Archiv der Kategorie: Städtepartnerschaft

Deutsch-französischer Bund: OB empfängt Delegation aus Mangiennes

Oberbürgermeister Erik O. Schulz empfing heute eine Besuchergruppe aus der französischen Stadt Mangiennes und deren Bürgermeisterin Susanne Pierret im Rathaus an der Volme. Die Reservistenkameradschaft Hagen pflegt seit 2014 eine enge Freundschaft zu Mangiennes und hatte die französischen Besucher anlässlich des Volkstrauertags und zum 100. Jahrestag des Weltkriegsendes nach Hagen eingeladen.  

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Oberbürgermeister Schulz empfängt Smolensker Studierende

Oberbürgermeister Erik O. Schulz empfing am Mittwoch zwölf Austauschstudierende und einen Gruppenleiter aus Smolensk (Russland) anlässlich des Austauschprogramms zwischen dem Fachbereich Jugend und Soziales und der Universität Smolensk im Rathaus an der Volme. Oberbürgermeister Schulz empfängt Smolensker Studierende weiterlesen

Städtepartnerschaft persönlich gelebt – Hille und Wolfgang Lenz

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Beitrag: Hans Leicher.

Auf seine Städtepartnerschaften kann Hagen stolz sein. Insbesondere auf die Menschen, die die Partnerschaften leben und am Leben erhalten. Diese Städtepartnerschaften sind also nicht einfach nur verbrieft, sie dienen auf beiden Seiten nicht einfach als Aushängeschild. Da gibt es gegenseitige Besuche, Austausch an Kulturprogrammen und auch mehr oder minder intensive, persönliche Kontakte mit regelmäßigen Verbindungen. Über die intensive gegenseitige Partnerschaft z.B. mit den Feuerwehren aus Bruck a.d. Mur und Hohenlimburg haben wir schon mehrfach berichtet. Aber es lohnt sich, noch mehr ins Detail zu gehen.

P1050084Wolfgang Lenz, Leiter der Löschgruppe Oege und unter den Kameraden liebevoll „Oberkrokodil“ genannt, hat gerade erst mit seiner Frau Hille den Urlaub bei unseren Freunden in Bruck a.d. Mur verbracht.

Für Hille und Wolfgang Lenz war das nicht einfach so ein Österreich-Urlaub wie ihn sich so mancher vorstellt. Deshalb hier der Bericht über einen besonderen Urlaub, den uns das „Oberkrokodil“ zur Verfügung gestellt hat:

Hille und ich haben mal wieder Urlaub bei unseren Freunden in Bruck an der Mur gemacht und selbstverständlich gehen wir montags um 18.00 Uhr zum Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr ins Rüsthaus.

20180924_185558Der Fuhrpark dort ist beachtlich und so habe ich immer etwas Neues zu entdecken. Nach dem Antreten fahre ich dann mit den Brucker Florianis aus und schaue mir die jeweiligen Übungen an. Egal ob technische Hilfeleistung, Löschtechniken oder Retten aus Höhen und Tiefen, ich bin dabei.

Hille verbleibt meistens am Rüsthaus und pflegt die Freundschaft.

2018-09-14_Festprogramm 1Dieses Jahr gab es am 15. September aber etwas Besonderes auf dem Brucker Hauptplatz: die Feier zum 150. Geburtstag der FF Bruck.

Bereits im Mai beim 27. Freundschaftstreffen der beiden Feuerwehren hier in Bruck haben Hille und ich uns zum „Helfen“ für den Festtag in eine Liste eingetragen. Und das sollte kein Spaß sein – wir meinten es ernst.

Hille übernahm einen Posten an der Theke mit Wertmarkenverkauf und Bedienung und ich übernahm die beiden Spülmaschinen inkl. „Krügerl Transport“.

Um 8.00 Uhr begann unser freiwilliger Dienst und mit Einbruch der Dunkelheit & Ende der Veranstaltung hatten wir es (und waren auch) geschafft.

