Phoenix Hagen verliert in Bremerhaven die Kontrolle

Auch im zweiten Spiel der easyCredit Basketball Bundesliga ging Phoenix Hagen leer aus. Vor 2.410 Zuschauern in der Stadthalle Bremerhaven unterlagen die Feuervögel den Eisbären Bremerhaven mit 81:91 (44:46). Die Gäste verloren dabei im letzten Viertel die Kontrolle über die Partie.

Das Personal:

Phoenix Hagen musste in Bremerhaven auf seine Doppellizenzspieler verzichten. Dafür stand Jeremy Dunbar erstmals im Aufgebot. Bei Bremerhaven gab Karvel Anderson sein Debüt, David Brembly fehlte verletzt. Die Gastgeber starteten mit Jordan Hulls, Quincy Diggs, Fabian Bleck, Ivan Elliott und Harper Kamp. Für Hagen begannen Richard Williams, David Bell, Yannick Anzuluni, Owen Klassen und Trent Plaisted.

Der Spielverlauf:

In einem offensiv geführten Spiel konnte sich zu Beginn keine Mannschaft absetzen. Phoenix Hagen war darum bemüht, konsequenter als zuletzt gegen Göttingen über die Center zu spielen. Körperlich waren die Feuervögel an den Brettern überlegen. Die Eisbären trafen sehr gut aus der Distanz und versenkten gleich fünf Dreier im ersten Viertel. Nach zehn Minuten führte Bremerhaven mit 25:23.

Den zweiten Abschnitt eröffneten die Gastgeber mit einem 7:0-Lauf (12.). Doch Phoenix Hagen präsentierte sich spielerisch verbessert. Konsequent setzten die Feuervögel Owen Klassen und Trent Plaisted in Szene und drehten so das Spiel (36:38, 17.). Dank eines starken Harper Kamp, der vor der Pause 13 Punkte erzielte, rettete Bremerhaven einen 46:44-Vorsprung in die Kabine. Plaisted und Klassen kamen auf je elf Zähler. Jeremy Dunbar konnte ab der 14. Minute aufgrund erneuter Rückenprobleme nicht mehr ins Geschehen eingreifen.

Die Mannschaft von Ingo Freyer bekam die Partie jetzt gut in den Griff und diktierte das Tempo. Aus einer konzentrierten Defensive liefen David Bell und Co. Schnellangriffe oder setzten weiterhin ihre Center ein. Bremerhaven wirkte nun fast ratlos. Phoenix Hagen versäumte es durch leichte Fehler, einen höheren Vorsprung als das 68:60 nach 30 Minuten herauszuspielen.

Bremerhaven gelang es mit Beginn des Schlussabschnitts, mehr Aggressivität ins Spiel zu bringen. Über eine verbesserte Defense, die vom aufgedrehten Adrian Breitlauch angeführt wurde, kauften die Eisbären den Hagenern den Schneid ab. Sie erkämpften sich die freien Bälle und kamen auch offensiv wieder in die Partie. Es dauerte bis zur 35. Minute, bis Owen Klassen die ersten Hagener Punkte im letzten Viertel erzielte. Da hatte die Führung aber schon gewechselt, Bremerhaven lag mit 72:68 vorne.

Nach einer Auszeit besannen sich die Feuervögel kurz auf ihre Stärken. Klassen und Plaisted kamen zu leichten Punkten und Richard Williams brachte Phoenix noch einmal die Führung zurück (74:76, 37.). Ohne Owen Klassen, der mit fünf Fouls vom Feld musste, konnten die Gäste dieses Momentum aber nicht ausnutzen. Wie zu Beginn fielen jetzt die Dreier der Norddeutschen, die die Partie letztlich souverän mit 91:81 gewinnen konnten, weil sie das letzte Viertel mit 31:13 für sich entschieden.

Das Fazit:

Phoenix Hagen zeigte sich lange Zeit spielerisch verbessert und verpasste einen höheren Vorsprung. Gegen Ende des dritten Abschnitts wurde das Hagener Spiel aber zunehmend kopfloser. Weder die Schützen konnte sich freimachen noch bekamen die überlegenen Center genug Bälle. Durch die Ballverluste und durch eine schlechte Schussauswahl lief das Hagener Spiel aus dem Ruder, auch Foulprobleme entstanden durch den fehlenden Rhythmus. In den letzten Minuten waren die Eisbären dann mental obenauf und kämpften die Feuervögel nieder.

Die Trainerstimmen:

Sebastian Machowski: „Ich habe der Mannschaft zu einem sehr wichtigen und am Ende auch verdienten Sieg gratuliert, den wir laut Statistik gar nicht hätten holen dürfen. Die 54 Hagener Punkte in der Zone sprechen Bände. Wir wollten uns im Vergleich zum Tübingen Spiel in der Verteidigung steigern, das ist uns leider nicht gelungen und muss beim Auswärtsspiel Frankfurt definitiv besser werden. So ein Schlussviertel, wie wir es gespielt haben, verlangt sehr viel Energie. Wir haben lange gebraucht, um die fünf Spieler zu finden, die dem Spiel die Wende geben können. Evan Smotrycz hat offensiv Akzente gesetzt und Jordan Hulls und Karvel Anderson haben in der Schlussphase wichtige Punkte getroffen. Spieler des Spiels war für mich jedoch Adrian Breitlauch, der die anderen mit seinem Einsatz und Kampfgeist förmlich mitgerissen hat.“

Ingo Freyer: „Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht, zumindest bis zum 68:60 nach dem 3. Viertel. Auch im 4. Viertel ist zunächst nicht viel passiert, danach haben wir es aber nicht mehr geschafft, unsere Systeme durchzuspielen. Die vielen individuellen Schwächen in dieser Phase waren sehr frustrierend. Gerade für die großen Spieler. Wir haben den Ball im Schlussviertel einfach nicht mehr unter den Korb gebracht.“

Die Statistik:

Eisbären Bremerhaven: Kamp (21/1), Anderson (16/5), Hulls (13/3, 7 Ass.), Smotrycz (11/1), Bleck (8), Elliott (8/1), Austin (6), Diggs (5), Breitlauch (3), Wendt.

Phoenix Hagen: Plaisted (21, 11 Reb.), Williams (16/2), Klassen (13, 7 Reb.), Bell (13/1, 7 Ass.), Grof (6), Hess (5/1), Hass (3/1), Anzuluni (2), Keßen (2), Dunbar.

Stationen: 15:14 (10.), 25:23 (10.), 36:32 (15.), 46:44 (20.), 50:55 (25.), 60:68 (30.), 72:70 (35.), 91:81 (40.).

Zuschauer: 2.410

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Krankenhausbrand in Bochum – Update der Polizei

Brand entstand offensichtlich im Zimmer einer Hagener Patientin

Seit den frühen Morgenstunden sind Feuerwehrleute, Polizei, das
Krankenhauspersonal, das THW und viele andere Helfer am brennenden
Krankenhaus Bergmannsheil in Bochum im Einsatz.

Nachdem der Brand unter Kontrolle gebracht wurde, konnten die
Ermittler der Dortmunder Polizei ihre Arbeit am Brandort aufnehmen.

Mittlerweile haben erste Befragungen von Zeugen stattgefunden. Die
beiden bei dem Brand tödlich verletzten Patienten wurden und werden
heute obduziert. Hierdurch erhoffen sich die Ermittler Aufschluss
über die konkrete Todesursache und weitere Ermittlungsansätze.

Nach ersten Ermittlungsergebnissen ist der Brand in dem Zimmer
einer 69-jährigen Patientin aus Hagen entstanden, die verstorben ist.
Suizidale Absichten sind nicht auszuschließen. Für einen 41-jährigen
Patienten aus Marl im Nachbarzimmer kam jede Hilfe zu spät. Die
Ermittlungen dauern an.

Die Polizei bittet noch immer alle Verkehrsteilnehmer den Einsatzraum
großräumig zu umfahren! Die Verkehrssperrungen sind mittlerweile zwar
reduziert aber noch nicht gänzlich aufgehoben worden.

Bei dem Brand wurden große Teile des Gebäudes Nr. 1 zerstört.
Dieser Gebäudeteil wurde komplett geräumt und die Patienten
evakuiert. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von mehreren
Millionen Euro.

Hagen erhält vom Land finanzielle Unterstützung zur Sanierung, Modernisierung und Ausbau der Schulen

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat im Juli das Milliarden-Investitionsprogramm „Gute Schule 2020“ angekündigt, heute hat die Landesregierung die Eckpunkte vorgestellt. In den kommenden vier Jahren werden insgesamt zwei Milliarden Euro bereitgestellt, um Schulen zu sanieren und optimal auszustatten. Projektpartner ist die NRW.Bank; sie wickelt das Programm ab. Bei der NRW.Bank können die Kommunen ihren Investitionsantrag stellen. „Das Besondere an dem neuen Programm: Die Tilgung des Kredits wird vom Land übernommen; die Kommunen müssen also hierfür kein eigenes Geld aufwenden“, erklären die beiden Hagener Landtagsabgeordneten Wolfgang Jörg und Hubertus Kramer.

„Hagen erhält durch ‚Gute Schule 2020‘ bis zum Jahr 2020 ein Kreditkontingent in Höhe von insgesamt 27,8 Mio. Euro. Pro Jahr sind das 6,95 Mio. Euro“, sagen die beiden Landtagsabgeordneten. „Damit gibt die nordrhein-westfälische Landesregierung einen deutlichen Anschub für kommunale Investitionen in einem Bereich, in dem in den vergangenen Jahren erheblicher Handlungsbedarf sichtbar geworden ist.

Neben Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sollen deshalb insbesondere auch Digitalisierungsvorhaben gefördert werden, wie zum Beispiel die Anbindung von Schulen an das Breitbandnetz oder Schulsportanlagen. Welcher Schwerpunkt gesetzt wird, entscheiden die Kommunen.

Mit dem neuen Programm verbindet die Landespolitik zwei ihrer großen Handlungsschwerpunkte: einerseits die Unterstützung und Stärkung der Kommunen und andererseits die systematische Verbesserung des Schul- und Bildungssystems zugunsten unserer Kinder und Jugendlichen. Beide Ziele gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Weg in die Zukunft unseres Landes.“

 

Hohenlimburg: 20-Jähriger durch Messerstich schwer verletzt

Hagen. Am Donnerstagnachmittag kam es in einem
Mehrfamilienhaus in Hohenlimburg zu Streitigkeiten, bei denen ein
20-jähriger Mann durch einen Messerstich schwer verletzt wurde. Der
Hagener traf gegen 16.10 Uhr unmittelbar vor der elterlichen Wohnung
in der Mozartstraße auf einen 22-jährigen Bekannten. Im Treppenhaus
kam es aus noch unbekannten Gründen zu einer Auseinandersetzung
zwischen den beiden Männern, bei der der 22-Jährige ein Messer zog.
Im weiteren Verlauf stach er damit auf den 20-Jährigen ein und
verletzte dabei seine Oberschenkelarterie. Der Vater eilte aus der
Wohnung seinem Sohn zur Hilfe und band den Oberschenkel aufgrund des
hohen Blutverlustes ab. Durch den sofort alarmierten Rettungsdienst
konnte sein Zustand stabilisiert werden. Er wurde in ein Hagener
Krankenhaus gebracht und musste notoperiert werden. Die ersten
polizeilichen Ermittlungen führten zu dem 22-jährigen
Tatverdächtigen. Dieser konnte in seiner Wohnung nicht angetroffen
werden und befindet sich derzeit auf der Flucht. Die Kriminalpolizei
hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und fahndet derzeit nach
dem Flüchtigen.

