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In der Sonne an Schattenseiten für die Haut denken

Hagen – Alarmstufe Rot wirksam vermeiden . Endlich Sommer und Sonne satt: Die Strahlen am blauen Himmel sorgen für Hochstimmung und helfen unserem Körper das für das Immunsystem und … In der Sonne an Schattenseiten für die Haut denken weiterlesen

Meist überflüssig – Wasserfilter im Haushalt

Hagen – Aus den meisten Armaturen in Deutschland fließt einwandfreies Trinkwasser. Denn das kühle Nass wird hierzulande streng kontrolliert. Eine zusätzliche Aufbereitung im Haushalt ist von daher meist überflüssig. Und bei falschen Maßnahmen kann sich die Wasserqualität sogar noch verschlechtern. Doch der Markt wartet mit einer Palette unterschiedlicher Tischwasserfilter und leitungsgebundener Filtersysteme auf. 14 Herstellerangebote im Internet hat sich Umweltberaterin Ingrid Klatte der Verbraucherzentrale NRW in Hagen genauer angesehen und Dubioses dabei festgestellt. „Bei mehr als der Hälfte der dargebotenen Filter wird die Wasserqualität schlecht geredet oder die Angst vor Schadstoffen und Krankheiten geschürt. Mit abenteuerlichen Qualitätsversprechen werden Kunden im nächsten Schritt zum Kauf von meist teuren Anlagen animiert, die die Wasserqualität verbessern sollen“, warnt die Ingrid Klatte vor der gängigen Marketingstrategie der Hersteller. Doch Bangemachen mit dubiosen Aussagen gilt nicht! Folgende Hinweise helfen Verbrauchern, bei der Wasseraufbereitung im Haushalt einen kühlen Kopf zu bewahren:
Kaum Grund zur Anschaffung: In der Regel sind Wasserfilter weder notwendig noch sinnvoll. Zudem sind viele Geräte beziehungsweise Systeme in der Preisspanne von 30 bis rund 500 Euro sehr teuer. Zudem fallen auch noch Kosten für den Wechsel der Filter an.
Risiken durch Verunreinigung: Wenn Wasserfilter nicht regelmäßig gereinigt werden, drohen sie zu verkeimen und können dadurch erst recht schädlich werden. Meist auch nicht mitbedacht: Verbrauchte Filter können bei der Entsorgung unbemerkt die geballte Ladung an aufgenommenen Schwermetallen aus alten Leitungsrohren – etwa Blei – wieder ans Trinkwasser abgeben.
Umgang mit Schadstoffen: Wer den Verdacht hat, dass sein Wasser Schadstoffe enthält, sollte sich zur Prüfung und Abhilfe an das Gesundheitsamt oder seinen Wasserversorger wenden, statt dem Problem mit einem gekauften Wasserfilter zu Leibe zu rücken.
Pseudowissenschaftliche Verfahren sind Humbug: Hüten sollte man sich auch vor Geräten, die „Vitalisierung“, „Levitation“, „Energetisierung“ oder die Herstellung von „hexagonalem Wasser“ versprechen. Eine Verbesserung der Wasserqualität durch solche wohlklingenden, aber dennoch zweifelhaften Verfahren ist wissenschaftlich nicht erwiesen.
Tischfiltergebrauch bei hartem Wasser: Kunden, die sehr hartes Trinkwasser stört und die für die Kaffee- oder Teezubereitung weicheres Wasser bevorzugen, behelfen sich gerne mit einem Tischfilter. Um beim Umgang mit dem Gerät stets für eine einwandfreie Wasserqualität zu sorgen, sollte auf jeden Fall die Bedienungsanleitung befolgt, die Kartusche regelmäßig gewechselt und der Filter regelmäßig gereinigt werden. Denn sonst kann das gefilterte Wasser auch bei einem Tischgerät schnell verkeimen. Damit dies nicht passiert, ist es sinnvoll, den Filter im Kühlschrank aufzubewahren.
Übrigens: „In Hagen gibt es eher weiches Wasser aus dem Hahn. Schon allein deshalb macht es wenig Sinn mit Filtern noch vermeintlichen Kalk aus dem Trinkwasser heraus holen zu wollen“, meint Umweltberaterin Klatte.

Ausführliche Informationen zu den Vor- und Nachteilen von Wasserfiltern und –enthärtern erläutert sie gerne kostenlos in der Hagener Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW , Hohenzollernstr. 8 im Volkspark. Weitere Hinweise zu den verschiedenen Methoden der Wasseraufbereitung im Haushalt sind auch im Internetauftritt der Verbraucherzentrale NRW unter http://www.vz-nrw.de/wasserfilter zu finden.

