Zombie-Walk: Bundespolizei sperrt temporär Zugang zum Essener Hauptbahnhof

Essen. Anlässlich des Zombie-Walks 2017 in Essen waren
am Dienstag Einsatzkräfte der Bundespolizei im und rund um
den Essener Hauptbahnhof im Einsatz.

Bereits während der Veranstaltung wurden größere Männergruppen im
Bereich des Essener Hauptbahnhofs festgestellt. Diese gerieten
untereinander aber auch mit unbeteiligten Reisenden, immer wieder in
Streitigkeiten, welche einen Einsatz von Bundespolizisten notwendig
machten.

Auf Grund eines erhöhten Reisendenaufkommens wurde daher der
Hauptbahnhof, zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und
Ordnung, erst geräumt und anschließend abgesperrt. Reisende konnten
über den Ost- und Westeingang weiterhin ihre Züge erreichen.

Gegen 23:00 Uhr wurden alle Sperrungen aufgehoben und der Zugang
zum Essener Hauptbahnhof wurde nicht mehr beschränkt.

Die Bundespolizei leitete bis 23:30 Uhr mehrere Strafverfahren
wegen Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und Verstößen
gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

Für den Rest der Nacht wird die Bundespolizei auch weiterhin mit
Einsatzkräften am Essener Hauptbahnhof Präsenz zeigen.

NOCH PLÄTZE FREI! – KUNSTTREFF IM KUNSTQUARTIER

Am Donnerstag, den 9. November findet im Kunstquartier der Kunsttreff von 14.30 bis 16.30 Uhr statt mit dem Thema “ Andrés Garcia Ibáñez – Poesie des Realen“. Bestimmend für das Wesen und die Entwicklung der spanischen Kunst wurde die Vielfalt ihrer Überlieferungen. Auch der spanische Künstler ANDRÉS GARCÍA IBÁŇEZ lässt sich bei seinen Werken stark von seiner Umgebung, seiner Liebe zu seiner Heimat und deren Geschichte inspirieren. Beim Kunsttreff begegnen sich kunst- und kulturinteressierte Erwachsene. Er findet regelmäßig einmal bis zweimal im Monat am Donnerstag im Kunstquartier statt und kostet 9 Euro pro Person. Nach einer Einführung steht das Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Mittelpunkt – zusammen werden die Bilder betrachtet und erforscht. Dazu sind keine Vorkenntnisse erforderlich, nur die Lust am Schauen und am gemeinsamen Gespräch. Anmeldungen für die Veranstaltung werden unter der Telefonnummer 02331 207 2740 entgegengenommen.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Am Sonntag, den 5. November, findet um 11.15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung “ Andrés Garcia Ibáñez – Poesie des Realen“ statt. Das Osthaus Museum Hagen richtet als erstes deutsches Museum eine große Ausstellung mit den Werken des 1971 in Almeria geborenen Künstlers aus. Ibáñez zählt in Spanien zu den bedeutendsten Malern der Gegenwart. Er hat schon früh begonnen zu malen und bereits mit 11 Jahren erhielt er seine erste Ausstellung. Wenige Jahre später setzte er sich mit den großen spanischen Malern wie Velázquez, El Greco, Goya sowie mit der Kunst von Rembrandt, um mit 16 Jahren seine eigene Malerei zu entwickeln. Seine heutige Malerei zeichnet sich nicht nur durch eine herausragende Technik aus. Auf äußerst souveräner Art gelingt es Andrés Garcia Ibáñez immer wieder und mit jeder neuen Bildfolge, erstaunliche Porträts und szenische Darstellungen zu realisieren. Seine kritischen Themen, die er verstärkt seit dem Jahr 2000 bearbeitet, beschäftigen sich auf bisweilen respektlose Weise, mit Spott und Ironie mit dem Innenleben der spanischen Gesellschaft: Königshaus, Kirche, Fremdenlegion, Heldentum sind wichtige Konstanten in seiner Kunst. Seine Kritik gilt vor allem der gesellschaftlichen Heuchelei, die er mit wunderbar gemalten Bildern entlarvt. Seine ebenfalls in Hagen vorgestellte Bildfolge zum spanischen Stierkampf greift ein beliebtes Motiv Spaniens auf: den Minotaurus. Dieser Mythos um das Mischwesen mit Stierkopf und menschlichem Körper , dessen Ursprung der minoischen Kultur Kretas entstammt, ist uns auch aus der Kunst von Pablo Picasso bekannt, der auf seiner nie müder werdenden Abenteuerreise der Liebe mal als Matador, mal als Musketier verkleidete.  Andrés Garcia Ibáñez ist ein Maler großer Szenen, in denen Dramatik gepaart ist mit bissigem Humor. Doch bei aller kritischen Haltung finden wir eine Versöhnung durch seine grandiose Malerei, die alle Register technischen Könnens zu ziehen vermag. Andrés Garcia Ibáñez ist als Maler ein Poet, als Denker ein schonungsloser Realist. Beide Weisen zu vereinen, zeichnet den großen Maler aus.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

HERBSTFERIEN-WORKSHOP IM JUNGEN MUSEUM

Am Donnerstag, den 2. November findet von 11.30 bis 12.15 Uhr ein Workshop mit Joachim Hecker im Jungen Museum statt. Können Bilder leben? Und können sie sich sogar bewegen? In seinem neuen Buch «Das Raumschiff der kleinen Forscher» hat der Hagener Autor Joachim Hecker ein Experiment dazu, in dem er Kunst und Wissenschaft zusammenbringt. Dafür hat ihm der britische Künstler Patrick Hughes aus London ein Bild geschickt, das ganz einfach aufgebaut ist, aber ganz raffiniert funktioniert. Die Hälfte des Kunstwerkes passiert nämlich in unserem Kopf! Der Künstler ist in Hagen übrigens gut bekannt, denn Patrick Hughes hatte einmal eine Ausstellung im Osthaus Museum. Und Joachim Hecker hat alle seine sechs Bücher für kleine und große Kinder in Hagen geschrieben. Gemeinsam wird ein dreidimensionales Kunstwerk gebastelt. Und wer nicht aufhören kann, baut noch den sagenhaften „Ames-Raum“, in dem Kleine ganz groß und Große ganz klein werden.
An dem Workshop können maximal 20 Personen teilnehmen; geeignet ist der Kurs für neugierige Menschen ab 8 Jahren. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 € pro Person inkl. Eintritt und Material. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: 02331-207 2740.
Am Samstag, den 4. November bietet Nuri Irak von 14 bis 17 Uhr den Workshop „COOLBOOKS“ an. Alte Bücher bieten aus künstlerischer Sicht erstaunliche und ungeahnte Möglichkeiten. Aus Büchern werden im Workshop skulpturale Kunstwerke entstehen. Unter Anleitung von Nuri Irak können die TeilnehmerInnen mithilfe verschiedener Techniken unterschiedlich starken Büchern auf den Leib rücken. Durch Falten, Schneiden oder Kleben wird den kunterbunten Büchern neues Leben eingehaucht Maximal 12 Personen können an dem Workshop teilnehmen, die Teilnahmegebühr beträgt 7 € pro Person inkl. Eintritt und Material. Eingeladen sind Jung und Alt: Eltern(teil) mit Kind(ern), Großmutter und/oder –vater mit Enkelkind(ern), aber natürlich auch Einzelpersonen ab 8+. Anmeldung erforderlich unter: 02331-207 2740.

Phoenix Hagen trauert um Headcoach Matthias Grothe

Matthias Grothe, Cheftrainer von Phoenix Hagen, ist nach schwerer Krankheit am Dienstagmorgen, 31. Oktober, im Alter von 39 Jahren verstorben. Wir sind geschockt und in tiefer, ehrlicher Trauer. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, allen Angehörigen und Freunden. Matze, du fehlst uns schon jetzt! Die für Dienstag angesetzte Partie von Phoenix Hagen gegen RASTA Vechta findet nicht statt. Für alle anderen Begegnungen des 7. Spieltags der 2. Basketball-Bundesliga ProA ist eine Schweigeminute geplant.

Matthias Grothe ist eine Ikone im Hagener Basketball. Von 1998 bis 2002 bestritt er 116 Bundesligaspiele für Brandt Hagen. Seit der Gründung 2004 war er für Phoenix Hagen am Ball, 2009 gelang ihm als Kapitän der Aufstieg in die Bundesliga. Nach einer letzten Saison im Oberhaus beendete er mit dem Klassenerhalt seine Profikarriere. Sein Trikot hängt seitdem unter dem Hallendach, die Nummer 9 wird nicht mehr vergeben. Als Jugendkoordinator und Headcoach des JBBL-Teams schaffte er die Strukturen für die erfolgreiche Jugendarbeit von Phoenix Hagen.

Im Februar dieses Jahres wurde Grothe als Headcoach der ProA-Mannschaft präsentiert. Er stellte ein Team rund um die Hagener Jungs Dominik Spohr, Jonas Grof, Jasper Günther und Marco Hollersbacher zusammen. Da sich sein Gesundheitsbild verschlechterte, konnte er die Leitung des Trainings im Sommer jedoch nicht aufnehmen. Dietmar Günther sprang ein, unterstützt von den Co-Trainern Kai Schulze und Alex Nolte. Bis zuletzt kämpfte Matthias Grothe mit voller Unterstützung von Phoenix Hagen für seine Rückkehr.

Patrick Seidel, Geschäftsführer von Phoenix Hagen: „Mit großer Bestürzung mussten wir die Nachricht entgegennehmen, dass Matthias seinen letzten Kampf leider nicht gewonnen hat. Uns fehlen die Worte. Wahrscheinlich kann es die passenden auch nicht geben, die diesen Verlust und unsere Gefühle angemessen ausdrücken. Matthias wird uns vor allem als herausragender Mensch in unserer Mitte fehlen. Keiner wird ihn je ersetzen können. Als Menschen haben wir auch entschieden, dass wir in dieser Situation das Spiel gegen Vechta nicht stattfinden lassen können. Unser aufrichtiger Dank dafür gilt der 2. Basketball-Bundesliga und RASTA Vechta. Über die nächsten Schritte wird Phoenix Hagen demnächst informieren.“

Matthias Grothe am Dienstag Morgen verstorben

Der Headcoach von Phoenix Hagen, Matthias Grothe, ist am Dienstag Morgen nach langer schwerer Krankheit verstorben. Das hat der Verein am Vormittag über die Sozialen Netzwerke bekannt gegeben. Viele Fans hatte bis zuletzt auf eine Genesung und auf das Comeback von Matthias Grothe in den Sport gehofft.

„Wir sind sprachlos und mit unseren Gedanken bei Matzes Familie und Freunden“, schreibt der Verein.

Matthias Grothes Tod hat auch Auswirkungen auf den aktuellen Spielplan: „Aus diesem Grund wird die Begegnung zwischen Phoenix Hagen und Rasta Vechta heute ausfallen“, teilt der Verein weiter mit.

