Archiv der Kategorie: NRW

Enkel will 98-jährige Grossmutter erwürgen

Herne | Am Dienstag, gegen 15 Uhr, kam es in Herne zu 
einem versuchten Tötungsdelikt.

Enkel will 98-jährige Grossmutter erwürgen weiterlesen
Advertisements

Internationaler Tourismus im Bauhausjahr 2019

Hagener Impuls als Leuchtturm

Im nächsten Jahr feiert die international bedeutende Bauhaus-Schule ihr 100jähriges Jubiläum. Daher wird es in Hagen neben einer Vielzahl an Ausstellungen und Veranstaltungen auch Tourismus-Angebote und Stadtmarketing-Maßnahmen geben, um auf das kulturelle Erbe der Stadt aufmerksam zu machen:

Internationaler Tourismus im Bauhausjahr 2019 weiterlesen

Politik

Breites Bündnis für die Stichwahl
Mehr Demokratie und Parteien starten Online-Aufruf

http://www.stichwahl.nrw‬ | >>Gegen die Pläne von CDU und FDP, die Stichwahl bei Bürgermeister-, Oberbürgermeister- und Landratswahlen in Nordrhein-Westfalen abzuschaffen, hat die Initiative „Mehr Demokratie“ zusammen mit SPD, Grünen und weiteren Parteien einen Online-Aufruf zur Beibehaltung der Stichwahl gestartet.

Politik weiterlesen

RuhrtalRadweg-Finanzierung für weitere fünf Jahre gesichert

Der RuhrtalRadweg schreibt seine Erfolgsgeschichte fort: Auf der RuhrtalRadweg-Konferenz in Holzwickede zeigte sich, dass alle Kooperationspartner auch nach zwölf Jahren von dem beliebten Flussradweg überzeugt sind. Die Finanzierung konnte zum dritten Mal in Folge für weitere fünf Jahre sichergestellt werden. 23 Kommunen, fünf Kreise und drei Verbände beteiligen sich als Kooperationspartner am RuhrtalRadweg.

RuhrtalRadweg-Finanzierung für weitere fünf Jahre gesichert weiterlesen

Hohenlimburgerin Renate Mäule ist Spitzenkandidatin der ÖDP NRW zur Europawahl

BPT_2018_RenateMaeule-9086_451b353234(Bingen/Münster/Düsseldorf) – Renate Mäule führt die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Nordrhein-Westfalen in den Europawahlkampf. Die stellv. Landesvorsitzende der ÖDP NRW wurde am Wochenende in Bingen vom Aufstellungskongress der ÖDP auf Platz 9 der Bundesliste nominiert. Hohenlimburgerin Renate Mäule ist Spitzenkandidatin der ÖDP NRW zur Europawahl weiterlesen

Frau stirbt bei Wohnhausbrand in Solingen

Feuerwehr HLF
© TV58.de

Heute kam es in Solingen, gegen 13.30 Uhr, zum Brand einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Dabei verstarb eine Person. Anwohner meldeten bei Polizei und Feuerwehr ein lautes Knallgeräusch und anschließend eine Rauchentwicklung aus dem Haus an der Straße Fürker Irlen. Nachdem die Feuerwehr den Brand in der ersten Etage eines Mehrfamilienhauses gelöscht hatte, konnte der Leichnam einer 56-jährigen Frau gefunden werden. Bei drei weiteren Bewohnern des Hauses bestand der Verdacht einer Rauchgasvergiftung und sie mussten vom Rettungsdienst untersucht werden. Die Hintergründe zur Brandursache stehen zur Stunde noch nicht fest. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Brandsachverständiger wird den Brandort besichtigen. (sw)

Verkehrsunfall mit drei beteiligten Lkw auf der A 1 bei Hagen

© Hans Leicher.
Symbolfoto © Hans Leicher.

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwoch gegen 9.50 Uhr auf der A 1 bei Hagen ist ein Lkw-Fahrer schwer verletzt worden.

Ersten Erkenntnissen zufolge war ein 27-Jähriger aus den
Niederlanden mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen in
Richtung Köln unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Hagen-Nord
musste er sein Fahrzeug verkehrsbedingt abbremsen. Ein dahinter
fahrender 58-Jähriger aus Ahlen bremste seinen Sattelzug daraufhin
ebenfalls ab. Der Dritte in der Reihe, ein 32-Jähriger aus Litauen,
erkannte die Situation aus bislang unbekannter Ursache jedoch
offenbar zu spät. Mit seinem Sattelzug fuhr er auf den des Ahleners
auf und schob diesen auf dessen Vordermann.

Die Feuerwehr musste den 32-Jährigen aus seinem Führerhaus
befreien. Ein Rettungswagen brachte ihn zur stationären Behandlung in
ein umliegendes Krankenhaus. Die beiden anderen Fahrer blieben
unverletzt.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die
betroffene Richtungsfahrbahn in Höhe der Unfallstelle komplett
gesperrt werden. Gegen 11.05 Uhr konnte ein Fahrstreifen freigegeben
werden. Die komplette Richtungsfahrbahn war gegen 13.45 Uhr wieder
frei.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 70.000
Euro.

