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Die Stadt Hagen zeigt Flagge für atomare Abrüstung

Hagen – Am 8. Juli um 15 Uhr wird vor dem Rathaus an der Volme die Flagge der weltweiten Bewegung „Bürgermeister für den Frieden“ (Mayors for peace) gehisst. Damit setzt die Stadt Hagen ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Die weltweite Aktion findet in diesem Jahr zum vierten Mal statt; 2013 hatte sich Hagen auf Anregung des Vereins HAGENER FRIEDENSZEICHEN erstmals daran beteiligt. Der Verein hat der Stadt auch die Fahne gestiftet. Oberbürgermeister Erik O. Schulz, qua Amt auch Mitglied der Initiative „Bürgermeister für den Frieden“, und Dr. Christian Kingreen, Vorsitzender des Vereins HAGENER FRIEDENSZEICHEN, werden auf die Bedeutung der Flaggenaktion hinweisen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch den Liedermacher Rüdiger Drallmeyer. Weltweit existieren immer noch über 16.300 Atomwaffen, viele von ihnen sind schnell einsetzbar. Auch in Deutschland, in Büchel, lagern nach wie vor Atomwaffen, deren Abwurf unter NATO-Befehl von deutschen Kampfjetpiloten geübt wird. Die Abwürfe von Atomwaffen auf Hiroshima und Nagasaki vor 70 Jahren haben allzu deutlich die katastrophalen Auswirkungen für Mensch und Umwelt gezeigt. Über 100 Staaten unterzeichneten in diesem Jahr eine „Humanitäre Initiative“. Darin fordern sie insbesondere von den fünf offiziellen Atomwaffenstaaten, völkerrechtliche Schritte für das Verbot dieser Waffen einzuleiten. Denn: Solange Nuklearwaffen existieren, besteht die Gefahr ihres vorsätzlichen oder versehentlichen Einsatzes. „Es wäre gut, wenn viele Hagenerinnen und Hagener sich an dieser Aktion beteiligen würden“, erklärte Dr. Christian Kingreen. „Kein Staat und keine internationale Organisation wären in der Lage, angemessene humanitäre Hilfe nach einem Einsatz von Atomwaffen zu leisten. Darum fordern wir von der Bundesregierung, sich der `Humanitären Initiative` anzuschließen.“ Die „Bürgermeister für den Frieden“ erinnern mit der Aktion vom 8. Juli an das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs vom 8. Juli 1996 – zustande gekommen im Auftrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen -, wonach der Einsatz von Atomwaffen, ja, bereits die Androhung eines solchen Einsatzes gegen internationales Recht und gegen Vorschriften und Prinzipien des humanitären Völkerrechts verstößt.

„Anbaggern“ am Bahnhof

Bahnhofshinterfahrung03_copyright Michael Kaub
Fotos: Michael Kaub/Stadt Hagen

Hagen –  Die Hagener Bahnhofshinterfahrung liegt gut in der Zeit: Laut Plan beginnt ab Mai Bauabschnitt Nummer 2. Den Startschuss hat

