten heute Mittag um 12.09 Uhr, bei
Hagen auf der A1 in Richtung Köln, an einem Stauende aufeinander.

Den ersten Ermittlungen zur Folge, fuhr ein 37-jähriger Hertener
im zähfließenden Verkehr mit seinem Lkw-Gespann, gefolgt von dem
Lkw-Gespann eines 27-jährigen Wuppertalers, sowie dem Sattelzug eines
59-jährigen Dortmunders, die A1 in Fahrtrichtung Köln. Alle drei
Fahrer mussten verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen. Der
nachfolgende 60-jährige Fahrer eines Autotransporters aus Gera
bemerkte dies offenbar zu spät und fuhr nahezu ungebremst auf das
Heck des Sattelzuges auf. Die Wucht des Aufpralls schob die
vorgenannten Fahrzeuge aufeinander. Der 27-Jährige, der 59-Järhige
sowie der 60-Jähriger wurden zur ambulanten Behandlung in umliegende
Krankenhäusern gebracht. Der Verkehr wurde bis 16:16 Uhr einstreifig
an der Unfallstelle vorbeigeführt. Zeitweilig staute sich der Verkehr
bis auf zehn Kilometer zurück.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 290.000 Euro.

Wegen Filmens aus dem Auto heraus („Gaffen“) mussten die Beamten
vor Ort fünf Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen aufnehmen.

Der Polizeibericht

Versuchter Räderdiebstahl

Hagen (ots) – Am Montag musste ein 51-jähriger Anwohner aus der
Straße Im Wiesengrund um 6:45 Uhr feststellen, dass an den Rädern
seines BMW die Radmuttern gelöst wurden. Unbekannte Täter hatten den
Wagen mit mehreren Pflastersteinen aufgebockt und bereits das rechte
Vorderrad komplett abmontiert. Durch das unprofessionelle Aufbocken
wurde die Karosserie beschädigt. Offensichtlich wurden die Täter
gestört, sie entfernten sich ohne Beute vom Tatort. Die Polizei
bittet Zeugen sich unter der 986 2066 zu melden.

Reizgas bei Streitigkeiten eingesetzt

Hagen (ots) – Am Montagmorgen gegen 08.30 Uhr kam es vor einer
Bäckerei in der Bahnhofstraße zu verbalen Streitigkeiten zwischen
zwei 44 und 41 Jahre alten Männern. Als die Auseinandersetzung
handgreiflich wurde, zückte der 41-Jährige ein Tierabwehrspray und
setzte es mit weitreichenden Folgen ein. Sowohl sein Kontrahent als
auch seine eigene Lebensgefährtin sowie eine unbeteiligte
Mitarbeiterin der Bäckerei klagten bei der polizeilichen
Anzeigenaufnahme über brennende Augen. Der 44-Jährige hatte sich vor
dem Eintreffen der Polizei zur nahe gelegenen Wache begeben, für ihn
riefen Polizeibeamte auf dessen Wunsche einen Rettungswagen, der den
Mann zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus brachte. Die
30-jährige Freundin des 41-Jährigen suchte selbständig einen Arzt auf
und für die 49 Jahre alte Mitarbeiterin der Bäckerei musste ebenfalls
ein Rettungswagen angefordert werden, der Wind hatte das Reizgas
durch die geöffnete Tür in das Geschäft geweht. Die Polizisten nahmen
eine Anzeige auf, weitere Ermittlungen dauern an.

Auffahrunfall in Priorei

Hagen (ots) – Bei einem Auffahrunfall in Priorei verletzte sich am
Dienstagmorgen eine Autofahrerin leicht. Gegen 07.15 Uhr wollte die
33 Jahre alte Peugeot-Fahrerin in der Ortsmitte auf das Gelände einer
Tankstelle einbiegen. Dazu hatte sie den Blinker gesetzt und die
Geschwindigkeit verlangsamt. Eine 61 Jahre alte Seat-Fahrerin
bemerkte den Vorgang zu spät und prallte ins Heck des Peugeots. Die
33-Jährige wollte nach der Unfallaufnahme einen Arzt aufsuchen, ihr
Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der
Gesamtschaden an den beiden Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 10000
Euro.

Ladendieb zur Kasse gebeten

Hagen (ots) – Da musste ein Ladendieb am Montagnachmittag so
richtig tief ins Portemonnaie greifen. Gegen 16.30 Uhr beobachtete
ein Ladendetektiv den 45 Jahre alten Mann in einem Discounter an der
Bahnstraße, als der ein Parfüm im Wert von fünf Euro aus den Auslagen
nahm und damit in Richtung Kasse ging. Dabei steckte er dann den
Flakon unauffällig in seine Jackentasche und zahlte an der Kasse
lediglich Ware, die er aus dem Kühlregal genommen hatte. Nachdem er
die Kasse passiert hatte, sprach ihn der Zeuge an und bat ihn mit ins
Büro. Da der 45-Jährige keinen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik
hat, musste er bei der hinzugezogenen Polizei eine
Sicherheitsleistung in Höhe von 150 Euro zahlen.

