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Phoenix trifft im Finale der Krombacher Challenge auf Avellino

Foto Quelle: Phoenix Hagen
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Hagen. Phoenix Hagen hat im Halbfinale der Krombacher Challenge am Samstag die BG Göttingen mit 99:82 (51:45) geschlagen. Damit sind die Feuervögel ins Finale am Sonntag um 17.30 Uhr gegen den italienischen Erstligisten Scandone Avellino eingezogen. 1.256 Zuschauer sahen in der Arena am Ischeland einen überzeugenden Auftritt der Hagener beim Vorbereitungsturnier. Im anderen Halbfinale hatte Avellino die Telekom Baskets Bonn mit 88:70 geschlagen.
Für Hagen starteten Brandon Jefferson, David Bell, Adam Hess, Ivan Elliott und Owen Klassen. Die ersten zwei Punkte der Partie gingen auf das Konto von Phoenix-Rückkehrer Hess. Die Gäste konnten sich zunächst leicht absetzen, weil sie aus der Distanz hochprozentig scorten. Knapp zwei Minuten vor Ende des ersten Viertels glich D.J. Covington zum 23:23 aus. Nach Viertelende stand es 29:26 für Phoenix. Im zweiten Viertel gelang Göttingen zweimal der Ausgleich, bevor die Feuervögel wieder in Führung gingen. Nach kurzem Führungswechsel lag Phoenix zur Pause mit 51:45 vorne.
Ihren Vorsprung konnten die Gastgeber im dritten Viertel ausbauen. Elliott brachte sein Team per Dreier zum 61:50 erstmals zweistellig in Führung. Göttingen kämpfte sich zwischenzeitlich auf sieben Punkte zurück. Doch Phoenix punktete weiter wie am Fließband, insbesondere durch Elliott und Covington. Mit 16 Punkten führten die Feuervögel zwischenzeitlich. Das dritte Viertel endete mit 81:69. Im letzten Spielabschnitt baute Hagen die Führung aus. Mit 99:82 gewann Phoenix am Ende und zog damit ins Finale am Sonntag um 17.30 Uhr gegen Scandone Avellino ein. Neuzugang D.J. Covington wurde Topscorer mit 23 Punkten und steuerte dazu sagenhafte 20 Rebounds bei.
Im ersten Halbfinale hatte Scandone Avellino aus der Serie A, der erste internationale Teilnehmer bei der Krombacher Challenge, die Telekom Baskets Bonn mit 88:70 geschlagen. Die Partie begann sehr ausgeglichen. Nach dem ersten Viertel führte Bonn mit 19:18. In die Pause gingen die Italiener nach einem Buzzerbeater-Dreier von Ex-Bonner Benas Veikalas mit einer knappen 39:37-Führung. Auch nach dem dritten Viertel hatte sich die Differenz beim Stand von 57:55 für Avellino nicht verändert. Im Schlussviertel gaben die Italiener noch einmal richtig Gas und zogen den Rheinländern davon. Am Ende gewannen sie deutlich mit 88:70 und sind damit Finalgegner von Phoenix Hagen.
Phoenix-Headcoach Ingo Freyer sagte nach dem Sieg: „Ich bin insgesamt zufrieden mit dem Sieg. Wir haben wesentlich konzentrierter gespielt als im letzten Viertel gegen Oostende und unsere Stärken mehr zur Geltung gebracht. Die Rebound-Überlegenheit war mitentscheidend. Nach der Pause haben wir defensiv umgestellt und dadurch auch die Göttinger Dreier kontrolliert. Niklas Geske war noch nicht bei vollen Kräften, deswegen hat er nicht so viel gespielt. Dafür ist Jonas Grof super eingesprungen.“

Die Halbfinals im Überblick:

Phoenix Hagen – BG Göttingen 99:82 (51:45)

Phoenix Hagen: Covington (23, 20 Reb.), Elliott (19/4), Mann (12/2), Bell (12/2), Hess (9/1), Jefferson (7/1, 8 Ass.), Grof (6), Klassen (6), Geske (5/1), Zahner-Gothen.

BG Göttingen: Perry (16/2, 7 Ass.), Minard (16/1), Boykin (12/2), Kamp (12/1), Schwarz (9/3), Alexander (7/1), Kulawick (5), Spohr (3), Onwuegbuzie (2), Livas, Hadenfeldt.

Telekom Baskets Bonn – Scandone Avellino 70:88 (37:39)

Telekom Baskets Bonn: Mädrich (16/1), Silas (10), White (10, 11 Reb.), McKinney (9/3), Koch (7/1, 7 Reb.), Clarke (7/1), Philmore (5/1),  Lawrence (3/1, 11 Ass.),  Mangold (3), Klimavicius.

Scandone Avellino: Green (23/4, 6 Ass.), Veikalas (16/1), Cervi (14), Leunen (10/2), Acker (9/1), Blums (6/2), Buva (6/2), Nunnally (2), Severini (2), Pini.

