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Nicht nur Vollblut-Mutter, sondern auch wieder voll im Beruf sein

Hagen „Nicht nur Vollblut-Mutter, sondern auch wieder voll im Beruf sein. Das bringt mich weiter!“ lautet das Motto des landesweiten Telefonaktionstags am
Donnerstag, 21. Mai 2015. Von 9 bis 15 Uhr gibt Regine Bleckmann, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, der Agentur für Arbeit Hagen, Wiedereinsteigerinnen Informationen dazu, wie die Rückkehr in das Berufs-leben gelingt. Am Telefon (02331 202-237) zeigt sie ihnen individuelle und maßgeschneiderte Möglichkeiten zum Wiedereinstieg und zu beruflichen Perspektiven auf und informiert über Unterstützungsleistungen der Agentur für Arbeit sowie weiterer Partner. Angesprochen sind Frauen, die bislang noch keinen Kontakt zur Agentur für  Arbeit hatten und nach einer Familienphase in den Beruf zurückkehren möchten. Bis heute unterbrechen überwiegend Frauen ihre Erwerbstätigkeit, um Kinder zu erziehen oder Angehörige zu pflegen. Die Rückkehr in das Berufsleben ist häufig nicht leicht und wirft viele Fragen auf. „Wie bringe ich Familie und Beruf unter einen Hut? Welche Chancen habe ich auf dem heutigen Arbeitsmarkt? Gibt es in meiner Region und in meinem Berufsfeld überhaupt Teilzeitstellen? Ist das Wissen, das ich mitbringe, noch aktuell?“
In Berufsfeldern mit hohem Fachkräftebedarf wie im Pflegebereich können Wieder-einsteigerinnen momentan über Förderungsprogramme qualifiziert werden.

Zum Hintergrund
Die Motivation und Unterstützung der Berufsrückkehrenden ist ein wichtiger Baustein zur Vermeidung eines Fachkräftemangels. Ziel ist es daher, die Erwerbsbeteiligung der Frauen zu erhöhen. Durch einen höheren Beschäftigungsgrad von Frauen könnten in ganz Deutschland 0,7 bis 2,0 Millionen mehr Fachkräfte dem
Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

In der Stadt Hagen waren zum Stichtag 30.09.2014 insgesamt fast 68 900 Menschen in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung tätig. Davon waren gut 31 100 Frauen (45,2 Prozent), 370 mehr als ein Jahr zuvor. Über 17 000 aller Beschäftigten waren teilzeitbeschäftigt (24,8 Prozent).

Im Ennepe-Ruhr-Kreis waren es insgesamt 102 900 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Hier waren es 44 000 Frauen, was einem Anteil von 42,8 Prozent entspricht, 833 mehr als ein Jahr zuvor. 24 700, also 24 Prozent von allen Beschäftigten, arbeiteten in Teilzeit.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite Frauen und Männern am
Arbeits- und Ausbildungsmarkt NRW unter dem Punkt „Frauen und Männer – Deutschland, West/Ost, Länder, Kreise, Regionaldirektionen und Arbeitsagen-turen“.