Archiv der Kategorie: Dortmund

Aus aktuellem Anlass: Die Polizei warnt vor Anrufen falscher Polizisten!

Immer mehr besorgte Dortmunder Bürgerinnen und Bürger haben sich in den letzten Stunden bei der Leitstelle der Polizei gemeldet. In über 40 Fällen gaben sich Betrüger am Telefon als falsche Polizisten aus. Bislang haben die Betroffenen genau richtig gehandelt. Sie sind nicht auf die Fragen der Anrufer eingegangen und haben das Telefonat schnell beendet. Und zudem die echte Polizei über den Notruf 110 angerufen!

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33-jähriger Mann im Streit getötet

Bei einem Streit in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Dortmund-Wickede ist an diesem Donnerstag (12.3.2020, ca. 15.40 Uhr) ein 33-jähriger Mann getötet worden. Vorläufig festgenommen wurde am Tatort eine 34-jährige Frau. In unmittelbarer Nähe des Tatorts landete ein Rettungshubschrauber. Polizei und Staatsanwaltschaft haben eine Mordkommission gebildet. 

Auf Navi verlassen: PKW im Dortmunder Hafen versenkt

Ein junger Belgier hat sich in der Nacht zu Samstag (7. März) auf die Angaben seines Navigationsgerätes verlassen und unter anderem hierdurch sein Auto versehentlich im Kanal versenkt. Plötzlich war die Straße zu Ende, zum Bremsen zu spät und das Auto stürzte gegen
4:15 Uhr ins Wasser des Hafenbeckens an der Lindenhorster Straße. Der Fahrer, ein 25-jähriger Belgier befreite sich aus dem sinkenden Citroen. Er rannte in seiner Not auf die Straße um Hilfe zu holen.

Bergung des PKW aus dem Hafenbecken – Foto: Feuerwehr Dortmund

Am Samstagmorgen gegen 05:00 Uhr wurde die Feuerwehr Dortmund zu dem Unfall alarmiert, bei dem ein Mann mit seinem Pkw ins Hafenbecken in Dortmund Lindenhorst gefahren ist. Nach Aussage des Fahrers, der das sinkende Fahrzeug glücklicherweise noch eigenständig über das Fenster verlassen konnte, sollte sich keine weitere Person im Auto befinden. Die Feuerwehr begann daraufhin mit der Bergung des Pkw vom Grund des Hafenbeckens in ca. 4 m Tiefe. Durch die Spezialeinheit Wasserrettung wurden von Tauchern sogenannte Hebekissen an dem gesunkenen Objekt angebracht. Durch das Aufblasen dieser Kissen mit Luft, konnte der Wagen an die Wasseroberfläche gebracht werden. Im Anschluss wurde das Auto mit dem Feuerwehrkran aus dem Wasser gehoben. Der durchnässte Fahrer wurde vom Rettungsdienst zur Untersuchung ins Krankenhaus verbracht. 

30-jährige Irakerin tot aufgefunden

In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages (24.2.) wurde eine 30-jährige Irakerin tot in einer Wohnung in der Dortmunder Innenstadt aufgefunden. Aufgrund der Auffindesituation und der ersten Ermittlungsergebnisse besteht der Verdacht eines Tötungsdelikts. Dringend tatverdächtig ist der 41-jährige irakische Ehemann, der selbst den Notruf der Feuerwehr gewählt hatte. Polizeibeamte nahmen
ihn fest. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Die genaue Todesursache soll im Rahmen einer Obduktion, die erst am morgigen Vormittag stattfinden kann, geklärt werden.

Borussia Dortmund – 1. FC Union Berlin – bewaffnete Fans on the Road

Die Begegnung wurde im Dortmunder Signal Iduna Park vor insgesamt 81.365 Zuschauern ausgetragen, darunter 7.000 Gästefans.

Sichergestellte Gegenstände Bild 1

Zu einem Zwischenfall kam es auf der Anfahrt der Anhänger von Union Berlin zum Spiel. Die Busse mit den Berlinern hielten auf einem Rastplatz an der BAB 2, in Höhe Herford an. Einige Insassen verließen die Busse und beschädigten ein Gebäude an der Rastanlage. Im Anschluss daran setzen die Busse ihre Fahrt nach Dortmund fort. Im Bereich des Zubringers A2/A45 hielten die Busse an. Es stiegen vermummte Fans aus. Diese liefen in bedrohlicher Haltung auf ein Zivilfahrzeug der Polizei zu. Im weiteren Verlauf setzen die Busse ihren Weg fort und wurden zur Verhinderung weiterer Straftaten durch die Dortmunder Polizei einem Parkplatz zugeführt. Dort kontrollierte die Polizei die relevanten Personen und Busse. Bei den Kontrollen wurden diverse Gegenstände (siehe beigefügte Lichtbilder) aufgefunden und sichergestellt.

Sichergestellte Gegenstände Bild 2

Insgesamt wurden während der Spielbegegnung 17 Strafanzeigen bzgl. Landfriedensbruch, Körperverletzungsdelikt, Sachbeschädigung, Bedrohung, Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Diebstahl, Betrug Beleidigung, Verstößen gegen das Versammlungsgesetz, Waffengesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt.

