Archiv der Kategorie: NRW

Frauenunion Hagen sorgt sich um die Schwangerenversorgung

giousouf-landtagswahl-2017vogouCemile Giousouf: „Vollständige Überführung der Hebammenausbildung an die Hochschulen hätte für Nordrhein-Westfalen erhebliche Folgen für die Schwangerenversorgung.“ Frauenunion Hagen sorgt sich um die Schwangerenversorgung weiterlesen

Advertisements

Frau stirbt bei Wohnhausbrand in Solingen

Feuerwehr HLF
© TV58.de

Heute kam es in Solingen, gegen 13.30 Uhr, zum Brand einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Dabei verstarb eine Person. Anwohner meldeten bei Polizei und Feuerwehr ein lautes Knallgeräusch und anschließend eine Rauchentwicklung aus dem Haus an der Straße Fürker Irlen. Nachdem die Feuerwehr den Brand in der ersten Etage eines Mehrfamilienhauses gelöscht hatte, konnte der Leichnam einer 56-jährigen Frau gefunden werden. Bei drei weiteren Bewohnern des Hauses bestand der Verdacht einer Rauchgasvergiftung und sie mussten vom Rettungsdienst untersucht werden. Die Hintergründe zur Brandursache stehen zur Stunde noch nicht fest. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Brandsachverständiger wird den Brandort besichtigen. (sw)

Verkehrsunfall mit drei beteiligten Lkw auf der A 1 bei Hagen

© Hans Leicher.
Symbolfoto © Hans Leicher.

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwoch gegen 9.50 Uhr auf der A 1 bei Hagen ist ein Lkw-Fahrer schwer verletzt worden.

Ersten Erkenntnissen zufolge war ein 27-Jähriger aus den
Niederlanden mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen in
Richtung Köln unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Hagen-Nord
musste er sein Fahrzeug verkehrsbedingt abbremsen. Ein dahinter
fahrender 58-Jähriger aus Ahlen bremste seinen Sattelzug daraufhin
ebenfalls ab. Der Dritte in der Reihe, ein 32-Jähriger aus Litauen,
erkannte die Situation aus bislang unbekannter Ursache jedoch
offenbar zu spät. Mit seinem Sattelzug fuhr er auf den des Ahleners
auf und schob diesen auf dessen Vordermann.

Die Feuerwehr musste den 32-Jährigen aus seinem Führerhaus
befreien. Ein Rettungswagen brachte ihn zur stationären Behandlung in
ein umliegendes Krankenhaus. Die beiden anderen Fahrer blieben
unverletzt.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die
betroffene Richtungsfahrbahn in Höhe der Unfallstelle komplett
gesperrt werden. Gegen 11.05 Uhr konnte ein Fahrstreifen freigegeben
werden. Die komplette Richtungsfahrbahn war gegen 13.45 Uhr wieder
frei.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 70.000
Euro.

Herbstferien: Ab Freitag rollt der Reiseverkehr

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

(straßen.nrw). Die Straßen.NRW-Verkehrszentrale erwartet einen schnell ansteigenden (Reise-)Verkehr am Freitag (12.10.) ab 14 Uhr, denn dann startet Nordrhein-Westfalen in die Herbstferien. Die Situation wird, so die Prognose, bis gegen 18 Uhr andauern.

Besonders betroffen sind davon die Autobahnen, die in Richtung der Küsten führen, etwa die A1, die A31, die A40, die A57 und die A61.

Auf der A1 ist insbesondere in den Bereichen um Schwerte, Dortmund/Unna, Osnabrück und Bremen mit Stau zu rechnen.

Auf der A3 sind im gesamten Abschnitt zwischen Köln und Oberhausen (beide Fahrtrichtungen) sowie ab dem Ruhrgebiet in Richtung der Niederlande Staus zu erwarten.

Im Großraum Köln muss auf den Autobahnen A1, A3, A4 und A57 mit einer angespannten Verkehrslage gerechnet werden.

Auf der A45 finden neben der Lennetalbrücke (bei Hagen) zwischen Hagen-Süd und Lüdenscheid-Süd in beiden Richtungen Arbeiten statt. Auch auf den Abschnitten Drolshagen bis zum Autobahnkreuz Olpe-Süd sowie von Siegen bis zur Landesgrenze Hessen ist mit Behinderungen zu rechnen.

Weiterhin muss im Wesentlichen auf folgenden Strecken mit Behinderungen gerechnet werden:

– Auf der A61 und der A565 im Bereich Meckenheim kann es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen.
– Auf der A43 im Raum Bochum-Recklinghausen ist mit Behinderungen und einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.
– Auf der A44 ist im Bereich Werl mit Staus zu rechnen.
– Die Sperrung für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen auf der Leverkusener A1-Rheinbrücke dauert an.

Blick zu den Nachbarn

Auch in einigen Provinzen der Niederlande beginnen an diesem Wochenende die Herbstferien. In vielen Bundesländern – u.a. Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz – enden sie.

In den Niederlanden sperrt Rijkswaterstaat die A67 zwischen Zaarderheiken (Nähe Venlo) und der Deutschen Grenze (Anschlussstelle Straelen) in Fahrtrichtung Duisburg von Freitag (12.10.) 21 Uhr bis Montag (15.10.) um 5 Uhr.

Hinweis für Bahnfahrer

Die Deutsche Bahn sperrt in den Herbstferien die Hauptstrecke zwischen Duisburg und Essen. Die Sperrungen gelten von Freitag (12.10.) ab 23 Uhr bis Montag (29.10.) um 4 Uhr.

Der Ferien-Ausblick

– Die A1 wird Freitag (19.10.) ab 22 Uhr bis Montag (22.10.) um 5 Uhr im Bereich des Autobahnkreuzes Leverkusen-West in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt.

– Von Dienstag (16.10.) um 22 Uhr bis Donnerstag (18.10.) um 20 Uhr ist die A3 zwischen den Anschlussstellen Elten und Emmerich in beiden Fahrtrichtungen wegen Brückenbauarbeiten voll gesperrt. Der Verkehr wird ab der Anschlussstelle Elten über die Bedarfsumleitung U4 und ab Emmerich über die Bedarfsumleitung U17 umgeleitet.

Die aktuelle Verkehrslage

Auf der Seite http://www.Verkehr.NRW werden Informationen wie die aktuelle Verkehrslage sowie (auch zukünftige) Baumaßnahmen übersichtlich dargestellt. Über 200 Webcams vermitteln den Nutzern einen „Eindruck wie vor Ort“.

Kameramann schwer verletzt

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Wuppertal | Gestern kam es auf der Hatzfelder Straße in Wuppertal gegen 13:15 Uhr zu einem Polizeieinsatz wegen eines Raubdeliktes. Ein dreiköpfiges Kamerateam eines privaten Fernsehsenders beabsichtigte in einem Autohaus an der Hatzfelder Straße zu filmen. Als Mitarbeiter des Autohändlers das Fernsehteam baten das Gelände zu verlassen, näherten sich zwei maskierte Personen und schlugen nach der Kamera des 50-jährigen Kameramanns. Die Unbekannten drängten das Trio aus dem Autohaus, schlugen gegen die Kamera und auf den 50-Jährigen ein. Auf der Straße entrissen die Täter dem Mann die Videokamera und flüchteten. Die Verletzungen des 50-Jährigen mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Videokamera konnte in der Nähe des Autohauses aufgefunden werden. Die Ermittlungen zu zwei tatverdächtigen Männern (28 und 29 Jahre alt) dauern an. (hm)

Schwerer Verkehrsunfall auf der A 1 bei Gevelsberg

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Bei einem Verkehrsunfall am Montag gegen 12.45 Uhr auf der
A 1 bei Gevelsberg ist ein Autofahrer lebensgefährlich verletzt
worden.

Ersten Erkenntnissen zufolge war ein 40-Jähriger aus Mettmann mit
seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Bremen
unterwegs. Kurz hinter der Anschlussstelle Gevelsberg staute sich der
Verkehr, so dass er sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen
musste. Ein nachfolgender 37-jähriger Autofahrer aus Ammersbek
(Schleswig-Holstein) erkannte dies aus bislang ungeklärter Ursache
offenbar zu spät. Er kollidierte mit dem Heck des Sattelzugs, wodurch
sich sein Auto verkeilte und der 37-Jährige darin eingeklemmt wurde.

Nachdem ihn die Feuerwehr befreit hatte, kam der Mann mit
lebensgefährlichen Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus. Der
40-jährige Fahrer des Sattelzugs wurde leicht verletzt.

Während der Unfallaufnahme, der Bergungsarbeiten sowie der Landung
eines Rettungshubschraubers musste die betroffene Richtungsfahrbahn
in Höhe der Unfallstelle gesperrt werden. Gegen 14.40 Uhr konnte
zunächst ein Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Die komplette
Richtungsfahrbahn war gegen 15.10 Uhr wieder frei.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 61.000
Euro. Durch umherfliegende Trümmerteile wurde dabei auch das Auto
eines 24-Jährigen aus Koblenz beschädigt.

Gaffer filmen Autobrand auf der A 2 – und werden selbst fotografiert

Polizei und Feuerwehr sind am Samstagabend (6. Oktober) gegen 18
Uhr zu einem Pkw-Brand auf der A 2 gerufen worden. Glücklicherweise
wurde dabei niemand verletzt. Was einige Autofahrer wenig
interessierte. Sie interessierten sich eher dafür, – während der
Fahrt – die besten Bilder der Flammen zu ergattern…

20181008_GafferBrandneu.jpg

Das Auto eines Mannes aus Melle (Niedersachsen) war nach ersten
Erkenntnissen möglicherweise aufgrund eines technischen Defektes in
Brand geraten. Trotz der Löscharbeiten der Feuerwehr brannte es auf
dem Seitenstreifen komplett aus.