Zoll-Zugriff in NRW gegen Schwarzarbeits-Netzwerk

Ein weit verzweigtes mutmaßliches kriminelles Netzwerk in Nordrhein-Westfalen im Bereich der Schwarzarbeit konnte heute durch den Zoll im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wuppertal durch einen massiven landesweiten Zugriff mit mehr als 1.120 Einsatzkräften zerschlagen werden: Im Gesamtzusammenhang der beim Hauptzollamt Krefeld eingerichteten „Sonderkommission Moses“ wurden ab den frühen Morgenstunden knapp 140 Objekte durchsucht. Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert von der federführenden Staatsanwaltschaft Wuppertal und Direktionspräsident der Generalzolldirektion, Dr. Armin . Rolfink, teilten im Rahmen einer Pressekonferenz mit, dass gegen acht Hauptbeschuldigte wegen besonderer Gefährdungslagen Haftbefehle durch Spezialeinsatzkräfte vollstreckt wurden. Es handelt sich nach Angaben von Dr. Armin Rolfink um den bisher größten Schlag gegen die Schwarzarbeit in Nordrhein-Westfalen, der den Ermittlern des Zolls gelungen ist. Auch bundesweit handelt es sich um einen der schwerwiegendsten Fälle im Bereich der Aufdeckung von Taten im Rahmen der Organisierten Formen der Schwarzarbeit. Der Tätergruppierung wird vorgeworfen, über ein von ihr betriebenes Scheinfirmengeflecht im Baugewerbe so genannte Schein- und Abdeckrechnungen im bisher ermittelten Umfang von rund 48 Millionen Euro für mehr als 450 in Nordrhein-Westfalen am Markt tätige Bauunternehmen auf deren Anforderung hin erstellt zu haben. Diesen Rechnungen sollen in den meisten Fällen keinerlei tatsächlich erbrachte Leistungen zugrunde gelegen haben. Die bezahlten Rechnungsbeträge sollen nach Abzug einer „Provision“ an die bestellenden Unternehmen zurückgeflossen sein. Diese sollen die Rechnungen widerrechtlich im Geschäftsbetrieb als Betriebsausgaben eingebucht – und somit Steuern und Sozialversicherungsabgaben hinterzogen haben. Mit dem zurückgeflossenen Schwarzgeld sollen sodann illegale Gewinne realisiert und eingesetzte Schwarzarbeiten „entlohnt“ worden sein, ohne die fälligen Abgaben abzuführen. Der bisher ermittelte Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens 35 Millionen Euro. Die Haupttäter sollen nach Angaben von Oberstaatsanwalt Baumert als Mitglieder einer Bande fortgesetzt die folgenden Taten begangen haben: – Steuerhinterziehung im besonders schweren Fall gem. § 370 Absätze 1 und 3 AO – Beihilfe zur Steuerhinterziehung gem. § 370 Absatz 1 AO – Beihilfe zum Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt gem. § 266a Absatz 1 StGB – Beihilfe zum Vorenthalten und Veruntreuen von Beiträgen zur gesetzlichen Unfallversicherung gem. § 266a Absatz 2 StGB – Beihilfe zum Betrug zum Nachteil der Sozialkassen des Baugewerbes gem. 263 StGB Für den Fall einer Verurteilung drohen den Tatverdächtigen langjährige Freiheitsstrafen. Sollte der Tatvorwurf der Steuerhinterziehung im besonders schweren Fall in einer späteren Hauptverhandlung vor Gericht nachgewiesen werden, drohen je Tat Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Zudem drohen den Beschuldigten Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe. Es wurden Haftbefehle vollstreckt gegen – 72 jähriger Mann, staatenlos, – 56 jähriger Mann, serbisch, – 56 jähriger Mann, serbisch, – 52 jähriger Mann, bosnien-herzegowinisch, – 51 jähriger Mann, israelitisch, – 49 jährige Frau, deutsch, – 40 jähriger Mann, serbisch, – 31 jährige Frau, deutsch – kasachisch Die Sonderkommission Moses in Krefeld hat den Zugriff heute generalstabsmäßig vorbereitet und Zöllnerinnen und Zöllner aus 30 Hauptzollämtern bundesweit in Nordrhein-Westfalen zusammengezogen; diese wurden unterstützt durch Einsatzkräfte der Steuerfahndung und Spezialeinsatzkräfte des Zollkriminalamts, der Zollfahndung sowie der Bundespolizei: aufgrund von Aufklärungserkenntnissen der Ermittler bei Hauptbeschuldigten waren konkrete Gefährdungslagen bekannt. Die Zugriffe der Spezialeinsatzkommandos wurden in den frühen Morgenstunden in zwei Wellen durchgeführt und verliefen ohne Zwischenfälle; alle mit Haftbefehl belegten Beschuldigten wurden verhaftet und werden dem Haftrichter vorgeführt. Den Modus Operandi der mutmaßlichen Tätergruppierung stellte der Sprecher der Sonderkommission Moses, Dr. Heinz Michael Horst, vor: Dabei sollen die Haupttäter die Gründung einer so genannten „Servicefirma“ durch einen „Strohmann“ anstoßen, der sämtliche erforderlichen Behördengänge erledigt, um mit der Firma danach am Markt als nach außen legal erscheinendes Unternehmen auftreten zu können. Sodann sollen die Firmenkonten bei Banken durch die Strohmänner eröffnet und Kontobevollmächtigungen auf Hauptbeschuldigte eingetragen werden, so dass diese uneingeschränkten Zugriff erlangten. Danach werde eine solche Firma umgehend genutzt: Anfordernden und tatsächlich in der Baubranche Aufträge ausführenden Unternehmen sollen fiktive Rechnungen über Bauleistungen ausgestellt werden, die in den meisten Fällen niemals erbracht werden. So soll eine „Servicefirma“ innerhalb kurzer Zeit hohe Umsätze erwirtschaften. Diese Umsätze sollen jedoch gesteuert über die Haupttäter umgehend in bar von den Geschäftskonten abgehoben und als so genannte „Kick-Back-Zahlungen“ an die in Ermittlerkreisen als „Rechnungskäufer“ bezeichneten Unternehmen zurückgegeben werden. Für diesen kriminellen „Service“ sollen die Haupttäter eine Provision zwischen etwa fünf und zehn Prozent der Rechnungsbeträge einbehalten. Es gibt weitere Variationen dieses Modus Operandi. Schon nach kurzer Zeit würden die Servicefirmen liquidiert, abgemeldet oder stellten ihre kriminellen Tätigkeiten ein. Die Strohmänner tauchten danach regelmäßig ab. Nachfolgend sollen dann weitere solcher vorbereiteten Servicefirmen eingesetzt worden sein: im Ermittlungszeitraum ab 2016 hat die Sonderkommission Moses bisher 14 solcher mutmaßlicher Servicefirmen in diesem Ermittlungskomplex identifiziert, die gesteuert durch die acht Hauptbeschuldigten mit 28 zwischengeschalteten Strohmännern betrieben worden sein sollen. Durch die Tätergruppierung sollen auf diesem Wege mehr als 450 bisher in den Ermittlungen bekannt gewordene aktiv am Markt tätige Baufirmen in dieser illegalen Art und Weise erstellte Scheinrechnungen in Höhe von mindestens 48 Millionen Euro erhalten haben. Gegen diese mehr als 450 „Rechnungskäufer“ wurden bei den jeweils zuständigen Staatsanwaltschaften in Nordrhein-Westfalen eigene Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Zugriff heute wurden neben den Beschlüssen der federführenden Staatsanwaltschaft Wuppertal gegen die mutmaßlichen Haupttäter im Zusammenhang mit dem Geflecht an Scheinfirmen Beschlüsse von acht weiteren Staatsanwaltschaften abgearbeitet und damit gegen die Käufer von knapp der Hälfte (23 Millionen Euro) der illegalen Rechnungen entsprechende strafprozessuale Maßnahmen durchgeführt. Solche Maßnahmen fanden unter anderen im Auftrag der Staatsanwaltschaften Aachen, Bochum, Bonn, Duisburg, Dortmund, Essen und Hagen statt. So wurden durch die Einsatzkräfte heute landesweit rund 140 Wohnungen und Geschäftsräume aufgrund richterlicher Beschlüsse durchsucht, um Beweismaterial zu sichern und Vermögensabschöpfungsmaßnahmen durchzuführen. Es wurden u.a. mehrere Waffen (Waffen, Armbrüste, Äxte), Bargeld im Wert von über 330.000 EUR sichergestellt. Sichergestellt wurden außerdem zahlreiche PKW, wie Audi A8, VM Amarok oder BMW 5 Die Gesamtsumme der Arrestierungen beläuft sich auf 6.300.000,- EUR die Pfändungsbeschlüsse liegen bei 9.800.000 EUR. „Dies ist ein großartiger Erfolg der Sonderkommission Moses des Hauptzollamts Krefeld“, so Direktionspräsident Dr. Armin Rolfink, „das sind die Früchte der Konzentration der Schwarzarbeitsbekämpfung des Zolls auf die Aufklärung komplexer Straftaten im Bereich der organisierten Formen von Schwarzarbeit“. Den durch derart organisierte Formen von Schwarzarbeit entstehenden volkswirtschaftlichen Schaden bezeichnete er als „enorm“. „Nur durch das enge gemeinsame Vorgehen mit der Staatsanwaltschaft und den Zusammenarbeitsbehörden ist es uns möglich gewesen, einen solchen Ermittlungskomplex zu stemmen“, so der Sprecher der Sonderkommission, Dr. Horst, der außerdem die „hochprofessionelle Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Wuppertal“ heraushob. Zugriffe der Sonderkommission erfolgten heute in Bedburg, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Erkrath, Essen, Frechen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hennef, Kempen, Kerpen, Köln, Leverkusen, Lüdenscheid, Lünen, Moers, Monheim, Mönchengladbach, Mülheim / Ruhr, Oberhausen, Pulheim, Recklinghausen, Rheinberg, Selm, Siegburg, St. Augustin, Wesel, Witten und Wuppertal.