Staat zahlt teils ein Drittel der Heizungsanlage

Hagen – Fördermittel ausschöpfen und Energie sparen. Umweltfreundliches und sparsames Heizen wird günstiger, denn ab 1. April gibt es deutlich höhere Zuschüsse für die Nutzung erneuerbarer Energien. Die gestiegenen Sätze des Bundesamts für Ausfuhrkontrolle (BAFA) gelten für neue Holzpelletheizungen, Solarthermie-Anlagen und Wärmepumpen. „Wer dieses Förderprogramm klug nutzt und mit anderen kombiniert, bekommt in manchen Fällen 30 bis 40 Prozent der Kosten für seine Heizungsanlage erstattet“, sagt Andrea Blömer, Energieberaterin der Verbraucherzentrale in Hagen, Hohenzollernstr. 8. Ein Beispiel: Eine Eigenheimbesitzerin lässt zwölf Quadratmeter Solarkollektoren anbringen, die künftig rund ein Viertel der benötigten Wärme liefern. Da für dieses Viertel kein Brennstoff mehr benötigt wird, sinken die Verbrauchskosten. Außerdem lässt sie eine nahezu CO2-neutrale Holzpelletheizung mit Pufferspeicher einbauen. Zusammen zahlt sie dafür 30.000 Euro. Das BAFA gewährt ihr mehrere Zuschüsse in Höhe von insgesamt 6000 Euro. Aus dem Landesprogramm Progres-NRW erhält sie weitere 3580 Euro. Am Ende stehen 9580 Euro Förderung, also 32 Prozent der Kosten. Und den Ausbau ihres alten Ölkessels muss die Eigentümerin dank BAFA auch nur zu 90 Prozent bezahlen. „Gewusst, wie – so lautet die Devise bei den oft unübersichtlichen, aber lohnenden Förderprogrammen“, sagt Andrea Blömer. Das gelte auch für andere Bereiche wie Wärmedämmung oder Photovoltaik. Die Energieberaterin zeigt die einzelnen Schritte beim Vorgehen auf dem Weg zum Zuschuss oder Kredit auf.

Fördergeber finden  –  Bedingungen prüfen  –  Antrag rechtzeitig stellen  –  Zuschüsse richtig einkalkulieren:

Es gibt unterschiedliche Fördergeber, die alle unterschiedliche Bedingungen stellen, und unterschiedliche Fristen zur Bedingung machen. Passende Förderprogramme mit allen Chancen, Klauseln und Haken kennt die Energieberaterin der Verbraucherzentrale NRW. Beratungstermine zum Preis von 5,-€ gibt es über die Telefonnummer 02331-14259 bei der Verbraucherzentrale Hagen, Hohenzollernstr. 8,58095 Hagen