Während der Arbeiten vor Ort führte die Polizei den Verkehr auf
dem linken Fahrstreifen an der Brandstelle vorbei. Statt zügig
vorbeizufahren, zückten jedoch mehrere unbelehrbare Autofahrer einmal
wieder ihre Smartphones. Ohne Rücksicht auf das Unglück des
Fahrzeughalters und auch auf den nachfolgenden Verkehr wurde
abgebremst und gefilmt.

Die Konsequenz: Die Polizei fotografierte zurück. Den eingesetzten
Beamten gelang es, vier Gaffer fotografisch festzuhalten. Sie
erwarten nun ein Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg.

Unternehmen können Unterstützung bei Ausbildung bekommen

Hagen, 08.10.18. Mit einer Ausbildung können Betriebe einerseits ihren Bedarf an Fachkräften sichern, andererseits ist eine abgeschlossene Berufsausbildung die Grundlage für eine solide Beschäftigung und eine selbstbestimmte Lebensführung.
Um die Ausbildungssituation für junge Menschen zu verbessern, fördert das Land NRW seit dem 1. September 2018 – mit einem Zuschuss aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds – das neue Ausbildungsprogramm NRW. Ziel ist es, in den Ausbildungsjahren 2018/19 bis 2021/22 jeweils rund 1.000 zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen.

Auch Unternehmen in der Stadt Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis können jetzt von dem Programm profitieren. Als Voraussetzung für eine Teilnahme müssen sie bereit sein, zusätzliche Ausbildungsplätze anzubieten. Bei Vorliegen aller Voraussetzungen gewährt ihnen das Land einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung in Höhe von 400 Euro pro Monat (bei Vollzeit-Ausbildung) für maximal 24 Monate. Mit den zusätzlichen Ausbildungsstellen sollen gezielt die Jugendlichen einen Zugang zum Ausbildungsmarkt bekommen, die aufgrund von Vermittlungshemmnissen sonst weniger Chancen auf eine Ausbildung haben.

Zertifizierte und für das Programm zugelassene Träger unterstützen Betriebe bei der Ausbildung und geben den teilnehmenden Jugendlichen individuelle Hilfestellungen. Einzelheiten zum „Ausbildungsprogramm NRW“ wurden den regionalen Arbeitsmarktakteuren bei der offiziellen Kick-off-Veranstaltung am 30. August bei den Kolping-Bildungszentren Ruhr gem. GmbH in Wetter vorgestellt.

Unternehmen aus Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis, die sich am „Ausbildungsprogramm NRW“ beteiligen möchten, können sich jetzt wenden an:

  • Ennepe-Ruhr-Kreis: Kolping-Bildungszentren Ruhr gem. GmbH
  • Hagen: Evangelische Jugendhilfe Iserlohn-Hagen gGmbH

Ansprechpartner für die Presse: Volker Steinecke, 02331 / 48878-29, steinecke@agenturmark.de.

Aus dem Fenster gestürzt – Fünf Monate altes Mädchen verstirbt im Krankenhaus

Symbolbild Rettungsdienst © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungsdienst © Hans Leicher.

Herne | Am Freitag, gegen 22.35 Uhr, wurden der Rettungsdienst und die Polizei zu dem Wohnheim an der Ackerstraße in
Wanne gerufen.

Dort war ein kleines Mädchen (5 Monate) aus einem Fenster im
zweiten Obergeschoss gestürzt.

Noch vor Ort wurde das schwer verletzte Kind von einem Notarzt
reanimiert und zusammen mit seiner aus Eritrea stammenden Mutter in
ein Gelsenkirchener Krankenhaus gebracht.

Dort ist das Mädchen leider am 6. Oktober, gegen 2.40 Uhr, an den
Folgen der schweren Verletzungen verstorben.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zur Klärung des
Unfallgeschehens dauern im  Bochumer Polizeipräsidium zurzeit noch
an.

50.000 demonstrieren am Hambacher Wald für schnellen Kohleausstieg

Gemeinsame Pressemitteilung von Initiative Buirer für Buir, BUND, Campact, Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands

GP0STSJDD_Medium_res.jpg

50.000 Menschen demonstrieren heute am Hambacher Wald friedlich für einen schnellen Kohleausstieg und gegen die Zerstörung des Waldes. Es ist die bislang größte Anti-Kohle-Demonstration im Rheinischen Revier. Wegen Staus und Überlastung der Bahn kam es zu Verzögerungen bei der Anreise. Noch bis zum späten Nachmittag werden tausende Menschen am Wald ankommen.

Die Veranstalter der Großdemonstration, die Initiative Buirer für Buir, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Greenpeace und die NaturFreunde Deutschlands, forderten gemeinsam mit den Teilnehmern von der Bundesregierung einen zügigen Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohle und von dem Energiekonzern RWE einen Komplettverzicht auf die geplante Rodung des Hambacher Waldes. Noch gestern musste das Demo-Bündnis die Genehmigung für die Kundgebung mit einem Eilantrag gerichtlich einklagen.

Die Demonstration verlief wie die überwiegende Mehrheit der Proteste rund um den Hambacher Wald friedlich, viele Familien mit Kindern waren gekommen. Bekannte Künstler wie die Band Revolverheld unterstützten die Großdemonstration.

Auch online sprechen sich immer mehr Menschen für entschlossenen Klimaschutz und gegen die Abholzung des Waldes aus. Mehr als 800.000 Menschen unterstützen bereits den Online-Appell „Hambacher Wald: Retten statt roden“.

ZITATE der Redner/innen:

Antje Grothus, Initiative Buirer für Buir: „Gerichte mussten durchsetzen, was eigentlich Aufgabe der Politik ist, nämlich wertvolle Natur zu schützen vor den rücksichtslosen und rechtswidrigen Plänen eines Energiekonzerns. Die Sturheit von RWEs Kohlepolitik und der Beistand der Landesregierung haben Deutschland international blamiert. Jetzt muss die Bundesregierung die letzten Reste des deutschen Klimarufs retten und den Kohleausstieg sehr ambitioniert angehen.“

BUND-Vorsitzender Hubert Weiger:

„Wir haben heute ein starkes Signal der Zivilgesellschaft für einen schnellen Kohleausstieg gesendet. Trotz aller Versuche von RWE und der NRW-Landesregierung den Protest unmöglich zu machen, haben sich Tausende für mehr Klimaschutz stark gemacht. Jetzt gibt es ein Zeitfenster in der Kohlekommission, einen großen gesellschaftlichen Kompromiss für den schnellen Kohleausstieg und für zukunftsfähige Arbeitsplätze in den betroffenen Regionen zu verhandeln.“

Christoph Bautz, Geschäftsführender Vorstand von Campact: „RWE und die Regierung Laschet haben mit ihrer Ignoranz und Arroganz im Hambacher Wald eine krachende Niederlage erlitten – ein riesiger Erfolg für die Klimaschutz-Bewegung. Doch das war erst der Auftakt: Noch nie haben so viele Menschen für den Ausstieg aus dem Klimakiller Braunkohle demonstriert. Jetzt lassen wir nicht mehr locker, bis die Bagger endlich still stehen und die Schlote nicht mehr rauchen.“

Martin Kaiser, Greenpeace-Geschäftsführer: „Dieser Tag zeigt, wie stark die Klimabewegung inzwischen geworden ist. Sie hat RWEs rücksichtslose Kohlepläne gestoppt und sendet damit ein klares Signal Richtung Berlin: Hunderttausende Menschen wollen, dass der Ausstieg aus der Kohle schon heute beginnt. Kein Wald, kein Dorf, keine Kirche dürfen mehr für klimaschädliche Kohle geopfert werden. Nun kann die Kohlekommission endlich ohne RWEs Störfeuer an ihrem Auftrag arbeiten. Sie muss bis Ende des Jahres einen Plan vorlegen, wie Deutschland seine Energieversorgung schnell genug modernisiert, um die Pariser Klimaziele zu erreichen und den Menschen in den Revieren dabei eine Zukunftsperspektive zu bieten.“

Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands: „Es geht hier um viel mehr als allein den Hambacher Wald. Wir brauchen den schnellen Kohleausstieg und insgesamt das Ende des fossilen Zeitalters, denn die Menschheit ist auf dem Weg in die ökologische Selbstvernichtung. Niemand kann die Gesetze der Natur ignorieren. In der Kohlekommission darf es bei den Ausstiegsfristen nicht um irgendeinen Deal gehen. Im Klimaschutz muss das Notwendige und nicht nur das scheinbar Mögliche getan werden.“

Verkehrsunfall mit drei Lkw sorgte für längere Sperrung auf der A 1

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Lkw hat am Donnerstagmorgen (4. Oktober) für erhebliche Verkehrsbehinderungen
auf der A 1 in Richtung Bremen gesorgt. Glücklicherweise wurde bei
dem Unfall niemand verletzt.

Ersten Erkenntnissen zufolge war ein 62-Jähriger aus Polen mit
seinem Sattelzug gegen 6.25 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen auf ein
Stauende zwischen der Anschlussstelle Schwerte und dem Autobahnkreuz
Dortmund/Unna aufgefahren. Er prallte auf den Lkw eines 53-jährigen
Deutschen, der sich durch die Wucht des Aufpralls quer stellte und
noch gegen das Heck des davor stehenden Sattelzugs eines 38-jährigen
Tschechen prallte.

Durch den Unfall waren zunächst alle drei Fahrstreifen blockiert.
Die Vollsperrung dauerte bis ca. 9.45 Uhr an. Die aufwendigen
Bergungs- und Reinigungsarbeiten waren erst gegen 15.10 Uhr komplett
beendet. Ab ca. 13.25 Uhr waren zwei Fahrstreifen wieder befahrbar.

Zum entstandenen Sachschaden liegen derzeit noch keine Angaben
vor.

Thema Gehölzpflege: Telefonaktion mit Straßen.NRW-Experten

(Straßen.NRW). Mit dem 1. Oktober hat für Straßen.NRW die Gehölzpflegesaison begonnen. Rechts und links von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen müssen Bäume und Sträucher zurückgeschnitten werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Vor allem bei alten Beständen werden Bäume auch auf den Stock gesetzt. Für die Verkehrsteilnehmer wirkt eine solche Maßnahme oft wie ein Kahlschlag, doch schon im kommenden Frühjahr treiben die gekappten Bäume wieder aus.
Warum sind solche radikalen Schnitte notwendig? Wie werden die Bestände gepflegt? Was passiert mit dem Holz? Wird mit dem Rückschnitt nicht auch Lebensraum für Kleintiere zerstört? Fragen wie diese beantworten Experten von Straßen.NRW am Freitag, 5. Oktober, bei einer Telefonaktion. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ihre Fragen zu stellen. Von 10 bis 12 Uhr sind die Straßen.NRW-Experten unter der Telefonnummer (0209) 3808-665 zu erreichen.

A 45: Kooperative Schwerpunktkontrolle der Autobahnpolizei

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Mehrere Dutzend Beamte von Zoll, Bundeamt für Güterverkehr,
Bezirksregierung Arnsberg und der Autobahnpolizeiwache des
Polizeipräsidiums Dortmund kontrollierten Heute (2. Oktober 2018) in
der Zeit zwischen 08:00 und 16:00 Uhr auf auf zwei Parkplätzen an der
A45 Richtung Frankfurt und Oberhausen Fahrzeuge und ihre Insassen.

Der besondere Fokus der Kontrollen lag hierbei auf dem
Schwerlastverkehr. Die Einsatzkräfte kontrollierten insgesamt 133
Fahrzeuge und 145 Personen.

Highlights waren unter anderem ein PKW dessen Fahrer anstelle der
erlaubten 80 km/h mit 180 km/h gemessen wurde. Den Mann erwarten
jetzt ein dreimonatiges Fahrverbot, 600 Euro Geldbuße und zwei Punkte
in der Verkehrssünderkartei.

Bei zwei Klein-LKW (sogenannten Sprintern mit 3,5t zulässigem
Gesamtgewicht) konnte eine deutliche Überladung von 4,7 Tonnen
beziehungsweise 5,8 Tonnen festgestellt werden.

An einem Schwerlastkran und seinen Begleitfahrzeugen stellten die
Beamte diverse Mängel wie Ladungssicherung, fehlende Genehmigungen
und eine mangelhafte Ausrüstung fest. Die Folgen für die
Fahrzeugführer und den Halter sind entsprechende
Ordnungswidrigkeitenanzeige. Bis zur Behebung der Mängel wurde die
Weiterfahrt zunächst untersagt.

Insgesamt verzeichneten die Einsatzkräfte acht Strafanzeigen, 27
Ordnungswidrikgeitenanzeigen wegen Überladung und Ladungssicherung,
sechs Anzeigen wegen Verstoßes gegen Sozialvorschriften, vier
Ordnungswidrigkeiten wegen Nutzung des Mobiltelefons, acht
Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen technischer Mängel / dem Erlöschen
der Betriebserlaubnis und 16 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen
sonstiger Verstöße. Neunmal musste die Weiterfahrt untersagt werden
und achtmal durften Fahrzeugführer einen Atemalkoholtest durchführen.
Zweimal bestand der Verdacht des Fahrens unter
Betäubungsmitteleinfluss.

Insgesamt, trotz widriger Witterungsumstände, ein „erfolgreicher“
Kontrolltag. Der wieder einmal deutlich zeigt wie notwendig diese Art
von Kontrollen für die Sicherheit im Straßenverkehr sind.

Weg abgekürzt und von Güterzug erfasst

Nachdem bereits am Dienstag ein 39-jähriger Mann im Essener
Hauptbahnhof beinahe sein Leben wegen 2,- Euro verloren hätte, wurde
gestern Morgen (27. September) eine 35-jährige Frau von einem
Güterzug erfasst. Sie hatte ihren Weg durch die Gleisanlagen
abgekürzt.

Gegen 03:25 Uhr wurde die Bundespolizei über einen Personenunfall
am Güterbahnhof Bochum-Nord (Blumenstraße) informiert. Zusammen mit
der Bochumer Berufsfeuerwehr wurde der Fahrweg des Güterzuges
abgesucht. Dabei wurde eine 35-jährige Frau aus Witten aufgefunden.
Diese lag im Gleisbett und war nach eigenen Angaben von einem Zug
erfasst worden.

Die Wittenerin muß einen wachsamen Schutzengel gehabt haben. Sie
wurde durch den Vorfall leicht verletzt und kam zur Beobachtung in
eine Bochumer Klinik. Gegen die 35-Jährige wurde ein Bußgeldverfahren
wegen unerlaubten Aufenthalts im Gleisbereich eingeleitet.

Da es immer wieder zu Unfällen im Zusammenhang mit
Gleisüberschreitungen kommt, warnt die Bundespolizei erneut vor den
Gefahren des Bahnverkehrs!

Seien Sie stets achtsam, wenn Sie sich an Orten aufhalten, wo sich
Züge bewegen. Denn Züge:

– durchfahren Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von bis zu 160

Stundenkilometern. Durch den entstehenden Luftsog können
unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung
geraten.

– können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen
Bremsweg.

– nähern sich fast lautlos.. Ein elektrisch betriebener Zug –
selbst mit über 200 Stundenkilometern – ist für das menschliche
Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt!

– fahren auch außerhalb des ausgehängten Fahrplanes und können ein
Gleis in beide Richtungen befahren.

Vorsicht an der Bahnsteigkante Halten Sie sich auf dem Bahnsteig
nicht unmittelbar an der Bahnsteigkante auf! Die weiße
Sicherheitslinie auf dem Boden markiert den sicheren Abstand zur
Bahnsteigkante. Übertreten Sie die Sicherheitslinie erst dann, wenn
der Zug hält.

Erfolgreicher Schlag gegen die organisierte Wirtschaftskriminalität in mehreren Städten von NRW

Hagen | Der Dienststelle zur Bekämpfung der organisierten
Kriminalität der Polizei Hagen ist heute (27.09.2018) unter der
Federführung der Staatsanwaltschaft Hagen und im Zusammenwirken mit
der Hagener Steuerfahndung ein empfindlicher Schlag gegen die
organisierte Wirtschaftskriminalität gelungen.

Die umfangreichen Ermittlungen richten sich gegen mehrere
Angehörige eines türkisch-kurdischen Familienclans mit Wohnsitz in
Hagen. Der Tätergruppierung wird vorgeworfen, mehrere Spielhallen in
NRW zu betreiben und hierbei einen Steuerschaden in einem mittleren
zweistelligen Millionenbereich verursacht zu haben. Dies gelang durch
die technische Manipulation der Umsatzdaten an den
Geldspielautomaten. Allein bei dem 42-jährigen Haupttäter gehen die
Ermittlungsbehörden von einem Steuerschaden in zweistelliger
Millionenhöhe aus. Gegen die Beschuldigten wird wegen des Verdachts
der banden- und gewerbsmäßigen Fälschung technischer Aufzeichnungen
und der bandenmäßigen Steuerhinterziehung in einem besonders schweren
Fall ermittelt.

Bei dem landesweiten Zugriff und den anschließenden
Durchsuchungsmaßnahmen mit mehreren hundert Polizeikräften sowie über
70 Steuerfahndern wurden in zahlreichen Städten von NRW (Hagen,
Dortmund, Duisburg, Hilden, Hattingen, Lüdenscheid, Holzwickede,
Langenfeld, Datteln, Menden, Meinerzhagen) ab den Morgenstunden mehr
als 40 Objekte auf der Grundlage richterlicher Beschlüsse durchsucht.
Betroffen waren hierbei mehrere Wohnungen, Firmen und Spielhallen.
Gegen die drei Hauptbeschuldigten im Alter von 38, 42 und 49 Jahren
vollstreckten die Ermittler Haftbefehle.

Zudem wurden – auf Grundlage richterliche Vermögensarreste in
zweistelliger Millionenhöhe – bisher neun hochwertige PKW (Mercedes,
Ferrari, Lamborghini) und Bargeld im Millionenbereich zur
Vermögensabschöpfung beschlagnahmt sowie Konten gepfändet. Darüber
hinaus konnten eine scharfe Schusswaffe, zwei Schreckschusswaffen
sowie geringe Mengen Betäubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt
werden.

Die umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen dauern derzeit noch an
und werden voraussichtlich gegen Abend abgeschlossen sein.

Ruhr-Handwerk hat Potential für mehr Betriebe und Beschäftigte

CDU-Fraktion fordert Strategie der Wirtschaftsförderer zur Stärkung des Handwerks

„Die CDU-Fraktion im Regionalverband Ruhr (RVR) setzt sich für eine Stärkung des Handwerks im Ruhrgebiet ein“, versichert der Fraktionsvorsitzende Roland Mitschke. „Im Rahmen des Ruhr Forums Handwerk Anfang September auf Zeche Zollverein in Essen ist sehr deutlich geworden, dass wir in unserer Region Strategien zur Stärkung des mittelständischen Handwerks benötigen“, so Mitschke weiter.

 

Die Zahlen sprechen für sich. Im Vergleich zu anderen Regionen in Nordrhein-Westfalen ist das Handwerk gerade im Ruhrgebiet stark unterrepräsentiert. Während landesweit in NRW (ohne RVR-Bereich)  auf 1.000 Einwohner 11,4 Handwerksbetriebe kommen, sind es  lediglich 8,6 im Ruhrgebiet (= -25%). Bei den  Beschäftigten im Handwerk zeigt die Statistik für NRW 66,2 Mitarbeiter, im Ruhrgebiet lediglich 55,5 pro 1.000 Einwohner (- 16,2 %) Während im übrigen NRW auf jeden Handwerksmitarbeiter ein Umsatz von 111.000 € entfällt,  wird im Ruhrgebiet lediglich ein Umsatz von 99.500 € jährlich erreicht (= – 10,3 %). Auch die Zahl der Auszubildenden im Ruhr-Handwerk liegt 17,4 %  unter den Zahlen des übrigen Landes.

 

Es wird sehr deutlich, dass im Handwerk erhebliche Potentiale für die Region liegen. Dies gilt städteübergreifend für die ganze Metropole Ruhr. Die CDU-Fraktion im RVR hat die Erkenntnisse des Ruhr Forums Handwerk zum Anlass genommen, im Rahmen einer offiziellen Anfrage, nach Strategien zur Stärkung des Handwerks zu fragen. „Der Regionalverband Ruhr versteht sich als politische Klammer des Ruhrgebiets. Um das Handwerk wirklich zu stärken macht es Sinn, das lokale und regionale Wirtschaftsförderer  und Akteure die im Handwerk liegenden Chancen für Wirtschaft und Arbeitsmarkt aufgreifen und  zusammen eine Strategie entwickeln“, so Mitschke, der auch Vorsitzender des RVR-Wirtschaftsausschusses ist,  abschließend.    

 

 

WDR-Kinderrechtepreis 2018: Gewinner auch aus Menden

Vier Projekte und Initiativen aus Nordrhein-Westfalen sind am Sonntag
(23. September) in Köln mit dem WDR-Kinderrechtepreis 2018 
ausgezeichnet worden. Laudatoren waren UNICEF-Vorstandsmitglied 
Daniela Schadt, NRW-Staatssekretär Nathanael Liminski, Schauspieler 
Jan-Gregor Kremp und KiKa-Moderator André Gatzke. 
WDR-Hörfunkdirektorin Valerie Weber sagte in ihrem Grußwort: "Der WDR
sieht sich als öffentlich-rechtlicher Sender in der Pflicht, nicht 
nur über negative Entwicklungen bei den Kinderrechten zu berichten, 
sondern auch und gerade die vielen positiven Beispiele in unserem 
Land zu würdigen."

Gewinner aus Bonn, Solingen, Menden und Duisburg

Der mit 2500 Euro dotierte erste Preis ging an das Bonner 
Musicalprojekt "Generation Z - kann doch was!". Der zweite, mit 2000 
Euro dotierte Preis ging an die Klasse 8b der Solinger 
Friedrich-Albert-Lange-Schule, die eine Patenschaft für ein 
Kinderhospiz übernommen hat. Der dritte, mit 1000 Euro dotierte Preis
ging an die evangelische Jugendhilfe in Menden für ihre 
traumapädagogischen Kinderfortbildungen. Ein nicht dotierter 
Sonderpreis ging an das Duisburger "Institut für soziale Innovationen
e. V." für ihr Projekt "Aufrichten!". 

Über die Preise hatten eine Kinder- und eine Erwachsenenjury 
abgestimmt. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ist erstmals 
Schirmherr des WDR-Kinderrechtepreises, der in diesem Jahr zum 
zwölften Mal verliehen wurde. Der WDR setzt mit dem Preis seit 1994 
ein wichtiges Zeichen für die Kinderrechte. 
 
Zitate der Preisträgerinnen und Preisträger zu ihren Projekten: 

Lara Mirchandani, Gründerin des Bonner Musicalprojekts "Generation Z 
- kann doch was!": "Wir wollten den ganzen Vorurteilen 
entgegenwirken, dass wir immer nur mit dem Handy beschäftigt sind und
nichts auf die Reihe bekommen."

Kira Finkenrath, Klassensprecherin der Klasse 8b der 
Friedrich-Albert-Lange-Schule in Solingen: "Die Vorstellung, dass ein
todkrankes Kind nicht die Möglichkeit bekommt, mit seiner Familie im 
letzten Abschnitt seines Lebens zusammen zu sein, ist für uns kaum zu
ertragen, denn jeder von uns kennt die Bedeutung seiner eigenen 
Familie. Wir sind fest davon überzeugt, dass es wichtig ist, sich für
die Rechte dieser kranken Kinder einzusetzen und mitzuhelfen, dass 
das Hospiz weiterbestehen kann."

Claudia Schirmer, Leiterin der evangelischen Jugendhilfe Menden: "An 
der traumapädagogischen Fortbildung nehmen Kinder teil, die in 
Pflegefamilien und Wohngruppen leben und traumatische Belastungen in 
ihrer Biografie erfahren haben. Traumatische Erfahrungen erzeugen 
großen seelischen Stress für die Kinder. Dieser bedeutet das Erleben 
von Angst und Ohnmacht. Wir wollen die Kinder mit der Fortbildung 
unterstützen und ermutigen, sich selbst wieder als wirksam und 
kompetent zu erleben. Kinder stark machen ist unser Ziel!"

Viola Werner, Leiterin der Duisburger "Initiative soziale 
Innovationen e. V: "Unser Ziel ist es, geflüchteten Kindern und 
Jugendlichen altersgerechte Möglichkeiten zu bieten, in Sicherheit 
ihre Freiheit zu leben, sich kreativ und künstlerisch auszudrücken 
und im Kontakt mit anderen Kindern und Jugendlichen ihr Leben hier in
Deutschland mitzugestalten."

Wegen Kopfhörer Zug nicht gehört – 23-Jähriger wird von Regionalbahn erfasst

Der „Beat“ im Ohr hätte sein letzter seien können! Weil ein 23-jähriger Mann gestern Mittag (20. Oktober) Musik „genoss“, konnte er den herannahenden Regionalzug nicht hören. Das hätte dem Olsberger fast das Leben gekostet.

Der Radfahrer überquerte kurz nach 14 Uhr einen unbeschrankten Bahnübergang im Bereich der Talstraße in Olsberg. Die herannahende Regionalbahn registrierte der junge Mann offensichtlich auf Grund seines Kopfhörers nicht. Trotz Achtungspfiff, welcher der Triebfahrzeugführer vor dem unbeschrankten Bahnübergang abgab, begab sich der 23-Jährige auf diesen.

Trotz sofort eingeleiteter Schnellbremsung erfasste der Zug den Olsberger seitlich. Dieser wurde dadurch an Schulter und Kopf verletzt. Zur Behandlung wurde er in eine Klinik eingeliefert. So auch der Triebfahrzeugführer, der durch den Vorfall einen Schock erlitt.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor den gefahren des Bahnverkehrs!

An Bahnübergängen kommt es immer wieder zu gefährlichen Unfällen!

Viele dieser Unfälle sind auf Fehlverhalten der Straßenverkehrsteilnehmer zurückzuführen. Leichtsinn, Unaufmerksamkeit und Unkenntnis sind die häufigsten Ursachen. Wie im Straßenverkehr, gelten auch an Bahnübergängen klare Regeln. Rot heißt Stopp, ebenso wie geschlossene Voll- oder Halbschranken.

Die Praxis sieht jedoch leider oft anders aus: Die Bedeutung des Andreaskreuzes und der Sicherungsanlagen ist vielen Straßenverkehrsteilnehmern nicht oder nicht richtig bekannt. Leichtsinn und Ungeduld verleiten manch Einen zu riskanten Aktionen. Dies ist schlicht lebensgefährlich!

Seien Sie stets achtsam, wenn Sie sich an Orten aufhalten, wo sich Züge bewegen. Denn Züge:

   - durchfahren Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 
     Stundenkilometern. Durch den entstehenden Luftsog können 
     unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in 
     Bewegung geraten.
   - können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen
     Bremsweg.
   - nähern sich fast lautlos.. Ein elektrisch betriebener Zug - 
     selbst mit über 200 Stundenkilometern - ist für das menschliche 
     Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt!
   - fahren auch außerhalb des ausgehängten Fahrplanes und können ein
     Gleis in beide Richtungen befahren.

Weitere nützliche Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter: www.bundespolizei.de www.bahn.de

24-Jähriger nach Brand verstorben

Sundern | Wie bereits berichtet, kam es am Donnerstag zu
einem schweren Brand in Sundern. Hierbei wurde ein 24-jähriger Mann
lebensgefährlich verletzt. Trotz der schnellen Hilfe von Anwohner und
der Rettungskräfte sowie dem Einsatz eines Rettungshubschraubers ist
der Sunderaner im Krankenhaus verstorben. Nach ersten Erkenntnissen
hantierte der 24-Jährige möglicherweise mit Feuerwerkskörpern, so
dass es im Obergeschoss zu der Explosion kam. Da Teile des Hauses als
einsturzgefährdet gelten, konnten die Brandermittler das Haus noch
nicht betreten.

Explosion und schwerer Brand in Sundern – 24-Jähriger lebensgefährlich verletzt

© Hans Leicher.
Symbolfoto © Hans Leicher.

Sundern | Bei einem schweren Feuer in einem Einfamilienhaus auf der Straße „Am Teckelsberg“ wurde ein 24-jähriger Mann
lebensgefährlich verletzt. Die Einsatzkräfte wurden gegen 15.10 Uhr
zu dem Brand gerufen. Nach ersten Erkenntnissen kam es im
Dachgeschoss des Hauses zunächst zu einer Explosion mit anschließendem Vollbrand. Zum Zeitpunkt der Explosion befand sich der 24-Jährige im Obergeschoss. Er kletterte auf das Dach und stürzte anschließend auf die Terrasse. Anwohner kümmerten sich um den
schwerstverletzten Sunderaner. Der Mann wurde mit einem
Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik geflogen. Die drei Anwohner
wurden mit leichten Rauchgasvergiftungen durch den Rettungsdienst
behandelt. Der Grund der Explosion ist derzeit nicht bekannt. Die
weiteren Ermittlungen dauern an.

Kind in den Magen geboxt – Bundespolizei sucht couragierten Zeugen!

