Untere Wasserbehörde appelliert: Kein Wasser aus Gewässern entnehmen

Kleinere Gewässer in Hagen wie der Nahmer Bach und der Sterbecker Bach trocknen bereits aus. (Fotos: Stadt Hagen)

 Zu wenig Niederschlag: Die Trockenheit der vergangenen Wochen führt zu sinkenden Wasserständen in den Flüssen, Teichen und Bächen. Kleinere Gewässer trocknen bereits aus. In diesem Zusammenhang appelliert die Untere Wasserbehörde der Stadt Hagen an die Bürgerinnen und Bürger, kein Wasser mehr aus Oberflächengewässern zu entnehmen.

(Fotos: Stadt Hagen)

„Die Gewässer leiden unter den geringen Wasserabflüssen, die darin lebenden Organismen und Pflanzen werden nachhaltig beeinträchtigt“, beschreibt Thomas Köhler, Leiter des Umweltamtes der Stadt Hagen, die aktuelle Situation. Nach Paragraf 19 des Landeswassergesetzes NRW dürfen Bürgerinnen und Bürger zum Gemeingebrauch Wasser aus oberirdischen Gewässern mittels Handgefäßen und fahrbaren Behältnissen schöpfen. Das Abpumpen von Wasser beispielsweise für die Gartenbewässerung ist nicht erlaubt, dieses schädigt die Tiere und Pflanzen zusätzlich. „Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, kein Wasser aus Oberflächengewässern zu schöpfen“, so Köhler.