Herbstferien: Ab Freitag rollt der Reiseverkehr

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

(straßen.nrw). Die Straßen.NRW-Verkehrszentrale erwartet einen schnell ansteigenden (Reise-)Verkehr am Freitag (12.10.) ab 14 Uhr, denn dann startet Nordrhein-Westfalen in die Herbstferien. Die Situation wird, so die Prognose, bis gegen 18 Uhr andauern.

Besonders betroffen sind davon die Autobahnen, die in Richtung der Küsten führen, etwa die A1, die A31, die A40, die A57 und die A61.

Auf der A1 ist insbesondere in den Bereichen um Schwerte, Dortmund/Unna, Osnabrück und Bremen mit Stau zu rechnen.

Auf der A3 sind im gesamten Abschnitt zwischen Köln und Oberhausen (beide Fahrtrichtungen) sowie ab dem Ruhrgebiet in Richtung der Niederlande Staus zu erwarten.

Im Großraum Köln muss auf den Autobahnen A1, A3, A4 und A57 mit einer angespannten Verkehrslage gerechnet werden.

Auf der A45 finden neben der Lennetalbrücke (bei Hagen) zwischen Hagen-Süd und Lüdenscheid-Süd in beiden Richtungen Arbeiten statt. Auch auf den Abschnitten Drolshagen bis zum Autobahnkreuz Olpe-Süd sowie von Siegen bis zur Landesgrenze Hessen ist mit Behinderungen zu rechnen.

Weiterhin muss im Wesentlichen auf folgenden Strecken mit Behinderungen gerechnet werden:

– Auf der A61 und der A565 im Bereich Meckenheim kann es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen.
– Auf der A43 im Raum Bochum-Recklinghausen ist mit Behinderungen und einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.
– Auf der A44 ist im Bereich Werl mit Staus zu rechnen.
– Die Sperrung für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen auf der Leverkusener A1-Rheinbrücke dauert an.

Blick zu den Nachbarn

Auch in einigen Provinzen der Niederlande beginnen an diesem Wochenende die Herbstferien. In vielen Bundesländern – u.a. Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz – enden sie.

In den Niederlanden sperrt Rijkswaterstaat die A67 zwischen Zaarderheiken (Nähe Venlo) und der Deutschen Grenze (Anschlussstelle Straelen) in Fahrtrichtung Duisburg von Freitag (12.10.) 21 Uhr bis Montag (15.10.) um 5 Uhr.

Hinweis für Bahnfahrer

Die Deutsche Bahn sperrt in den Herbstferien die Hauptstrecke zwischen Duisburg und Essen. Die Sperrungen gelten von Freitag (12.10.) ab 23 Uhr bis Montag (29.10.) um 4 Uhr.

Der Ferien-Ausblick

– Die A1 wird Freitag (19.10.) ab 22 Uhr bis Montag (22.10.) um 5 Uhr im Bereich des Autobahnkreuzes Leverkusen-West in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt.

– Von Dienstag (16.10.) um 22 Uhr bis Donnerstag (18.10.) um 20 Uhr ist die A3 zwischen den Anschlussstellen Elten und Emmerich in beiden Fahrtrichtungen wegen Brückenbauarbeiten voll gesperrt. Der Verkehr wird ab der Anschlussstelle Elten über die Bedarfsumleitung U4 und ab Emmerich über die Bedarfsumleitung U17 umgeleitet.

Die aktuelle Verkehrslage

Auf der Seite http://www.Verkehr.NRW werden Informationen wie die aktuelle Verkehrslage sowie (auch zukünftige) Baumaßnahmen übersichtlich dargestellt. Über 200 Webcams vermitteln den Nutzern einen „Eindruck wie vor Ort“.

Kameramann schwer verletzt

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Wuppertal | Gestern kam es auf der Hatzfelder Straße in Wuppertal gegen 13:15 Uhr zu einem Polizeieinsatz wegen eines Raubdeliktes. Ein dreiköpfiges Kamerateam eines privaten Fernsehsenders beabsichtigte in einem Autohaus an der Hatzfelder Straße zu filmen. Als Mitarbeiter des Autohändlers das Fernsehteam baten das Gelände zu verlassen, näherten sich zwei maskierte Personen und schlugen nach der Kamera des 50-jährigen Kameramanns. Die Unbekannten drängten das Trio aus dem Autohaus, schlugen gegen die Kamera und auf den 50-Jährigen ein. Auf der Straße entrissen die Täter dem Mann die Videokamera und flüchteten. Die Verletzungen des 50-Jährigen mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Videokamera konnte in der Nähe des Autohauses aufgefunden werden. Die Ermittlungen zu zwei tatverdächtigen Männern (28 und 29 Jahre alt) dauern an. (hm)

Schwerer Verkehrsunfall auf der A 1 bei Gevelsberg

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Bei einem Verkehrsunfall am Montag gegen 12.45 Uhr auf der
A 1 bei Gevelsberg ist ein Autofahrer lebensgefährlich verletzt
worden.