Altena – Werdohl – Neuenrad – Am 11. September wurde ein
10-Jähriger von einem bislang unbekannten Mann in einem Zug
angegriffen und verletzt. Ein Reisender zeigte damals Zivilcourage.
Die Bundespolizei sucht nun diesen Zeugen.

Der 10-Jährige aus Neuenrade nutzte am September gegen 13:05 Uhr
die Regionalbahn 91 (Abellio) von Altena in Richtung Werdohl. Zu
diesem Zeitpunkt herrschte im Zug bereits reges Gedränge. Während des
Einstiegsvorgang am Bahnhof in Altena, „rempelte“ der Junge,
unbeabsichtigt, einen sitzenden Mann an.

Dieser soll nach Zeugenaussagen sofort sehr aufgebracht reagiert,
den 10-Jährigen gestoßen und ihn anschließend in den Magen geschlagen
haben. Zudem hätte der Unbekannte den Jungen noch beleidigt.

Ein unbeteiligter Reisender der auf die Situation aufmerksam
geworden war, forderte den Angreifer auf, von dem Kind abzulassen,
was dieser auch tat. Gegen den unbekannten Tatverdächtigen wurde ein
Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Körperverletzung
eingeleitet. Von dem Tatverdächtigen konnte ein Videoprint aus dem
Inneren des Zuges gefertigt werden, was nun Gegenstand der weiteren
Ermittlungen ist.

Die Dortmunder Bundespolizei bittet Zeugen, insbesondere den circa
50 – 60 Jahre alten Reisenden, sich mit der Bundespolizei unter der
kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 in Verbindung zu setzen.

A1: Engpass zwischen Schwerte und Dortmund/Unna

(straßen.nrw). Auf der A1 steht dem Verkehr voraussichtlich noch bis Donnerstagmittag (13.9.) zwischen der Anschlussstelle Schwerte und dem Kreuz Dortmund/Unna in Fahrtrichtung Bremen nur einer von drei Fahrstreifen zur Verfügung. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift repariert dort im Baustellenbereich einen Fahrbahnschaden.

Dazu muss zunächst der Schadstellenbereich ausgeschachtet und verfüllt werden. Anschließend wird neu asphaltiert, und der Asphalt muss dann noch auskühlen.

Ruhrgebiet soll innovativste Bildungs- und Wissensregion Deutschlands werden

Das Ruhrgebiet soll zur innovativsten Bildungs- und Wissensregion Deutschlands aufsteigen, in der alle Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft die gleichen Chancen haben. Dies ist das Ziel der neuen Initiative, die der Regionalverband Ruhr, RuhrFutur und die TalentMetropole Ruhr heute in Essen vorgestellt haben. Zum Auftakt bringt der Kongress ZukunftsBildung Ruhr 2018 am 20. und 21. September mehr als 600 Fachleute aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik in der Philharmonie Essen zusammen. Der öffentliche Kongress steht im Mittelpunkt der TalentTage Ruhr 2018, die vom 19. bis 29. September gleichzeitig in 27 Städten innovative Angebote der Nachwuchsförderung präsentieren.

Kongress ZukunftsBildung Ruhr
Sie wollen die Bildungschancen von jungen Menschen im Ruhrgebiet verbessern (von links): Ulrike Sommer, Oliver Weimann, Bärbel Bergerhoff-Wodopia und Karola Geiß-Netthöfel

„Das Ruhrgebiet ist eine Chancenregion mit einem enormen Potenzial an Talenten“, sagt Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Vorstandsmitglied der RAG-Stiftung und Bildungsbeauftragte des Initiativkreises Ruhr, dessen Leitprojekt die TalentMetropole Ruhr ist. „Die TalentTage Ruhr als bundesweit einzigartiger Bildungsmarathon sowie die Partnerschaft mit dem Regionalverband Ruhr und RuhrFutur sind beste Beispiele dafür, wie sich dieses Potenzial im Schulterschluss aller wesentlichen Akteure heben lässt.“

„In der Metropole Ruhr wird Bildung mehr und mehr zum Motor für regionale Entwicklung“, sagt Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr. „Die vielen guten Beispiele aus der Praxis dürfen nicht modellhaft bleiben, sondern müssen in die Breite getragen werden. Unsere gemeinsame Initiative will sichtbar machen, vernetzen und Allianzen schmieden, um die Bildungs- und Wissensregion weiter zu stärken.“

„Wir können Kooperation“, sagt Ulrike Sommer, Geschäftsführerin der RuhrFutur gGmbH. „Zusammenarbeit von unterschiedlichen Bildungsakteuren zu stiften, zu unterstützen und zu begleiten: Dies ist Teil der DNA von RuhrFutur. Wir wirken gemeinsam mit unseren Partnern für eine Region, die, wie keine andere, jedem Kind und jedem Jugendlichen faire Bildungschancen eröffnet und Aufstieg durch Bildung ermöglicht.“

„11 Tage für Talente“ in jeder zweiten Stadt des Ruhrgebiets RVR und RuhrFutur zählen zu den insgesamt 140 Partnern der TalentMetropole Ruhr, die sich im Rahmen der TalentTage Ruhr engagieren. Unter dem Motto „11 Tage für Talente im Ruhrgebiet“ finden die TalentTage Ruhr bereits zum fünften Mal statt. Bei insgesamt rund 200 Veranstaltungen erwartet die TalentMetropole Ruhr etwa 40.000 teilnehmende Kinder, Jugendliche, Studierende, Eltern, Lehrer und weitere Bildungsexperten – so viele wie noch nie. Initiativen, Hochschulen, Unternehmen, Kommunen, Kammern und Vereine zeigen, wo Talente zu finden sind und wie Nachwuchsförderung dank individueller Bildungsangebote gelingt.

Das Angebot umfasst unter anderem Bewerbertrainings, Messen zu Ausbildung und Studium, Tage der offenen Tür, Workshops zur Selbstbehauptung von Kindern oder Coachings für Eltern. Weitere Höhepunkte sind die Verleihung des TalentAward Ruhr für erfolgreiche Projekte in der Nachwuchsförderung am 20. September sowie die WissensNacht Ruhr des RVR am 28. September.

Erstmals im Programm ist die startupweek:RUHR. Die größte dezentrale Veranstaltungsreihe von und für digitale Startups im Ruhrgebiet wird koordiniert vom ruhr:HUB, der zentralen Anlaufstelle für digitale Wirtschaft in der Region. „Die Gründerszene im Ruhrgebiet wächst dynamisch“, sagt Oliver Weimann, Geschäftsführer des ruhr:HUB. „Die startupweek:RUHR führt junge, motivierte Menschen aus Schule und Studium mit spannenden Angeboten an das Thema Gründung heran.“

LKW fährt auf Schulbus auf: 11 Kinder verletzt

 

Wilnsdorf | Am Dienstagnachmittag gegen 14.40 Uhr ereignete
sich in Wilnsdorf-Niederdielfen im Bereich einer Haltestelle an der
Siegener Straße ein folgenschwerer Auffahrunfall.

Aus noch ungeklärten Gründen war dort ein LKW auf einen voll
besetzten Schulbus aufgefahren.

Bei dem Unfallgeschehen wurden nach bisherigen Erkenntnissen der
Polizei insgesamt 11 Schulkinder leicht verletzt. Auch der 48-jährige
LKW-Fahrer trug leichte Verletzungen davon.

Die verletzten Kinder wurden mit Rettungswagen in umliegende
Krankenhäuser transportiert. Die Feuerwehr löste einen sogenannten
„Massenanfall von Verletzten“ aus und war mit zahlreichen Rettungs-
und Einsatzkräften vor Ort. Die Polizei war mit sechs Streifenwagen
vor Ort.

Die Unfallstelle im Bereich der Siegener Straße wurde wegen der
notwendigen Einsatzmaßnahmen gesperrt. Der betroffene Verkehr wurde
um- bzw. abgeleitet.

Seitens des betroffenen Busunternehmens wurde ein Ersatzbus
bereitgestellt.

Beamte des Siegener Verkehrskommissariats sind vor Ort und
rekonstruieren jetzt das genaue Unfallgeschehen, bei dem nach erster
Schätzung der Polizei ein Sachschaden von mehreren tausend Euro
entstand.

Fünf Verletzte – Kleinwagen fährt in Schülergruppe

Fröndenberg | Am Montag sind vier Schüler
und die Fahrerin eines Kleinwagen bei einem Verkehrsunfall verletzt
worden. Gegen 13.00 Uhr befanden sich die vier 14-jährigen Schüler
aus Menden und Fröndenberg auf der Sümbergstraße auf dem Weg zur
nahen Gesamtschule. Zur gleichen Zeit befuhr eine 84-jährige
Fröndenbergerin mit ihrem Nissan die Sümbergstraße in dieselbe
Richtung. Aus bisher unbekannter Ursache kommt sie vor der Linkskurve
in Richtung Menricusstraße von der Fahrbahn ab und erfasst die vier
Jugendlichen. Zwei der Schüler wurden leicht, die anderen schwer
verletzt. Lebensgefahr bestand nicht. Die Verletzten wurden zur
Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Ein Rettungshubschrauber war
ebenfalls eingesetzt. Die Fahrerin des Unfallfahrzeugs musste
ebenfalls mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht werden. Die
Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

A1: Nächtliche Verkehrsbehinderungen in Richtung Dortmund zwischen Schwerte und Dortmund/Unna

(straßen.nrw). Montagnacht (10./11.9.) und Dienstagnacht (11./12.9.) jeweils von 21 bis 5.30 Uhr steht auf der A1 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen der Anschlussstelle Schwerte und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Auch der Rastplatz Lichtendorf ist in diesen Zeiten gesperrt. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm muss dort dringende Fahrbahnschäden beseitigen und investiert dafür 20.000 Euro aus Bundesmitteln.

