Schlagwort-Archive: Kunstquartier Hagen

Vortrag „Elitekämpfer“ oder Kriegsverbrecher?

beerdigung_meyer_delstern_19611228Hagen – Die Waffen-SS war ein militärischer Verband, der zu Beginn des Zweiten Weltkriegs aus der SS-Verfügungstruppe gebildet wurde. Bis heute ist die Waffen-SS von unterschiedlichen Legenden und Deutungen umgeben. Dr. Jan Erik Schulte von der Gedenkstätte Hadamar gibt bei seinem Vortrag am Mittwoch, 24. Juni, um 19 Uhr im Kunstquartier Hagen, Museumsplatz 1, einen Einblick in die Entwicklung dieses Verbandes und seine Funktion während des Zweiten Weltkriegs. Gleichzeitig geht Dr. Schulte der Frage nach, in wieweit die gängigen Deutungen und Vorstellungen von der Waffen-SS überhaupt richtig sind. Eine weitere Fragestellung ist das Bild der Waffen-SS in der bundesdeutschen Nachkriegsgesellschaft bis zur Gegenwart. In rechtsextremen Kreisen werden die Waffen-SS und ihre Führungskräfte als Helden einer militärischen Elite glorifiziert. Auf der anderen Seite zeigt die geschichtswissenschaftliche Forschung, dass die Waffen-SS ein heterogen zusammengesetzter Verband war, der im Kriegsverlauf sein elitäres Selbstbild zwar behielt, aber nicht zuletzt auch wegen der hohen Verluste mehr und mehr ins Hintertreffen geriet. Die aktive Beteiligung an Kriegsverbrechen, die personelle Einbeziehung in das System der Konzentrationslager und die rücksichtslose, menschenverachtende Kampfführung unterschied die Waffen-SS deutlich von der Wehrmacht. Dennoch sahen sich die SS-Veteranen nach dem Zweiten Weltkrieg als „Soldaten wie andere auch“. In der Stadt Hagen hatte seit 1933 die 69. SS-Standarte „Sauerland“ ihren Sitz. Sie war für das Stadtgebiet und die umliegenden Stadt- und Landkreise zuständig. Die der Allgemeinen SS zugehörige Einheit stellte auch für die Waffen-SS zahlreiche Soldaten. Wie der 1890 in Haspe geborene Albert Schuch, der während des Kriegs als SS-Offizier in der „Leibstandarte Adolf Hitler“ und ab 1943 Chef des Kommandostabs der 12. SS-Panzerdivision „Hitlerjugend“ war. Der Divisionskommandeur, Fritz Witt, war ebenfalls aus Hagen. Witt wurde bereits im März 1933 zur „Leibstandarte“ abgeordnet, um am Aufbau dieses „Eliteverbands“ mitzuwirken. Als SS-Brigadeführer und Generalleutnant der Waffen-SS fand er im Juni 1943 im nordfranzösischen Invasionsraum den Tod. Sein Nachfolger als Kommandeur der SS-Division „Hitlerjugend“, Kurt Meyer („Panzermeyer“), fand nach seiner Haftentlassung 1954 an der Andreas-Brauerei im Stadtteil Haspe eine Anstellung als Vertriebsleiter. Von Hagen aus organsierte er bis zu seinem Tod 1961 als Bundessprecher die „Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit“ (HIAG) aus ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS. Meyer repräsentierte nicht nur den Typus eines unbelehrbaren ‚Nazis‘, sondern gilt bis heute als Sinnbild eines fanatischen, brutalen und rücksichtslosen SS-Soldaten, er war an zahlreichen Kriegsverbrechen aktiv beteiligt. Der Referent Dr. Jan Erik Schulte zählt auch international zu den führenden Experten für die Geschichte und Struktur der SS und Waffen-SS. Eintritt: 5 Euro an der Museumskasse.

Werbeanzeigen

Zehntes Kammerkonzert

ESM 3Hagen – Am Sonntag, 7. Juni 2015 um 11.30 Uhr findet im Auditorium im Kunstquartier Hagen unter dem Titel „Farewell“ das Zehnte Kammerkonzert statt. Im zehnten und damit in dieser Spielzeit letzten, von Mitgliedern des Philharmonischen Orchester Hagen musizierten Kammerkonzert am 7. Juni 2015 (Beginn: 11.30 Uhr) im Auditorium im Kunstquartier, steht ein personeller Abschied an: Andreas Mirschel, langjähriger Solo-Oboist in diesem Orchester, wird zum letzten Mal im Kammerkonzert zu erleben sein. Zusammen mit Magdalena Rozanska, Olga Rovner, Hindenburg Leka und Barbara Schorling spielt er ein höchst abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm mit Werken für Oboe und Streichquartett von Gaetano Donizetti, Arnold Bax und Wolfgang Amadeus Mozart.