Einsatz der Polizei an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

EINSATZ DER POLIZEI AN DER KLINIK FÜR KINDER- UND JUGENDMEDIZIN

Die Polizei Dortmund war am heutigen Mittwochvormittag (22. Januar) mit starken Kräften am Klinikum für Kinder- und Jugendmedizin in der Dortmunder Innenstadt im Einsatz. Ursprünglicher Einsatzanlass war ein Randalierer. Hintergrund war die geplante Inobhutnahme eines Säuglings durch Mitarbeiter des Jugendamts der Stadt Dortmund. Diese trafen dabei auf den Widerstand der Eltern des Kindes. Die Polizei war mit starken Kräften vor Ort. Gegen 12.20 Uhr konnte die Situation mit Unterstützung von Sondereinsatzkräften friedlich aufgelöst und das wenige Tage alte Kind in Obhut genommen werden. Die 31-jährige Mutter und ihr 25-jähriger Begleiter wurden in Gewahrsam genommen. Alle Beteiligten bleiben unverletzt.

Fußgängerin gerät unter LKW und wird tödlich verletzt

FUSSGÄNGERIN GERÄT UNTER LKW UND WIRD TÖDLICH VERLETZT

Eine 64-jährige Dortmunderin ist am heutigen Montagmorgen (20. Januar) nach einem Verkehrsunfall auf dem Wambeler Hellweg gestorben. Ersten Ermittlungen zufolge stand der Fahrer eines niederländischen Sattelzuges gegen 9.20 Uhr an einer roten Ampel des Wambeler Hellwegs in Richtung Asseln. Als diese auf Grün umsprang, rollte er langsam an. Zur gleichen Zeit überquerte eine 64-jährige Fußgängerin die Straße. Sie stürzte aus bislang ungeklärter Ursache zu Boden und geriet unter den Lkw. Dieser traf die Frau und verletzte
sie tödlich. Für die Dauer der Unfallaufnahme war der Wambeler Hellweg im Bereich der Haltestelle Juchostraße für mehrere Stunden bis 12.30 Uhr gesperrt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern weiter an.

Fahrer aus Hagen rast in Dortmund: Polizei stellt Führerschein und BMW sicher

Fahrer aus Hagen rast in Dortmund: Polizei stellt Führerschein und BMW sicher

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Nach zahlreichen Beschwerden über Raser und Lärm durch laute Motoren und Auspuffanlagen in der Dortmunder Innenstadt kontrollierte die Polizei in der Nacht zu Samstag (18.1.) 108 Personen und 89 Pkw. Mit Videotechnik ausgestattete Zivilfahrzeuge und häufig wechselnde Kontrollstandorte führten zu insgesamt 55 Tempo-Treffern, drei davon in besonders hohen Bereichen:

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LKW stößt mit Güterzug zusammen

LKW STÖSST MIT GÜTERZUG ZUSAMMEN

Drei verletzte Personen sowie hoher Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls der sich am Freitag, 17.01.20, 20:08 Uhr, im Bereich des Dortmunder Hafens ereignete. Der Fahrer eines LKW aus Berlin missachtete zunächst das rote Blinklicht sowie das akustische Signal eines nahenden Güterzuges an dem unbeschrankten Bahnübergang im Bereich der Schäferstraße. Auf dem Bahnübergang kam es dann zu einem Zusammenstoß mit dem Güterzug. Der LKW wurde circa 10m mitgeschliffen und die Lok des Güterzuges sowie ein Güterwagen aus dem Gleisbett gehoben. Der 55-jährige griechische Fahrer des Lkws sowie der 58-jährige deutsche Fahrer des Zuges wurden leicht verletzt. Der Sachschaden wird derzeit auf 500000 Euro geschätzt. Ein 52-jähriger Deutscher, welcher sich als Beifahrer auf dem Zug befand, wurde ebenfalls leicht verletzt.

Samstagabends im Dortmunder Hauptbahnhof

An- und Abreise zur Demonstration im Dortmunder Stadtgebiet. Die Bundesligabegegnung Borussia Dortmund – FC Augsburg. Zusätzlich durchreisende Kaiserslautern-Fans aus Osnabrück. Das Ganze in einem Zeitfenster von nur wenigen Stunden, einhergehend mit zahlreichen Straftaten und Lebensgefahr für bis zu 40 Personen, die sich in die Gleisanlagen des Dortmunder Hauptbahnhofs begeben hatten. Den Einsatzkräften der Bundespolizisten trieb das vergangenen Samstag (06. Oktober) die „Schweißperlen“ auf die Stirn!

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Mit zwei Anlässen hatte sich die Bundespolizei am Samstag im Dortmunder Hauptbahnhof zu beschäftigen. Während die An- und Abreise zu einer Demonstration im Stadtgebiet störungsfrei verlief, gestaltete sich vor allem die Abreise der Augsburger-Fans nach der Bundesligabegegnung im Signal-Iduna-Park chaotisch. Während der Fanzug der Augsburger-Fans in der Anreise über den Haltepunkt Signal-Iduna-Park abgewickelt werden konnte, musste die Abreise (betriebsbedingt) vom Dortmunder Hauptbahnhof organisiert werden.