Den restlichen Abend ließen wir dann mit den Brucker Freunden und der Hohenlimburger Delegation gemeinsam im Rüsthaus ausklingen.

Es war eine toll organisierte Veranstaltung und wir sind stolz ein Teil der Brucker Feuerwehr-Familie (gewesen) zu sein.“

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Alle Fotos: Quelle Wolfgang Lenz

Städtepartnerschaftsverein Hagen fördert Konzertreise

Einen Scheck in Höhe von 400 Euro überreichte Dr. Hans-Dieter Fischer, Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins Hagen, und dessen Geschäftsführer, Peter Mook, an Hans-Werner Engel, Freundeskreis Hagen-Smolensk e.V. Die Gruppe JES-Acapella unternimmt vom 13. bis zum 19. Oktober eine Konzertreise nach Smolensk. Während dieser Reise sind mehrere Auftritte in Hagens russischer Partnerstadt geplant.

Scheck Freundeskreis Smolensk_Foto Stadt Hagen

Frischer Wind für die Städtepartnerschaft mit Smolensk durch Jugendaustausch

Drei Jugendliche aus Hagen werden gemeinsam mit Jugendlichen aus der russischen Partnerstadt Smolensk am Jugendforum der Städtepartnerschaften teilnehmen. Vom 30. September bis 5. Oktober kommen 60 Jugendliche aus zehn deutsch-russischen Städtepartnerschaften in Hamburg zusammen und entwickeln unter dem Motto „Stadtentwicklung durch Jugendaustausch“ eigene Ideen für Austauschprojekte zwischen den Partnerstädten.

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Die deutsch-russischen Beziehungen erleben eine schwierige Phase. Bereiche der zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit wie Städtepartnerschaften oder Jugendaustausch haben deshalb eine noch größere Bedeutung als sonst. Beides miteinander zu verbinden, das heißt mit zukunftsfähigen Projektideen von Jugendlichen, die sich für die Belange ihrer Städte interessieren, Städtepartnerschaften neue Impulse zu verleihen – darum geht es beim Jugendforum der Städtepartnerschaften in Hamburg.

Unter dem Motto „Stadtentwicklung durch Jugendaustausch“ werden die zehn deutsch-russischen Partner-Teams Ideen und Projekte entwickeln, um Städtepartnerschaften stärker ins Blickfeld von Jugendlichen zu rücken und durch Austauschprojekte für sie attraktiver zu machen.

Aus Hagen sind Chiara Maria Glouftsi, Anastasia Ioannidis und Maren Parzybok in Hamburg dabei. Ihre Projektidee wurde von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch aus zahlreichen Bewerbungen für die Teilnahme am Jugendforum ausgewählt. Gemeinsam mit ihren Partnern aus Smolensk möchten sie beim Jugendforum ökologische Bildungsprojekte entwickeln, die an Hagener und Smolensker Schulen oder bei Jugendaustauschprojekten zwischen beiden Städten umgesetzt werden sollen.

Nach der Eröffnung am 1. Oktober durch den Botschafter der Russischen Föderation, Sergej Netschajew, werden die zehn Teams an vier Tagen durch fachliche Inputs und erfahrene Trainer bei der Entwicklung ihrer Projekte unterstützt. Am Ende des Jugendforums haben die drei Jugendlichen aus Hagen Gelegenheit, ihre Projektidee einem offiziellen Vertreter der Stadtverwaltung Hagen vorzustellen und mit ihm die Möglichkeiten der Umsetzung zu besprechen.

Das Jugendforum der Städtepartnerschaften stellt den Abschluss des Deutsch-Russischen Jahres der kommunalen und regionalen Partnerschaften dar, das unter der Schirmherrschaft der Außenminister Deutschlands und Russlands stand. Die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch ist seit 2006 bundesweit das deutsche Koordinierungsbüro für den Schüler- und Jugendaustausch mit Russland und Veranstalterin des Jugendforums.