Programm:
Gaetano Donizetti: Sonate (Concertino) F-Dur für Oboe und Streichquartett
Arnold Bax: Quintett für Oboe und Streichquartett
Wolfgang Amadeus Mozart: Quintett c-Moll KV 406 für Oboe und Streichquartett

Ausführende:
Oboe: Andreas Mirschel, Violine: Magdalena Rozanska, Violine/Viola: Olga Rovner, Viola: Hindenburg Leka, Violoncello: Barbara Schorling

Vor Beginn des Konzertes besteht die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer von Saskia Lipps gestalteten Kurzführung zu den Reisebildern von Emil Schumacher teilzunehmen. (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers Hagen).

Kombiticket (Führung und Konzert) 9,60,- Euro, Konzertkarte 6,60,- / 3,30,- Euro

Karten im Freiverkauf unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Vortrag und Talkrunde im Kunstquartier Hagen: Bismarck

Bundesarchiv_Bild_183-R68588,_Otto_von_Bismarck
Bundesarchiv Otto von Bismarck, Juli 1871. Bundesarchiv

Hagen – Auch 200 Jahre nach seiner Geburt ist Otto von Bismarck eine hochgradig umstrittene, von Mythen umwobene Gestalt. Prof. Dr. Christoph Nonn von der Heinrich Heine-Universität Düsseldorf schaut bei seinem Vortrag am Sonntag, 7. Juni, um 15 Uhr im Kunstquartier Hagen, Museumsplatz 1, hinter die Legenden und entdeckt einen Mann, dessen Zeit unserer heutigen verblüffend ähnlich ist. Kriegstreiber oder Friedenspolitiker, Modernisierungsverhinderer oder weißer Revolutionär, Nationalheld oder Dämon der Deutschen: Die Liste der Beinamen, die Bismarck gegeben worden sind, ist lang. Doch der „Reichsgründer“ war weder ein Übermensch noch ein Monster. Er feierte spektakuläre Erfolge und erlebte die größten Pannen, er war ein jähzorniger Choleriker und ein liebevoller Ehemann, ein treuer Freund Wilhelms I. ebenso wie ein rücksichtsloser Vollblutpolitiker. Aus solchen scheinbaren Widersprüchen setzt Christoph Nonn in seiner neu erschienen und von der Fachwelt hoch gelobten Biographie eine ganz andere Sicht auf den „Eisernen Kanzler“ jenseits der Mythen zusammen und zeichnet das Bild eines pragmatischen preußischen Konservativen. Dabei wird der Preuße Bismarck zum ersten Mal konsequent in die europäische Geschichte des 19. Jahrhunderts eingeordnet, die durch wachsende internationale und globale Vernetzung geprägt war – wie unsere heutige Welt auch. Otto von Bismarck wird bei Nonn als Mensch und weniger als Held oder Dämon der Deutschen gesehen.

Bismarck und Hagen: Hoch über der Stadt steht als weithin sichtbares Wahrzeichen der 1901 eingeweihte Bismarckturm. Das Monument bildet in Hagen eine Linie mit dem Eugen-Richter-Turm und dem Kaiser-Friedrich-Turm als Teil des Hagener Premium-Wanderweges. Hier steht das Denkmal für den Reichskanzler neben einem Erinnerungsturm für einen seiner schärfsten Gegner im Reichstag für den Wahlkreis Hagen: Eugen Richter. Doch auch Georg von Vincke, der auf Haus Busch das Licht der Welt erblickte, und hier seine politischen Wurzeln und letztendlich auch sein Grab gefunden hatte, zählte zu den Bismarck-Gegnern. Am 27. März 1852 kam es sogar zu einem Pistolen-Duell zwischen Vincke und Bismarck – beide Kontrahenten überlebten den Ehrenstreit. Doch Bismarck war auch in der Gesellschaft präsent. Das belegt nicht nur der Bismarckturm. Auch gab es in Hagen eigene Bismarckfeiern, es gab Bismarck-Stammtische, die obligatorische Bismarck-Straße und weitere Formen der Verehrung. Nach seinem Vortrag stellt sich Prof. Dr. Christoph Nonn in einer kurzweiligen Talkrunde den Fragen der beiden Historiker Thomas Walter und Dr. Ralf Blank. Vor Ort wird es einen umfangreichen Büchertisch der Buchhandlung Thalia geben, bei dem sich interessierte Besucher mit der neuesten Bismarck-Literatur im Allgemeinen und mit der neuen Bismarck-Biographie von Prof. Dr. Nonn im Besonderen käuflich eindecken können. Der Autor steht anschließend zur Buchsignierung zur Verfügung. Der Vortrag wird vom Karl-Ernst-Osthaus-Bund in Kooperation mit dem Fachbereich Kultur der Stadt Hagen veranstaltet. Es wird ein Eintritt von 5 Euro erhoben. Vorverkauf an der Museumskasse.

