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BAUHAUS-WORKSHOPS IM JUNGEN MUSEUM

Am Samstag, den 20. April, findet von 13.30 bis 15.30 Uhr der Erwachsenen-Workshop „Dreiecke, Quadrate und andere Formen – Fotoworkshops inspiriert von Lyonel Feiningers Bildern“ statt.

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Stadtviertel-Förderung

Stadtviertel-Förderung: Bürgerliche Initiativen, Vereine oder Künstler können Anträge für ihren Stadtbezirk stellen

Identifikation stärken, die Vielfalt der Stadtgesellschaft in das Blickfeld rücken, Strukturen und Netzwerke fördern. Das hat sich das NRW KULTURsekretariat mit einem neuen Programm zur Förderung von Stadtvierteln in seinen Mitgliedsstädten auf die Fahne geschrieben. Das Kulturbüro der Stadt Hagen ermuntert in den Bezirken ansässige bürgerliche Initiativen, Vereine oder Künstler, die ihr eigenes Viertel und dessen Bedürfnisse am besten kennen, Anträge zu stellen.

Wesentliche Voraussetzung für eine Förderung ist ein etablierter, professioneller Tandempartner aus dem Bereich Kunst und Kultur, mit dem das Projekt gemeinsam durchgeführt wird. Partner können – je nach Abhängigkeit vom Projekt und dessen Initiator – sowohl Institutionen als auch Einzelpersonen sein. Die Erarbeitung der Anträge erfolgt durch die Projektinitiatoren, gegebenenfalls mit Unterstützung durch das Kulturbüro, das die Anträge auch entgegennimmt. Das Kulturbüro leitet diesen mit einer Empfehlung zur Förderung an das KULTURsekretariat weiter.

Die Stadt Hagen beteiligt sich im Falle eines positiven Bescheids selbst mit 25 Prozent der Kosten an der Förderung des Projekts. Die maximale Fördersumme beträgt 2.500 Euro. Gefördert werden kann nur, wenn die Grundbedingungen zur Förderung erfüllt sind. Weitere Informationen unter Stadtviertel-Förderung auf www.nrw-kultur.de.

AKH verstärkt die Geschäftsführung

Dr. med. Andreas Schroeder wird Medizinischer Geschäftsführer

Dr. med. Andreas Schroeder verstärkt seit Monatsbeginn die Geschäftsführung am Agaplesion Allgemeinen Krankenhaus Hagen. Hier und im Agaplesion Bethesda Krankenhaus Wuppertal wird er in Zukunft als Medizinischer Geschäftsführer die Bereiche rund um die ärztliche und pflegerisches Versorgung verantworten. „Wir freuen uns, mit Dr. Schroeder einen versierten Arzt und Betriebswirt gleichermaßen gewonnen zu haben, der mit seiner umfangreichen Erfahrung unser Haus zukunftsweisend weiterentwickeln wird“, begrüßte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Georg Schmidt, seinen neuen Kollegen.
Dr. Schroeder absolvierte nach seinem Medizinstudium in Bochum und Straßburg bereits seine Facharztausbildung im Bereich der Inneren Medizin in einem Wuppertaler Krankenhaus. Parallel dazu studierte er Betriebswirtschaft im Fernstudium und war im Anschluss daran sechs Jahre lang bei einem konfessionellen Klinikverbund in Düsseldorf als Leitung des dortigen Patientenmanagements und des Medizincontrollings tätig. In den letzten acht Jahren arbeitete der gebürtige Wittener in der Krankenhausleitung eines Krankenhauses in Hamm. „Ich freue mich wirklich sehr, dass ich jetzt hier im Krankenhaus als Medizinischer Geschäftsführer arbeiten kann, da in dieser Position viele meiner Interessen vereint sind“, so Schroeder, der zum einen „die Medizin sehr mag“ und immer gerne als Arzt gearbeitet und den zum anderen „auch schon immer die Betriebswirtschaft interessiert“ hat, so der 45-Jährige weiter. Die enge Zusammenarbeit mit Menschen in beiden Professionen ist ein weiterer Fokus seiner Arbeit. In seiner neuen Position möchte der 45-Jährige zunächst daher vor allem die Mitarbeiter– und Patientenzufriedenheit gleichermaßen verbessern: „Dabei spielen aber auch die Qualität der Arbeit und die Wirtschaftlichkeit eine bedeutende Rolle. Dies alles dürfte insbesondere durch Optimierung der klinischen Prozesse zu erreichen sein“, so Dr. Schroeder zu seinen Zielen in Hagen und Wuppertal. Die Städte kennt er übrigens schon recht gut. Während ihm Wuppertal noch aus seiner Assistenzarztzeit vertraut ist, knüpfen ihn an Hagen eher persönliche Kontakte; nicht zuletzt feuert er regelmäßig seinen Sohn in der Jugendmannschaft von Phoenix Hagen an. So trifft man privat den sportbegeisterten Familienvater dreier Kinder im Alter von 13, 16 und 17 Jahren sowieso eher auf dem Sportplatz als am Schreibtisch an. Der bekennende Schalke-Fan und Dauerkarten-Besitzer joggt gerne, macht Krafttraining und mag Ballsportarten. Mit seiner Familie geht er zudem gern auf Reisen. Fit ist er also für die vor ihm liegenden Aufgaben, auf die er sich „freut, um gemeinsam mit Herrn Schmidt und allen anderen Mitarbeitern dafür zu sorgen, dass das AKH auch für die Zukunft gut aufgestellt ist“.

