Archiv der Kategorie: Dortmund

Sexualdelikt – Zeuge kommt zu Hilfe

Dortmund | Am gestrigen Tag (13.11.) kam es in Dortmund-Aplerbeck zu einem Sexualdelikt. Ein Zeuge verhinderte möglicherweise Schlimmeres. Sexualdelikt – Zeuge kommt zu Hilfe weiterlesen

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Freitag Morgen: Tödlicher Verkehrsunfall in Dortmund

Symbolbild Rettungsdienst © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungsdienst © Hans Leicher.

Dortmund | Ein 58-jähriger Dortmunder ist am heutigen Freitagmorgen mit seinem Auto von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Freitag Morgen: Tödlicher Verkehrsunfall in Dortmund weiterlesen

Samstagabends im Dortmunder Hauptbahnhof

An- und Abreise zur Demonstration im Dortmunder Stadtgebiet. Die Bundesligabegegnung Borussia Dortmund – FC Augsburg. Zusätzlich durchreisende Kaiserslautern-Fans aus Osnabrück. Das Ganze in einem Zeitfenster von nur wenigen Stunden, einhergehend mit zahlreichen Straftaten und Lebensgefahr für bis zu 40 Personen, die sich in die Gleisanlagen des Dortmunder Hauptbahnhofs begeben hatten. Den Einsatzkräften der Bundespolizisten trieb das vergangenen Samstag (06. Oktober) die „Schweißperlen“ auf die Stirn!

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Mit zwei Anlässen hatte sich die Bundespolizei am Samstag im Dortmunder Hauptbahnhof zu beschäftigen. Während die An- und Abreise zu einer Demonstration im Stadtgebiet störungsfrei verlief, gestaltete sich vor allem die Abreise der Augsburger-Fans nach der Bundesligabegegnung im Signal-Iduna-Park chaotisch. Während der Fanzug der Augsburger-Fans in der Anreise über den Haltepunkt Signal-Iduna-Park abgewickelt werden konnte, musste die Abreise (betriebsbedingt) vom Dortmunder Hauptbahnhof organisiert werden.

Nachdem die Augsburger Anhängerschaft nach Spielende zum Dortmunder Hauptbahnhof gereist war, hielten sich bereits gegen 18:30 Uhr der Großteil der Fans im Fanzug bzw. auf dem Bahnsteig (Gleis 20) auf. Bereits zu diesem Zeitpunkt war die Bundespolizei über die Ankunft eines Intercitys aus Richtung Osnabrück informiert, in welchem sich Kaiserslauterner-Fans aufhalten sollten. Ein Teil der Anhängerschaft aus Rheinland-Pfalz hatte sich nach Angaben von Bahnmitarbeitern im Bistrowagen danebenbenommen. Deshalb begaben sich Einsatzkräfte der Bundespolizei zu dem Zug. Als dieser gegen 18:42 Uhr den Hauptbahnhof an Gleis 11 erreichte, verließen circa 40 Lauteraner den Zug und warfen Flaschen auf die Augsburger Fans, welche sich auf Bahnsteig 20 aufhielten. Daraufhin sprangen bis zu 20 Fans aus Augsburg in die Betriebsgleise und versuchten in Richtung Gleis 11 zu gelangen. Als Reaktion darauf, vermummten sich mehrere Problemfans aus Kaiserslautern und sprangen ebenfalls in die Betriebsgleise, offensichtlich um die Konfrontation zu suchen.

Die Bundespolizei ließ daraufhin die Gleise 11, 16, 18 und 20 sperren. Zudem begaben sich Einsatzkräfte ebenfalls in die Gleisanlagen und konnten durch den Einsatz des Schlagstocks circa 40 Personen aus Kaiserslautern zurück auf den Bahnsteig und in den Zug drängen. Beim Versuch der Festnahme eines 27-jährigen Mannes aus Fischbach (Rheinland-Pfalz), versuchten vier bislang unbekannte Tatverdächtige die Festnahme zu verhindern, indem sie den 27-Jährigen in den Zug zogen. Trotz erheblicher Gegenwehr konnte die Person festgenommen werden.

Nachdem weitere Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei auf dem Bahnsteig eintrafen, konnte die Situation beruhigt werden. Ob durch die Flaschenwürfe und den Schlagstockeinsatz Personen verletzt wurden, ist nicht bekannt.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Landfriedensbruch, Gefangenenbefreiung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ein. Zudem wurde ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet, da in der Anreise zwei Rauchtöpfe durch Augsburger Fans gezündete wurde. Die Ermittlungen zu den weiteren Tatverdächtigen laufen.

Dortmund: Rechtsextremistische Demonstrationen – Großer Gegenprotest zum Teil unfriedlich

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Dortmund | Am heutigen Tag fanden in der Dortmunder
Innenstadt auf dem Nordmarkt, sowie anschließend auf dem Sonnenplatz
zwei rechtsextremistische stationäre Kundgebungen statt.

Im Rahmen einer Spontanversammlung brachten auf dem Nordmarkt rund
250 Teilnehmer ihren zunächst friedlichen und lautstarken
Gegenprotest zur Versammlung der Neonazis zum Ausdruck. Die
Versammlung der Neonazis (60 Teilnehmer) auf dem Nordmarkt konnte
erst mit einer Verzögerung von rund einer Stunde beginnen. Durch
schnelles und konsequentes Einschreiten der deutlich präsenten
Einsatzkräfte konnte dabei eine Konfrontation von linken Störern mit
den anreisenden Demoteilnehmern rechts verhindert werden. Hierbei
nahmen die Einsatzkräfte einen linken Störer fest, der rechte
Versammlungsteilnehmer mit Pferdemist bewarf. Ein älterer Senior der
mit einem Rollator zwischen die Fronten geriet, kam während des
kurzen Angriffs der Störer auf Polizeikräfte und die anreisenden
Rechten zu Fall. Der ältere Herr wurde glücklicherweise nicht
verletzt und konnte nach kurzzeitiger Betreuung durch Einsatzkräfte
selbständig nach Hause gehen. Zwei Polizeipferde rutschten während
des Konfrontationsversuchs aus. Ein Pferd verletzte sich dabei schwer
und ein weiteres leicht. Die Reiterinnen blieben nach derzeitigem
Erkenntnisstand unverletzt.

Auf dem Sonnenplatz empfingen rund 150 Gegendemonstranten
lautstark 25 Teilnehmer der anschließenden Standkundgebung der
Rechten. Hier zeigte der demokratische Gegenprotest wie laut,
deutlich, bunt und friedlich die Dortmunder Bürgerinnen und Bürger
ihren Unmut über rechtsextremistische und verfassungsfeindliche
Untriebe zum Ausdruck bringen. Nach Beendigung der Standkundgebung
auf dem Sonnenplatz wurden bei der Abreise aus einem Kleinbus der
Rechten unvermittelt Polizeieinsatzkräfte und Gegendemonstranten mit
Pulverstößen aus Feuerlöschern angegriffen. Acht Insassen des
Kleinbusses wurden vorläufig in Gewahrsam genommen. Unter diesen
Personen befand sich auch ein Stadtratsmitglied, wie auch
Vorstandsmitglied der Partei „die Rechte“ ist. Zur Zeit laufen
Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts der versuchten gefährlichen
Körperverletzung, des Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte und des
Landfriedensbruchs.

Rechtsextremisten melden weitere Versammlung in Dortmund an

Dortmund. Erneut haben Rechtsextremisten für Dortmund eine Versammlung
angemeldet. Am Donnerstag, 27.09.2018, demonstrieren die Extremisten
in der Dortmunder Innenstadt, im Bereich Potgasse/Westenhellweg

Die Dortmunder Polizei hat unterdessen ihren bislang schon sehr
strengen Auflagenbescheid für rechtsextremistische Versammlungen
ergänzt: Für kommende und die morgige Versammlungen ist die
antisemitische Parole, die bundesweit auf Veranstaltungen von
Rechtsextremisten zur Verbreitung von judenfeindlichem Hass genutzt
wird und letzten Freitag auch erstmals in Dortmund skandiert wurde,
per versammlungsrechtlicher Auflage untersagt worden.

