Schlagwort-Archive: Verbraucherzentrale

Fair ist besser!

Logo201506Hagen. Verbraucherzentrale unterstützt bei gerechtem Warenkauf. Zum zweiten Mal erhält Hagen den Titel „Fair Trade Town“. Kunden, die in Hagen die Produkte des Fairen Handel bevorzugen, erkennen diese an ihren Siegeln.
Seit vier Jahrzehnten wird die Idee, Kleinbauern, Plantagen- und Fabrikarbeitern in Ländern des globalen Südens durch gerechtere Produktions- und Handelsstrukturen einen sicheren Lebensunterhalt zu ermöglichen, durch den „Fairen Handel“ in die Tat umgesetzt. Neben Kaffee, Tee und Schokolade aus Fairem Handel haben längst auch Fairtrade-Blumen und Bananen ihren Stammplatz im Supermarkt. Gut eine Milliarde Euro gaben Verbraucher/innen im Jahr 2014 in Deutschland für fair gehandelte Produkte aus. Das sind 13 Euro pro Kopf, die Verbraucher im vergangenen Jahr für Lebensmittel und Handwerk aus Fairem Handel ausgegeben haben – ein Euro mehr als noch 2013. Damit Verbraucher faire Produkte besser erkennen können, gibt Ingrid Klatte, Umweltberaterin der Verbraucherzentrale einige Tipps:

Welchen Siegeln vertrauen? Da der Begriff ‚fair‘ rechtlich ungeschützt ist, können Hersteller prinzipiell jedes Produkt als fair bezeichnen. Doch je nach Produktkategorie gibt es auch anerkannte Siegel, an denen Käufer erkennen können, ob die Produkte wirklich unter sozial verträglichen Bedingungen hergestellt wurden.
Lebensmittel: Bei Produkten des täglichen Bedarfs können sich Käufer gut am hellgrün-blauen Fairtrade Siegel auf schwarzem Grund orientieren. Auch die Erkennungszeichen und Schriftzüge der traditionellen Fairhandelshäuser wie Gepa, El Puente, dwp sowie die Produkte aus den Weltläden weisen Verbrauchern einen sicheren Weg zu fair gehandelten Waren.
Kleidung: Auch hier wächst vor allem im Internet der Markt an Modefirmen mit T-Shirts, Jacken, Jeans und Co., die unter sozialverträglicheren Arbeitsbedingungen hergestellt werden. Um Textilarbeiter zu unterstützen und sich selbst vor Schadstoffen zu schützen, sollten Verbraucher Ausschau halten nach sozialökologischen Labeln – etwa nach GOTS und IVN best.
Welche weiteren Kennzeichnungen wirklich halten, was sie versprechen, weiß die Verbraucherzentrale NRW in Hagen. Im Rahmen der diesjährigen Fairen Woche veranstaltet sie vom 11. bis 25. September Probier- und Infowochen. Verbraucher bekommen in der Beratungsstelle in Hagen während der Öffnungszeiten unter dem Motto „Fair ist besser“ ein kostenloses Faltblatt mit

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Ins rechte Licht gerückt – Birnen, Lampen, Leuchten

Logo201506Hagen. Einkaufshilfe der Energieberatung der Verbraucherzentrale.
Glühbirnen, Energiesparlampen oder LEDs: welche Lichtquelle ist die richtige für welche Tätigkeit an welchem Ort? Denn die Unterschiede, was Atmosphäre, Helligkeit und Energieverbrauch betrifft, sind enorm.
Die meisten Verbraucher denken an 25 oder 60 Watt, wenn sie eine Lampe kaufen wollen. Diese Angabe sind für die LEDs jedoch nur bedingt aussagekräftig: Da sie viel weniger Strom benötigen, erreichen sie die gleiche Helligkeit mit einer viel niedrigeren Wattzahl. Relevant sind deshalb die Angaben Lumen und Kelvin:
Die Lumen-Zahl ist das Maß für die Helligkeit der Lampe. 700 Lumen entsprechen der Helligkeit der alten 60-Watt-Glühbirne. Die Kelvin-Angabe gibt Auskunft über die Lichtfarbe: Lampen mit 2.700 Kelvin leuchten ähnlich gemütlich wie die herkömmliche Glühbirne. Für den Arbeitsplatz geeignet sind dagegen tageslichtweiße Lampen mit zirka 6.000 K.
Wichtig ist: Alle neuen Lampen verbrauchen nur knapp ein Viertel des Stroms, den Halogenlampen benötigen und halten deutlich länger.
Damit Verbraucher diese Informationen beim nächsten Einkauf direkt zur Hand haben, gibt es bei der Verbraucherzentrale das „Lampenkärtchen“, eine praktischen Kaufhilfe. Das Kärtchen ist kostenfrei in der Hagener Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW, Hohenzollernstraße 8 erhältlich (solange der Vorrat reicht).
Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie gibt die Energieberatung der Verbraucherzentrale gerne Auskunft. Eine halbstündige Beratung für 5 Euro kann in der Beratungsstelle Hagen, Hohenzollernstraße 8 unter Tel.: 02331-14259 und alternativ unter der kostenlosen Rufnummer 0800-809802400 vereinbart werden. Gefördert wird das Angebot vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Energetische Gebäudesanierung – Fördermittel steigen

