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In Hagen an Europa bauen

Hagen. Hagen bleibt Teil eines großen Projekts der europäischen Jugendzusammenarbeit. Gemeinsam mit zwei Partnerorganisationen aus Polen und der Türkei haben sich die Falken Hagen erneut bei dem Förderprogramm ewoca³ beworben – und den Zuschlag erhalten. Drei Jahre lang können die Partnerorganisationen jetzt zusammenarbeiten und drei internationale Jugendworkcamps durchführen.  Vom 26. bis 30. März haben sich die Aktiven auf einem Kongress in Hattingen mit Jugendeinrichtungen aus anderen europäischen Ländern getroffen. Dort haben sie sich gemeinsam auf das große Projekt ewoca³ vorbereitet.

45.000 Euro für drei Jugend-Workcamps – im Juli geht es los!

Bereits in den vergangenen drei Jahren sind die Falken Hagen im Rahmen von ewoca³ gefördert worden. Diese Arbeit kann jetzt weiter gehen: Bis 2017 erhalten die Falken Hagen zusammen zwei Jugendorganisationen aus Polen und der Türkei eine Förderung von 15.000 Euro pro Jahr. Das Geld hilft ihnen dabei, jeweils im Sommer im Rahmen einer Jugendbegegnung ein nachhaltiges Projekt umzusetzen.
Im Juli und August dieses Jahres werden Jugendliche aus Polen und der Türkei in Hagen zu Gast sein. Gemeinsam mit den Falken gestalten sie den Innen- und Außenbereich des Jugendzentrum Vorhalle neu: Sie legen einen ökologisch gestalteten Garten an, bauen die Garage um, errichten aus recycelten Materialien Bänke im Hof und entwickeln umweltfreundliche Konzepte für die Arbeit in der Einrichtung. In den Jahren 2016 und 2017 fahren die Jugendlichen aus Hagen dann zu Gegenbesuchen nach Mugla/Türkei und Olsztyn/Polen, wo ebenfalls gemeinsame Workcamp-Projekte umgesetzt werden.

ewoca³ – ein europäisches Netzwerk

„Jugendliche aus unterschiedlichen Ländern helfen einander jeweils bei Projekten vor Ort – und bauen damit nicht nur zum Beispiel an einem Jugendzentrum in Hagen, sondern auch an einem gemeinsamen Europa. Das ist die Idee, die hinter ewoca³ steht“, sagt Projektreferentin Katharina Teiting, die für das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund (IBB e.V.) das Förderprogramm koordiniert. Dank einer Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stiftung Mercator können in den Jahren 2015 bis 2017 insgesamt 36 solcher Workcamps mit nordrhein-westfälischer Beteiligung in 15 europäischen Ländern stattfinden. „ewoca³ schafft ein großes europäisches Netzwerk von Jugendeinrichtungen“, so Teiting weiter. „Durch ein umfangreiches Begleitprogramm unterstützen wir außerdem die Partner bei der Planung ihrer Projekte und bei der Qualifizierung der JugendgruppenleiterInnen. Denn internationale Jugendarbeit ist gesellschaftlich wichtig und braucht professionelle Unterstützung.“

Weitere Informationen:

ewoca³ ist ein Förderprogramm des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e.V. (IBB e.V.), gefördert vom Land Nordrhein-Westfalen und der Stiftung Mercator. Es unterstützt und ermöglicht internationale Jugendbegegnungen unter Beteiligung von nordrhein-westfälischen Jugendeinrichtungen. In den Jahren 2015 bis 2017 führen zwölf trinationale Projektpartnerschaften 36 Workcamps in 15 europäischen Ländern durch. Weitere Informationen: http://www.ewoca.de

„Gezi Park! – Was ist los in der Türkei!“

(16:20 Uhr) Unter dem Titel: „Gezi Park! – Was ist los in der Türkei!“ lädt die Veranstaltergemeinschaft aus attac, dem Kulturzentrum Pelmke und des DGB Hagen am kommenden Mittwoch, den 26. Juni um 20.00 Uhr ins Kulturzentrum Pelmke ein. Serdar Akin, der Bundesvorsitzende der alevitischen Jugend wird über die Hintergründe und Proteste berichten, die mit Demonstrationen gegen den Bau eines Einkaufszentrum im Gezi Park begannen und sich nach den gewalttätigen Vorgehen der Polizei gegen die Protestler in Demonstrationen über grundlegenden Fragen der türkischen Politik ausgeweitet haben.

Ferien in Deutschland sind „teuer“: Urlaubsnebenkosten im ADAC Preisvergleich

(13:00 Uhr) Beim jüngsten ADAC Vergleich von Urlaubsnebenkosten in 50 europäischen Badeorten hat Deutschland erstmals mit der Wertung „teuer“ abgeschnitten. Mit einem „Warenkorb“-Preis von durchschnittlich 185 Euro konnten sich die heimischen Urlaubsregionen zwar im Mittelfeld platzieren, liegen aber über dem Testdurchschnitt und sind im Vergleich zu früheren Jahren in den „teuren“ Bereich gerutscht. Ferien in Deutschland sind „teuer“: Urlaubsnebenkosten im ADAC Preisvergleich weiterlesen

Unruhen in der Türkei

ADAC: In Urlaubsgebieten am Meer derzeit kein kostenfreier Rücktritt möglich

Aktuell gibt es vom Auswärtigen Amt noch keine Reisewarnung für die Türkei. Viele Urlauber sind durch die anhaltenden Unruhen im Land dennoch verunsichert. Aus rechtlicher Sicht ist laut ADAC ein kostenfreier Rücktritt für Reisen in die Türkei derzeit nicht möglich. Unruhen in der Türkei weiterlesen

Nähe, Preise, Angebot sind Hauptgründe für Flug ab Dortmund

Dortmund150(21:00 Uhr) Im April hat der Dortmund Airport erneut seine Fluggäste befragt. Dabei zeigte sich vor allem: Drei Viertel aller Reisenden sind schon einmal ab Dortmund geflogen und wollen auch weiter ab Dortmund fliegen. Dabei gibt die Mehrheit als Hauptgrund für einen Flug ab Dortmund die räumliche Nähe, günstige Preise und das Zielangebot an.  Nähe, Preise, Angebot sind Hauptgründe für Flug ab Dortmund weiterlesen

Viele europäische Autobahnen völlig überlastet

icon20136006002.png(20:25 Uhr) ADAC: Hier wird es in der Urlaubszeit am schlimmsten – Chronische Überlastung und Baustellen sorgen laut ADAC auch in diesem Jahr für Staus und lange Warteschlangen auf Europas Hauptverkehrsrouten. Der ADAC hat die Problemstrecken zusammengefasst: Viele europäische Autobahnen völlig überlastet weiterlesen

Deutschland bei Autoreisezielen im Sommer 2013 vorne

(8:49 Uhr) ADAC wertet über 200 000 Routenplanungen aus
Urlaub im eigenen Land steht in diesem Sommer bei deutschen Autofahrern nach wie vor an erster Stelle. Das ergab die Analyse von über 200 000 Routenplanungen beim ADAC. Hierfür wurden Mitgliederanfragen nach ihren Reisezielen für den Sommerurlaub ausgewertet. Deutschland bei Autoreisezielen im Sommer 2013 vorne weiterlesen

Trinkgelder und Dress Code im Ausland

Andere Länder – andere Sitten. Wer auf seiner Auslandsreise nicht gegen landesübliche Benimmregeln verstoßen will, sollte folgende ADAC-Tipps befolgen: Trinkgelder und Dress Code im Ausland weiterlesen