© Hans Leicher.

Kein Verständnis für Einsatzkräfte! Feuerwehr Gevelsberg richtet sich an Mitmenschen

Feuerwehr Gevelsberg | Liebe Mitmenschen,

die Feuerwehr Gevelsberg ist am 28.12. gegen 16:30 Uhr zu einer sogenannten Türöffnung gerufen worden. In der Regel bedeutet das,  dass eine  vermisste oder lebensgefährdete Person hinter einer  verschlossenen Tür liegt. Aber das ist nicht der Anlass für diese Mitteilung. Vielmehr geht es um die Anfahrt zur Einsatzstelle. Da der Anrufer eine ungenaue Adresse angab, mussten wir im Bereich der Hagener Straße mit dem Großfahrzeug kurz Anhalten um die Einsatzstelle zu finden. Durch die kurze Blockierung der Fahrbahn fühlten sich mehrere Autofahrer „genötigt“ mit aufheulenden Motor über den Gehweg rechts an uns vorbei zu rasen. Anwohner die aus Gebäudeeingängen gekommen wären hätten schwer verletzt werden können.
Darüber hinaus wurden wir auch noch von den „lieben Gehwegrasern“  verbal beschimpft und mit eindeutigen Gesten beleidigt. Liebe  Mitmenschen, während Sie die Feiertage mit ihren Liebsten verbringen, arbeiten Menschen wie wir zum Schutz Ihrer Gesundheit. Wir lieben  unsere Arbeit und nehmen solche Arbeitstage gerne in Kauf. Aber ein  solches Verhalten schockiert selbst die abgehärtetsten Feuerwehrleute.

Keiner von uns blockiert aus Spaß eine Straße. Deswegen „Liebe  Mitmenschen“ appelliere ich an Sie: „Zum Jahreswechsel sind  Einsatzfahrzeuge keine fahrenden Raketenzielscheiben; es könnte Ihr  Angehöriger sein, der gerade um sein Leben kämpft“

Wir wünschen Ihnen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.

   Ihre Einsatzkräfte der Feuerwehr Gevelsberg

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