GRÜNE wählen Direktkandidaten

>In einer gemeinsamen Versammlung der GRÜNEN-Kreisverbände Hagen und Ennepe-Ruhr wurden die Direktkandidat*innen für die Wahlkreise Hagen I und Hagen II/Ennepe-Ruhr III gewählt. Für den Hagener Norden, für Mitte und für Hohenlimburg tritt Sylvia Olbrich an, für Haspe und Eilpe-Dahl sowie den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis Nils Kriegeskorte.

Die 39-jährige Sylvia Olbrich wohnt in Iserlohn-Lethmathe. Damit ist sie ganz nah dran an Hohenlimburg. Durch Beruf und Gemeindezugehörigkeit hat sie ihre überwiegenden Kontakte in Hagen. In ihrer Bewerbungsrede stellte sie soziale Themen in den Vordergrund: „Unsere Vision einer solidarischen Gesellschaft, in der Teilhabe nicht nur möglich ist, sondern aktiv nachgefragt und gefördert wird, teilen mehr und mehr Menschen“, gibt sich Sylvia Olbrich optimistisch und verweist auf ihre praktischen Erfahrungen in der Arbeit für und mit Flüchtlingen und Obdachlosen, aber auch auf ihre Tätigkeit als Sprecherin der Landesarbeitgemeinschaft Grüne Christ*innen.

Nils Kriegeskorte, Student der Politikwissenschaften und Mitglied im Vorstand der Grünen Jugend NRW, setzt seine persönlichen Schwerpunkte in der Hochschulpolitik und der Verteidigung einer toleranten und weltoffenen Gesellschaft gegen Rechts. „Mit der AfD besteht die realistische Gefahr, dass eine völkisch-nationalistische Partei in den Landtag einzieht. Engagierte Ehrenamtliche werden als ‚links-grün versiffte Gutmenschen‘ diffamiert und bedroht. Davon dürfen wir uns nicht einschüchtern lassen“, fordert Nils Kriegeskorte auf, konsequent gegen Rassismus und rechte Gewalt vorzugehen.

Die Kandidat*innen stellten sich nach der Vorstellung intensiven Fragen der Mitglieder. Und ja, natürlich ist die Ökologie wichtig und vorrangig, aber das ist so selbstverständlich, dass man es gar nicht erwähnt.

Dass beide Kandidat*innen überzeugen konnten, zeigten ihre guten Wahlergebnisse.

Mit dem Kulturzentrum Pelmke war ein für Grüne schon fast traditioneller Veranstaltungsort gewählt, der auch den Teilnehmer*innen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis gut gefiel. Dass zeitversetzt im Pelmke-Kino Babylon eine DGB-Veranstaltung gegen CETA und TTIP stattfand, nutzten Einige nach erfolgreicher Wahl der Kandidat*innen – Synergieeffekte, sozusagen.<<

21-jähriger rastet aus und greift Polizeibeamte an

Hagen. Ein 21-jähriger Hagener ist Donnerstagabend völlig
ausgerastet und hat zwei Polizeibeamte angegriffen. Der Mann fiel
zwei Kommissaren gegen 22.00 Uhr liegend auf dem Berliner Platz auf.
Er schlug sich selbst, schrie herum und übergab sich dabei mehrfach.
Gegenüber den Polizisten gab er an, dass er keinen Sinn mehr in
seinem Leben sehe. Der 21-Jährige wurde daraufhin in einem
Rettungswagen und mit Polizeibegleitung in die psychiatrische
Abteilung eines Hagener Krankenhauses gebracht. Er hatte 1,8 Promille
Alkohol im Blut und zudem diverse Betäubungsmittel zu sich genommen.
Im Krankenhaus beleidigte der junge Mann massiv die diensthabende
Ärztin, schubste die Polizisten und schlug um sich. Bei der
anschließenden Fesselung trat er um sich und traf die Beamten
mehrfach. Letztlich gelang es ihn zu überwältigen und dauerhaft in
einem Krankenhausbett zu fixieren. Auf den 21-Jährigen kommt eine
Strafanzeige zu.

Nackter Mann läuft durch Hagener Innenstadt

Hagen. Ein Polizeistreife erhielt Donnerstagnachmittag
einen durchaus ungewöhnlichen Einsatz: „Fahren Sie in Richtung
Bergischer Ring, dort läuft ein nackter Mann mit Wuschelkopf über die
Straße.“ Die Beamten machten sich sofort auf die Suche und trafen
gegen 15.45 Uhr tatsächlich im Bereich  des Friedrich-Ebert-Platzes
auf den völlig entkleideten Mann. Sie hielten den 19-Jährigen an und
befragten ihn zu seinem Verhalten. Der genaue Grund konnte hierfür
konnte nicht ermittelt werden. Sein Vater wurde informiert und holte
seinen Sohnemann ab. Weitere polizeiliche Maßnahmen waren nicht
erforderlich. Ein Foto des nackten Mannes mit einer „Rückansicht“
verbreitete sich am Donnerstag sehr schnell in den sozialen
Netzwerken und wurde entsprechend kommentiert.

Pfadfinder im Rathaus

Pfadfinder vom Stamm St. Elisabeth Hagen statteten gestern (29. September) zusammen mit Mitgliedern des Fördervereins Wildgehege Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer einen Besuch im Hagener Rathaus ab.

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Sie überreichten Dr. Fischer gemeinsam mit Revierförster Martin Holl den Wildgehege-Kalender 2017 und Waldpostkarten. Besonders durfte sich der Bürgermeister über eine der schönen Wald-Wildtier-Linoldruck-Collagen freuen, die anlässlich der Wildgehege-Jubiläumsfeier im Juni erstellt wurden. Als Dank lud Dr. Fischer zu einer Rathausführung ein, bei der die Jungen und Mädchen ganz neue Pfade entdecken konnten.

Feuerwehr Hattingen im Einsatz bei Großbrand in Bochum

Hattingen. Auf Anforderung der Feuerwehr Bochum rückte die Hattinger
Feuerwehr am heutigen Freitagmorgen zum Großbrand am Bochumer
Bergmannsheil aus. Um 4:35 Uhr erreichte den Löschzug Mitte die
Alarmierung zur überörtlichen Hilfe. Umgehend rückten ein
Löschfahrzeug sowie die zweite Einsatzdrehleiter mit insgesamt 11
Einsatzkräften nach Bochum aus. Zunächst wurden die Hattinger Kräfte,
zusammen mit anderen Einheiten, in einem äußeren Bereitstellungsraum
zentral vorgehalten. Im weiteren Einsatzverlauf erfolgte die
Verlegung in einen einsatznahen Bereitstellungraum. Von hier aus
werden die Kräfte dann direkt in den Einsatz gebracht.

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Neben dem Brandschutz hat sich auch großer Abschnitt des
Rettungsdienstes gebildet. Hier wurde durch den Ennepe-Ruhr-Kreis ein
sogenannter Patiententransportzug alarmiert und auf Hattinger
Stadtgebiet zusammengestellt. Diese Koordinierung übernahmen
hauptamtliche Einsatzkräfte mit dem Einsatzleitwagen in
Zusammenarbeit mit der Sondereinsatzgruppe Information und
Kommunikation des Löschzuges Bredenscheid. Die aus mehreren Rettungs-
und Krankentransportfahrzeugen sowie Notärzten bestehende Komponente
setzte sich um kurz nach 6 Uhr in Richtung Bochum in Bewegung.

Dadurch dass die freiwillige Einheit aus Mitte derzeit für
Einsätze im Hattinger Stadtgebiet nicht zur Verfügung steht, musste
umgehend die Alarmierungsfolge bei Einsätzen im Innenstadtbereich
angepasst werden. Dies übernehmen, neben den hauptamtlichen Kräften,
vorübergehend die Einheiten aus Welper und Niederwenigern.

Insgesamt ist bzw. war die Feuerwehr Hattingen mit über 20 Kräften
am Einsatz beteiligt.

Mindestens 9 Euro Stundenlohn muss Gastronomie in Hagen bezahlen

 

 

Von der Imbissbude bis zum Sterne-Hotel in Hagen gilt: Wer wenig verdient, bekommt jetzt doch mehr. Für die Gastro-Branche gilt rückwirkend ab 1. August ein höherer Mindestlohn. Dieser liegt jetzt bei 9 Euro pro Stunde – und damit 50 Cent über dem gesetzlichen Mindestlohn. Das hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitgeteilt. Die NGG hatte den höheren „Gastro-Mindestlohn“ bei den letzten Tarifverhandlungen durchgesetzt.

 

„Er gilt in der Eckkneipe und im Biergarten genauso wie im guten Restaurant und Hotel. Keine Küchenhilfe und kein Pizzafahrer in Hagen darf jetzt weniger als 9 Euro pro Stunde verdienen. Chefs, die weniger zahlen, machen sich strafbar“, sagt die Geschäftsführerin der NGG Südwestfalen, Isabell Mura. Denn der neue Mindestlohn sei in Nordrhein-Westfalen allgemeinverbindlich. In Hagen sind rund 2.710 Menschen in Gaststätten, Restaurants und Hotels beschäftigt – darunter rund 1.420 Mini-Jobber, für die der neue Branchen-Mindestlohn ebenfalls gilt, so die NGG Südwestfalen.

Auffahrunfall am Volmeabstieg

Hagen. Eine 29-jährige Autofahrerin musste am
Donnerstagnachmittag nach einem Verkehrsunfall am Volmeabstieg
vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren werden.
Gegen 15.30 Uhr bemerkte die Seat-Fahrerin nach eigenen Angaben zu
spät, dass vor ihr Autos an der Lichtzeichenanlage der Einmündung des
Volmeabstiegs in die Volmetalstraße angehalten hatten. Sie konnte
nicht mehr rechtzeitig stoppen und prallte ins Heck eines KIAs.
Während der 40-jährige Fahrer unverletzt blieb, kam die 29-Jährige
zur Behandlung ins Krankenhaus. An den Autos entstand Sachschaden in
Höhe von ca. 6000 Euro, der Seat musste abgeschleppt werden.

VIDEO | Warum?!? Wo liegen die Ursachen für die Unfälle am Märkischen Ring?

| TV58.de | Hans Leicher. | Fast könnte man es als das Bermuda-Dreieck von Hagen bezeichnen. Die Kreuzung Märkische Ring / Rathaus Straße / Rembergstraße. Immer wieder kommt es hier zu (teils schweren) Verkehrsunfällen. Den Ursachen auf die Spur zu kommen, das ist allerdings schwer. Auch der Hagener Rat beschäftigt sich schon mit dem Thema. Die Polizei Hagen geht den Ursachen nun auf die Spur. Keine leichte Aufgabe. Und wie so oft bei solchen Kontrollen gibt es auch „Beifang“. Mehr dazu im Video.