 

Infoveranstaltung zur Wohnraum-Anpassung

Die Ausstattung vieler Wohnungen wird den Bedürfnissen des Alters oder einer Behinderung nicht gerecht. Mängel und Sicherheitsrisiken in der Wohnung werden häufig zum ausschlaggebenden Faktor für den Umzug in ein Alten- oder Pflegeheim. Aus Sicht der Mitarbeiter der Wohnberatung der Stadt Hagen muss das nicht sein. Daher bietet diese am Dienstag, 7. November, von 16 bis 17.30 Uhr im Sozialen Rathaus, Berliner Platz 22, Raum D.336, eine kostenlose Infoveranstaltung zur Wohnraumanpassung an.
Die Wohnberatung der Stadt Hagen hat zum Ziel, älteren und behinderten Menschen so lange es geht, ein selbständiges Wohnen in vertrauter Umgebung zu ermöglichen. Dieses Ziel kann häufig durch einen Wohnungsumbau erreicht werden, bei dem eine ungünstig ausgestattete Wohnung den Bedürfnissen der Bewohner angepasst wird. Manchmal reicht es aber auch aus, die Möbel zu erneuern oder umzustellen.
Ruth Schultheis von der Pflege- und Wohnberatung der Stadt Hagen stellt anhand von Beispielen mögliche Lösungen vor. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Austausch.

Vom ICE in die Psychiatrie

24-Jähriger greift Bundespolizisten an

 

Dortmund. Nachdem ein 24-jähriger Pole einem
Bahnmitarbeiter an die „Kehle“ ging, griff er später auch
Einsatzkräfte der Bundespolizei an. Weil er sich anschließend selbst
verletzen wollte, musste er später in eine Klinik eingeliefert
werden.

Sonntagmorgen (29. Oktober) gegen 02:00 Uhr, forderte ein
Bahnmitarbeiter den 24-Jährigen auf, einen ICE im Dortmunder
Hauptbahnhof zu verlassen. Der polnische Staatsangehörige hatte
keinen Fahrausweis für den Zug. Weil er der mehrmaligen Aufforderung
nicht nachkam, informierte der Zugbegleiter die Bundespolizei.
Daraufhin soll der Schwarzfahrer den 45-jährigen Bahnmitarbeiter an
die Kehle gefasst und versucht haben, ihm das Smartphone zu
entreißen. Als ihm dies nicht gelang, flüchtete vom Bahnsteig, direkt
in die „Arme“ von Einsatzkräften der Bundespolizei.

Als Bundespolizisten ihn kontrollieren wollten, griff er auch
diese an. Gefesselt wurde er zur Wache gebracht. Weil er dort
mehrfach versuchte, sich selbst zu verletzen, wurde er später mit
einem Rettungswagen in eine Dortmunder Klinik eingeliefert.

Gegen den polizeibekannten Mann wurde ein Ermittlungsverfahren
wegen Körperverletzung und Widerstands eingeleitet.

Philip Kühne und Torben Nass gewinnen auch im Doppel bei den German Open

(ktr) Zwei Titel gab es bei den 14. German Open zu vergeben. Beide Titel gingen überraschend nicht an die favorisierten Teams aus Hongkong, China oder Ungarn, sondern an Flying Feet Haspe. Nach dem Triumph im Mannschaftswettbewerb siegten Torben Nass und Philip Kühne auch im Doppel, während Christopher Zentarra und Stefan Blank vom FFC Hagen als Vierte knapp den Sprung auf das Treppchen verpassten. Wie schon im Mannschaftswettbewerb vermochten auch in der Doppelkonkurrenz, die im K.o.-System ausgetragen wurden, weder die hoch eingeschätzten Chinesen, noch die Taiwanesen und Ungarn ein ernsthaftes Wort bei der Titelvergabe mitzureden.

Philip Kühne und Torben Nass zogen durch ein 21:4, 21:8 über die Französinnen Théotime Nadot und Huong Nguyen problemlos in Runde 2 ein, wo die Taiwanesen Liang Hsueh-Wen und Kuan Yu-Ting beim 21:8, 21:16 ebenfalls kein Hindernis darstellten. Durch einen ungefährdeten 21:17, 21:14 Erfolg über Tobias Tochtrop und Philipp Graefenstein vom TV Lipperode buchten die Hasper ihren Platz im Viertelfinale. Dort leisteten die Ungarn Horvath Gergo und Farkas Balázs beim 21:17, 21:18 zwar erbitterten Widerstand, konnten aber den Halbfinaleinzug der Hasper nicht verhindern. In der Runde der besten Vier ließen Nass/Kühne nichts anbrennen, zeigten Ning Anthony und Sze Ming aus Hongkong im ersten Satz beim 21:13 klar die Grenzen auf. In Durchgang 2 waren die Hasper dann phasenweise komplett von der Rolle, lagen bereits 11:19 hinten, konnten sich aber noch auf 18:21 herankämpfen. Damit musste der dritte Durchgang die Entscheidung bringen. Nach einer schnellen 5:1 Führung kontrollierten Torben Nass und Philip Kühne die Partie und zogen durch ein ungefährdetes 21:17 in das Endspiel ein. In einem Wimpernschlagfinale zweier gleichwertiger Gegner erlaubten sich Torben Nass und Philip Kühne kaum einen Fehler und entzauberten Tang Cheuk Yiu und Chan Ho souverän 21:18, 21:18.

Stefan Blank und Christopher Zentarra vom FFC Hagen trafen in Runde 1 beim 21:11, 21:10 gegen die Ungarinnen Vivien Csák und Erzsébet Hornyák auf wenig Widerstand. Auch gegen Zsófia Ézsiás und Balázs Farkas aus Ungarn musste das Duo in Runde 2 beim 21:16, 21:13 nicht an seine Grenzen gehen. Mit 21:10, 24:22 konnten im Achtelfinale Tsai Shang-Ku und Wen Chien-Hung aus Taiwan in die Schranken gewiesen werden. Im Viertelfinale entzauberten Blankl/Zentarra dann Marcel Scheffel von Flying Feet Haspe und Robert Terecskei (Ungarn) mit 21:12, 21:16. Im Halbfinale fehlte Zentarra/Blank irgendwie die Durchschlagskraft, um den Favoriten aus Hongkong mit Tang Cheuk Yiu und Chan Ho beim 13:21, 17:21 ernsthaft zu gefährden. So blieb dem FFC-Gespann lediglich das Spiel um Platz 3. In einem komplett ausgeglichenen ersten Satz hatten Ning Anthony und Sze Ming aus Hongkong knapp 21:19 die Nase vorn. Und auch im zweiten Durchgang wussten sich die Asiaten mit 21:14 behaupten, so dass Christopher Zentarra und Stefan Blank nur der undankbare vierte Platz blieb.

Marcel Scheffel von Flying Feet Haspe stieß an der Seite von Robert Terecskei (Ungarn) immerhin bis ins Viertelfinale vor, wo Christopher Zentarra und Stefan Blank vom FFC Hagen beim 12:21, 16:21 Endstation waren. Daniel Nass (Flying Feet Haspe) und Pekka Marjamäki (Finnland) scheiterten im Achtelfinale mit 13:21, 13:21 an Ho Kevin und Wong Hong Ching aus Hongkong, während Florian Krick und Karsten-Thilo Raab vom FFC Hagen gegen Ning Anthony und Sze Ming aus Hongkong mit 14:21, 13:21 die Segel streichen mussten.

Max Duchene und die Polin Sylwia Miazga ereilte das Aus in der 2. Runde beim 11:21, 15:21 gegen die Finnen Teemu Marjamäki und Petri Väkeväinen. Ebenso war hier für Marius Stupp (FFC Hagen) und Kai Sauermann (TV Lipperode) nach einem 17:21, 6:21 gegen Daniel Nass/Pekka Marjamäki Schluss.

Adrienn Turi von Flying Feet Haspe und Arne Twer vom FFC Hagen warfen in Runde 1 überraschend die Chinesinnen Luo Peiyao und Chen Yanping mit einem 21:17, 22:20 Erfolg aus dem Rennen, scheiterten dann aber an den Lippstädtern Philipp Graefenstein und Tobias Tochtrop mit 15:21, 12:21.

Bereits in der ersten Runde wurden die Nationalspielerinen Lina Marie Kurenbach und Franziska Oberlies von Flying Feet Haspe beim 12:21, 8:21 gegen die Ungarinnen Barbara Györfi und Krisztina Vachal kalt erwischt und schieden aus. Ein Schicksal, das auch Thore Riepe und Franziska Schönfeld von Flying Feet Haspe nach einem 4:21, 2:21 gegen Kin Hang und Leung Kwan Ho aus Hongkong ereilte. Für Yvo Rüsseler und Sarah Rüsseler vom FFC Hagen endete das Turnier ebenfalls schon nach einem Spiel. Gegen die Taiwanesen Liang Hsueh-Wen und Kuan Yu-Ting setzte es eine 17:21, 18:21 Niederlage.

Derweil scheiterten Nina Twer und Thomas Lam vom FFC Hagen nach einem 15:21, 6:21 gegen die Ungarn Kovacs/Stacsko schon in der Vorausscheidung. Auch Andre Lange und Kathrin Schlomm vom FFC Hagen mussten sich in der 1. Runde nach einem knappen 19:219, 21:23 gegen die Franzosen Firmin Caubert und Soloh Ramananarivo vorzeitig verabschieden. Gleiches gilt für Lukas Krick an der Seite des Franzosen Danny Doan nach einem 18:21, 16:21 gegen Thore Riepe und Franziska Schönfeld.

Mehrere Einsätze für Feuerwehr Wetter

Wetter (Ruhr). Mehrere kleinere Einsätze musste die Freiwillige Feuerwehr Wetter
(Ruhr) ab dem Wochenende bewältigen.

Los ging es am Sonntagmorgen um 07:48 Uhr. Vermutlich aufgrund des
starken Windes war ein ca. 15m langer Baum über die Albringhauser
Straße gestürzt. Die Löschgruppe Esborn rückte mit einem Gerätewagen
und dem Löschfahrzeug aus. Vor Ort wurde der Baum dann mittels
Motorsäge zerkleinert und die Teile am Straßenrand abgelegt.
Anschließend wurde die Fahrbahn noch grob gereinigt. Gut eine Stunde
waren die Einsatzkräfte mit dieser technischen Hilfeleistung
beschäftigt.

Der zweite Alarm an diesem Sonntag erreichte den Löschzug
Alt-Wetter um 18:21 Uhr. In der Harkortstraße konnte eine Bewohnerin
wegen eines medizinischen Notfalls die Wohnungstür nicht mehr
selbstständig öffnen. Die Feuerwehr öffnete die Tür mit einem
Spezialwerkzeug und der Rettungsdienst konnte die Patientin
versorgen. Die Polizei begleitete den Einsatz. Nach dreißig Minuten
konnten die acht ehrenamtlichen Kräfte dann wieder einrücken.