A45: Engpass im Kreuz Hagen in Richtung Frankfurt

(straßen.nrw). Von Samstagabend (8.9.) um 18 Uhr bis Montagmorgen (10.9.) um 5 Uhr steht auf der A45 im Autobahnkreuz Hagen in Richtung Frankfurt nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen, Projektgruppe A45, muss im Zuge des Neubaus der Lennetalbrücke dort den Fahrbahnübergang einer Behelfsbrücke reparieren. Die Übergänge zwischen Fahrbahn und Brücke sind Metallkonstruktionen, die das Ausdehnen der Brücke je nach Umgebungstemperatur und Belastung sicher gewährleisten müssen.

Feuerwehren in NRW beteiligen sich am landesweiten Warntag

Erstmalig findet am 6. September 2018 der „Warntag NRW“ statt, bei dem landesweit alle vorhandenen Warnmittel erprobt werden. Um 10 Uhr werden landesweit alle Sirenen heulen und zeitgleich wird es Lautsprecherdurchsagen aus Warnfahrzeugen geben. Zudem wird auch die Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) mit einer Probewarnmeldung aktiviert. Ziel des landesweiten „Warntags NRW“ ist es, den Bürgerinnen und Bürgern in Nordrhein-Westfalen zu veranschaulichen, welche Warnmittel es gibt, was sie bedeuten und wie man im Ernstfall richtig reagiert. Dieser Warntag ist eine Initiative des Ministeriums des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen.

moderneHochleistungssirene.jpg

Die Feuerwehren in NRW beteiligen sich aus Überzeugung am landesweiten Warntag. „Es ist uns wichtig, dass die Menschen die Bedeutung der unterschiedlichen Warnsignale der Sirenen kennen – nämlich Warnung, Entwarnung, Probealarm bzw. Alarmsignal nur für die Feuerwehr“, fasst Rolf-Erich Rehm, Vorsitzender des Fachausschusses Katastrophenschutz des Verbandes der Feuerwehren in NRW, zusammen. „Wenn die Menschen wissen, was ein Sirenensignal bedeutet, können wir die Menschen viel besser erreichen mit gefahrenbedingten Informationen.“

Neben den Sirenen und Lautsprecherfahrzeugen steht den Katastrophenschutzbehörden auch die Warn-App „NINA“ des Bundes zur Verfügung. Alle Smartphone-Nutzer können sich „NINA“ auf ihr Handy laden und die für sie relevanten Warnbereiche aktivieren. Rolf-Erich Rehm: „Das System NINA hat sich inzwischen bewährt. Wir freuen uns über alle Menschen, die die Zahl die NINA-Nutzer erhöhen und mitmachen.“

Das Thema Warnung soll somit wieder mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden, damit die Menschen sich selbst und anderen in Gefahrensituationen helfen können. Damit die richtige Reaktion im Ernstfall immer präsent ist, wird der „Warntag NRW“ von nun an jährlich am ersten Donnerstag im September stattfinden. Weitere Informationen zum Warntag sind im Internet zu finden unter www.warnung.nrw .

A45: Baugrunderkundungen bei Siegen-Eisern

(straßen.nrw). Zur Durchführung von Baugrunderkundungen verengt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen auf der A45 im Bereich der Hangbrücke Eisern die rechte Fahrspur in Fahrtrichtung Dortmund auf 3,25 Meter. In Fahrrichtung Frankfurt wird die vorhandene bauseitige Verkehrsführung in Richtung Norden verlängert und um Absicherungen in der Anschlussstelle Siegen-Süd ergänzt. Diese Arbeiten finden in der Nacht von Sonntag (9.9.) auf Montag (10.9.) statt.

Die Erkundungsarbeiten starten dann am Montag (10.9.) und dauern bis Ende Oktober 2018. Diese Baugrunduntersuchungen dienen der Vorbereitung und Bauwerksplanung des Ersatzneubaues der Hangbrücke Eisern. Dem Verkehrsteilnehmer stehen dort nach wie vor jeweils zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung.

LKW-Fahrer stirbt auf der A2 – BAB weiterhin gesperrt

Am heutigen Tag, 3.9., kam es auf der A2 zu einem schweren Unfall mit vier Lkw. Eine Person verstarb noch an der Unfallstelle.

Gegen 15.45 Uhr befand sich ein Lkw-Fahrer (Personalien bis dato
nicht bekannt) auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover. Zwischen
Anschlussstelle Dortmund-Nordost und Kamen / Bergkamen übersah er
augenscheinlich ein Stauende und fuhr auf einen langsam rollenden
Sattelzug auf. Durch die Kollision wurde der Lkw auf zwei weitere
Sattelzüge und einen Kleinlaster geschoben.

Der auffahrende Lkw-Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt.
Er verstarb noch an der Unfallstelle.

In den weiteren Sattelzügen befanden sich ein 60-jähriger Mann aus
Sachsen-Anhalt (leicht verletzt) und ein 50-jähriger Mann aus
Rumänien (unverletzt). Der Fahrer des Kleinlasters (43-Jahre aus
Rumänien) verletzte sich ebenfalls leicht.

Der Lkw des Verstorbenen hatte circa 150 Schweine geladen. Sie
wurden vor Ort umgeladen. Aktuell ist die Richtungsfahrbahn Hannover
komplett gesperrt. Die Dauer der Sperrung ist aktuell nicht bekannt
und wird sich bis in die späten Abendstunden bzw. Nacht hinziehen.
Bitte beachten Sie die aktuellen Verkehrshinweise.

Unfall auf der Autobahn – 9 verletzte Personen

Bei einem Unfall auf der A 43 in Fahrtrichtung Münster am
Sonntagabend (2. September) verletzten sich insgesamt neun Personen.

Zur Unfallzeit fuhr ein 26-jähriger Wittener mit seinem Pkw VW
Golf auf dem linken Fahrstreifen der Autobahn. Zeugenangaben zufolge
soll der Fahrer eines VW Touran, ein 43-jähriger Dortmunder,
plötzlich vom rechten auf den linken Fahrstreifen gewechselt sein. Es
kam zum Zusammenstoß, bei dem alle Insassen der beiden Autos verletzt
wurden.

Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf ca. 17.000,- Euro.

Die A 43 war in Fahrtrichtung Münster gute 1 ½ Stunden, bis um
kurz nach Mitternacht, gesperrt.

Kradfahrer lebensgefährlich verletzt

Meinerzhagen – Eine 69-jährige Autofahrerin aus Meinerzhagen befuhr heute, gegen 9.30 Uhr, die L539 von Valbert in Richtung Meinerzhagen.

Unfall-Valbert-1.jpg

An der Einmündung Ebbestraße / L707 wollte sie Richtung Herscheid abbiegen. Dabei übersah sie einen entgegenkommenden 55-jährigen Kradfahrer aus Gummersbach. Es kam zum Zusammenstoß. Der Kradfahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber nach Bochum Bergmannsheil ausgeflogen werden. Die 69-Jährige wurde mit einem Rettungswagen schwer verletzt ins Krankenhaus nach Olpe gebracht. Beide Straßen waren für die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt. Es entstanden rund 15.000 Euro Sachschaden.

Motorradfahrer nach Sturz schwerverletzt

 

Schmallenberg | Eine Gruppe von acht Motorradfahrern befuhr
am Freitagnachmittag (31.08.2018, gegen 15:00 Uhr) die L742 vom
„Kleinen Bildchen“ in Fahrtrichtung Rehsiepen. In einer Rechtskurve
auf der abschüssigen Landstraße kam ein 41jähriger Motorradfahrer aus
Paderborn aus bislang unbekannter Ursache zu Fall. Der Mann prallte
mit dem Oberkörper gegen die Schutzplanke und zog sich schwere
Verletzungen zu. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein
Krankenhaus geflogen. (Kri)

A 45 bei Hagen – zwei Verletzte

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwoch gegen 23 Uhr auf der
A 45 bei Hagen sind zwei Menschen leicht verletzt worden. Nach einem
Überholvorgang kam ein Auto von der Fahrbahn ab und überschlug sich.

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr ein 38-Jähriger aus Hemer mit
seinem Audi auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Dortmund. Kurz
hinter der Anschlussstelle Hagen-Süd überholte er mehrere Fahrzeuge
und verlor dann aus bislang ungeklärter Ursache auf der regennassen
Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto. Der Audi kam nach rechts ab
und überschlug sich im Bereich der Böschung.

Der 38-Jährige und sein ebenfalls aus Hemer stammender Beifahrer
verletzten sich leicht. Rettungswagen brachten beide zur ambulanten
Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 15.000
Euro.

Schlau machen beim NRW-Tag

Das Ministerium für Schule und Bildung präsentiert die Lehrerkampagne in Essen

Am Wochenende feiert das Land Nordrhein-Westfalen seinen 72. Geburtstag in Essen. Mit dabei: Das Ministerium für Schule und Bildung (MSB), das unter dem Motto „Schlau machen – Lehrer werden“ Jugendliche und ihre Familien dazu einlädt, sich über ihre berufliche Zukunft in Nordrhein-Westfalen zu informieren.

Im Mittelpunkt des Auftritts steht die aktuelle Werbekampagne, die dazu aufruft, Lehrer oder Lehrerin in NRW zu werden. „In unseren Schulen sollen unsere Kinder und Jugendlichen beste Bildung bekommen. Dafür brauchen wir ausreichend Lehrerinnen und Lehrer, die die Talente unserer Schülerinnen und Schüler fördern und sie fit machen für die Zukunft“, sagt Ministerin Yvonne Gebauer zur großen Bedeutung des Lehrerberufs, der in Essen auf dem NRW-Tag besondere Aufmerksamkeit erfährt.

