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Dortmund: Trecker auf Abwegen – Polizei stoppte Landwirt

Foto Quelle: Polizei Dortmund
Foto Quelle: Polizei Dortmund

 Nicht schlecht staunten Beamten der Autobahnpolizei Kamen, als die Zivilstreife gestern Nachmittag (17. September 2015) gegen 17.25 Uhr, bei Dortmund auf der B 236 in Richtung Schwerte, einen Landwirt in seinem Trecker mit voll beladenem Hänger ausmachten.     Der 54-jährige Landwirt aus dem schwäbischen Kreis Mosbach, war
mit seinem „Ackerschlepper“ (zgM 8t) und einem zulassungsfreien Anhänger (zgM 18t, mit 25 km/h-Beschränkung) von seinem rd. 500 Kilometer entfernten Wohnort aus bis nach Dülmen unterwegs, um eine
dort erstandene (neuwertige und hochwertige) Halle abzuholen. Als das
Streifenteam auf ihn traf, befand er sich auf dem Heimweg. Auf dem
Anhänger hatte er die Halle (angegebenes Gewicht der Halle rund acht
Tonnen) geladen. So beladen fuhr der 54-Jährige mit seinem Gespann
auf der B 236 von der B 54 kommend in Richtung Schwerte auf. Hier
fuhr er in unzulässiger Weise mit einer Geschwindigkeit von rund 39
km/h. Bei zulässigen Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h durchaus
eine „rollende Gefahrenstelle“.
Bei der folgenden Kontrolle mussten die entsetzten Beamten darüber
hinaus feststellen, dass der Anhänger sich in einem absolut
verkehrsunsicheren Zustand befand. Die Reifen, speziell der
Hinterachse (Tandemachse), waren so stark abgefahren, dass am linken
Reifen auf der Lauffläche das Drahtgeflecht zum Vorschein kam. Die
Gummischicht war auf der gesamten Lauffläche so dünn, dass sich bei
der Fahrt offensichtlich immer wieder Teile ablösten. Durch diese
Fahrt verlor der Anhänger seine Zulassungsfreiheit und wurde
zulas-sungs-, versicherungs- und steuerpflichtig. Zur Gefahrenabwehr
wurde das Gespann durch eine Bergungsfirma verladen und von der
Kraftfahrstraße versetzt.
Der betroffene Landwirt zeigte sich während Kontrolle und ob der
Maßnahmen der Polizei völlig uneinsichtig.
Der 54-Jährige muss nun mit einer Verkehrsvergehensanzeige unter
anderem auf Grund des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz,
das Kraftfahrzeugsteugersetz, sowie Ordnungswidrigkeiten wegen des
Verstoßes gegen die Straßenverkehrszulassungsordnung, die
Straßenverkehrsordnung sowie die Fahrzeug-Zulassungsordnung rechnen.

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Hagen: Kleine Ursache – große Wirkung

Hagen – Ein junger Autofahrer war am Dienstagmorgen in der Innenstadt zu schnell unterwegs und geriet prompt in eine Geschwindigkeitskontrolle. Er hatte die zulässige Höchstgeschwindigkeit nur geringfügig überschritten und sollte bei der Überprüfung eine Verwarnung von 15 Euro bezahlen, konnte allerdings keinen Führerschein vorzeigen. Den hatte er nach eigenen Angaben zu Hause vergessen. Die Abfrage im Computersystem der Polizei ergab allerdings, dass seine Fahrerlaubnis von einer Straßenverkehrsbehörde entzogen wurde und er keine Fahrzeuge mehr führen durfte.  So endete ein leichter Geschwindigkeitsverstoß mit einer Verkehrsvergehensanzeige, weitere Ermittlungen dauern an.

Der Polizeibericht am Freitag

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