Am Montagmorgen gegen 08:30 Uhr musste wiederum der Löschzug
Alt-Wetter einen PKW-Brand bekämpfen. In der Ruhrstraße hatte ein
Kleintransporter auf einem Firmengelände Feuer gefangen. Ein zufällig
anwesender Feuerwehrmann nahm mit zwei Pulverlöschern einen ersten
Löschangriff vor und verhinderte so ein Übergreifen des Brandes auf
in der Nähe abgestellte Verkaufswagen. Ein Angriffstrupp unter
Atemschutz löschte die Flammen im Motorraum des Fahrzeugs mit einem
C-Strahlrohr ab. Eine gute Stunde war die Feuerwehr hier vor Ort.

Um 15:02 schrillten die Funkmelder des Löschzuges dann erneut. Vor
der Sparkasse in der Kaiserstraße brannte der Inhalt eines
Papierkorbes. Der Einsatz war aber schnell bewältigt. Ein
Feuerwehrmann löschte das Brandgut mit 5 Litern Wasser. Nach sieben
Minuten konnte er bereits wieder zum Gerätehaus einrücken.

Raubüberfall auf Geldinstitut

Wetter. Am Montag um 15:13 Uhr betrat eine unbekannte
männliche Person die Filiale eines Geldinstituts an der Osthausstraße
in Wetter-Volmarstein. Im Schalterbereich holte der Täter eine kleine
schwarze Schusswaffe heraus und bedrohte hiermit die
Bankangestellten, welchen es unbemerkt gelang, den Überfallalarm
auszulösen. Der Täter forderte die Herausgabe von Bargeld, stopfte
dieses in einen mitgeführten schmuddeligen Stoffbeutel mit Aufdruck
und flüchtete anschließend. Im unmittelbaren zeitlichen
Tatzusammenhang wurde von Zeugen ein Motorroller mit
Versicherungskennzeichen beobachtet, welcher sich von der Filiale in
Richtung Hauptstraße entfernte und dem Täter als Fluchtmittel gedient
haben könnte.

Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen, auch im überörtlichen
Bereich, blieben zunächst ohne erkennbaren Erfolg.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, ca. 180 cm groß,
normale Statur, sprach dialekt- und akzentfrei Deutsch; er war
bekleidet mit dicker schwarzer Jacke und Jeanshose; er trug schwarze
Handschuhe, einen schwarzen Motorradhelm, darunter eine Sonnenbrille
und einen rot-weiß karierten Schal oder Ähnliches um den Hals sowie
vor dem Mund. Er hatte eine kleine schwarze Schusswaffe und einen
schmuddeligen, bedruckten Stoffbeutel bei sich. Was genau auf dem
Stoffbeutel zu sehen war, kann nicht gesagt werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft auf
weitere Erkenntnisse aus verdächtigen Beobachtungen, welche
unbeteiligte Kunden der Bank oder weitere Bürgerinnen und Bürger zur
Tatzeit gemacht haben. Sachdienliche Hinweise werden unter der
02335/9166-7000 erbeten.

Kleinbrand im Flur

Menden. Ein ausgelöster Rauchmelder machte die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft am Steinhauser Weg rechtzeitig auf einen Brand im Erdgeschoss aufmerksam. Die Bewohner verließen umgehend das Gebäude und alarmierten die Feuerwehr Menden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren eine leichte Rauchentwicklung und Brandgeruch wahrnehmbar. Während ein Atemschutztrupp die Räumlichkeiten nach Personen durchsuchte, bekämpfte ein weiterer Trupp unter Atemschutz den Kleinbrand im Flur. Bereits nach kurzer Zeit konnte „Feuer aus!“ gemeldet werden. Verletzt wurde niemand. Auch Feuer und Rauch richteten keinen größeren Schaden an, sodass das Gebäude nach den Belüftungsmaßnahmen der Feuerwehr weiter bewohnbar war.

In Oberrödinghausen waren der Löschzug der Feuerwache sowie die Löschgruppen Lendringsen mit insgesamt acht Fahrzeugen im Einsatz.

René Röspel fordert Laumann zur Entfristung der Schulsozialarbeit auf

 

„Die Entscheidung der Landesregierung, die Finanzierung von Schulsozialarbeit bis 2021 fortzusetzen, ist richtig, aber bei weitem nicht ausreichend“, sagt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel. Er freue sich, dass Landesozialminister Laumann offenbar dazugelernt habe, denn jetzt fordere er eine Mitfinanzierung durch den Bund, die CDU und CSU noch 2013 energisch abgelehnt und verhindert hätten.
Schulsozialarbeit sei vor allem in bestimmten Stadtteilen unverzichtbar, um den Unterricht vernünftig gestalten und darüber hinaus Kinder in schwierigen Situationen helfen zu können. Deshalb habe die SPD-Bundestagsfraktion 2010 aus der Opposition zusammen mit den SPD-geführten Länder-Regierungen im Vermittlungsausschuss zum Bildungs- und Teilhabe-Paket die Finanzierung von Schulsozialarbeit mit einem Bundesprogramm von 2011 bis 2013 durchgesetzt, erinnert Röspel: „Wir wollten das ohne zeitliche Begrenzung machen, aber CDU und CSU haben sich ausdrücklich für die Begrenzung bis Ende 2013 eingesetzt.“ Deshalb habe das Land NRW ab 2014 einspringen müssen, um nicht die auch von Lehrern und Eltern als sinnvoll und notwendig erkannten Strukturen wieder zu verlieren.
„Bei den Koalitionsverhandlungen zur Großen Koalition 2013 zum Thema Bildung und Wissenschaft habe ich drei Mal die Bereitschaft der SPD erklärt, Schulsozialarbeit durch den Bund zu finanzieren und bin jedes Mal auf brüske Ablehnung bei CDU und CSU gestoßen“, sagt Röspel. Spitzenverhandler der NRW-CDU waren damals Armin Laschet und Karl-Josef Laumann. „Das, was Laumann jetzt einfordert, hätten wir also schon 2013 haben können“, ärgert sich Röspel.
Auch wenn die Entscheidung der Landesregierung „vollkommen richtig“ sei, reiche sie nicht aus. Deshalb fordert Röspel, Laumann solle sich „nach der ersten positiven Kehrtwende“ jetzt auch dafür einsetzen, dass die Befristung der Schulsozialarbeit endlich aufgehoben wird. „Meine Unterstützung im Bundestag hätte er dafür“, verspricht Röspel.

Federfußball: Haspe gewinnt sensationell die German Open

(ktr) Zwei Drittel der nunmehr 14. German Open im Federfußball mit insgesamt mehr als 180 Teilnehmern aus elf Nationen – Indien konnte aufgrund von Visaproblemen nicht anreisen – sind rum. Nach knapp 230 Spielen in der Käthe-Kollwitz-Sporthalle steht der Sieger im Mannschaftswettbewerb fest. Rund 200 Zuschauer sowie Etliche, die die Finalpaarungen über den Facebook-Livestream des Vereins verfolgten, zeigten sich angesichts der hochklassigen Partien begeistert. In einem sensationellen Endspiel entzauberte Flying Feet Haspe um Torben Nass, Philip Kühne und Marcel Scheffel den turmhohen Favoriten Hongkong 6 mit 21:18, 21:19 und sicherte sich den Sieg bei den 14. German Open. Die Bronzemedaille erkämpfte die Spielgemeinschaft FFC Hagen/Cronenberger BC um Christopher Zentarra, Stefan Blank und Noah Wilke. Die Damenwertung gewann Justine Crapanzano (Frankreich), Reka Kunics (Ungarn), Victoria Bagos (Slowakei) und Eszter Balogh (Ungarn) vor Hongkong und Újszász (Ungarn).

„Das war großartige Werbung für den Federfußball mit emotionalen und spektakulären Spielen“, freute sich Cheforganisator David Zentarra vom gastgebenden FFC Hagen, dass die Deutschen den hoch geschätzten Asiaten großartig Paroli liefern konnten.

Flying Feet Haspe um Torben Nass, Philip Kühne und Marcel Scheffel setzte sich im Anschluss an die Vorrunde im Achtelfinale gegen die Spielgemeinschaft FFC Hagen/ Frankreich/Slowakei mit Max Duchene, Anthony Nguyen und Sebastian Költö mit 21:18, 21:14 durch. Im Viertelfinale wartete Hongkong 5. Hier musste der deutsche Meister an seine Grenzen gehen, um den Favoriten aus Asien mit 21:15, 13:21, 21:13 nieder zu kämpfen. Im Halbfinale hieß die nächste Hürde Hongkong 6. Hoch konzentriert und mit einem extrem durchschlagkräftiger Philip Kühne gelang es das Team um Hongkongs WM-Star Or Kwan Ho Kevin mit 21:19, 21:16 aus dem Rennen zu kegeln, ehe das Finale zum Triumphmarsch für Torben Nass, Philip Kühne und Marcel Scheffel wurde.

Im Achtelfinale hatte die die Spielgemeinschaft FFC Hagen/Cronenberger BC um Christopher Zentarra, Stefan Blank und Noah Wilke zunächst Finnland mit einem lockeren 21:9, 21:13 in die Knie gezwungen. Im Viertelfinale gegen China zeigte sich das Team von seiner besten Seite und warf den Mitfavoriten mit einem hart umkämpften 21:16, 21:18 Erfolg aus dem Rennen. Im hart umkämpften Halbfinale zeigte sich Hongkong 4 vor rund 200 Zuschauern beim 21:17, 24:22 am Ende das entscheidende Bißchen nervenstärker. Die Partie um Platz 3 gegen Hongkong 6 wurde zum erwarteten Geduldsspiel. Mit einem hart umkämpften 21:15, 17:21, 21:19 sicherten sich Christopher Zentarra, Stefan Blank und Noah Wilke Platz 3 und damit die Bronzemedaille.

„Was wir heute an Schnelligkeit, Reflexen und Beweglichkeit gesehen haben, war ganz großer Sport“, zollte David Zentarra den knapp 180 Teilnehmern aus elf Nationen ein großes Lob.

Max Duchene vom FFC Hagen belegte gemeinsam mit dem französischen Nationalspieler Anthony Nguyen und dem slowakischen Nationalspieler Sebastian Költo den 11. Rang. Zum Abschluss konnte Finnland mit 21:17, 21:11 besiegt werden. Im Achtelfinale hatte das Trio 18:21, 14:21 gegen Haspe verloren. Dann Hongkong 3 mit 21:14, 21:9 geschlagen, ehe es gegen Nagykanisza (Ungarn) eine 21:12, 21:17 Niederlage setzte.