Dem Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange ist es wichtig zu
betonen: „Die Linie der Dortmunder Polizei ist ganz klar: Wir gehen
mit einer Null-Toleranz-Strategie gegen rechtsextremistische
Gewalttäter vor und demonstrieren im öffentlichen Raum die Stärke des
demokratischen Rechtsstaats. Unser Kampf gegen den Rechtsextremismus
ist gekennzeichnet von einem hohen Strafverfolgungs- und
Kontrolldruck, was sich seit Jahren insbesondere in der intensiven
Arbeit der Soko ‚Rechts‘, einem Intensivtäterkonzept bezogen auf
Rechtsextremisten und einem massiven Präsenzkonzept für den Stadtteil
Dorstfeld manifestiert.“

Der Polizeipräsident appelliert an die unabhängige
Verwaltungsjustiz, dem durch Rechtsextremisten verschärften
gesellschaftlichen Klima durch eine Fortentwicklung der
Rechtsprechung Rechnung zu tragen.

Die Polizei brauche zur effektiven Verhinderung von durch Neonazis
beabsichtigten Angsträumen auch die Unterstützung der Gerichte, um
die Bevölkerung mit wirksamen Auflagen vor rechtsextremistischer
Einschüchterung zu schützen, so Gregor Lange.

Redaktioneller Hinweis für Medienvertreter:

Dieser Pressemeldung sind mehrere Passagen aus dem
Auflagenbescheid bezogen auf die rechtsextremistische Demonstration
vom 21.09.2018 als Datei angefügt.

Bis auf die kurzen vorne angestellten Erläuterungen handelt es
sich um die originalen Auszüge aus dem Auflagenbescheid. Es wird
deutlich, wie umfangreich die Dortmunder Polizei versucht hat, die
rechtsextremistischen Aufzüge bezüglich der Wegstrecke zu
beschränken.

Aufgeführt wird auch eine Auswahl der Auflagen, bezogen auf
untersagte Parolen. Für die morgige Demonstration und zukünftige
Veranstaltungen ist auch die letzte antisemitische Parole in den
Auflagenbescheid aufgenommen worden.

Es handelt sich nur um einen Auszug des Auflagenbescheides, dieser
umfasst mittlerweile 50 Seiten, in den die Dortmunder Polizei die
beschränkenden Auflagen für Rechtsextremisten aufführt und erläutert.

Rechtsextremisten provozierten mit unerträglichen Parolen

Polizei Dortmund setzt Nachbereitungsgruppe ein

 

Logo201506 30Dortmund | Am Freitag haben in den Stadtteilen Dorstfeld und Marten zwei rechtsextremistische Versammlungen mit in der Spitze 100 Teilnehmern, angemeldet gegen polizeiliche Willkür, stattgefunden. Die Polizei setzte für die Bewältigung dieser Versammlungslage rund 80 Einsatzkräfte uniformiert und zivil ein.

Der stellvertretende Behördenleiter, LKD Kemper, schaut besorgt
auf den Einsatz am Freitag zurück: „Der Anspruch der Dortmunder
Polizei ist es, den Rechtsextremismus mit allen rechtstaatlichen
Mitteln zu bekämpfen. Für ein äußerst konsequentes Vorgehen steht die
Polizei Dortmund seit Jahren. Die Bilder von Freitagabend wirken
jedoch verstörend. Deswegen setzen wir mit sofortiger Wirkung eine
Nachbereitungsgruppe ein. Es wird zu überprüfen sein, ob wir in der
Einsatzbewältigung unserem Anspruch gerecht geworden sind.“

Es wird festzustellen sein, ob bei dem Einsatz alle rechtlich und
einsatztaktischen Möglichkeiten ausgeschöpft wurden, um Störungen der
öffentlichen Ordnung und Sicherheit durch Rechtsextremisten zu
verhindern.

Während des Aufzuges in Dortmund-Marten skandierten die
Rechtsextremisten eine offenkundig antisemitische Parole. Die Polizei
dokumentierte das Skandieren dieser Ausrufe. So unerträglich diese
Parolen auch sind, fiel eine erste strafrechtliche Bewertung negativ
aus. Die Dortmunder Polizei stellte dennoch eine Strafanzeige und
wird gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft eine bindende rechtliche
Bewertung vornehmen.

Mit aktuellem Stand kann gesagt werden, dass die Polizei die
Verwendung von Pyrotechnik und einen gefährlichen Eingriff in den
Schienenverkehr begangen durch Rechtsextremisten festgestellt hat.
Die Beamten identifizierten die Täter und erstatteten Straf- und
Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

Mit diesem Verhalten haben die Dortmunder Rechtsextremisten erneut
unter Beweis gestellt, dass sie mit ihren Aussprüchen die
Öffentlichkeit provozieren, dabei die Grenze der Strafbarkeit jedoch
häufig nicht überschreiten.

Trotz der fehlenden strafrechtlichen Möglichkeiten bleibt der
Eindruck, dass die Rechtsextremisten durch ihr widerwärtiges
Verhalten ein bedrückendes Klima im Dortmunder Westen erzeugen
konnten. Ein Eindruck, gegen den die Dortmunder Polizei in den
letzten Jahren mit großem Einsatz und Engagement entgegen getreten
ist.

Die Polizei kämpft seit mehreren Jahren mit hohem personellen und
zeitlichen Aufwand gegen den Rechtsextremismus in Dortmund. Mit der
Einrichtung einer Sonderkommision Rechts, zahlreichen
Demonstrationsverboten und sehr stringenten Versammlungsauflagen für
Rechtsextremisten sowie einer personellen Schwerpunktsetzung beim
polizeilichen Staatsschutz hat die Dortmunder Polizei in der
Vergangenheit klare Zeichen gegen Rechts gesetzt.

Gemeinsam mit vielen anderen Institutionen in dieser Stadt sind
mittlerweile zahlreiche Erfolge im Kampf gegen die extremistischen
Verfassungsfeinde erzielt worden. Greifbar werden diese Erfolge unter
anderem durch die aktuellen Zahlen der politisch motivierten
Kriminalität Rechts. Die Zahl der rechtsextremistischen Straftaten
ist im vergangenen Jahr weiter gesunken, um knapp 20 Prozent auf 250
für die Stadt Dortmund. Mit dieser Zahl befinden wir uns auf einem
Drei-Jahres-Tief (2014:441). Auch 2018 setzt sich der positive Trend
fort.

Die beiden am Freitag angemeldeten Demonstrationen der
Rechtsextremisten mit dem Thema „Gegen Polizeischikanen und
Polizeiwillkür“ sind die Reaktionen auf das konsequente Vorgehen der
Polizei beim Familienfest für Respekt, Toleranz und Verständigung am
15.9.2018 in Dortmund-Dorstfeld auf dem Wilhelmsplatz. Dort nahm die
Polizei insgesamt neun Rechtsextremisten fest, nachdem sie versucht
hatten, die Veranstaltung massiv zu stören und Teilnehmer
beleidigten. Die Polizei erstattete fünf Strafanzeigen gegen die
Extremisten.

Im Vorfeld der beiden Versammlungen vom 21.9. hatte die Dortmunder
Polizei bis zum Oberverwaltungsgericht versucht, die Versammlungen
der Extremisten massiv einzuschränken. Leider folgten die Richter des
Oberverwaltungsgerichts den Argumenten der Polizei nicht, so dass die
Rechtsextremisten ihre ursprünglich angemeldeten Wegstrecken in
Anspruch nehmen konnten.

Dortmund: Rechtsextremisten melden drei Versammlungen an

Logo201506 30Dortmund. Für morgen, Freitag (21.09.2018), und für Samstag (22.09.2018)
haben Rechtsextremisten insgesamt drei Versammlungen in
Dortmund-Dorstfeld und Dortmund-Marten angemeldet.

Für den 21.09.2018 liegen der Polizei zwei Versammlungsanmeldungen
in Form von Aufzügen in den Abendstunden in Dortmund-Dorstfeld und
-Marten vor.

