Kirchen und Kino geht in die nächste Runde


Freuen sich auf den Start von Kirchen und Kino: Pfarrerin Katharina Eßer (Ev. Kirchenkreis Hagen), Gerhard Steger (Kath. Dekanat Hagen-Witten), Alexander Thiele (Kino Babylon) und Pfarrer Hanchrist Grote (Ev. Kirchenkreis Hagen). Foto: Kristina Hußmann

Start am 19. September mit Undine


Das ökumenische Filmprojekt „Kirchen und Kino“ geht in die nächste Runde und startet am Sonntag, 19. September, mit dem Film „Undine“. Der Film beginnt um 17.30 Uhr im Kino Babylon im Kulturzentrum Pelmke. Für den Besuch des Kinos gelten die 3G- und AHA-Regeln. Ein Test darf nicht älter als 48 Stunden sein. Am Platz kann die Maske abgenommen werde. Weitere Informationen gibt es unter https://www.pelmke.de/event/regeln-bei-kulturveranstaltungen/.
Insgesamt stehen bis Mai 2022 acht Filme auf dem Programm von Kirchen und Kino. Bei jeder Filmvorführung wird eine Vertreterin des ökumenischen Organisationsteams vor Ort sein. An den Film „Corpus Christi“, der am 21. November gezeigt wird, schließt sich ein Filmgespräch mit dem Medien- und Religionspädagogen Michael Kleinschmidt an.
Zum Inhalt des ersten Films der neuen Reihe am 19. September – Undine: Die Stadthistorikerin Undine wird von ihrem Freund verlassen. Der Mythos will, dass sie den Mann, der sie verrät, tötet und danach ins Wasser zurückkehrt. Doch anders als die Sagenfigur entscheidet sich die Protagonistin für eine neue Liebe.
Der Film modernisiert in der Nachfolge von Ingeborg Bachmanns Erzählung „Undine geht“ den alten Mythos der Wasserfrau und rückt eine moderne Zwischenweltfigur ins Zentrum. Er erzählt auch mit Blick auf die Berliner Stadtgeschichte vom Ausstieg einer Frau aus der Wiederholungsschleife und verbindet auf anrührende Weise romantisches Märchen, Unterwasserabenteuerfilm und Gegenwartsrealismus.
Deutschland 2020, Regie und Buch: Christian Petzold, mit Paula Beer, Franz Rogowski, Maryam Zaare und Anne Ratte-Polle, 92 Min., sehenswert ab 14.