Augen auf beim Eierkauf zu Ostern

einkaushilfe_ei_nrw_4_druckHagen – Der Appetit auf bunt Gefärbtes beschert Hühnern und ihren Eiern zu Ostern Hochkonjunktur. Damit Kunden beim Kauf erkennen, wie frisch die Eier sind, woher sie stammen und wie die Legehennen gehalten werden, sind die Produkte und Verpackungen mit entsprechenden Angaben gekennzeichnet. Doch die unterschiedlichen Nummern und Länderkürzel sind für viele Konsumenten verwirrend. „Auf der Schale muss der Erzeugercode aufgedruckt sein, der Aufschluss über die Herkunft und Haltungsform gibt. Auf der Verpackung sind zudem das Mindesthaltbarkeitsdatum und ein Kürzel über die Packstelle angegeben. Herkunfts- und Verpackungsland können jedoch unterschiedlich sein“, erklärt Birgit Olek-Flender, Verbraucherzentrale NRW in Hagen. Wer beim Eierkauf sicher sein will, dass Ware aus der gewünschten Haltungsform im Osterkörbchen landet, sollte sich mit der richtigen Kennzeichnung vertraut machen und nachfolgende Hinweise beachten:
Angaben auf der Verpackung: Auf der Verpackung muss neben dem Mindesthaltbarkeitsdatum zusätzlich die Haltungsform in Worten angegeben sein, damit Kunden erkennen können, ob die Eier aus Bio-, Freiland-, Boden- oder Käfighaltung stammen. Eine weitere Buchstaben- und Zahlenreihe auf dem Eierkarton sorgt hingegen oft für Irritation. Dieser Code bezeichnet die genaue Stelle, an der die Ware abgepackt wurde – aber nicht, wo die Eier gelegt wurden. Erzeugungs- und Verpackungsort müssen also nicht identisch sein. So kann es vorkommen, dass Eier in den Niederlanden gelegt werden und erst in Deutschland in den Karton wandern.
Erzeugercode auf dem Produkt: In den Ländern der Europäischen Union ist eine einheitliche Eierkennzeichnung mit Hinweisen zur Herkunft, Haltung und Frische der Eier vorgeschrieben. Ein gestempelter Zifferncode (zum Beispiel 0-DE-0500081) auf der Schale verrät, woher die Ware kommt. Eine „0“ an erster Stelle gibt die Herkunft aus ökologischer Erzeugung an, eine „1“ steht für Freilandhaltung, die Ziffer „2“ für Boden- und eine „3“ für Käfighaltung. An nächster Stelle offenbaren Länderkürzel das Herkunftsland – so steht „DE“ für Deutschland oder „NL“ für die Niederlande. Um die Herkunft vom Verkauf bis zum Stall zurückverfolgen zu können, zeigt der abschließende siebenstellige Zahlencode auf deutschen Eiern das jeweilige Bundesland sowie die
entsprechende Betriebs- und Stallnummer an. „05“ steht hierbei für Nordrhein-Westfalen oder „03“ für Niedersachsen.
Kennzeichnung loser Ware: Auch unverpackte, sortierte Eier müssen auf der Schale ebenfalls mit dem Erzeugercode gestempelt sein. Nur so ist ihre Herkunft klar erkennbar. Das gilt auch für die Ware auf dem Wochenmarkt.
Eierkauf ohne Tötung von männlichen Küken: Neben jeder Legehenne schlüpft auch ein männliches Küken aus einem Ei. Doch diese legen später keine Eier und sind für die Mast als Hähnchen ungeeignet. Denn die Aufzucht dauert viel länger als bei Masthähnchen und verteuert sich dadurch erheblich. Deshalb werden Millionen männliche Küken von Legehennen nach dem Schlüpfen sofort getötet. Es gibt jedoch Eier von Produzenten zu kaufen, die auch die männlichen Küken nach Bio-Kriterien aufziehen und hierbei ihr Überleben sicherstellen. Die Eier sind jedoch noch einige Cent teurer als Bio-Eier. Der Aufschlag fließt in die teurere Aufzucht der Hähnchen. Weitere Hinweise und Bezugsquellen im Internet unter
http://www.vz-nrw.de/eintagskueken. Weitere Informationen zur Eierkennzeichnung und Hühnerhaltung sowie Checkkarte „Augen auf beim Eierkauf“ zur Entschlüsselung der Eierkennzeichnung im Hosentaschenformat gibt’s kostenlos in der Hagener Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW, Hohenzollernstraße 8.

Kunden können ohne Risiko sparen

Hagen –  Stromkunden können durch eine kluge Tarifwahl Geld sparen, ohne Probleme oder Nachteile fürchten zu müssen. Das betont die Verbraucherzentrale NRW. Im Rahmen ihrer Aktion „Finden Sie den günstigsten Stromtarif – aber sicher!“ hat Umweltberaterin Ingrid Klatte für Hagen eine örtliche Übersicht mit … Kunden können ohne Risiko sparen weiterlesen

Verbraucherzentrale informiert in der Stadtbücherei

Die Beratungsstelle der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen informiert in der Stadtbücherei auf der Springe am Samstag, 6. Juli, von 10 bis 14 Uhr über Gewährleistung, Reklamation und Garantie.  Verbraucherzentrale informiert in der Stadtbücherei weiterlesen

Grüne diskutieren Wege aus der Strompreisfalle

VerbraucherInnen leiden unter stetig steigenden Strompreisen. Die Grünen Hagen diskutieren mit den BürgerInnen am Mittwoch, den 15.5. um 19 Uhr in der Villa Post über Wege aus der Strompreisfalle. Als Referent und Diskussionspartner kommt Klaus Müller, Vorstand der verbraucherzentrale nrw. Grüne diskutieren Wege aus der Strompreisfalle weiterlesen

Verbraucherzentrale NRW Tipp 15: Zusatzticket für die Schiene

icon20136006002.pngMit dem Rad als Bahnbegleiter auf Tour

Zaghaft lockt die Sonne Stubenhocker wieder aufs Rad. Wer bei einer längeren Tour Zug und Fahrrad kombiniert, kann ohne Anstrengung größere Distanzen überwinden und neue reizvolle Strecken entdecken. „Allerdings gibt’s die Mitnahme des zweirädrigen Begleiters im Zug nicht zum Nulltarif“, erklärt Ingrid Klatte, Umweltberaterin der Verbraucherzentrale NRW. Sie hat für die Fahrradmitnahme in Zügen die passenden Tipps parat: Verbraucherzentrale NRW Tipp 15: Zusatzticket für die Schiene weiterlesen