STADTRUNDFAHRT ZU HAGENER DENKMÄLERN & SONNTAGSFÜHRUNG: HOHENHOF UND STIRNBAND & ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

stadtrundfahrt_2014_STADTRUNDFAHRT ZU HAGENER DENKMÄLERN

Hagen ist eine Stadt der Denkmäler. Über hundert Monumente bilden eine spannende, vielfältige und geschichtsträchtige Denkmallandschaft – die Palette reicht von Erinnerungssteinen über Büsten bis hin zu den bekannten Gedenktürmen auf mehreren Bergkuppen. In den 1920er Jahren wurden – zur Erinnerung an die …

…Gefallenen des Ersten Weltkriegs – vorwiegend Kriegs- und Kriegerdenkmäler aufgestellt, die uns heute in ihrer Symbolik oft eher befremdlich erscheinen.
Ihnen gilt bei dieser Stadtrundfahrt unser besonderes Interesse. Im Mittelpunkt stehen das Ehrenmal Haspe sowie vier Monumente, die Heinz Dammann zwischen 1925 und 1927 im Raum Hagen schuf. Dammann entwarf seinerzeit reichsweit zahlreiche (Krieger-)Denkmäler, Grabdenkmäler, Brunnen etc. In jener Epoche galt er als bedeutender Bildhauer, wobei seine große Nähe zu ultrakonservativen, revanchistischen Gesellschaftskreisen nicht unbeachtet bleiben darf. Die vier hiesigen Denkmäler-Aufträge realisierte er in den bis 1929 selbstständigen Gemeinden Boele, Herbeck, Holthausen und Vorhalle, finanziert fast durchweg mittels Spenden.
Die dreistündige Bustour beginnt am kommenden Samstag, 26. Juli, um 15 Uhr am Kunstquartier am Museumsplatz 1 (Navi: Hochstraße 73) in Hagen und wird in Kooperation mit dem Hagener Heimatbund unter Leitung von Michael Eckhoff (Vorstand des Hagener Heimatbundes) durchgeführt.  Gegen 18 Uhr endet die Tour auch am Kunstquartier. Die Teilnahmekosten betragen pro Teilnehmer 15 Euro und werden zu Beginn der Stadtrundfahrt am Treffpunkt erhoben.
Eine verbindliche Anmeldung ist unter 02331 2072740 oder per email unterkunstfuehrungen@stadt-hagen.de  erforderlich.

Abbildung: Ehrenmal Herbeck, 1925, Fotografie: Michael Eckhoff, Hagen

SONNTAGSFÜHRUNG: HOHENHOF UND STIRNBAND

Ein tiefergelegter Garten und eine überdachte Kegelbahn machen den Aufenthalt im Freien auch in heißen Mittagsstunden zum Vergnügen. Sowohl die Gartenanlage, als auch die Innenausstattung der Jugendstilvilla Hohenhof beeindruckt – technische Raffinesse trifft auf ästhetische Faszination. Karl Ernst Osthaus ließ sein Wohnhaus, den Hohenhof, von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde 1906/08 erbauen. Auch von der Künstlerkolonie, die die Villa umgeben sollte, sind einige Gebäude realisiert worden, und können heutzutage von außen besichtigt werden. Der zweistündige Rundgang im Hohenhof und am Stirnband vereint beeindruckende Ansichten mit kulturhistorischen Erläuterungen. Er findet am Sonntag, 27. Juli, um 14.00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Hohenhof, Stirnband 10 in Hagen-Eppenhausen. Die Teilnahmegebühr beträgt 12 € inkl. Eintritt. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich unter 02331 2072740 oder per email: kunstfuehrungen@stadt-hagen.de.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

Am Sonntag, den 27. Juli wird im Emil Schumacher Museum von 11:15  Uhr bis 12:15 Uhr eine öffentliche Führung in der Ausstellung “ Emil Schumacher – Schwarz sehen“ angeboten.
Die Ausstellung ermöglicht erstmalig, die schwarzen Gouachen Emil Schumachers aus den 1980er- und 1990er-Jahren in einer eigens konzipierten Zusammenstellung zu erleben. Die dunklen Blätter sind eindrucksvolle Variationen des Malers auf schwarzem Bütten und enthalten zugleich ein weiteres Element, das sich nicht auf den ersten Blick erschließt: Licht.
In Dunkelheit getauchte abstrakte Landschaften sowie gänzlich freie Kompositionen abstrakter Malerei erscheinen auf der dunklen Fläche des schwarzen Malgrundes in Nuancen von zart schimmernder bis zu leuchtender Helligkeit. Oftmals mit nur schwarzer, weißer und silberner Farbe gemalt, werden sparsam verwendetes Blau oder Gelb zum besonderen Höhepunkt.
Der einstündige Rundgang findet im Emil Schumacher Museum am Museumsplatz 1 (Navi: Hochstraße 73) in Hagen statt. Zusätzlich zum regulären Eintrittspreis wird ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

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