Buchvorstellung und Diskussion im Kunstquartier Hagen

armenian_woman_1915Hagen – 100 Jahre nach dem Genozid an den Armeniern (1915/16) kommen in dem Buch „Verlust und Vermächtnis. Überlebende des Genozids an den Armeniern erinnern sich“ Überlebende zu Wort. Sie berichten von den Deportationen, von Todesmärschen, Hunger, unvorstellbarer Gewalt und bitteren Verlusten. In ihren biographischen Rückblicken suchen sie eine Einordnung für eine Erfahrung, die keine Worte kennt. Mitautor Prof. Dr. Mihran Dabag, Direktor des Instituts für Diaspora- und Genozidforschung an der Ruhr Universität Bochum, stellt das Buch am Mittwoch, 3. Juni, um 18 Uhr im Auditorium des Kunstquartiers Hagen, Museumsplatz 1, vor.

Die Lebensberichte wurden über einen längeren Zeitraum im Rahmen eines Oral History-Projekts aufgezeichnet und werden jetzt, nach dem Tod der Gesprächspartner, zum ersten Mal als Buch publiziert. Sie bezeugen den Verlust von Kindheit und Familie, von Hoffnungen und Zukunft. Doch gewähren sie auch einen Einblick in die Schwierigkeiten, einen Alltag zurückzugewinnen und ein Leben als Flüchtling zu bewältigen. Bestimmt werden die lebensgeschichtlichen Erzählungen dieser letzten Zeitzeugen vom „Gehen und Gehen“ während der Deportation, das über von Leichen gesäumte Wege führte, das Hunger war und brutalste Gewalt. An die Buchvorstellung schließt sich eine Diskussion zu dem Thema an. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Vorverkauf an der Museumskasse.

Vortrag „Das Ende – Hagen 1945“

image description
(Stadtarchiv Hagen)

