ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Am Sonntag, den 21. April findet ab 12.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung “ Zwischen Bauhaus und Diktatur:

Die zwanziger Jahre in Hagen“ mit Dr. Ralf Blank statt. Fotografien, Pläne, Dokumente und Objekte aus den reichen Beständen des Stadtarchivs und Stadtmuseums ermöglichen Einblicke in die Gesellschaft, Kultur, Stadtplanung und Politik der Revolutionszeit 1918-1920 sowie der Weimarer Republik in Hagen. Sie dokumentieren die Not und das Elend der Krisen- und Inflationsjahre und die politischen Auseinandersetzungen sowie den kurzeitigen Aufschwung, der sich vor allem auch in der Überlieferung zur Standplanung und Architektur widerspiegelt. Ein überregional herausragendes Beispiel für den Wohnungsbau ist die „Cuno Siedlung“ im Stadtteil Wehringhausen. Sie greift allein schon äußerlich die Architektur und Gestaltung des Bauhauses auf. Die in Hagen während der Zwanziger Jahre entstandenen Konzepte zum sozialen Wohnungsbau und zur Stadtgestalt orientierten sich an den Inhalten des Bauhauses. Der Bruch mit dieser Tradition vollzog sich auch auf persönlicher Ebene, wie einige Hagener Künstler, darunter auch der Bauhaus-Künstler Reinhard Hilker, zeigten. Im Rahmen der Ausstellung wird auch der Zeichner und Karikaturist Carl Grimm vorgestellt. Er begleitete die Zwanziger Jahre und den Umbruch nach 1933 mit zahlreichen Zeichnungen.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

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