Der für Samstag, 22.09.2018, angemeldete rechtsextremistische
Aufzug beginnt nachmittags und betrifft den Stadtteil Dorstfeld. Mit
Verkehrsbeeinträchtigungen muss während der Aufzüge an beiden Tagen
gerechnet werden.

Die Dortmunder Polizei wird im Einsatzraum präsent sein, um die
Beeinträchtigungen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu
halten.

Fest für Demokratie und Vielfalt +++ Polizei verhinderte Störversuche +++ neun Personen in Gewahrsam

Dortmund | Am Samstag fand in Dortmund-Dorstfeld, auf dem Wilhelmplatz,

ein Familienfest für Respekt, Toleranz und Verständigung statt. Unter
dem Motto „44149 – Platz für Vielfalt“ zeigten viele Dorstfelder, wie
bunt und vielfältig ihr Vorort ist und setzten ein deutliches Signal
gegen Rassismus und Rechtsextremismus.

Zu Beginn der Podiumsdiskussion, gegen 19.30 Uhr, versuchten
dennoch einige Rechtsextremisten, die Veranstaltung zu stören. Die
Versuche, insbesondere den Dortmunder Oberbürgermeister mit
Schmährufen zu beleidigen, währten jedoch nur wenige Augenblicke: Die
Einsatzkräfte der Dortmunder Polizei drängten die Rechtsextremisten
unmittelbar und äußerst konsequent zurück.

Einige unbelehrbare Rechtsextremisten griffen darüber hinaus die
einschreitenden Beamten an, bzw. beleidigten sie.

Die Störversuche der Rechtsextremisten konnten durch das sehr
schnelle Einschreiten der Polizei im Keim beendet werden. Neun
Extremisten wurden in Gewahrsam genommen, die Polizei erstattete fünf
Strafanzeigen. Die Tatvorwürfe lauten: Widerstand und tätlicher
Angriff gegen Vollstreckungsbeamte, versuchte Körperverletzung,
Beleidigung gegen den Oberbürgermeister und gegen
Polizeivollzugsbeamte sowie eine Strafanzeige wegen des Verstoßes
gegen das Versammlungsgesetz.

Ein Polizeibeamter erlitt leichte Verletzungen, er verblieb jedoch
dienstfähig.

Der Polizeiführer des heutigen Einsatzes, Polizeidirektor Hubert
Luhmann, zeigte sich mit dem Verlauf des polizeilichen Einsatzes hoch
zufrieden: „Die Dorstfelder Bürger haben heute ein beeindruckendes
Zeichen für Vielfalt und gegen Ausgrenzung gesetzt. Störversuche von
Rechtsextremisten haben wir heute konsequent unterbunden, rechtliche
Schritte eingeleitet und somit wieder einmal klar gemacht, dass die
Dortmunder Polizei im Kampf gegen den Rechtsextremismus gemeinsam mit
der Zivilgesellschaft unnachgiebig bleibt!“

Auseinandersetzungen im Rockermillieu – eine Person schwer verletzt

Dortmund | Am Samstag kam es gegen 18.40 Uhr im Bereich
Bissenkamp in der Dortmunder Innenstadt zu einer körperlichen
Auseinandersetzung zwischen mehreren Beteiligten. Im Rahmen dieser
Auseinandersetzung wurde ein 32-jähriger in Dortmund lebender Mann
infolge mehrerer Messerstiche schwer verletzt. Zwei Tatverdächtige
sind zurzeit flüchtig.

Am Sonntag, 09.09.2018, gegen 21.50 Uhr, wurden auf ein als
Clubhaus dienendes Gebäude einer Rockergruppierung an der Deutschen
Straße in Dortmund-Eving mehrere Schüsse abgegeben. Dabei wurde
niemand verletzt.

Hintergrund dieser Auseinandersetzungen/Vorfälle dürften nach
bisherigen Erkenntnissen Streitigkeiten zwischen einem in Dortmund
ansässigen Familienclan und einer hiesigen Rockergruppierung sein.
Die eigentliche Ursache der aktuellen Vorfälle ist Gegenstand der
laufenden Ermittlungen.

Die Dortmunder Polizei hat eine Ermittlungskommission eingesetzt
und wird in den nächsten Tagen die polizeilichen Präsenz- und
Kontrollmaßnahmen noch einmal verstärken.

Mann niedergestochen – Zeugen gesucht!

Dortmund |Um 01:06 Uhr des heutigen Tages wurde im Bereich der

Krimstraße/Kapellenstraße in der Dortmunder Innenstadt ein
23-jähriger Mann aus dem Libanon mit einer Stichverletzung
aufgefunden. Der Mann wurde einem Krankenhaus zugeführt und
notoperiert, sein Zustand ist zurzeit stabil.

Er berichtete, von drei jungen Männern, diese würden vermutlich
nordafrikanischer Herkunft sein, geschlagen und beraubt worden zu
sein. Die Täter seien anschließend geflüchtet. Einer der Täter sei
etwa 190 cm groß gewesen.

Eine Ermittlungskommission wurde eingesetzt. Sie bittet um
Hinweise aus der Bevölkerung.

Hinweise an die Polizei Dortmund werden erbeten unter der
Telefonnummer 0231 – 132 – 7999.

5 Polizisten verletzt – Polizei löst kurdische Versammlung auf

Dortmund | Die Dortmunder Polizei hat eine mehrtägige Versammlung junger

Kurden, die am gestrigen Sonntag in Dortmund
Lütgendortmund gestartet war, aufgelöst.

Hintergrund der Versammlungsauflösung sind Auflagenverstöße, auf
die die Polizei mehrfach hingewiesen hatte.

Im Vorlauf der Versammlung hatte die Dortmunder Polizei, die
landesweit für die versammlungsrechtlichen Entscheidungen zuständig
war, Auflagen erteilt, die vom Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen in
einem Eilverfahren bestätigt worden waren. Hierin heißt es: …“Die
Versammlungsteilnehmer-/innen dürfen keine Flaggen, Abzeichen,
Transparente, Handzettel oder sonstige Gegenstände öffentlich zeigen
oder verteilen, die mit dem Abbild Abdullah Öcalans versehen
sind.“…

Die Versammlungsteilnehmer hatten gegen die Auflagen trotz
mehrfacher Aufforderung, dies zu unterlassen, verstoßen und damit
eine Nähe zur verbotenen PKK hergestellt.

Darüber hinaus kam es auch zu Straftaten wie Landfriedensbruch,
Beleidigung und tätlichen Angriffen auf Polizeivollzugsbeamte
insbesondere in Form von Flaschenwürfen, Tritten und Schlägen. Diese
wurden unmittelbar durch Ingewahrsamnahmen der betreffenden Personen
und Einleitung von Strafverfahren unterbunden und damit die
Rechtsordnung konsequent durchgesetzt. Bislang wurden 9 Strafanzeigen
gefertigt.

Insgesamt 5 Polizeibeamte wurden verletzt, einer verblieb nicht
mehr dienstfähig.

Mit der Auflösung dieser Versammlung dürfen auch die Versammlungen
bis einschließlich zum 6.9.2018 nicht stattfinden.

Motorradfahrer schwer verletzt

Dortmund | Bei einem Verkehrsunfall an der B 1 ist in der Nacht zu Samstag

(1. September) ein Motorradfahrer schwer verletzt worden.

Der 23-jährige Dortmunder war mit seinem Fahrzeug gegen 23.55 Uhr
auf der Freie-Vogel-Straße angrenzend zur B 1 in Richtung Osten
unterwegs. Ersten Zeugenangaben zufolge verlor er im Bereich einer
dortigen Rechtskurve aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle
über sein Motorrad und kam nach links von der Fahrbahn ab.

Das Krad prallte dort gegen einen Bordstein und wurde so über die
Fahrbahnbegrenzung zur B 1 in Richtung Unna katapultiert. Auf dem
mittleren Fahrstreifen der Bundesstraße kollidierte es mit dem Pkw
eines 23-Jährigen aus Werl. Sein Wagen kam schließlich im Gleisbett
links neben der Fahrbahn zum Stehen.

