Unverbesserliche gehen wahrscheinlich für eine Weile zu Fuß

Dortmund. In der Nacht von Freitag auf Samstag
führten Einsatzkräfte der Polizei Dortmund direktionsübergreifend
einen Schwerpunkteinsatz im Stadtgebiet Dortmund durch. Im Fokus
dieser Kontrollen; Illegal veränderte Fahrzeuge und Raser mit
deutlichen Geschwindigkeitsüberschreitungen.

In der Einsatzzeit registrierten die Einsatzkräfte ein reges
„Szenetypisches“ Fahrzeugaufkommen im Stadtbereich, das während der
Kontrollen jedoch stark abnahm.

Bei insgesamt 13 überprüften Fahrzeugen wurden technische Mängel
festgestellt, die eine Untersuchung durch einen Sachverständigen, zur
Erstellung eines Gutachtens, nach sich zogen. Zwei Fahrzeuge hiervon
mussten sichergestellt werden, da die Manipulationen zu zahlreich und
technisch kompliziert verbaut waren. Zwei weitere Fahrzeuge mussten
vor Ort, da verkehrsunsicher, entsiegelt werden.

Bei den durchgeführten Geschwindigkeitsmessungen auf der Brackeler
Straße konnten mehrere Fahrzeuge mit erheblicher Überschreitung der
zulässigen Höchstgeschwindigkeit festgestellt werden. Trauriger
Rekordhalter bei erlaubten 70 Km/h war ein 25 Jähriger BMW-Fahrer aus
Dortmund mit gemessenen 166 km/h.

Ein weiterer Fahrer eines BMW, ein 30-Jähriger aus Dortmund, wurde
stadtauswärts auf der Brackeler Straße, bei erlaubten 100 km/h, mit
155 km/h gemessen.

Durch die Zusammenarbeit mit der Stadtkasse Dortmund fiel bei
einer Kontrolle eines männlichen Daimler – Fahrers (24 Jahre alt aus
Dortmund) auf, dass gegen diesen öffentlich rechtliche Rückstände in
Höhe von 2800 Euro bestanden. Dieser Betrag wurde durch die
Stadtkasse Dortmund vor Ort vollstreckt. Da die Profiltiefe der
Bereifung des Fahrzeuges nicht ausreichend war, konnte der Fahrer
seine Fahrt nicht fortsetzen und kann nun noch obendrein mit einem
zusätzlichen Bußgeld rechnen. Gegen einen Beifahrer eines VW Passats,
ein 22-jähriger Dortmunder, bestanden ebenfalls Zahlungsrückstände
der öffentlichen Hand in Höhe von 420 Euro.

Insgesamt kontrollierten die Beamtinnen und Beamte an diesem Abend
162 Personen und 133 Fahrzeuge. Insgesamt ergaben die
Geschwindigkeitsmessungen 31 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 102
Verwarnungsgelder für den einen oder anderen Raser. 24
Ordnungswidrigkeiten wurden wegen des Erlöschens der
Betriebserlaubnis auf Grund technischer Mängel des jeweiligen
Fahrzeuges für die betroffenen „Tuner“ geschrieben. In zehn Fällen
musste der oder die jeweilige Fahrer /-in ihren Weg per Pedes oder
mit dem Taxi fortsetzen. In zwei Fällen ergaben sich Strafanzeigen
wegen des dringenden Tatverdachts des Verstoßes gegen das
Pflichtversicherungsgesetz bzw. die Abgabenordnung. Der
Vollständigkeit halber sollten noch 41 Verwarnungsgelder und 23
Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen sonstiger Verstöße von
Verkehrsteilnehmern. (Zum Beispiel die Nutzung von Smartphones wegen
der Fahrt, Nichtanlegen des Sicherheitsgurt, etc.)

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