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Tag des offenen Denkmals 2015

© TV58.de
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Hagen. Baudenkmäler sind spannend und vermitteln häufig tiefe geschichtliche Einblicke. Der Tag des offenen Denkmals findet in diesem Jahr europaweit am Sonntag, 13. September, statt und lädt ab 11 Uhr auch in Hagen alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, spannende Einsichten in die Stadtgeschichte zu gewinnen. Das diesjährige Motto lautet „Handwerk, Technik, Industrie“ und ist damit auf den Raum Hagen passgenau zugeschnitten, war diese Region im 19. Jahrhundert die Heimat zahlreicher Industriepioniere wie die Familien Harkort, Funck, Böing oder Elbers.

OB Erik O Schulz eröffnet Denkmaltag
Mehrere Denkmale, die der Öffentlichkeit sonst nur teilweise oder gar nicht zugänglich sind, stehen am Denkmaltag offen. Führungen und Veranstaltungen bringen die Zeugen der Hagener Vergangenheit den Besucherinnen und Besuchern nahe und setzen sich mit Denkmalschutz sowie Denkmalpflege auseinander. Oberbürgermeister Erik O. Schulz, der den Denkmaltag um 11 Uhr in den Elbershallen, Halle 3, Dödterstraße 10, eröffnet, vermittelt Grund zur Freude: „Ich freue mich, dass wir auch in Hagen – nach einem Jahr Zwangspause – wieder zum Tag des offenen Denkmals und damit zu einem Streifzug durch unsere Stadtgeschichte einladen können.“

Durch Sponsoren ermöglicht
Zu verdanken ist die diesjährige Teilnahme der Stadt Hagen dem Engagement zahlreicher Sponsoren. Die Werner-Ruberg-Stiftung, der Architekten- und Ingenieurverein (AIV) Mark-Sauerland, der Bund Deutscher Architekten (BDA) und der Rotary-Club Hagen haben es der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Hagen und dem Hagener Heimatbund ermöglicht, ein umfangreiches und vielseitiges Programm vorzubereiten.

Programm
Neben den Elbershallen (Führungen um 11.30 und 13 Uhr) öffnen noch Haus Baukey (von 11 bis 18 Uhr), das Ökonomiegebäude von Haus Harkorten (Führungen zwischen 11 und 12.30 Uhr), die Maschinenhalle der früheren Harkort’schen Fabrik, Grundschötteler Straße 6 (von 11 bis 13 Uhr), das Hohenlimburger Hoesch-Werksmuseum, Bahnstraße 13 (von 11 bis 14 Uhr), der industriegeschichtliche Ausstellungsraum im Schloss Hohenlimburg (Führungen um 11, 13 und 15 Uhr, Abholung am Schlosstor), die Villa Post der Volkshochschule, Wehringhauser Straße 38 (von 11 bis 16 Uhr, Führungen um 14 und 15 Uhr), das Textilarbeiterhaus in der Walddorfstraße 17 (Führungen zwischen 15 und 16 Uhr) sowie das Haus der Ruhrkohle, Gerichtsstraße 25 (Führungen um 16, 16.30 und 17 Uhr).

Darüber hinaus finden zwei Bustouren statt, die sich in erster Linie an Senioren richten. Eine der Fahrten ist bereits ausgebucht, sie wurde ausschließlich für Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen konzipiert. Eine weitere kostenlose und etwa zweistündige Busfahrt auf den Spuren „Hagener Industriepioniere“ findet unter Leitung des Hagener Heimatbundes statt. Sie startet um 12.30 Uhr an der Bushaltestelle „Cinestar“ Ecke Frankfurter Straße/Mühlenstraße und richtet sich ebenfalls an ältere Bürger („60-plus“). Die rund 50 Sitzplätze im Bus werden frei vergeben.

In allen Objekten stehen Ansprechpartner und Referenten bereit. Das detaillierte Programm findet die Besucherinnen und Besucher unter http://www.tag-des-offenen-denkmals.de beziehungsweise unter http://www.hagen.de (Rubrik Veranstaltungen). Die Programmhefte liegen ab heute in allen Bürgerämtern und in der Hagen-Info aus.