VIDEO | Planspiel Börse 2016 – der Countdown läuft!

| TV58.de | Hans Leicher. | Das Planspiel Börse. Ein Erfolgskonzept der Sparkassen. Es bringt Schüler und Auszubildende, denen fiktive 50.000 Euro bereitgestellt werden, zum Handeln am Börsenmarkt. Natürlich „spielerisch“. Trotzdem ist das alles kein reines Spiel. Wer gewinnen will, der muss sich mit dem aktuellen politischen und wirtschaftlichen Geschehen auseinander setzen. Täglich. In diesem Jahr vom 05.Oktober bis zum 14. Dezember. Und genau da liegt das Erfolgsrezept, das auch LehrerInnen unterstreichen. Einiges an Bargeld gibt es für die GewinnerInnen als Prämie. Ein Anreiz mit Nachhaltigkeit. Am 29. September 2016 war der Auftakt im Hagener Sparkassen-Forum. Bis Anfang November kann man sich noch anmelden. Infos im Video und unter www.planspiel-boerse.de/skhahe .

Kostenloser Deutschkurs für Eltern mit Zuwanderungsgeschichte

Ein kostenloser Deutschkurs für Eltern mit Zuwanderungsgeschichte startet am Montag, 24. Oktober, im Haus 21 des Familienzentrums Hagen-Mitte, Konkordiastraße 19-21. Der Kurs ist auf zwölf Teilnehmer begrenzt und findet bis zum 20. Dezember an jedem Montag und Dienstag von 9 bis 11.15 Uhr statt. Eine verbindliche Anmeldung wird zwischen dem 4. und 20. Oktober unter Telefon 02331/207-3740 entgegengenommen.

Stefan Borggraefe aus Witten bei 5% für Piraten sicher im Landtag

Die Piraten im Ennepe-Ruhr-Kreis freuen sich über das gute Abschneiden
ihres Mitglieds Stefan Borggraefe (40) bei der Aufstellungsversammlung
zur Landtagswahl NRW am vergangenen Wochenende.

Auf Platz 1 wurde der Fraktionsvorsitzende der Piraten im Landtag NRW,
Michele Marsching, gewählt. Auf die Plätze 2 bis 7 wurden ebenfalls
derzeitige Landtagsabgeordnete der Piraten gewählt. Auf Platz 8 folgt
bereits als erster nicht-MdL Stefan Borggraefe. Die Platzierung ist so
gut, dass er bei einem Wahlergebnis von 5% sicher im Landtag wäre.

Stefan Borggraefe ist seit 2014 Ratsmitglied in Witten und wurde von
seiner Partei bereits zum Direktkandidaten für den Wahlkreis
Ennepe-Ruhr-Kreis II (106, Witten/Herdecke) gewählt. 2015 holte er als
Bürgermeisterkandidat in Witten 10,5% der Stimmen.

„Nun ist meine Direktkandidatur auch noch über einen Listenplatz
abgesichert. Was soll jetzt noch passieren?“, so Borggraefe
augenzwinkernd. Und weiter: „Die derzeitige Flaute in den Segeln des
Piratenschiffs ist mir bewusst, aber wir freuen uns auf einen spannenden
Wahlkampf und werden für den nötigen Wind und volle Segel sorgen.“

Die Piratenpartei erarbeitet derzeit ihr Wahlprogramm für die
Landtagswahl. Forderungen sind u.a. eine Rückkehr zu G9, ein Pflichtfach
Informatik und die Verankerung eines Jugendparlaments und von mehr
Einwohnerbeteiligung in der Landesverfassung. Bei der Finanzierung der
Kommunen fordern sie mehr Transparenz und die Einhaltung der Konnexität
(wer die Musik bestellt, muss sie bezahlen) auch bei alten
Pflichtaufgaben der Kommunen.

„MitSingDing“ in der Musikbücherei

Das „MitSingDing“ findet am Mittwoch, 5. Oktober, um 19.30 Uhr erstmals in der Musikabteilung der Stadtbücherei auf der Springe statt. Alle Musik- und Gesanginteressierten sind dazu eingeladen, sich in der Musikbücherei zu treffen, um zusammen mit dem Gitarristen  Stefan Nussbaum in einer gemütlichen Runde beisammen zu sitzen und zu singen.  Es können alle Hits gesungen werden, die sich die Teilnehmer wünschen. Niemand braucht Angst zu haben, den Text nicht zu können, da alle Liedtexte gut sichtbar auf eine Leinwand projiziert werden.

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Das „MitSingDing“ ist ein neues Event im Rahmen des „Musik Netz“ Hagen, das im September des vergangenen Jahres durch viele Vertreter Hagener Ensembles ins Leben gerufen wurde, um Austausch und Vernetzung unter den Musikern zu ermöglichen. Außerdem finden mehrmals im Monat lockere Treffen mit Vertretern der Ensembles statt, bei denen sich Ansprechpartner für einen Gedankenaustausch finden. Zudem wurden Musiker vermittelt und nicht zuletzt ergab sich die Möglichkeit, bei den öffentlichen Proben einiger Ensembles in der Stadtbücherei vorbei zu schauen.

Karten für das „MitSingDing“ gibt es ab sofort in der Stadtbücherei auf der Springe für 10 Euro zu kaufen.

Workshop „Energietarif wechseln – aber sicher!“

Umweltberatung gibt Tipps für faire Tarife der Strom- und Gasanbieter im
VHS-Vortrag am 5.Oktober

Hagen. Noch rechtzeitig bevor die Heizperiode beginnt, rät die Verbraucherzentrale mal
in die letzte Jahresabrechnung zu schauen. Energiekunden in Hagen können Geld
sparen, wenn sie aus der sogenannten Grundversorgung in einen anderen Tarif oder
zu einem anderen Anbieter wechseln. Wie hoch die Einsparungen sind, die dadurch
derzeit in Hagen erzielt werden können, was Energiekunden bei der Suche nach
einem günstigen, aber sicheren Tarif beachten sollten erläutert Umweltberaterin
Ingrid Klatte bei einem VHS-Workshop:
am Mittwoch, den 5.10.2016
um 17:30 Uhr
in der Verbraucherzentrale in Hagen, Hohenzollernstr. 8 (im Volkspark)
Kosten: 5 Euro
Anmeldung ist bei der Volkshochschule Hagen erforderlich: Kurs-Nr. 162-1950,
Tel. 02331-2073622, Fax 02331-2072443, www.vhs-hagen.de
Vielen Energiekunden ist gar nicht bewusst, dass sie mit einer Kündigungsfrist
von nur zwei Wochen wechseln können. Dabei gilt das für alle, die nie
ausdrücklich einen Strom- oder Gasliefervertrag abgeschlossen haben und deshalb
automatisch in der sogenannten Grundversorgung sind.
Meldungen über insolvente Anbieter, Ärger bei Abschlagszahlungen und andere
Unregelmäßigkeiten lassen jedoch einen Wechsel für viele Verbraucher
grundsätzlich riskant erscheinen. Dabei gibt es auf dem Energiemarkt auch für
Hagen günstigere Angebote mit Vertragsbedingungen, die keinen Ärger erwarten
lassen. Wir erklären, wie man diese findet und welche Hilfestellung die
Verbraucher in der Beratungsstelle Hagen dabei erhalten.

Obstwiesenfest am Gymnasium Garenfeld

Einen regelrechten Ansturm erlebten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Garenfeld am vergangenen Freitag, denn zahlreiche Besucher waren der Einladung zum traditionellen Obstwiesenfest gefolgt. Bei bestem Wetter und rundherum guter Laune konnten sich Gäste, Eltern, Interessierte und Freunde des privaten Gymnasiums in Hagen an vielen Ständen über die Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler informieren oder selber aktiv werden. Jede Jahrgangsstufe des G8 Gymnasiums hatte dazu eigens Stände vorbereitet. Neben dem Verkauf von Honig aus der Schulimkerei und selbst gepresstem Apfelsaft von den Bäumen der schuleigenen Obstwiese, gab es noch eine große Tombola, mit deren Erlös die Jahrgangsstufe 9 ein Kinderhospiz unterstützen wird.

Mit selbst hergestellten Kräutermischungen, einem großen Kuchenangebot, Würstchen vom Grill und passend zur Jahreszeit – einem Oktoberfeststand – mit Brezeln, Leberkäse und selbstgemachten „Wiesn-Herzen“ aus Lebkuchen sorgten die Schülerinnen und Schüler auch bestens für das leibliche Wohl der Gäste. Ein tolles Fest – war die einhellige Meinung aller Besucher.
Und wer das Obstwiesenfest versäumt hat, ist schon jetzt herzlich eingeladen zum „Tag der offenen Tür“ am 5. November 2016 von 10-14 Uhr am Gymnasium Garenfeld in Hagen-Garenfeld.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.gymnasium-garenfeld.de

My Fair Lady – Aufwendige Inszenierung mit Starsolisten, Ensemble und großem Live-Orchester Hagen, Stadthalle

Musical von Frederick Loewe  Dienstag, 22. November 2016 , 20 Uhr

Hagen. Zu einem großen Erfolg wurde in den letzten Jahren die Inszenierung des MusicalKlassikers „My Fair Lady“ durch die renommierte Kammeroper Köln. Ausverkaufte Gastspiele und hervorragende Kritiken sind an der Tagesordnung. In der Tat ist die Produktion mit viel Liebe zum Detail, mit erstklassigen Solisten, einem großen Orchester und Ensemble ausgestattet und übertrifft die meisten Tourneeproduktionen damit bei weitem.
Die Erfolgsproduktion „My Fair Lady“ ist am Dienstag, 22. November, 20 Uhr in der Stadthalle Hagen zu erleben. „My Fair Lady“ ist eines der bekanntesten Musicals der Musikgeschichte und unvergessen in der Verfilmung mit Audrey Hepburn. Das Meisterwerk von Erfolgskomponist Frederick Loewe gehört zu den meist gespielten und populärsten Bühnenwerken des zwanzigsten Jahrhunderts.
Die hochkarätige Inszenierung der Kammeroper Köln legt neben musikalischer und choreografischer Finesse auch einen Blick auf die genialen Dialoge und eine genaue Personenführung. Es ist der charmante Witz der Handlung zwischen pointierter Sozialromantik und satirisch-bissigem Sittengemälde, aus der heraus sich Situationskomik, Konflikte und starke Gefühle entwickeln.
In dem charmanten Musiktheaterstück wird die Story der Blumenverkäuferin Eliza Doolittle erzählt, die von dem zunächst wenig charmanten Prof. Henry Higgens in kurzer Zeit in eine echte Lady verwandelt werden soll. Higgens ist sich sicher, dass allein die Sprache das Geheimnis zur gesellschaftlichen Beachtung ist, sodass er Eliza Tag und Nacht mit kuriosen Sprachübungen quält. Dabei lässt er völlig außer Acht, dass Eliza mehr ist als nur ein wissenschaftliches Projekt. Sie hat Gefühle und eigene Wünsche, was bei dem eingefleischten Junggesellen Higgens für Verwirrung sorgt.
Ein großes Live-Orchester lässt die weltbekannten Evergreens des Musicals erklingen, wie z.B. „Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht“, „Wär‘ das nicht wunderschön“, „In der Straße wohnst du“, „Bringt mich pünktlich zum Altar“ oder „Es grünt so grün wenn Spaniens Blüten blühen“, die „My Fair Lady“ zu einem echten Klassiker gemacht haben.
Karten für die Top-Inszenierung von “My Fair Lady”, am Dienstag, 22. November, 20 Uhr, in der Stadthalle Hagen, sind erhältlich bei der Stadthalle Hagen, bei der Tourist
Information Hagen, Rathausstr. 13; beim Wochenkurier, Tel. 02331/14026; Westfalenpost/Westfälische Rundschau Leserservice, Kaiserstr. 78; beim ADAC, Körnerstr. 62, 02331/24316; bei der CashBox in Iserlohn, telefonisch unter 0221-2801 sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Malaktion mit Flüchtlingskindern

Ein buntes Willkommen: Mit einem Malprojekt in der Stadtbücherei will die heimische Kinderbuchautorin Kerstin Landwehr den Flüchtlingskindern in Wetter ein Gesicht geben: In Zusammenarbeit mit der Stadt Wetter (Ruhr), der Sparkasse Wetter, der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, dem Umweltministerium und dem Umweltbundesamt findet Anfang Oktober in der Stadtbücherei ein „Willkommensworkshop“ für Flüchtlingskinder im Alter von sechs bis zehn Jahren statt. Schirmherr des Projektes ist Bürgermeister Frank Hasenberg.

