Mehrere Verletzte nach Einsatz von Pyrotechnik in der Dortmunder Thier Galerie

Ein lauter Knall in der Thier Galerie in Dortmund führte in den späten Nachmittagsstunden des Samstags zu verängstigten Reaktionen zahlreicher Besucher des Einkaufszentrums, nach jetzigem Ermittlungsstand verletzten sich mehrere Personen leicht.

Die Dortmunder Polizei nahm vier Jugendliche fest und ermittelt gegen einen weiteren Tatverdächtigen.

   Der laute Knall, der sich später als Explosion von mindestens 
einesm Feuerwerkskörper heraus stellte, ereignete sich gegen 17.35 
Uhr. Mehrere hundert Kunden der Thier Galerie verließen daraufhin 
verängstigt das Gebäude, einige erlitten einen Schock oder verletzten
sich beim zügigen Verlassen der Geschäfte leicht.

   Die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei Dortmund und auch Kräfte
der Feuerwehr trafen bereits nach wenigen Augenblicken am Ort des 
Geschehens ein. Zahlreiche Zeugen sprachen die Polizeibeamten vor Ort
an oder meldeten sich über die sozialen Medien bei der Dortmunder 
Polizei. Sie gaben Hinweise auf eine Personengruppe von mehreren 
Jugendlichen, die für das Zünden des oder der Feuerwerkskörper 
verantwortlich sein sollte. So soll diese Gruppe kurz vor der 
Explosion im Untergeschoss des Einkaufszentrums zunächst eng zusammen
gestanden, einen oder mehrere Böller gezündet und anschließend 
fluchtartig das Gebäude verlassen haben.

   Ausgestattet mit von Zeugen erstellten Fotos und Videos der 
Tatverdächtigen war die Fahndung der Polizeibeamten sehr schnell 
erfolgreich: Im Bereich der Humboldtstraße wurden vier Jugendliche 
aus Dortmund im Alter von 14 und 15 Jahren festgenommen. Aufgrund 
nicht nachlassender Aggressionen gegenüber den Einsatzkräften der 
Polizei mussten sie schließlich gefesselt zur Polizeiwache gebracht 
werden. Gegen die bereits mehrfach polizeilich bekannten Jugendlichen
wird wegen gefährlicher Körperverletzung in mehreren Fällen 
ermittelt.

   Im Zuge der noch andauernden Ermittlungen zu den Hintergründen 
dieser Tat ist auch ein Strafverfahren gegen einen fünften 
Tatverdächtigen eingeleitet worden.

   Zurzeit geht die Polizei von mehr als zehn leicht verletzten 
Personen aus, zwei Geschädigte mussten zur ambulanten Behandlung in 
ein Krankenhaus gebracht werden. Weitere Geschädigte können sich 
unter der polizeilichen Notrufnummer 110 oder bei jeder 
Polizeidienststelle melden und dort Angaben zum Geschehen und den 
erlittenen Verletzungen machen.

   Hinweis für Medienvertreter: Ihre Nachfragen zu dieser 
Pressemeldung richten Sie bitte ab Montag zu den üblichen 
Geschäftszeiten an die Pressestelle der Dortmunder Polizei.