Polizeiwache Haspe in der Nacht von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr ohne Innendienst

Bereits vor geraumer Zeit hat Polizeipräsident Wolfgang Sprogies angekündigt, die Organisationsstrukturen der Hagener Polizei zu prüfen. Dabei wurde deutlich, dass durch den Verzicht auf den Beamten im Innendienst der Polizeiwachen Haspe und Hohenlimburg zur Nachtzeit, zusätzliche Kräfte für den Dienst auf der Straße freigesetzt werden können.

Nach intensiven Gesprächen und Diskussionen mit den politischen Gremien in der Stadt und in der Öffentlichkeit hat die Behörde erforderliche baulich-technische Veränderungen in den beiden Wachen geprüft und in Angriff genommen. Diese Arbeiten sind in der Polizeiwache Haspe inzwischen abgeschlossen, sodass hier nun ab Februar ein zunächst bis zum 31.08.2018 befristeter Probelauf starten kann. Polizeipräsident Sprogies hat dies bewusst so verfügt: „Wir wollen mehr Personal auf die Straße bringen. Dies kommt letztlich allen Hagenerinnen und Hagenern zugute und stärkt die Sicherheit in unserer Stadt. Gleichwohl überprüfen wir die Wirkung dieser Maßnahme in einer Erprobungsphase und schauen auf das Ergebnis bevor wir eine endgültige Entscheidung treffen.“

Eine jederzeitige Erreichbarkeit der Polizei ist durch eine technische Einrichtung im Eingangsbereich der Wache weiterhin gewährleistet. Der an die Wache Haspe angegliederte Streifenwagen ist, wie bisher auch, rund um die Uhr in seinem Streifenbezirk unterwegs.

Vor einer Umsetzung der Maßnahme sind in der zwingend renovierungsbedürftigen Wache Hohenlimburg umfangreiche bauliche Veränderungen erforderlich. Hierzu steht eine endgültige Entscheidung aber noch aus. Bis zur angestrebten Modernisierung der Wachräume wird der Wachbetrieb in Hohenlimburg wie bisher weitergeführt.

Der Teddy hat Bauchweh – Vorschulkinder besuchten Krankenhaus

Der dicke Teddybär hatte Bauchweh. Um ihn wieder gesund zu machen, kamen 13 Vorschul-Kinder vom „Familienzentrum Ennepetal“ in das Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe. Silvia Jung und Thorsten Krause, Lehrkräfte in unserem Bildungszentrum (EBIZ), nahmen die kleinen Gäste in Empfang und machten sich mit ihnen und dem Teddy auf den Weg durchs Krankenhaus. Spielerisch konnten die Kinder so ihre Scheu und Ängste vor dem Krankenhaus abbauen.

Start des Besuches war im Zentralen Aufnahmebereich. Mit großen Augen staunten die Kleinen über die Geräte und Einrichtungen. Der diensthabende Arzt schicke den Teddy zum Röntgen. Die Kolleginnen der RANOVA „untersuchten“ den plüschigen Patienten im CT. Weil die Diagnose noch nicht abschließend gestellt werden konnte machten Chefarzt Dr. K. Kara und sein Team eine Ultraschalluntersuchung. Diagnose: zu viel Süßes im Bauch. Aber auch die Kinder selbst durften mit dem Ultraschallgerät hören und sehen, wie das eigene Herz schlägt.

Zurück im Bildungszentrum wurde der Teddy erst mal schlafen gelegt. Dann lernten die kleinen Gäste, wie man sich richtig die Hände säubert. Mit Mundschutz, OP-Haube und Handschuhen bestückt wurden dann die mitgebrachten Teddys und Puppen verarztet. Mit vielen tollen Eindrücken, einer Urkunde und einer dicken Spritze voller Gummibären machten sich die Kinder auf den Weg nach Hause. /aN

 

Mit über einem Promille im Sportwagen unterwegs

 

Hagen. Am Montag kam es zu einer
Trunkenheitsfahrt in Hohenlimburg. Gegen 14:00 Uhr überprüfte eine
Streifenwagenbesatzung einen Audi in der Lenneuferstraße. Aus dem
Sportwagen roch es während der Kontrolle stark nach Alkohol. Ein Test
brachte schnell zum Vorschein, dass der 60-Jährige betrunken war
(über 1 Promille). Ein Arzt entnahm wenig später in einem Hagener
Krankenhaus eine Blutprobe. Den Führerschein des Sportwagenfahrers
stellten die Beamten sicher. Er darf bis auf weiteres keine
fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeuge mehr führen und muss nun mit
einer Anzeige rechnen.

Schulschwänzer mit großem Auftritt in ihren Klassen

Hagen. Großer Auftritt vor den Mitschülern. Diesen hatten jetzt unfreiwillig, aber selbst verschuldet mehrere Jugendliche, die Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Hagen während der Zeit des Schulbeginns im Bereich der Bachstraße antrafen. Diese waren ganz offensichtlich nicht im Begriff die Schule aufzusuchen. Nach Aufnahme der Personalien und Telefonaten mit den jeweiligen Schulen stand fest, dass die Jugendlichen den Unterricht schwänzten. Das gute Dutzend Schulschwänzer wurde daraufhin den zuständigen Schulen übergeben. In den Klassen der betroffenen Jugendlichen wiesen die Ordnungskräfte nochmal ausdrücklich auf das hin, was Schulschwänzern drohen kann. Neben dem Auftritt der Ordnungskräfte in der Klasse leitet die Schule über die Schulverwaltung ein Bußgeldverfahren gegen die Erziehungsberechtigten ein, wenn häufiger geschwänzt wird. In diesem Verfahren sind auch Schulzuführungen durch das Ordnungsamt vorgesehen. Das bedeutet, dass die Schüler den Schulen morgens zwangsweise zugeführt werden.

Geistlicher Donnerstag in der Hagener Marienkirche

Zum Geistlichen Donnerstag kommt am 1. Februar Dr. Antonius Hamers aus Düsseldorf in die Marienkirche in der Hagener City. Pfarrer Dr. iur. Hamers ist Direktor des Katholischen Büros Nordrhein-Westfalen (Vertretung der Bischöfe am Sitz der Landesregierung).

