Archiv der Kategorie: NRW

Sexuelle Belästigung im RE 1

Bundespolizei ICEBundespolizei | Dortmund – Bochum – Schwelm – Düsseldorf | Dank tatkräftiger Mithilfe eines Polizeibeamten im Dienstfrei und eines Zugbegleiters der Bahn konnten Einsatzkräfte der Bundespolizei am Freitag (15. Juni) einen Tatverdächtigen nach einer sexuellen Belästigung im Dortmunder Hauptbahnhof festnehmen. Sexuelle Belästigung im RE 1 weiterlesen

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Ausgleichsmaßnahmen: Straßen.NRW pflanzt rund 2.100 Bäume

cropped-direktdrantv58logo-05171.png(straßen.nrw). Straßen.NRW hat in den vergangenen Monaten wieder umfangreiche Bepflanzungen an den Autobahnen, den Bundes- und Landesstraßen sowie auf Flächen, die dem Ausgleich- und Ersatz für die durch den Straßenbau verursachten Eingriffe in die Landschaft dienen, durchgeführt. Ausgleichsmaßnahmen: Straßen.NRW pflanzt rund 2.100 Bäume weiterlesen

Bochumer Polizeipräsidentin übernimmt Schirmherrschaft für eine Kampagne zum Schutz von Frauen

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Foto: Polizei Bochum

Polizei Bochum | Als Kerstin Wittmeier, Polizeipräsidentin des Polizeipräsidiums Bochum, vor einiger Zeit gefragt worden ist, ob sie sich vorstellen könne, die Schirmherrschaft für die Kampagne „Luisa ist hier!“ zu übernehmen, sagte sie spontan zu. Bochumer Polizeipräsidentin übernimmt Schirmherrschaft für eine Kampagne zum Schutz von Frauen weiterlesen

Brand und Explosion in einer Lagerhalle

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Foto: Feuerwehr Bochum

Feuerwehr Bochum |Bochum. Seit 19.31 Uhr ist die Feuerwehr Bochum an der Vierhausstraße in Grumme im Einsatz. Dort ist es zu einem Brand in einer Lagerhalle gekommen. Eine Gasflasche explodierte. Die Feuerwehr konnte eine weitere Brandausbreitung verhindern, die Löscharbeiten gestalteten sich allerdings als sehr zeitaufwendig. Verletzt wurde niemand.

Die erste Meldung erreichte die Feuerwehrleitstelle um 19.31 Uhr über die Polizei. Dort hatte ein Anrufer einen Brand auf dem Gelände eines Holzbetriebes an der Vierhausstraße in Grumme gemeldet.

Als das erste Löschfahrzeug an der Einsatzstelle eintraf, stellte sich die Lage jedoch äußerst dramatisch dar: Im vorderen Bereich einer zweigeschossigen Lagerhalle brannte ein Gabelstapler. Durch den Brand war bereits eine Gasflasche explodiert, weitere Flaschen befanden sich in der Halle. Durch die Wucht der Explosion war das Hallentor herausgerissen und auf die Einfahrt geschleudert worden. Die Halle war bereits vollständig verraucht und der Brand hatte bereits in die 2. Hallenetage übergegriffen. Es drohte eine Brandausbreitung auf den Rest der Halle, in der große Mengen Holzpaletten gelagert waren.

Da sich glücklicherweise niemand mehr in der Halle befand, konnten sich die Einsatzkräfte sofort auf einen massiven Löscheinsatz konzentrieren. Drei Strahlrohre auf Vorder- und Rückseite der Halle sowie ein viertes über eine Drehleiter kamen zum Einsatz, um den Brand zu löschen. Durch diesen effektiven Löschangriff konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Bei den Löscharbeiten konnten zwei weitere Gasflaschen aus der Halle gebracht und abgekühlt werden, sodass auch die Gefahr weiterer Explosionen ausgeschlossen werden konnte. Gegen 20.30 Uhr war der Brand unter Kontrolle und es begannen die aufwendigen Nachlöscharbeiten, für die auch Schaum eingesetzt wurde. Um die Halle vom Rauch zu befreien, mussten großflächig Glasbausteine in der oberen Etage der Hallenwände entfernt werden. Erst dann konnte der Rauch mit Hilfe von sogenannten Hochleistunglüftern aus den Räumen geblasen werden.