Hagen – Am 15. März erlebte das Kunstquartier Hagen einen bewegenden Moment. Mehrere hundert Menschen waren am Nachmittag gekommen, um an dem Vortrag „Das Ende – Hagen 1945“ teilzunehmen. Das große Auditorium konnte die vielen Menschen, die nicht nur aus Hagen, sondern auch aus anderen Städten in der Region und sogar aus Nachbarländern gekommen waren, nicht fassen, so dass der Vortrag am Samstag, 28. März, um 15 Uhr im Auditorium des Kunstquartiers Hagen, Museumsplatz 1, wiederholt wird. Der Vortrag behandelt die letzten Monate und Wochen des Zweiten Weltkriegs in Hagen sowie die Auswirkungen der Bombardierungen und Endkämpfe. Gleichzeitig thematisiert Dr. Ralf Blank vom Fachbereich Kultur der Stadt Hagen was vom Krieg übriggeblieben ist und wie Nationalsozialismus und Krieg bis heute nachwirken. Am Abend des 15. März 1945 traf ein letzter schwerer Luftangriff die Stadt Hagen. Über 270 Maschinen des britische Bomber Command hinterließen eine vollständig zerstörte Innenstadt, mehr als 500 Menschen fanden den Tod, über 2000 Gebäude wurden zerstört und schwer beschädigt. Eine schwere Sprengbombe durchschlug während des Bombardements die Seitenwand des mit Schutzsuchenden überfüllten Hochbunkers in der Körnerstraße – eines der schwersten Bunkerunglücke auf dem europäischen Kriegsschauplatz. Die letzten Monate und Wochen des Zweiten Weltkriegs waren auch für die Hagener Bevölkerung eine Zeit des Hoffen und Bangens. Schwere alliierte Luftangriffe zerstörten im Februar und März 1945 die Bahnanlagen, die Industriebetriebe in der Stadt lagen teilweise bereits seit dem letzten Großangriff im Dezember 1944 still. Der nationalsozialistischen Propaganda gelang es nicht mehr, die Bevölkerung über die Kriegslage zu täuschen. Der Krieg spielte sich nun vor der eigenen Haustür ab. Für Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Häftlinge verschärfte sich die Situation gegen Kriegsende nochmals. Die Geheime Staatspolizei führte in und um Hagen mehrere Massenerschießungen und Mordaktionen durch. Doch auch der Terror gegen die eigene Bevölkerung erreichte einen Höhepunkt. Im April 1945 lag Hagen mitten im „Ruhrkessel“. US-amerikanische Einheiten eroberten bis zur Monatsmitte das von deutschen Truppen verteidigte Gebiet. Am 17. April 1945 war auch das gesamte Hagener Stadtgebiet in alliierter Hand. Doch auch die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs forderten in Hagen noch mehrere Tote auf deutscher und alliierter Seite. Als die 86. US-Infantry Division mit dem Spitznamen “Black Hawks“ im April 1945 in Hagen einrückte, fanden die Soldaten nur noch Trümmer und Ruinen vor. Über 2000 Hagener Bürger sowie etwa 200 ausländischer Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene hatten bei den Luftangriffen 1940-1945 den Tod gefunden. Der Nationalsozialismus endete auch in Hagen in einer Katastrophe. Seine Auswirkungen ragen wie ein rostiger Nagel bis in die Gegenwart in das Leben der Stadt und ihrer Bevölkerung. Eintritt: 2 Euro an der Museumskasse. Die Einnahmen werden zur Finanzierung der Kosten für die Veranstaltungen und Vorträge des Fachbereichs Kultur der Stadt Hagen verwendet. Das große Interesse an dem Vortrag und der zurzeit im Osthaus Museum Hagen laufenden Ausstellung über Friedensreich Hundertwasser zeigt, dass sich das Museums- und Kunstquartier zu einem kulturellen Glanzpunkt für Hagen und die Region entwickelt hat.

Hinweis zum Bild: Der Hochbunker in der Körnerstraße wurde am Abend des 15. März 1945 von einer schweren Sprengbombe getroffen und durchschlagen.

DAS DRESDNER DAMASKUS-ZIMMER DIE LANGE REISE EINES SAMMLUNGSSTÜCK AUS HAGEN

Vortrag ScharrahsHagen – Karl Ernst Osthaus erwarb nach der Rückkehr von seiner zweiten Orientreise im
Frühjahr 1899 ein „altes arabisches Zimmer“ aus einem Wohnhaus in Damaskus.
Dieses Zimmer bestand aus einer prächtig bemalten und mit Blattmetallen
verzierten Wand- und Deckenvertäfelung, die einst den Empfangsraum für Gäste
einer Damaszener Familie schmückte. Diese Erwerbung und andere Orientalia
wollte Osthaus in seinem … DAS DRESDNER DAMASKUS-ZIMMER DIE LANGE REISE EINES SAMMLUNGSSTÜCK AUS HAGEN weiterlesen

„Hellweg trifft Europa“ ausverkauft

Hagen – Die große Kriminacht mit vielen internationalen Stars im Kunstquartier Hagen ist seit Jahren für alle Krimi-Fans ein Muss. Daher verwundert es nicht, dass die im Rahmen des europaweit größten, internationalen Krimifestivals „Mord am Hellweg“ vom Hagener Kulturbüro in Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro Unna und der Kreisstadt Unna, Fachbereich Kultur, präsentierte Veranstaltung am Freitag, 31. Oktober, um 19.30 Uhr ausverkauft ist.

„Hellweg trifft Europa“ ausverkauft

Hagen – Die große Kriminacht mit vielen internationalen Stars im Kunstquartier Hagen ist seit Jahren für alle Krimi-Fans ein Muss. Daher verwundert es nicht, dass die im Rahmen des europaweit größten, internationalen Krimifestivals „Mord am Hellweg“ vom Hagener Kulturbüro in Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro Unna und der Kreisstadt Unna, Fachbereich Kultur, präsentierte Veranstaltung am Freitag, 31. Oktober, um 19.30 Uhr ausverkauft ist.