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„Ich möchte den Kindern und ihren Erlebnissen mit diesem Projekt ein Gesicht geben“, erklärt Kerstin Landwehr ihre Motivation. „Mit Bildern und Geschichten können die Kinder ihre Gefühle und Erlebnisse zum Ausdruck bringen.“ 18 Flüchtlingskinder aus den Grundschulen Grundschöttel und Bergschule machen mit und werden künstlerisch aktiv. Sie malen Bilder und kommen darüber auch ins Gespräch. „Wir wollen über das Malen den Kindern die Möglichkeit geben, sich jenseits von Sprachbarrieren über die Bilder auszudrücken“, erläutert Tochter Lisa Landwehr, die den Workshop künstlerisch begleitet. „Jedes Kind kann auf einer großen Leinwand mit Acrylfarben malen. Wir wollen uns auch mit den Kindern unterhalten, damit wir eine kleine Geschichte über sie erfahren.“

Münden soll das Ganze schließlich in einem Buch: Die Bilder werden mit den Namen der Kinder, dem jeweiligen Heimatland und dem, was die Kinder zu ihren Bildern erzählen, sowie mit einem Porträtfoto ergänzt. Das Buch gibt die Erlebnisse der Kinder und ihr Ankommen in der neuen Heimat wider.

Das Buch soll bis zum Weihnachtsmarkt fertig sein, dort vorgestellt und gegen eine Spende abgegeben werden. „Der Erlös kommt wiederum den Kindern zugute, vielleicht mit Schulmaterialien oder über einen kleinen Ausflug“, erklärt Kerstin Landwehr. Die kleinen Kunstwerke werden in der Sparkasse gezeigt und anschließend versteigert. „Auch diese Gelder werden den Kindern zugute kommen.“ Noch ist Kerstin Landwehr allerdings auf Sponsorensuche für das Buchprojekt. Wer helfen möchte, kann seine Spende auf das Spendenkonto der Stadt Wetter überweisen (BIC: WELADED1WET, IBAN: DE10 4525 1480 0000 0000 75, Verwendungszweck (bitte immer angeben) 05.03.04.414802 Stichwort Buchprojekt).

Nächste Sammelaktion in Wetter für Flüchtlinge am kommenden Samstag

Die nächste Sammelaktion für Flüchtlinge findet statt am kommenden Samstag, 1. Oktober, von 10 bis 12 Uhr am Sammellager an der Wasserstraße 15 (gegenüber der Feuerwache). Mitarbeiter der Verwaltung und Ehrenamtliche nehmen dort die Spenden entgegen.

Benötigt werden funktionsfähige E-Geräte wie Standardherd, Kaffeemaschine, Wasserkocher, Toaster, Bügeleisen, Mikrowelle, Nähmaschine, Staubsauger, TV-Geräte, DVBT/T2-Receiver, DVBT-Antennen, Radio und Mini-Anlagen.

Allgemeines wie Leuchtmittel, Reinigungsmittel aller Art, Bohrmaschine, Stichsäge, Akku-Schrauber, Werkzeug

Kleinmöbel wie Couchtisch, kleine Anrichte, kleines Sideboard, Nachttisch, kleine Regale

Fahrräder und Zubehör wie zB Fahrräder in allen Zollgrößen, Schläuche und Mäntel, Beleuchtung, Helme, Schlösser, Werkzeug.

Die Stadt Wetter (Ruhr) freut sich sehr über die große Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger. Welche Spenden benötigt werden, wird auf der städtischen Homepage (http://www.stadt-wetter.de/lebenin-wetter/asylsuchende/) laufend aktualisiert.

Wer das „Sammel-Team“ in der Halle an der Wasserstraße mit seinem Einsatz unterstützen möchte, kann sich melden bei Peter Krause unter Tel.: 0151 22656180.

Besonders benötigt werden aktuell

  • Töpfe und Pfannen
  • Fahrräder, vor allem in 20 und 24 Zoll
  • Reparaturmaterial für Fahrräder in allen Zollgrößen
  • Leuchtmittel
  • Werkzeuge aller Art, besonders Akkuschrauber und Bohrmaschinen
  • Staubsauger

175 Jahre – Aktionstag im Sparkassen-Karree

„175 Jahre Zukunft gestalten“ – unter diesem Motto hat die Sparkasse Hagen-Herdecke das Jahr begonnen.

Am kommenden Samstag, 01. Oktober, ist er nun da, der eigentliche Geburtstag. Denn die ehemalige Sparkasse zu Hagen wurde am 01. Oktober 1841 gegründet. Mit einem Finale im Sparkassen-Karree beschließt die Sparkasse nun ihre Aktionstage. Es wird allerdings ein Finale, für das man sich nicht qualifizieren muss, jeder ist willkommen! Von 10 bis 17 Uhr bietet sie zusammen mit ihren Partnern ein buntes Programm: Sport und Musik, zum Mitmachen oder einfach zum Genießen. Für jeden wird etwas dabei sein, sicher auch Überraschendes. Wie in allen Geschäftsstellen zuvor gibt es wieder Kaffee und Kuchen, Würstchen und Waffeln, kalte Getränke und gute Gespräche. Preise von 1841 kann man verständlicherweise nicht mehr anbieten. Allerdings werden alle Speisen und Getränke zu moderaten Preisen angeboten und 100% der Erlöse gehen an all die ehrenamtlichen Organisationen, die am 01. Oktober helfend zur Seite stehen.

Hier ein Auszug aus dem Programm am 01.10.:

10.15 Uhr Spielmannszug Altenhagen
11.00 Uhr TuS Eintracht 02 Eckesey – Drums Alive
11.30 Uhr Chor der Meinolfschule

12.00 Uhr Posaunenchor CVJM
13.00 Uhr Theater Hagen, Tillmann Schnieders mit Piano singt „musical & more“
14.00 Uhr Phoenix Hagen mit den Cheerleaders, Autogramme der Bundesligaspieler
14.30 Uhr Akademie für Chor und Musik (früher bekannt als die „Volmespatzen“)
15.00 Uhr Theater Hagen, lassen Sie sich von Ricardo Fernando überraschen
15.30 Uhr Hohenlimburger Akkordeonorchester
16.00 Uhr Ricard Fernando zum 2.
16.30 Uhr Finale mit Krawumm

Während der ganzen Zeit gibt es Kinder-Tatoo-Schminken, Handball-Aktionen des VFL Eintracht Hagen mit der 1. Mannschaft, ebenso die 1. Mannschaft des TuS Volmetal, einen Basketball-Parcours der BG Hagen, zwei Hüpfburgen, Bungee-Run, LoopyBalls, Foto- und Malaktionen, Luftbalons, eine Verlosung, und, und, und.

Motorraddiebe verjagt

Hagen. Ein Anwohner aus Oberhagen hat in der Nacht zu
Donnerstag zwei mutmaßliche Motorraddiebe verjagt. Gegen 01.35 Uhr
wachte der Zeuge aus der Buntebachstraße durch metallische Geräusche
auf und ging nach draußen. Als er aus dem Mehrfamilienhaus auf den
Gehweg trat, liefen zwei dunkel gekleidete Männer die Straße runter
in Richtung Jägerstraße und im nächsten Moment heulte ein Motor auf,
möglicherweise von einem Transporter, und ein Fahrzeug entfernte
sich. Auf dem Bürgersteig lag das Motorrad eines Nachbarn, dass die
beiden Unbekannten, deren Köpfe von Kapuzen verdeckt waren,
vermutlich mit dem Lieferwagen abtransportieren wollten. Der Zeuge
rief die Polizei und benachrichtigte den Nachbarn. Eine erste
Fahndung verlief ohne Erfolg. Durch den versuchten Diebstahl
entstanden leichtere Beschädigungen an der Verkleidung des
Motorrades. Weitere Hinweise bitte an die 986 2066.

Am Wochenende: Phoenix Hagen gegen Bremerhaven und Jena

Doppelspieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga: Phoenix Hagen reist am Freitag zu den Eisbären Bremerhaven. Sprungball in der Stadthalle Bremerhaven ist um 18 Uhr. Am Sonntag um 15.30 Uhr ist dann Aufsteiger Science City Jena zu Gast in der Arena am Ischeland. Beide Partien werden live von Telekom Basketball übertragen.

Zum Auftakt besiegte Bremerhaven in einem offensiv geführten Spiel die WALTER Tigers Tübingen mit 92:84. Bis auf den Ex-Hagener Fabian Bleck und Center Waverly Austin ist alles neu an der Küste. Trainer Sebastian Machowski durfte sich gegen Tübingen vor allem über sein Guard-Tandem Jordan Hulls/Quincy Diggs freuen. „Das ist ein herausragendes Duo. Diggs war gegen Tübingen die zentrale Figur, so wie schon im letzten Jahr, als er in Österreich gespielt hat“, sagt Phoenix-Coach Ingo Freyer. Mit Karvel Anderson (von Maccabi Haifa) wird gegen Phoenix ein weiterer US-Guard sein Debüt geben. Er ersetzt Patrick Christopher, der aufgrund einer Knieverletzung durch den Medizincheck gefallen war.Aus Hagen nach Bremerhaven wechselte vor der Saison Power Forward Ivan Elliott, aus Göttingen kam Center Harper Kamp. „Beide kennen wir natürlich bestens. Das sind erfahrene und gute Spieler, die man gerne in seinem Kader hat“, so Freyer. Für die großen Positionen steht neben Waverly Austin noch der neue US-Forward Evan Smotrycz zur Verfügung. Verzichten müssen die Eisbären auf David Brembly (Mittelfußbruch). Dafür kamen gegen Tübingen Adrian Breitlauch und Lars Wendt verstärkt zum Einsatz. „Das Spiel gegen Tübingen war sehr ansprechend. Bremerhaven hatte außerordentliche Wurfquoten“, sagt Ingo Freyer.

Aufsteiger Science City Jena verschlief hingegen die Anfangsphase beim Auftaktspiel in Gießen und verlor letztlich 76:86.Trainer Björn Harmsen setzt auf geballte Erfahrung in Verbindung mit außergewöhnlicher Qualität. Die Routiniers Immanuel McElroy (36, ehemals Berlin und Braunschweig), Julius Jenkins (35, Bamberg und Berlin), Wayne Bernard (35, Ludwigburg und Mitteldeutscher BC) sowie Filiberto Rivera (34, Bamberg) gehören zu den Leistungsträgern. „Diese Spieler wissen definitiv, wie Basketball funktioniert“, erklärt Ingo Freyer, dem es ein anderer Spieler aus Jenas Kader besonders angetan hat: „Aufbauspieler Marcos Knight gefällt mir sehr gut.“ Der 27-Jährige kam vor der Saison aus Heidelberg.

Auch sonst setzt Björn Harmsen auf Spieler mit Bundesligaerfahrung. Das gilt für Forward Stephan Haukohl (Mitteldeutscher BC) ebenso wie für die Center Kenneth Frease (Braunschweig, Tübingen), Oliver Clay (Mitteldeutscher BC, Berlin) und Oliver Mackeldanz (Vechta). „Unter den Körben ist Jena ebenfalls sehr, sehr solide besetzt mit erfahrenen, körperlich starken Spielern“, weiß Freyer.

Die eigene 75:84-Niederlage gegen Göttingen hat der Hagener Coach noch nicht ganz verdaut: „Es geht nicht nur darum, dass wir verloren haben. Wir haben in keiner Weise so gespielt, wie wir es besprochen hatten. Das ist sehr ärgerlich und muss schnell anders werden“, so Freyer. Da kommt es ihm mehr als gelegen, dass sich Jeremy Dunbar wieder zurückgemeldet hat. Der Neuzugang aus Vechta konnte nach Rückenproblemen zu Beginn der Woche wieder ins Teamtraining einsteigen.

Ladendieb wollte Detektiv bestehlen

Hagen. Ein Ladendetektiv überführte am Dienstagmorgen in
einem Supermarkt an der Minervastraße einen Dieb und nahm ihn zur
Fertigung der Anzeige mit ins Büro. Dabei wäre der Detektiv beinahe
selber Opfer eines Diebstahls geworden. Der 32 Jahre alte Täter griff
gerade in die Jackentasche des Zeugen um dessen Mobiltelefon zu
greifen, als ein Mitarbeiter des Geschäfts das Büro betrat. Der
konnte beobachten, wie der Mann die Hand schnell wieder aus der
Tasche zurückzog. Im weiteren Verlauf verhielt sich der Täter
zunehmend aggressiver und die Polizei wurde hinzugerufen. Die Beamten
legten eine Anzeige vor und erteilten dem 32-Jährigen einen
Platzverweis.

Einbruch in einem Mehrfamilienhaus

Hagen. Unbekannte Frauen brachen am Dienstagnachmittag in
eine Wohnung in der Elisabethstraße ein. Gegen 15.45 Uhr hörte ein
Anwohner im Hausflur verdächtige Geräusche und sah zwei weibliche
Personen aus dem Mehrfamilienhaus flüchten. Im Anschluss stellte er
an zwei Wohnungstüren Hebelspuren fest und alarmierte die Polizei.
Den Täterinnen gelang es in eine Wohnung gewaltsam einzubrechen. Zur
Beute konnten zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch keine Angaben
gemacht werden. Bei der anderen Wohnung scheiterten sie an der Tür.
Sie konnten wie folgt beschrieben werden: 20 bis 25 Jahre alt,
osteuropäisches Aussehen, lange dunkle Haare (offen getragen). Eine
der Unbekannten war deutlich größer als die andere. Sachdienliche
Hinweise bitte an die Polizei unter der 02331 – 986 2066.

Anmeldung für Kitas in Hagen ab 1. Oktober möglich

Eltern, die im nächsten Jahr ab dem 1. August einen Platz in einer Kindertageseinrichtung für ihr Kind benötigen, können sich vom 1. Oktober bis 30. November dieses Jahres in einer Kita ihrer Wahl in die Vormerkliste eintragen lassen. Eltern, die sich bereits im Vorjahr eingetragen und bislang keinen Platz erhalten haben, müssen sich in diesem Jahr erneut in der Liste vormerken lassen.

Anlässlich des Anmeldeverfahrens laden die städtischen Kitas zu einem Infotag oder einem Tag der Offenen Tür ein. Eltern können mit ihren Kindern an diesen Tagen die Räumlichkeiten besichtigen, pädagogische Fragen stellen und sich über das Konzept der Einrichtung ihrer Wahl informieren.

An folgenden Terminen sind die Kitas geöffnet: Boele, Poststraße 26, 14.10.2016, 9.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr; Helfe, Am Bügel 20, 26.10.2016, 9.00 – 11.30 und 14.00 – 16.00 Uhr; Helfe, Eschenweg 36, 06.10.2016, 9.00 – 11.30 und 14.00 – 16.30 Uhr; Fley, Heigarenweg 9, 05.10.2016, 8.00 – 12.00 und 14.00 – 16.00 Uhr; Eckesey, Droste-Hülshoff-Straße 43, 28.10.2016, 9.00 – 15.00; Stadtmitte, Konkordiastraße 19-21, 05.11.2016, 11.30 – 14.30 Uhr; Remberg, Elbersstiege 16, 28.09.2016, 14.00 – 16.00 Uhr; Emst, Haßleyer Straße 35, 23.09.2016, 15.00 – 17.00 Uhr; Emst, Cunostraße 106, 05.10.2016, 14.00 – 16.30 Uhr; Boloh, Hovestadtstraße 2, 28.09.2016, 15.00 – 18.00 Uhr; Tondernsiedlung Tondernstraße 24, 06.10.2016, 14.30 – 16.00 Uhr; Wehringhausen, Gutenbergstraße 13, 06.10.2016, 14.30 – 17.00 Uhr; Wehringhausen, Eugen-Richter-Straße 75, 06.10.2016, 9.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 15.45 Uhr; Haspe, Stephanstraße 8, 25.10.2016, 9.00 – 15.00 Uhr; Haspe, Am Gosekolk 2, 10.10.2016, 9.00 – 15.00 Uhr; Haspe, Martinstraße 30, 01.10.2016, 10.00 – 13.00 Uhr; Haspe/Quambusch, Twittingstraße 19, 30.09.2016, 15.00 – 18.00 Uhr; Hohenlimburg, Sudetenstraße 14, 06.10.2016, 15.00 – 17.00 Uhr; Hohenlimburg, Wiesenstr. 7a, 28.10.2016, 15.00 – 18.00 Uhr; Hohenlimburg, Wilhelmstraße 12-14, 28.10.2016, 14.30 – 16.30 Uhr; Eilpe, Franzstraße 51, 06.10.2016, 14.00 – 16.30 Uhr; Rummenohl, Oelmühler Straße 11 05.10.2016, 9.30 – 11.30 und 14.00 – 16.00 Uhr.

Die Termine der Infotage der Kitas freier Träger können Eltern bei der jeweiligen Einrichtung erfragen. Die Platzzusage oder -absage wird den Eltern Ende Januar 2017 mitgeteilt.

Herbstfest des „netzwerk demenz“ Hagen

Zu einem Herbstfest lädt das Hagener „netzwerk demenz“ am Samstag, 8. Oktober, von 14.30 bis 17.30 Uhr in die Tagespflege Haspe, Waldecker Straße 7, ein. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, bei Kaffee und Waffeln der Akkordeonmusik zu lauschen und sich an unterschiedlichen Aktionen zu beteiligen. So lädt zum Beispiel die Tanzschule Christ zum Mittanzen ein. Es wird einen Trödelmarkt geben und am Glücksrad warten kleine Gewinne. Auch für eine herzhafte Verpflegung am Grill ist gesorgt. Nähere Informationen zum Fest gibt es bei Christiane Borka, Leiterin der Tagespflegeeinrichtung, unter Telefon 02331/902828.

Geschwindigkeitsüberwachungen im Hagener Stadtgebiet

Auch in der Zeit vom 1. bis 15. Oktober finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird weiterhin im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

01.10.2016
Herbecker Weg
Rembergstraße
Altenhagener Straße
Schälk

04.10.2016
Vogelsanger Straße
Gabelsberger Straße
Osthofstraße
Nöhstraße
Metzerstraße
Dahler Straße

05.10.2016
Krambergstraße
Am Bügel
Wörthstraße
Altenhagener Straße
Heubingstraße
Neue Straße

06.10.2016
Am Quambusch
Hestertstraße
Vossacker
Heigarenweg
Büddingstraße
Im Lindental

07.10.2016
Stormstraße
Sonntagstraße
Preußerstraße
Silscheder Straße
Helfer Straße
Overbergstraße

08.10.2016
Höxterstraße
Harkortstraße
Hüttenbergstraße
Selbecker Straße

10.10.2016
Holthauser Straße
Dümpelstraße

11.10.2016
Berchumer Straße
Am Berge
Brahmstraße
Lortzingstraße
Karl-Ernst-Osthaus-Straße
Hochstraße
Hasselbach
Iserlohner Straße

12.10.2016
Minervastraße
Liebigstraße
Oststraße
Zur Hünenpforte
Jahnstraße
Schälk
Thünenstr.
Schwelmstück

13.10.2016
Ergster Weg
Alemannenweg
Beethovenstraße
Altenhagener Straße
Flensburgstraße
Lange Straße
Berchumer Straße
Gotenweg

14.10.2016
Heinrichstraße
Funckestraße
Wilhelmstraße
Letmather Straße
Im Alten Holz
Cunostraße
Lennuferstraße
Auf dem Lölfert

15.10.2016
Eppenhauser Straße
Elseyer Straße
Hohenlimburger Straße
Stadionstraße

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden.
Die stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen, sowie die möglichen mobilen Messplätze sind auch im Stadtplan auf hagen.de einzusehen.

Feuerwehrmann Sam LIVE!!!! Hagen, Stadthalle

Donnerstag, 06. Oktober 2016 , 17 Uhr

Hagen. – Hunderte Kinder fiebern dem Donnerstag, 6. Oktober, entgegen. An diesem Tag kommt der berühmte Kinder TV-Star Feuerwehrmann SAM und seine Freunde in die Stadthalle Hagen. . SAM ist seit vielen Jahren mit seinen Geschichten im Fernsehen zu erleben und hat Millionen von begeisterten Freunden gefunden. Nun ist er zum ersten Mal leibhaftig auf der Theaterbühne zu erleben. Wie nicht anders zu erwarten sind fast alle Gastspiele bereits im Vorverkauf ausverkauft. In Hagen ist dies aber nicht der Fall. Derzeit sind noch Karten bei den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Für Kurzentschlossene wird es auch noch Karten an der Tageskasse der Stadthalle geben, die ab 16 Uhr geöffnet sein wird.
Für die Aufführung am von Feuerwehrmann SAM, am Donnerstag, 06. Oktober, 17 Uhr in der Stadthalle Hagen sind noch Karten erhältlich bei der Stadthalle, Tourist Information Hagen, Rathausstr. 13; beim Wochenkurier, Tel. 02331/14026; Westfalenpost/Westfälische Rundschau Leserservice, Kaiserstr. 78; beim ADAC, Körnerstr. 62, 02331/24316; bei der CashBox in Iserlohn, telefonisch unter 0221-2801 sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen. Für Kinder ab drei Jahren.

