Schlagwort-Archive: Straßenverkehr

Gefahr auch für Autofahrer: „Hochzeitsreise“ der Kröten beginnt

Gelsenkirchen (straßen.nrw) –  Der Frühling und die steigenden Temperaturen locken nicht nur Menschen wieder verstärkt ins Freie:  Autofahrer müssen in diesen Tagen mit Kröten auf den Straßen rechnen, die zu den Tümpeln, Bächen und Weihern wandern, in denen sie geboren wurden, um dort ihren Laich abzulegen.
Der Straßenverkehr stellt für Frosch, Unke, Molch und Co. auf ihrer so genannten „Hochzeitsreise“ eine mitunter tödliche Gefahr dar. Autofahrer müssen deshalb mancherorts mit erhöhter Rutschgefahr durch überfahrene Tiere rechnen. Die Straßenmeistereien des Landesbetriebes errichten an den bekannten Wegen der Kröten Warnschilder mit dem Zusatzzeichen Krötenwanderung und stellen Krötenzäune und Sammelbehälter auf. Die fest installierten Amphibientunnel unter den Straßen wurden gereinigt; einige Straßen werden zeitweise sogar in den Abend- und Nachtstunden gesperrt.
Für die Verkehrssicherheit von Kröten und Straßennutzern arbeiten die Straßenmeistereien mit Landschaftsbehörden, örtlichen Naturschutzgruppen, aber auch einzelnen Bürgerinnen und Bürgern zusammen, die sich im Amphibienschutz engagieren. Die freiwilligen Helfer arbeiten spät abends und früh morgens als „Krötentaxi“: Sie tragen die Sammelbehälter über die Straßen, in denen die Amphibien landen, wenn es an den Schutzzäunen nicht weitergeht.

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In Hagen können Gewalttäter „aus dem Verkehr“ gezogen werden

vorort150(HL.) Der jugendliche Patrick aus Hagen ist bei der Polizei schon mehrfach aufgefallen. Erst gab es eine Dummheit in einem Supermarkt, als er erwischt wird reagiert er renitent gegen die Ordnungshüter. Später ist er in eine Schlägerei verwickelt, sein Gegenüber wird verletzt und muss im Krankenhaus behandelt werden. Einige Zeit darauf wirft er in der Schule einer Lehrerin einen Böller hinterher. Sie erleidet ein Knalltrauma und muß einige Zeit genesen. Schwer zu übersehen ist, dass Patrick ein besonderes Aggressionspotential in sich trägt. Aber trotzdem gilt er für die Ordnungsbehörden (noch) nicht zu den „ganz schlimmen Fingern“. Patrick könnte ab jetzt zu dem potentiellen Klientel gehören, das in einiger Zeit Besuch vom zuständigen Bezirksbeamten der Polizei Hagen bekommt. Der könnte ihm eine sogenannte „Gelbe Karte“, ein Verwarnungsschreiben, überbringen. Mit dem Überbringen dieses Schreibens steht fest: Sollte sich Patrick auch weiterhin nicht im Griff haben, dann könnte bei der nächsten Straftat die sogenannte „Rote Karte“ folgen. Und die bedeutet für Patrick, dass er von der Teilnahme am motorisierten Straßenverkehr ausgeschlossen werden kann. Fakt: Will er dann irgendwann einen Führerschein beantragen, kann ihm dieser verweigert werden, hat er bereits einen Führerschein, dann kann dieser von der Straßenverkehrsbehörde eingezogen werden. Es kann ihm zur Last gelegt werden, dass er chrakterlich nicht geeignet ist, ein Fahrzeug zu führen. Ab sofort ziehen Polizei und Stadt Hagen mit diesem Projekt „Gelbe Karte im Straßenverkehr“ an einem Strang.

Mehr dazu hier im Video:

Auf beiden Seiten ist man sich sicher, dass dieser „Denkzettel“ mehr bewirkt als einige abzuleistende Sozialstunden oder eine Strafe auf Bewährung. Denn nicht am motorisierten Straßenverkehr teilzunehmen, keinen Führerschein zu besitzen, das tut weh. Die Zielgruppe sind junge Menschen zwischen 14 bis 25 Jahren und die Aktion ist eine Strategie des Landes NRW zur Verhinderung krimineller Karrieren, sie soll präventive Wirkung zeigen. Seitens der Polizei und der Stadt Hagen unterstreicht man, dass die „Gelbe Karte“ eine Prävention ist, Gefahren abzuwenden und keine Sanktion darstellt. Neben dem Denkzettel, über das eigene Verhalten gegenüber der Umwelt nachzudenken, sollen zudem Unfälle vermieden werden. Rund 7.000 Unfälle gibt es jährlich im Zuständigkeitsbereich der Hagener Polizei. Viele könnten allein daduch vermieden werden, wenn die Verkehrsteilnehmer Rücksicht aufeinander nehmen. Neben den offensichtlichen Gewaltdelikten wie Mord, Totschlag, Körperverletzung, Vergewaltigung, Raub, Landfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zählen auch Brandstiftung und Sachbeschädigungsdelikte, darunter fallen auch Graffitis und Tierquälerei, zu den relevanten Straftaten. Allein schon im Vorfeld, also bis zur jetzigen Umsetzung des Projekts „Gelbe Karte im Straßenverkehr“, konnte man schon ca. 60 junge Menschen im Zuständigkeitsbereich ausloten, die vielleicht eine solche „Gelbe Karte“ bekommen könnten. Mit der Einführung des Projekts bringt Hagen keine Neuheit auf dem Gebiet. Die Strategie des Landes NRW wird bereits von 12 anderen Städten umgesetzt, aus deren Erfahrungsschatz nun Hagen als Nachfolgerstadt schöpfen kann. Vielleicht ist in der nächsten umfassenden Hagener Kriminalitätsstatistik schon einiges über den Erfolg der Gelben Karte zu erfahren. Jedenfalls bleibt zu hoffen, dass dieses Mittel junge Menschen wie Patrick zum Nachdenken über ihr Tun und Handeln bewegt und sie wieder eine andere „Laufbahn“ einschlagen.

Der Polizeibericht am Mittwoch

(Foto: TV58.de)+++  DO: Kind von Pkw erfasst und leicht verletzt +++ Schwerte – Wohnungseinbruch  – Schmuck entwendet  +++ HA: Einbruch in Kiosk +++ HA: Pkw gestohlen +++ Gevelsberg – Diebstahl in Tiefgarage +++ Herdecke – Trickdiebstahl in Immobilienbüro +++ Herdecke – Raubüberfall auf der Rosenstraße +++ DO: Verkehrsunfall – Fußgängerin lebensgefährlich verletzt +++  Der Polizeibericht am Mittwoch weiterlesen

Berauscht am Steuer: Harte Strafen in ganz Europa

Drogen aller Art haben im Straßenverkehr nichts verloren. Wer gegen dieses Verbot verstößt, wird in ganz Europa hart bestraft. Wer in Deutschland berauscht Auto fährt, muss mit einem Bußgeld von mindestens 500 Euro rechnen. Außerdem wird der Führerschein für einen Monat entzogen und eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet. Noch höhere Strafen drohen bei drogenbedingten Ausfallerscheinungen im Verkehr. So sieht es laut ADAC in den beliebtesten Autoreiseländern in Europa aus: Berauscht am Steuer: Harte Strafen in ganz Europa weiterlesen

Bauarbeiten an der Volmebrücke im Bereich Eilper Straße/Volmetalstraße

(9:00 Uhr) Hagen/Westf. – Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) beabsichtigt die Ende November letzten Jahres unterbrochenen Arbeiten an der Brücke über die Volme im Einmündungsbereich Eilper Straße/Volmetalstraße (B 54) zwischen dem 3. und 29. Juni 2013  fortzusetzen.  Bauarbeiten an der Volmebrücke im Bereich Eilper Straße/Volmetalstraße weiterlesen

DO: Ausgebüchst – Verfolgung – Teenie-Spritztour endet glimpflich

Dortmund150(12:26 Uhr) Ende einer Verfolgungsfahrt in Sackgasse – so hatte sich das der Fahrer eines Kleinwagens auch nicht vorgestellt, als er sich den Anhaltezeichen der Polizei gestern Abend, 16.05.2013, auf der Rauschenbuschstraße in Dortmund-Wickede widersetzte und flüchtete. DO: Ausgebüchst – Verfolgung – Teenie-Spritztour endet glimpflich weiterlesen

HA: Bauarbeiten an der Bolohstraße

(16:06 Uhr) Hagen/Westf. – Die Bolohstraße zwischen der Hausnummer 52 und der Kreuzung Bolohstraße/Heuland wird im Zuge der Verkehrssicherungspflicht durch den Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) von Mittwoch, 22. Mai, bis Freitag, 24. Mai, ausgebessert. HA: Bauarbeiten an der Bolohstraße weiterlesen