Nachdem die Augsburger Anhängerschaft nach Spielende zum Dortmunder Hauptbahnhof gereist war, hielten sich bereits gegen 18:30 Uhr der Großteil der Fans im Fanzug bzw. auf dem Bahnsteig (Gleis 20) auf. Bereits zu diesem Zeitpunkt war die Bundespolizei über die Ankunft eines Intercitys aus Richtung Osnabrück informiert, in welchem sich Kaiserslauterner-Fans aufhalten sollten. Ein Teil der Anhängerschaft aus Rheinland-Pfalz hatte sich nach Angaben von Bahnmitarbeitern im Bistrowagen danebenbenommen. Deshalb begaben sich Einsatzkräfte der Bundespolizei zu dem Zug. Als dieser gegen 18:42 Uhr den Hauptbahnhof an Gleis 11 erreichte, verließen circa 40 Lauteraner den Zug und warfen Flaschen auf die Augsburger Fans, welche sich auf Bahnsteig 20 aufhielten. Daraufhin sprangen bis zu 20 Fans aus Augsburg in die Betriebsgleise und versuchten in Richtung Gleis 11 zu gelangen. Als Reaktion darauf, vermummten sich mehrere Problemfans aus Kaiserslautern und sprangen ebenfalls in die Betriebsgleise, offensichtlich um die Konfrontation zu suchen.

Die Bundespolizei ließ daraufhin die Gleise 11, 16, 18 und 20 sperren. Zudem begaben sich Einsatzkräfte ebenfalls in die Gleisanlagen und konnten durch den Einsatz des Schlagstocks circa 40 Personen aus Kaiserslautern zurück auf den Bahnsteig und in den Zug drängen. Beim Versuch der Festnahme eines 27-jährigen Mannes aus Fischbach (Rheinland-Pfalz), versuchten vier bislang unbekannte Tatverdächtige die Festnahme zu verhindern, indem sie den 27-Jährigen in den Zug zogen. Trotz erheblicher Gegenwehr konnte die Person festgenommen werden.

Nachdem weitere Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei auf dem Bahnsteig eintrafen, konnte die Situation beruhigt werden. Ob durch die Flaschenwürfe und den Schlagstockeinsatz Personen verletzt wurden, ist nicht bekannt.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Landfriedensbruch, Gefangenenbefreiung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ein. Zudem wurde ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet, da in der Anreise zwei Rauchtöpfe durch Augsburger Fans gezündete wurde. Die Ermittlungen zu den weiteren Tatverdächtigen laufen.

Dortmund: Rechtsextremistische Demonstrationen – Großer Gegenprotest zum Teil unfriedlich

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Dortmund | Am heutigen Tag fanden in der Dortmunder
Innenstadt auf dem Nordmarkt, sowie anschließend auf dem Sonnenplatz
zwei rechtsextremistische stationäre Kundgebungen statt.

Im Rahmen einer Spontanversammlung brachten auf dem Nordmarkt rund
250 Teilnehmer ihren zunächst friedlichen und lautstarken
Gegenprotest zur Versammlung der Neonazis zum Ausdruck. Die
Versammlung der Neonazis (60 Teilnehmer) auf dem Nordmarkt konnte
erst mit einer Verzögerung von rund einer Stunde beginnen. Durch
schnelles und konsequentes Einschreiten der deutlich präsenten
Einsatzkräfte konnte dabei eine Konfrontation von linken Störern mit
den anreisenden Demoteilnehmern rechts verhindert werden. Hierbei
nahmen die Einsatzkräfte einen linken Störer fest, der rechte
Versammlungsteilnehmer mit Pferdemist bewarf. Ein älterer Senior der
mit einem Rollator zwischen die Fronten geriet, kam während des
kurzen Angriffs der Störer auf Polizeikräfte und die anreisenden
Rechten zu Fall. Der ältere Herr wurde glücklicherweise nicht
verletzt und konnte nach kurzzeitiger Betreuung durch Einsatzkräfte
selbständig nach Hause gehen. Zwei Polizeipferde rutschten während
des Konfrontationsversuchs aus. Ein Pferd verletzte sich dabei schwer
und ein weiteres leicht. Die Reiterinnen blieben nach derzeitigem
Erkenntnisstand unverletzt.

Auf dem Sonnenplatz empfingen rund 150 Gegendemonstranten
lautstark 25 Teilnehmer der anschließenden Standkundgebung der
Rechten. Hier zeigte der demokratische Gegenprotest wie laut,
deutlich, bunt und friedlich die Dortmunder Bürgerinnen und Bürger
ihren Unmut über rechtsextremistische und verfassungsfeindliche
Untriebe zum Ausdruck bringen. Nach Beendigung der Standkundgebung
auf dem Sonnenplatz wurden bei der Abreise aus einem Kleinbus der
Rechten unvermittelt Polizeieinsatzkräfte und Gegendemonstranten mit
Pulverstößen aus Feuerlöschern angegriffen. Acht Insassen des
Kleinbusses wurden vorläufig in Gewahrsam genommen. Unter diesen
Personen befand sich auch ein Stadtratsmitglied, wie auch
Vorstandsmitglied der Partei „die Rechte“ ist. Zur Zeit laufen
Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts der versuchten gefährlichen
Körperverletzung, des Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte und des
Landfriedensbruchs.