Ein Rettungswagen brachte den Dortmunder in ein Krankenhaus. Es
bestand zunächst Lebensgefahr.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die B 1 an der
Unfallstelle bis ca. 1.50 Uhr komplett gesperrt werden.

Schulbeginn 2018 – Polizei gibt Tipps!

Dortmund | Für die Schülerinnen und Schüler in NRW beginnt am Mittwoch (29.

August) das neue Schuljahr. Die I-Männchen starten einen Tag später.
Für die Jüngsten unter den Schulstarten ist dies der Anfang eines
neuen Lebensabschnitts – gleichzeitig sind dadurch morgens und
nachmittags wieder mehr Kinder auf den Straßen in Dortmund und Lünen
unterwegs.

Seien Sie daher als erfahrener Verkehrsteilnehmer besonders
wachsam und nehmen Sie Rücksicht! Gerade die Jüngsten können
Geschwindigkeiten und Abstände noch nicht richtig einschätzen. Manche
Umwelteinflüsse sind ihnen noch fremd und können sie ablenken.
Möglicherweise laufen sie einfach auf die Straße, ohne vorher
geschaut zu haben.

Im Jahr 2017 kam es zu 29 „Schulwegunfällen“, 23 davon in Dortmund
und sechs in Lünen. Im Jahr 2016 waren es 36 solcher Unfälle.

Die Dortmunder Polizei hat auch in diesem Jahr zu Schulbeginn
Aktionen im Rahmen der Verkehrsunfallprävention sowie diverse
Kontrollmaßnahmen geplant. Denn ein sicherer Schulweg ist von
besonderer Bedeutung und jeder bei einem Verkehrsunfall verletzte
Mensch – egal ob jung oder alt – ist einer zu viel!

Bitte beachten Sie daher auch als Eltern junger Schülerinnen und
Schüler folgende Tipps:

– Beachten Sie, dass Ihr Kind aufgrund der geringen Körpergröße
eine ganz andere Perspektive hat und erklären Sie daher betont
„kindgerecht“.

– Üben Sie vor allem das richtige Überqueren der Fahrbahn: Auch
wenn die Ampel „grün“ zeigt, sollten Kinder nicht einfach
loslaufen. Der vorherige Blick nach links und rechts ist
wichtig!

– Achten Sie darauf, dass Ihr Kind auch bei Dunkelheit gut
sichtbar ist. Reflektoren an Kleidung und Schultasche sind hier
sinnvoll.

– Schnallen Sie Ihr Kind an beziehungsweise sichern Sie es
richtig, wenn Sie es mit dem Auto zur Schule bringen oder von
dort abholen.

– Beachten Sie Halteverbote im Eingangsbereich von Schulen, damit
die Schüler nicht durch den „Bringverkehr“ der Eltern gefährdet
werden!

Raser und illegales Tuning kontrolliert

 

Die Dortmunder Polizei hat in der Nacht von Freitag auf Samstag
im Dortmunder Stadtgebiet erneut den technischen
Zustand von Fahrzeugen überprüft. Zudem führten die Beamten
Geschwindigkeitsmessungen durch.

Insgesamt kontrollierten die Polizisten in dieser Nacht 146
Personen und 116 Fahrzeuge. Sie verhängten gut 100 Verwarnungsgelder
und fertigten über 40 Anzeigen.

Bei zwölf überprüften Fahrzeugen stellten sich technische Mängel
heraus, die eine Untersuchung zur Erstellung eines Gutachtens nach
sich zogen. Vier Fahrzeuge waren verkehrsunsicher und durften ihre
Fahrt in der Folge nicht fortsetzen. Zudem fertigten die Beamten 18
Ordnungswidrigkeitenanzeigen (OWi-Anzeigen) wegen des Erlöschens der
Betriebserlaubnis bzw. technischer Mängel und sprachen in gleicher
Sache weitere vier Verwarnungsgelder aus. Beispiele der vorgefundenen
technischen Mängel waren die unterschrittene Bodenfreiheit mit
entsprechenden Kontaktspuren der Reifen an der Karosserie, zu laute
Abgasanlagen oder unzulässige Rad-Reifen-Kombinationen.

Mit der Geschwindigkeit nahmen es 85 Verkehrsteilnehmer zumindest
in dieser Nacht nicht so genau. Das Resultat waren 14 OWi-Anzeigen
und 71 Verwarnungsgelder, wobei zehn Betroffene zudem mit einem
Fahrverbot rechnen müssen. Hier einige der deutlichsten
Geschwindigkeitsüberschreitungen: Auf der B 54 fuhr ein 20-Jähriger
aus Herdecke mit seinem Porsche 230 km/h bei erlaubten 100 km/h. In
diesem Fall hatte es zuvor im Bereich Hörde auch eine entsprechende
Anwohnerbeschwerde gegeben. Ein 19-jähriger Motorradfahrer aus
Nordkirchen war mit seiner Yamaha auf der Ruhrallee bei erlaubten 50
km/h mit 135 km/h unterwegs und ein 21-jähriger Dortmunder brachte es
mit seinem Audi bei erlaubten 50 km/h auf der Märkischen Straße auf
105 km/h. Zudem ignorierte er eine rote Ampel – und dabei war seine
Probezeit bereits verlängert worden.

Zu hohe Geschwindigkeit ist eine der Hauptunfallursachen auf
unseren Straßen. Aber auch Veränderungen oder Manipulationen am
Fahrwerk stellen eine erhebliche Gefahr dar und können zu schweren
Unfällen führen. Und so wird es auch in Zukunft entsprechende
Kontrollen geben, um das Verständnis für die Gefahren in die Köpfe
der Verkehrsteilnehmer zu bringen.

Sexuelle Übergriffe: Polizei fahndet intensiv

Die Dortmunder Staatsanwaltschaft und die Dortmunder Polizei
führen die intensiven Ermittlungen fort. Hierzu ist die
Ermittlungskommission EK Park eingerichtet worden.

Die Ermittlungsbehörden gehen davon aus, dass es sich um einen
Mehrfachtäter handelt.

Ein Phantombild finden Sie rechts in der Seitenleiste!

Die Ermittlungskommission befasst sich intensiv mit der Befragung
möglicher Zeugen, der Hinweisbearbeitung sowie weiteren
Ermittlungsmaßnahmen.

Darüber hinaus hat die Dortmunder Polizei verstärkt
Polizeibeamtinnen und -beamte im gesamten Stadtgebiet zu
unterschiedlichen Zeiten eingesetzt: Bezirksdienstbeamte bestreifen
die unmittelbaren Bereiche in Tatortnähe und suchen gezielt den
Kontakt mit Anwohnern, um weitere Hinweise zu erlangen und das
Phantombild zu verbreiten. Die Fahrradstaffel der Dortmunder Polizei
ist ebenso wie die Landesreiterstaffel auch in Tatortnähe präsent.
Das Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz sucht die
Tatorte und die nahe gelegene Umgebung mit einem Informationsmobil
auf, um Zeugen zu generieren, aber auch um ins Gespräch mit
Bürgerinnen und Bürgern zu kommen.

„Ich kann gut verstehen, wenn diese abscheulichen Taten zur
Verunsicherung in der Bevölkerung führen“, so Polizeipräsident Gregor
Lange. „Genau deswegen arbeiten wir mit einer EK intensiv an der
schnellstmöglichen Aufklärung. Wir wollen darüber hinaus mit
sichtbarer polizeilicher Präsenz für Bürgerinnen und Bürger
ansprechbar sein und Sicherheit vermitteln.“ Eine Bitte des
Polizeipräsidenten an die Bürgerinnen und Bürger lautet: „Scheuen Sie
nicht davor zurück, uns nicht nur im Notfall zu kontaktieren, sondern
sprechen Sie uns auch an, wenn Sie besorgt sind und Hilfe benötigen.“

Sämtliche Streifenteams und Polizeiwachen sind jederzeit für
Fragen und Hinweise ansprechbar. Telefonisch nimmt die Kriminalwache
der Dortmunder Polizei Zeugenhinweise weiterhin unter 0231 – 132 7999
entgegen.

Joggerin von Unbekanntem überfallen – Polizei sucht mit Phantombild!