Die Spielgemeinschaft FFC Hagen/Flying Feet Haspe mit Florian Krick, Karsten-Thilo Raab, Olaf Völzmann und Daniel Nass kämpfte nach dem knapp verpassten Einzug ins Achtelfinale in der Platzierungsrunde Hongkong 21:12, 21:19 nieder. Und behielt dann auch gegen Paris 21:13, 16:21, 21:9. Ganz knapp ging es dann gegen die Phoenix Feathers aus Sizilien zu. Nach dem 21.15 im ersten Durchgang ging Satz 2 14:21 verloren. Im dritten Satz hatte das Quartett aus Hagen mit 21:19 die Oberhand. Im hart umkämpften Spiel um Platz 17 hatten Florian Krick, Karsten-Thilo Raab, Olaf Völzmann und Daniel Nass dann mit 17:21, 21:15, 15:21 das Nachsehen und belegten somit Rang 18.

Flying Feet Haspe 3 mit Franziska Schönfeld, Wolfgang Nass und Thore Riepe setzte sich in der Platzierungsrunde zunächst gegen Újszász 4 (Ungarn) 21:23, 21:19, 21:11 durch, unterlag dann gegen Tapiobicske (Ungarn) 15:21, 14:21. Gegen Phoenix Feathers 2 (Italien) war das Trio beim 14:21, 21:19, 21:14 wieder oben auf. Nach der abschließenden 15:21, 21:17, 17:21 Niederlage gegen Tapiobicske 2 (Ungarn) blieb dem Haspe Trio Platz 36.

Die Spielgemeinschaft Fleying Feet Haspe/Polen mit Lina Marie Kurenbach, Franziska Oberlies und Sylvia Miazg musste sich Puteaux (Frankreich) 20:22, 14:21 geschlagen geben, bezwang dann Phoenix Feathers 2 (Italien) 21:19, 21:9. Im abschließenden Spiel um Platz 37 setzte es noch einmal eine 21:23, 12:21 Niederlage gegen Pusztaszer (Ungarn).

In der Platzierungsrunde bezwang der FFC Hagen 3 mit Arne Twer, Kushtrim Mekolli, Andre Lange und Kathrin Schlomm Paris 2 mit 28:26, 18:21, 21:16. Der abschließende 21:10, 21:13 Sieg bedeutete Rang 39 in der Endabrechnung.

Der FFC Hagen 4 mit Nina Twer, Thomas Lam, Lukas Krick und Detlev Stegmann unterlag gegen Puteaux (Frankreich) 12:21, 14:21 und gegen China 2 gab es eine deutliche 6:21, 6:21 Abfuhr in den Spielen um Platz 41 bis 44. Nach der abschließenden 14:21, 3:21 Abfuhr gegen Paris 3 blieb dem Quartett nur Rang 44 im Gesamtklassement.

Tipps der Polizei zu Halloweenstreichen und ihren Folgen

In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ist wieder Halloween: Kinder ziehen von Haus zu Haus und fordern mit dem Spruch: „Süßes, sonst gibt`s Saures“ Geschenke oder spielen Streiche. Doch so mancher Scherz ist nicht nur #nichtlustig für die Geschädigten, sondern stellt sogar eine Straftat dar.

In den vergangenen Jahren wurde die Polizei in fast allen Kommunen des Kreises Unna in der Halloweennacht gerufen, wenn die Streiche, die die Kinder und Jugendlichen ausführten, wenn sie keine Süßigkeiten bekamen, weit über das amerikanische Motto „trick or treat“ hinaus gingen. Teilweise wurden z.B. Türschmuck und Pflanzen zerstört, Schlösser mit Kleber beschädigt, Häuser massiv mit Eiern beworfen, Glastüren eingeschlagen usw. Eine Gruppe von ca. 10 Jugendlichen drohte einem Wohnungsinhaber, man werde so lange wiederkommen, bis er Bargeld aushändigen würde. Es wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet, die für die Jugendlichen rechtliche Konsequenzen haben. Daher wendet sich die Polizei in diesem Jahr bereits im Vorfeld an die Bürger: Liebe Eltern, bitte machen Sie ihren Kindern den Unterschied zwischen harmlosen Streichen und strafbarem Verhalten klar und weisen Sie auch auf rechtliche Konsequenzen hin!

„Viele Streiche sind schlicht Sachbeschädigungen. Diese können mit einer Geldstrafe und sogar mit bis zu zwei Jahren Gefängnis geahndet werden“ betont Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Wer zum Beispiel einen Briefkasten mit Feuerwerkskörpern in Brand setzt, begeht eine Straftat. Auch wer Autos oder Hausfassaden mittels Sprayfarbe `verschönert´, muss mit einer Strafe rechnen“, so Klotter weiter.

Mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe kann bestraft werden, wer eine „Gemeinschädliche Sachbeschädigung“ begeht. Dies ist der Fall, wenn jemand Sachen beschädigt oder zerstört, die der öffentlichen Nutzung dienen. Gemeint sind damit z.B. demolierte Parkbänke oder zerkratzte Scheiben in Zügen. Jedes Jahr entstehen dadurch Schäden in Millionenhöhe, die letztlich alle gemeinsam bezahlen müssen. Wenn der Täter ermittelt wird, muss er den Schaden ersetzen bzw. bezahlen. Das nennt man dann eine zivilrechtliche Schadensersatzpflicht, die je nach Alter und Situation auch Familienangehörige treffen kann.

Ein Halloween-Streich kann auch für diejenigen teuer werden, die nicht mitgemacht haben, sondern nur dabei waren: Junge Menschen, die auf nächtlicher Zerstörungstour mit Freunden erwischt werden, können wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung angezeigt werden. In jedem Fall bedeutet das mindestens eine Geldstrafe, hinzu kommt noch die Schadenswiedergutmachung.

Sollten Sie Zeuge oder Opfer einer Straftat werden, scheuen Sie sich bitte nicht den Notruf 110 zu wählen.

Einer spannenden Halloween-Nacht mit viel Grusel steht nichts im Wege, wenn beim Streiche spielen gewisse „Spielregeln“ eingehalten werden, damit alle Spaß haben und niemand zu Schaden kommt.

Fast staufrei durchs Wochenende

ADAC Stauprognose für 3. bis 5. November

Wer am Wochenende auf Deutschlands Autobahnen unterwegs ist, kommt fast staufrei voran. Trotz des Endes der Herbstferien in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen erwartet der ADAC keinen nennenswerten Reiseverkehr. Auch im benachbarten Ausland halten Staus nur selten die Fahrt auf.

Die Staustrecken in Deutschland:

   - A 1 Hamburg - Bremen - Köln 
   - A 1/ A 3/ A 4 Kölner Ring 
   - A 2 Oberhausen - Dortmund - Hannover 
   - A 3 Passau - Nürnberg - Frankfurt 
   - A 5 Basel - Karlsruhe - Hattenbacher Dreieck 
   - A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg 
   - A 7 Füssen/Reutte - Ulm - Würzburg 
   - A 8 Salzburg - München - Stuttgart - Karlsruhe 
   - A 9 München - Nürnberg 
   - A 10 Berliner Ring 
   - A 61 Ludwigshafen - Koblenz - Mönchengladbach 
   - A 81 Singen - Stuttgart 
   - A 93 Kufstein - Inntaldreieck 
   - A 95/ B 2 München - Garmisch-Partenkirchen 
   - A 99 Umfahrung München

Ersatzteilbeschaffung an Fahrzeugen

 

Hagen. Insgesamt elf Diebstähle an Fahrzeugen, vorzugsweise
der Marke Mercedes, begingen Unbekannte in der Nacht von Samstag auf
Sonntag in einem Stadtviertel. Gegen 09.00 Uhr meldete sich ein
erster Fahrzeughalter bei der Polizei und meldete den Diebstahl der
Parksensoren an seinem Auto. Im Zuge der Anzeigenaufnahme ergaben
sich zwei Tatorte in der Karl-Halle-Straße, sechs in der Goebenstraße
und drei in der Fahrenbecke. Unbekannte hatten an zehn Fahrzeugen der
Marke Mercedes Parksensoren, Mercedessterne und Außenspiegel
ausgebaut und entwendet. Lediglich an einem Volkswagen in der
Goebenstraße bauten sie Teile des Kühlergrills aus. Der Sachschaden
beläuft sich auf etliche tausend Euro und die Täter werden einige
Zeit unterwegs gewesen sein. Zeugen, die weiterführende Hinweise im
Zusammenhang mit den Diebstählen machen können, melden sich bitte
unter der 986 2066.

Unbekannter Mann raubt Handy

 

Hagen. Bereits am Freitag raubte ein bislang unbekannter
Täter einem 17-Jährigen dessen Handy. Der 17-jährige Geschädigte war
mit seinem gleichaltrigen Kumpel auf der Konkordiastraße in Richtung
Augustastraße unterwegs. Gegen 22.30 Uhr begegnete ihnen ein junger
Mann. Plötzlich packte der Mann den 17-Jährigen am Oberarm. In der
anderen Hand hatte der Räuber einen faustgroßen Stein. Er nahm eine
drohende Haltung ein und forderte sein Opfer auf, dessen Handy auf
den Boden zu legen. Der Jugendliche kam der Aufforderung nach.
Daraufhin griff der Räuber das Telefon und verschwand in Richtung
Augustastraße. Bei dem Handy handelte es sich um ein schwarzes
Samsung A 3. Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: Er ist ca.
22 bis 25 Jahre alt, 175 cm groß und schlank. Der Mann hat glatte
schwarze Haare. Zur Tatzeit war er mit einer blauen Jacke bekleidet.
Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.

Rasenden Lieferwagenfahrer mit 113km/h geblitzt

Hagen. Ein Radareinsatz auf der Eckeseyer Straße zeigte am
Sonntagnachmittag eine ernüchternde Bilanz auf. In der Zeit zwischen
11.30 bis 17.00 Uhr fuhren 312 Fahrzeugführer auf dem Weg in Richtung
Innenstadt in die Messstelle. Da stimmt es nur wenig versöhnlich,
dass lediglich 12 der Geschwindigkeitsüberschreitungen im
Anzeigenbereich lagen, zumal ein Lieferwagen mit gegen 15.30 Uhr mit
vorwerfbaren 113km/h gemessen wurde. Diesem Fahrer drohen außer dem
Bußgeld von 480 Euro zwei Punkte sowie ein dreimonatiges Fahrverbot.
Geschwindigkeit bleibt auf unseren Straßen der Killer Nummer eins und
die Hagener Polizei setzt bei der Überwachung der Verstöße einen
deutlichen Schwerpunkt.

Betrunkener kam nach Sachbeschädigung in Polizeizelle

 

Hagen. Ein 19-Jähriger hatte in der Nacht zu Sonntag
reichlich dem Alkohol zugesprochen und als er gegen 04.25 Uhr in
einer Gaststätte an der Eckeseyer Straße randalierte, setzte ihn ein
Angestellter vor die Tür. Kaum draußen verschaffte er seinem Unmut
Luft, indem er eine Fensterscheibe zu der Kneipe einschlug und sich
dann in Richtung Bahnhof entfernte. Der Angestellte hatte inzwischen
die Verfolgung des 19-Jähriger aufgenommen und in der Straße Am
Hauptbahnhof machte er eine Polizeistreife auf den Vorfall
aufmerksam. Gegenüber den Polizisten zeigte sich der 19-Jährige
durchgängig aggressiv. Er beschimpfte die Beamten, versuchte mehrfach
den Anzeigenerstatter anzugreifen und musste so letztlich zur
Ausnüchterung den Rest der Nacht in einer Polizeizelle verbringen.