Rechtsextremisten melden weitere Versammlung in Dortmund an

Dortmund. Erneut haben Rechtsextremisten für Dortmund eine Versammlung
angemeldet. Am Donnerstag, 27.09.2018, demonstrieren die Extremisten
in der Dortmunder Innenstadt, im Bereich Potgasse/Westenhellweg

Die Dortmunder Polizei hat unterdessen ihren bislang schon sehr
strengen Auflagenbescheid für rechtsextremistische Versammlungen
ergänzt: Für kommende und die morgige Versammlungen ist die
antisemitische Parole, die bundesweit auf Veranstaltungen von
Rechtsextremisten zur Verbreitung von judenfeindlichem Hass genutzt
wird und letzten Freitag auch erstmals in Dortmund skandiert wurde,
per versammlungsrechtlicher Auflage untersagt worden.

Dem Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange ist es wichtig zu
betonen: „Die Linie der Dortmunder Polizei ist ganz klar: Wir gehen
mit einer Null-Toleranz-Strategie gegen rechtsextremistische
Gewalttäter vor und demonstrieren im öffentlichen Raum die Stärke des
demokratischen Rechtsstaats. Unser Kampf gegen den Rechtsextremismus
ist gekennzeichnet von einem hohen Strafverfolgungs- und
Kontrolldruck, was sich seit Jahren insbesondere in der intensiven
Arbeit der Soko ‚Rechts‘, einem Intensivtäterkonzept bezogen auf
Rechtsextremisten und einem massiven Präsenzkonzept für den Stadtteil
Dorstfeld manifestiert.“

Der Polizeipräsident appelliert an die unabhängige
Verwaltungsjustiz, dem durch Rechtsextremisten verschärften
gesellschaftlichen Klima durch eine Fortentwicklung der
Rechtsprechung Rechnung zu tragen.

Die Polizei brauche zur effektiven Verhinderung von durch Neonazis
beabsichtigten Angsträumen auch die Unterstützung der Gerichte, um
die Bevölkerung mit wirksamen Auflagen vor rechtsextremistischer
Einschüchterung zu schützen, so Gregor Lange.

Redaktioneller Hinweis für Medienvertreter:

Dieser Pressemeldung sind mehrere Passagen aus dem
Auflagenbescheid bezogen auf die rechtsextremistische Demonstration
vom 21.09.2018 als Datei angefügt.

Bis auf die kurzen vorne angestellten Erläuterungen handelt es
sich um die originalen Auszüge aus dem Auflagenbescheid. Es wird
deutlich, wie umfangreich die Dortmunder Polizei versucht hat, die
rechtsextremistischen Aufzüge bezüglich der Wegstrecke zu
beschränken.

Aufgeführt wird auch eine Auswahl der Auflagen, bezogen auf
untersagte Parolen. Für die morgige Demonstration und zukünftige
Veranstaltungen ist auch die letzte antisemitische Parole in den
Auflagenbescheid aufgenommen worden.

Es handelt sich nur um einen Auszug des Auflagenbescheides, dieser
umfasst mittlerweile 50 Seiten, in den die Dortmunder Polizei die
beschränkenden Auflagen für Rechtsextremisten aufführt und erläutert.

Rechtsextremisten provozierten mit unerträglichen Parolen

Polizei Dortmund setzt Nachbereitungsgruppe ein

 

Logo201506 30Dortmund | Am Freitag haben in den Stadtteilen Dorstfeld und Marten zwei rechtsextremistische Versammlungen mit in der Spitze 100 Teilnehmern, angemeldet gegen polizeiliche Willkür, stattgefunden. Die Polizei setzte für die Bewältigung dieser Versammlungslage rund 80 Einsatzkräfte uniformiert und zivil ein.

Der stellvertretende Behördenleiter, LKD Kemper, schaut besorgt
auf den Einsatz am Freitag zurück: „Der Anspruch der Dortmunder
Polizei ist es, den Rechtsextremismus mit allen rechtstaatlichen
Mitteln zu bekämpfen. Für ein äußerst konsequentes Vorgehen steht die
Polizei Dortmund seit Jahren. Die Bilder von Freitagabend wirken
jedoch verstörend. Deswegen setzen wir mit sofortiger Wirkung eine
Nachbereitungsgruppe ein. Es wird zu überprüfen sein, ob wir in der
Einsatzbewältigung unserem Anspruch gerecht geworden sind.“

Es wird festzustellen sein, ob bei dem Einsatz alle rechtlich und
einsatztaktischen Möglichkeiten ausgeschöpft wurden, um Störungen der
öffentlichen Ordnung und Sicherheit durch Rechtsextremisten zu
verhindern.