 

Das Thema am Vorabend von Lichtmess lautet: „Ein Licht, das die Heiden erleuchtet“ (Lk 2,32).

 

Die Messfeier beginnt um 18.00 mit der Kerzenweihe und der Lichterprozession; am Schluss ist Gelegenheit zu einer Einzelsegnung und zum Empfang des Blasiussegens. Vor der Messfeier ist ab 16.30 Rosenkranzgebet, eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit.

 

Auf dem kirchenmusikalischen Programm steht Gregorianik („Lumen ad revelationem gentium“) mit dem Knabenchor Hagen.

 

netzwerk demenz lädt zur Karnevalsfeier

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Demenz bewegt“ des netzwerk demenz Hagen laden die verantwortlichen Mitarbeiterinnen am 7. Februar von 15 bis 17.30 Uhr Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu einer großen Karnevalsfeier in das Helmut-Turck-Zentrum der AWO, Johann-Friedrich-Oberlin-Straße 11-15, ein. Traditionell wird im Helmut-Turck-Zentrum Karneval groß gefeiert, so dass sich in den letzten Jahren eingespielt hat, dass die Hagener Tollitäten ihre Aufwartung machen. So wird das Hagener Prinzenpaar mit seinem Gefolge, das Oberloßrockpaar und das Oberloßrocknachwuchspaar mit den Loßröcken, der Stukenförster mit seinem Eleven und den Heidefreunden und die Obermolly mit ihrer Pagin ihr närrisches Volk im Helmut-Turck-Zentrum begrüßen. Außerdem zeigen drei Kindertanzgruppen ihr Können. Das musikalische Rahmenprogramm übernimmt DJ Michi, der in den Zeiten zwischen den Auftritten mit bekannten Karnevalsschlagern zum Schunkeln und Tanzen einlädt. Der große Veranstaltungssaal ist barrierefrei. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter der Telefonnummer 02331/3680 wird gebeten.

Lesetreff 60plus zu Robert Gernhardt

Am Montag, 5. Februar, bietet die Stadtteilbücherei im Torhaus in Haspe um 15.30 Uhr wieder das beliebte Seniorenvorlesen unter dem Titel „Lesetreff 60plus“ an. Dieses Mal geht es um den Dichter Robert Gernhardt. Schon seit Beginn der 1980er Jahre veröffentlichte Gernhardt Gedichte und wurde im Laufe der 1990er Jahre zunehmend auch von der Kritik als bedeutender Lyriker anerkannt. Er gilt heute als einer der wichtigsten zeitgenössischen Dichter deutscher Sprache.
Skurrile Gedichte und Geschichten von Robert Gernhardt stehen an diesem Nachmittag im Mittelpunkt. Dazu gibt es Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, so dass das Zuhören und Mitdiskutieren doppelt Freude macht! Die Veranstaltung ist kostenlos – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weiter Informationen unter Telefon 02331-2074297.

Jahresdienstbesprechung des Löschzuges Nord der Feuerwehr Menden

Menden. Der Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr mit teils dramatischen Einsätzen stand am Freitag im Mittelpunkt der Jahresdienstbesprechung des Löschzuges Nord der Feuerwehr Menden. 94 aktive Einsatzkräfte, dazu 48 Kameraden, die nach Erreichen der Altersgrenze in der Ehrenabteilung tätig sind, sowie 12 Jugendliche aus der Jugendfeuerwehr zählt der Löschzug mit den Einheiten Bösperde, Halingen und Schwitten derzeit. „Eine schlagkräftige Truppe“, wie Zugführer Patrick Schulte zur Begrüßung feststellte.

Und diese Truppe wurde im vergangenen Jahr gleich mehrfach gefordert. Noch bestens in Erinnerung sind den Einsatzkräften der Großbrand an der Landwehr, bei dem 12 Personen aus teils lebensgefährlichen Situationen gerettet werden mussten, die Personensuche an der Ruhr, mehrere Verkehrsunfälle oder auch ganz aktuell die vielen Einsätze im Rahmen des Orkans „Friederike“. Dazu kamen noch verschiedene weitere Einsätze im Bereich der drei Ortsteile, aber auch darüber hinaus. Besonders dankbar zeigten sich die Zug- und Gruppenführer, dass alle Brandschützer gesund und ohne schlimmere Verletzungen von den Einsätzen zurückgekommen sind. Für den Feuerwehrmann aus Sundern, der im Rahmen eines Sturmeinsatzes in der letzten Woche verstorben war, sammelten die Feuerwehrleute spontan rund 400 Euro an Spenden ein, mit denen die Hinterbliebenen unterstützt werden können.

In ihren Jahresberichten gingen die Einheitsführer noch einmal auf die Geschehnisse und unzählig geleisteten Übungs- und Dienststunden des vergangenen Jahres in Bösperde, Halingen und Schwitten ein, bevor Christian Bongard, Jürgen Schermutzki und Wolfram Semrau als Leitungsteam der Feuerwehr Menden ihren Dank für die geleistete Arbeit zum Ausdruck brachten. Zudem informierten sie die Versammlung über die Pläne zur Beschaffung neuer Fahrzeuge und die Planungen zur Modernisierung der Gerätehäuser in den nächsten Jahren. Anschließend konnten sie die anfallenden Beförderungen vornehmen: René Fuhrmann und Tobias Domina wurden nach absolvierter Grundausbildung zu Feuerwehrmännern ernannt, Jonas Camen und Tim Köchling zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Florian Erdmann wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert, Philipp Schulz und Mike Gutzmann zu Unterbrandmeistern. Ebenso freuten sich die Kameraden mit Volker von Kronenberg über die Beförderung zum Oberbrandmeister sowie Manuel Boike zum Hauptbrandmeister.

FW Menden: Jahresdienstbesprechung des Löschzug Mitte

Menden. Zur diesjährigen Jahresdienstbesprechung konnte die Zugführung um Lars Sauer zahlreiche Kameraden begrüßen. Neben der Einsatzabteilung war auch die Jugendfeuerwehr, die Ehrenabteilung sowie der Spielmannszug vertreten.

Der Wehrführer Christian Bongard sprach allen Kameraden seinen Dank für die Bereitschaft zum Dienst in der Feuerwehr aus. „Im Jahr 2018 steht primär die Renovierung der Gerätehäuser Lendringsen und Bösperde an“, so Bongard in seinem Ausblick für 2018.

Im Jahresbericht der Zugführung wurde das Jahr 2017 nochmals vor Augen geführt. Zahlreiche Einsätze, Übungsdienste und Kameradschaftsdienste prägten auch in 2017 das Feuerwehrleben im Löschzug.

Die Zahl der Einsätze stieg dabei im Vergleich zu 2016 leicht an. Neben den doch recht zahlreichen Brandeinsätzen waren auch einige Einsätze im Bereich der Technischen Hilfe dabei.

Ein Höhepunkt war sicherlich die Schafrettung während unseres Tag der offenen Tür, die es unter anderem auch in die Bildzeitung geschafft hat.