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Dortmund | Wie berichtet, ist eine 54-jährige  Joggerin am Montag, 13. August, in einem Waldstück zwischen der Zillestraße und der Hacheneyer Straße von einem Mann überfallen worden. Nun sucht die Polizei mit einem Phantombild nach dem Unbekannten.

Das Phantombild finden Sie hier (klick!)

Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden:

– nordafrikanische Erscheinung
– etwa 30 bis 35 Jahre alt
– etwa 170 cm groß
– schlanke Figur
– dunkle Haare, Dreitagebart
– bekleidet mit einem roten T-Shirt mit weißer Schrift im
Brustbereich (mittig ein Emblem), einer blau-weiß-roten
Trainingsjacke sowie einer grauen Jogginghose

Hinweise werden erbeten an die Polizei Dortmund unter der
Telefonnummer 0231-132-7999 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Bekämpfung der Clankriminalität – Bilanz einer Nacht

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Dortmund | Erneut haben Einsatzkräfte der Polizei Dortmund von gestern Nacht bis heute Morgen, 02:00 Uhr, im Stadtgebiet von Dortmund einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Clankriminalität durchgeführt.

So wurde an der Münsterstraße eine Shisha-Bar kontrolliert. In der
Gaststätte wurden sieben Personen kontrolliert. Die Beamten fanden
hier unter anderem unversteuerten Tabak und sellten Verstöße gegen
das Nichtraucherschutzgesetz fest. Auf Grund der Verstöße leiteten
die Einsatzkräfte ein Bußgeldverfahren ein.

Im Keuningpark stellten die Beamten drei Tatverdächtige fest, die
dort offenkundig Marihuana verkauften. Ein Diensthund spürte in einem
Erdbunker und einem Gebüsch mehrere Verkaufseinheiten Marihuana auf.
Neben einer Strafanzeige wegen des Verdachts des Handels mit
Betäubungsmitteln wurden den Personen Platzverweise ausgesprochen.
Einer der Tatverdächtigen hatte bereits ein gültiges
Bereichsbetretungsverbot für die Nordstadt. Zudem konnte bei diesem
Tatverdächtigen Bargeld in Höhe von 180 Euro auf Grund des Verdachts
des Drogenhandels sichergestellt werden. Während der
Kontrollmaßnahmen gesellte sich zu dem Trio der Tatverdächtigen ein
20-Jähriger aus Schwerte hinzu. Als diese Person überprüft werden
sollte, beleidigte der 20-Jährige die eingesetzten Beamten und griff
diese schließlich im Rahmen der Ingewahrsamnahme tätlich an. Der
Schwerter wurde in den Polizeigewahrsam gebracht und ein
Strafverfahren eingeleitet.

Im Bereich Katharinenstaße/Fußballmuseum führten die Einsatzkräfte
mehrere Personenkontrollen durch. Von 26 überprüften Personen wurden
gegen 18 Platzverweise ausgesprochen. Bei einer dieser Personen
stellten die Beamten eine Bankkarte sicher. Bei der Überprüfung
stellte sich heraus, dass diese Karte wenige Tage zuvor in der
Innenstadt bei einem Taschendiebstahl entwendet wurde. Die Karte
wurde sichergestellt und der Tatverdächtige nach Feststellung seiner
Identität wieder entlassen.

Zivilfahnder überprüften am Westenhellweg vier Personen, die im
Verdacht stehen, am Gerichtsplatz mit Betäubungsmitteln zu handeln.
Bei einem dieser Tatverdächtigen, einem Heranwachsenden aus Dortmund,
fanden die Beamten 265 Euro versteckt in seinen Schuhen. Auch dieses
Bargeld wurde im Rahmen präventiver Gewinnabschöpfung sichergestellt.
Im Bereich des Hörder Bahnhofs kontrollierten die Einsatzkräfte
insgesamt 23 Personen, die alle Platzverweise erhielten.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes kontrollierten die Einsatzkräfte
erneut eine Shisha-Bar an der Münsterstraße. Abermals wurde
unversteuerter Tabak aufgefunden und eine Strafanzeige wegen des
Verdachts der Steuerhehlerei geschrieben.

Im Rahmen des Einsatzes an der Brunnenstraße wurden nach
Bürgerbeschwerden elf Randalierer angetroffen, die die Nachtruhe
bislang erheblich gestört hatten. Alle erhielten einen Platzverweis
unter Androhung der Ingewahrsamnahme.

Erfolgreich reanimiert: Die Erlebniskarte Harkort-Hengsteysee – jetzt mit Fokus auf die Region

Gemeinschaftsprojekt der Städte Hagen, Wetter (Ruhr), Herdecke und Dortmund

HAGENagentur | Ein Besuch der Freizeitregion Harkort-Hengsteysee ist ohne Zweifel ein
Erlebnis! Hier verbinden sich zwei Ruhr-Stauseen, vier umliegende Städte
und fünf Erlebnisspots zu einem beliebten Ausflugsziel für die ganze
Familie. An den Ufern entlang lässt es sich hervorragend wandern,
radfahren, joggen oder einfach nur spazieren gehen. Und auf dem Wasser
fahren von Ostern bis Mitte Oktober Personenschiffe.
Mit einer neuen Erlebniskarte dieser schönen Region wollen die
Tourismusexperten der vier beteiligten Städte Hagen, Dortmund. Herdecke und
Wetter(Ruhr) nun eine alte Idee zu neuem Leben erwecken.

Erlebnis Harkort-Hengsteysee_2©Birgit Andrich

Schon in früheren Zeiten gab es eine Freizeitkarte mit Rad- und Wanderwegen für das Gebiet rund um den Harkortsee und rund um den Hengsteysee, bei der allerdings das
Augenmerk auf den einzelnen Städten und ihren jeweiligen Freizeitangeboten
lag. Die neue Erlebniskarte richtet nun ihren Fokus eindeutig auf die Region. Die
fünf Erlebnisspots sollen alle zusammen und in der Summe begeistern, als
Gemeinschaftsprojekt aller Städte organisiert und vermarktet. Die Projektleitung
hierfür hat die HAGENagentur in Kooperation mit den Städten Wetter(Ruhr) und
Herdecke und der DORTMUNDtourismus GmbH übernommen.
Die einzelnen Erlebnisspots der Karten fassen jeweils Sehenswürdigkeiten,
Wander- und Radwege, Freizeitangebote wie Minigolf, Segeln, Rudern,
Tretbootfahren, Paddeln, Schwimmen und Klettern und natürlich auch
Gastronomieangebote, schöne Spielplätze und tolle Aussichtspunkte zusammen
und zeigen die Vielfalt der Region auf. Die einzelnen Spots lassen sich ohne
weiteres auch miteinander verbinden. So bietet sie Freizeitvorschläge für einen
kurzen Spaziergang ebenso wie für einen ganzen Tagesausflug. Die Fahrpläne
der beiden Personenschiffe auf den beiden Seen sind natürlich auch auf der
Erlebniskarte abgedruckt.

Die Erlebniskarte Harkort-Hengsteysee ist kostenlos und liegt ab sofort pünktlich
zu Beginn der Sommersaison in den Touristeninformationen der Städte Hagen,
Herdecke, Wetter (Ruhr) und Dortmund, auf den beiden Ruhrseeschiffen sowie
in den anliegenden Gastronomiebetrieben, Sehenswürdigkeiten und
Freizeitangeboten der einzelnen Erlebnisspots aus.

Auf den Internetseiten der HAGENagentur, der Stadt Hagen, von DORTMUNDtourismus und der Städte Wetter(Ruhr) und Herdecke ist sie als Dokument zum Herunterladen hinterlegt.

Unbekannte entwenden Boot samt Anhänger

Dortmund | Unbekannte Täter haben in der Zeit zwischen dem 3. August, 17 Uhr, und dem 5. August, 17 Uhr, von einem Firmengelände in Dortmund-Dorstfeld ein Boot samt Anhänger entwendet. Die Polizei sucht nun Zeugen.