28. September 2018 – Drei Jugendliche aus Hagen werden gemeinsam mit Jugendlichen aus der russischen Partnerstadt Smolensk am Jugendforum der Städtepartnerschaften teilnehmen. Vom 30. September bis 5. Oktober kommen 60 Jugendliche aus zehn deutsch-russischen Städtepartnerschaften in Hamburg zusammen und entwickeln unter dem Motto „Stadtentwicklung durch Jugendaustausch“ eigene Ideen für Austauschprojekte zwischen den Partnerstädten.

Die deutsch-russischen Beziehungen erleben eine schwierige Phase. Bereiche der zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit wie Städtepartnerschaften oder Jugendaustausch haben deshalb eine noch größere Bedeutung als sonst. Beides miteinander zu verbinden, das heißt mit zukunftsfähigen Projektideen von Jugendlichen, die sich für die Belange ihrer Städte interessieren, Städtepartnerschaften neue Impulse zu verleihen – darum geht es beim Jugendforum der Städtepartnerschaften in Hamburg.

Unter dem Motto „Stadtentwicklung durch Jugendaustausch“ werden die zehn deutsch-russischen Partner-Teams Ideen und Projekte entwickeln, um Städtepartnerschaften stärker ins Blickfeld von Jugendlichen zu rücken und durch Austauschprojekte für sie attraktiver zu machen.

Aus Hagen sind Chiara Maria Glouftsi, Anastasia Ioannidis und Maren Parzybok in Hamburg dabei. Ihre Projektidee wurde von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch aus zahlreichen Bewerbungen für die Teilnahme am Jugendforum ausgewählt. Gemeinsam mit ihren Partnern aus Smolensk möchten sie beim Jugendforum ökologische Bildungsprojekte entwickeln, die an Hagener und Smolensker Schulen oder bei Jugendaustauschprojekten zwischen beiden Städten umgesetzt werden sollen.

Nach der Eröffnung am 1. Oktober durch den Botschafter der Russischen Föderation, Sergej Netschajew, werden die zehn Teams an vier Tagen durch fachliche Inputs und erfahrene Trainer bei der Entwicklung ihrer Projekte unterstützt. Am Ende des Jugendforums haben die drei Jugendlichen aus Hagen Gelegenheit, ihre Projektidee einem offiziellen Vertreter der Stadtverwaltung Hagen vorzustellen und mit ihm die Möglichkeiten der Umsetzung zu besprechen.

Das Jugendforum der Städtepartnerschaften stellt den Abschluss des Deutsch-Russischen Jahres der kommunalen und regionalen Partnerschaften dar, das unter der Schirmherrschaft der Außenminister Deutschlands und Russlands stand. Die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch ist seit 2006 bundesweit das deutsche Koordinierungsbüro für den Schüler- und Jugendaustausch mit Russland und Veranstalterin des Jugendforums.

Städtepartnerschaftsverein Hagen zu Besuch in Polen

Logo201506 30Die diesjährige Bürgerreise des Städtepartnerschaftsvereins Hagen führte in Deutschlands Nachbarland Polen. Dabei besuchten die 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch die Hagener Patenstadt Elk, das frühere Lyck.

Kranzniederlegung Bartossen

Dort stand unter anderem ein Besuch im Landratsamt auf dem Programm. Bei der Reise durch das wunderschöne Masuren war ein Ziel des Vereins der vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge gepflegte Soldatenfriedhof in Bartossen im Kreis Elk, auf dem mehr als 17.000 in den beiden Weltkriegen gefallene deutsche Soldaten beigesetzt sind. Im Namen des Oberbürgermeisters Erik O. Schulz und des Städtepartnerschaftsvereins legte Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer, gleichzeitig Vorsitzender des Vereins, einen Kranz im Gedenken an alle Opfer der beiden Kriege nieder. In einer kurzen Ansprache erinnerte er an das millionenfache Leid, welches die Kriege über Europa gebracht hat, und mahnte, sich immer wieder für die Werte eines geeinten und friedlich zusammenlebenden Europas einzusetzen.