Deutschlandweit 7.700 Denkmale geöffnet
Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bundesweit den Tag des offenen Denkmals, der auch der deutsche Beitrag zu den „European Heritage Days“ unter Schirmherrschaft des Europarats ist. Mehr als 7.700 Denkmale sind in diesem Jahr in Deutschland im Rahmen des Denkmaltags geöffnet.

Polizeipräsident Frank Richter begrüßt neuen Verwaltungschef

Foto: Polizei Hagen
Foto: Polizei Hagen

(15:35 Uhr) Herzlich willkommen hieß Polizeipräsident Frank Richter Oberregierungsrat Jan Elsner bei seinem Antrittsbesuch auf der Hoheleye. Ab dem 01.07.2013 wird der gelernte Jurist die Führungsetage im Polizeipräsidium verstärken und als Leiter der Direktion Zentrale Aufgaben (ZA) vorstehen. Damit übernimmt er den Posten des bereits im Februar diesen Jahres zur Bezirksregierung Arnsberg gewechselten Regierungsdirektors Dr. Dirk Grete. Verantwortlich ist er zukünftig für den gesamten Technikbereich, den Fuhrpark nebst Werkstatt, die Rechtsabteilung, den Haushalt, das Personalwesen und den Polizeiärztlichen Dienst der Behörde. Polizeipräsident Frank Richter begrüßt neuen Verwaltungschef weiterlesen

Weibliche Fachkräfte für Vorbilder-Projekt gesucht

icon20136006002.png(11:00 Uhr) Hagen/Westf. – Auftaktveranstaltung am 14. Juni in Hagen – Frauen in naturwissenschaftlichen oder technischen Berufen sind eher selten. Bei einer Veranstaltung am 14. Juni in der agentur mark informiert das Kompetenzzentrum Frau & Beruf über das Projekt „Role Models Märkische Region“, in dem sich Frauen als Vorbilder engagieren können. Für das Projekt sucht das Kompetenzzentrum Frauen, die in den sogenannten MINT-Berufen, also Mathematik, IT, Naturwissenschaft oder Technik arbeiten. Weibliche Fachkräfte für Vorbilder-Projekt gesucht weiterlesen

Ein Abend zur Zukunft des Wohnens

Foto: Stadt Wetter (Ruhr)
Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

(14:35 Uhr) Wetter (Ruhr) – „Schön wohnen und dabei das Klima schonen: Am heutigen Abend geht es um die Zukunft des Wohnens“. Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Frank Hasenberg am Dienstag die Infoveranstaltung „Passivhaus – das energetische Konzept der Zukunft“, zu der die Stadt, die Sparkasse und die Lokale Agenda eingeladen hatten. Rund 40 Bürgerinnen und Bürger lauschten im Veranstaltungszentrum der Sparkasse den Referenten. Ein Abend zur Zukunft des Wohnens weiterlesen

SPD informiert sich über Rauchwarnmelder

Gesetzesneuregelung für sicheres Wohnen
Rauchwarnmelder(11:18 Uhr) Hagen/Westf. – „Die Einführung der Rauchwarnmelderpflicht ist ein guter Tag für die Sicherheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen“, erklärt Hagens Landtagsabgeordneter Hubertus Kramer (SPD). Mittlerweile sei jeder vierte Haushalt in NRW damit ausgestattet. SPD informiert sich über Rauchwarnmelder weiterlesen

Professor fordert „Pioniere in Wissenschaft und Politik“

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Prof. Uwe Schneidewind mit Rene Röspel

(Hagen/Westf.) „Wissenschaft ist schon sehr lange sehr weit entfernt von der Zivilgesellschaft.“ Mit diesem Satz überraschte Prof. Uwe Schneidewind die Besucher seines Vortrages „Forschung in Zeiten des Klimawandels“ nicht wirklich. Am stärksten gespürt habe man das bei den Wirtschaftswissenschaften. „Das war das große Versagen“, sagte der Leiter des „Wuppertal Instituts“, „niemand hat die Krise vorausgesehen, und anschließend haben alle weiter gemacht, als wäre nichts geschehen.“ Schneidewind, selbst Wirtschaftswissenschaftler, sprach in der Villa Post auf Einladung des heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten René Röspel in dessen Reihe „Energie – Klima – Umwelt“ die in diesem Frühjahr noch mit drei Vorträgen fortgesetzt wird. Professor fordert „Pioniere in Wissenschaft und Politik“ weiterlesen