Hagen macht den Thermostat-Check – Sparchancen für Eigentümer und Mieter

Innerhalb von Minuten können viele Hagener beim Heizen in die Komfortklasse aufsteigen. Mit wenigen Handgriffen, ganz ohne Dreck oder austretendes Heizungswasser. Denn sowohl Haus- und Wohnungseigentümer als auch die rund 66.761 Hagener Mieterhaushalte können von Hand bediente Thermostate selbst gegen programmierbare Modelle austauschen. Wie leicht das geht, erklärt Energieberater Martin Halbrügge von der Verbraucherzentrale NRW im Rahmen der Aktion „NRW macht den Thermostat-Check“. Gleichzeitig betonte er: „Gut und sparsam heizen lässt sich auch mit herkömmlichen Thermostaten. Entscheidend ist die richtige Einstellung.“

Was genau wird aber eigentlich eingestellt? „Die Zahl auf einem Standard-Thermostat gibt nicht an, wie heiß der Heizkörper wird, sondern wie warm der Raum werden soll“, erklärte Energieberater Halbrügge. Das sei vielen nicht klar. „Stufe drei einzustellen, hat den gleichen Effekt, wie 20 Grad in ein programmierbares Modell einzugeben: 20 Grad werden erreicht, aber nicht überschritten.“ Das Ganze auf Stufe fünf beschleunigen zu wollen, ende nur mit einem zu heißen Raum und Energieverschwendung.

Energie sparen können Verbraucher hingegen, indem sie nachts und bei Abwesenheit die Temperatur absenken. Jedes Grad weniger verringert den Energieverbrauch um rund sechs Prozent. Kühler als 16 Grad sollte es jedoch nicht werden, sonst droht Schimmel.

„Wer beim Aufstehen alle Thermostate hochdreht und vor der Arbeit wieder herunter, beim Heimkommen wieder rauf und nachts wieder runter, der macht alles richtig – ist aber auch ganz gut beschäftigt“, sagte Energieberater Halbrügge. Für alle, denen das zu sportlich ist, seien deshalb programmierbare Thermostate eine gute Idee. In sie speichern die Nutzer vorab ein, wann es wie warm sein soll. Eine andere Möglichkeit sind vernetzte Thermostate im Smart Home, die auch von unterwegs gesteuert werden können.

„Welches System am sinnvollsten ist, hängt vom Alltag im jeweiligen Haushalt ab. Wer zu regelmäßigen Zeiten unterwegs ist, fährt mit programmierbaren Thermostaten gut. Wer eher spontan kommt und geht, ist oft mit Smart-Home-Lösungen besser bedient“, sagte Energieberater Halbrügge. Er empfiehlt allen Hagenern den Thermostat-Check unter www.verbraucherzentrale.nrw/thermostat. Der zeigt, was individuell zur Situation passt und gibt Spartipps. Auf der Webseite gibt es zudem eine Video-Anleitung für den Thermostataustausch und Ratschläge für die Auswahl eines Modells.

Bei allen Fragen rund um das Thermostat und die Heizungsregelung helfen die Energie-Experten der Hagener Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW, Hohenzollernstraße 8 weiter. Termine gibt es unter 02331 / 14259.

Ein Ausflug in die Steinzeit – von Neandertalern und Co.

Einen Überblick zur Alt-, Mittel- und Jungsteinzeit präsentiert Prof. Dr. Michael Baales anhand neuer Ergebnisse der vergangenen Jahre am Mittwoch, 5. Oktober, um 18 Uhr im Auditorium des Kunstquartiers Hagen, Museumsplatz 1.

Dr. Baales ist Leiter der Außenstelle Olpe der LWL Archäologie und außerplanmäßiger Professor für Urgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Er zählt zu den führenden Experten für die Alt- und Mittelsteinzeit und hat zahlreiche Publikationen vorgelegt.

Nicht erst seit den bedeutenden Entdeckungen in und vor der Blätterhöhle in Hagen ist deutlich geworden, dass das Sauerland und der südwestfälische Raum bedeutende Fundstellen unserer ältesten Geschichte vorweisen können, so Dr. Baales. Der Archäologe greift auch auf den Kenntnisstand aus anderen Regionen zurück, um so die älteste Besiedlungsgeschichte unserer Region in den jeweiligen Kontext zu stellen. Die Teilnehmer begeben sich mit Dr. Baales auf die Spuren von Neandertaler und Co., die in eine weit zurückliegende Zeit führen, als noch Mammute, Säbelzahntiger und Rentiere die eiszeitlichen Steppen bevölkerten oder die letzten, nacheiszeitlichen Jägergruppen Elche und Biber erlegten. Der Eintritt für diese Veranstaltung liegt bei 5 Euro.

Mittelalterliches Katapult in Aktion

Mit so genannten Bliden wurden im Mittelalter schwere Steine verschossen und Burgmauern zerstört. Auch bei der Belagerung und Zerstörung der Raffenburg und der Burg Volmarstein kamen Bliden zum Einsatz. Ein verkleinerter, aber voll funktionsfähiger Nachbau einer mittelalterlichen Blide wird am Sonntag, 2. Oktober, um 15 Uhr im Rahmen einer Aktionsführung durch das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle in Stellung gebracht und vorgeführt.

Die spannende Zeitreise durch über 450 Millionen Jahre beginnt mit der Faszination der ältesten Fossilien Westfalens und den Riesenlibellen aus dem Vorhaller Steinbruch. Danach geht es direkt weiter in die Kreidezeit, wo auf die Besucher schon die berühmtberüchtigten Dinosaurier warten.

Das Leben in der Steinzeit bildet einen Schwerpunkt der Führung. Natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier sowie Inszenierungen vermitteln ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit. An Arbeitsstationen können Kinder und Erwachsene selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in einer Höhle in Hagen gefunden wurden. Untersuchungen der Knochen haben ein Alter von etwa 10.700 Jahren und 5.600 Jahren ergeben.

Anschließend wird ein Stopp bei den ersten Bauern der Jungsteinzeit eingelegt und von dort geht es weiter über die Bronze- und Eisenzeit zu den Römern. Zum Schluss führt der Weg ins Mittelalter und da sich das Museum in einem Wasserschloss befindet, dessen Ursprung in dieses Zeitalter zurückreicht, endet die Zeitreise bei einer imposanten Ritterfigur.

Die Aktionsführung kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Eintritts.

Cemile Giousouf MdB: Ihr habt einen Mordanschlag auf alle friedlichen Bürger dieses Landes verübt

Giousouf
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

Zum Anschlag auf eine Moschee in Dresden am 26. September sagte Cemile Giousouf MdB, Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag:

„Es ist unerträglich, wie kaltblütig bei den Anschlägen in Dresden der Tod von Menschen in Kauf genommen wurde. Die Gewalt richtete sich gegen ein islamisches Gotteshaus und gegen den Ort, an dem die Feier zum Tag der Deutschen Einheit stattfinden soll. Das ist nicht nur ein Anschlag auf Muslime. Die Botschaft richtet sich gegen die Grundfesten und die Identität unseres Landes. Das ist ein Anschlag auf uns alle!

Es ist uns in den letzten Jahren seit Aufdeckung der NSU-Terror-Serie nicht gelungen, Rassismus, Hetze und rechte Gewalt zurückzudrängen. Im Gegenteil: Angriffe auf Gotteshäuser aber auch auf Muslime und Migranten werden immer schamloser und gewalttägiger. So wurde kürzlich in Berlin ein Neunjähriger von einer erwachsenen Person auf der Straße beschimpft und geschlagen. Es darf nicht sein, dass Menschen im eigenen Land Angst haben müssen. Das dürfen wir nicht hinnehmen.

Sachsen und andere Regionen haben ein Rechtsextremismusproblem. Das muss Chefsache sein und auf allen Ebenen und mit allen Mitteln angegangen werden: durch Stärkung der Bürgergesellschaft, durch bessere Strukturen und Unterstützung des Ehrenamtes besonders in der Integrationsarbeit, durch starke Demokratiebildung und durch einen schlagkräftigen Verfassungsschutz im Bereich Rechtsextremismus.

Bei der Abwertung von Minderheiten muss die Politik ein starkes Rückgrat zeigen. Es braucht jetzt ein breites, überparteiliches Bündnis der Solidarität mit der betroffenen Gemeinde vor Ort, das zeigt: Die friedlichen muslimischen Nachbarn sind ein Teil von uns, ihr gewaltbereiten Extremisten seid es nicht! Ihr habt einen Anschlag auf uns alle verübt. Wir lassen das nicht zu, wir schauen nicht weg!“

Probleme mit der Hüftprothese

Orthopädische Klinik Volmarstein bietet Fachvortrag und Informationen 

Die schmerzende Hüft-Prothese ist das Thema eines Informationsnachmittags in der Orthopädischen Klinik Volmarstein am Mittwoch den 5. Oktober um 17.00 Uhr. „Die ersten Jahre war alles gut – Gründe für das Versagen der Hüftprothese“, so der Titel des Vortrags von Chefarzt Prof. Dr. Carsten Gebert. „Auch nach erfolgreicher Implantation eines Kunstgelenkes kann es im Folgenden zu Problemen kommen“, weiß der Chefarzt der Tumororthopädie und Revisionsendoprothetik. „Manchmal treten Beschwerden relativ kurzfristig nach dem Einsatz der Hüftprothese auf, manchmal erst nach vielen Jahren. Immer aber bedeuten sie für den Patienten eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität.“

Foto: Udo Geisler
Foto: Udo Geisler

In seinem Vortrag erklärt der Experte mögliche Gründe für das Versagen von Endoprothesen und erläutert, welche Therapiemöglichkeiten zur Verfügung stehen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur kurzen individuellen ärztlichen Stellungnahme.

Patientenforum: „Probleme mit der Hüftprothese“,

Mittwoch, 5. Oktober, 17.00 Uhr,

Orthopädische Klinik Volmarstein,

Lothar-Gau-Straße 11, Wetter-Volmarstein.

Eintritt und Parken kostenlos.

Um Anmeldung wird gebeten:

Telefon: 0 23 35 – 639 40 20.