Hagener AMIS DE MONTLUCON erleben Städtepartnerschaft mit Gänsehautgefühl

Freie Delegation besucht französische Partnerstadt zum Nationalfeiertag und WM-Sieg

Sven Söhnchen | Das deutsche Wochenmagazin DIE ZEIT führte kürzlich ein Interview mit dem britischen Musiker Damon Albarn (Blur / Gorillaz) in dem er zu seinen Deutschkenntnissen antwortet, dass er diese dem Schüleraustausch seiner Heimatstadt mit Wetzlar zu verdanken hat. „Die Idee mit den sogenannten Partnerstädten mag einem vielleicht lachhaft und antiquiert erscheinen, aber ich finde sie nach wie vor großartig. Diese Art von kulturellem Austausch hält Europa zusammen, wenn uns die Gemeinsamkeiten abhandenkommen, fliegt uns die EU um die Ohren“, so Albarn.

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Diese Aussage kann auch der Hagener Thomas Köhler unterschreiben. Selber als Jugendlicher im Genuss vom Schüleraustausch der damaligen Realschule Boele/Altenhagen mit dem „College Jean Zay“ in Montlucon gekommen, erinnerte er sich als ehrenamtlicher Fußballtrainer im Dienste vom Polizei-Sport-Verein an diese Zeit. Er knüpft Kontakte innerhalb der agilen Sportszene und begleitet mittlerweile seit Jahren eine Jugendmannschaft zum Pfingstturnier in die französische Partnerstadt. Unzählige Kontakte sind hier in den Jahren gewachsen – unter anderem auch zu Jean Francois Guers, der ebenfalls seine eigene Geschichte als Kind der Städtepartnerschaft hat. Bei dem sympathischen 46jährigen Franzosen ist der Begriff geradezu wörtlich zu nehmen – in den Anfängen der Freundschaft zwischen Hagen und Montlucon verliebte sich die fechtende Mutter in Hagen in den charmanten Sportler aus Zentralfrankreich und folgte ihm von der Volme an den Cher. Inoffiziellen Vermutungen zufolge entstand mit dem Sohn das erste Kind dieser lokalen Völkerverständigung.

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Köhler und Guers sind im regelmäßigen Austausch und werden, dank ihres jeweiligen Einsatzes, auch von den Kommunen weitestgehend unterstützt. Man vermittelt bei privaten Unterkünften, Praktikumsstellen oder Dolmetscherhilfen.

Neben der Teilnahme an dem Pfingstturnier mit den jugendlichen Kickern organisiert Köhler, der dabei  von seinem PSV-Kollegen Rainer Winkler unterstützt wird,  in seiner Freizeit eine jährliche Gruppenfahrt zum französischen Nationalfeiertag, der im Nachbarland am 14. Juli begangen wird. Die organisierten Hotelzimmer zahlt jeder Teilnehmer selber und die Kosten für Kleinbusse, die von Teilnehmern selber gefahren werden, teilen sich durch die Mitfahrenden. Ein geringer Aufwand für eine gute Tat –  im Namen des europäischen Grundgedankens.

Es handelt sich bei den Begegnungen schon lange nicht mehr um reine Schüleraustauschveranstaltungen. Die diesjährige fast 20köpfige Delegation bot ein buntes Potpourri der Hagener Bevölkerung: Studenten, Musiker, Rentner, Künstler, Lokalpolitiker, Ehepaare, Singles. Teilweise kannte man sich bereits im Vorfeld aus unterschiedlichen Zusammenhängen oder man lernte sich vor Ort in Montlucon kennen. Auch dieses Kennenlernen öffnet den Blick auf die gegenseitige Bereitschaft, neue Perspektiven zu erleben.

