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Infoabend zum „Rahmenkonzept Spielplätze“

Wetter(Ruhr) – Das „Rahmenkonzept zur Konzentrierung von Spielangeboten“ steht auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 10. Juni. Tags zuvor, am Dienstag, 9. Juni, lädt die Stadt Wetter (Ruhr) interessierte Spielplatz – Anwohner um 18 Uhr in der Mensa des Geschwister Scholl Gymnasiums zu einem Informationsabend ein.
Mitarbeiter des Fachdienstes Jugend der Stadt Wetter (Ruhr) und des Stadtbetriebes werden an diesem Abend das Rahmenkonzept erläutern und entsprechende Fragen beantworten.
Das Rahmenkonzept wurde gemeinsam mit der AG Paten erstellt und am 27. Mai im Unterausschuss „Spielplätze“ des Jugendhilfeausschusses mit den Unterausschussmitgliedern und den übrigen Spielplatzpaten beraten. Ziel ist es, den Aspekt „Qualität vor Quantität“ an die finanziellen Rahmenbedingungen anzupassen.
Um den Kindern in Wetter auch zukünftig attraktive Spielflächen anbieten zu können, ist die Aufgabe bzw. Reduzierung von Flächen zwingend erforderlich. Bei der Veräußerung von aufgegeben Spielflächen soll ein Anteil der Verkaufssumme für den Spielplatzetat zur Verfügung gestellt werden. Dadurch kann auch in den nächsten Jahren nachhaltig in die Qualität der Spielplätze in Wetter investiert werden.
Laut Rahmenkonzept geplant ist die Aufgabe und der Verkauf der Spielflächen an der Ringstraße (dieser Spielplatz wurde bereits rückgebaut), Ardeystraße und Hauptschule (perspektivisch mit Auslaufen der Schule, hier aber nur Aufgabe). Ein Teilrückbau ist vorgesehen am Spielplatz „Rosenstraße“ (Aufgabe Kleinkinderspielbereich/Bündelung des Angebotes auf der Ballspielfläche), am Spielplatz „Im Bremmen“ (Abbau der restlichen Spielgeräte/Beibehaltung der Basketball- und Fußballfläche) sowie am Spielplatz „Am Wilshause“ (Rückbau der Spielangebote, Beibehaltung des oberen Spielbereiches für Jugendliche). Mit diesem Rahmenkonzept soll ein wichtiger Schritt in die Zukunft getan und nachhaltig in die Qualität und Attraktivität der Spielflächen investiert werden.

Fachtag zum Thema Biografiearbeit für Adoptiv- und Pflegeltern

OLYMPUS DIGITAL CAMERAHagen – Mit dem Thema Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen haben sich am zurückliegenden Wochenende rund 50 Besucher des Fachtags für Adoptiv- und Pflegeltern im Wichernhaus der … Fachtag zum Thema Biografiearbeit für Adoptiv- und Pflegeltern weiterlesen

Hagen gegen Crailsheim: Verfahren läuft weiter

PhoenixHagen – Nicht abgeschlossen ist weiterhin das Verfahren rund um die am 27. Dezember 2014 ausgefallene Partie der Beko Basketball Bundesliga zwischen Phoenix Hagen und den Crailsheim Merlins. Den Gästen war es witterungsbedingt nicht möglich, ihre Anreise nach Hagen zu vollenden. Eine Stunde nach dem geplanten Spielbeginn um 18.30 Uhr wurde die Partie darum von der Spielleitung abgesagt. Am 30. Dezember 2014 wurde das Spiel mit 40:0 für Phoenix Hagen gewertet. Gegen dieses Urteil sind die Crailsheim Merlins in die Berufung gegangen. „Das Schiedsgericht um den Vorsitzenden Wolfgang Pertek holt nun weitere Stellungnahmen der Beteiligten ein und entscheidet im Anschluss, ob ein schriftliches Verfahren ausreichend ist oder eine Verhandlung folgt“, erklärt Phoenix-Geschäftsführer Oliver Herkelmann. „Wann das Verfahren abgeschlossen sein wird, ist schwer abzuschätzen. Auch der Ausgang des Verfahrens ist natürlich offen.“  Erst nach einer finalen Entscheidung kann sich Phoenix Hagen darum zum weiteren Vorgehen hinsichtlich der Tickets äußern. „Im Falle eines Wiederholungsspiels behalten die Karten ihre Gültigkeit. Die Tickets sollten darum unbedingt aufbewahrt werden. Bleibt es bei der Spielwertung und erhalten wir eine Ausgleichssumme, so werden wir die Zuschauer, die in der Halle waren, in einer noch festzulegenden Höhe entschädigen. Das müsste aber schon aus buchhalterischen und steuerrechtlichen Gründen in einem geordneten und nachweisbaren Verfahren geschehen“, so Herkelmann weiter.   Wie hoch eine mögliche Entschädigung sein würde, kann Oliver Herkelmann noch nicht beziffern: „Klar ist aber jetzt schon, dass das Ganze für uns eine riesiges Problem darstellt. Ein vollständiger Ausgleich aller betroffenen Gruppen würde bei Phoenix Hagen selbst dann einen großen Schaden hinterlassen, wenn die in der Spielordnung verankerte Entschädigung durch die Crailsheim Merlins tatsächlich geleistet werden sollte. Ein solcher Spielausfall ist wirtschaftlich auch für den Heimverein ein schwerer Schlag, das ist in der ganzen Diskussion bislang zu kurz gekommen. Sowohl unseren Zuschauern als auch unseren Sponsoren ist letztlich eines von 17 Spielen zu einem guten Teil entgangen.“  Mit Unverständnis reagiert der Geschäftsführer indes auf vereinzelte Vorwürfe, Phoenix Hagen habe die Zuschauer in der Halle beim Spiel gegen Crailsheim im Unklaren gelassen. „Wir haben uns zu 100 Prozent so verhalten, wie es vorgeschrieben ist. Es gab zu keinem Zeitpunkt eine verbindliche Aussage darüber, ob und wann die Crailsheimer in Hagen eintreffen werden. Es bestand die Möglichkeit, dass zumindest fünf Spieler bis 19.30 Uhr spielbereit in der ENERVIE Arena sein könnten. Vorschrift ist es zudem, die Halle bis mindestens eine Stunde nach der geplanten Sprungballzeit in jeder Hinsicht spielbereit zu halten. Andernfalls drohten auch gegen uns Sanktionen bis hin zum Spielverlust.“

Philipp Jenninger und der 50. Jahrestag der Reichspogromnacht

jenninger_19881109Hagen – Im Auditorium des Hagener Kunstquartiers hält Professor Dr. Constantin Goschler von der Ruhr Universität Bochum am 7. November um 19 Uhr einen spannenden Vortrag zum Thema „Philipp Jenninger und der 50. Jahrestag der Reichspogromnacht“ ab: Die Jahrestage zur Reichspogromnacht gehören zu den schwierigsten Herausforderungen der politischen Kultur der Bundesrepublik Philipp Jenninger und der 50. Jahrestag der Reichspogromnacht weiterlesen