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Am 5. August stellten die Besitzer den Diebstahl fest. Offenbar hatten sich die Unbekannten über ein Tor Zugang zu dem Gelände verschafft und den Anhänger mit dem Motorboot abtransportiert.

Mit den angehängten Fotos des Gefährts sucht die Polizei nun Zeugen: Haben Sie etwas Verdächtiges in diesem Zusammenhang beobachtet? Dann melden Sie sich bitte beim Kriminaldauerdienst unter Tel. 0231/132-7441.

Den Wert des Diebesguts schätzt die Polizei auf ca. 40.000 Euro.

17-Jährige auf Feld gezerrt und vergewaltigt: Es gibt weitere Fahndungshinweise!

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Dortmund | Wie berichtet, ist in der Nacht auf den 5. August eine 17-jährige Dortmunderin von zwei jungen Männern auf ein Feld gezerrt und vergewaltigt worden.

Die beiden mutmaßlichen Tatverdächtigen waren etwa 17 bis 18 Jahre
alt. Zusätzlich zur bereits genannten Beschreibung trug einer der
Täter eine weiße Bomberjacke mit einem großflächigen Aufdruck.
Hierbei handelt es sich aller Voraussicht nach um einen gestickten
roten polnischen Adler.

Zudem wurde das Portmonee der 17-Jährigen von einem unbekannten
Finder an die Anschrift der Dortmunderin geschickt. Die Polizei
bittet diese Person dringend, sich bei der Kriminalwache unter der
Rufnummer 0231-132-7441 zu melden.

Unfallflucht auf der A 45 – Polizei sucht Zeugen!

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Nach einem Verkehrsunfall am Montag (6.8.) gegen 4.55 Uhr auf der A 45 bei Dortmund sucht die Polizei Zeugen. Der mutmaßliche Verursacher flüchtete.

Ersten Ermittlungen zufolge war ein 19-Jähriger aus Herdecke mit
seinem Motorrad auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Dortmund
unterwegs. Hinter ihm fuhr ein Lkw. Kurz vor der Anschlussstelle
Dortmund-Eichlinghofen hat ein „schwarzer Familienvan“ den Lkw
überholt. Als der Van anschließend auf den rechten Fahrstreifen
wechselte, übersah er offenbar das dort fahrende Motorrad. Um einen
Zusammenstoß zu vermeiden, wich der 19-Jährige nach rechts auf den
Seitenstreifen aus. Dort verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug
und stürzte.

Mit leichten Verletzungen kam der Motorradfahrer in ein
Krankenhaus. Die Fahrerin/der Fahrer des schwarzen Vans fuhr weiter,
ohne sich um den Verletzen zu kümmern.

Mögliche Zeugen melden sich bitte bei der Autobahnpolizei in
Bochum unter 0231-132-4821.

17-jährige in Gebüsch gezerrt und vergewaltigt – Polizei sucht Zeugen

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Zwei bislang unbekannte junge Männer haben eine 17-jährige Dortmunderin in der Nacht auf den gestrigen Sonntag (5. August) in ein Gebüsch gezerrt und vergewaltigt. Die Dortmunder Polizei sucht dringend Zeugen!

Dortmund | Ersten Ermittlungen zufolge war die Dortmunderin gegen Mitternacht
auf dem Heimweg von einer Feier. Etwa gegen 0.20 Uhr ging sie über
einen Feldweg in unmittelbarer Nähe zur Dudweilerstraße, als sie an
einer Bank (hinter dem Grundstück Hausnummer 52) von zwei jungen
Männern angesprochen wurde. Da sie der Diskussion aus dem Weg ging,
hielten sie die mutmaßlichen Täter fest und zerrten sie auf ein
freies Feld. Hier zogen sie die 17-Jährige aus und missbrauchten sie.
Währenddessen rief die junge Frau mehrfach laut um Hilfe. Da auf die
Hilferufe niemand reagierte, hörte die Frau irgendwann auf zu
schreien. Nach der Tat rannte das Mädchen nach Hause.

Bei den beiden Tatverdächtigen handelte es sich um Jugendliche
oder junge Männer im Alter von 16 bis 17 Jahren. Sie trugen beide
dunkle Kappen und saßen zuvor auf der Bank. Einer der Tatverdächtigen
war etwa 1,80 m groß, hatte einen Oberlippenbart, trug eine weiße
Jacke mit einem großen Abzeichen auf dem Rücken und sprach mit
polnischem Akzent. Der zweite Tatverdächtige war größer als 1,80 m.
Zudem soll zur Tatzeit eine Feier in einem nahe gelegenen Garten
stattgefunden haben.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalwache der Dortmunder
Polizei unter der Rufnummer 0231-132-7441 zu melden.

Quelle: Polizei Dortmund

Psychisch kranker Mann sprang blutüberströmt vor Bus – 28-Jähriger erlag seinen Verletzungen

Coullage Logo 5Dortmund | Ein offenkundig verwirrter und blutüberströmer Mann sprang gestern Nachmittag, gegen 15.20 Uhr, aus einem Gebüsch direkt vor einen, mit Fahrgästen besetzten, Linienbus der Dortmunder Stadtwerke.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam der 28-Jährige stark blutend aus einem Feld gerannt und sprang vor den Bus. Der Mann wurde frontal erfasst und zu Boden geschleudert. Danach rappelte er sich wieder auf und setzte sich in den Eingangsbereich des Busses. Er stand wieder auf und rannte in ein angrenzendes Waldstück, wo ihn Einsatzkräfte kurz darauf antrafen. Zunächst verhielt sich der 28-Jährige ruhig.
Augenscheinlich hatte er eine Schnittwunde an seiner Kehle sowie
mehrere Verletzungen an den Armen – weiterhin blutete er stark.

Im weiteren Verlauf veränderte sich die Stimmung des Mannes und er
verhielt sich gegenüber den Beamten plötzlich äußerst aggressiv. Die
Beamten mussten dem Mann Handfesseln anlegen und ihn am Boden
fixieren. Hierbei biss er einer Beamtin in die linke Wade und einem
weiteren Beamten in den Unterarm. Immer wieder versuchte der
28-Jährige die Beamten zu beißen und zu treten.

Ein wenig später eintreffender Notarzt versorgte den Mann vor Ort.
Hierbei verlor er sein Bewusstsein und musste reanimiert werden. Im
Krankenhaus erlag der Mann seinen Verletzungen.

Derzeit deuten die Ermittlungen daraufhin, dass der Mann in
suizidaler Absicht vor den Bus sprang.

Obdachloser tot aufgefunden – Zeuge(n) gesucht!

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Polizei Dortmund | Wie bereits  berichtet, ist ein 55-jähriger Obdachloser am Dienstag (24. Juli) in der Dortmunder Nordstadt tot aufgefunden worden. Die weiteren Ermittlungen haben Hinweise auf einen möglichen Zeugen ergeben, der sich ebenfalls regelmäßig auf dem ehemaligen Tankstellengelände aufgehalten haben soll, so auch in der Nacht vom 23. auf den 24.07.2018. Der Zeuge soll „Michal“ heißen, ca. 35 Jahre alt und 165 – 175 cm groß sein, ca. 65 kg wiegen, nur noch 2 – 3 Vorderzähne im Mund haben und stets eine Baseballkappe tragen. Der Zeuge soll bei einer „Magda“ wohnen und sich häufiger bei dem Lidl an der Borsigstraße (bei Hornbach), an einem Kiosk am Borsigplatz oder auf den Bänken vor der Spielothek am Borsigplatz aufhalten.

Polizei und Staatsanwaltschaft bitten den Zeugen bzw. Zeugen, die
Angaben zu der Person oder dem Aufenthaltsort des „Michal“ machen
können, sich bei dem Polizeipräsidium Dortmund unter der Rufnummer
0231-132-7441 oder bei jeder Polizeidienststelle zu melden.

Zuständige Staatsanwältin ist Sandra Lücke, 0231-926-26220.

Obdachloser tot aufgefunden – Tatverdächtige wurden entlassen

Coullage Logo 4Polizei Dortmund | Wie bereits berichtet, ist ein 55-jähriger Obdachloser am Dienstag  in der Dortmunder Nordstadt tot aufgefunden worden.

