Medizinischer Besuch aus Smolensk zu Gast im AKH

Insgesamt drei Wochen lang öffnete das Agaplesion
Allgemeine Krankenhaus Hagen fünf angehenden und drei bereits versierten Medizinerinnen und Medizinern aus Smolensk seine Pforten.

Der russische Besuch aus Hagens Partnerstadt schaute den Ärztinnen und Ärzten des AKHs über die Schultern und gewann so einen Einblick in die Arbeitsweisen vor Ort und einen Eindruck des deutschen Gesundheitswesens. Organisiert hatte den Austausch der Verein „Pro Smolensk“, der bereits seit 2015 die Hospitation russischer Ärztinnen und Ärzte aus Hagens Partnerstadt im AKH ermöglicht. „Der Austausch war wie jedes Jahr ein voller Erfolg“, freut sich Rolf Kriegesmann, Vorsitzender des Vereins. Auch Andreas S. Hengstmann, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen, ist begeistert von dem
alljährlichen Angebot, das er gemeinsam mit dem Verein durchführt. „Wir freuen uns außerordentlich über den medizinischen, aber auch den interkulturellen Austausch und blicken auf eine spannende gemeinsame Zeit zurück“, sagt der Experte. Besucht wurde das AKH von Studentinnen und Studenten, die ihre zukünftigen Berufe
hautnah erleben durften, und von bereits erfahrenen Ärztinnen, darunter eine Professorin für Pädiatrie und Neonatologie. „Unser Aufenthalt im AKH ist sehr lehrreich und interessant. Wir alle haben viele neue Erkenntnisse und Eindrücke gewonnen, die wir in
unserer täglichen Arbeit in Smolensk und im Studium anwenden können“, hieß es unisono von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Drei Wochen lang durfte der Besuch aus Smolensk die Ärztinnen und Ärzte am AKH begleiten. Hierbei lernte die Gruppe die
Abteilungen Gynäkologie und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Allgemein- und Viszeralchirurgie, sowie Orthopädie und Unfallchirurgie kennen. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Austausch und wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg für ihre weitere medizinische Laufbahn“, betont der Chefarzt.
Das medizinische Programm im Krankenhaus wurde durch ein kulturelles Rahmenprogramm für die ausschließlich privat vom Verein untergebrachten Gäste in Hagen und Umgebung ergänzt.

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