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„Die Mitte ist rechts!?“

Hagen – Mit den sogenannten „Pegida“-Demonstrationen erreichten rechte Ressentiments in einigen Städten und Regionen starken Auftrieb und eine hohe mediale Präsenz. Die Beteiligungsbreite an den Demonstrationen geht weit über die radikale Rechte hinaus und erreicht Teile der so genannten Mitte der Gesellschaft. Auch wenn der Zulauf etwas nachlässt, möchte die Veranstaltergemeinschaft, die sich aus dem Hagener Stadtjugendring, der VHS Hagen, Arbeit&Leben, dem Hagener Geschichtsverein, dem „ak antifaschismus“ , dem Kulturzentrum Pelmke, der Rosa Luxemburg Stiftung, der DGB-Jugend und dem DGB Hagen zusammensetzt, sich mit den Ursachen und Hintergründen eingehender beschäftigen. ReferentInnen von a.i.d.a (antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle) München und der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus NRW geben am Samstag, den 21. März ab 10.30 Uhr in der Villa Post einen Überblick und diskutieren über Konsequenzen. In Workshops bilden die staatliche Rolle im Themenkomplex der NSU und der Faschismus in Hagen als historischer Diskurs inhaltliche Schwerpunkte. In einer Theaterwerkstatt können sich die Teilnehmenden unter der Anleitung von Werner Hahn mit dem Thema Rassismus kreativ auseinandersetzen. Abschließend werden die aktuelle Situation in Hagen beleuchtet und Vernetzung- und Handlungsstrategien für Hagen diskutiert.  Die Teilnahme ist kostenfrei, für Pausenverpflegung ist gesorgt, aber es wird gebeten sich unter anne.sandner@dgb.de anzumelden.