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„Klabund – Ich würde sterben, hätt ich nicht das Wort…“

Hagen – Ausstellung der Bibliothek der FernUniversität Alfred Henschke (1890-1928), berühmt unter seinem Pseudonym Klabund, wurde mit seinen Chansons und literarischen Grotesken einer der populärsten Schriftsteller der 1920er Jahre. Sein Werk wurde jedoch wenige Jahre nach seinem frühen Tod durch die Nationalsozialisten geächtet und geriet in Vergessenheit. Die Bibliothek der FernUniversität in Hagen widmet dem Dichter vom 12. Mai bis 23. Juni eine Schau mit Werken aus dem Archiv der Akademie der Künste Berlin. Sie verdeutlichen die Spannweite seiner künstlerischen Arbeit. Die umfangreiche Ausstellung beginnt am Dienstag, 12. Mai, um 18 Uhr mit einer Führung im Veranstaltungsraum der Universitätsbibliothek (UB), Universitätsstr. 23, 58097 Hagen. Ab 19 Uhr hält Georg Schirmers, wissenschaftlicher Bibliothekar in der UB, einen Einführungsvortrag: „Zwischen Brettl-Dichtung und asiatischer Philosophie – Der Dichter Klabund.“ Anschließend lesen Gudrun Höpker und Gerd Buurmann, Moderation und Schauspiel, unter dem Titel „Der Kunterbuntergang des Abendlandes“ Gedichte und Prosa von Klabund. Vortrag und Lesung finden auf dem Campus im TGZ, Raum Ellipse (EG), Universitätsstr. 11, statt.

Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 9 bis 19 Uhr, freitags von 9 bis 16 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet.