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Impulse für „Nachhaltiges Wirtschaften“

Hagen – Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis bei neuer Veranstaltungsreihe in der FernUniversität.Vor allem an Vertreter von Unternehmen und Wissenschaftler richtet sich die neue Veranstaltungsreihe „Nachhaltiges Wirtschaften“ der FernUniversität in Hagen. Ihre Fakultät für Wirtschaftswissenschaft will damit Forschungsergebnisse in Unternehmen transportieren und von diesen Impulse für die wissenschaftliche Arbeit erhalten. Referenten aus Wissenschaft und Praxis zeigen, wie wirtschaftliche Zusammenhänge als Basis von Versorgung und Bedürfnisbefriedigung nachhaltig gestaltet und Ökologie, Ökonomie und Soziales in Einklang gebracht werden können. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch.

Am 17. April startet die Reihe mit dem Thema „Nachhaltigkeit in Produktion und Logistik – Risiko oder Chance?“ Es geht um die Frage, ob immer ambitioniertere Umweltziele die Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Industrie gefährden oder ob sie sogar Chancen bergen. Die Tagung beginnt um 17 Uhr im Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen.

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Friedrich-Wilhelm Gundlach (Leitung Strategie und Kompetenzentwicklung Komponente der Volkswagen AG) erläutert hierzu, wie mit „‚Think Blue. Factory.‘ Das ganzheitliche Programm für eine ökologische Produktion der Marke Volkswagen“ Ressourcen geschont und umweltfreundliche Produkte in umweltfreundlichen Fabriken hergestellt werden.
Prof. Dr. Grit Walther (Lehrstuhl für Operations Management an der RWTH Aachen) geht der Frage nach, wie Nachhaltigkeit über den gesamten Produktlebenszyklus in der Supply Chain verankert werden kann: „Ganzheitliche Ansätze gesucht – Nachhaltigkeit im Produktlebenszyklus und in der Supply Chain.“
Mitveranstalter Prof. Dr. Thomas Volling (FernUniversität) blickt in produzierende Unternehmen: „Auf das Paket kommt es an.“ Welche Ansätze bietet die Wissenschaft zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz in Produktion und Logistik? Welchen Beitrag leisten diese für nachhaltiges Produzieren?

Die Tagung endet gegen 20 Uhr mit einem Imbiss, der Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch gibt. Ausführliche Informationen: Ausführliche Informationen: http://e.feu.de/hawi.

Die Reihe „Nachhaltiges Wirtschaften“ findet unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs der FernUniversität statt.
Veranstaltung am 29. April im Hagener Forschungsdialog

„Aktive Vaterschaft“
Kolloquium des Instituts für Soziologie am 29. April

Mit dem Thema „Aktive Vaterschaft“ befasst sich Prof. Dr. Michael Meuser, TU Dortmund, am Mittwoch, 29. April, in der Vortragsreihe „Kolloquien des Instituts für Soziologie“ der FernUniversität in Hagen. Es geht dabei um „Geschlechterkonflikte und Männlichkeitsbilder in biographischen Paarinterviews“. Die Veranstaltung unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs findet ab 16 Uhr im Seminargebäude der FernUniversität, Raum 6, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen, statt. Sie richtet sich in erster Linie an die Hochschulöffentlichkeit, externe Interessierte sind herzlich willkommen. Weitere Auskünfte erteilt Institut für Soziologie, Lehrgebiet Soziologie III, Patrick Heiser (E-Mail: patrick.heiser@fernuni-hagen.de).

Veranstaltung am 4. Mai im Hagener Forschungsdialog

„Die Idee der Freiheit und ihre aktuellen Gefährdungen“
Prof. Paul Kirchhof am 4. Mai als Referent an der FernUniversität

Über „Die Idee der Freiheit und ihre aktuellen Gefährdungen“ spricht der auch in der breiten Öffentlichkeit renommierte Heidelberger Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Dres. h.c. Paul Kirchhof am Montag, 4. Mai, in einer gemeinsamen Veranstaltung der Vortragsreihen Europäische Verfassungswissenschaften und Colloquia Iuridica der FernUniversität in Hagen. Seit Jahrzehnten bestimmt er mit seinen Vorschlägen für eine tiefgreifende Reform und Vereinfachung die Steuerrechtsdiskussion entscheidend mit. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Sie beginnt um 17 Uhr im Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097, Räume 4 und 5.