Der Nr.-1-Bestseller aus Großbritannien

Mark Billingham: „Die Lügen der Anderen“

Ein Urlaub führt drei Pärchen zusammen, die sich, zurück in der Heimat, zu drei Abendessen einladen, um sich besser kennen zu lernen. Je mehr sie dabei voneinander erfahren, desto fremder und unheimlicher werden sie sich. Auf schreckliche Weise bestätigt sich der Verdacht, dass hinter der Fassade des jeweils anderen nichts ist, wie es scheint. „Das Beste, was die englischsprachige Kriminalliteratur derzeit zu bieten hat.“ (Lee Child) …

Der Nr.-1-Bestseller aus Großbritannien weiterlesen

Öffentliche Führungen im Kunstquartier Hagen

2014-03-27 12.44.21
© TV58.de

Führung durch die Ausstellungen Susan Hefuna und Bernd Schwarzer am Sonntag, 14. September 2014 um 11.15 Uhr im Osthaus Museum:
Zwei sehr unterschiedliche Künstlerpersönlichkeiten prägen die Ausstellungsräume im Osthaus Museum: Wo der eine Farbe dicht an dicht setzt, lässt die andere in reduzierten Arbeiten das Aufscheinen und Durchscheinen zum Erlebnis werden. Gemeinsam ist Bernd Schwarzer und Susan Hefuna, dass ihre Werke den Blick öffnen für … Öffentliche Führungen im Kunstquartier Hagen weiterlesen

Öffentliche Führung und Kunsttreff im Kunstquartier Hagen

2014-03-27 12.44.21Hagen – Am Donnerstag, den 26. Juni 2014 wird im Osthaus Museum Hagen von 14:30  Uhr bis 16:30 Uhr ein Kunsttreff angeboten. Es sind noch Plätze frei!
Beim Kunsttreff begegnen sich kunst- und kulturinteressierte Erwachsene. Er findet regelmäßig einmal bis zweimal im Monat am Donnerstag von 14:30 bis 16:30 Uhr im Kunstquartier statt. Für den Kunsttreff wird ein Kostenbeitrag von 9 Euro pro Person erhoben. Nach einer Einführung steht das Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Mittelpunkt – zusammen werden die Bilder betrachtet und erforscht. Dazu sind keine Vorkenntnisse erforderlich, nur die Lust am Schauen und am gemeinsamen Gespräch. Unterstützt wird der Kunsttreff vom … Öffentliche Führung und Kunsttreff im Kunstquartier Hagen weiterlesen

Oboenzauber beim 10. Kammerkonzert des orchesterhagen

Hagen – Das breit gefächerte Repertoire für die Oboe steht im Mittelpunkt des 10. Kammerkonzertes des philharmonischen orchesterhagen heute, den 15. Juni 2014, um 11.30 Uhr, im Auditorium im Kunstquartier. Oboenzauber beim 10. Kammerkonzert des orchesterhagen weiterlesen

Neues Konzert der beliebten Reihe KLASSIK & JAZZ IM ESM

Diesmal am Sonntag, 6. April um 11.30 Uhr, gibt es ein neues Konzert der beliebten Reihe KLASSIK & JAZZ IM ESM, die der Förderverein Emil-Schumacher-Museum e.V. gemeinsam mit dem Kulturverein Westfalen e.V. veranstaltet. Diesmal tritt das DACAPO VOKALENSEMBLE tritt mit seinem Programm A CAPELLA QUERBEET im Auditorium des Emil-Schumacher-Museums im Kunstquartier Hagen auf. Neues Konzert der beliebten Reihe KLASSIK & JAZZ IM ESM weiterlesen

Vortrag zur französischen Herrschaft in Westfalen

Hagen – Im vergangenen Jahr wurde an das Ende der napoleonischen Herrschaft und an die Befreiungskriege 1813 erinnert. 200 Jahre nach diesem Ereignis werden die Entwicklung und die Struktur der französischen Herrschaft in Westfalen und in der Region neu bewertet. War es wirklich eine reine „Fremdherrschaft“? Welche Veränderungen und Rückwirkungen ergaben sich? Wie war die regionale und kommunale Organisation? In seinem Vortrag „Annäherung an das Ruhrdepartement. Französische Herrschaft und Befreiungskriege in der Grafschaft Mark 1808-1813“ am Donnerstag, 6. März, um 18 Uhr im Kunstquartier Hagen stellt Dr. Eckhard Trox nicht nur die Struktur und Entwicklung des Ruhrdepartements vor, sondern auch die Geschichte dieses Territoriums, das nach der so genannten Völkerschlacht bei Leipzig im Oktober 1813 und der Niederlage Napoleons ein jähes Ende fand.