Das Cello zwischen Klang und abstrakter Malerei

Das Cellospiel und die Kunst haben bei dem Celloherbst eine lange Tradition und schon seit vielen Jahren ist der Celloherbst zu Gast im Emil Schumacher Museum, Hagen, das durch die Expressivität der modernen und abstrakten Malerei Emil Schumachers besticht. Eine Symbiose aus Klang und Kunstgenuss, eine Neuinterpretierung des bildlichen Raumes durch die Musik, das ist es, was der Celloherbst bei jedem Festivals auf Neue schafft, die Vermittlung einer sinnlichen Erfahrung durch Kunst und Musik.

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In diesem Jahr sind die musikalischen Freunde der künstlerischen Leiterin des Celloherbstes Felicitas Stephan in der Kammermusiknacht im ESM zu Gast. Kammermusikfreunde können sich auf das kaum bekannte Klaviertrio des französischen Komponisten Gabriel Fauré auf Johann Sebastian Bach und auf interessante Werke von Astor Piazzolla von Max Reger freuen.
Es werden u.a. interessante Musiker wie der Geiger Misha Nodelman, Konzertmeister der Neuen Philharmonie Westfalen Emil Rovner, der singende Cellist aus Dresden, sowie der Pianist Andreas Hering den Abend gestalten. Zur Erinnerung an Max Regers stellt er sein Programm in dessen Jubiläumsjahr, Regers Todestag jährt sich 2016 zum 100. Mal, in den Mittelpunkt.
Andreas Hering wird zudem Auszüge aus seiner Solo-CD „Stimmungen“ spielen, wobei es sich bei dem Zyklus bei „Draussen – 6 Stimmungen für Klavier“, kombiniert wird diese Entdeckung auf der CD mit den Telemann-Variationen von Max Reger. Ein unvergessliches Erlebnis für jeden Liebhaber des Violinspiels ist auch das Spiel Misha Nodelman als Solisten. Ausdrucksstark, brillant, zutiefst musikalisch, bewegt er seine Zuhörer. Außerdem werden die Cellistinnen Felicitas Stephan, künstlerische Leiterin des Celloherbst, und Pauline Stephan zu hören sein.
Der Eintritt ist frei!

Emil Schumacher Museum | Museumsplatz 1 | 58095 Hagen | http://www.esmh.de

Vier Leichtverletzte bei Vollbremsung im Linienbus

Hagen. Kein klassischer Unfall, aber vier leichtverletzte
Frauen – das ist das Ergebnis der Vollbremsung eines Linienbusses. Am
Dienstagvormittag gegen 10.50 Uhr fuhr der Bus von der Badstraße
kommend in den Kreisverkehr vor dem Sparkassenkarree. Als dort
mehrere Fahrzeuge stoppten, weil Fußgänger bevorrechtigt die Ausfahrt
querten, erkannte der 53-jährige Fahrer die Situation zu spät und
musste nach eigenen Angaben stark bremsen, um einen Auffahrunfall zu
verhindern. Durch die Verzögerung kamen vier Frauen im Alter zwischen
59 und 66 Jahren in dem Bus zu Fall und verletzten sich leicht.
Rettungswagen brachte drei von ihnen zur ambulanten Behandlung ins
Krankenhaus, eine wollte nach der Unfallaufnahme selbständig einen
Arzt aufsuchen.

Kleiner Igel befolgte Platzverweis ohne Widerstand

Hagen. Ein kleiner Igel hat es in der vergangenen Nacht
geschafft, die Polizei auf den Plan zu rufen. Eine Anwohnerin meldete
den Beamten verdächtige Geräusche im Bereich der Einmündung Berchumer
Straße / Harzstraße.  Sie beschrieb das merkwürdige Geräusch so, als
würde ein Gullideckel über den Boden gezogen. Auch die alarmierten
Kommissare hörten das Geräusch sehr deutlich und versuchten der Sache
auf den Grund zu gehen. In der Hoffnung einen Einbrecher auf frischer
Tat zu erwischen, suchten sie das Umfeld ab. Aber mit dem, was die
Polizisten dann unmittelbar an einem Wohnhaus sahen, haben sie nun
wirklich nicht gerechnet. Ein kleiner Igel hatte an einem auf der
Straße liegenden Schlüssel offensichtlich sehr viel Gefallen gefunden
und schob ihn mit seinem Näschen in aller Seelenruhe über den
Asphalt. Dabei gab er genüsslich ein leichtes „Grunzen“ von sich. Das
nun echte Polizisten neben unserem stacheligen Ruhestörer standen,
störte ihn nicht wirklich. Aber Ordnung muss sein und dem kleinen
Igel wurde ein polizeilicher Platzverweis erteilt. Dem kam er
widerstandlos nach und verschwand in der Dunkelheit. Der Schlüssel
verblieb in amtlicher Verwahrung.

Sommerfest der Flüchtlingsunterkunft Seilerstraße – neue Sozialräume eingeweiht

Hagen. Doppelt Grund zum Feiern gab es vor einigen Tagen bei der Flüchtlingsunterkunft Seilerstraße. Mit einer Eröffnungsfeier unter Beteiligung der Abteilung „Migration“ des Fachbereiches Jugend und Soziales der Stadt Hagen wurden die neuen Sozialräume eingeweiht, danach hat sich ein Sommerfest angeschlossen, das auf großen Zuspruch stieß.

Die Zuwanderungsberatung der Diakonie Mark-Ruhr hofft, dass diese Räume von nun an mit Leben und vielen Aktivitäten gefüllt werden, die den Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft helfen, wichtige Schritte in ihr neues Leben in Deutschland zu ebnen und vorzubereiten. „Mit der Eröffnungsfeier wollten wir uns auch bei allen bedanken, die die Einrichtung und Gestaltung der Räume durch Spenden oder mit tatkräftiger sowie ideeller Unterstützung möglich gemacht haben“, sagt Heike Spielmann, Leiterin der Zuwanderungsberatung Hagen.

Die Hochzeit des Figaro (LE NOZZE DI FIGARO) – Premiere am Theater Hagen

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Text von Lorenzo Da Ponte nach Beaumarchais‘ Komödie La folle journée ou Le mariage de Figaro

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere: 1. Oktober 2016, 19.30 Uhr, Großes Haus

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„Le nozze di Figaro“ ist die erste der drei Opern, die Mozart zusammen mit dem italienischen Librettisten Lorenzo da Ponte schrieb. Das Libretto basiert auf dem Theaterstück „ La folle journée ou le mariage de Figaro“ („Der verrückte Tag oder die Hochzeit des Figaro“, 1778) von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais, in der die handelnden Personen ein Porträt der damaligen Gesellschaft und ihrer Standesunterschiede zeichnen. Mit dieser 1786 in Wien uraufgeführten Oper gelang es Mozart, die Gattung der opera buffa zu vervollkommnen und zugleich mit seinem unerschöpflichen musikalischen Einfallsreichtum zu sprengen. Ungeheuer differenziert zeichnet er die widerstreitenden Gefühlsbewegungen der Figuren und lässt so die Macht ihrer Liebe zutage treten, die schließlich stärker ist als die Macht des ‚Herrschers‘.

Nach der erfolgreichen Inszenierung von Mozarts „Zauberflöte“ in der Spielzeit 2015/16 kehrt Annette Wolf nun für die Regie von Mozarts „Figaro“ ans Theater Hagen zurück. Das Bühnen- und Kostümbild gestaltet die freischaffend tätige Ausstatterin Imme Kachel, die am Hagener Theater u.a. die Kostüme zu „Tosca“ geschaffen hatte, und die musikalische Einstudierung und Leitung liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Florian Ludwig.

Besetzung
Musikalische Leitung Florian Ludwig
Inszenierung Annette Wolf
Bühne und Kostüme Imme Kachel

Choreographie Alfonso Palencia

Choreinstudierung Wolfgang Müller-Salow

Dramaturgie Corinna Jarosch

Graf Almaviva Kenneth Mattice

Gräfin Almaviva Veronika Haller

Susanna Cristina Piccardi

Figaro Andrew Finden

Cherubino Kristina Larissa Funkhauser

Marcellina Marilyn Bennett/Joslyn Rechter

Bartolo Rainer Zaun

Basilio Richard van Gemert

Don Curzio Richard van Gemert

Antonio Keno Brandt

Barbarina Anna Lucia Struck

Blumenmädchen Neele Jacobsen, Nicole Naughton, Ann-Kathrin Niemczyk, Alicia Nsukami

Chor und Statisterie des Theater Hagen

Philharmonisches Orchester Hagen

Weitere Termine: 14.10., 23.10. (15 Uhr), 26.10.; 25.11. 2016; 8.1. (15 Uhr), 12.1., 25.1.; 4.3., 11.3.; 9.4. (18 Uhr); 3.6. 2017 – jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben

Jubilarehrung bei ver.di Südwestfalen

ver.di Südwestfalen führte am Freitag, den 23.09.2016 im Festsaal Boelerheide 58099 Hagen die Jubilarehrung für seine Mitglieder durch, die 25 und 40 Jahre in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft organisiert sind.

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Nach Eröffnung und Programmvorschau wurden die ca. 120 Anwesenden vom ver.di-Geschäftsführer Ulrich Padberg herzlich willkommen geheißen.
Ulrich Padberg konnte mit seiner gewerkschaftlichen Geschichtserinnerung wichtige Lebensstationen der Jubilare lebendig werden lassen und bedankte sich in diesem Zusammenhang bei den Jubilaren.
Der Hauptredner, Bürgermeister Horst Wisotzki, würdigte die Jubilarinnen und Jubilare in seiner Festrede.
Anschließend sprachen allen Jubilaren Bürgermeister Horst Wisotzki, Josef Filippek (stv. Bezirksvorsitzender) und Ulrich Padberg persönlich ihren Dank für die langjährige Treue zur Gewerkschaft aus und überreichten ihnen ein Jubiläumspräsent.
Nach einem gemeinsamen Festessen und langen Gesprächen zwischen vertrauten Kollegen endete dieser besondere, gemeinsame Tag mit dem gegenseitigen Versprechen, spätestens bei dem nächsten Jubiläum wieder zusammenzutreffen.

