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Vortrag „Das Ende – Hagen 1945“

hagen_nach_dem_kriegHagen – Die letzten Monate und Wochen des Zweiten Weltkriegs in Hagen sowie die Auswirkungen der Bombardierungen und Endkämpfe behandelt ein mit zahlreichen Abbildungen illustrierter Vortrag am Sonntag, 15. März, um 15 Uhr im Auditorium des Kunstquartiers Hagen, Museumsplatz 1. Gleichzeitig thematisiert Dr. Ralf Blank vom Fachbereich Kultur der Stadt Hagen was vom Krieg übriggeblieben ist und wie Nationalsozialismus und Krieg bis heute nachwirken. Am Abend des 15. März 1945 traf ein letzter schwerer Luftangriff die Stadt Hagen. Über 270 Maschinen des britische Bomber Command hinterließen eine vollständig zerstörte Innenstadt, mehr als 500 Menschen fanden den Tod, über 2000 Gebäude wurden zerstört und schwer beschädigt. Eine schwere Sprengbombe durchschlug während des Bombardements die Seitenwand des mit Schutzsuchenden überfüllten Hochbunkers in der Körnerstraße – eines der schwersten Bunkerunglücke auf dem europäischen Kriegsschauplatz. Die letzten Monate und Wochen des Zweiten Weltkriegs waren auch für die Hagener Bevölkerung eine Zeit des Hoffen und Bangens. Schwere alliierte Luftangriffe zerstörten im Februar und März 1945 die Bahnanlagen, die Industriebetriebe in der Stadt lagen teilweise bereits seit dem letzten Großangriff im Dezember 1944 still. Der nationalsozialistischen Propaganda gelang es nicht mehr, die Bevölkerung über die Kriegslage zu täuschen. Der Krieg spielte sich nun vor der eigenen Haustür ab. Für Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Häftlinge verschärfte sich die Situation gegen Kriegsende nochmals. Die Geheime Staatspolizei führte in und um Hagen mehrere Massenerschießungen und Mordaktionen durch. Doch auch der Terror gegen die eigene Bevölkerung erreichte einen Höhepunkt. Im April 1945 lag Hagen mitten im „Ruhrkessel“. US-amerikanische Einheiten eroberten bis zur Monatsmitte das von deutschen Truppen verteidigte Gebiet. Am 17. April 1945 war auch das gesamte Hagener Stadtgebiet in alliierter Hand. Doch auch die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs forderten in Hagen noch mehrere Tote auf deutscher und alliierter Seite. Als die 86. US-Infantry Division mit dem Spitznamen “Black Hawks“ im April 1945 in Hagen einrückte, fanden die Soldaten nur noch Trümmer und Ruinen vor. Über 2000 Hagener Bürger sowie etwa 200 ausländischer Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene hatten bei den Luftangriffen 1940-1945 den Tod gefunden. Der Nationalsozialismus endete auch in Hagen in einer Katastrophe. Seine Auswirkungen ragen wie ein rostiger Nagel bis in die Gegenwart in das Leben der Stadt und ihrer Bevölkerung. Eintritt: 2 Euro an der Museumskasse. Die Einnahmen werden zur Finanzierung der Kosten für die Veranstaltungen und Vorträge des Fachbereichs Kultur der Stadt Hagen verwendet.
Hinweis zum Foto: Blick über die zerstörte Hagener Innenstadt im Sommer 1945. Stadtarchiv Hagen

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Das Stadtarchiv Hagen sucht Fotobestimmer

Unbekanntes Foto neu 01Hagen – Zum Tag der offenen Türen in der Wippermann-Passage im Vorjahr hatte das Stadtarchiv sich mit der Aktion „Fotobestimmer gesucht“ beteiligt. Die Aktion stieß auf so großes Interesse, dass sie am Sonntag, 8. Februar, von 13 bis 17 Uhr mit neuen Fotos wiederholt wird. Die Bürgerinnen und Bürger können dabei helfen, alte Fotos zu bestimmen. Im Stadtarchiv Hagen, Eilper Straße 71-75, befinden sich viele Fotos, von denen die Archivmitarbeiter nicht wissen, wo und wann sie fotografiert wurden. Da viele Fotos aus der Nachkriegszeit stammen, sind besonders etwas ältere Hagenerinnen und Hagener aufgefordert beim Bestimmen der Fotos zu helfen. Für die Aktion „Fotobestimmer gesucht“ präsentiert das Archiv wieder gut 100 Fotos. Durch die Bestimmungsaktion wird das Wissen über den Fotobestand des Archivs erweitert und steht damit auch der jüngeren Generation zur Verfügung. Wer das Stadtarchiv Hagen dabei tatkräftig unterstützt, bekommt freien Eintritt in die Ausstellung. Die Ausstellung „Focus Stadt – Hagener Photographien“ ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Stadtmuseum Hagen zeigt interessante Schulprojekte

Foto: Stadt Hagen
Foto: Stadt Hagen

(14:30 Uhr) Neben der museumspädagogischen Betreuung von Schulklassen beim Museums- oder Archivbesuch kooperiert das Historische Centrum Hagen jedes Jahr mit mehreren Schulen und führt mit diesen unterschiedliche Projekte durch. Die Ergebnisse der Projektarbeit werden vom 28. Juni bis 14. Juli 2013 mit der Präsentation „Schule@Museum“ im Stadtmuseum Hagen gezeigt. Die Ausstellung zeigt zwei sehr unterschiedliche Schulprojekte aus diesem Schulhalbjahr. Stadtmuseum Hagen zeigt interessante Schulprojekte weiterlesen