Ersten Erkenntnissen zufolge war ein 40-Jähriger aus Mettmann mit
seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Bremen
unterwegs. Kurz hinter der Anschlussstelle Gevelsberg staute sich der
Verkehr, so dass er sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen
musste. Ein nachfolgender 37-jähriger Autofahrer aus Ammersbek
(Schleswig-Holstein) erkannte dies aus bislang ungeklärter Ursache
offenbar zu spät. Er kollidierte mit dem Heck des Sattelzugs, wodurch
sich sein Auto verkeilte und der 37-Jährige darin eingeklemmt wurde.

Nachdem ihn die Feuerwehr befreit hatte, kam der Mann mit
lebensgefährlichen Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus. Der
40-jährige Fahrer des Sattelzugs wurde leicht verletzt.

Während der Unfallaufnahme, der Bergungsarbeiten sowie der Landung
eines Rettungshubschraubers musste die betroffene Richtungsfahrbahn
in Höhe der Unfallstelle gesperrt werden. Gegen 14.40 Uhr konnte
zunächst ein Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Die komplette
Richtungsfahrbahn war gegen 15.10 Uhr wieder frei.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 61.000
Euro. Durch umherfliegende Trümmerteile wurde dabei auch das Auto
eines 24-Jährigen aus Koblenz beschädigt.

Gaffer filmen Autobrand auf der A 2 – und werden selbst fotografiert

Polizei und Feuerwehr sind am Samstagabend (6. Oktober) gegen 18
Uhr zu einem Pkw-Brand auf der A 2 gerufen worden. Glücklicherweise
wurde dabei niemand verletzt. Was einige Autofahrer wenig
interessierte. Sie interessierten sich eher dafür, – während der
Fahrt – die besten Bilder der Flammen zu ergattern…

20181008_GafferBrandneu.jpg

Das Auto eines Mannes aus Melle (Niedersachsen) war nach ersten
Erkenntnissen möglicherweise aufgrund eines technischen Defektes in
Brand geraten. Trotz der Löscharbeiten der Feuerwehr brannte es auf
dem Seitenstreifen komplett aus.

Während der Arbeiten vor Ort führte die Polizei den Verkehr auf
dem linken Fahrstreifen an der Brandstelle vorbei. Statt zügig
vorbeizufahren, zückten jedoch mehrere unbelehrbare Autofahrer einmal
wieder ihre Smartphones. Ohne Rücksicht auf das Unglück des
Fahrzeughalters und auch auf den nachfolgenden Verkehr wurde
abgebremst und gefilmt.

Die Konsequenz: Die Polizei fotografierte zurück. Den eingesetzten
Beamten gelang es, vier Gaffer fotografisch festzuhalten. Sie
erwarten nun ein Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg.

Unternehmen können Unterstützung bei Ausbildung bekommen

Hagen, 08.10.18. Mit einer Ausbildung können Betriebe einerseits ihren Bedarf an Fachkräften sichern, andererseits ist eine abgeschlossene Berufsausbildung die Grundlage für eine solide Beschäftigung und eine selbstbestimmte Lebensführung.
Um die Ausbildungssituation für junge Menschen zu verbessern, fördert das Land NRW seit dem 1. September 2018 – mit einem Zuschuss aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds – das neue Ausbildungsprogramm NRW. Ziel ist es, in den Ausbildungsjahren 2018/19 bis 2021/22 jeweils rund 1.000 zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen.

Auch Unternehmen in der Stadt Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis können jetzt von dem Programm profitieren. Als Voraussetzung für eine Teilnahme müssen sie bereit sein, zusätzliche Ausbildungsplätze anzubieten. Bei Vorliegen aller Voraussetzungen gewährt ihnen das Land einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung in Höhe von 400 Euro pro Monat (bei Vollzeit-Ausbildung) für maximal 24 Monate. Mit den zusätzlichen Ausbildungsstellen sollen gezielt die Jugendlichen einen Zugang zum Ausbildungsmarkt bekommen, die aufgrund von Vermittlungshemmnissen sonst weniger Chancen auf eine Ausbildung haben.

Zertifizierte und für das Programm zugelassene Träger unterstützen Betriebe bei der Ausbildung und geben den teilnehmenden Jugendlichen individuelle Hilfestellungen. Einzelheiten zum „Ausbildungsprogramm NRW“ wurden den regionalen Arbeitsmarktakteuren bei der offiziellen Kick-off-Veranstaltung am 30. August bei den Kolping-Bildungszentren Ruhr gem. GmbH in Wetter vorgestellt.

Unternehmen aus Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis, die sich am „Ausbildungsprogramm NRW“ beteiligen möchten, können sich jetzt wenden an:

  • Ennepe-Ruhr-Kreis: Kolping-Bildungszentren Ruhr gem. GmbH
  • Hagen: Evangelische Jugendhilfe Iserlohn-Hagen gGmbH

Ansprechpartner für die Presse: Volker Steinecke, 02331 / 48878-29, steinecke@agenturmark.de.

Aus dem Fenster gestürzt – Fünf Monate altes Mädchen verstirbt im Krankenhaus

Symbolbild Rettungsdienst © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungsdienst © Hans Leicher.