Ganz im Sinne des familienfreundlichen Bürgerfestes setzt die Präsentation im MSB-Zelt auf eine Kombination aus Informationen, Beratung, Give-Aways und Mitmach-Aktionen. So können zum Beispiel Familien mit kleinen Kindern Sonnenkäppchen basteln. Ein großformatiges Holzpuzzle mit Schlagworten zu schulpolitischen Kernthemen bietet Anknüpfungspunkte für (Beratungs-)Gespräche. Zusätzlich wird ein Aktionskünstler mit Ballonskulpturen in NRW-Farben für Aufmerksamkeit sorgen.

Das Zelt des MSB ist auf der sogenannten „Landesmeile“ der nordrhein-westfälischen Landesregierung in der Essener Innenstadt vertreten. In dem Gebiet vom Burgplatz über die Kettwiger Straße und den Kardinal-Hengsbach-Platz bis zum Domhof stellen sich die Ministerien des Landes am Samstag, 01.09.2018, von 10.00 bis 19.00 Uhr und am Sonntag, 02.09.2018, von 11.00 bis 18.00 Uhr vor. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben an den Ständen spannende Einblicke in ihren Arbeitsalltag und stehen gerne für Fragen zur Verfügung. Abgerundet wird die NRW-Ministerien-Meile durch eine Bühne, auf der an zwei Tagen ein abwechslungsreiches Programm geboten wird.

Weitere Informationen zum NRW-Tag in Essen unter http://url.nrw/NRW-Tag2018.

Öffentliche Auslegung: Regionalplan Ruhr und Handlungsprogramm

Stadt Hagen | Die Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr (RVR) hat am 6. Juli beschlossen, den Regionalplan Ruhr zu erarbeiten und die Öffentlichkeit sowie die in ihren Belangen berührten öffentlichen Stellen zu beteiligen. Für die Bürgerinnen und Bürger besteht bis einschließlich 27. Februar 2019 die Möglichkeit, sowohl den Regionalplan, als auch das Handlungsprogramm beim Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung der Stadt Hagen in der Rathausstraße 11, Raum D.208a, einzusehen und Anregungen vorzubringen.

Mit der Aufstellung des Regionalplans Ruhr werden die für das Verbandsgebiet geltenden Regionalpläne für die Regierungsbezirke Arnsberg, Düsseldorf und Münster und der Regionale Flächennutzungsplan der Planungsgemeinschaft Städteregion Ruhr abgelöst. Zum Verbandsgebiet gehören die kreisfreien Städte Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen sowie die Kreise Recklinghausen, Unna, Wesel und der Ennepe-Ruhr-Kreis.

Der Regionalplan als einheitlicher, flächendeckender und fachübergreifender Plan berücksichtigt veränderte Rahmenbedingungen der Raumentwicklung wie den demographischen Wandel, den Struktur- und Klimawandel sowie die Chancengleichheit.
Zeitgleich zum formellen Beteiligungsverfahren für den Regionalplan haben alle Bürgerinnen und Bürger sowie öffentlichen Stellen auf Beschluss der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr die Gelegenheit, Hinweise zum Entwurf des informellen Handlungsprogramms zu geben. Während im Regionalplan die Fragen nach dem Was, Wo und der Quantität im Mittelpunkt stehen, behandelt das Handlungsprogramm das Wie, Wer und die Qualität für die Themen Wohnen, Einzelhandel, Wirtschaft, Mobilität, Freiraum- und Landschaftsentwicklung, Tourismus und Freizeit, Kulturlandschaften sowie Klimaschutz und Klimaanpassung. Wichtige Handlungsfelder wie Bildung und Wissenschaft sowie Regional Governance und Netzwerkmanagement komplettieren das Handlungsprogramm.

Schulbeginn 2018 – Polizei gibt Tipps!

Dortmund | Für die Schülerinnen und Schüler in NRW beginnt am Mittwoch (29.

August) das neue Schuljahr. Die I-Männchen starten einen Tag später.
Für die Jüngsten unter den Schulstarten ist dies der Anfang eines
neuen Lebensabschnitts – gleichzeitig sind dadurch morgens und
nachmittags wieder mehr Kinder auf den Straßen in Dortmund und Lünen
unterwegs.

Seien Sie daher als erfahrener Verkehrsteilnehmer besonders
wachsam und nehmen Sie Rücksicht! Gerade die Jüngsten können
Geschwindigkeiten und Abstände noch nicht richtig einschätzen. Manche
Umwelteinflüsse sind ihnen noch fremd und können sie ablenken.
Möglicherweise laufen sie einfach auf die Straße, ohne vorher
geschaut zu haben.

Im Jahr 2017 kam es zu 29 „Schulwegunfällen“, 23 davon in Dortmund
und sechs in Lünen. Im Jahr 2016 waren es 36 solcher Unfälle.

Die Dortmunder Polizei hat auch in diesem Jahr zu Schulbeginn
Aktionen im Rahmen der Verkehrsunfallprävention sowie diverse
Kontrollmaßnahmen geplant. Denn ein sicherer Schulweg ist von
besonderer Bedeutung und jeder bei einem Verkehrsunfall verletzte
Mensch – egal ob jung oder alt – ist einer zu viel!

Bitte beachten Sie daher auch als Eltern junger Schülerinnen und
Schüler folgende Tipps:

– Beachten Sie, dass Ihr Kind aufgrund der geringen Körpergröße
eine ganz andere Perspektive hat und erklären Sie daher betont
„kindgerecht“.

– Üben Sie vor allem das richtige Überqueren der Fahrbahn: Auch
wenn die Ampel „grün“ zeigt, sollten Kinder nicht einfach
loslaufen. Der vorherige Blick nach links und rechts ist
wichtig!

– Achten Sie darauf, dass Ihr Kind auch bei Dunkelheit gut
sichtbar ist. Reflektoren an Kleidung und Schultasche sind hier
sinnvoll.

– Schnallen Sie Ihr Kind an beziehungsweise sichern Sie es
richtig, wenn Sie es mit dem Auto zur Schule bringen oder von
dort abholen.

– Beachten Sie Halteverbote im Eingangsbereich von Schulen, damit
die Schüler nicht durch den „Bringverkehr“ der Eltern gefährdet
werden!

Mehrere Männer durch SEK festgenommen

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen |Die Dienststelle zur Bekämpfung der Organisierten
Kriminalität (KK 22) des PP Hagen ermittelt in Zusammenarbeit mit der
Abteilung zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität der
Staatsanwaltschaft Hagen gegen eine albanisch-kosovarische
Tätergruppe wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls. Die
Personen stehen im Verdacht, im gesamten Bundesgebiet
Geldausgabeautomaten, welche in Hotels, Einkaufszentren und ähnlichen
Orten aufgestellt sind, aufgebrochen zu haben. Ausgangspunkt der
Ermittlungen ist dabei eine Tat im März 2018 in einem Hotel in Hagen,
bei der bislang nicht identifizierte Täter 48.000 EUR Bargeld
erbeutet und darüberhinaus ein Sachschaden von 12000 EUR verursacht
haben. Durch laufende Ermittlungen konnten mehrere Tatverdächtige
identifiziert werden, die zu der Tätergruppierung gehören. Die
Geldausgabeautomaten werden in Einkaufszentren, Diskotheken und
vergleichbaren Tatörtlichkeiten ausgespäht. Mit einem Abstand von
mehreren Wochen erfolgen dann des Nachts die Einbrüche, an denen vier
bis fünf Täter beteiligt sind. Zwei Tatverdächtige, 41 bzw. 42 Jahre
alt, welche aus dem Kosovo stammen, konnten am Vormittag des
21.08.2018 durch Sondereinsatzkräfte der Polizei in ihren Wohnungen
in Hagen festgenommen werden. Ein mutmaßliches Tatfahrzeug wurde
sichergestellt. Am Nachmittag desselben Tages konnte ein weiterer
Tatverdächtiger, ein 39 Jahre alter Kosovoalbaner, in Wuppertal
festgenommen werden. Dieser führte total gefälschte Ausweisdokumente
mit sich, konnte aber mittlerweile identifiziert werden. Die
Festgenommenen werden heute dem Haftrichter des Amtsgerichts Hagen
vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an.

Reifenplatzer: Geldtransporter schleudert und überschlägt sich – vier Verletzte

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Auf der A 44 hat sich am Donnerstagabend ein Verkehrsunfall ereignet, an dem unter anderem ein Geldtransporter beteiligt war. Vier Personen wurden dabei verletzt.

Ersten Zeugenangaben zufolge befuhr ein 33-jähriger Dortmunder zum
Unfallzeitpunkt gegen 18.05 Uhr mit einem Geldtransporter den linken
Fahrstreifen in Richtung Dortmund. In Höhe der Anschlussstelle
Werl-Süd verlor er – möglicherweise aufgrund eines Reifenplatzers –
die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte nach rechts. Auf der
dortigen Einfädelungsspur der Anschlussstelle prallte er gegen den
Wagen einer 32-Jährigen aus Gelsenkirchen, der daraufhin nach links
geschleudert wurde. Dort prallte ihr Auto gegen das eines 47-jährigen
Niederländers, der den rechten Fahrstreifen der A 44 befuhr. Der
Geldtransporter geriet schließlich in den Grünbereich, überschlug
sich dort und kam auf den Rädern wieder zum Stehen.

Bei dem Unfall wurden der 33-Jährige und sein 51-jähriger
Beifahrer aus Herne schwer verletzt. Die 32-Jährige sowie ihr
36-jähriger Beifahrer (ebenfalls aus Gelsenkirchen) wurden leicht
verletzt. Auch ein in diesem Auto befindlicher Hund trug Verletzungen
davon. Rettungswagen brachten alle vier Personen in umliegende
Krankenhäuser.

Die A 44 musste an der Unfallstelle bis ca. 19.40 Uhr gesperrt
werden. Nachdem zunächst ein Fahrstreifen freigegeben werden konnte,
war die Sperrung gegen 20.30 Uhr dann komplett aufgehoben.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 80.000
Euro.