Die Dienstbeteiligung der einzelnen Kameraden zeigt, dass das „Hobby“ Feuerwehr nach wie vor bei vielen einen hohen Stellenwert einnimmt. Dies zeigt sich auch bei den Einsätzen. Der sehr gute Ausbildungsstand sorgt für eine professionelle Abarbeitung.

Auch die Bereitschaft zur Weitergabe des Wissens bei Lehrgängen für unsere neuen Kameraden ist ungebrochen. Der letzte Modul 4 Lehrgang (Technische Hilfe) wurde in unserem Standort erfolgreich durchgeführt, alle Teilnehmer haben bestanden.

Inzwischen wurde die Ausbildung novelliert, der erste Lehrgang „Helferstufe A“ wurde durchgeführt und auch hier haben alle Teilnehmer bestanden.

Die Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr wurde ausgebaut, die Kameraden sind inzwischen bei unseren Übungen regelmäßig dabei. Das sorgt für eine gute Verständigung zwischen den Feuerwehrleuten. Dies wird besonders wichtig, wenn man bedenkt, dass derzeit ca. 60 Jugendliche ihren Dienst versehen, von denen 30 in unserem Einsatzgebiet wohnen und damit dem Löschzug Mitte zugerechnet würden.

Am Ende waren sich alle einig. Es war ein tolles und aufregendes Feuerwehrjahr und der Löschzug Mitte ist auf einem sehr guten Weg.

Neues Angebot für Zwillingseltern beim Kinderschutzbund!

Kinder im Doppelpack erfordern oft großes Organisationstalent, viele zusätzliche Kosten und gute Nerven.  Mehrlingseltern entwickeln meist besondere Strategien, um im Alltag gut zurechtzukommen. Insbesondere wenn noch zusätzliche Termine anstehen, muss der Tagesablauf gut durchorganisiert werden. Hier können frischgebackene Mehrlingseltern oft vom Wissen erfahrener Eltern profitieren.

Der Kinderschutzbund möchte deshalb Mehrlingseltern die Möglichkeit geben, sich einmal im Monat zu treffen, um Erfahrungen auszutauschen, sich gegenseitig Tipps zu geben oder auch Mut zu machen, wenn wieder einmal eine schwierige Phase überstanden werden muss. Auch Schwangere, die Mehrlinge erwarten, sind herzlich eingeladen, sich schon einmal vorab zu informieren!

Die Eltern treffen sich mit ihren Kindern immer am

1. Mittwoch im Monat von 9.30 – 11.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes in der Potthofstr. 20, Hagen-Mitte, Tel. 02331/3860890; Beginn am 7. Februar 2018 um 9.30 Uhr.

Es gibt ausreichend Platz für Kinderwagen und eine Krabbelfläche für Babys, während die Eltern sich bei Tee oder Kaffee austauschen können.

19.700 Apotheken – Neuer Negativrekord

Die Zahl der Apotheken ist im vergangenen Jahr weiter gesunken: Wie der Branchendienst APOTHEKE ADHOC unter Berufung auf Zahlen der Apothekerkammern berichtet, gab es Ende 2017 noch 19.696 Apotheken – ein Allzeittief seit den 1980er-Jahren. Der Trend beschleunigt sich: Seit der Wiedervereinigung war der Nettoverlust noch nie so groß wie im vergangenen Jahr.

Insgesamt sank die Apothekenzahl um 327, das entspricht einem Rückgang um 1,63 Prozent. Prozentual fällt der Rückgang am deutlichsten in Hamburg, Bremen und im Saarland aus. Unterdurchschnittliche Verluste verzeichneten ostdeutsche Kammerbezirke wie Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen, Brandenburg ist sogar das einzige Bundesland, in dem die Apothekenzahl unverändert blieb.

Grundlage für die Erhebung sind die Zahlen der Apothekerkammern; aus Bayern, Berlin und Sachsen-Anhalt lagen keine Angaben vor, hier wurde die Entwicklung hochgerechnet.

Insgesamt fällt auf, dass die Zahl der Apotheken schneller sinkt als von der ABDA prognostiziert. Der Dachverband hatte für Ende 2017 mit 20.004 Betriebsstätten gerechnet, 300 mehr als der tatsächliche Wert. Auch die Prognose für Ende 2018 (19.942 Apotheken) ist bereits hinfällig.

Die Zahl der Apotheken geht seit dem Höchststand im Jahr 2008 kontinuierlich zurück; rund 1900 Geschäfte haben seitdem netto aufgegeben, das entspricht einem Rückgang um 8,8 Prozent.

Die Zahl der selbstständigen Apothekenleiter war bereits 2015 unter 16.000 gesunken: Sie lag mit 15.968 ein Viertel unter dem Rekordwert aus dem Jahr 2000, als es noch 21.592 Inhaber gab. Ende 2016 gab es laut ABDA-Statistik noch 15.607 Hauptapotheken und 4416 Filialen.

Kripo Hagen ermittelt nach Brandstiftung in Lennestadt-Meggen

 

Hagen. Nach einer versuchten schweren Brandstiftung in
Lennestadt-Meggen am Sonntagmorgen übernahmen die Staatsanwaltschaft
Siegen und die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Hagen die
Ermittlungen. Bereits vor einer Woche wurden an dem Gebäude durch
Unbekannte Farbschmierereien in Form eines Hakenkreuzes und der Zahl
„88“ angebracht. Ob ein Tatzusammenhang zur Brandstiftung besteht,
ist noch Ermittlungsgegenstand. Da ein fremdenfeindlicher Hintergrund
nicht ausgeschlossen werden kann, ist nun eine Ermittlungskommission
des Hagener Staatsschutzes eingesetzt. Die Brandursache und mögliche
Brandfolgen erforscht zur Zeit ein Brandsachverständiger.

Hagener Arbeitslosenzentrum bietet „Tauschring“ an

Hagen. Unter dem Dach des Hagener Arbeitslosenzentrums (HALZ) der
Diakonie-Mark-Ruhr (Rathausstr. 31) gibt es ein neues Angebot: den so
genannten „Tauschring“. An jedem ersten Sonntag im Monat können
Interessierte Hilfsangebote oder Gebrauchsgegenstände anbieten/ tauschen.
Die Treffen finden jeweils um 15 Uhr statt (im April aufgrund des
Osterfests am zweiten Sonntag).
„Die Grundidee des ‚Tauschrings‘ ist die gegenseitige unentgeltliche Hilfe
der Teilnehmenden untereinander. Wir freuen uns, die Idee von gelebter
Nachbarschaftshilfe auf diese Weise unterstützen zu können“, so
Thomas Pieper, der die Kulturprojekte im HALZ koordiniert und begleitet.
Das HALZ bietet Arbeitslosen unter anderem die Möglichkeit an, an Projektangeboten
wie einem Chor, Spieleabenden, dem Mittwochs-Café
oder der Theatergruppe teilzunehmen. Einmal pro Monat bietet das
HALZ zudem samstags von 11 bis16 Uhr einen kostenlosen Qi Gong
Kurs an, der nächste Termin ist der 17. März. Am Dienstag (30. Januar)
findet ab 17 Uhr der erste offene Spieleabend statt. Der Chor „laut HALZ“
wird sich auf der nächsten Abendveranstaltung am 16. Februar mit
selbstkomponierten Liedern und eigenen Texten präsentieren. Der Chor
und die Theatergruppe im HALZ sind darüber hinaus ein gelungenes
Beispiel für Integration, denn Arbeitslose und kurdische Flüchtlinge aus
Syrien arbeiten an gemeinsamen Projekten und Zielen.
Weitere Informationen zum Tauschring erhalten Interessierte montags ab
17 Uhr im großen Saal des HALZ durch den Organisator des Hagener
Tauschrings, Ulrich-Wilhelm Pieper. Informationen zum Programm des
HALZ geben Martina Pacyna und Thomas Pieper telefonisch unter
02331/ 2041922.

