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Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum eStandards

Enge Kooperation zwischen HAGENagentur und der FernUniversität in Hagen

Hagen. Für den digitalen Wandel sind Normen und Standards unverzichtbar
– nicht nur in Großkonzernen, sondern auch im Mittelstand. Er ist das Herz
der deutschen Wirtschaft und muss mit der Digitalisierung und der
Nutzung neuer Technologien die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands
vorantreiben. Das neue „Mittelstand-4.0 Kompetenzzentrum eStandards“
an den drei Standorten Hagen, Köln und Leipzig wird insbesondere kleine
und mittlere Unternehmen bei der digitalen Transformation praxisnah
unterstützen.
„Mit dem neuen Kompetenzzentrum können wir unser Unterstützungsangebot für
kleine und mittlere Betriebe aus der Industrieregion rund um Hagen nochmal
deutlich erweitern und Kompetenzen bundesweit zugänglich machen“ freuen
sich Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Michael Ellinghaus,
Geschäftsführer der Hagener Wirtschaftsförderung (HAGENagentur) über die
Entscheidung für den Standort Hagen. „Der Zuschlag ist auch eine Bestätigung
für die bisherigen Aktivitäten im Innovationtransfer und die gute Zusammenarbeit
der beteiligten Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, denen ich an
dieser Stelle für die große Unterstützung danken möchte.“
In offenen regionalen Werkstätten wird das Kompetenzzentrum eStandards für
die vielfältigen Themen des digitalen Wandels sensibilisieren und Unternehmen
bei der konkreten Umsetzung und der Mitwirkung bei Normierungsprozessen
begleiten. Dazu werden unter Leitung der HAGENagentur kostenlose
Informations-, Schulungs- und Vernetzungsangebote sowie Erprobungs- und
Anschauungsmöglichkeiten angeboten. Die Leistungen der bestehenden
Kompetenzzentren und Initiativen in den Regionen, die ihren Schwerpunkt auf
die Gestaltung der Produktions- und Arbeitsprozesse gelegt haben, werden so
sinnvoll ergänzt.
Die drei Standorte des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum eStandards setzen
unterschiedliche Schwerpunkte: In Hagen werden Unternehmen beim Einsatz
von Standards für die digitale Transformation im verarbeitenden Gewerbe
unterstützt. Dazu wird an der Fernuniversität eine „Offene Werkstatt“ installiert,
in der gemeinsam mit Unternehmen, Wissenschaftlern und Fachexperten

Standards erprobt und umgesetzt werden. Dies ist auch ein Beleg dafür, dass
sich die FernUni einer engeren Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft
öffnet. In Köln liegt der Fokus auf dem Einsatz in Handel und Logistik, und in der
offenen Werkstatt Leipzig wird die Einführung von Standards für die digitale
Transformation von Geschäftsmodellen begleitet werden.

Grundsätzlich sollen herstellerunabhängige und offene
Standardisierungslösungen für die Digitalisierung demonstriert und erprobt
werden. Kompetente Ansprechpartner aus Forschung, Normung und
Standardisierung sowie aus gemeinnützigen Instituten vermitteln Grundlagen,
Praxiserfahrungen und aktuelles Wissen.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat seit Ende 2015
bundesweit bereits zwölf Kompetenzzentren eingerichtet, die kleine und
mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe dabei unterstützen, die
Digitalisierung im eigenen Betrieb umzusetzen. In Hagen bestehen
Kooperationen u. a. mit dem wisnet e.V. in Verbindung mit der FernUniversität
Hagen, der Fachhochschule Südwestfalen, der BiTS Hochschule, der SIHK zu
Hagen und weiteren Partnern aus Kammern, Verbänden und
Wirtschaftsförderungen.
Partner der HAGENagentur im neuen Kompetenzzentrum sind die GS1 Germany
GmbH, die Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production
gGmbH und die Fraunhofer – Gesellschaft zur Förderung der angewandten
Forschung e. V. Die Hauptgeschäftsstelle ist im GS1 Knowledge Center in Köln.
Mittelstand 4.0. Kompetenzzentrum eStandards gehört zu Mittelstand-Digital.
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und
Herausforderungen der Digitalisierung. Regionale Kompetenzzentren helfen vor Ort
dem kleinen Einzelhändler genauso wie dem größeren Produktionsbetrieb mit
Expertenwissen, Demonstrationszentren, Netzwerken zum Erfahrungsaustausch und
praktischen Beispielen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht
die kostenlose Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen
finden Sie unter http://www.mittelstand-digital.de