Herne | Am Freitag, gegen 22.35 Uhr, wurden der Rettungsdienst und die Polizei zu dem Wohnheim an der Ackerstraße in
Wanne gerufen.

Dort war ein kleines Mädchen (5 Monate) aus einem Fenster im
zweiten Obergeschoss gestürzt.

Noch vor Ort wurde das schwer verletzte Kind von einem Notarzt
reanimiert und zusammen mit seiner aus Eritrea stammenden Mutter in
ein Gelsenkirchener Krankenhaus gebracht.

Dort ist das Mädchen leider am 6. Oktober, gegen 2.40 Uhr, an den
Folgen der schweren Verletzungen verstorben.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zur Klärung des
Unfallgeschehens dauern im  Bochumer Polizeipräsidium zurzeit noch
an.

50.000 demonstrieren am Hambacher Wald für schnellen Kohleausstieg

Gemeinsame Pressemitteilung von Initiative Buirer für Buir, BUND, Campact, Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands

GP0STSJDD_Medium_res.jpg

50.000 Menschen demonstrieren heute am Hambacher Wald friedlich für einen schnellen Kohleausstieg und gegen die Zerstörung des Waldes. Es ist die bislang größte Anti-Kohle-Demonstration im Rheinischen Revier. Wegen Staus und Überlastung der Bahn kam es zu Verzögerungen bei der Anreise. Noch bis zum späten Nachmittag werden tausende Menschen am Wald ankommen.

Die Veranstalter der Großdemonstration, die Initiative Buirer für Buir, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Greenpeace und die NaturFreunde Deutschlands, forderten gemeinsam mit den Teilnehmern von der Bundesregierung einen zügigen Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohle und von dem Energiekonzern RWE einen Komplettverzicht auf die geplante Rodung des Hambacher Waldes. Noch gestern musste das Demo-Bündnis die Genehmigung für die Kundgebung mit einem Eilantrag gerichtlich einklagen.

Die Demonstration verlief wie die überwiegende Mehrheit der Proteste rund um den Hambacher Wald friedlich, viele Familien mit Kindern waren gekommen. Bekannte Künstler wie die Band Revolverheld unterstützten die Großdemonstration.

Auch online sprechen sich immer mehr Menschen für entschlossenen Klimaschutz und gegen die Abholzung des Waldes aus. Mehr als 800.000 Menschen unterstützen bereits den Online-Appell „Hambacher Wald: Retten statt roden“.

ZITATE der Redner/innen:

Antje Grothus, Initiative Buirer für Buir: „Gerichte mussten durchsetzen, was eigentlich Aufgabe der Politik ist, nämlich wertvolle Natur zu schützen vor den rücksichtslosen und rechtswidrigen Plänen eines Energiekonzerns. Die Sturheit von RWEs Kohlepolitik und der Beistand der Landesregierung haben Deutschland international blamiert. Jetzt muss die Bundesregierung die letzten Reste des deutschen Klimarufs retten und den Kohleausstieg sehr ambitioniert angehen.“

BUND-Vorsitzender Hubert Weiger:

„Wir haben heute ein starkes Signal der Zivilgesellschaft für einen schnellen Kohleausstieg gesendet. Trotz aller Versuche von RWE und der NRW-Landesregierung den Protest unmöglich zu machen, haben sich Tausende für mehr Klimaschutz stark gemacht. Jetzt gibt es ein Zeitfenster in der Kohlekommission, einen großen gesellschaftlichen Kompromiss für den schnellen Kohleausstieg und für zukunftsfähige Arbeitsplätze in den betroffenen Regionen zu verhandeln.“

Christoph Bautz, Geschäftsführender Vorstand von Campact: „RWE und die Regierung Laschet haben mit ihrer Ignoranz und Arroganz im Hambacher Wald eine krachende Niederlage erlitten – ein riesiger Erfolg für die Klimaschutz-Bewegung. Doch das war erst der Auftakt: Noch nie haben so viele Menschen für den Ausstieg aus dem Klimakiller Braunkohle demonstriert. Jetzt lassen wir nicht mehr locker, bis die Bagger endlich still stehen und die Schlote nicht mehr rauchen.“

Martin Kaiser, Greenpeace-Geschäftsführer: „Dieser Tag zeigt, wie stark die Klimabewegung inzwischen geworden ist. Sie hat RWEs rücksichtslose Kohlepläne gestoppt und sendet damit ein klares Signal Richtung Berlin: Hunderttausende Menschen wollen, dass der Ausstieg aus der Kohle schon heute beginnt. Kein Wald, kein Dorf, keine Kirche dürfen mehr für klimaschädliche Kohle geopfert werden. Nun kann die Kohlekommission endlich ohne RWEs Störfeuer an ihrem Auftrag arbeiten. Sie muss bis Ende des Jahres einen Plan vorlegen, wie Deutschland seine Energieversorgung schnell genug modernisiert, um die Pariser Klimaziele zu erreichen und den Menschen in den Revieren dabei eine Zukunftsperspektive zu bieten.“

Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands: „Es geht hier um viel mehr als allein den Hambacher Wald. Wir brauchen den schnellen Kohleausstieg und insgesamt das Ende des fossilen Zeitalters, denn die Menschheit ist auf dem Weg in die ökologische Selbstvernichtung. Niemand kann die Gesetze der Natur ignorieren. In der Kohlekommission darf es bei den Ausstiegsfristen nicht um irgendeinen Deal gehen. Im Klimaschutz muss das Notwendige und nicht nur das scheinbar Mögliche getan werden.“

Verkehrsunfall mit drei Lkw sorgte für längere Sperrung auf der A 1

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Lkw hat am Donnerstagmorgen (4. Oktober) für erhebliche Verkehrsbehinderungen
auf der A 1 in Richtung Bremen gesorgt. Glücklicherweise wurde bei
dem Unfall niemand verletzt.