Der Polizeibericht

Pizzalieferant lässt Autoschlüssel stecken – PKW danach
gestohlen

Hagen (ots) – Am Sonntag, 28.01.2017, kam es zu einem
Autodiebstahl in der Karl-Ernst-Osthaus-Straße. Gegen 19:45 Uhr
lieferte ein 18-Jähriger für ein Hagener Imbissunternehmen Pizza aus.
An dem Haus stellte er den Peugeot vor einer Feuerwehrzufahrt ab, um
das Essen auszuliefern. Dabei ließ er den Schlüssel im Fahrzeug
stecken. Als er zurückkam, war das Auto verschwunden. Erst nach einer
Stunde der Suche in Eigenregie verständigte der 18-jährige Hagener
die Polizei. Eine Fahndung nach dem Peugeot verlief negativ. Die
Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise
unter 02331 986 2066 entgegen.

POL-HA: Fahrzeugteilediebstahl an drei Mercedes

Hagen (ots) – Am Sonntagmittag meldeten sich zwei Fahrzeughalter
aus der Feith- und einer aus der Goebenstraße, in der zurückliegenden
Nacht hatten Unbekannte Anbauteile ihrer Autos entwendet. An zwei
Mercedes bauten die Täter die Tagfahrbeleuchtung aus, an einem davon
zusätzlich die vorderen Parksensoren und in einem Fall entwendeten
sie ausschließlich einen Mercedesstern. Zeugen, die im Zusammenhang
mit den Vorfällen verdächtige Beobachtungen gemacht haben, melden
sich bitte unter der 986 2066.

Hausbewohnerin überrascht dreisten Kellereinbrecher

Hagen (ots) – Am Samstagabend wollte eine Anwohnerin aus der
Elberfelder Straße im Keller eines Mehrfamilienhauses ihre Wäsche
waschen, als sie augenscheinlich einen Einbrecher überraschte. Der
Unbekannte zog sich zunächst in eine Nische zurück, als die
Anwohnerin die komplette Beleuchtung einschaltete, kam er hervor und
schnitt der Zeugin eine Grimasse. Die 37-Jährige lief die Treppe hoch
und alarmierte über eine Anwohnerin die Polizei. Sie konnte
allerdings noch sehen, wie der Einbrecher ein schwarzes Fahrrad
mitnahm und in Richtung Elberfelder Straße verschwand. Bei der
Anzeigenaufnahme fanden die eingesetzten Polizisten einen roten
Schraubendreher, den der Täter zurückgelassen hatte. Die Zeugin
beschreibt den Täter als 20 bis 40 Jahre alten Mann, von schmaler
Statur und auffallend blasser Erscheinung. Er trug eine graue
Kapuzenjacke mit blau-grünen Elementen. Hinweise bitte an die 986
2066.

Selbstgebaute Alarmanlage verjagt Kellereinbrecher

Hagen (ots) – Am Sonntagabend verschaffte sich ein bislang
unbekannter Täter in der Eckeseyer Straße Zugang zu den Kellern eines
Mehrfamilienhauses. Als er gegen 22.25 Uhr einen der Kellerverschläge
aufhebelte, ertönte lautes akustisches Signal und der Einbrecher
flüchtete. Ein Anwohner hatte eine selbstgebaute Alarmanlage in
seinem Keller installiert und mit damit den Unbekannten verjagt.
Zeugen, die im Bereich der Grüntaler Straße etwas Verdächtiges
beobachtet haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

Apothekeneinbruch im Eilper Zentrum

Hagen (ots) – In der Nacht zu Samstag haben Unbekannte eine
Seitentür zur Apotheke im Eilper Einkaufszentrum aufgebrochen und
sich so Zugang zum Verkaufsraum verschafft. Dort rafften sie in aller
Eile die Geldfächer von drei Kassen zusammen. Auf ihrer Flucht
verloren die Einbrecher einige Münzen, an der Eilper Straße endete
allerdings die Spur. Am Samstagmorgen gegen 07.00 Uhr meldeten Zeugen
den optischen Alarm an der Apotheke. Polizeibeamte nahmen die Anzeige
auf und die Kripo sicherte Spuren am Tatort. Hinweise bitte an die
986 2066.

Dreister Handy-Diebstahl

 

Hagen. Am Samstagabend gegen 18.00 Uhr betraten drei
Jugendliche einen Telefonshop in der Volmegalerie und gingen
zielstrebig an einen Stand mit Mobiltelefonen. Jeder griff sich ein
Handy und nahezu zeitgleich rissen die etwa 14 Jahre alten Jungen die
Geräte aus den Sicherungen und stürmten aus dem Laden. Eine
Mitarbeiterin nahm noch die Verfolgung auf und am Ausgang zu
Friedrich-Ebert-Platz setzten die drei Täter ihre Flucht in
unterschiedliche Richtungen fort. Die Jungen sind zwischen 1,50 und
1,60 Meter groß, haben kurze schwarze Haare und einer von ihnen trug
eine weiße Sweatshirtjacke mit Kapuze.

Drei Männer überfallen Angestellten in Tankstelle

 

Menden. Am Samstag, gegen 03:10 Uhr, betraten
drei Männer die Tankstelle an der Iserlohner Landstraße. Eine der
Personen richtete eine Pistole auf dem 23 jährigen Angestellten und
forderte die Herausgabe von Bargeld. Der zweite Täter trat hinter der
Verkaufstresen und nahm das Geld aus der Kasse. Der dritte Täter
verweilte an der Eingangstür. Nach dem Raub verließen die drei Täter
die Tankstelle und flüchteten in Richtung Obsthof. Der Mendener
Angestellte blieb glücklicherweise unverletzt.

Personenbeschreibung: 1. Täter: – 20- 30 Jahre alt – Männlich –
180- 185 cm groß – Dunkle Haare – Weiße Maske vor dem Mund – Schwarze
Kleidung – Pistole – Dialektfreies Deutsch – Schwarze Handschuhe

2. Täter:
– 20 – 30 Jahre alt
– männlich
– 180- 185 cm große
– Dunkle Haare
– Schwarzes Tuch vor dem Mund
– Schwarze Mütze
– Schwarzer Pullover
– Schlagstock
– Rot/gelbe Plastiktüte
– Schwarze Handschuhe

3. Täter:
– Männlich

Die Polizei wird zeitnah die von den Tätern gemachten Bilder
veröffentlichen. Die Ermittlungen dauern an.