Paul Kirchhof ist Professor für öffentliches Recht und Steuerrecht an der Universität Heidelberg. Seit Jahrzehnten bestimmt er mit seinen Vorschlägen für eine tiefgreifende Reform und Vereinfachung des Steuerrechts sowie für einen radikalen Abbau der öffentlichen Schulden die öffentliche Diskussion entscheidend mit. Als Richter am Bundesverfassungsgericht wirkte Kirchhof an zahlreichen für die Entwicklung der Rechtskultur der Bundesrepublik Deutschland wesentlichen Entscheidungen mit, wie beispielsweise den Karlsruher Beschlüssen zum Euro, zur Vereinbarkeit des Grundgesetzes mit dem EU-Vertrag von Maastricht sowie zum Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern. Auch nach seiner Ernennung zum Seniorprofessor distinctus der Universität Heidelberg im Jahr 2013 wirkt Paul Kirchhof als Wissenschaftler und Publizist, schreibt Bücher, Aufsätze und hält Vorträge.

Gemeinsame Veranstalter des Vortrags sind das Dimitris-Tsatsos-Institut für Europäische Verfassungswissenschaften und die Rechtswissenschaftliche Fakultät mit ihren Vortragsreihen Europäische Verfassungswissenschaften und Colloquia Iuridica im Hagener Forschungsdialog der FernUniversität.

Veranstaltung am 4. Mai im Hagener Forschungsdialog

Werden Tätigkeiten von Frauen und Männern angemessen und gerecht bezahlt?
„Frauen und Männer im Gespräch“: Vortrag im Rahmen der Europawochen

Im Rahmen der Hagener Europawochen erläutert Dr. Andrea Jochmann-Döll am Montag, 4. Mai, anhand welcher Instrumente die Feststellung der Gleichwertigkeit von Tätigkeiten gelingen kann: „Entgeltgleichheit und eg-check.de als Instrument zur Feststellung der Gleichwertigkeit und der diskriminierungsfreien Arbeitsbewertung in Europa“. Die Veranstaltung in der Vortragsreihe Frauen und Männer im Gespräch findet im Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen, Räume 1 und 2, ab 18 Uhr statt und ist öffentlich. Bei der Veranstaltung kooperiert die Gleichstellungsstelle der FernUniversität mit Europe Direct Hagen.

Die Europäische Kommission hat im März 2014 Empfehlungen zur Stärkung des Grundsatzes des gleichen Entgelts für Frauen und Männer durch Transparenz herausgegeben. Dabei hat sie einen deutlichen Schwerpunkt auf die Feststellung der Gleichwertigkeit und der diskriminierungsfreien Arbeitsbewertung gelegt.

Nach tradierten Vorstellungen gilt „Frauenarbeit“ tendenziell als weniger wert im Vergleich zu „Männerarbeit“. Diese Wertvorstellungen finden ihren Niederschlag auch in gesetzlich, tariflich oder betrieblich vereinbarten Entgeltordnungen. Deshalb muss mit Blick auf die Entgeltgleichheit geprüft werden, ob unterschiedliche Tätigkeiten von Frauen und Männern ihrem Wert entsprechend, angemessen und gerecht bezahlt werden. Dies gilt zum Beispiel für die Hochschulsekretariate. Entsprechen deren Vergütungen dem Wert dieser Arbeitsplätze, verglichen mit eher männlich dominierten Tätigkeiten an einer Hochschule?

Anhand welcher Instrumente kann die Feststellung der Gleichwertigkeit von Tätigkeiten gelingen? Dr. Andrea Jochmann-Döll wird das von ihr mitentwickelte Instrument eg-check.de vorstellen und mit schwedischen, britischen und schweizerischen Instrumenten vergleichen.

Weitere Informationen: Gleichstellungsstelle, Tel. 02331 – 987 1346.