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15 % weniger allgemeinbildende Schulen als vor zehn Jahren

Wiesbaden  – Im Schuljahr 2012/2013 gab es in Deutschland
rund 34 400 allgemeinbildende Schulen. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) weiter mitteilt, waren dies 15 % beziehungsweise 6 100
Schulen weniger als vor zehn Jahren. Betroffen von den Schließungen
waren primär die schulartunabhängige Orientierungsstufe mit – 51 %,
die Hauptschulen mit – 37 % und die Realschulen mit – 16 %. Einen
Zuwachs konnten hingegen die Integrierten Gesamtschulen (+ 51 %), die
Freien Waldorfschulen (+ 22 %) und die Schularten mit mehreren
Bildungsgängen (+ 14 %) verzeichnen. 
Von den knapp 8,6 Millionen Schülerinnen und Schülern, die im
Schuljahr 2012/2013 an allgemeinbildenden Schulen unterrichtet
wurden, gingen 33 % auf eine Schule des Primarbereichs. Etwa 51 %
aller Schülerinnen und Schüler besuchten den Sekundarbereich I und 12
% den Sekundarbereich II. Im Vergleich zum Schuljahr 2002/2003 gingen
die Schülerzahlen insgesamt um 13 % zurück. Insbesondere aus
demografischen Gründen war die Anzahl der Schülerinnen und Schüler im
Primarbereich (- 12 %) und in der Sekundarstufe I (- 19 %) niedriger
als vor zehn Jahren. Da immer mehr junge Menschen den Erwerb der
Hochschulreife anstreben, besuchten 36 % mehr Schülerinnen und
Schüler im Schuljahr 2012/2013 einen allgemeinbildenden Bildungsgang
im Sekundarbereich II. 
Von den rund 4,3 Millionen Schülerinnen und Schülern in der
Sekundarstufe I besuchten 34 % ein Gymnasium. Demgegenüber lag der
Anteil der Realschülerinnen und -schüler bei 25 % und der
Hauptschülerinnen und -schüler bei 14 %. Im Zeitvergleich werden die
Neustrukturierungen der Schullandschaft sichtbar. So verringerte sich
der Anteil der Schülerschaft an Hauptschulen im Verlauf der letzten
zehn Jahre um knapp 7 Prozentpunkte. Der Anteil der Schülerinnen und
Schüler an Gymnasien stieg in diesem Zeitraum hingegen um knapp 4
Prozentpunkte, obwohl mit der Einführung von G8 die Sekundarstufe I
im Gymnasium nur noch die Klassenstufen 5 bis 9 umfasst. 
Diese und andere aktuelle statistische Kennzahlen und deren
Entwicklung im Zeitverlauf unter anderem zu den Themen
Bildungsbeteiligung, Erwerb von Fremdsprachen, sonderpädagogischer
Förderbedarf, Wiederholeranteil, Lehrkräfte an Schulen, Absolventen
und Abgänger sowie Ausgaben je Schüler werden in der Broschüre
„Schulen auf einen Blick“ zusammengefasst dargestellt und anschaulich
beschrieben. Die Publikation steht im Internetangebot des
Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen
kostenlos zur Verfügung.

7 % mehr Getötete auf deutschen Straßen im Februar 2014

 VerkehrWiesbaden – 192 Menschen starben im Februar 2014 im Straßenverkehr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nachvorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 12 Personen oder 6,7 % mehr als ein Jahr zuvor. Auch die Zahl der Verletzten nahm im Februar 2014 gegenüber Februar 2013 zu, und zwar um 12,8 % auf rund 24 100. Insgesamt musste die Polizei im Februar 2014 rund 169 500 Straßenverkehrsunfälle aufnehmen, das waren 3,7 % weniger als ein Jahr zuvor. .. 7 % mehr Getötete auf deutschen Straßen im Februar 2014 weiterlesen

Autokosten-Index: Kosten für Kauf und Unterhalt von Pkw leicht gestiegen

Verhältnismäßig niedrigen Kraftstoffpreisen haben es deutsche Autofahrer zu verdanken, dass die Kosten für den Kauf und den Unterhalt eines Pkw derzeit nur um 0,5 Prozent über dem Wert des Juni 2012 liegen. Gleichzeitig sind die allgemeinen Lebenshaltungskosten im Vorjahresvergleich um 1,8 Prozent gestiegen. Autokosten-Index: Kosten für Kauf und Unterhalt von Pkw leicht gestiegen weiterlesen

Zahl der Erwerbstätigen im April 2013 erneut um 0,7 % höher als im Vorjahr

(09:07 Uhr) Im April 2013 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 41,7 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Zahl der Erwerbstätigen im April 2013 erneut um 0,7 % höher als im Vorjahr weiterlesen