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Schwerpunkteinsatz „Wallraser und Tuning-Szene“

Foto Quelle: Polizei Dortmund
Foto Quelle: Polizei Dortmund

Dortmund. Im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes nahm die Polizei Dortmund in der Nacht vom 25. September auf den 26. September die potentiellen Raser auf dem Dortmunder Wall und die Tuning-Szene im Bereich Phoenix-West ins Visier.
Mehrere hundert Fahrzeuge kontrollierten die Polizeibeamten im Zeitraum zwischen 19.00 und 3.00 Uhr im Bereich des Dortmunder Walls
und auf dem Gelände Phoenix-West. Insbesondere optisch auffällige
Fahrzeuge stießen auf große Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte. Die
Ordnungshüter hielten diese Autos an und unterzogen diese einer
eingehenden technischen Untersuchung. Zeitgleich erfolgten an
verschiedenen Örtlichkeiten Geschwindigkeitsmessungen mit Laser,
Radar und speziell ausgerüsteten zivilen Motorrädern.
Insgesamt rauschten 92 Fahrzeuge mit zu hoher Geschwindigkeit in
die Kontrollstellen. Bei erlaubten 50 km/h waren innerorts vier
Männer unrühmliche Spitzenreiter. Diese wurden mit 92 km/h, 81 km/h,
80 km/h und 75 km/h gemessen.
Die „Tagessieger“ gingen den Beamten allerdings auf den
Anfahrtswegen auf der B54 in Netz. Ein Smart eines Dortmunders wurde
mit 155 km/h und ein Lamborghini eines Hageners mit 145 km/h
gemessen. Erlaubt waren allerdings nur 100 km/h.
Im Bereich der Tuning-Szene fielen den Beamten besonders sechs
Fahrzeuge auf. Bei diesen gingen die Mängel so weit, dass die Pkw in
Begleitung der Polizei zu einem Gutachter fahren mussten. In elf
weiteren Fällen untersagten die Polizisten den Fahrzeugführern die
Weiterfahrt. Der Zustand der Fahrzeuge war mangelhaft.
Unrühmlicher Höhepunkt der Kontrolle war ein Pkw aus Witten. Das
Fahrwerk war tiefergelegt. Die Radkästen waren manipuliert. Ein
Gutachter stellte fest, dass das Auto zu tief gelegt wurde und
obendrein die Bremsen keine Wirkung zeigten. Der Kontrolleur legte
das Fahrzeug sofort still.