Oberbürgermeister Erik O. Schulz am Donnerstag, 30. April, mit dem Bagger gegeben.
Teil 1 der Baustelle ist so weit abgeschlossen, sieht man einmal von den Maßnahmen rund ums „Rosa Haus“ ab, das seit Montag dieser Woche abgebrochen wird. Der verzögerte Bau der Ennepebrücke an dieser Stelle hält aber den Fortschritt der Arbeiten keineswegs auf: Die Brücke, für die das Gebäude weichen muss, braucht erst dann zu stehen, wenn auf der anderen Seite der Großbaustelle auch die Brücken über die Ennepe, Volme und die DB-Gleise entstanden sind und die Bahnhofshinterfahrung durchgängig genutzt werden kann.
Bereits jetzt schreibt das ehrgeizige Unterfangen, das der Feinstaubverringerung dient und das Verkehrschaos rund um das Nadelöhr Hauptbahnhof entzerren soll, Erfolgsgeschichte: Nach Abschluss der Bauarbeiten erobern sich die Wehringhauser Bürger gerade ihren verkehrsberuhigten, plötzlich wieder attraktiven Stadtbezirk neu. Die sogenannte Varta-Insel wird als begehrter Standort nicht nur für Gewerbeansiedlung gehandelt, und hinter dem Bahnhof soll in den nächsten Jahren eine neue, urbane Mitte entstehen, die mit ihrer zentralen Lage am Wasser und schnellen Verkehrswegen vielversprechende Möglichkeiten eröffnet.
Durch den Wirtschaftsbetrieb Hagen wurde nun der zweite Bauabschnitt – wie alle Teillose der Bahnhofshinterfahrung – EU-weit ausgeschrieben. Das Auftragsvolumen beträgt etwa zehn Millionen Euro. Es sind insgesamt zehn verschiedene Fachlose, von denen die Enervie eines selbst vergibt. Zunächst konzentrieren sich die Arbeiten auf den Knotenpunkt hinter dem Hauptbahnhof, an dem dreidimensional alles zusammenläuft: Straßen, Gleise, Brücken und Versorgungsleitungen, die teils sogar unterhalb der Volme verlaufen – eine hoch komplexe Angelegenheit, wie sie nur wenige Unternehmen gestemmt bekommen. Die Wahl ist nun auf eine Arbeitsgemeinschaft von den entlegenen Zipfeln Westfalens gefallen: Die Firmen Depenbrock und Echterhoff aus Stemwede und Westerkappeln sind spezialisiert auf solch komplexe Maßnahmen und haben gemeinsam den Zuschlag erhalten.
Die Stützkonstruktionen für das Teilstück der neuen Trasse zwischen der geplanten Ennepebrücke in Bauabschnitt 1 und dem Knotenpunkt hinter dem Bahnhof werden gerade gesondert ausgeschrieben; es handelt sich hier um einen relativ geradlinig verlaufenden Abschnitt der Hinterfahrung auf der ehemaligen Gleistrasse entlang der Ennepe. Hier sieht der WBH auch für mittelständische Unternehmen gute Chancen, als Auftragnehmer zum Zuge zu kommen.
Das Gelände hinter dem Bahnhof ist vorbereitet: In mehreren Stufen wurden bis zum Ende des 1. Quartals 2015 die Gebäude abgebrochen und planiert. Die Schuttmassen hat man an Ort und Stelle eingelagert, man wird sie noch brauchen. Jetzt ist die Bodensanierung dran: Ähnlich wie in Bauabschnitt 1 gibt es kontaminierte Einzelbereiche, in denen die belasteten Bodenmassen vorsichtig aus dem Grundwasser geholt, durch sauberes Erdreich ersetzt und am Rand der Baugrube gelagert werden. Sie werden – eingekapselt und oberhalb des Grundwasserspiegels – später vor Ort unterhalb der Straße wieder verbaut. So sieht es der Sanierungsplan vor, an dem auch das Umweltamt beteiligt war: Nichts kommt auf die Deponie, alles verbleibt an Ort und Stelle. Insgesamt werden im Bauabschnitt 2 etwa 80.000 Kubikmeter Boden bewegt. Alle Flächen, die nicht für den Straßenbau erforderlich sind, werden für eine künftige Nutzung vorbereitet: Sie werden von der äußeren Erschließung her auf die Gründungshöhe der künftigen Ansiedlungen gebracht und sind somit für eine Bebauung hergerichtet.
In der kommenden Woche beginnen nun die Arbeiten an Abschnitt 2 zunächst mit der Erschließung des Baufeldes. Die Baustellenzufahrt erfolgt von zwei Seiten: von Eckesey aus über die Sedanstraße und in der Verlängerung über eine bereits erstellte Baustraße zum Baufeld; die andere Zufahrt verläuft von der Eckeseyer Straße über die Brücke, die über die Gleise führt, in die Plessenstraße. Da sich schon aus Sicherheitsgründen im gesamten Baufeld weder Pkw noch Fußgänger aufhalten dürfen, wird in der kommenden Woche die Plessenstraße ab der Brücke über die Ennepe gesperrt, ebenso wie die Bahnunterführung Werdetunnel. Das bedeutet, dass die Verbindung zwischen Kuhlerkamp und Eckesey über die Philippshöhe für den fließenden Verkehr nicht mehr nutzbar sein wird. Wer zur Sedanstraße möchte, muss die Eckeseyer Straße (B 54) bis in Höhe Bauhaus benutzen, um über die Grüntaler Straße hinter die Schienen zu gelangen. Fußgänger können die Verbindung von der Plessenstraße über die Eisenbahn-Fußgängerbrücke zur Sedanstraße vorläufig weiter benutzen. Voraussichtlich im Herbst wird diese Brücke jedoch im Zuge der Bauarbeiten abgerissen. Dann muss auch der Fußgängerverkehr zur Sedanstraße über die Grüntaler Straße kommen.

Wissenswertes zur Bahnhofshinterfahrung
Die Bahnhofshinterfahrung verläuft westlich des Hauptbahnhofs etwa parallel zu den Gleisanlagen der Deutschen Bahn. Im Norden schließt sie an die Eckeseyer Straße (B 54) an und bindet in Höhe der Dieckstraße wieder in die Wehringhauser Straße (B 7) ein.
Die Gesamtlänge der Trasse beträgt etwa 1650 Meter.
Im 1. Bauabschnitt (Beginn: Februar 2013) wurde der südliche Teil der Bahnhofshinterfahrung als Umgehung des Ortskerns Wehringhausen zwischen Wehringhauser Straße und Weidestraße ausgebaut.
Die Bauabschnitte 2 und 3 umfassen den Verbindungsabschnitt westlich des Hauptbahnhofs und den Anschlussbereich Eckeseyer Straße. Sie laufen teilweise zeitlich parallel: Der 2. Bauabschnitt ist von Mai 2015 bis zum 2. Quartal 2018 terminiert, der 3. Bauabschnitt beginnt im 4. Quartal 2016 und soll im 3. Quartal 2019 fertig gestellt sein.
Für Abschnitt 2 der Hagener Bahnhofshinterfahrung werden etwa 15 Millionen Euro an Baukosten veranschlagt, es werden etwa 80.000 Kubikmeter Boden bewegt.

 

Simulation des Europäischen Parlaments

Hagen – Im Jahr 2014 sind circa 80 Schülerinnen und Schüler aus dem Regierungsbezirk Köln der Einladung der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien NRW, Angelica Schwall-Düren, gefolgt und haben mit großem Engagement und viel Freude am Planspiel „Europäisches Parlament“ in Aachen teilgenommen. Die Berichte der Teilnehmenden sprachen von einer sehr bereichernden und lehrreichen Veranstaltung. An diesen Erfolg soll nun gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Europaschulen aus dem Regierungsbezirk Arnsberg angeknüpft werden. Aus diesem Grunde findet am 12. März im Ratssaal der Stadt Hagen das Planspiel „Europäisches Parlament“ statt. Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Ministerin Schwall-Düren werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer um 9 Uhr begrüßen und dabei die Frage aufwerfen, in welchem Europa die Teilnehmerinnen und Teilnehmer künftig leben wollen und wie diese ihre Vorstellungen verwirklichen können?
Bei diesem Planspiel werden die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Simulationsspiels die Rolle einer bzw. eines Abgeordneten des Europäischen Parlaments übernehmen. Auf diese Weise können sie erfahren, was das Europäische Parlament macht und wie es seine Kompetenzen einsetzt. Das Planspiel wird durch das Europe Direct Büro der Stadt Hagen unterstützt und bei der Ausführung der Simulation werden die Schülerinnen und Schüler von Teamern der Jungen Europäischen Föderalisten NRW e.V. (JEF NRW) angeleitet.