Hagener Fenster präsentiert: „Peter Hilker – Dynamische Strukturen“

icon20136006002.png(7:30 Uhr) Hagen/Westf. – Szenenwechsel im Hagener Fenster des Osthaus Museums:  Am Donnerstag, 20. Juni, wird um 19 Uhr in der 1. Etage des Museums die Ausstellung „Peter Hilker. Dynamische Strukturen“ eröffnet. Als Autodidakt erarbeitete sich der gelernte Schreiner Peter Hilker eine individuelle Formensprache in den Bereichen Malerei und Bildhauerei. Er setzte sich mit Verve für das künstlerische Leben in unserer Stadt ein. 1949 in Hagen geboren, war Peter Hilker an der Produzentengalerie Kunst/Raum beteiligt, und gründete in seiner Heimatstadt die Avanti Galerie in der Moltkestraße. Hagener Fenster präsentiert: „Peter Hilker – Dynamische Strukturen“ weiterlesen

DLRG sucht Deutschlands beste Wasserretter

icon20136006002.png(9:40 Uhr) Auftakt der nationalen Rettungssportserie am Halterner Stausee – In dieser Jahreszeit sieht man an vielen Seen und an der Nord- und Ostsee Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer der DLRG, die Freizeit für alle am Wasser sicherer machen. Ihr Auftrag ist Leben retten. Aus dem Training für den Ernstfall hat sich eine eigene Sportart entwickelt. Der Rettungssport.  Neben dem typischen Brandungsschwimmen vergleichen sich die Sportler unter Zuhilfenahme von verschiedenen Rettungsgeräten wie dem Rescue Bord oder dem Surf Ski. DLRG sucht Deutschlands beste Wasserretter weiterlesen

Doktor Stratmann Abschiedstournee „Dat Schönste!“

Dr. Stratmann (Foto: Stadthalle Hagen)
Dr. Stratmann (Foto: Stadthalle Hagen)

(15:00 Uhr) Hagen/Westf. – Fast 2 Jahrzehnte konnte Doktor Stratmann durch seine Hausbesuche in den Stadthallen, Theatern und Kleinkunstbühnen dieser Republik seine treuen „Patienten“, insgesamt knapp 2 Mio Livezuschauer, begeistern. Ab April 2013 begibt er sich das letzte Mal mit seinem Best of Programm „Dat Schönste“ auf Hausbesuch. Nach dieser großen deutschlandweiten Abschiedstournee von Kiel über Hamburg, Berlin, Leipzig und natürlich das geliebte Ruhrgebiet und Rheinland bis tief in südliche Gefilde wird er nur noch in seinem eigenen Stratmannstheater auf dem Kennedyplatz in Essen auftreten. Doktor Stratmann`s Programme wurden mehrfach vom WDR aufgezeichnet und erzielten sensationelle Quoten von jeweils deutlich über 1 Mio Zuschauer bundesweit. Dat Schönste hat er bereits in seinem Stratmannstheater 100 mal mit großem Erfolg vor immer ausverkauftem Haus aufgeführt und dieses Programm mit einem Streifzug durch die Programme „Hauptsache ich werde geholfen“ über „Heut komm ich mal mit mein Bein“ bis hin zum „Kunstfehler“ wird kein trauriger, sondern ein heilsamer und vor allen Dingen lustiger Abschied.