Auf  Einladung der Stadt Montlucon gab es für die Hagener am Nationalfeiertag nicht nur ein, zwei Gläser Champagner, sondern auch ein Abendessen, nachdem man zuvor an dem Procedere der offiziellen Feierlichkeiten teilgenommen hat. Vielleicht sind den Hagener Gästen nicht alle militärischen Ehren im Nachbarland geläufig – aber der Respekt, der an diesem Tag allen Uniformierten des Landes entgegengebracht wird, lässt  bestimmt das eigene Verhältnis zu den Rettungskräften in der Heimat überdenken.

Nach dem Essen lud Gastgeber Jean-Francois Guers spontan die Hagener auf das Dach des Hochhauses, in dem auch seine Wohnung liegt. So war man geradezu auf Augenhöhe mit dem atemberaubenden Feuerwerk, mit dem Montlucon den Nationalfeiertag beendete. Hier werden die Gäste ebensolche Gänsehautmomente in Erinnerung halten, wie bei dem anschließenden „Einbruch“ mit Montlucons Bürgermeister Frederic Laporte auf den Turm seines kommunalen Chateaus. Dieser Turm ist erst wenige Tage zuvor als Aussichtsplattform eröffnet worden – den nächtlichen Blick über Hagens Partnerstadt konnte man bisher nur selten erleben. Auch der Bürgermeister hatte übrigens keinen direkten Zugang zum Schloss, sodass man mit ihm erst einmal auf das Schlossgelände über ungewöhnliche Pfade klettern musste. Einige Franzosen waren kurzzeitig irritiert, als sie ihr Stadtoberhaupt auf jenen Pfad entdeckten, der auch ihnen den nicht ganz offiziellen Zugang zum Blick über ihre Heimatstadt ermöglicht hatte.

Gleich am nächsten Tag gab es noch einen weiteren Gänsehautmoment: Frankreich wurde durch einen Sieg gegen Kroatien bei der Fußball-WM in Russland Weltmeister. Ob beim Public-Viewing in praller Nachmittagssonne mit über 3000 Franzosen auf dem Schlosspatz oder in einer kühleren Bar im Ortskern, fieberten die Hagener mit dem Gastland und waren von den Feierlichkeiten anschließend höchst überrascht: Bengalos in Landesfarben, Partystimmung in den Gassen der Altstadt und auf den zentralen Plätzen. Fazit: die Menschen in unserer französischen Partnerstadt verstehen zu feiern.

Den darauffolgenden Montag nutzten die Hagener für die Erkundung der Umgebung: Vichy, Clermont-Ferrand oder Neris-les-Bains bieten sich für Besichtigungen an, bevor es am nächsten Morgen auf die Heimreise ging.

Viele Eindrücke haben die Hagener mitgenommen. Einige Delegationsmitglieder waren zum ersten Mal in Montlucon – laut eigener Aussage aber nicht zum letzten Mal.

Auch für Jean Francois Guers gab es einen Gänsehautmoment. Er erhielt von seinem Freund Thomas Köhler ein Exemplar des Städtepartnerschaftsringes aus der Hagener Goldschmiede Adam.  Guers ist nunmehr erst der vierte Franzose, der dieses besondere Schmuckstück trägt.

 

13 Nachwuchs-Mediziner aus Smolensk tauschen sich im AKH aus

Maren Esser | Spannende zwei Wochen liegen heute vor den Medizinstudenten, die in dieser Woche von Andreas S. Hengstmann, Chefarzt der Unfallchirurgie am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen, in Empfang genommen wurden. Die 13 Nachwuchs-Mediziner schauen in den nächsten Tagen nicht nur den Ärzten des AKH über die Schulter, um sich einen Eindruck von ihrem Wunschfachgebiet zu verschaffen – sie kommen auch aus Hagens Partnerstadt Smolensk (Russland) und wollten gleichzeitig auch einen Einblick in das deutsche Gesundheitswesen erhalten. „Wir freuen uns, mit diesem Besuch nicht nur angehende Kollegen zu unterstützen, sondern darüber hinaus auch den Austausch zwischen den Partnerstädten zu fördern“, sagte Hengstmann zur Begrüßung.