Ersten Erkenntnissen zufolge war ein 62-Jähriger aus Polen mit
seinem Sattelzug gegen 6.25 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen auf ein
Stauende zwischen der Anschlussstelle Schwerte und dem Autobahnkreuz
Dortmund/Unna aufgefahren. Er prallte auf den Lkw eines 53-jährigen
Deutschen, der sich durch die Wucht des Aufpralls quer stellte und
noch gegen das Heck des davor stehenden Sattelzugs eines 38-jährigen
Tschechen prallte.

Durch den Unfall waren zunächst alle drei Fahrstreifen blockiert.
Die Vollsperrung dauerte bis ca. 9.45 Uhr an. Die aufwendigen
Bergungs- und Reinigungsarbeiten waren erst gegen 15.10 Uhr komplett
beendet. Ab ca. 13.25 Uhr waren zwei Fahrstreifen wieder befahrbar.

Zum entstandenen Sachschaden liegen derzeit noch keine Angaben
vor.

Thema Gehölzpflege: Telefonaktion mit Straßen.NRW-Experten

(Straßen.NRW). Mit dem 1. Oktober hat für Straßen.NRW die Gehölzpflegesaison begonnen. Rechts und links von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen müssen Bäume und Sträucher zurückgeschnitten werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Vor allem bei alten Beständen werden Bäume auch auf den Stock gesetzt. Für die Verkehrsteilnehmer wirkt eine solche Maßnahme oft wie ein Kahlschlag, doch schon im kommenden Frühjahr treiben die gekappten Bäume wieder aus.
Warum sind solche radikalen Schnitte notwendig? Wie werden die Bestände gepflegt? Was passiert mit dem Holz? Wird mit dem Rückschnitt nicht auch Lebensraum für Kleintiere zerstört? Fragen wie diese beantworten Experten von Straßen.NRW am Freitag, 5. Oktober, bei einer Telefonaktion. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ihre Fragen zu stellen. Von 10 bis 12 Uhr sind die Straßen.NRW-Experten unter der Telefonnummer (0209) 3808-665 zu erreichen.

A 45: Kooperative Schwerpunktkontrolle der Autobahnpolizei

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Mehrere Dutzend Beamte von Zoll, Bundeamt für Güterverkehr,
Bezirksregierung Arnsberg und der Autobahnpolizeiwache des
Polizeipräsidiums Dortmund kontrollierten Heute (2. Oktober 2018) in
der Zeit zwischen 08:00 und 16:00 Uhr auf auf zwei Parkplätzen an der
A45 Richtung Frankfurt und Oberhausen Fahrzeuge und ihre Insassen.

Der besondere Fokus der Kontrollen lag hierbei auf dem
Schwerlastverkehr. Die Einsatzkräfte kontrollierten insgesamt 133
Fahrzeuge und 145 Personen.

Highlights waren unter anderem ein PKW dessen Fahrer anstelle der
erlaubten 80 km/h mit 180 km/h gemessen wurde. Den Mann erwarten
jetzt ein dreimonatiges Fahrverbot, 600 Euro Geldbuße und zwei Punkte
in der Verkehrssünderkartei.

Bei zwei Klein-LKW (sogenannten Sprintern mit 3,5t zulässigem
Gesamtgewicht) konnte eine deutliche Überladung von 4,7 Tonnen
beziehungsweise 5,8 Tonnen festgestellt werden.

An einem Schwerlastkran und seinen Begleitfahrzeugen stellten die
Beamte diverse Mängel wie Ladungssicherung, fehlende Genehmigungen
und eine mangelhafte Ausrüstung fest. Die Folgen für die
Fahrzeugführer und den Halter sind entsprechende
Ordnungswidrigkeitenanzeige. Bis zur Behebung der Mängel wurde die
Weiterfahrt zunächst untersagt.

Insgesamt verzeichneten die Einsatzkräfte acht Strafanzeigen, 27
Ordnungswidrikgeitenanzeigen wegen Überladung und Ladungssicherung,
sechs Anzeigen wegen Verstoßes gegen Sozialvorschriften, vier
Ordnungswidrigkeiten wegen Nutzung des Mobiltelefons, acht
Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen technischer Mängel / dem Erlöschen
der Betriebserlaubnis und 16 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen
sonstiger Verstöße. Neunmal musste die Weiterfahrt untersagt werden
und achtmal durften Fahrzeugführer einen Atemalkoholtest durchführen.
Zweimal bestand der Verdacht des Fahrens unter
Betäubungsmitteleinfluss.