Insgesamt 90 Einsatzkräfte aller drei Feuerwachen der Berufsfeuerwehr sowie die Löscheinheiten Bochum-Mitte, Altenbochum, Querenburg, Höntrop und Eppendorf der Freiwilligen Feuerwehr waren vor Ort. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Vierhausstraße war während der Löscharbeiten komplett zwischen Werner Straße und Bergstraße gesperrt.

Sonntag: Mehrere Versammlungen in Essen – Volle Züge – Polizei im Einsatz

Bundespolizei im Einsatz am Bahnhof Essen-Steele – Mit vollen Zügen und Bahnhöfen ist zu rechnen

 

© TV58.de
© TV58.de

Bundespolizei | Essen | >>Anlässlich mehrerer Versammlungen am kommenden Sonntag (06. Mai) in Steele, wird die Bundespolizei im Einsatz sein.

Um eine friedliche An- und Abreise der Versammlungsteilnehmer, aber auch unbeteiligter Reisender zu gewährleisten, wird die Bundespolizei bereits ab den frühen Morgenstunden im Großraum Essen im Einsatz sein.

Dabei liegt der Fokus der Bundespolizei unter anderem auf dem Bahnhof Essen-Steele. Gerade in der An- und Abreisephase zu den Versammlungen (Zeitraum: 10:00 bis 19:00 Uhr) kann es zu kurzfristigen Sperrungen an den Eingängen zum Bahnhof kommen. Zudem ist mit vollen Zügen zu rechnen.

Am Donnerstag, Freitag und Samstag hat die Essener Polizei ein Bürgertelefon unter der Nummer 0201/829-1055 freigeschaltet. In der Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr beantworten Beamte Fragen der Bürger. Aucham Sonntag ist diese Hotline ab 10 Uhr bis zum Einsatzende besetzt.<<

 

Girls’Day: Straßen.NRW steigert Frauenanteil

… und bietet viele Karrieremöglichkeiten

(strassen.nrw). „Mädchen können das auch!“ heißt es bei den Initiatioren des bundesweiten Girls’Day. Seit 2001 haben fast zwei Millionen Mädchen Einblicke in Berufe erhalten, die meist von Männern dominiert werden. Straßen.NRW beteiligt sich seit vielen Jahren am Girls’Day und öffnet auch 2018 am Donnerstag (26. April) in vielen Niederlassungen die Türen.
Der Frauenanteil an den Beschäftigen in so genannten MINT-Berufen – also Jobs mit den Schwerpunkten in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – ist nach Aussage der Bundesagentur für Arbeit  „langsam steigend, jedoch mit 15 Prozent noch immer deutlich unterdurchschnittlich“. Beim Blick auf die eigene Belegschaft kann Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek da durchaus zufrieden sein: „Straßen.NRW geht mit gutem Beispiel voran. Wir haben in den vergangenen drei Jahren den Frauenanteil bei den Ingenieurinnen steigern können, bei den Neueinstellungen waren es 34 Prozent Frauen.“ Es dürfen aus Sicht der Direktorin, die selbst als Diplom-Ingenieurin für Konstruktiven Ingenieurbau lange in der Planung gearbeitet hat, aber durchaus noch mehr werden. Der Landesbetrieb beteiligt sich darum auch an vielfältigen Aktivitäten zur Nachwuchsförderung. Das beginnt im Kindergarten, wo mit Hilfe von Pixi-Büchern deutlich gemacht wird, dass Frauen als Ingenieurin oder Geodätin arbeiten, geht über die Teilnahme am Girls’Day bis hin zum Projekt „ChanceMINT“, welches an der Universität Duisburg-Essen gezielt Studentinnen anspricht.
Die in vielen Bereichen geforderte Quote von 50 Prozent hat Straßen.NRW in den Bereichen Dualer Studiengang Bauingenieurwesen, Baureferendariat und in der Ausbildung im Bereich Vermessung bereits erreicht. Von drei Absolventen, denen 2015 ein unbefristetes Übernahmeangebot gemacht werden konnte, waren zwei weiblich. Blickt man auf den handwerklichen Bereich, also die Straßenwartung, ist auch der Landesbetrieb von einer solchen Quote weit entfernt. Dennoch: Bundesweit beträgt der Frauenanteil im Unterhaltungsdienst gerade einmal 1,8 Prozent. „Wir liegen mit einem Anteil von drei Prozent seit Jahren konstant über dem Durchschnitt“, sagt Elfriede Sauerwein-Braksiek. Frauen, die die notwendigen Kompetenzen mitbringen, „finden bei uns offene Türen, den Beruf der Straßenwärterin zu erlernen und auch auszuüben.“

Fakten:
*       Der Anteil der Ingenieurinnen liegt bei Straßen.NRW bei 23 Prozent.
*       In der Verwaltung liegt der Anteil der Frauen im höheren Dienst bei 31 Prozent. Im gehobenen Dienst konnte er in den vergangenen drei Jahren von 49 auf 51 Prozent erhöht werden.
*       Der Landesbetrieb ermöglicht eine Vielzahl von Teilzeitmodellen sowie Telearbeit und Homeoffice. Eine variable Arbeitszeit bietet den Mitarbeitern ein hohes Maß an Zeitsouveränität.
*       In den kommenden zehn Jahren verliert Straßen.NRW 1300 Mitarbeiter allein durch altersbedingtes Ausscheiden. Die Konsequenz: Jedes Jahr müssen mehr als 100 Stellen neu besetzt werden. Der Landesbetrieb hat also ein großes Interesse daran, Nachwuchs für die Arbeit in den Planungs- und Bau- und Unterhaltungsabteilungen zu gewinnen
*       Der Frauenanteil im Bereich Führung liegt bei Straßen.NRW bei 20 Prozent.
*       Bewerbungen für den Girls’Day sind für die unterschiedlichen Regionen unter www.girls-day.de/Radar möglich.
*       Alle Infos zu Ausbildungsplätzen, Stellenangeboten und Karrieremöglichkeiten bei Straßen.NRW gibt es unter www.strassen.nrw.de/unternehmen/karriere.html sowie unter www.nrw-verbinden.de .

Innenminister ehrt Hagener Polizisten

 

 

48 Polizistinnen und Polizisten aus Nordrhein-Westfalen kamen am Mittwoch (11.04.2018) in Düsseldorf zusammen, um für ihre sportlichen Leistungen geehrt zu werden. Aus dem Bereich des Polizeipräsidiums Hagen waren Sara Baumann sowie Jan Niklas nominiert und bekamen von Innenminister Herbert Reul Urkunden im Rahmen dieser Sportlerehrung überreicht.

Kriminalhauptkommissar Jan Niklas (37) versieht seinen Dienst in der Kriminalwache. Bei den Europäischen Polizeimeisterschaften im Tennis erlangte er im vergangenen Jahr in Budapest im Doppel den dritten Platz.

Sara Baumann (23) versieht als Polizeikommissarin Dienst in der Wache Innenstadt und ist erfolgreiche Triathletin. Bei den Deutschen Meisterschaften erlangte sie in der Mannschaftswertung den ersten Platz und in der Einzelwertung wurde sie zweite.

Mannschaft des Jahres 2017 wurde das dreiköpfige Triathlon-Team der NRW-Polizei, bestehend aus Polizeioberkommissarin Rike Westermann (Polizeipräsidium Köln), Polizeikommissarin Mareike Walkenhorst (Polizeipräsidium Bielefeld) sowie Polizeikommissarin Sara Baumann (Polizeipräsidium Hagen). Das Damen-Trio holte bei der deutschen Polizeimeisterschaft in Hamburg in einer Zeit von 6:25:56 Stunden den ersten Platz.

 

Komplizierter Bürgerentscheid in Hückeswagen

Urnenabstimmung nur im Bürgerbüro, Briefabstimmung nur auf Bestellung

(Mehr Demokratie e.V.) >>Die Initiative „Mehr Demokratie“ kritisiert das aus ihrer Sicht „umständliche Abstimmungsverfahren“ bei einem heute in Hückeswagen angelaufenen Bürgerentscheid. Bei der Abstimmung über einen Schultausch ist die Teilnahme nur per Stimmabgabe im Bürgerbüro oder per Brief möglich. Die Briefabstimmung muss dazu aber erst beantragt werden. „Um am Bürgerentscheid teilnehmen zu können, müssen die Bürger unnötigen Aufwand betreiben. Das ginge auch einfacher“, sagt Nicola Quarz, Mitglied im Landesvorstand von Mehr Demokratie.

Die vor 30 Jahren gegründete Demokratie-Initiative wünscht sich bei Bürgerentscheiden das gleiche Verfahren wie bei Wahlen. Also an einem Sonntag und mit genau so vielen Abstimmungs- wie Wahllokalen. „Der direkten Demokratie gebührt der gleiche Respekt wie dem Wahlrecht“, so Quarz. Eine möglichst einfache Beteiligung sei auch deshalb wichtig, weil der Bürgerentscheid ohne ein gewisses Mindestmaß an Stimmen für oder gegen das Bürgerbegehren für die Stadt nicht verbindlich ist.