Brücken: Straßen.NRW setzt auf systematische Kontrollen

(straßen.nrw). Rund 80 Ingenieure und Techniker haben bei Straßen.NRW die Brücken des Landes dauerhaft im Blick. Unterstützt werden diese Männer und Frauen von Ingenieurbüros, die mit einem Auftragsvolumen von bis zu 1,5 Millionen Euro im Jahr für den Landesbetrieb Brückenprüfungen übernehmen. „Wir haben ein engmaschiges Netz von Kontrollen und können so immer reagieren“, sagt Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin von Straßen.NRW, und betont, dass sich Verkehrsteilnehmer auf den Straßen und Brücken im Land sicher fühlen können.

Straßen.NRW betreut rund 10.000 Brücken in Nordrhein-Westfalen an den Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen. Die meisten wurden in den 1960er und 1970er Jahren gebaut. Einer Zeit, in der mit einer weit geringeren Verkehrsbelastung geplant wurde. Heute rollt auf diesen Brücken ein Vielfaches an PKW- und LKW-Verkehr. Hinzu kommt, dass die Achslasten der LKW gestiegen sind. Gingen Brückenbauer damals von 24 Tonnen Gesamtgewicht aus, sind heute 44 Tonnen die Regel. Belastungen, die den Brücken an die Substanz gehen.

Für Straßen.NRW bedeutet das, dass die Brücken stetig geprüft und überwacht werden müssen. Und das geschieht mit System. Jede Brücke wird gemäß DIN 1076 regelmäßig und systematisch überprüft und überwacht:

* Alle sechs Jahre wird eine umfassende Hauptprüfung durchgeführt. Dabei werden alle – auch die schwer zugänglichen Bauwerksteile – in den Blick genommen. Jedes Bauteil der Brücke muss „handnah“ geprüft werden. Das bedeutet, dass der Brücken-Check vor allem bei sehr hohen Brücken nur mit Hilfe von Gerüsten, Hubarbeitsbühnen oder Brückenuntersichtgeräten erfolgen kann. Abdeckungen von Bauwerksteilen, z. B. Schutzhauben bei Seilen, Lagermanschetten, Schutzhüllen oder Schachtabdeckungen müssen geöffnet werden, damit auch dort mögliche Schäden entdeckt werden können. Bei Brückenkonstruktionen mit Hohlkästen findet eine Prüfung von außen und im Inneren der Brücke statt.

* Drei Jahre nach der Hauptprüfung folgt die sogenannte Einfache Prüfung durch eine der Straßen.NRW-Niederlassungen. Die Einfache Prüfung wird in der Regel als intensive, erweiterte Sichtprüfung durchgeführt. Geprüft werden auch Funktionsteile (z.B. Lager, Gelenke, Übergangskonstruktionen) sowie Verankerungen von Bauteilen, z.B. Lärmschutzwände oder Leitungen. Auch die Fundamente werden begutachtet, um mögliche Auskolkungen (örtliche Vertiefung am Grund eines Gewässers, verursacht durch Erosion) zu finden.

* In den Jahren ohne Prüfung führt die jeweils zuständige Autobahn- oder Straßenmeisterei eine ausführliche Besichtigung durch.

* Zusätzlich erfolgt zweimal im Jahr eine systematische Beobachtung durch sachkundige Straßenwärter der zuständigen Meisterei.

* Bei besonderen Anlässen – zum Beispiel nach schweren Verkehrsunfällen oder nach einem Hochwasser – werden Sonderprüfungen durchgeführt.

* Jeder Schaden oder Mangel wird im „Bauwerksbuch“ elektronisch dokumentiert. Dazu gibt es ein bundesweit einheitliches Verfahren. Das Bauwerksbuch mit den wichtigsten Daten des Bauwerks wird beim Bau der Brücke angelegt und begleitet das Bauwerk bis zu seinem Nutzungsende. Es enthält unter anderem Angaben über die Konstruktion und durchgeführte Prüfungen, über Schäden und deren Instandsetzung.

* Werden Schäden festgestellt, werden sie so schnell wie möglich beseitigt. Die regelmäßige Begutachtung hilft dabei auch, Kosten zu sparen. Denn: Frühzeitig erkannte Schäden, wie Risse oder Roststellen sind kostengünstiger und einfacher zu beseitigen, als mit der Zeit vergrößerte Schäden. Erfahrungsgemäß wird jede Brücke etwa alle 25 bis 30 Jahre, also etwa einmal in jeder Generation, von Grund auf instandgesetzt.

* Besonders hoch beanspruchte Bestandteile einer Brücke, hierzu zählen der Belag, die Fahrbahnübergänge und bei einigen Brücken auch die Lager, müssen im Laufe der Nutzung mehrfach ausgetauscht werden.

Die Inspektion vor Ort ist das eine, die Ingenieure von Straßen.NRW überprüfen die Brücken aber auch rechnerisch. Im Hinblick auf die künftigen Verkehrsentwicklungen wird die Brückenstatik überprüft, d.h. die Brücken werden mit neuen Verkehrslasten und nach aktuellen Normen neu berechnet. Für diese so genannte Nachrechnung hat Straßen.NRW eine eigene Projektgruppe eingerichtet. Anschaulich dargestellt: In den 1960er und 1970er Jahren ist man bei der Planung einer Brücke von einer maximalen Belastung durch ein 3-achsiges Fahrzeug mit einem Gesamtgewicht von 60 Tonnen auf der Hauptfahrbahn, also dem rechten Fahrstreifen, ausgegangen (Brückenklasse 60). Heute legt man ein Modifiziertes Lastmodell mit den aktuellen und zu erwartenden Fahrzeuggewichten zu Grunde, das auch Schwerlastverkehr auf den Überholspuren berücksichtigt.

Nachgerechnet werden Brücken, die bestimmte bauliche Kriterien erfüllen, die eine schlechte Zustandsnote haben oder die auf einer besonders belasteten Strecke liegen. Dazu gehören zum Beispiel Spannbetonbrücken, die vor 1985 gebaut wurden, Stahl- und Stahlverbundbrücken aus dieser Zeit, Brücken mit Stützweiten von mehr als 30 Metern oder auch Brücken, bei denen Bauverfahren gewählt oder Materialien verbaut wurden, die heutigen Standards nicht mehr entsprechen.

Die Autobahnen A1, A2, A3, A4, A30, A40 und A44 gehören zu den hoch belasteten Strecken im Transitland NRW. Auch hier werden die entsprechenden Brücken nachgerechnet. An den Autobahnen in NRW müssen insgesamt 1119 Bauwerke nachgerechnet werden. Etwa die Hälfte ist bislang geschafft, wobei die am stärksten belasteten Brücken oder solche mit einer schlechten Zustandsnote bevorzugt nachgerechnet werden. Von den bislang nachgerechneten Brücken müssen knapp zwei Drittel ersetzt werden.

„Brückenprüfung und auch die Nachrechnung haben für Straßen.NRW eine hohe Priorität“, sagt Elfriede Sauerwein-Braksiek. Eine Konsequenz der systematischen Überprüfung seien allerdings Baustellen oder sogar langfristige Neubauprojekte und damit Einschränkungen beim Verkehr. Sauerwein-Braksiek: „Für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und den Erhalt der Infrastruktur müssen wir bauen.“

„Augen zu und durch…“ – fast filmreif aber bitte nicht nachmachen!

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Siegen | Am späten Donnerstagabend ist ein Auto gegen ein Verkehrsschild an der Freudenberger Straße im Siegener Stadtgebiet gefahren. Der 22-jährige Fahrer und sein 23-jähriger Beifahrer befuhren den Wellersbergtunnel der Freudenberger Straße und wollten nach links in Richtung Innenstadt abbiegen. Der 23-jährige Beifahrer erlaubte sich einen Scherz und hielt dem Fahrer die Augen zu. Durch die plötzliche Blindfahrt steuerte der Fahrer seinen Wagen gegen ein Schild auf einer Verkehrsinsel. Das durch den Aufprall
eingeknickte Verkehrszeichen wurde kurzerhand gerade gebogen. Doch
anstatt die Polizei zu rufen, fuhren sie weiter ohne sich um den
Schaden zu kümmern. Dies beobachtete ein unbeteiligter Zeuge, der die
Polizei verständigte. Die Beamten ermittelten den Fahrer, der unter
Alkoholeinfluss stand und nahmen ihn mit zur Polizeiwache, wo ihm
Blut entnommen wurde. Sein Führerschein wurde einbehalten und ein
Strafverfahren wegen Alkohol am Steuer und Unfallflucht eingeleitet.
Auch gegen den 23-jährigen Beifahrer ermittelt das
Verkehrskommissariat Siegen wegen gefährlichen Eingriffs in den
Straßenverkehr. Der entstandene Gesamtschaden wird auch rund 2300,-
Euro geschätzt.

Zwei Verletzte – Unfall beim Paragliding im Sauerland

Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.

Brilon / Olsberg / Bruchhausen / Bruchhauser  Steine Am Donnerstag Nachmittag, um 16:37 Uhr starteten ein 60-jähriger Pilot aus Willingen, zu einem Paraglider – Flug mit einem 70-jährigen Tandempartner aus Schleswig Holstein. Nach ersten Ermittlungen kam es bei Start zu einem Fehler da man vermutlich nicht durchgelaufen ist, woraufhin der Schirm durchsackte und zunächst in einer Baumkrone hängen blieb. Im weiteren Verlauf löste sich der Schirm aus der Baumkrone und beide Männer stürzten zu Boden. Hierbei erlitt der Pilot leichte und der Passagier schwere Verletzungen. Beide Personen
waren ansprechbar. Der 70-jährige Passagier wurde mittels Rettungshubschrauber nach Dortmund verbracht. Nach ersten Ermittlungen besteht keine Lebensgefahr.