Während des Aufzuges in Dortmund-Marten skandierten die
Rechtsextremisten eine offenkundig antisemitische Parole. Die Polizei
dokumentierte das Skandieren dieser Ausrufe. So unerträglich diese
Parolen auch sind, fiel eine erste strafrechtliche Bewertung negativ
aus. Die Dortmunder Polizei stellte dennoch eine Strafanzeige und
wird gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft eine bindende rechtliche
Bewertung vornehmen.

Mit aktuellem Stand kann gesagt werden, dass die Polizei die
Verwendung von Pyrotechnik und einen gefährlichen Eingriff in den
Schienenverkehr begangen durch Rechtsextremisten festgestellt hat.
Die Beamten identifizierten die Täter und erstatteten Straf- und
Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

Mit diesem Verhalten haben die Dortmunder Rechtsextremisten erneut
unter Beweis gestellt, dass sie mit ihren Aussprüchen die
Öffentlichkeit provozieren, dabei die Grenze der Strafbarkeit jedoch
häufig nicht überschreiten.

Trotz der fehlenden strafrechtlichen Möglichkeiten bleibt der
Eindruck, dass die Rechtsextremisten durch ihr widerwärtiges
Verhalten ein bedrückendes Klima im Dortmunder Westen erzeugen
konnten. Ein Eindruck, gegen den die Dortmunder Polizei in den
letzten Jahren mit großem Einsatz und Engagement entgegen getreten
ist.

Die Polizei kämpft seit mehreren Jahren mit hohem personellen und
zeitlichen Aufwand gegen den Rechtsextremismus in Dortmund. Mit der
Einrichtung einer Sonderkommision Rechts, zahlreichen
Demonstrationsverboten und sehr stringenten Versammlungsauflagen für
Rechtsextremisten sowie einer personellen Schwerpunktsetzung beim
polizeilichen Staatsschutz hat die Dortmunder Polizei in der
Vergangenheit klare Zeichen gegen Rechts gesetzt.

Gemeinsam mit vielen anderen Institutionen in dieser Stadt sind
mittlerweile zahlreiche Erfolge im Kampf gegen die extremistischen
Verfassungsfeinde erzielt worden. Greifbar werden diese Erfolge unter
anderem durch die aktuellen Zahlen der politisch motivierten
Kriminalität Rechts. Die Zahl der rechtsextremistischen Straftaten
ist im vergangenen Jahr weiter gesunken, um knapp 20 Prozent auf 250
für die Stadt Dortmund. Mit dieser Zahl befinden wir uns auf einem
Drei-Jahres-Tief (2014:441). Auch 2018 setzt sich der positive Trend
fort.

Die beiden am Freitag angemeldeten Demonstrationen der
Rechtsextremisten mit dem Thema „Gegen Polizeischikanen und
Polizeiwillkür“ sind die Reaktionen auf das konsequente Vorgehen der
Polizei beim Familienfest für Respekt, Toleranz und Verständigung am
15.9.2018 in Dortmund-Dorstfeld auf dem Wilhelmsplatz. Dort nahm die
Polizei insgesamt neun Rechtsextremisten fest, nachdem sie versucht
hatten, die Veranstaltung massiv zu stören und Teilnehmer
beleidigten. Die Polizei erstattete fünf Strafanzeigen gegen die
Extremisten.

Im Vorfeld der beiden Versammlungen vom 21.9. hatte die Dortmunder
Polizei bis zum Oberverwaltungsgericht versucht, die Versammlungen
der Extremisten massiv einzuschränken. Leider folgten die Richter des
Oberverwaltungsgerichts den Argumenten der Polizei nicht, so dass die
Rechtsextremisten ihre ursprünglich angemeldeten Wegstrecken in
Anspruch nehmen konnten.

Dortmund: Rechtsextremisten melden drei Versammlungen an

Logo201506 30Dortmund. Für morgen, Freitag (21.09.2018), und für Samstag (22.09.2018)
haben Rechtsextremisten insgesamt drei Versammlungen in
Dortmund-Dorstfeld und Dortmund-Marten angemeldet.

Für den 21.09.2018 liegen der Polizei zwei Versammlungsanmeldungen
in Form von Aufzügen in den Abendstunden in Dortmund-Dorstfeld und
-Marten vor.

Der für Samstag, 22.09.2018, angemeldete rechtsextremistische
Aufzug beginnt nachmittags und betrifft den Stadtteil Dorstfeld. Mit
Verkehrsbeeinträchtigungen muss während der Aufzüge an beiden Tagen
gerechnet werden.

Die Dortmunder Polizei wird im Einsatzraum präsent sein, um die
Beeinträchtigungen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu
halten.

Fest für Demokratie und Vielfalt +++ Polizei verhinderte Störversuche +++ neun Personen in Gewahrsam

Dortmund | Am Samstag fand in Dortmund-Dorstfeld, auf dem Wilhelmplatz,

ein Familienfest für Respekt, Toleranz und Verständigung statt. Unter
dem Motto „44149 – Platz für Vielfalt“ zeigten viele Dorstfelder, wie
bunt und vielfältig ihr Vorort ist und setzten ein deutliches Signal
gegen Rassismus und Rechtsextremismus.