Angebliche Polizisten wollen ältere Menschen betrügen

Hagen. Am Sonntag erhielten mehrere vornehmlich ältere Mitbürger in den
Abendstunden Anrufe eines angeblichen Polizisten. Der „Polizist“ gab
an, man habe zwei rumänische Einbrecher festgenommen. Die Einbrecher
hätten eine Liste mit Namen mitgeführt. Auf dieser Liste würde auch
der Name des Angerufenen stehen. Der angebliche Polizist forderte die
Hagenerinnen und Hagener dann dazu auf, Wertgegenstände und Bargeld
vorrübergehend und nur zum Schutz an einen vermeintlichen Kollegen zu
übergeben. Glücklicherweise durchschauten alle Angerufenen den Trick.
Die „richtige“ Polizei wird nämlich niemals dazu auffordern,
Wertgegenstände und Geld an einen angeblichen Kollegen zu übergeben.
Wie man sich richtig verhält, ergibt sich aus dem beigefügten
Info-Blatt des LKA Nordrhein-Westfalen.

Zwei Trunkenheitsunfälle in der Innenstadt

 

Hagen.  Am Samstagabend ereigneten sich in der Innenstadt
gleich zwei Verkehrsunfälle, bei denen die Verursacher betrunken und
ohne Führerschein unterwegs waren. Gegen 19.15 Uhr war es ein 44
Jahre alter Ford-Fahrer, der am Elbersufer beim Einparken gleich zwei
abgestellte Autos beschädigte und daraufhin etwa 100 Meter entfernt
seinen Wagen abstellte. Dort konnten die eingesetzten Polizisten den
44-jährigen volltrunkenen Halter auf dem Fahrersitz antreffen. Da er
keinen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik hat, musste er die Nacht
im Polizeigewahrsam verbringen, seinen Wagen stellten die Beamten
sicher und ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Der Alkoholtest zuvor
zeigte einen Wert über zwei Promille an und erste Ermittlungen
ergaben, dass der 44-Jährige keine erforderliche Fahrerlaubnis hat.
Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf etwa 5000 Euro. Etwa
zwei Stunden später nahmen Polizeibeamte in der Hochstraße einen
Verkehrsunfall auf, bei dem ein 34 Jahre alter Mercedes-Fahrer einem
45 Jahre alten Opel-Fahrer an der Kreuzung mit der Schulstraße die
Vorfahrt genommen hatte. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca.
10000 Euro, die Airbags in dem Mercedes hatten ausgelöst, neide Autos
waren nicht mehr fahrbereit. Auch hier stellte sich schnell heraus,
dass der Unfallverursacher mit einem Promille deutlich alkoholisiert
war. Seinen Führerschein hat er zwei Wochen zuvor abgeben müssen und
das Auto hatte er sich ohne Wissen seines Arbeitgebers vom
Firmengelände ausgeliehen. Auch ihm entnahm ein Arzt die Blutprobe,
die weiteren Ermittlungen dauern an.

Von Unbekanntem angegriffen

 

Hemer. Am Samstag, gegen 02:15 Uhr, wurde eine
31-jährige Frau aus Hemer auf dem Heimweg von einer unbekannten
männlichen Person angegriffen und beleidigt. Der Täter näherte sich
in Höhe der Unterführung Hauptstraße 175 von hinten, packte die junge
Frau am Hals und beleidigte diese. Die Geschädigte konnte sich
losreißen und flüchtete. An ihrer Wohnanschrift angekommen,
informierte sie die Polizei und erstattete Strafanzeige. Der Täter
wurde wie folgt beschreiben:

– ca. 35 Jahre alt; 1,80 m groß; kräftige Statur, Drei-Tage Bart;
auffälliges Muttermal unter dem linken Auge; bekleidet mit einer
Trainingsjacke in den Farben weiß/blau mit der Aufschrift
„Russia“

Trotz umgehender Fahndungsmaßnahmen konnte der Täter im Nahbereich
nicht mehr angetroffen werden.

Die Geschädigte wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Die
Ermittlungen der Polizei dauern noch an, sachdienliche Hinweise an
die Polizei Hemer unter 02372-9099-0.

Ärger am Werner-Jakobi-Platz

 

Iserlohn.Am Samstag, gegen 18:20 Uhr, kam es auf dem
Werner-Jakobi-Platz zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines
20-jährigen Iserlohners. Der Geschädigte hielt sich dort zum
Tatzeitpunkt mit mehreren Zeugen auf, als eine sechsköpfige Gruppe
den Platz passierte. Es kam zunächst zu einer kleinen Schubserei,
dann wurde der Geschädigte jedoch unvermittelt mit der Faust ins
Gesicht geschlagen und fiel zu Boden. Am Boden liegend wurde er dann
noch mehrfach aus der Gruppe heraus getreten. Dabei erlitt er leichte
Verletzungen. Die Streitparteien wurden beide vor Ort von der Polizei
angetroffen. Vier Personen erhielten einen Platzverweis, zwei
Minderjährige wurden an die Erziehungsberechtigten übergeben.

Schlägerei auf dem Sportplatz

 

Hemer. Im Rahmen einer Sportveranstaltung an der
Teichstraße (Fußballspiel, Kreisliga B) kam es am 29.10.2017, gegen
14:20 Uhr, zu einer Schlägerei zwischen mehreren Beteiligten.
Insgesamt wurden acht Personen leicht verletzt. Nach bisherigen
Erkenntnissen hatte ein 31-jähriger Mendener einem 29-jährigen
Hemeraner einen Kopfstoß gegeben. Daraus entwickelte sich eine
handfeste Auseinandersetzung. Der anwesende Schiedsrichter versuchte
die Parteien zu trennen und strafte das unsportliche Verhalten ab.
Danach eskalierte die Situation erneut. Die Polizei war mit mehreren
Streifenwagen vor Ort. Nun wird gegen mehrere Personen wegen
Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt, eine genaue
Sachverhaltsklärung steht jedoch noch aus.

Verkehrsunfall auf Peddinghausen

Breckerfeld. (cs) Am Sonntagabend wurde die Löschgruppe Zurstraße zu
einem Verkehrsunfall im Ortsteil Peddinghausen alarmiert.
Ein Fahrzeug war von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen
Telefonmasten gefahren. Verletzt wurde dabei niemand. Der Mast wurde
gesichert und der PKW aus der Verspannung befreit. Auslaufende
Betriebsmittel wurden nicht fest gestellt.
Die Unfallstelle wurde anschließend der Polizei übergeben. Der
Einsatz endete für die eingesetzten Kräfte nach ca. 60 Minuten.

Sieben Verletzte: Brand in einem Mehrfamilienhaus

 

Siegen. Am Sonntagmorgen gegen sechs Uhr in Siegen kam es
in einem Mehrfamilienhaus in der Hans-Kruse-Straße zu einem
Wohnungsbrand. Bei Eintreffen der eingesetzten Einsatzkräfte stand
die betreffende Wohnung im ersten Obergeschoss bereits in Vollbrand.
Das Mehrfamilienhaus wird insgesamt durch sechs Mietparteien bzw.
acht Personen bewohnt. Sieben Bewohner des Hauses (drei Frauen und
vier Männer) erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung und wurden in
umliegenden Krankenhäusern versorgt. Im Zuge der Löscharbeiten zog
sich zudem ein 25-jähriger Feuerwehrmann eine leichte Brandverletzung
zu. Bei dem Feuer entstand ein geschätzter Sachschaden von über
100.000 Euro. Das Siegener Kriminalkommissariat 1 hat seine
Ermittlungen zur Bestimmung der genauen Brandursache bereits
aufgenommen.

Die Feuervögel empfangen Spitzenreiter aus Vechta

Darf man nach sechs Spieltagen schon von einem Spitzenspiel sprechen? Zumindest treffen am siebten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA der Tabellenführer RASTA Vechta und mit Phoenix Hagen der aktuell Dritte der Tabelle aufeinander. Sprungball ist um 17 Uhr in der Arena am Ischeland. Für beide Mannschaften lagen zwischen Spieltag sechs und sieben lediglich vier bzw. drei Tage Verschnaufzeit, ist das Team von Phoenix Hagen doch erst am frühen Samstagmorgen mit einem 60:75-Auswärtssieg von der Orange Academy aus Ulm zurückgekehrt und RASTA Vechta nahm am Samstagabend den sechsten Sieg in Folge aus Paderborn mit (60:87).

Nachdem die „Rastafaris“ sich nach der vergangen Spielzeit aus der easyCredit-BBL verabschieden mussten, hätte der Start in der ProA nicht besser laufen können. Zwar gelang den Römerstrom GLADIATORS Trier am ersten Spieltag fast die Sensation im RASTA-Dome, letztlich setzten sich die Hausherren aber 83:80 durch. Während die Feuervögel am zweiten Spieltag gegen die PS Karlsruhe LIONS ihre bisher einzige Niederlage einstecken mussten (83:100), schickte Vechta die MLP Academics aus Heidelberg nach einem deutlich 82:62-Erfolg wieder in den Süden. Und auch die bisherigen Partien gegen die Baunach Young Pikes, das TEAM EHINGEN URSPRING und die PS Karlsruhe LIONS entschieden die starken Rastas für sich. Topwerfer der Niedersachsen war sowohl zuletzt gegen Paderborn, als auch am fünften Spieltag gegen Karlsruhe Seth Hinrichs: Der US-amerikanische Power Forward ist mit einer Trefferquote von 57.1 Prozent und ingesamt 93 erzielten Punkten seit Saisonbeginn aktuell der viertbeste Spieler der Liga. Mit Jeremy Dunbar empfängt Hagen zudem einen alten Bekannten. Bis zur Insolvenz im Dezember 2016 spielte der 29-Jährige für die Feuervögel in der ersten Bundesliga.

Phoenix-Co-Trainer Kai Schulze zollt jedoch in erster Linie der tiefen Bank des Teams von Douglas Spradley Respekt: „Vechta hat eine unheimlich tiefe Bank, deren zweite Fünf wäre woanders vielleicht sogar die Starting-Five. Mit Jannik Freese haben sie einen sehr beweglichen Big-Man, wahrscheinlich den besten der Liga. Außerdem spielt Vechta eine wirklich harte Defense und kann unglaublich schnell umschalten. Durch die große Rotation könnte es sein, dass Vechta etwas besser mit der kurzen Pause zwischen den beiden Spieltagen klarkommt, grundsätzlich sind unsere Jungs aber fit und bereit für die morgige Partie.“

Tödlicher Verkehrsunfall

Erndtebrück. In der Nacht zu Sonntag – gegen 02.20 Uhr –
erhielt die Polizei über die Rettungsleitstelle der Feuerwehr
Kenntnis über einen angefahrenen Fußgänger auf der Erndtebrücker
Landstraße zwischen den Ortschaften Womelsdorf und Birkelbach.