Mann mit Haftbefehl versteckt sich unter Bett

Hagen | Am Freitag suchten Polizisten gegen 21:30 Uhr einen zu Festnahme ausgeschriebenen Mann (44) in Altenhagen auf. Als eine Frau die Wohnungstür öffnete, sahen die Beamten noch, wie der Gesuchte sich unter einem Bett zu versteckten versuchte. Nachdem die Polizisten das Versteckspiel für beendet erklärten, wurde der Gesuchte unverschämt. Er beleidigte die Beamten und drohte mit Kopfstößen. Im Polizeigewahrsam holte er dann zu einem solchen aus. In einer Beobachtungszelle konnte der Alkoholisierte anschließend ausnüchtern, bevor er der Justizvollzugsanstalt übergeben wurde. Die Polizisten wurden nicht verletzt.

Geschwindigkeits-überwachungen im Hagener Stadtgebiet

Auch in der Zeit vom 15. bis 30. April finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird weiterhin im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

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Junge Frau bei Unfall in Hagen verletzt

Hagen: Am Samstagmittag kam es zu einem Verkehrsunfall in
Hagen-Kabel, bei dem eine 22-jährige Frau leicht verletzt wurde. Die
Frau befuhr gegen 12.10 Uhr mit ihrem Pkw die Pappelstraße und wollte
nach links in die Feldmühlenstraße abbiegen. Dabei übersah sie den
von rechts kommenden Wagen eines 32-jährigen und stieß mit diesem
zusammen. Die 22-jährige verletzte sich bei dem Aufprall und wurde
mit dem alarmierten Rettungsdienst zur Untersuchung in ein Hagener
Krankenhaus gebracht. Der 32-jährige und die Mitfahrerin der
22-jährigen blieben unverletzt. Die Polizei schätzt den entstandenen
Sachschaden auf 3.500 Euro.

Ostermarsch Rhein-Ruhr 2019Für ein Europa des Friedens


Für „Ein Europa des Friedens“ gehen in diesem Jahr die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des traditionellen Ostermarsches Rhein-Ruhr von Karfreitag bis Ostermontag auf die Straße. Der Verein HAGENER FRIEDENSZEICHEN ruft dazu auf, sich am Ostermontag an der Demonstration und Kundgebung in Dortmund zu beteiligen.

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Der Ausbildungsmarkt entwickelt sich wieder besser, aber Lücke bleibt

Halbzeitbilanz auf dem Ausbildungsmarkt 2018/2019

Die Agentur für Arbeit zieht eine erste Bilanz zum Ausbildungsmarktjahr

2018/2019, das bereits im vergangenem Oktober begonnen hat. Seitdem haben sich fast 3500 Bewerber gemeldet (+ 1,0 Prozent), während knapp 2900 Ausbildungsstellen von den Unternehmen zur Verfügung gestellt wurden (+ 28,1 Prozent). Insgesamt suchen ganz aktuell noch 1815 junge Männer und Frauen einen Ausbildungsplatz. Ihnen stehen derzeit 1730 unbesetzte Ausbil-
dungsstellen zur Verfügung und damit statistisch 0,95 oder nahezu eine Stelle pro Bewerber. Die Chancen für junge Menschen in der Region sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Damals war die Stellen/Bewerber Relation nur 0,8. Maren Lewerenz, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen, lobt die gestiegene Ausbildungsbereitschaft: „Im Vergleich zur letzten Halbjahresbilanz wurden über 600 Stellen mehr gemel-
det. Das verbessert die Lage für die Jugendlichen erheblich, auch wenn immer eine Lücke bleibt. Es ist aber noch sehr viel in Bewegung. Bisher konnten erst knapp 15 Prozent aller Bewerber einen Ausbildungsvertrag unterschreiben, das vorhandene Angebot an interessierten, jungen Menschenkönnte von Arbeitgebern also noch deutlich besser genutzt werden.“