Zu Beginn der Podiumsdiskussion, gegen 19.30 Uhr, versuchten
dennoch einige Rechtsextremisten, die Veranstaltung zu stören. Die
Versuche, insbesondere den Dortmunder Oberbürgermeister mit
Schmährufen zu beleidigen, währten jedoch nur wenige Augenblicke: Die
Einsatzkräfte der Dortmunder Polizei drängten die Rechtsextremisten
unmittelbar und äußerst konsequent zurück.

Einige unbelehrbare Rechtsextremisten griffen darüber hinaus die
einschreitenden Beamten an, bzw. beleidigten sie.

Die Störversuche der Rechtsextremisten konnten durch das sehr
schnelle Einschreiten der Polizei im Keim beendet werden. Neun
Extremisten wurden in Gewahrsam genommen, die Polizei erstattete fünf
Strafanzeigen. Die Tatvorwürfe lauten: Widerstand und tätlicher
Angriff gegen Vollstreckungsbeamte, versuchte Körperverletzung,
Beleidigung gegen den Oberbürgermeister und gegen
Polizeivollzugsbeamte sowie eine Strafanzeige wegen des Verstoßes
gegen das Versammlungsgesetz.

Ein Polizeibeamter erlitt leichte Verletzungen, er verblieb jedoch
dienstfähig.

Der Polizeiführer des heutigen Einsatzes, Polizeidirektor Hubert
Luhmann, zeigte sich mit dem Verlauf des polizeilichen Einsatzes hoch
zufrieden: „Die Dorstfelder Bürger haben heute ein beeindruckendes
Zeichen für Vielfalt und gegen Ausgrenzung gesetzt. Störversuche von
Rechtsextremisten haben wir heute konsequent unterbunden, rechtliche
Schritte eingeleitet und somit wieder einmal klar gemacht, dass die
Dortmunder Polizei im Kampf gegen den Rechtsextremismus gemeinsam mit
der Zivilgesellschaft unnachgiebig bleibt!“

Auseinandersetzungen im Rockermillieu – eine Person schwer verletzt

Dortmund | Am Samstag kam es gegen 18.40 Uhr im Bereich
Bissenkamp in der Dortmunder Innenstadt zu einer körperlichen
Auseinandersetzung zwischen mehreren Beteiligten. Im Rahmen dieser
Auseinandersetzung wurde ein 32-jähriger in Dortmund lebender Mann
infolge mehrerer Messerstiche schwer verletzt. Zwei Tatverdächtige
sind zurzeit flüchtig.

Am Sonntag, 09.09.2018, gegen 21.50 Uhr, wurden auf ein als
Clubhaus dienendes Gebäude einer Rockergruppierung an der Deutschen
Straße in Dortmund-Eving mehrere Schüsse abgegeben. Dabei wurde
niemand verletzt.

Hintergrund dieser Auseinandersetzungen/Vorfälle dürften nach
bisherigen Erkenntnissen Streitigkeiten zwischen einem in Dortmund
ansässigen Familienclan und einer hiesigen Rockergruppierung sein.
Die eigentliche Ursache der aktuellen Vorfälle ist Gegenstand der
laufenden Ermittlungen.

Die Dortmunder Polizei hat eine Ermittlungskommission eingesetzt
und wird in den nächsten Tagen die polizeilichen Präsenz- und
Kontrollmaßnahmen noch einmal verstärken.

Mann niedergestochen – Zeugen gesucht!

Dortmund |Um 01:06 Uhr des heutigen Tages wurde im Bereich der

Krimstraße/Kapellenstraße in der Dortmunder Innenstadt ein
23-jähriger Mann aus dem Libanon mit einer Stichverletzung
aufgefunden. Der Mann wurde einem Krankenhaus zugeführt und
notoperiert, sein Zustand ist zurzeit stabil.

Er berichtete, von drei jungen Männern, diese würden vermutlich
nordafrikanischer Herkunft sein, geschlagen und beraubt worden zu
sein. Die Täter seien anschließend geflüchtet. Einer der Täter sei
etwa 190 cm groß gewesen.

Eine Ermittlungskommission wurde eingesetzt. Sie bittet um
Hinweise aus der Bevölkerung.

Hinweise an die Polizei Dortmund werden erbeten unter der
Telefonnummer 0231 – 132 – 7999.

5 Polizisten verletzt – Polizei löst kurdische Versammlung auf

Dortmund | Die Dortmunder Polizei hat eine mehrtägige Versammlung junger

Kurden, die am gestrigen Sonntag in Dortmund
Lütgendortmund gestartet war, aufgelöst.

Hintergrund der Versammlungsauflösung sind Auflagenverstöße, auf
die die Polizei mehrfach hingewiesen hatte.

Im Vorlauf der Versammlung hatte die Dortmunder Polizei, die
landesweit für die versammlungsrechtlichen Entscheidungen zuständig
war, Auflagen erteilt, die vom Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen in
einem Eilverfahren bestätigt worden waren. Hierin heißt es: …“Die
Versammlungsteilnehmer-/innen dürfen keine Flaggen, Abzeichen,
Transparente, Handzettel oder sonstige Gegenstände öffentlich zeigen
oder verteilen, die mit dem Abbild Abdullah Öcalans versehen
sind.“…

Die Versammlungsteilnehmer hatten gegen die Auflagen trotz
mehrfacher Aufforderung, dies zu unterlassen, verstoßen und damit
eine Nähe zur verbotenen PKK hergestellt.

