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Gärtnerei-Urgestein Willi Beermann geht in Rente

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Hagen. „Mach’s gut, Willi…!“ Diesen Satz hört Willi Beermann in diesen Tagen oft. Am kommenden Montag, 31. August, ist sein letzter Arbeitstag in der Gärtnerei des Berufsbildungswerks der Evangelischen Stiftung Volmarstein – nach über 47 Jahren! Fast fünf Jahrzehnte lang hat er in diesem Betrieb gearbeitet: „Der Zusammenhalt hier war immer sehr gut“, sagt der 63-Jährige, der in Wetter bekannt ist wie ein bunter Hund. Ein Grund dafür ist, dass die traditionelle Maiwanderung der Wetteraner SPD einige Zeit immer auf seinem abgelegenen Hof zwischen Grundschöttel und Wengern ausgeklungen ist. Da hatte er stets viele Leute zu Gast, darunter mehrere Wetteraner Bürgermeister und manch anderen Promi. Kein Wunder also, dass viele Wetteraner sagen: „Willi Beermann? Klar, den kenne ich…“In der Gärtnerei des Berufsbildungswerks hat er sich mit großem Engagement um die Azubis mit Behinderung gekümmert. Wie setzt man Stecklinge von Geranien? Welches Beet am BBW muss ordentlich durchgehakt werden? Willi Beermann war stets nah dran an den jungen Leuten. „Für mich ist das Menschliche sehr wichtig“, betont er. Er selbst hat das in vorbildlicher Form beherzigt. Wenn etwa ein Azubi länger krank war, hat Kümmerer Beermann angerufen und sich nach dem Befinden erkundigt. Als Willi Beermann 1968 in der Gärtnerei anfing, ging er beim damaligen Meister Janus in die Lehre. Er erinnert sich noch an das alte Gärtnerei-Gebäude und an den Neubau der modernen Anlage auf der anderen Seite der Straße Auf den jungen Eichen, die früher eine Landstraße war. Willi Beermann kennt noch die Zeit, als in der Gärtnerei Salat, Petersilie oder Porree angebaut wurde, um damit den Zentralbereich der Evangelischen Stiftung Volmarstein zu versorgen. Und er weiß noch, wie Gärtner tief in die Knie gehen mussten, um am Boden Pflanzen in Frühbeetkästen zu pflegen. Heute ist diese Arbeit viel bequemer, weil Blumen auf Gewächshaustischen stehen. Natürlich kann Willi Beermann aus der Gärtnerei manche Anekdote erzählen – eine sogar von seiner Mutter. Die hatte ihm 1968 geraten, auf keinen Fall am Montag, 1. Juli, seine Lehre zu beginnen. „Wer montags am „Ersten“ anfängt, wird nicht alt“, hatte Mutter Beermann ihren Sohn gewarnt. Willi Beermann nahm den Rat an – und startete erst einen Tag später. Im Ruhestand will er sich nun vor allem um seinen Hof kümmern. Der ist immerhin fünf Hektar groß, so dass es viel zu tun gibt. Dabei wird er stets die besten Wünsche seiner ehemaligen Arbeitskollegen im Ohr haben: „Mach‘s gut, Willi…!“

Fast 50 Jahre im Dienst der Mieterschaft

Verabschiedung Fresen_GruppeHagen – ha.ge.we verabschiedet Abteilungsleiterin Lieselotte Fresen
„Wären wir hier beim Echo oder bei der EinsLive-Krone, dann bekämen Sie jetzt den Preis für Ihr Lebenswerk“, gratulierte ha.ge.we-Geschäftsführer Dr. Marco Boksteen seiner scheidenden  Mitarbeiterin Lieselotte Fresen zu einer beeindruckenden Bilanz: … Fast 50 Jahre im Dienst der Mieterschaft weiterlesen

„Man ist nicht weg…“

Feierlicher Führungswechsel bei der Feuerwehr Wetter (Ruhr)

DetlefFuge1(TV58.de/HL.) Mit einem großen und feierlichen Festakt wurde an diesem Freitag (15. März) der Führungswechsel bei der Freiwilligen Feuerwehr Wetter (Ruhr) vollzogen. Rund 220 Feuerwehrfrauen- und Männer waren an diesem Abend im Bürgersaal der schmucken Ruhr-Stadt versammelt um ihren bisherigen Wehrführer, Detlef Fuge, zu verabschieden und zugleich die Ernennung ihres neuen Feuerwehrchefs, Thomas Brandt, sowie seinem Stellvertreter, Ralf Tonetti, zu begleiten. „Man ist nicht weg…“ weiterlesen