Zuwanderung aus Südosteuropa: Kontrollen im Stadtgebiet

Unter Federführung der Ausländerbehörde der Stadt Hagen haben Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes, des Jobcenters, der Wohnungsaufsicht und der Polizei wieder verschiedene Häuser in den Ortsteilen Wehringhausen und Altenhagen aufgesucht.

Ziel der regelmäßigen Kontrollen ist es, unter anderem den Meldestatus der in den Häusern untergekommenen Familien zu überprüfen. Insgesamt wurden bei der aktuellen Kontrolle 304 gemeldete Personen überprüft, elf Personen wurden angetroffen, die nicht gemeldet sind. Deren Ausweisdokumente wurden eingezogen, um den Aufenthaltsstatus zu klären. Des Weiteren kommt es zu acht Zwangsabmeldungen, weil die Personen nicht mehr unter den gemeldeten Anschriften wohnhaft sind und sich nicht ordnungsgemäß abgemeldet haben. In insgesamt 67 Fällen werden Leistungseinstellungen geprüft. Darüber hinaus kommt es in zwei Fällen zu Aufenthaltsermittlungen. Die Kollegen der Polizei konnten eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und einen Beobachtungs- und Feststellungsbericht in die Wege leiten.

Die beteiligten Behörden führen diese Kontrollen alle zwei bis drei Wochen durch, um den Überwachungsdruck zu erhöhen und weiteren Leistungsmissbrauch einzudämmen. Neben der Kontrolle von Ausweisen, Leistungsbezügen und Meldestatus überprüfen die städtischen Mitarbeiter unter anderem die Wohnsicherheit und Müllproblematik in den teils verwahrlosten Wohnungen und die Einhaltung der Schulpflicht.

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