Der Tatverdacht gegen die drei festgenommenen Männer hat sich
nicht erhärtet. Aus diesem Grund wurden alle drei im Laufe des Nachmittags aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen. Diese wenden sich bitte an die Rufnummer 0231/132-7441 oder an jede Polizeidienststelle.

55-jähriger Obdachloser tot aufgefunden – zwei Männer vorläufig festgenommen

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Foto: Polizei

Polizei Dortmund | Am Dienstag ist ein 55-jähriger Obdachloser gegen 09:40 Uhr auf einem ehemaligen Tankstellengelände in der
Dortmunder Nordstadt tot aufgefunden worden. Der 55-jährige übernachtete regelmäßig auf dem Gelände. Die heutige Obduktion hat ergeben, dass der Mann durch eine Gewalteinwirkung mit einem scharfen
Gegenstand zu Tode gekommen ist.

Zwei 46-jährige Männer und ein 42-jähriger Mann, die ebenfalls dem Obdachlosenmilieu zugehörig sind, sind vorläufig festgenommen worden. Die Ermittlungen dauern an.

Polizei und Staatsanwaltschaft bitten Zeugen, die Angaben zu der
Tat oder den Tätern machen können, sich bei dem Polizeipräsidium
Dortmund unter der Rufnummer 0231-132-7441 oder bei jeder
Polizeidienststelle zu melden.

AKTUELL: A1 – Engpass in der Baustelle zwischen Lichtendorf und Dortmund/Unna

Coullage Logo 1(straßen.nrw). Ab heute Mittag (25.7.) gibt es im Baustellenbereich zwischen dem Rastplatz Lichtendorf und dem A1/A44 Autobahnkreuz Dortmund/Unna in Fahrtrichtung Bremen einen Engpass. Ab 12 Uhr bis 17 Uhr stehen dem Verkehr nur zwei eingeengte Fahrstreifen mit jeweils 2,60 Metern zur Verfügung. Straßen.NRW muss innerhalb der Verkehrsführung Fahrbahnschäden beseitigen.

 

Cannabisplantage am Mittwoch Morgen aufgeflogen

Polizei Dortmund | Heute Morgen, um 02.30 Uhr, deckten Zivilfahnder in Dortmund, Altendernerstraße, ein größere Cannabisplantage auf und nahmen zwei Tatverdächtige fest.

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Den Zivilbeamten fielen zunächst zwei verdächtige Personen auf, die dann kurzfristig beobachtet wurden. Die beiden Tatverdächtigen hielten sich dabei auf höchst auffällige Weise vor einem landwirtschaftlichen Gebäude auf.

Während der Kontrolle der beiden Tatverdächtigen, einem 35 – und 37-jährigen Dortmunder, fanden die Einsatzkräfte Betäubungsmittel. Auf Grund der Gesamtumstände mussten die Beamten von einer Cannabisplantage in dem landwirtschaftlichen Gebäude ausgehen. Mit einem Durchsuchungsbeschluss wurden die Räumlichkeiten betreten und durchsucht. Hierbei stießen die Zivilfahnder auf eine Plantage mit mehreren hundert Pflanzen.

Verfolgungsjagt endet für Motorradfahrer im Krankenhaus

Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.
Symbolbild Rettungswagen © Hans Leicher.

Polizei Dortmund | Zwei Motorradfahrer sind am gestrigen Dienstag auf der OW3a durch waghalsige Manöver und deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen aufgefallen. Bei der anschließenden Kontrolle fuhr ein 56-Jähriger auf den zivilen Streifenwagen auf, stürzte und verletzte sich schwer.

Ersten Ermittlungen zufolge fielen die beiden Motorräder den
Beamten eines ProVida-Fahrzeugs (Zivile Streifenwagen mit speziell
eingebauter Geschwindigkeitsmesstechnik) gegen 11.30 Uhr auf der
Mallinckrodtstraße auf. Das Duo raste bei erlaubten 50
Stundenkilometern zunächst rechts an einem Auto vorbei, ehe sie auf
der OW3a ihre Motorräder auf etwa 150 Sachen beschleunigten. Die
Beamten setzten sich hinter die beiden Rennmaschinen und nahmen die
Verfolgung auf – die Kamera lief währenddessen weiter. In Höhe des
Kreuzes Dortmund-Hafen scherten beide Motorräder rechts ein, so dass
der Streifenwagen an ihnen vorbei fuhr. Die Polizisten gaben
deutliche Anhaltezeichen, die jedoch ignoriert wurden. Stattdessen
versuchten beide, das Auto zu überholen. Dabei stieß ein 56-jähriger
aus Castrop-Rauxel auf das Heck des Streifenwagens und stürzte zu
Boden. Der Mann rutschte über den Asphalt und verletzte sich schwer,
aber nicht lebensgefährlich. Ein Rettungswagen fuhr ihn in ein nahe
gelegenes Krankenhaus.

Für die Dauer der Unfallaufnahme mussten beide Fahrstreifen der
OW3a in Richtung Westen gesperrt werden. Gegen 12.50 Uhr konnte die
Straße wieder freigeben werden.

Die Polizei schätzt die Höhe des entstandenen Sachschadens auf
rund 7.000 Euro.

Schlangenlinie auf der BAB – Betrunkener LKW-Fahrer mit hochexplosiver Fracht unterwegs

Polizei BMW © Hans Leicher.Polizei Dortmund | Heute Morgen, gegen 07.15 Uhr, meldeten sich Verkehrsteilnehmer über Notruf bei der Polizei und meldeten einen Schlangenlinien fahrenden Gefahrguttransporter auf der A 44 in Fahrtrichtung Dortmund. Der Tanklastzug war mit dem leichtentzündbaren flüssigen Stoff Ethanol beladen.

Eine Streifenwagenbesatzung der Autobahnpolizeiwache Arnsberg
konnte den Sattelzug im Autobahnkreuz Werl aufnehmen und sich selbst
von der unsicheren Fahrweise überzeugen. Die Streifenwagenbsatzung
wollte den Sattelzug auf dem nächsten Parkplatz kontrollieren und gab
dem Fahrer entsprechende Anhaltezeichen. Dieser bremste seinen
Sattelzug jedoch so weit ab, dass eine Kontrolle auf dem
Seitenstreifen stattfinden musste.

Der 51-jährige Fahrer aus Selm war augenscheinlich stark
alkoholoisiert und verhielt sich gegenüber den eingesetzten Beamten
aggressiv und uneinsichtig. Ein durchgeführter Atemalkoholvortest
ergab dann einen Wert von weit über einem Promille. Auf der
Autobahnpolizeiwache erfolgte die Entnahme einer Blutprobe durch
einen Arzt. Der Führerschein wurde sichergestellt. Dem Fahrer das
Führen von Fahrzeugen bis auf weiteres untersagt.

Der Sattelzug wurde durch ein Bergungsunternehmen bis zum nächsten
Parkplatz umgesetzt.

„Gewaltbereites“ Känguru landet im Pool

Polizei Dortmund | Eine Ziege und ein Känguru sorgten heute Morgen, gegen 07.09 Uhr, in Dortmund-Brechten für einen Einsatz der Polizei.

So soll die Ziege, die gemeinsam mit dem und anderen Kängurus in einem Gehege lebt, durch das ständige Stoßen gegen das Gehege, den Ausbruch des Kängurus vorbereitet haben.

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Nach einer kurzem „Spaziersprung“ durch die Nachbarschaft, landete das Beuteltier dann im Garten eines Nachbarn. Dieser, erstaunt durch das doch recht außergewöhnliche Tier in seinem Garten, verständigte die Polizei.

Bei Eintreffen der Beamten befand sich der australische Ureinwohner seitlich einer Garage. Beim Anblick der Einsatzkräfte zog sich das Tier, seiner neugewonnenen Freiheit durchaus bewusst, in einen Spalt neben der Garage zurück. Hier konnten die Beamten den Ausbrecher zunächst festhalten. Mit einem gezielten Tritt in die Richtung des Kopfes eines der Beamten, konnte sich das Känguru zunächst befreien und in den Garten eines weiteren Nachbarn laufen. Glücklicherweise wurde der Beamte durch diesen unfreundlichen Akt nicht getroffen.