cropped-logo201506.pngHagen. Energieberater der Verbraucherzentrale NRW geben Tipps zur Förderung. Seit dem 1. August 2015 verbessert die Förderbank des Bundes (KfW) ihre Konditionen für das Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“: Energetische Sanierungen von Wohnhäusern, die zum KfW-Effizienzhaus-Standard führen, werden dann mit einem Förderkreditbetrag von maximal 100.000 Euro pro Wohneinheit gefördert. Das gilt auch für denkmalgeschützte Wohngebäude.

Aber nicht nur die Höhe der Kredite, sondern auch die der Tilgungszuschüsse ändern sich. Gestaffelt nach Effizienzklasse reichen sie ab August von 12,5 bis 27,5 Prozent. Erstmals werden auch Tilgungszuschüsse für Kredite zur Finanzierung von Einzelmaßnahmen in Höhe von 7,5 Prozent gewährt. Und: die Zuschüsse für Effizienzhäuser werden ab August auch erhöht und liegen dann zwischen 15 und 25 Prozent.

Neu ist ebenfalls die Förderung von Gebäuden, deren Bau vor dem
1. Januar 2002 beantragt oder angezeigt wurde.

Bei allen Fragen zu Fördermitteln bei der energetischen Gebäudesanierung privater Haushalte geben die Energieberater der Verbraucherzentrale NRW gerne Auskunft. Die halbstündige Beratung für 5 Euro in der Beratungsstelle Hagen, Hohenzollernstraße 8 ist unter Tel.: 02331-14259 zu vereinbaren. Eine Entgeltbefreiung ist nach Vorlage entsprechender Nachweise möglich. Das Angebot wird gefördert von Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Eine Vor-Ort-Beratung für 60 Euro kann unter 0180 111 5 999 (Festpreis 3,9 Cent/Minute, Mobilfunkpreis max. 42 Cent/Minute) oder im Internet unter http://www.vz-nrw.de/energieberatung vereinbart werden.

Gute Vorsätze für ´s neue Jahr – Wo bleibt nur das Geld?

Haushaltsbuch der Verbraucherzentrale hilft bei privaten Finanzmanagement

Hagen – Wer wissen will, wo das Geld wirklich bleibt, der kommt um das Führen eines Haushaltsbuches nicht herum, sagt Birgit Olek-Flender, Beraterin der Verbraucherzentrale in Hagen. Dabei hilft „Das Haushaltsbuch“ der Verbraucherzentrale NRW. Der Ratgeber verschafft einen zuverlässigen Überblick über die Finanzlage des Haushaltes und hilft, bei … Gute Vorsätze für ´s neue Jahr – Wo bleibt nur das Geld? weiterlesen

Aktionswoche zum Rundfunkbeitrag VERBRAUCHERZENTRALE rät :

Anmeldestatus und Befreiungsmöglichkeiten beim Rundfunkbeitrag prüfen 

Seit gut einem Jahr hat sich bei der Berechnung des Rundfunkbeitrages einiges geändert. Die Verbraucherzentrale Hagen rät den Bürgern hier noch einmal … Aktionswoche zum Rundfunkbeitrag VERBRAUCHERZENTRALE rät : weiterlesen

Gesundheitliche Risiken von Tattoos

 

 

Hagen – Rihanna schmückt sich damit, Mesut Özil auch. Mittlerweile findet jeder zehnte Bundesbürger Gefallen daran, seine Haut mit mehr oder weniger kunstvollen Tätowierungen zu dekorieren. Der Gang in ein Tattoo-Studio, um sich dort unwiderruflich Tinte und Farbpigmente unter die Haut stechen zu lassen, sollte nicht einer vorübergehenden Laune entspringen, sondern vorher gut überlegt und … Gesundheitliche Risiken von Tattoos weiterlesen

Erfolgreiche Sammelaktion

 

2014-03-31 Handybaum-pflanzen Haus Busch (2)Hagen – Eine Sammelaktion für alte und nicht mehr benötigte Handys fand im Frühjahr 2013 auf Initiative der Verbraucherzentrale Hagen bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung statt. Oberbürgermeister Jörg Dehm und der Gesamtpersonalrat der Stadt hatten zum Mitmachen aufgefordert. 100 Handys konnten auf diese Weise eingesammelt und der Deutschen Umweltstiftung in Berlin übergeben werden. Für jedes eingesammelte Handy wurde von der Stiftung 1,50 Euro zur Verfügung gestellt. Erfolgreiche Sammelaktion weiterlesen

