Schlagwort-Archive: Polizeipräsident Frank Richter

Polizeipräsident Frank Richter wird zu Commissario Brunetti

 3commHagen – Es soll ein literarischer, italienischer Abend werden, den die ARBEITERWOHLFAHRT (AWO) in ihrem Kulturhof durchführt. Musikalisch begleitet vom italienischen Vollblutmusiker Salvatore Bucco werden am 27.06.2014 die drei bekanntesten italienischen Krimikommissare vorgestellt. Polizeipräsident Frank Richter schlüpft dabei in den neuesten Fall von dem wohl bekanntesten Kommissar aus Italien. Guido Brunetti, der liebenswerte Ermittler der Italo-Amerikanerin Donna Leon, löst seinen bereits 22. Fall in Venedig. „Das goldene Ei“ ist eine Geschichte über bürgerschaftliches Engagement – und das Wegsehen bei … Polizeipräsident Frank Richter wird zu Commissario Brunetti weiterlesen

In Hagen können Gewalttäter „aus dem Verkehr“ gezogen werden

vorort150(HL.) Der jugendliche Patrick aus Hagen ist bei der Polizei schon mehrfach aufgefallen. Erst gab es eine Dummheit in einem Supermarkt, als er erwischt wird reagiert er renitent gegen die Ordnungshüter. Später ist er in eine Schlägerei verwickelt, sein Gegenüber wird verletzt und muss im Krankenhaus behandelt werden. Einige Zeit darauf wirft er in der Schule einer Lehrerin einen Böller hinterher. Sie erleidet ein Knalltrauma und muß einige Zeit genesen. Schwer zu übersehen ist, dass Patrick ein besonderes Aggressionspotential in sich trägt. Aber trotzdem gilt er für die Ordnungsbehörden (noch) nicht zu den „ganz schlimmen Fingern“. Patrick könnte ab jetzt zu dem potentiellen Klientel gehören, das in einiger Zeit Besuch vom zuständigen Bezirksbeamten der Polizei Hagen bekommt. Der könnte ihm eine sogenannte „Gelbe Karte“, ein Verwarnungsschreiben, überbringen. Mit dem Überbringen dieses Schreibens steht fest: Sollte sich Patrick auch weiterhin nicht im Griff haben, dann könnte bei der nächsten Straftat die sogenannte „Rote Karte“ folgen. Und die bedeutet für Patrick, dass er von der Teilnahme am motorisierten Straßenverkehr ausgeschlossen werden kann. Fakt: Will er dann irgendwann einen Führerschein beantragen, kann ihm dieser verweigert werden, hat er bereits einen Führerschein, dann kann dieser von der Straßenverkehrsbehörde eingezogen werden. Es kann ihm zur Last gelegt werden, dass er chrakterlich nicht geeignet ist, ein Fahrzeug zu führen. Ab sofort ziehen Polizei und Stadt Hagen mit diesem Projekt „Gelbe Karte im Straßenverkehr“ an einem Strang.

Mehr dazu hier im Video:

Auf beiden Seiten ist man sich sicher, dass dieser „Denkzettel“ mehr bewirkt als einige abzuleistende Sozialstunden oder eine Strafe auf Bewährung. Denn nicht am motorisierten Straßenverkehr teilzunehmen, keinen Führerschein zu besitzen, das tut weh. Die Zielgruppe sind junge Menschen zwischen 14 bis 25 Jahren und die Aktion ist eine Strategie des Landes NRW zur Verhinderung krimineller Karrieren, sie soll präventive Wirkung zeigen. Seitens der Polizei und der Stadt Hagen unterstreicht man, dass die „Gelbe Karte“ eine Prävention ist, Gefahren abzuwenden und keine Sanktion darstellt. Neben dem Denkzettel, über das eigene Verhalten gegenüber der Umwelt nachzudenken, sollen zudem Unfälle vermieden werden. Rund 7.000 Unfälle gibt es jährlich im Zuständigkeitsbereich der Hagener Polizei. Viele könnten allein daduch vermieden werden, wenn die Verkehrsteilnehmer Rücksicht aufeinander nehmen. Neben den offensichtlichen Gewaltdelikten wie Mord, Totschlag, Körperverletzung, Vergewaltigung, Raub, Landfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zählen auch Brandstiftung und Sachbeschädigungsdelikte, darunter fallen auch Graffitis und Tierquälerei, zu den relevanten Straftaten. Allein schon im Vorfeld, also bis zur jetzigen Umsetzung des Projekts „Gelbe Karte im Straßenverkehr“, konnte man schon ca. 60 junge Menschen im Zuständigkeitsbereich ausloten, die vielleicht eine solche „Gelbe Karte“ bekommen könnten. Mit der Einführung des Projekts bringt Hagen keine Neuheit auf dem Gebiet. Die Strategie des Landes NRW wird bereits von 12 anderen Städten umgesetzt, aus deren Erfahrungsschatz nun Hagen als Nachfolgerstadt schöpfen kann. Vielleicht ist in der nächsten umfassenden Hagener Kriminalitätsstatistik schon einiges über den Erfolg der Gelben Karte zu erfahren. Jedenfalls bleibt zu hoffen, dass dieses Mittel junge Menschen wie Patrick zum Nachdenken über ihr Tun und Handeln bewegt und sie wieder eine andere „Laufbahn“ einschlagen.

Auf den Sattel – und los!

Radfahrer, Foto Thomas Bleicher
Foto: Th.Bleicher

Auf den Sattel – und los! Mit dem ADFC den Stärken und Schwächen der Fahrradstadt Hagen auf der Spur

Hagen – Kräftig in die Pedale getreten (und bisweilen auch auf die Kraft eines Elektromotors vertraut) haben jetzt die Teilnehmer einer renommierten Fahrradgruppe, die angeführt von den kundigen Mitgliedern des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) die Stärken und Schwächen der Fahrradstadt Hagen etwas genauer unter die Lupe genommen hat. Auf den Sattel – und los! weiterlesen

HA: „Riegel vor! Sicher ist sicherer!“

256002-preview-pressemitteilung-polizei-hagen-pol-ha-riegel-vor-sicher-ist-sicherer(15:20 Uhr) Polizeipräsident Frank Richter übergibt Schlüssel für neu gestalteten Tatortwagen –  Seit heute (29.07.2013) macht die Polizei Hagen Einbrechern auch mit einem neuen Fahrzeug klar, dass Polizei und Bürger wachsam sind. Der „bunte“ Caddy mit den auffälligen Zeichnungen des Karikaturisten Tomicek zum Thema „Riegel vor!“ und den wichtigen Rufnummern 110 und 02331/986-1530 geht als Tatortwagen täglich im Hagener Stadtgebiet auf Einsatzfahrt. HA: „Riegel vor! Sicher ist sicherer!“ weiterlesen

Polizeipräsident Frank Richter begrüßt neuen Verwaltungschef

Foto: Polizei Hagen
Foto: Polizei Hagen

(15:35 Uhr) Herzlich willkommen hieß Polizeipräsident Frank Richter Oberregierungsrat Jan Elsner bei seinem Antrittsbesuch auf der Hoheleye. Ab dem 01.07.2013 wird der gelernte Jurist die Führungsetage im Polizeipräsidium verstärken und als Leiter der Direktion Zentrale Aufgaben (ZA) vorstehen. Damit übernimmt er den Posten des bereits im Februar diesen Jahres zur Bezirksregierung Arnsberg gewechselten Regierungsdirektors Dr. Dirk Grete. Verantwortlich ist er zukünftig für den gesamten Technikbereich, den Fuhrpark nebst Werkstatt, die Rechtsabteilung, den Haushalt, das Personalwesen und den Polizeiärztlichen Dienst der Behörde. Polizeipräsident Frank Richter begrüßt neuen Verwaltungschef weiterlesen