Darüber hinaus kam es auch zu Straftaten wie Landfriedensbruch,
Beleidigung und tätlichen Angriffen auf Polizeivollzugsbeamte
insbesondere in Form von Flaschenwürfen, Tritten und Schlägen. Diese
wurden unmittelbar durch Ingewahrsamnahmen der betreffenden Personen
und Einleitung von Strafverfahren unterbunden und damit die
Rechtsordnung konsequent durchgesetzt. Bislang wurden 9 Strafanzeigen
gefertigt.

Insgesamt 5 Polizeibeamte wurden verletzt, einer verblieb nicht
mehr dienstfähig.

Mit der Auflösung dieser Versammlung dürfen auch die Versammlungen
bis einschließlich zum 6.9.2018 nicht stattfinden.

Motorradfahrer schwer verletzt

Dortmund | Bei einem Verkehrsunfall an der B 1 ist in der Nacht zu Samstag

(1. September) ein Motorradfahrer schwer verletzt worden.

Der 23-jährige Dortmunder war mit seinem Fahrzeug gegen 23.55 Uhr
auf der Freie-Vogel-Straße angrenzend zur B 1 in Richtung Osten
unterwegs. Ersten Zeugenangaben zufolge verlor er im Bereich einer
dortigen Rechtskurve aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle
über sein Motorrad und kam nach links von der Fahrbahn ab.

Das Krad prallte dort gegen einen Bordstein und wurde so über die
Fahrbahnbegrenzung zur B 1 in Richtung Unna katapultiert. Auf dem
mittleren Fahrstreifen der Bundesstraße kollidierte es mit dem Pkw
eines 23-Jährigen aus Werl. Sein Wagen kam schließlich im Gleisbett
links neben der Fahrbahn zum Stehen.

Ein Rettungswagen brachte den Dortmunder in ein Krankenhaus. Es
bestand zunächst Lebensgefahr.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die B 1 an der
Unfallstelle bis ca. 1.50 Uhr komplett gesperrt werden.

Schulbeginn 2018 – Polizei gibt Tipps!

Dortmund | Für die Schülerinnen und Schüler in NRW beginnt am Mittwoch (29.

August) das neue Schuljahr. Die I-Männchen starten einen Tag später.
Für die Jüngsten unter den Schulstarten ist dies der Anfang eines
neuen Lebensabschnitts – gleichzeitig sind dadurch morgens und
nachmittags wieder mehr Kinder auf den Straßen in Dortmund und Lünen
unterwegs.

Seien Sie daher als erfahrener Verkehrsteilnehmer besonders
wachsam und nehmen Sie Rücksicht! Gerade die Jüngsten können
Geschwindigkeiten und Abstände noch nicht richtig einschätzen. Manche
Umwelteinflüsse sind ihnen noch fremd und können sie ablenken.
Möglicherweise laufen sie einfach auf die Straße, ohne vorher
geschaut zu haben.

Im Jahr 2017 kam es zu 29 „Schulwegunfällen“, 23 davon in Dortmund
und sechs in Lünen. Im Jahr 2016 waren es 36 solcher Unfälle.

Die Dortmunder Polizei hat auch in diesem Jahr zu Schulbeginn
Aktionen im Rahmen der Verkehrsunfallprävention sowie diverse
Kontrollmaßnahmen geplant. Denn ein sicherer Schulweg ist von
besonderer Bedeutung und jeder bei einem Verkehrsunfall verletzte
Mensch – egal ob jung oder alt – ist einer zu viel!

Bitte beachten Sie daher auch als Eltern junger Schülerinnen und
Schüler folgende Tipps:

– Beachten Sie, dass Ihr Kind aufgrund der geringen Körpergröße
eine ganz andere Perspektive hat und erklären Sie daher betont
„kindgerecht“.

– Üben Sie vor allem das richtige Überqueren der Fahrbahn: Auch
wenn die Ampel „grün“ zeigt, sollten Kinder nicht einfach
loslaufen. Der vorherige Blick nach links und rechts ist
wichtig!

– Achten Sie darauf, dass Ihr Kind auch bei Dunkelheit gut
sichtbar ist. Reflektoren an Kleidung und Schultasche sind hier
sinnvoll.

– Schnallen Sie Ihr Kind an beziehungsweise sichern Sie es
richtig, wenn Sie es mit dem Auto zur Schule bringen oder von
dort abholen.

– Beachten Sie Halteverbote im Eingangsbereich von Schulen, damit
die Schüler nicht durch den „Bringverkehr“ der Eltern gefährdet
werden!

Raser und illegales Tuning kontrolliert

 

Die Dortmunder Polizei hat in der Nacht von Freitag auf Samstag
im Dortmunder Stadtgebiet erneut den technischen
Zustand von Fahrzeugen überprüft. Zudem führten die Beamten
Geschwindigkeitsmessungen durch.

Insgesamt kontrollierten die Polizisten in dieser Nacht 146
Personen und 116 Fahrzeuge. Sie verhängten gut 100 Verwarnungsgelder
und fertigten über 40 Anzeigen.

Bei zwölf überprüften Fahrzeugen stellten sich technische Mängel
heraus, die eine Untersuchung zur Erstellung eines Gutachtens nach
sich zogen. Vier Fahrzeuge waren verkehrsunsicher und durften ihre
Fahrt in der Folge nicht fortsetzen. Zudem fertigten die Beamten 18
Ordnungswidrigkeitenanzeigen (OWi-Anzeigen) wegen des Erlöschens der
Betriebserlaubnis bzw. technischer Mängel und sprachen in gleicher
Sache weitere vier Verwarnungsgelder aus. Beispiele der vorgefundenen
technischen Mängel waren die unterschrittene Bodenfreiheit mit
entsprechenden Kontaktspuren der Reifen an der Karosserie, zu laute
Abgasanlagen oder unzulässige Rad-Reifen-Kombinationen.

Mit der Geschwindigkeit nahmen es 85 Verkehrsteilnehmer zumindest
in dieser Nacht nicht so genau. Das Resultat waren 14 OWi-Anzeigen
und 71 Verwarnungsgelder, wobei zehn Betroffene zudem mit einem
Fahrverbot rechnen müssen. Hier einige der deutlichsten
Geschwindigkeitsüberschreitungen: Auf der B 54 fuhr ein 20-Jähriger
aus Herdecke mit seinem Porsche 230 km/h bei erlaubten 100 km/h. In
diesem Fall hatte es zuvor im Bereich Hörde auch eine entsprechende
Anwohnerbeschwerde gegeben. Ein 19-jähriger Motorradfahrer aus
Nordkirchen war mit seiner Yamaha auf der Ruhrallee bei erlaubten 50
km/h mit 135 km/h unterwegs und ein 21-jähriger Dortmunder brachte es
mit seinem Audi bei erlaubten 50 km/h auf der Märkischen Straße auf
105 km/h. Zudem ignorierte er eine rote Ampel – und dabei war seine
Probezeit bereits verlängert worden.

Zu hohe Geschwindigkeit ist eine der Hauptunfallursachen auf
unseren Straßen. Aber auch Veränderungen oder Manipulationen am
Fahrwerk stellen eine erhebliche Gefahr dar und können zu schweren
Unfällen führen. Und so wird es auch in Zukunft entsprechende
Kontrollen geben, um das Verständnis für die Gefahren in die Köpfe
der Verkehrsteilnehmer zu bringen.

Sexuelle Übergriffe: Polizei fahndet intensiv

Die Dortmunder Staatsanwaltschaft und die Dortmunder Polizei
führen die intensiven Ermittlungen fort. Hierzu ist die
Ermittlungskommission EK Park eingerichtet worden.

Die Ermittlungsbehörden gehen davon aus, dass es sich um einen
Mehrfachtäter handelt.

Ein Phantombild finden Sie rechts in der Seitenleiste!

Die Ermittlungskommission befasst sich intensiv mit der Befragung
möglicher Zeugen, der Hinweisbearbeitung sowie weiteren
Ermittlungsmaßnahmen.

Darüber hinaus hat die Dortmunder Polizei verstärkt
Polizeibeamtinnen und -beamte im gesamten Stadtgebiet zu
unterschiedlichen Zeiten eingesetzt: Bezirksdienstbeamte bestreifen
die unmittelbaren Bereiche in Tatortnähe und suchen gezielt den
Kontakt mit Anwohnern, um weitere Hinweise zu erlangen und das
Phantombild zu verbreiten. Die Fahrradstaffel der Dortmunder Polizei
ist ebenso wie die Landesreiterstaffel auch in Tatortnähe präsent.
Das Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz sucht die
Tatorte und die nahe gelegene Umgebung mit einem Informationsmobil
auf, um Zeugen zu generieren, aber auch um ins Gespräch mit
Bürgerinnen und Bürgern zu kommen.

„Ich kann gut verstehen, wenn diese abscheulichen Taten zur
Verunsicherung in der Bevölkerung führen“, so Polizeipräsident Gregor
Lange. „Genau deswegen arbeiten wir mit einer EK intensiv an der
schnellstmöglichen Aufklärung. Wir wollen darüber hinaus mit
sichtbarer polizeilicher Präsenz für Bürgerinnen und Bürger
ansprechbar sein und Sicherheit vermitteln.“ Eine Bitte des
Polizeipräsidenten an die Bürgerinnen und Bürger lautet: „Scheuen Sie
nicht davor zurück, uns nicht nur im Notfall zu kontaktieren, sondern
sprechen Sie uns auch an, wenn Sie besorgt sind und Hilfe benötigen.“

Sämtliche Streifenteams und Polizeiwachen sind jederzeit für
Fragen und Hinweise ansprechbar. Telefonisch nimmt die Kriminalwache
der Dortmunder Polizei Zeugenhinweise weiterhin unter 0231 – 132 7999
entgegen.