Umweltberatung gibt Tipps für faire Tarife der Strom- und Gasanbieter

 

Hagen – Der Liberalisierte Energiemarkt gibt Verbrauchern Möglichkeiten mit der Wahl seines Energieversorgers den Energiebedarf ökologischer und zukunftsträchtiger zu decken.
Spätestens wenn die nächste Strom- oder Gasrechnung kommt, überlegen viele den Anbieter zu wechseln. Umweltberatung gibt Tipps für faire Tarife der Strom- und Gasanbieter weiterlesen

(Hagen) VHS-Vortrag zum liberalisierten Energiemarkt

 Hagen – In einer Informationsveranstaltung der Volkshochschule Hagen am Mittwoch, 9. Oktober, gibt Ingrid Klatte, Umweltberaterin der Verbraucherzentrale Hagen, von 16 bis 17.30 Uhr, einen Überblick über den aktuellen Energiemarkt. (Hagen) VHS-Vortrag zum liberalisierten Energiemarkt weiterlesen

(Hagen) Beratung beim Schulheftekauf und 50 kostenlose Starterpakete

vorort150Hagen – Wer in diesen Tagen, zum Beginn des neuen Schuljahres, die Hagener Verbraucherzentrale in der Hohenzollernstraße 8 (im Volkspark) besucht, der erlebt gleich vorne am Eingang etwas Lehrreiches. Viel Mühe haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um Ingrid Klatte gegeben, über den Sinn des Einkaufs von Schulheften aus Recyclingpapier zu informieren. Wieviel Holz, wieviel Wasser, wieviel Energie ist notwendig um ein einiziges kleines Schulheft zu produzieren? Ein Test zeigt: Es ist bei Weitem nicht alles grau, was aus Altpapier umweltfreundlich hergestellt wird. Aber es ist auch nicht alles umweltfreundlich, was aus Altpapier produziert wurde. Deshalb sollten Eltern beim Schulheftekauf unbedingt auf den Blauen Engel achten. Warum das so ist, was Sie beachten sollten und was die Verbraucherzentrale Hagen für Eltern und Schüler bereit hält erfahren Sie ganz ausführlich hier im Video.

Klassenbeste sind aus Recyclingpapier

Einkaufsführer zu Schulheften mit Blauem Engel (Hagen) Beratung beim Schulheftekauf und 50 kostenlose Starterpakete weiterlesen

Elektroschrott ist Gold wert

Foto: Verbraucherberatung
Foto: Verbraucherzentrale

(13::15 Uhr) Hagen/Westf. – Vom 1. bis 21. Juni zeigt die Umweltberatung der Verbraucherzentrale in der Hagener Stadtbücherei auf der Springe die Infoschau „Elektroschrott ist Gold wert!“. Dazu gibt es Führungen und für Gruppen einen Workshop mit Schmuckwerkstatt. In alten Handys, PC, Laptops und anderen Elektrogeräten stecken Gold, Silber, Kupfer und andere wertvolle Rohstoffe, die wiederverwertet werden können. Ingrid Klatte, Umweltberaterin der Hagener Verbraucherzentrale lässt in der Infoschau einige Altgeräte ihre „Geschichte“ erzählen: Elektroschrott ist Gold wert weiterlesen

Grüne wollen die Energiewende bürgernah und bezahlbar

Klaus Müller beim Vortrag (Foto: Bündnis90/Die Grünen)
Klaus Müller beim Vortrag (Foto: Bündnis90/Die Grünen)

(19:37 Uhr) Hagen/Westf. Das weite Diskussionsfeld zu Energiewende und Strompreis wurde bei der Veranstaltung der Hagener Grünen aufgemacht. Das Duo aus dem grünen Bundestagskandidaten Frank Steinwender und Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, beantwortete Publikumsfragen von den Ursachen der Strompreissteigerung bis zu persönlichen Anfragen nach Möglichkeiten zum Anbieterwechsel. „Wer behauptet, die Energiewende sei umsonst zu haben, sagt nicht die Wahrheit“,  bekannten Steinwender und Müller übereinstimmend zu Beginn der Veranstaltung. Grüne wollen die Energiewende bürgernah und bezahlbar weiterlesen

Dreitägige Fahrt nach Bremen und Bremerhaven – Es sind noch Plätze frei

besser150.gifEinen Ausflug der besonderen Art nach Bremen und Bremerhaven bietet das Europe Direct Büro Hagen gemeinsam mit der Verbraucherzentrale und dem Umweltamt der Stadt Hagen vom 9. bis 11. Mai an. Dreitägige Fahrt nach Bremen und Bremerhaven – Es sind noch Plätze frei weiterlesen