Insgesamt, trotz widriger Witterungsumstände, ein „erfolgreicher“
Kontrolltag. Der wieder einmal deutlich zeigt wie notwendig diese Art
von Kontrollen für die Sicherheit im Straßenverkehr sind.

Weg abgekürzt und von Güterzug erfasst

Nachdem bereits am Dienstag ein 39-jähriger Mann im Essener
Hauptbahnhof beinahe sein Leben wegen 2,- Euro verloren hätte, wurde
gestern Morgen (27. September) eine 35-jährige Frau von einem
Güterzug erfasst. Sie hatte ihren Weg durch die Gleisanlagen
abgekürzt.

Gegen 03:25 Uhr wurde die Bundespolizei über einen Personenunfall
am Güterbahnhof Bochum-Nord (Blumenstraße) informiert. Zusammen mit
der Bochumer Berufsfeuerwehr wurde der Fahrweg des Güterzuges
abgesucht. Dabei wurde eine 35-jährige Frau aus Witten aufgefunden.
Diese lag im Gleisbett und war nach eigenen Angaben von einem Zug
erfasst worden.

Die Wittenerin muß einen wachsamen Schutzengel gehabt haben. Sie
wurde durch den Vorfall leicht verletzt und kam zur Beobachtung in
eine Bochumer Klinik. Gegen die 35-Jährige wurde ein Bußgeldverfahren
wegen unerlaubten Aufenthalts im Gleisbereich eingeleitet.

Da es immer wieder zu Unfällen im Zusammenhang mit
Gleisüberschreitungen kommt, warnt die Bundespolizei erneut vor den
Gefahren des Bahnverkehrs!

Seien Sie stets achtsam, wenn Sie sich an Orten aufhalten, wo sich
Züge bewegen. Denn Züge:

– durchfahren Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von bis zu 160

Stundenkilometern. Durch den entstehenden Luftsog können
unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung
geraten.

– können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen
Bremsweg.

– nähern sich fast lautlos.. Ein elektrisch betriebener Zug –
selbst mit über 200 Stundenkilometern – ist für das menschliche
Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt!

– fahren auch außerhalb des ausgehängten Fahrplanes und können ein
Gleis in beide Richtungen befahren.

Vorsicht an der Bahnsteigkante Halten Sie sich auf dem Bahnsteig
nicht unmittelbar an der Bahnsteigkante auf! Die weiße
Sicherheitslinie auf dem Boden markiert den sicheren Abstand zur
Bahnsteigkante. Übertreten Sie die Sicherheitslinie erst dann, wenn
der Zug hält.

Erfolgreicher Schlag gegen die organisierte Wirtschaftskriminalität in mehreren Städten von NRW

Hagen | Der Dienststelle zur Bekämpfung der organisierten
Kriminalität der Polizei Hagen ist heute (27.09.2018) unter der
Federführung der Staatsanwaltschaft Hagen und im Zusammenwirken mit
der Hagener Steuerfahndung ein empfindlicher Schlag gegen die
organisierte Wirtschaftskriminalität gelungen.

Die umfangreichen Ermittlungen richten sich gegen mehrere
Angehörige eines türkisch-kurdischen Familienclans mit Wohnsitz in
Hagen. Der Tätergruppierung wird vorgeworfen, mehrere Spielhallen in
NRW zu betreiben und hierbei einen Steuerschaden in einem mittleren
zweistelligen Millionenbereich verursacht zu haben. Dies gelang durch
die technische Manipulation der Umsatzdaten an den
Geldspielautomaten. Allein bei dem 42-jährigen Haupttäter gehen die
Ermittlungsbehörden von einem Steuerschaden in zweistelliger
Millionenhöhe aus. Gegen die Beschuldigten wird wegen des Verdachts
der banden- und gewerbsmäßigen Fälschung technischer Aufzeichnungen
und der bandenmäßigen Steuerhinterziehung in einem besonders schweren
Fall ermittelt.

Bei dem landesweiten Zugriff und den anschließenden
Durchsuchungsmaßnahmen mit mehreren hundert Polizeikräften sowie über
70 Steuerfahndern wurden in zahlreichen Städten von NRW (Hagen,
Dortmund, Duisburg, Hilden, Hattingen, Lüdenscheid, Holzwickede,
Langenfeld, Datteln, Menden, Meinerzhagen) ab den Morgenstunden mehr
als 40 Objekte auf der Grundlage richterlicher Beschlüsse durchsucht.
Betroffen waren hierbei mehrere Wohnungen, Firmen und Spielhallen.
Gegen die drei Hauptbeschuldigten im Alter von 38, 42 und 49 Jahren
vollstreckten die Ermittler Haftbefehle.

Zudem wurden – auf Grundlage richterliche Vermögensarreste in
zweistelliger Millionenhöhe – bisher neun hochwertige PKW (Mercedes,
Ferrari, Lamborghini) und Bargeld im Millionenbereich zur
Vermögensabschöpfung beschlagnahmt sowie Konten gepfändet. Darüber
hinaus konnten eine scharfe Schusswaffe, zwei Schreckschusswaffen
sowie geringe Mengen Betäubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt
werden.