„Mindestens 20 Prozent aller Stimmberechtigten müssen mit „Ja“ oder „Nein“ stimmen. Laut Mehr Demokratie wird dieses Quorum bei jedem dritten Bürgerentscheiden in Städten von der Größe Hückeswagens nicht erreicht. „Abstimmungshürden haben eine negative Wirkung auf die Verfahren von und die Beteiligung an Bürgerentscheiden. Die Teilnahme wird oft erschwert und die Beteiligungsrate sinkt“, erläutert Quarz. Mehr Demokratie fordert deshalb die Abschaffung von Abstimmungsquoren.

Auslöser der Abstimmung in Hückeswagen ist die Entscheidung des Stadtrates dafür, die Realschule in das Gebäude der Hauptschule und die Löwengrundschule wiederum in das Gebäude der Realschule ziehen zu lassen. Die Initiative „Vernunft macht Schule“ hatte für ein Bürgerbegehren hiergegen 1.810 Unterschriften gesammelt. Die Initiatoren des Bürgerbegehrens plädieren für einen Neubau der Löwengrundschule im Brunsbachtal und für die Beibehaltung des Standortes der Realschule an der Kölner Straße.

Die Ratsmehrheit argumentiert, dass nur mit der geplanten Umzugsvariante auf die sinkenden Schülerzahlen angemessen und wirtschaftlich vertretbar reagiert werden könne. Man wolle eine Reduzierung von vier auf zwei Schulstandorte und keinen weiteren, verzichtbaren dritten Standort. Die Initiative „Vernunft macht Schule“ argumentiert, dass ein Neubau für die Kinder der Löwengrundschule die passendste und einzig realisierbare Lösung sei. Die Realschule benötige keinen neuen Standort und auch keine Umgestaltung, da sie an ihrem Standort perfekt angesiedelt sei. Die Kosten eines Neubaus belasteten die Stadtkasse geringer als ein Schul-Tausch mit mehreren Gebäudesanierungen.

Die Stimmabgabe zum Bürgerentscheid ist noch bis zum 15. April möglich.

Mehr Informationen

Bürgerentscheid über Schultausch in Hückeswagen <<
http://nrw.mehr-demokratie.de/themen/buergerentscheid/aktuell/hueckeswagen

Faire Abstimmungsregeln
http://nrw.mehr-demokratie.de/themen/buergerentscheid/was-wir-wollen/abstimmungsregeln 

Weitere Warnstreiks am 10. April

Kundgebung in Dortmund

Vor der dritten Verhandlungsrunde im Tarifstreit des Öffentlichen Dienstes
ruft die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu einem weiteren ganztä-
gigen Warnstreik auf.
Bettina Schwerdt, stv. Bezirksgeschäftsführerin im ver.di- Bezirk Südwestfalen:
„Es gilt nun den Druck zu erhöhen, für unsere Forderung nach 6 Prozent mehr
Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat“. Der öffentliche Dienst darf den
Anschluss zur Gehaltsentwicklung der freien Wirtschaft nicht verlieren, deshalb
müssen die Gehälter deutlich steigen.
Neben Lohnerhöhungen fordert ver.di eine Anhebung der Ausbildungsvergü-
tungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro pro Monat. Gleichzeitig soll die
Übernahmeregelung nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung wieder in
Kraft treten. „Wenn der öffentliche Dienst die Fachkräfte von morgen möchte“,
so Bettina Schwerdt, „dann muss er den Azubis heute auch Perspektiven
bieten.“ Eine verbindliche Übernahme sei daher zwingend notwendig, zumal
der Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte längst begonnen habe.
Alle örtlichen Regionen aus dem Bezirk Südwestfalen, sind zum Warnstreik
aufgerufen und werden sich zahlreich an der regionalen Kundgebung
am 10. April in Dortmund beteiligen.
In Hagen sind dies u.a. der Nahverkehr, die Müllabfuhr, die Sparkasse, die
Stadtverwaltung, der Wirtschaftsbetrieb Hagen, Jobcenter und Arbeitsagentur
sowie Kindertagesstätten. Hierdurch werden die aufgerufenen
Dienststellen und Betriebe des öffentlichen Dienstes nur eingeschränkt
arbeiten können.