Die Entwicklung in der Stadt Hagen
Während die Zahl der gemeldeten Bewerber im Vergleich zum Vorjahr nur um 4,1 Prozent anstieg, wurden über 50 Prozent (!) mehr Ausbildungsstellen von Wirtschaft und Verwaltung gemeldet. Seit Oktober 2018 haben sich 1693 junge Menschen auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle an die Berufsberatung gewandt,

67 mehr als vor einem Jahr. Ihnen stehen insgesamt trotz des Anstiegs nur 1229 gemeldete Ausbildungsstellen zur Verfügung. Damit kommen auf einen Bewerber rein statistisch 0,73 Ausbildungsstellen, im Vorjahr waren es nur 0,5.

Von den 1693 jungen Erwachsenen suchen aktuell noch 965 einen Ausbildungsplatz. Die meisten verlassen im Sommer die Schule. 456 Bewerberinnen und Bewerber haben die Schule bereits in früheren Jahren verlassen. In Hagen stehen aktuell noch fast 700 unbesetzte Ausbildungsstellen zur Verfügung. „Die Ausbil-
dungsbereitschaft ist hier wieder deutlich gestiegen. Dafür ein großes Lob an die Unternehmen. Trotzdem reicht die Zahl der in Hagen noch verfügbaren Ausbildungsstellen für die Bewerberinnen und Bewerber bei weitem nicht aus, und zwar nicht nur rechnerisch, sondern auch strukturell, weil Stellenprofile und dieVoraussetzungen der Bewerber nicht zusammenpassen. Hohe Ansprüche und zum Teil falsche Vorstellungen auf beiden Seiten führen manchmal dazu, dass man nicht zusammenkommt. Auch sind die Ausbildungsberufe bei vielen Jugendlichen höchst unterschiedlich gefragt“, so Lewerenz. Die nachfolgende Tabelle liefert einen Überblick über das aktuelle Verhältnis von Angebot und Nachfrage.

Die Entwicklung im Ennepe-Ruhr-Kreis
Im Vergleich zur Stadt Hagen hat sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt im Ennepe-Ruhr-Kreis gegenüber dem Vorjahr weniger deutlich verändert. Die Schulabgängerzahl und damit auch die der gemeldeten Bewerber war um 34 oder 1,9 Prozent weiter rückläufig, während die Unternehmen 217 oder 15,1 Prozent mehr
Stellen meldeten. Insgesamt stehen 1781 gemeldeten Bewerbern seit Oktober 1651 gemeldete Stellen zur Verfügung. Damit kommen auf einen Bewerber rein statistisch 0,93 Ausbildungsstellen, im Vorjahr waren es nur 0,79.
Aktuell sind noch 850 Bewerberinnen und Bewerber unversorgt. Auch hier wird der Großteil im kommenden Sommer die Schule beenden. 370 von ihnen haben aber bereits in den Vorjahren die Schule verlassen. Lewerenz sieht zwar eine gestiegene Bereitschaft zum Umdenken bei Arbeitgebern und Jugendlichen, diese führe jedoch noch nicht weit genug: „Die Kreativität und Einstellung jedes Einzelnen ist gefragt, sich Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten.
Betriebe können sich den jungen Leuten in den sozialen Netzwerken vorstellen und auf sich aufmerksam machen. Und die Bewerber sollten auch Umkreis-Regionen mit in Betracht ziehen, wenn es mit der Wunschausbildung nicht klappt.“

Jugendliche, die sich beruflich orientieren möchten, können sich jederzeit bei der Berufsberatung kostenfrei melden unter: 0800 / 4 5555 00. Arbeitgeber können jederzeit freie Arbeits- und Ausbildungsplätze kostenfrei melden unter: 0800 / 4 5555 20. Hier können sie auch Beratung zu Förderleistungen erhalten.