Die umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen dauern derzeit noch an
und werden voraussichtlich gegen Abend abgeschlossen sein.

Ruhr-Handwerk hat Potential für mehr Betriebe und Beschäftigte

CDU-Fraktion fordert Strategie der Wirtschaftsförderer zur Stärkung des Handwerks

„Die CDU-Fraktion im Regionalverband Ruhr (RVR) setzt sich für eine Stärkung des Handwerks im Ruhrgebiet ein“, versichert der Fraktionsvorsitzende Roland Mitschke. „Im Rahmen des Ruhr Forums Handwerk Anfang September auf Zeche Zollverein in Essen ist sehr deutlich geworden, dass wir in unserer Region Strategien zur Stärkung des mittelständischen Handwerks benötigen“, so Mitschke weiter.

 

Die Zahlen sprechen für sich. Im Vergleich zu anderen Regionen in Nordrhein-Westfalen ist das Handwerk gerade im Ruhrgebiet stark unterrepräsentiert. Während landesweit in NRW (ohne RVR-Bereich)  auf 1.000 Einwohner 11,4 Handwerksbetriebe kommen, sind es  lediglich 8,6 im Ruhrgebiet (= -25%). Bei den  Beschäftigten im Handwerk zeigt die Statistik für NRW 66,2 Mitarbeiter, im Ruhrgebiet lediglich 55,5 pro 1.000 Einwohner (- 16,2 %) Während im übrigen NRW auf jeden Handwerksmitarbeiter ein Umsatz von 111.000 € entfällt,  wird im Ruhrgebiet lediglich ein Umsatz von 99.500 € jährlich erreicht (= – 10,3 %). Auch die Zahl der Auszubildenden im Ruhr-Handwerk liegt 17,4 %  unter den Zahlen des übrigen Landes.

 

Es wird sehr deutlich, dass im Handwerk erhebliche Potentiale für die Region liegen. Dies gilt städteübergreifend für die ganze Metropole Ruhr. Die CDU-Fraktion im RVR hat die Erkenntnisse des Ruhr Forums Handwerk zum Anlass genommen, im Rahmen einer offiziellen Anfrage, nach Strategien zur Stärkung des Handwerks zu fragen. „Der Regionalverband Ruhr versteht sich als politische Klammer des Ruhrgebiets. Um das Handwerk wirklich zu stärken macht es Sinn, das lokale und regionale Wirtschaftsförderer  und Akteure die im Handwerk liegenden Chancen für Wirtschaft und Arbeitsmarkt aufgreifen und  zusammen eine Strategie entwickeln“, so Mitschke, der auch Vorsitzender des RVR-Wirtschaftsausschusses ist,  abschließend.    

 

 

WDR-Kinderrechtepreis 2018: Gewinner auch aus Menden

Vier Projekte und Initiativen aus Nordrhein-Westfalen sind am Sonntag
(23. September) in Köln mit dem WDR-Kinderrechtepreis 2018 
ausgezeichnet worden. Laudatoren waren UNICEF-Vorstandsmitglied 
Daniela Schadt, NRW-Staatssekretär Nathanael Liminski, Schauspieler 
Jan-Gregor Kremp und KiKa-Moderator André Gatzke. 
WDR-Hörfunkdirektorin Valerie Weber sagte in ihrem Grußwort: "Der WDR
sieht sich als öffentlich-rechtlicher Sender in der Pflicht, nicht 
nur über negative Entwicklungen bei den Kinderrechten zu berichten, 
sondern auch und gerade die vielen positiven Beispiele in unserem 
Land zu würdigen."

Gewinner aus Bonn, Solingen, Menden und Duisburg

Der mit 2500 Euro dotierte erste Preis ging an das Bonner 
Musicalprojekt "Generation Z - kann doch was!". Der zweite, mit 2000 
Euro dotierte Preis ging an die Klasse 8b der Solinger 
Friedrich-Albert-Lange-Schule, die eine Patenschaft für ein 
Kinderhospiz übernommen hat. Der dritte, mit 1000 Euro dotierte Preis
ging an die evangelische Jugendhilfe in Menden für ihre 
traumapädagogischen Kinderfortbildungen. Ein nicht dotierter 
Sonderpreis ging an das Duisburger "Institut für soziale Innovationen
e. V." für ihr Projekt "Aufrichten!". 

Über die Preise hatten eine Kinder- und eine Erwachsenenjury 
abgestimmt. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ist erstmals 
Schirmherr des WDR-Kinderrechtepreises, der in diesem Jahr zum 
zwölften Mal verliehen wurde. Der WDR setzt mit dem Preis seit 1994 
ein wichtiges Zeichen für die Kinderrechte. 
 
Zitate der Preisträgerinnen und Preisträger zu ihren Projekten: 

Lara Mirchandani, Gründerin des Bonner Musicalprojekts "Generation Z 
- kann doch was!": "Wir wollten den ganzen Vorurteilen 
entgegenwirken, dass wir immer nur mit dem Handy beschäftigt sind und
nichts auf die Reihe bekommen."

Kira Finkenrath, Klassensprecherin der Klasse 8b der 
Friedrich-Albert-Lange-Schule in Solingen: "Die Vorstellung, dass ein
todkrankes Kind nicht die Möglichkeit bekommt, mit seiner Familie im 
letzten Abschnitt seines Lebens zusammen zu sein, ist für uns kaum zu
ertragen, denn jeder von uns kennt die Bedeutung seiner eigenen 
Familie. Wir sind fest davon überzeugt, dass es wichtig ist, sich für
die Rechte dieser kranken Kinder einzusetzen und mitzuhelfen, dass 
das Hospiz weiterbestehen kann."

Claudia Schirmer, Leiterin der evangelischen Jugendhilfe Menden: "An 
der traumapädagogischen Fortbildung nehmen Kinder teil, die in 
Pflegefamilien und Wohngruppen leben und traumatische Belastungen in 
ihrer Biografie erfahren haben. Traumatische Erfahrungen erzeugen 
großen seelischen Stress für die Kinder. Dieser bedeutet das Erleben 
von Angst und Ohnmacht. Wir wollen die Kinder mit der Fortbildung 
unterstützen und ermutigen, sich selbst wieder als wirksam und 
kompetent zu erleben. Kinder stark machen ist unser Ziel!"

Viola Werner, Leiterin der Duisburger "Initiative soziale 
Innovationen e. V: "Unser Ziel ist es, geflüchteten Kindern und 
Jugendlichen altersgerechte Möglichkeiten zu bieten, in Sicherheit 
ihre Freiheit zu leben, sich kreativ und künstlerisch auszudrücken 
und im Kontakt mit anderen Kindern und Jugendlichen ihr Leben hier in
Deutschland mitzugestalten."

Wegen Kopfhörer Zug nicht gehört – 23-Jähriger wird von Regionalbahn erfasst

Der „Beat“ im Ohr hätte sein letzter seien können! Weil ein 23-jähriger Mann gestern Mittag (20. Oktober) Musik „genoss“, konnte er den herannahenden Regionalzug nicht hören. Das hätte dem Olsberger fast das Leben gekostet.

Der Radfahrer überquerte kurz nach 14 Uhr einen unbeschrankten Bahnübergang im Bereich der Talstraße in Olsberg. Die herannahende Regionalbahn registrierte der junge Mann offensichtlich auf Grund seines Kopfhörers nicht. Trotz Achtungspfiff, welcher der Triebfahrzeugführer vor dem unbeschrankten Bahnübergang abgab, begab sich der 23-Jährige auf diesen.

Trotz sofort eingeleiteter Schnellbremsung erfasste der Zug den Olsberger seitlich. Dieser wurde dadurch an Schulter und Kopf verletzt. Zur Behandlung wurde er in eine Klinik eingeliefert. So auch der Triebfahrzeugführer, der durch den Vorfall einen Schock erlitt.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor den gefahren des Bahnverkehrs!

An Bahnübergängen kommt es immer wieder zu gefährlichen Unfällen!

Viele dieser Unfälle sind auf Fehlverhalten der Straßenverkehrsteilnehmer zurückzuführen. Leichtsinn, Unaufmerksamkeit und Unkenntnis sind die häufigsten Ursachen. Wie im Straßenverkehr, gelten auch an Bahnübergängen klare Regeln. Rot heißt Stopp, ebenso wie geschlossene Voll- oder Halbschranken.

Die Praxis sieht jedoch leider oft anders aus: Die Bedeutung des Andreaskreuzes und der Sicherungsanlagen ist vielen Straßenverkehrsteilnehmern nicht oder nicht richtig bekannt. Leichtsinn und Ungeduld verleiten manch Einen zu riskanten Aktionen. Dies ist schlicht lebensgefährlich!

Seien Sie stets achtsam, wenn Sie sich an Orten aufhalten, wo sich Züge bewegen. Denn Züge:

   - durchfahren Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 
     Stundenkilometern. Durch den entstehenden Luftsog können 
     unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in 
     Bewegung geraten.
   - können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen
     Bremsweg.
   - nähern sich fast lautlos.. Ein elektrisch betriebener Zug - 
     selbst mit über 200 Stundenkilometern - ist für das menschliche 
     Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt!
   - fahren auch außerhalb des ausgehängten Fahrplanes und können ein
     Gleis in beide Richtungen befahren.

Weitere nützliche Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter: www.bundespolizei.de www.bahn.de

24-Jähriger nach Brand verstorben

Sundern | Wie bereits berichtet, kam es am Donnerstag zu
einem schweren Brand in Sundern. Hierbei wurde ein 24-jähriger Mann
lebensgefährlich verletzt. Trotz der schnellen Hilfe von Anwohner und
der Rettungskräfte sowie dem Einsatz eines Rettungshubschraubers ist
der Sunderaner im Krankenhaus verstorben. Nach ersten Erkenntnissen
hantierte der 24-Jährige möglicherweise mit Feuerwerkskörpern, so
dass es im Obergeschoss zu der Explosion kam. Da Teile des Hauses als
einsturzgefährdet gelten, konnten die Brandermittler das Haus noch
nicht betreten.