Flagge weht wieder am Hagener Rathaus

Hagen  – Auf Veranlassung von Oberbürgermeister Erik O. Schulz wird am Dienstag, 10. März, die tibetische Flagge auf dem Rathaus gehisst. Damit gedenkt die Stadt Hagen mittlerweile bereits zum 20. Mal des tibetischen Volksaufstandes in Lhasa und unterstützt zugleich die Aktion „Eine Flagge für Tibet“, die als Zeichen des Protestes gegen anhaltende Menschenrechtsverletzungen gilt sowie gegen die Verweigerung des Rechts auf Selbstbestimmung für das tibetische Volk. Grundlegende Menschenrechte wie das Recht auf freie Meinungsäußerung, auf Religions- oder Versammlungsfreiheit werden von den chinesischen Behörden in Tibet weiterhin massiv verletzt. Die traurige Realität sind willkürliche Verhaftung und Folter, wachsende militärische Kontrolle und Gewalt sowie Hunderte politische Gefangene. Auch Umerziehungskampagnen zur Gedankenkontrolle, wirtschaftliche und soziale Diskriminierung sowie Enteignung und Zwangsansiedlung gehören zum Alltag. Aus Protest gegen Chinas Unterdrückungspolitik haben sich seit 2009 mindestens 136 Tibeter (Stand: Januar 2015) selbst verbrannt, allein elf im vergangenen Jahr.
1949/50 wurde das bis dahin souveräne Tibet von der Volksrepublik China besetzt und 1951 annektiert. Die harten Unterdrückungsmaßnahmen der chinesischen Besatzer führten in der tibetischen Bevölkerung zu wachsendem Widerstand, der am 10. März 1959 in einem Aufstand in der Hauptstadt Lhasa seinen tragischen Höhepunkt fand. Nach offiziellen chinesischen Angaben kamen dabei 87.000 Tibeter ums Leben. Der Dalai Lama und Tausende seiner Landsleute flohen ins Exil. Mit dem Hissen der tibetischen Flagge am 10. März auf mehr als 1.200 Rathäusern allein in Deutschland soll zusammen mit der „Tibet Initiative Deutschland“ (TID) an die chinesische Führung appelliert werden, die Tibetfrage nicht totzuschweigen. Verbunden ist dies zudem mit der klaren Aufforderung an die Adresse Pekings, seine Tibetpolitik ernsthaft zu überdenken. Die Stadt Hagen zählte übrigens im Jahr 1996 zu jenen 21 deutschen Städten, die sich als erste an dieser Aktion beteiligten.

Urlaubskorb 2014: Wanderung um den Bismarckturm mit dem neuen OB

OLYMPUS DIGITAL CAMERAHagen – Im Rahmen einer Veranstaltung des diesjährigen Urlaubskorbs hatten Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, den neuen Oberbürgermeister Erik O. Schulz persönlich kennenzulernen. Bei trockenem Wetter ging es in knapp zwei Stunden über einen kleinen Rundweg um den wiedereröffneten Bismarckturm herum. Unterstützt wurde der Oberbürgermeister vom Leiter des Fachbereichs Grün beim Wirtschaftsbetrieb Hagen, Horst Heicappell. Unterwegs erfuhren die Teilnehmer viel … Urlaubskorb 2014: Wanderung um den Bismarckturm mit dem neuen OB weiterlesen

NRW-Radtour 2014 mit großem Programm auf dem Friedrich-Ebert Platz

 

Auch Hagener Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, mitzufeiern!

Abba99Hagen – Die Stadt Hagen freut sich, im Rahmen der NRW- Radtour 2014 zum ersten Mal als Etappenziel vorgesehen zu sein. Am Freitag, 18. Juli, werden auf dem Friedrich-Ebert-Platz rund 1.000 Teilnehmer der NRW-Radtour 2014 erwartet. Sie kommen von Lüdenscheid nach Hagen, wo sie gegen 19:45 Uhr von Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz herzlich willkommen geheißen werden. Anschließend bietet WDR 4 bei freiem Eintritt ein Sommer Open Air mit der Revival Band ABBA 99. Die Band gilt als eine der besten und gefragtesten ABBA Tributebands im deutschsprachigen Raum und bringt den großartigen ABBA Sound der 70er Jahre auf die Bühne. Natürlich sind auch Hagener Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, mitzufeiern! Unterstützt werden die Veranstalter von der HAGENagentur, die sich um die Organisation vor Ort gekümmert hat – vom Einholen notwendiger Genehmigungen, … NRW-Radtour 2014 mit großem Programm auf dem Friedrich-Ebert Platz weiterlesen