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Kein Verständnis für Rettungseinsatz? (Kommentar)

(TV58.de / HL.) Herdecke. Wer einmal in einem Notfall die Feuerwehr bzw. den Rettungsdienst gerufen hat, der weiß, wie gut es ist, Tag und Nacht schnell kompetente Hilfe vor Ort zu haben. Oft werden dann auch Minuten des Wartens zu gefühlten Stunden und man ist froh wenn die Retter da sind. Sind wir das? Ja? Offensichtlich gibt es unter uns wohl doch einige, die wenig Verständnis für einen Rettungseinsatz und den damit verbundenen Auswirkungen haben. So z.B. an diesem Dienstag Morgen: Seit zwei Tagen vermissten die Nachbarn in Herdecke eine 69-jährige Frau. Sie reagierten richtig und alarmierten die Feuerwehr. Die wiederum öffnete die Wohnungstür der 69-Jährigen und stellte fest, dass diese bereits seit zwei Tagen hilflos in ihrer Wohnung lag. Guter Teil der Geschichte: Die Retter konnten der Frau schnell helfen und sie ins Krankenhaus bringen. Übler Nachgeschmack des Einsatzes: Noch während die Feuerwehrleute die hilflose Frau retteten, beschwerte sich eine Autofahrerin über die mit eingeschalteten Blaulichtern abgestellten Feuerwehrfahrzeuge. Die Frau forderte die Rettungskräfte auf, die Fahrzeuge so beiseite zu fahren, dass die parken könne. Eine Reaktion die an diesem Morgen wohl bestimmt nicht nur die Einsatzkräfte zu einem Kopfschütteln veranlasste. Denn wohl kaum stellt die Feuerwehr absichtlich ihre Fahrzeuge so „in den Weg“, damit andere Verkehrsteilnehmer(innen) nicht parken können. Und andererseits, man bedenke den Anlass des Einsatzes, hatten die Rettungskräfte in dem Moment bestimmt wichtigeres zu tun: Ein Menschenleben zu retten. So mache sich jeder persönlich einmal seine Gedanken über sein Verständnis bzw. Unverständnis von Feuerwehrleuten im Einsatz. Die Feuerwehr Herdecke formuliert es im amtlichen Deutsch: „Die Feuerwehr weist darauf hin, dass im Einsatzfall die Fahrzeuge nach taktischen belangen abgestellt werden und dabei leider auf einzelne Autofahrer keine Rücksicht genommen werden kann.“ Und wenn Ihnen demnächst eine solche Situation widerfährt, dann begegnen Sie den Rettern bitte trotz Hitze und Streß nicht mit Egoismus sondern mit Dank für das was sie da gerade tun.

Ein Kommentar von Hans Leicher.

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Dauereinsatz für Feuerwehr Herdecke

Herdecke. Am Dienstag rückte die Freiwillige Feuerwehr Herdecke zu insgesamt vier Einsätzen aus.

Um 9:36 Uhr öffnete die Feuerwehr eine verschlossene Wohnungstür
in der Neuen Bachstraße. Nachbarn vermissten die 69-jährige
Wohnungseigentümerin seit zwei Tagen. Sie alarmierten richtigerweise
die Feuerwehr. Nach der Öffnung der Wohnungstür versorgte der
Rettungsdienst die Dame, die bereits seit drei Tagen hilflos in der
Wohnung lag. Sie wurde im Anschluss in ein Krankenhaus gebracht.

Kurz nach der Rückkehr zur Feuerwache ging ein Alarm einer
Brandmeldeanlage ein. Ein Löschzug rückte daraufhin um 10:31 Uhr zum
Krankenhaus Herdecke aus. Vor Ort konnten die Feuerwehrleute schnell
Entwarnung geben. Der Alarm wurde durch Malerarbeiten ausgelöst.

Um 11:49 Uhr ertönten jedoch wieder die Piepser der ehrenamtlichen
Blauröcke. Am Hegede unterstützte die Besatzung eines Löschfahrzeuges
dann den Rettungsdienst bei einer Reanimation. Zusätzlich brachten
die Feuerwehrleute ein besonderes Medikament vom Krankenhaus zur
Einsatzstelle und unterstützten im Anschluss beim Transport der
84-jährigen Patientin zum Rettungswagen.

Auch nach diesem Einsatz kam die Feuerwehr nicht zur Ruhe. Um
14:38 Uhr meldeten Anwohner aus der Wilhelm-Huck-Straße eine Schlange
auf ihrer Terrasse. Die Feuerwehrleute erkannten schnell, dass es
sich um eine heimische Ringelnatter handelte. Sie wurde eingefangen
und auf einer benachbarten Wiese wieder in die Freiheit entlassen.

Fusion der Hagener Krankenhäuser (Kommentar)

Der Kommentar
Der Kommentar

(20:41 Uhr) (Dietmar Laatsch) Hagen/Westf. – Also ein Großklinikum soll Hagens Versorgung zukünftig gewährleisten. Es sind zu viele Betten vorhanden? Das ist eine Frage der Sichtweise. Wenn man nicht gerade ins Krankenhaus muss, reichen sie wohl die Betten. Ist man auf ein Bett angewiesen wird es schwierig. Fusion der Hagener Krankenhäuser (Kommentar) weiterlesen

Großveranstaltungen: Im Notfall Ruhe bewahren

(19:47 Uhr) Rockkonzerte, Sportevents, Open-Air-Kinos: besonders in den Sommermonaten sind Veranstaltungen unter freiem Himmel angesagt. Im Großen und Ganzen laufen diese Events reibungslos ab. Allerdings kann es immer zu Zwischenfällen kommen – auch bei akribischer Planung.  Großveranstaltungen: Im Notfall Ruhe bewahren weiterlesen