Nach bisherigem Ermittlungsstand befuhr ein 34-jähriger Pkw-Fahrer
zu diesem Zeitpunkt mit seinem Fahrzeug die Erndtebrücker Straße von
Erndtebrück nach Birkelbach, als kurz vor einer Rechtskurve bei der
Ortschaft Womelsdorf ein 22-jähriger Fußgänger auf die Fahrbahn trat
und von dem Pkw erfasst wurde.

Der 22-Jährige verstarb trotz noch sofort eingeleiteter
Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer an der Unfallstelle.

Der PKW-Fahrer erlitt einen Schock.

Im Rahmen der Unfallaufnahme kam es zu einer Widerstandshandlung
gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten durch einen 31-jährigen
Mann, der vor vor diesem Hintgergrund in Gewahrsam genommen werden
musste.

Geschwindigkeitsüberwachungen im Hagener Stadtgebiet

Auch in der Zeit vom 2. bis 18. November finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird weiterhin im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

02.11.2017
Am Bügel, Sonntagstraße, Schlesierstraße, Im Lindental, Gabelsberger Straße, Enneper Straße

03.11.2017
Hestertsraße, Berliner Straße, Poststraße, Volmeabstieg, Heigarenweg, Ribbertstraße

04.11.2017
Altenhagener Straße, Grundschötteler Straße, Oedenburgstraße, Dahler Straße

06.11.2017
Königsberger Straße, Cunostraße
07.11.2017
Jahnstraße, Oeger Straße, Liebigstraße, Lortzingstraße, Thünenstraße, Stadionstraße, Heidestraße, Iserlohner Straße

08.11.2017
Lützowstraße, Am Berghang, Im Weinhof, Elseyer Straße, Berliner Allee, Hasselbach, Schwelmstück, Altenhagener Straße

09.11.2017
Ergster Weg, Gotenweg, Blumenstraße, Minervastraße, Heinrichstraße, Lange Straße, Beethovenstraße, Auf dem Lölfert

10.11.2017
Funckestraße, Brahmsstraße, Alemannenweg, Herbecker Weg, Im Sonnenwinkel, Letmather Straße, Im Alten Holz, Scharnhorststraße

11.11.2017
Bergischer Ring, Schälk, Hohenlimburger Straße, Alexanderstraße

13.11.2017
Enneper Straße, Sonntagstraße, Overbergstraße, Selbecker Straße

14.11.2017
Stormstraße, Helfer Straße, Am Karweg, Harkortstraße, Gabelsberger Straße, Kölner Straße

15.11.2017
Hüttenbergstraße, Am Bügel, Buschstraße, Altenhagener Straße, Westhofener Straße, Jägerstraße, Schlesierstraße, Am Quambusch

16.11.2017
Kapellenstraße, Krambergstraße, Ährenstraße, Silscheder Straße, Hestertstraße, Voerder Straße, Birkenstraße, Schillerstraße

17.11.2017
Preußer Straße, Büddingstraße, Poststraße, Dahler Straße, Schwerter Straße, Vorhaller Straße, Höxter Straße, Berliner Straße

18.11.2017
Eckeseyer Straße, Neue Straße, Oedenburgstraße, Volmeabstieg

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden. Aufgrund des Umbaus des Geodatenportals sind die stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen sowie die möglichen mobilen Messplätze momentan leider nicht im Stadtplan auf www.hagen.de einzusehen.

Verkehrsunfall – PKW prallte gegen Straßenbahn und weitere Fahrzeuge

Dortmund. Vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls kam es am
27.10.2017 zu einem Verkehrsunfall auf dem Wickeder Hellweg in
Dortmund. Ein PKW prallte gegen eine Straßenbahn und weitere geparkte
Autos, der Fahrer musste in der Folge im Krankenhaus behandelt
werden.

Gegen 10.55 Uhr fuhr ein 66-jähriger Mann aus Lünen auf dem
Wickeder Hellweg mit seinem Opel Corsa in östlicher Richtung.
Vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls verlor er die
Kontrolle über seinen Wagen und prallte zunächst gegen eine
Straßenbahn, die an der Haltestelle „Eichwaldstraße“ stand.

Von dort geriet er weiter über die Gegenfahrbahn, stieß auf dem
Gehweg gegen einen geparkten VW Golf und anschließend noch gegen
einen in westlicher Richtung fahrenden Nissan Qashqai.

Der 66-Jährige musste in einem Krankenhaus behandelt werden.
Leichte Verletzungen erlitt die Fahrerin des Nissan, eine 50 Jahre
alte Dortmunderin. Für die Dauer der Unfallaufnahme sperrte die
Polizei den Wickeder Hellweg in beide Richtungen, der Sachschaden
wird auf rund 6500 Euro geschätzt.

Vater verletzt eigenen Sohn mit Luftgewehr

Dortmund. Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Alles andere als alltäglich war das Geschehen, welches  Polizeibeamte am 27.10.2017 in Dortmund zur Kenntnis bekamen. Anlass war ein Einsatz am Knappschaftskrankenhaus gegen 21.30 Uhr, bei dem  es um einen durch einen Schuss verletzten 13-jährigen Jungen aus
Dortmund ging.

Die Beamten trafen in den Abendstunden in der Notfallambulanz auf
den 13-Jährigen und seinen Vater. Der Junge hatte eine
Schussverletzung im Bein und befand sich bei Eintreffen der Polizei
bereits in ärztlicher Behandlung.

Was war passiert?

Unter Tränen gab der Vater an, er habe morgens in seiner Wohnung
gemeinsam mit seinem Sohn einen Western gesehen. Nicht unüblich in
Familien ist bei solchen Freizeitaktivitäten dann das
„Cowboy-und-Indianer-Spiel“ von Vater und Sohn. Eher unüblich ist
jedoch, dass der Vater im Verlauf dieses Spiels mit einem
Luftdruckgewehr auf seinen Sohn zielt, schießt und diesen mit einem
Diabolo im Bein trifft und nicht unerheblich verletzt.

Der Vater teilte den Beamten mit, ihm wäre nicht bewusst gewesen,
dass das Gewehr geladen war.

Auch unüblich: Man versorgte die Wunde oberflächlich, anschließend
ging der 13-Jährige zum Sport (!). Als die Wunde dann abends doch
stärker schmerzte als erwartet (?), entschloss sich der Vater,
gemeinsam mit seinem Sohn in ein Krankenhaus zu fahren. Dort wurde
der Junge operiert und verblieb stationär in einem Krankenhaus.

Ach so, auch nicht so üblich: Die abendliche Fahrt mit dem Wagen
ins Krankenhaus trat der Vater dann unter Alkoholeinfluss an. Die
Polizeibeamten bemerkten den Alkoholgeruch, ordneten eine Blutprobe
an und stellten den Führerschein des Vaters sicher.

Die Polizei beschlagnahmte natürlich auch das Luftgewehr und
ermittelt gegen den Vater wegen gefährlicher Körperverletzung.

 

Geistlichen Donnerstag in der Marienkirche

Zum Geistlichen Donnerstag kommt am 2. November Prof. DDr. Bernd Irlenborn aus Paderborn in die Marienkirche in der Hagener City. Bernd Irlenborn ist Professor der Philosophiegeschichte und der Theologischen Propädeutik.

Das Thema am Allerseelentag lautet: „Was ist der Tod: ein Übel oder ein Gut?“

Die Messfeier mit der Predigt von Professor Irlenborn beginnt um 18.00; am Schluss ist Gelegenheit zu einer Einzelsegnung. Vor der Messfeier ist ab 16.30 Rosenkranzgebet, eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit.

Auf dem kirchenmusikalischen Programm steht das Requiem in Es-Dur von Josef Gabriel Rheinberger für Chor a cappella.

Fahrzeugaufbrüche in Hagen Helfe

In der Nacht von Freitag (27.10.2017) auf Samstag
kam es In Hagen Helfe zu mehreren Fahrzeugaufbrüchen. Im Zirkelweg
und in der Straße Winnenkamp wurden drei hochwertige Fahrzeuge
aufgebrochen und Fahrzeugteile entwendet. Während bei einem
betroffenen BMW zuvor die Seitenscheibe eingeschlagen worden war,
gelangten die unbekannten Täter bei einem weiteren BMW und einem Audi
auf noch unbekannte Weise in die Fahrzeuge. Aus den Fahrzeugen wurden
jeweils die Lenkräder und noch weiter Teile der Innenausstattung
entwendet. Die Gesamtschadenshöhe wird mit 15000 Euro beziffert. Die
Hagener Polizei bittet um Zeugenhinweise unter der Rufnummer
02331-9862066.

Verkehrsunfall mit Personenschaden auf der Berliner Straße

Am Freitag (27.10.2017) ereignete sich auf der
Berliner Straße in Hagen gegen 14.45 Uhr ein Verkehrsunfall mit einer
verletzten Person. Ein 74-jähriger Fahrer fuhr mit seinem Ford vom
Fahrbahnrand an und wendete auf der Berliner Straße um seine Fahrt in
Richtung Haspe fortzusetzen. Ein 30-jähriger VW-Fahrer der die
Berliner Straße in Fahrtrichtung Hagener Innenstadt befuhr, erkannte
das Wendemanöver zu spät und konnte dem Ford nicht mehr ausweichen.
Durch den Zusammenstoß beider Fahrzeuge wurden diese in einen an der
Unfallstelle abgestellten Ford Transit geschoben. Es entstand ein
Gesamtschaden von 15000 Euro. Der Fahrzeugführer des wendenden
Fahrzeuges wurde beim dem Unfall verletzt und musste einem Hagener
Krankenhaus zugeführt werden. Für den Verlauf der Unfallaufnahme
wurde die Berliner Straße für 30 Minuten gesperrt.

Verkehrsunfall mit einer Verletzten in Hagen Hohenlimburg

Im Verlauf einer Quadtour ereignete sich am Samstag
(28.10.2017) im Nimmertal in Hagen Hohenlimburg um 14.30 Uhr ein
Verkehrsunfall mit einer verletzten Quadfahrerin. Aus bisher
unbekannter Ursache kam die 44-jährige Fahrerin aus einer Gruppe
heraus von der Fahrbahn ab und prallte mit ihrem Fahrzeug gegen einen
Baum. Die Fahrzeugführerin kam nach einer Erstversorgung vor Ort in
ein Hagener Krankenhaus. An dem nicht mehr fahrbereiten Fahrzeug
entstand ein Schaden in Höhe von 1200 Euro.

Vorlesespaß mit der Geschichte von Sankt Martin

Die Geschichte „In einer kalten Winternacht“ von Uwe Natus erzählt mit Reimen und stimmungsvollen Bildern die Legende von Sankt Martin bei der Vorlesestunde am Donnerstag, 2. November, um 16 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe für alle Kinder ab drei Jahren.

„Wer reitet durch das Tor der Stadt in weißer kalter Winternacht, der keine Angst und Bange hat und Mensch und Tier bewacht? Jung Martin ist es, stark und groß, zu helfen stets bereit, und trifft er einen, schwach und bloß, teilt er mit ihm sein Leid.“ Im Anschluss an die 45-minütige Veranstaltung können die Kinder noch ein Sankt Martin-Lesezeichen basteln. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder im Internet unter www.hagen-medien.de.

Vorlesespaß und Spielerallye mit den Olchis

Zu einer Vorlesestunde und Spielerallye mit den Olchis lädt die Stadtbücherei auf der Springe alle Kinder von sechs bis zehn Jahren am Freitag, 3. November, um 11 Uhr ein.

Der blaue Olchi hat „Gefurztag“ und alle Kinder feiern mit: Zuerst liest eine Vorlesepatin die lustige Geburtstagsgeschichte der Olchis vor. Anschließend findet eine Spielerallye statt. Hier können die Teilnehmer Punkte beim „Olchi-Memory“ und „Müll-Kegeln“ sammeln sowie ihren Mut beim „Stinkerkäse-Riechspiel“ beweisen. Wer möchte, kann vom „Stinkerkuchen“ und der „Schlammbrühe“ probieren. Danach können die Kinder noch eine „Olchi-Schimpfmaschine“ basteln. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist unter Telefon 02331/207-3591 oder per E-Mail an stadtbuecherei@stadt-hagen.de erforderlich. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.hagen-medien.de.

Taschenlampenführung im Museum Wasserschloss Werdringen

Zu einer exklusiven Taschenlampenführung für Familien lädt das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle am Samstag, 4. November, um 18 Uhr ein.

Wer den Nervenkitzel liebt, ist bei dieser besonderen Führung genau richtig: Bei Einbruch der Dunkelheit öffnet das Museum exklusiv die Türen und lädt die Teilnehmer der Führung ein, die geheimnisvolle Atmosphäre im Wasserschloss Werdringen zu erleben. Die Nachbildungen von Mammut und Dinosaurier können bei Tag schon unheimlich sein, doch bei Dunkelheit wirken sie gruselig. Die einzigartige Führung geht durch das gesamte Haus und bietet einen Überblick über 470 Millionen Jahre Geschichte – von den ältesten Funden von Leben in Südwestfalen über die Steinzeit bis ins Mittelalter. Sowohl die Tiere als auch die Fossilien aus der Urzeit, die Knochen und Schädel  aus der Steinzeit sowie der Ritter mit Helm und Schwert aus dem Mittelalter erleuchten im Schein der Taschenlampe auf besondere Art und Weise.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung unter Telefon 02331/207-2740 erforderlich. Genügend Taschenlampen stehen zur Verfügung. Die Führung dauert circa eine Stunde und kostet für Kinder 1,50 Euro und für Erwachsene 3 Euro zuzüglich des Museumseintrittes von 2 Euro beziehungsweise 4 Euro. Alternativ gibt es für Familien die Möglichkeit, eine Familienkarte für 9 Euro für den Eintritt in das Museum zu erwerben.

Foto: Michael Kaub

„Redcoats“ und „Tars“ zu Gast im Museum Wasserschloss Werdringen

Wie das Leben auf einem Kriegsschiff der britischen Marine im 18. Jahrhundert war, können die Besucher am Sonntag, 5. November, von 11 bis 18 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle erleben.

Die Besatzung der „HMS Essex“ schlägt im Dienste von König Georg III. von England im Innenhof des Schlosses ihr Lager auf. Die Besucher erhalten Einblicke in das Leben einer kampferprobten Schiffsbesatzung zur Zeit des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Hartgesottene Marinesoldaten und trinkfeste Seeleute geben Auskunft über das Leben auf See und an Land. Wer schon immer einmal wissen wollte, wie die „Tars“ (Seemänner) und die „Redcoats“ (die Rotröcke der britischen Armee) zusammenlebten oder wie damals die Frauen an Land für ihre Männer kochten, ist herzlich eingeladen, der Besatzung alle Fragen zu stellen.

Die „HMS Essex“ ist eine Interessengemeinschaft, die sich 2016 gegründet hat und versucht, das Leben auf einer Fregatte im 18. Jahrhundert lebendig und historisch so korrekt wie möglich darzustellen. Die Mitglieder kommen aus verschiedenen Bereichen des „Reenactments“ (Historische Nachstellungen) und haben mit der Darstellung eine Plattform gefunden, um dem gemeinsamen Interesse an Militär- und Alltagsgeschichte im 18. Jahrhundert einen Rahmen zu geben.

Bildquelle: Stadt Hagen

Feuer machen im Museum Wasserschloss Werdringen

Wie man Feuer ohne Streichholz und Feuerzeug macht, können alle Teilnehmer bei der Erlebnisführung am Sonntag, 5. November, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle ausprobieren. Als besondere Aktion stellt das Museum verschiedene Techniken zum Feuermachen vor und zeigt, wie ein Feuerbohrer eingesetzt wird.

Vorher gibt es eine spannende Erlebnisführung, bei der das Leben in der Steinzeit im Mittelpunkt steht. Die Teilnehmer bekommen natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier zu sehen. An verschiedenen Arbeitsstationen legen sie selber Hand an und bearbeiten Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug, mahlen Korn oder durchbohren mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil. Besonders beeindruckend sind die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in der Blätterhöhle in Hagen gefunden wurden. Die Inszenierungen geben den Besuchern ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit. Zudem bietet die Führung spannende Einblicke in die Jungsteinzeit, die Bronze- und Eisenzeit und das Römische Reich. Da das Museum und das dazugehörige Wasserschloss ihren Ursprung im Mittelalter haben, endet die Führung in dieser Epoche bei einer imposanten Ritterfigur.

Die Aktionsführung kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Eintritts. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-2740.

Foto: Matthias Andres

Tipps zum Einbruchschutz bei der VHS

Unter dem Motto „Sicherheit rund um Wohnung und Haus“ lädt die Volkshochschule Hagen in Zusammenarbeit mit der Polizei Hagen zu einem Informationsabend zum Thema Einbruchsschutz am Montag, 6. November, von 19 bis 20.30 Uhr in die Villa Post, Wehringhauser Straße 38, ein.

Der effektive Schutz der Wohnung oder des Hauses vor Einbrechern ist vielen Menschen wichtig. An dem Informationsabend erhalten die Teilnehmer einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten, sich vor Einbrechern zu schützen. Dabei geht es unter anderem um die Sicherung von Fenstern und Türen sowie um akustische und optische Warnanlagen.

Der Eintritt ist kostenlos. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1805 unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet unter www. vhs-hagen.de/Anmeldung.

Küchenbrand auf der Platte-Heide

Menden. Am Samstagmittag geriet in einer Wohnung am Lupinenweg die Küche in Brand. Die herbei gerufene Feuerwehr Menden setzte umgehend einen Trupp unter Atemschutz ein und hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Der Rettungsdienst untersuchte zwar die Bewohner, diese hatten das Gebäude aber rechtzeitig verlassen und blieben daher unverletzt. Nach der Belüftung der Wohnung konnten die knapp 25 Einsatzkräfte der Löschzüge Feuerwache und Menden-Mitte den Einsatz beenden.

Zweite Halbzeit bringt Phoenix den Sieg in Ulm

Auch am 6. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA konnte das Team von Phoenix Hagen einen Sieg einfahren. Gegen die jungen Talente der OrangeAcademy aus Ulm stand nach 40 Minuten ein 75:60-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel. Inzwischen stehen bei den Feuervögeln einer Niederlage nun fünf Siege gegenüber. Topscorer für die Hagener waren am Freitagabend Dominik Spohr mit 15, James Reid mit 14 und Alex Herrera mit 13 Punkten.

Das Personal:

Die Starting Five von Interimscoach Dietmar Günther bestand standesgemäß aus Dominik Spohr, James Reid, Jonas Grof, Alex Herrera und Derreck Brooks. Die Gastgeber starteten mit Nils Mitmann, Joschka Ferner, David Krämer, Marcell Pongo und Björn Rohwer.

Der Spielverlauf:

Die Auftaktpunkte der Partie gingen allesamt auf das Konto der Gastgeber, Björn Rohwer und David Krämer brachten die OrangeAcademy rasch 8:0 in Führung. Nach 6:33 Minuten im ersten Viertel gelang es dann auch den Feuervögeln durch Jonas Grof, mit Assist von Alex Herrera die ersten Zähler zu verbuchen. Nach gut fünf Minuten wechselte Günther Herrera und Brooks gegen Baumann und Lodders. Doch auch in der neuen Konstellation wollte das Spiel für die Feuervögel nicht so recht ins Rollen kommen. Nach zehn Minuten führte die OrangeAcademy 16:12.

Mit Start des zweiten Viertels wurden die Hagener langsam wach. Nachdem nach zwei Minuten für ein paar Sekunden die erste Führung durch Jasper Günther auf der Anzeigetafel stand, glichen die Gastgeber zunächst aus, der junge Günther antwortete jedoch erneut und stellte das 18:20 her. Eine 8:0-Serie der Ulmer sorgte bis zur Hälfte des zweiten Viertels aber noch für ein 28:20. Erst beim 31:24 legten die Feuervögel eine Schüppe drauf und konnten 2:33 Minuten vor der Halbzeit durch Alex Herrera zum 31:31 ausgleichen. Mate Fazekas punktete jedoch kurz vor der Pausensirene noch zum 33:31 und kreierte somit die Ulmer Führung zur Halbzeitpause.

Nach einer Minute in der zweiten Spielhälfte glich Alex Herrera zum 33:33 aus, die Ulmer legten zwar direkt nach, ein Dreier von Derreck Brooks sorgte erneut für den Ausgleich (38:38) bei 7:34 Minuten. Zur bis dato höchsten Führung der Feuervögel (39:44) beförderte Jonas Grof sein Team gemeinsam mit James Reid, der einen Defensiv-Rebound holte und Grof zum Dreier verhalf. Nach fünf Minuten im dritten Viertel hatten die Hagener sich zum 39:48 eine 9-Punkte-Führung erkämpft, die sie bis zur Viertelpause aufrecht erhalten konnten. Nach 30 Minuten führte Phoenix beim Stand von 46:55.

