Hochwasserschäden: Musikschule in Frankfurt an der Oder spendet Konzerteinnahmen an die Max-Reger-Musikschule

Mit den Einnahmen aus dem Konzert „Musikschulen öffnen Kirchen“ unterstützt die Städtische Musikschule Frankfurt an der Oder die vom Hochwasser betroffene Max-Reger-Musikschule. (Foto: Henriette Brendler)

Musikschulen halten zusammen: Rund 890 Euro hat die Städtische Musikschule Frankfurt an der Oder an die vom Hochwasser betroffene Max-Reger-Musikschule der Stadt Hagen gespendet. Die Spenden stammen aus den Einnahmen eines gemeinsamen Konzertes der Musikschule Frankfurt/Oder und der Kulturbetriebe Frankfurt an der Oder am 3. September.

Der Leiter der Städtischen Musikschule Frankfurt an der Oder, Rainer Pfundstein, wandte sich mit seinem Angebot, eine stark von der Hochwasserkatastrophe am 14. Juli betroffene Musikschule in Nordrhein-Westfalen mit Spenden zu unterstützen, an den Landesverband der Musikschulen in Nordrhein-Westfalen e.V. Der Landesverband vermittelte den Kontakt zur Hagener Musikschule. Am 3. September war es dann soweit: Das Konzert „Musikschulen öffnen Kirchen“ fand mit rund 170 Besucherinnen und Besuchern statt und brachte eine Spendensumme von rund 890 Euro für die Max-Reger-Musikschule ein. „Dieses Zeichen der Solidarität und Verbundenheit mit unserer Musikschule berührt uns sehr. Wir freuen uns über das Engagement der Musikschule Frankfurt an der Oder und sagen von Herzen Danke!“, freut sich auch Hagens Kulturdezernentin Margarita Kaufmann über die Hilfsbereitschaft.

Rock-Pop-Keller stark betroffen
Die Flutkatastrophe hatte den beliebten Rock-Pop-Keller der Max-Reger-Musikschule schwer getroffen. Die Kernsanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis November an. Die Musikschule investiert die Spendensumme in neue Instrumente, Boxen- und Stromkabel sowie in die Reparatur von mehreren Gitarrenverstärkern. Zudem müssen einige Transportboxen von Blasinstrumenten erneuert werden.