Hagen_bleuler: Blick auf Hagen, in der Bildmitte die Johanniskirche, Goache, Johann Heinrich Bleuler aus Feuerthalen in der Schweiz, Serie von Ansichten an Ruhr und Lenne, um 1810. Der Betrachter stand im Bereich des heutigen Drerup-Viertels, etwa zwischen heutigem Märkischen Ring (früher: Kaiserstraße) und Funcke-Park.
Hagen_bleuler: Blick auf Hagen, in der Bildmitte die Johanniskirche, Goache, Johann Heinrich Bleuler aus Feuerthalen in der Schweiz, Serie von Ansichten an Ruhr und Lenne, um 1810. Der Betrachter stand im Bereich des heutigen Drerup-Viertels, etwa zwischen heutigem Märkischen Ring (früher: Kaiserstraße) und Funcke-Park.

Die Zeitphase von der Auflösung des Alten Reichs im August 1806 bis zum Herbst 1813 gehört zu den wichtigsten historischen Abschnitten in Westfalen und der Region. Vortrag zur französischen Herrschaft in Westfalen weiterlesen

KLASSIK & JAZZ IM ESM Streicherduo „Auf acht Saiten“

Hagen – Mit der Reihe KLASSIK & JAZZ IM ESM öffnet sich das Emil-Schumacher-Museum auch anderen Kunstsparten und setzt damit einen eigenen musikalischen Akzent. Veranstaltet
wird die Reihe durch den Förderverein Emil Schumacher Museum e.V. mit Unterstützung
durch den Kulturverein Westfalen e. V. KLASSIK & JAZZ IM ESM Streicherduo „Auf acht Saiten“ weiterlesen

Knistern der Zeit

knistern der zeit 2Der Soroptimist International Club Hagen lädt ein zur  Sonntagsmatinee am 13.10.2013 um 11.30 Uhr in das Auditorium des Kunstquartiers am Museumsplatz in Hagen.

Das Frauennetzwerk Soroptimist International ist die weltweit größte Service-Organisation berufstätiger Frauen. SI engagiert sich für Menschenrechte für alle, Weltweiten Frieden und internationale Verständigung und Verantwortliches Handeln. Knistern der Zeit weiterlesen

Urlaubskorb für 2013 ist reich gepackt!

icon20136006002.png(15:25 Uhr) Hagen/Westf. – Jede Menge Spaß bei spannenden Ausflugsfahrten oder interessanten Besichtigungen stehen im Vordergrund der vielen tollen Angebote, die der Fachbereich Kultur der Stadt Hagen in diesem Sommer wieder in seinen beliebten Urlaubskorb gepackt hat. Mit insgesamt rund 200 Veranstaltungen und 40 Veranstaltern geht der Urlaubskorb dieses Jahr an den Start – und zwar in der Zeit vom 22. Juli bis 3. September 2013. Bunt und abwechslungsreich präsentiert sich dabei wieder das sechswöchige Ferien-Programm und lädt Jung und Alt zum Mitmachen ein: Workshops, Führungen, Wanderungen, Sportkurse, ein Beauty-Abend, Werks- und Studiobesichtigungen, jede Menge Kreativangebote und Exkursionen stehen auf dem Plan. Urlaubskorb für 2013 ist reich gepackt! weiterlesen

Zukunftsakademie NRW startet ihre Veranstaltungsreihe „ZAK Diskurs“

icon20136006002.png(19:45 Uhr) Hagen/Westf. – Die neugegründete Zukunftsakademie NRW mit Sitz in Bochum versteht sich als Forschungsstätte für zukunftsrelevante Themen sowie  zukunftsweisende kulturelle Strömungen. Im Rahmen einer Diskurs-Reihe, deren Auftaktveranstaltung am kommenden Montag, 1. Juli, von 16 bis 19.30 Uhr im Hagener Kunstquartier stattfinden wird, sollen Fragen zur Zukunft der Stadtgesellschaft im Fokus von Kunst, Interkultur und kultureller Bildung erörtert und diskutiert werden.  Zukunftsakademie NRW startet ihre Veranstaltungsreihe „ZAK Diskurs“ weiterlesen