Hinweise zu verdächtigen Personen und/oder Fahrzeugen im Bereich
der Tatörtlichkeit am Samstagmorgen nimmt die Polizei in Menden
(Tel.: 9099-0) oder Iserlohn (Tel.:9199-5122) entgegen.

Dixi-Toilette und Papiercontainer angezündet

Hagen. Unbekannte haben in der Nacht zu Sonntag im Bahnhofbereich mit dem Feuer gespielt. Zunächst meldete ein Passant gegen 02.00 Uhr, dass eine Dixi-Toilette am Graf-von-Galen-Ring brannte. Unbekannte hatten in dem Häuschen Papier entzündet, beim Eintreffen der Polizei hatte die Feuerwehr die Flammen gelöscht, es kam lediglich zu leichtem Sachschaden. Wenige Minuten später stand in unmittelbarer Nähe auf einem Hinterhof an der Körnerstraße ein Altpapiercontainer in Flammen. Auch diesen Brand hatte die Feuerwehr schnell unter Kontrolle, konnte allerdings nicht verhindern, dass die Fassade eines Anbaus ebenso leicht beschädigt wurde, wie ein Kotflügel eines abgestellten Pkws. Zeugen, die weiterführende Hinweise geben können, melden sich bitte unter der 986 2066.

Ab heute wieder Unterricht an der Emil-Schumacher-Grundschule

Der Unterricht an der Emil-Schumacher-Grundschule, Siemensstraße 10, kann am heutigen Montag (29. Januar) wieder aufgenommen werden. Der Wintersturm „Friederike“ hatte Teile des Dachs und der Fassade beschädigt. Nach erfolgten Reparaturen und Sicherungen ist ein regulärer Unterricht wieder möglich. Ein Raum im Dachgeschoss muss noch gesperrt bleiben, aber hierfür steht ein Ersatzraum zur Verfügung.

Wohnhaus wird evakuiert – Feuerwehr und THW im Einsatz

Wetter (Ruhr). Ein Hilfeleistungseinsatz beschäftigte die Freiwillige Feuerwehr sowie das Technische Hilfswerk Wetter am Samstag.

Um 15:25 Uhr wurde der Löschzug Alt-Wetter mit dem Einsatzstichwort „Wasser“ zu einem Wohn- und Geschäftshaus in die Kaiserstraße alarmiert. Betroffen war eine Wohnung in der ersten Etage. Hier hatten die Bewohner den Notruf gewählt, weil an mehreren Stellen an Decke und Wänden Wasser austrat. Der Einsatzleiter verschaffte sich einen Überblick der Lage und ließ die Eingangstür der darüberliegenden, zurzeit nicht genutzten Wohnung gewaltsam öffnen. In der Wohnung konnte dann auch schnell die Ursache des Wasseraustritts gefunden werden: Eine defekte Zuleitung an einem Heißwassergerät. Aus dieser Rohrleitung musste das Wasser schon über eine längere Zeit ausgelaufen sein. Es hatte sich durch Decke und Wände einen Weg nach unten gesucht und sich auf einer Zwischendecke gesammelt. Die aufgestaute Menge an Wasser war so groß, dass die Zwischendecke bereits durchhing.

Da die Einsatzkräfte einen eventuellen Deckeneinsturz nicht ausschließen konnten, wurden die Bewohner der darunterliegenden Wohnung evakuiert. Zeitgleich wurden über die Kreisleitstelle Fachkräfte des Technischen Hilfswerkes Wetter und Witten sowie das städtische Ordnungsamt alarmiert. Der Baufachberater des THW kontrollierte vor Ort dann die Statik der betroffenen Bauteile. Nach der Überprüfung konnte er Entwarnung geben, ein Einsturz war nicht zu befürchten.

Da Wände und Decken aber stark durchnässt waren und ein Schaden an der Hauselektrik zu befürchten ist, entschied sich die Einsatzleitung dafür, das gesamte Gebäude zu evakuieren. Die zwei betroffenen Familien wurden bis auf weiteres in einem örtlichen Hotel untergebracht. Nachdem alle Bewohner das Haus verlassen hatten, wurde die Stromversorgung des gesamten Gebäudes durch die AVU abgeschaltet. Zum Abschluss konnte die Einsatzstelle dem Hauseigentümer übergeben werden. Dieser kümmert sich jetzt um die schnelle Reparatur des Schadens.

Alle Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Polizei konnten dann nach gut vier Stunden den Heimweg antreten.

Feuerwehr am Samstag im Dauereinsatz

Herdecke. Am Samstag war die Freiwillige Feuerwehr Herdecke
von morgens bis abends im Einsatz. Um 09:13 Uhr lag ein 10 Meter
langer Baum im Kleff auf der Fahrbahn. Dieser wurde mit einer
Motorsäge zerkleinert und beiseite geräumt. Die Besatzung eines
Löschfahrzeuges war ca. 30 Minuten im Einsatz.

Um 15:54 Uhr wurde dann eine Ölspur auf der Dortmunder Landstraße
gemeldet. Kurze Zeit später mussten weitere Einsatzkräfte jedoch
bereits zu einem Reitunfall am Ossenbrink ausrücken. Dort hatte sich
eine Reiterin nach einem Sturz schwere Verletzungen zugezogen. Da die
Einsatzkräfte des Rettungsdienstes aus der näheren Umgebung bereits
ebenfalls im Einsatz waren, übernahmen speziell geschulte
Feuerwehrleute die Erstversorgung der Patientin bis zum Eintreffen
des Notarztes.

Währenddessen ergab sich das Ausmaß der Ölspur. Diese zog sich von
der Wittener Landstraße über den Schraberg und die Dortmunder
Landstraße bis hin zur Schanze. Dort fanden die Einsatzkräfte einen
defekten Linienbus vor, der die schmierige Ölspur verursacht hatte.
Insbesondere die räumliche Ausdehnung aber auch das zähe Öl stellten
die Einsatzkräfte vor eine besondere Herausforderung. Nach ersten
Reinigungsversuchen stellte sich heraus, dass die Spur mit den
Mitteln der Feuerwehr nicht zu beseitigen war. Daher wurde eine
Spezialfirma angefordert. Bis zu dessen Eintreffen könnte die
Feuerwehr nur Verkehrsteilnehmer vor der Spur warnen. Die endgültige
Beseitigung durch die Fachfirma war erst gegen 21:30 Uhr
abgeschlossen.

Falschfahrer auf der A 45 gestoppt – glücklicher Weise keine Verletzten

Beamte der Autobahnpolizei haben in der Nacht zu Sonntag (28.
Januar) auf der A 45 einen Falschfahrer gestoppt. Der offenbar
alkoholisierte Mann brauchte jedoch einige Zeit, um seinen Fehler zu
bemerken.