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Möglich gemacht hatte den individuellen medizinischen Einblick der Verein „Pro Smolensk“, der sich seit Jahren um einen Austausch insbesondere auch auf wissenschaftlichem Gebiet bemüht. „Wir haben bereits vor einigen Jahren gute Erfahrungen mit einem solchen Angebot gemacht und freuen uns, diese in Kooperation mit dem AKH wieder anbieten zu können“, erläutert Rolf Kriegesmann, Vorsitzender des Vereins „Pro Smolensk“. Die jungen Menschen erhielten so tolle Einblicke in ihren zukünftigen Beruf. „Einige der früheren Absolventen arbeiten heute in Moskau und Kaliningrad in guten Positionen“, betont der Organisator stolz.

Am AKH werden die 20- bis 23-Jährigen nun die Ärzte der jeweiligen Abteilungen gut zwei Wochen lang begleiten und deutsche Krankenhausluft schnuppern. Ihrem individuellen Wunsch gemäß werden sie dabei nicht nur die Unfallchirurgie, sondern auch die Abteilungen Gynäkologie und Geburtshilfe, Innere Medizin oder Orthopädie kennenlernen können. Das kam gut an: „Der Aufenthalt hier war wirklich sehr lehrreich – es ist toll, hier zu sein“, hieß es unisono von den Teilnehmern.

Noch bis zum 5. August wird die Gruppe in Hagen zu Gast sein. Neben dem medizinischen Einblick im Krankenhaus ist für die ausschließlich privat vom Verein untergebrachten Gäste auch ein kleines kulturelles Rahmenprogramm in Hagen und Umgebung geplant.

Lehrerinnen aus Smolensk in Hagen

Scheckübergabe Smolensker Lehrerinnen_Foto Clara Berwe Stadt Hagen
Foto: Clara Berwe

Hagen | Bei einem Besuch im Rathaus an der Volme überreichte der Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins Hagen, Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer, einer Gruppe Deutschlehrerinnen aus Hagens Partnerstadt Smolensk einen Scheck in Höhe von 500 Euro.Die Gruppe weilt vom 5. bis zum 12. Juli in Hagen. Das Projektthema für die Reise lautet Gleichberechtigung.

Nachwuchssportler aus Montluçon zu Gast in Hagen

Eine Gruppe von 35 jungen Sportlerinnen und Sportlern aus Hagens französischer PartnEine Gruppe von 35 jungen Sportlerinnen und Sportlern aus Hagens französischer Partnerstadt Montluçon begrüßten Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Bürgermeister Dr. Hans-Derstadt Montluçon begrüßten Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer als Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins gestern Nachmittag (18. April) im Rathaus an der Volme.

Eine knappe Woche lang wohnen die Jugendlichen aus den Sportarten Schwimmen, Fechten und Handball bei ihren Hagener Gastfamilien und genießen gemeinsam mit Hagener Nachwuchssportlern ein intensives Sport-, Freizeit- und Kulturprogramm in der Volmestadt. Der Städtepartnerschaftsverein Hagen e.V. unterstützt das Freizeitprogramm der Jugendlichen mit einem Zuschuss in Höhe von 400 € für eine Stadtrundfahrt.

Dem Austausch in Hagen, der vom Stadtsportbund Hagen mit Reinhard Flormann als Vorsitzendem und Frank Gaca als Jugendvorsitzendem organisiert wurde, ging ein Besuch von Hagener Sportlern in Montluçon 2016 voraus. OB Erik O. Schulz freut sich über den lebendigen Kontakt zwischen beiden Partnerstädten: „Die Freundschaft zwischen Hagen und Montluçon blüht besonders in solchen Aktionen wie dem Sportaustausch auf. Das liegt an Freundschaften, die ihr, liebe Sportler, untereinander knüpft. Also tauscht fleißig Handynummer und Adressen aus – füllt unsere langjährige Verbindung mit Leben.“