Das letzte Viertel blieb bis auf zwei verwandelte Freiwürfe der Gastgeber ganze drei Minuten punktelos, bevor Nils Mittmann die Gäste auf 51:55 heranbrachte. Phoenix-Kapitän Spohr legte direkt zum 51:59 nach. Bis eine Minute vor Schluss gaben sich beide Teams nicht mehr viel, doch ein Dreier von Spohr zum 60:71 stellte die Weichen langsam, aber sicher auf Sieg. Auch das Timeout der OrangeAcademy bei 1:09 Minuten vor Schluss brachte den Gastgebern keine Rettung mehr. Ein Foul von Christoph Philipps an Spohr sorgte für den Ausbau der Hagener Führung zum 60:73. Auch das 60:75 ging auf das Konto des Kapitäns und markierte den Endstand.

Das Fazit:

Nachdem die OrangeAcademy den besseren Start in die Partie erwischt hatte, folgte ein Auf und Ab auf beiden Seiten. In die Spur fanden die Hagener erst im Verlauf des zweiten Viertels, konnten sich jedoch bis dato nie bedeutend von den jungen Ulmern absetzen. Nach der Halbzeitansprache zeigten die Feuervögel, was in ihnen stecken kann, und sorgten früh für einen relativ komfortablen Vorsprung, den sie bis zum Spielende konstant halten konnten.

Das sagt der Trainer:

Dietmar Günther (Phoenix Hagen): „Die Ulmer haben wirklich talentierte Spieler, die bezwingt man nicht mal eben im Vorbeigehen.  Da braucht es Geduld und einen gewissen Druck, beides konnten wir erst in der zweiten Halbzeit zeigen. In der ersten Spielhälfte hat uns sicherlich Jasper bei Laune gehalten, der heute seine Energie gut gebündelt hat und sie in Punkte umwandeln konnte. In die zweite Halbzeit haben wir uns dann als echtes Team gekämpft und als solches funktioniert.“

Die Statistik:

OrangeAcademy – Phoenix Hagen 60:75 (33:31)

OrangeAcademy: Mittmann (15), Krämer (11), Pongo (10), Rohwer (7), Pape (6), Ferner (5), Stoll (3), Fazekas (2), Möbius (1), Philipps, Bretzel, Lanmüller.

Phoenix Hagen: Spohr (15), Reid (14), Herrera (13), Günther (11), Brooks (10), Grof (8), Lodders (2), Aminu (1), Baumann (1), Hollersbacher.

Nächste Sammelaktion für Flüchtlinge

Wetter (Ruhr). Die nächste Sammelaktion für Flüchtlinge findet statt am Samstag, 4. November, von 10 bis 12 Uhr am Sammellager an der Wasserstraße 15 (gegenüber der Feuerwache). Mitarbeiter der Verwaltung und Ehrenamtliche nehmen dort die Spenden entgegen. Besonders benötigt werden aktuell: Fahrräder aller Größen, insbesondere Kinderräder und Kinderroller, Fahrradschlösser, Staubsauger nebst Zubehör, Werkzeuge wie z. B. Akkuschrauber, Stichsäge und Bohrmaschine, Geschirrhandtücher, Badetücher, Kinderspielzeug, Leuchtmittel, Küchenutensilien (wie z.B. Pfannenwender, Scheren, Salatbestecke, Messer), Babybettwäsche, Töpfe und Pfannen, Wasserkocher, Verlängerungskabel, Bügeleisen, Bügelbrett.

Die Stadt Wetter (Ruhr) freut sich sehr über die große Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger. Welche Spenden benötigt werden, wird auf der städtischen Homepage (http://www.stadt-wetter.de/lebenin-wetter/gefluechtete/) laufend aktualisiert.

Wer das „Sammel-Team“ in der Halle an der Wasserstraße mit seinem Einsatz unterstützen möchte, kann sich melden bei Peter Krause unter Tel. 0173 9062997.

Schreibwerkstatt für Jugendliche in der Stadtbücherei

Nach dem großartigen Erfolg der letzten Treffen geht der Schreibtreff in die nächste Runde: Alle Schüler ab zehn Jahren lädt die Stadtbücherei auf der Springe am Samstag, 4. November, um 11 Uhr ein, mit Hilfe der Autorin Birgit Ebbert eigene Texte und Geschichten zu verfassen.

In dem Schreibtreff zeigt die erfahrene Autorin, wie die Nachwuchsautoren ihre Fantasien, Gedichte und Geschichten zu Papier bringen. In der Schreibwerkstatt trafen sich 20 Jugendliche, um mit Unterstützung ihre Geschichten zu verfassen. Im Rahmen der Initiative „Schreibland NRW“ hat die Stadtbücherei diese gemeinsame Plattform geschaffen, um junge Menschen zum kreativen Schreiben zu ermutigen. Jeden ersten Samstag im Monat findet die Schreibwerkstatt in der Stadtbücherei statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder unter www.hagen-medien.de.

ABC-Einsatz in Industriebetrieb

 

Wetter (Ruhr) (ots) – Zu einem ABC-Einsatz wurde die Freiwillige
Feuerwehr Wetter (Ruhr) am Freitag um 11:41 Uhr alarmiert. Vor einem
Industriebetrieb in der Nielandstraße waren vermutlich Dämpfe aus
einem Kanalschacht ausgetreten. Die Feuerwehr räumte sofort den
betroffenen Betrieb und sperrte den Bereich ab. Dreizehn Personen
wurden an den Rettungsdienst übergeben. Aufgrund der Zahl der
beteiligten Personen löste die Kreisleitstelle die Alarmstufe „ManV
II“ für den Rettungsdienst aus. Auf einem Parkplatz der Fa. ABUS
wurde ein Bereitstellungsraum für die Rettungsdienstfahrzeuge
eingerichtet, zusätzlich stellte die Firma sofort zwei
Besprechungsräume zur Verfügung, in denen die Notärzte die Personen
untersuchen konnten. Zum Glück wurden nur vier Personen durch die
Dämpfe leicht verletzt.

Zeitgleich führte die Feuerwehr Messungen an der Austrittsstelle
sowie im Betriebsgebäude durch und baute einen Löschangriff in
Bereitstellung auf. Zusätzlich wurde auch der umliegende Bereich
kontrolliert. Bei allen Messungen konnten aber keine Schadstoffe
festgestellt werden.

Nach zwei Stunden konnten alle einsatztaktischen Maßnahmen
zurückgenommen werden. Auch ein Teil der Rettungsdienstkräfte war
zwischenzeitlich wieder abgerückt. Insgesamt war die Feuerwehr mit
elf Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit zwanzig Fahrzeugen vor Ort.
Verschiedene Fachämter und mehrere Streifenwagen der Polizei waren
ebenfalls an der Einsatzstelle.

Plastikdeckel gegen Kinderlähmung

Sammelbox steht ab sofort im Bürgeramt

 

IMG_1765Jeder kann mithelfen, Kinderlähmung zu stoppen, ohne in den Geldbeutel zu greifen. Zum Weltpoliotag 2017 haben Dr. Hans Adolf Burbach (Club-Präsident), Dr. Christian Schleuss (Polio-Beauftragter und Kinderarzt) sowie Dr. Klaus Fehske (Initiator und Apotheker) vom Rotary Club Hagen auf Anregung von Anke Sonnenschein vom Umweltamt der Stadt Hagen im Zentralen Bürgeramt, Rathausstraße 11, eine Sammelbox für Kunststoffdeckel von Flaschen und Getränkekartons aufgestellt. Die gespendeten Deckel werden an Wiederverwerter verkauft. 500 Deckel sind eine Impfung gegen Kinderlähmung wert.

Die meisten Menschen dieser Welt haben keinen Zugang zu einer guten Gesundheitsversorgung und zu wichtigen Schutzimpfungen, die in Deutschland selbstverständlich sind. Daher setzen sich die Rotarier weltweit seit 30 Jahren mit dem „End Polio now“-Programm für die Ausrottung von Kinderlähmung durch Impfungen ein. Dieses Programm ist sehr erfolgreich – nur noch wenige Länder haben Poliofälle. Dennoch müssen viele Regionen weiterhin vor neuen Ausbrüchen geschützt werden. Auch der Aufbau der Gesundheitsversorgung in den Krisenregionen dieser Welt benötigt viel Geld, das durch Spenden aufgebracht werden muss.

IMG_1761Das städtische Umweltamt begrüßt die neue Spendenbox im Zentralen Bürgeramt sehr, denn neben sozialen und gesundheitlichen Erfolgen ist die Aktion auch ein Gewinn für den Klima- und Ressourcenschutz. „Die verwendeten Kunststoffe haben eine besonders hohe Dichte, können sehr gut recycelt und damit wieder sortenrein in den Produktionsprozess geführt werden. Somit hat die Sammelaktion zusätzlich einen hohen ökologischen Gewinn. Rohstoffe, Energie und Wasser für die Produktion neuer Kunststoffe können eingespart werden“, sagt Anke Sonnenschein von der Unteren Wasser-, Bodenschutz- und Abfallwirtschaftsbehörde der Stadt Hagen. Die Rathaus-Apotheke betreut die Sammelbox im Zentralen Bürgeramt, leert den vollen Behälter und kümmert sich um die Entsorgung.

IMG_1763In die Spendenbox können Bürgerinnen und Bürger Deckel aus Kunststoff von Getränkeflaschen, Getränkekartons (zum Beispiel Milch, Saft) aber auch das gelbe „Überraschungsei“ einwerfen. Pfandflaschen können auch ohne Deckel gegen Pfand zurückgegeben werden. Die gesammelten Deckel können ab sofort zu den Öffnungszeiten des Zentralen Bürgeramtes montags und dienstags von 8 bis 17 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr und samstags von 9.30 bis 12.30 Uhr eingeworfen werden.

Schwerer Unfall auf der Eugen-Richter-Straße

Hagen. Am Freitag kam es zu einem schweren
Verkehrsunfall auf der Eugen-Richter-Straße. Nach bisherigen
Erkenntnissen fuhr gegen 14.00 Uhr ein 27-jähriger Hagener die
Eugen-Richter-Straße in Richtung Innenstadt. Auf Höhe der
Franklinstraße verlor er aus bislang noch ungeklärter Ursache die
Kontrolle über seinen VW. Der Golf kam von der Fahrbahn ab und
prallte in einen geparkten Peugeot. Diesen schob er auf zwei weitere
geparkte Autos (Mercedes A-Klasse und VW Polo). Am VW Polo führte ein
55-jähriger Hagener (der Halter des Polo) in diesem Moment
Wartungsarbeiten durch. Er wurde von seinem eigenen Fahrzeug so
erfasst, dass er stürzte und sich dabei schwer verletzte. Ein Notarzt
musste den 55-Jährigen in ein Spezialkrankenhaus transportieren
lassen. Die Polizei sperrte die Unfallstelle für die Zeit der
Unfallaufnahme komplett. Der Gesamtschaden beläuft sich auf zirka
30.000 Euro. Das Auto des 27-Jährigen, sowie dessen Führerschein,
beschlagnahmten die Beamten. Das Verkehrskommissariat übernahm die
Ermittlungen.