Stellungnahme des Integrationsrates der Stadt Hagen Zum Tag des Flüchtlings

>Am 30. September findet in jedem Jahr im Rahmen der Interkulturellen Woche der Tag des Flüchtlings statt. Der Vorsitzende des Integrationsrates der Stadt Hagen Sükrü Budak ruft anlässlich dieses Tages dazu auf, sich auch weiterhin für Flüchtlinge zu engagieren. „Auch wenn die Asylantragzahlen deutlich gesunken sind, benötigen immer noch viele unsere Unterstützung. Es ist unsere humanitäre Pflicht, Menschen, die vor Krieg und Armut geflohen sind, zu helfen, damit sie sich bei uns zuhause fühlen und eine Perspektive für die Zukunft erhalten.“

Er weist zudem darauf hin, dass weniger Flüchtlinge in Deutschland keinesfalls bedeuteten, dass die Not der Menschen in den Krisengebieten nachlasse. „Aufgrund des Abkommens mit der Türkei und der Abschottungspolitik der Balkanländer stranden viele Flüchtlinge vor den Toren Europas und bekommen gar nicht erst die Gelegenheit, von ihrem Grundrecht auf Asyl Gebrauch zu machen. Wir dürfen dabei auch nicht die vielen Tausend Tote im Mittelmehr vergessen, die die Festung Europa fordert. Es ist eine Schande, dass Menschen auf der Flucht gezwungen werden, sich auf lebensgefährliche Routen zu begeben. Ich fordere daher, dass endlich Möglichkeiten zur legalen Einreise geschaffen werden, um das Massensterben im Mittelmeer und an anderen Orten auf den Fluchtrouten zu beenden.“

Gleichzeitig zeigte sich der Vorsitzende besorgt angesichts der Wahlergebnisse der AfD bei Landtags- und Kommunalwahlen. Schlimmer sei jedoch die immer schärfer werdende Tonart der etablierten Parteien, die trotz besseren Wissens das Geschäft der Rechten betrieben. Es könne nicht sein, dass zu Wahlkampfzwecken der Konsens der Parteien gegen Rechts aufgekündigt wird – zu Lasten der Flüchtlinge. „Die wiederholte Stimmungsmache gegen Flüchtlinge ist Wasser auf die Mühlen der Rechten. So wird Rassismus erst salonfähig gemacht“, betont der Vorsitzende. Er appelliere an die überwältigende Mehrheit, die mit den Parolen der Rechten nichts anfangen kann, deutlich zu zeigen, dass Rassismus keinen Platz in der Gesellschaft hat. Am Engagement tausender Haupt- und Ehrenamtlicher im vergangenen Jahr, habe sich die große Bereitschaft der Gesellschaft gezeigt, Flüchtlinge willkommen zu heißen. „Für diese Bereitschaft möchte ich mich bedanken und alle motivieren, sich weiter zu engagieren.“

Selbstverständlich bedeute die Aufnahme und Integration so vieler Menschen Veränderung und eine große Herausforderung. „Deshalb muss die Integration der Flüchtlinge als längerfristige, gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden werden. Hierfür ist eine politische Rahmensetzung unerlässlich, die zunächst auch eine Menge Geld, Zeit und Geduld erfordert. Wenn wir die neu Eingewanderten aber mit offenen Armen empfangen und ihnen die Chance geben, Teil der Gesellschaft zu werden, profitieren am Ende alle davon“, so der Vorsitzende abschließend.<<

Sükrü Budak Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt Hagen

25 Jahre Federfußball in Europa – Jubiläumsturnier mit internationalem Top-Feld

(ktr) Am 1. September 1991 wurde in Hagen ein Stück europäische Sportgeschichte geschrieben. Unter dem Vorsitz von Harald Felgenhauer gründete sich damals der FFC Hagen als Europas erster Federfußballverein. Dieser war aus einer Gruppe von Sportbegeisterten hervorgegangen, die während der Trainingszeiten der Badmintonabteilung des VfL Eintracht Hagen seit 1990 spielte und übte. Um einen Spielbetrieb ins Leben rufen zu können, teilte sich die Gruppe auf. Ein Teil rief den FFC Hagen ins Leben, der andere Teil wurde wenig später als eigenständige Abteilung in den VfL Eintracht Hagen integriert.

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Und der FFC Hagen sollte in jeglicher Hinsicht Schrittmacher der in Europa noch jungen Sportart sein. Bis heute sammelte der Verein in den verschiedenen Disziplinen nicht weniger als 130 Titel und Medaillen bei deutschen Meisterschaften. Zudem ist der FFC seit Einführung des Bundesligaspielbetriebs immer mit mindestens einer Mannschaft im nationalen Oberhaus am Ball. Dazu stellte der Verein bis dato nicht weniger als 24 Nationalspieler bei den Damen und Herren. Für die größten internationalen Erfolge des FFC und des Deutschen Federfußballbundes sorgte dabei David Zentarra, der 2014 Europameister im Einzel wurde und bislang zweimal WM-Dritter im Einzel werden konnte.

Sportlich begeht der FFC Hagen nun am ersten Oktober-Wochenende in der Käthe-Kollwitz-Sporthalle das 25-jährige Bestehen als Europas ältester Federfußballverein. Auf dem Programm stehen am Samstag, 1. Oktober, ab 9 Uhr ein Doppelturnier und am Sonntag, 2. Oktober, ab 9 Uhr ein Mannschaftswettbewerb. Für das Doppel haben 39 Paare aus fünf Nationen gemeldet – darunter zahlreiche EM- und WM-Teilnehmer und -Medaillengewinner aus Ungarn, Frankreich, Finnland, Österreich und Deutschland. Im Mannschaftswettbewerb treten insgesamt 25 Teams an. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei, für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Giousouf: Gute Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen bei der Bewältigung der Flüchtlingssituation muss weiter verstetigt werden

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Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

Die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die Hagener Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf, äußert sich zum bevorstehenden Treffen von Bundeskanzlerin Merkel mit kommunalen Spitzenverbänden:

„Der Bund, die Länder und die Kommunen haben die Flüchtlingssituation bisher gemeinsam erfolgreich gemeistert. So unterstützt etwa der Bund die Länder mit einer monatlichen Pauschale von 670 Euro pro Asylbewerber und erstattet die Kosten der Unterkunft und Heizung für den Zeitraum 2016 bis 2018 für anerkannte Asyl- und Schutzberechtigte in der Grundsicherung für Arbeitssuchende. Durch letztere Maßnahme können die Kommunen in diesem Jahr um 400 Millionen Euro, im nächsten um voraussichtlich 900 Millionen Euro und 2018 um 1,3 Milliarden Euro entlastet werden. Insgesamt wird der Bund bis zum Jahr 2020 rund 94 Milliarden Euro an Mitteln zur Versorgung der Flüchtlinge zur Verfügung stellen.

Dies ist zugleich ein klarer Beleg dafür, dass die – insbesondere von Rechtspopulisten – oftmals aufgestellte Behauptung, die Kommunen würden durch die Leistungen für Flüchtlinge überfordert, falsch sind. So zeigen aktuelle Umfragen, dass die meisten Kommunen – nicht zuletzt durch das beeindruckende Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer – die Herausforderungen der Flüchtlingsunterbringung und –versorgung gut meistern.

Ebenso unbegründet ist die Sorge, die Flüchtlinge würden der einheimischen Bevölkerung Leistungen wegnehmen. Die aktuelle Finanzsituation des Bundes, der Länder und der Kommunen spricht angesichts eines Gesamtüberschusses von 18,5 Milliarden Euro im 1. Halbjahr 2016 eine andere Sprache.

Es gilt, bei der Bewältigung der anstehenden Herausforderungen auch weiterhin auf allen Ebenen an einem Strang zu ziehen und dadurch den Parolen der Populisten keinen Raum zu lassen.“

„Tanzbilder 2016“: Max-Reger-Musikschule tanzt im Theater Hagen

Unter dem Motto „Tanzbilder 2016“ präsentieren zahlreiche Kinder und Jugendliche der Tanzabteilung der Max- Reger- Musikschule am Sonntag, 2. Oktober, um 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm  im Stadttheater Hagen.

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Wie immer ist das Programm eine kurzweilige Collage aus phantasievollen und bunten Choreographien ganz verschiedener Tanzstilen sowie phantasievollen Kostümen und vielen Lichteffekten. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer sorgen vor und hinter der Bühne für einen reibungslosen Ablauf der Darbietung. Choreographin und Leiterin der „Tanzbilder“ ist Olga Peniker. Sie unterrichtet die rund 100 teilnehmenden Tänzer in zwölf Tanzklassen an der Max-Reger-Musikschule. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Michael Weigelt.

Die Tanzbilder haben mittlerweile einen festen Platz im Hagener Kulturleben und erfreuen sich jedes Jahr großer Beliebtheit. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Karten sind nur an der Theaterkasse erhältlich, die ab 17 Uhr geöffnet ist.

Luftreinhalteplan: Stadt erhöht Kontrolldruck am Märkischen Ring

Im Rahmen der Fortschreibung des Luftreinhalteplans fordert die Bezirksregierung Arnsberg von der Stadt Hagen zusätzliche Maßnahmen am Märkischen Ring. So wurde die bislang dynamische Sperrung (je nach Wetterlage) für Lkws zwischen Emilienplatz und Rembergstraße in eine dauerhafte geändert. Diese zunächst bis Ende des Jahres befristete dauerhafte Sperrung wird mehrfach täglich von Mitarbeitern der Ordnungsbehörde kontrolliert, da bislang nur die Fahrtrichtung vom Emilienplatz kommend mit einer stationären Anlage überwacht wird.

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Die dort im Schnitt 400 erfassten Fahrzeuge pro Monat unterstreichen die Notwendigkeit, den Kontrolldruck zu erhöhen. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Grenzwertüberschreitungen von Stickstoffdioxid am Märkischen Ring zu rund 60 Prozent vom Kfz-Verkehr verursacht werden. Im Falle einer weiteren Überschreitung der Grenzwerte könnten im Rahmen eines möglichen EU-Strafverletzungsverfahrens auf die Stadt Zahlungen zwischen 20.000 und 900.000 Euro täglich zukommen. Lkw-Fahrer, die das Durchfahrtsverbot missachten, erhalten ein Bußgeld von 80 Euro.

Dreiste Unfallflucht

Hagen. Die Unfallsachbearbeitung sucht einen Mercedes-Fahrer, der am
Dienstag ohne Kennzeichen unterwegs war und nach einem Verkehrsunfall
auf der Herdecker Straße mit halsbrecherischer Geschwindigkeit
abgehauen ist. Gegen 18.25 Uhr stand ein 52 Jahre alter BMW-Fahrer
auf der Brücke der Herdecker Straße über die Volme mit Fahrtrichtung
Schwerter Straße. Plötzlich fuhr ein Mercedes Cabrio mit großer Wucht
auf seinen Wagen auf. Die beiden Fahrzeugführer stiegen aus und nach
einem kurzen Gespräch fuhren beide auf den Gehweg, um die Fahrbahn zu
räumen.

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Dem BMW-Fahrer fiel auf, dass sich keine Kennzeichen an dem
Auto des Unfallverursachers befanden und der Mann forderte, den
Sachverhalt ohne die Polizei zu regeln. Im nächsten Augenblick stieg
er wieder in seinen Wagen, wendete mit quietschenden Reifen und raste
über die nächste rote Ampel in Richtung Vorhaller Kreisel davon. Ein
Zeuge auf einem Motorrad versuchte noch, den Flüchtenden zu
verfolgen. Aufgrund dessen rücksichtsloser Fahrweise konnte er
allerdings schnell entkommen. Auch eine Fahndung mit mehreren
Streifenwagen brachte keinen Erfolg. Der Fahrer des silbernen
Mercedes SLK, vermutlich aus der ersten Baureihe, ist zwischen 25 und
35 Jahre alt, 1,75 Meter groß, von schlanker Statur, hat blonde, fast
schulterlange Haare und einen rot/blonden Vollbart (als Rauschebart
beschrieben). Er war von gepflegter Erscheinung und trug ein weißes
Hemd und eine rot-braune Hose. Der Schaden an dem BMW beläuft sich
auf etwa 10000 Euro. Auch der Mercedes muss erheblich beschädigt sein
und möglicherweise Kühlflüssigkeit verlieren. Hinweise bitte an die
02331-986 2066.