Gegen 2.10 Uhr hatte die Polizei Dortmund die erste Meldung über
einen Falschfahrer erreicht, der den ersten Ermittlungen zufolge an
der Anschlussstelle Lüdenscheid auf die A 45 in Richtung Dortmund
aufgefahren war, aber in Richtung Frankfurt fuhr. Ein in
Fahrtrichtung Frankfurt fahrender Streifenwagen sichtete den Pkw
erstmals zwischen den Anschlussstellen Lüdenscheid-Süd und
Meinerzhagen. Mit zahlreichen Mitteln – u.a. Blaulicht,
Warnblinkanlage, Lautsprecherdurchsagen – versuchten die Beamten, den
Fahrer auf seinen Fehler aufmerksam zu machen und ihn zu stoppen. Von
diesem kam jedoch trotz mehrerer entgegenkommender Autos keine
Reaktion. Glücklicher Weise kam es zu keinem Unfall.

Der Streifenwagen fuhr daraufhin auf der Gegenfahrbahn versetzt
vor dem Falschfahrer und warnte mittels Blaulicht und Lichthupe
entgegenkommende Verkehrsteilnehmer.

Ein erster Versuch einer weiteren Streife, den Pkw an der
Anschlussstelle Drolshagen anzuhalten, verlief erfolglos. Mit einer
Sperrung mittels Warnbaken und Blitzleuchten konnte er jedoch an der
Anschlussstelle Olpe schließlich gestoppt werden. Hier hielt der
Fahrer sein Fahrzeug von sich aus an.

Die Beamten nahmen den 60-Jährigen aus Fröndenberg mit Verlassen
des Fahrzeugs sofort fest. In seiner Atemluft bemerkten sie
Alkoholgeruch. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab
einen Wert von rund einem Promille. Führerschein und Fahrzeug des
60-Jährigen wurden sichergestellt, eine Blutprobenentnahme
angeordnet.

Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren Behandlung vorsorglich
in ein Krankenhaus.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang: Kommt Ihnen tatsächlich
ein Geisterfahrer entgegen, versuchen Sie auf keinen Fall, ihn auf
eigene Faust aufzuhalten! Bringen Sie sich nicht in Gefahr und
bleiben Sie stattdessen ruhig.

Drosseln Sie deutlich das Tempo und machen Sie den Geisterfahrer
durch „Lichthupe“ und Warnblinklicht auf sich aufmerksam.

Halten Sie Abstand zum Geisterfahrer und zu benachbarten
Fahrzeugen.

Ist der Geisterfahrer vorbeigefahren, informieren Sie
schnellstmöglich die Polizei über die Notrufnummer 110. Halten Sie
dafür zum Beispiel auf dem nächsten Rastplatz. Melden Sie der Polizei
möglichst genaue Informationen zu Streckenabschnitt, Fahrtrichtung
und Fahrzeug des Geisterfahrers.

Sie sind selbst auf der falschen Fahrbahn unterwegs? Bewahren Sie
Ruhe und drosseln Sie Ihre Geschwindigkeit. Warnen Sie den richtig
fahrenden Verkehr mit Lichthupe und Warnblinklicht.

Versuchen Sie nicht zu wenden oder rückwärts zu fahren und kreuzen
Sie auf keinen Fall die Fahrbahn, sondern halten Sie am
nächstgelegenen Fahrbahnrand! Verständigen Sie so schnell wie möglich
die Polizei über den Notruf 110.

Hagener Friedenszeichen zum Krieg in Afrin

>>Invasion der türkischen Armee in Nordsyrien

 Das Hagener Friedenszeichen hat sich auf seiner letzten Sitzung mit der Invasion der türkischen Armee in Nordsyrien auseinandergesetzt.

 In  der kurdischen Autonomieregion Afrin  wird Völkerrecht gebrochen, ohne dass es, wie im Fall der Krim, zu einem Aufschrei der westlichen Welt kommt.

 In Nordsyrien wird uns Deutschen zudem täglich vorgeführt, was weltweit mit deutschen Waffen passiert: die Tötung von unschuldigen Bewohnern, Kindern, Müttern, Vätern, alten Menschen, darunter viele Flüchtlinge aus dem völlig zerstörten Aleppo.

 Seit Jahren ist das HAGENER FRIEDENSZEICHEN Mitglied der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“, einem Zusammenschluss sehr vieler deutscher Organisationen, die erkannt haben, dass Deutschland mit verantwortlich ist für die Opfer vieler militärischer Konflikte in der Welt durch unseren immensen Waffenhandel (Platz 3 in der Welt).

 Wir fordern die Koalitionäre in Berlin auf, endlich  den  deutschen Waffenexport wirkungsvoll einzuschränken.<<

Schlägerei zwischen fünf Personen am Sparkassen-Karree

 

Hagen. Am frühen Sonntagmorgen kam es auf der Körnerstr.
Höhe der Sparkasse zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen
mehreren Personen.

Hier gerieten drei beschuldigte Personen (19, 22 und 27 Jahre alt)
mit zwei Geschädigten (25 und 27 Jahre alt) aneinander.

Auch ein 23 jähriger Zeuge konnte nicht mitteilen, warum es zu der
Schlägerei gekommen ist. In deren Verlauf wurde auch mit einer
Flasche zugeschlagen. Ein Geschädigter trug u.a. eine tiefe
Schnittwunde in der rechten Hand davon. Der andere Geschädigte hatte
eine blutige Nase und Mund.

Die Beschuldigten erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen
gefährlicher Körperverletzung.

Apotheken-Einbruch in Eilpe

 

Hagen. In der Nacht zum Samstag wurde die rückwärtige
Eingangstür einer Apotheke an der Eilper Str. eingedrückt.

Der oder die unbekannten Täter verschafften sich unter dem Einsatz
körperlicher Gewalt Zutritt zu den Verkaufsräumen. Dort wurden
Schränke, Auslagen und Behältnisse durchwühlt.

Über die Tatbeute kann zur Zeit noch Nichts gesagt werden. Ebenso
gibt es noch keine genauen Angaben zum entstandenen Sachschaden.

Die Ermittlungen wurden durch die Kriminalpolizei aufgenommen.

Aktionsführung Feuermachen im Wasserschloss Werdringen

Dem Thema Feuermachen ohne Streichholz oder Feuerzeug widmet sich das Museum Wasserschloss Werdringen bei einer Aktionsführung am Sonntag, 4. Februar, ab 15 Uhr. Nach einer spannenden Führung durch das Museum können Kinder und Erwachsene selbst die Kunst des steinzeitlichen Feuermachens ausprobieren.

Natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier sowie Inszenierungen vermitteln ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in einer Höhle in Hagen gefunden wurden. Untersuchungen der Knochen haben ein Alter von etwa 10.700 Jahren und 5.600 Jahren ergeben.

An Arbeitsstationen können Kinder und Erwachsene selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Von den ersten Bauern der Jungsteinzeit geht es weiter über die Bronze- und Eisenzeit zu den Römern. Da sich das Museum in einem Wasserschloss befindet, dessen Ursprung in das Mittelalter zurückgeht, endet die Führung in dieser Epoche bei einer imposanten Ritterfigur. Einen kurzen Abstecher gibt es auch zu den Fossilien wie der Riesenlibellen aus dem Vorhaller Steinbruch oder den Saurierknochen.
Die Aktionsführung kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Museumseintritts.