Dort ging das Tier dann mit einem beherzten Sprung in den dortigen Pool, förmlich „baden“. Den Temperaturen nach war es dem Tier auch nicht zu verdenken. Mit erheblichen Aufwand konnten die Beamten und der Besitzer des Pools, den ungewöhnlichen Badegast dann aus dem Pool „retten“.

Das Känguru wurde zurück zu den Ziegen und seinen Artgenossen gebracht. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Lediglich der Pool wurde durch die Rettungsaktion des Kängurus beschädigt.

Tödliche Mutprobe: 34-Jähriger fällt von Baukran

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Dortmund | Eine unfassbar dumme Idee führte am Sonntag , ca. um Mitternacht, zum tragischen Tod eines 34-jährigen Dortmunders, der zuvor völlig ungesichert auf einen Baukran geklettert war.

Gegen 00.00 Uhr am Sonntag morgen meldete sich ein Zeuge bei der Polizei. Er beobachte zwei Männer, die auf einen Baukran an einer Baustelle auf der Michael-Ende Straße in Dortmund stiegen. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, versuchten die beiden Männer gerade, völlig ungesichert auf die ca. 30 Meter hohe Querstrebe desKranes zu gelangen.

Bevor die alarmierte Feuerwehr Hilfs- und Rettungsmaßnahmen
einleiten konnte, stürzte der 34-jährige Mann aus Dortmund in die
Tiefe, der Notarzt konnte wenig später nur noch seinen Tod
feststellen.

Sein Begleiter, 36 Jahre alt und ebenfalls aus Dortmund, stieg
eigenständig vom Baukran hinunter. Er stand erheblich unter dem
Eindruck der Geschehnisse, allerdings auch erheblich unter
Alkoholeinfluss.

Vieles deutet zurzeit darauf hin, dass sich die beiden Männer
unter deutlichem Alkoholeinfluss einer besonderen Mutprobe stellen
wollten. Das Ganze endete tragisch mit dem Tod des 34-Jährigen.

Rechtsextremistische Demonstration in Dortmund Eving

Polizei weist auf mögliche Verkehrsbeeinträchtigungen hin

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Polizei Dortmund | Für den 20.07.2018, in der Zeit von 19.30 bis ca. 22.00 Uhr haben
Rechtsextremisten einen Aufzug durch Dortmund-Eving angemeldet.

Es muss für die Dauer der Demonstration kurzfristig auf der
Evingerstraße und anschließend westlich von der B54 mit
Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden. Betroffene Straßenzüge
nach Start und Ende auf der Evinger Straße sind im Einzelnen:

– Bergstraße – Pfarrstraße – Möckernstraße – Katzbachstraße –
Tauentzienstraße – Tauroggenstraße – Herrekestraße – Evinger Berg –
Bergstraße

Die Polizei wird mit den vor Ort anwesenden Einsatzkräften bemüht
sein, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

26-Jährige stirbt bei tödlichem Verkehrsunfall auf der A 45

© Hans Leicher.
© Hans Leicher.

Polizei Dortmund | Auf der A 45 hat sich am späten Dienstagabend ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Eine 26-jährige Frau starb, zwei weitere Personen wurden verletzt.

Ersten Erkenntnissen zufolge war die junge Dortmunderin gegen 23 Uhr in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Dortmund-Eichlinghofen kam sie mit ihrem Pkw aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Von hier wurde das Fahrzeug
abgewiesen und schleuderte auf den mittleren Fahrstreifen, wo es ersten Zeugenangaben zufolge unbeleuchtet und entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand kam.

Ein nachfolgender 53-jähriger Dortmunder konnte den ersten eigenen
Angaben nach sein Auto nicht mehr stoppen und prallte gegen den Wagen
der 26-Jährigen. Dabei wurde diese tödlich verletzt. Der 53-Jährige
sowie seine 54-jährige Beifahrerin (ebenfalls aus Dortmund) erlitten
schwere Verletzungen.

Nach dem Unfall geriet der Motorraum des Wagens der jungen
Dortmunderin in Brand. Ein Ersthelfer konnte diesen löschen.

Die A 45 musste an der Unfallstelle bis ca. 3 Uhr komplett
gesperrt werden.

Einbruchszahlen in Dortmund weiter rückläufig

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Polizei Dortmund | Wohnungseinbrüche beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung wie kaum ein anderes Delikt. Die Täter verletzen durch das Eindringen in den geschützten Lebensraum die Privatsphäre derMenschen in besonders hohem Maße.

Aus dem Grund übt die Polizei Dortmund gezielten Druck auf die Einbrecher aus. Ein Konzept aus speziell eingerichteten Ermittlungskommissionen, brennpunktbezogener Polizeipräsenz,
intensivierter Spurensicherung und eine Sensibilisierung der
Bevölkerung zeigen seit 2015 entsprechende Erfolge. Seit diesem
Höchststand im Jahr 2015 verzeichnet die Dortmunder Polizei im ersten
Halbjahr 2018 mit über 1.000 Fällen weniger einen stetigen Rückgang
im dritten Jahr in Folge. „Dieser Erfolg zeigt unsere Akribie, mit
der wir kontinuierlich in diesem Bereich tätig sind“, erklärt der
Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange. „Es zeigt, dass wir in der
Vergangenheit die richtigen Schwerpunkte gesetzt haben.“

Die Halbjahresbilanz 2018 sieht dabei wie folgt aus: In der ersten
Jahreshälfte 2018 sind die Fallzahlen in Dortmund auf 904 Taten – und
somit um 345 Fälle bzw. 27,62 Prozent – gesunken. Die
Aufklärungsquote liegt bei 15,93 Prozent und ist um 4,71 Prozent
gestiegen. In Lünen ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 62
Wohnungseinbrüchen zu vermelden. Allerdings liegt die Zahl mit 149
Fällen deutlich unter der der vergangenen Jahre (2015: 207, 2016:
228, 2017: 87). Die Lüner Aufklärungsquote beträgt im ersten Halbjahr
2018 gut 8 Prozent.

Die Versuchsquote liegt insgesamt bei über 45 Prozent – für das
Stadtgebiet Dortmund bei gut 46 und für die Stadt Lünen bei knapp 42
Prozent.

Insgesamt kann bei der Kriminalitätsentwicklung der
Wohnungseinbrüche weiterhin ein deutlicher Rückgang festgestellt
werden. Dennoch wird die Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls
auch weiterhin ein zentraler behördenstrategischer Schwerpunkt
bleiben und das Thema ganzjährig im Fokus der polizeilichen Arbeit
stehen. Denn auch während der aktuellen Urlaubszeit bleiben
Einbrecher aktiv und auf der Suche nach günstigen Gelegenheiten.
Diese Gelegenheiten sollten in Dortmund und Lünen für die Täter
jedoch nicht lukrativ erscheinen. Aus diesem Grund gibt die Polizei
Dortmund zum Reisebeginn einige Tipps:

– Lassen Sie Wohnung oder Haus bei längerer Abwesenheit durch
Verwandte, Bekannte oder Nachbarn bewohnt erscheinen:
Briefkasten leeren, Rollläden, Vorhänge, Beleuchtung, Radio und
Fernseher unregelmäßig betätigen.

– Verschließen Sie stets Türen von Kellern und Dachböden.

– Sichern Sie auch Fenster und Balkontüren in den oberen
Stockwerken, denn Einbrecher sind manchmal wahre
Kletterkünstler. Leitern, Gartenmöbel, Kisten, Mülltonnen,
Rankgerüste usw. können als Kletterhilfen dienen.

– Verzichten Sie auf eine Mitteilung über Ihre Abwesenheit auf dem
Anrufbeantworter, in sozialen Medien oder ähnlichem.

– Auf gute Nachbarschaft! Achten Sie auf unbekannte Personen
und/oder auf verdächtige Situationen „nebenan“. Alarmieren Sie
in Verdachtsfällen sofort die Polizei über den Notruf 110.