Zuschauer am Samstag: 1.256

Die Spiele am Sonntag, 27.09.:

15.00 Uhr, Spiel um Platz 3: Telekom Baskets Bonn – BG Göttingen
17.30 Uhr, Finale: Phoenix Hagen – Scandone Avellino

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Italienische Note bei der Krombacher Challenge

Foto Quelle: Phoenix Hagen
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Hagen. Erstmals hat die Krombacher Challenge internationales Flair: An der 2015er Auflage des Basketball-Vorbereitungsturniers, das am 26. und 27. September in der Hagener Arena am Ischeland stattfinden wird, nimmt der Erstligist S.S. Felice Scandone Avellino 1948 teil.
Das Team aus der 55.000-Einwohner-Stadt im italienischen Süden fordert am Samstag um 17.30 Uhr zum Turnierauftakt zunächst die Telekom Baskets Bonn heraus. Für die Bonner bedeutet das auch ein Wiedersehen mit Benas Veikalas. Der wurfgewaltige Litauer kehrte den Baskets im Sommer nach vier Jahren in der Beko BBL den Rücken und schloss sich Avellino an.

Der 32-Jährige ist nur einer von vielen erfahrenen Akteuren mit beeindruckender Vita im Aufgebot der Italiener. Die US-Amerikaner Taurean Green, Alex Acker und James Nunnally sammelten bereits NBA-Erfahrung. Mit Green und Acker verpflichtete Avellino, das 2007 den nationalen Pokal gewinnen konnte, den Backcourt des französischen Klubs Lyon-Villeurbanne. Hinzu gesellt sich der überaus routinierte Guard Janis Blums, der zuletzt für Panathinaikos Athen spielte und bei der Europameisterschaft zur Auswahl Lettlands gehörte.

Trainer Silvio Donato Barnaba kann neben Veikalas auf einen zweiten Spieler zurückgreifen, der im Vorjahr für ein Beko BBL-Team aufgelaufen ist. Der US-Center Maarten Leunen kam von ratiopharm ulm. Fünf Spieler, die 29 Jahre oder älter sind, sollen das Team mit ihrer Routine zu mehr als zu Platz 13 in der italienischen Serie A führen. Dort landete der im Jahre 1948 gegründete Klub in der Saison 2014/2015.

An zwei Tagen ermitteln die Erstliga-Teams aus Avellino, Bonn, Göttingen und Hagen den Sieger bei der Krombacher Challenge 2015. Los geht es am Samstag um 17.30 Uhr mit den beiden Halbfinals, bevor am Sonntag ab 15 Uhr die Platzierungsspiele warten. Tagestickets kosten zwischen 6 und 14 Euro (Sitzplatz Kategorie 1) und sind bei allen Phoenix-Vorverkaufsstellen, in der Geschäftsstelle von Phoenix Hagen an der Funckestraße 38/40 sowie online unter www.phoenix-hagen.de erhältlich.

Wichtige Vorverkaufsstellen im Hagener Stadtgebiet sind weiterhin die HagenINFO (Körnerstraße 27, 58095 Hagen) und der Wochenkurier (Körnerstraße 45, 58095 Hagen). Außerdem gibt es drei neue Vorverkaufsstellen: die Stadthalle Hagen (Wasserloses Tal 2, 58093 Hagen), den Westfalenpost-Leserladen (Hohenzollernstraße 3, 58095 Hagen) und die Westfalenhallen Dortmund (Strobelallee 45, Dortmund). Turniertickets für das komplette Basketball-Wochenende gibt es nur im Online-Shop und in der Geschäftsstelle zu Preisen zwischen 10 und 20 Euro.

Außerdem gilt: Gegen Vorlage der Eintrittskarte für die Krombacher Challenge gibt es Samstagabend im Feuervogel 2.0 auf dem Elbersgelände ein Krombacher Pils oder ein Biermixgetränk gratis!

Der Spielplan:

Halbfinale (26.09.2015)
17.30 Uhr: Telekom Baskets Bonn – Scandone Avellino
20.00 Uhr: Phoenix Hagen – BG Göttingen

Endrunde (27.09.2015)
15.00 Uhr: Spiel um Platz 3
17.30 Uhr: Finale

Belgischer Meister Oostende kommt nach Hagen

Foto: Phoenix Hagen
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Hagen. Phoenix Hagen eröffnet die heiße Phase der Saisonvorbereitung auf die am 3. Oktober beginnende Beko BBL-Saison. Bevor am Wochenende die Krombacher Challenge in eigener Halle wartet, kommt am Mittwoch um 19 Uhr der belgische Meister BC Telenet Oostende in die Arena am Ischeland.
Oostende ist ein überaus interessanter Gegner, der bereits 16 nationale Meisterschaften und 15 Pokalsiege erringen konnte. Der serbische Trainer Dario Gjergja will mit seiner Mannschaft nicht nur die nationalen Titel verteidigen, sondern auch international im neuen FIBA Europe Cup Akzente setzen.
Zum Gerüst der Mannschaft gehören die drei belgischen Nationalspieler Quentin Serron, Pierre-Antoine Gillet und Jean Salumu, die jüngst an der Europameisterschaft teilgenommen haben. Drei serbische Spieler, darunter der routinierte Point Guard Dusan Djordjevic, bilden ebenso den Stamm wie die US-Amerikaner Dominique Archie und Kyle Gibson, der von Virtus Rom kam.
Die belgisch-serbisch-amerikanische Mischung scheint gut zu harmonieren. Beim BasketsCup in Bonn hielt sich Oostende am letzten Wochenende prima und verlor im Halbfinale nur knapp mit 72:83 gegen den FC Bayern München. Im Spiel um Platz drei fegten die Belgier dann Gastgeber Telekom Baskets Bonn mit 84:60 vom Parkett. „Das ist eine sehr gute Mannschaft, die einfach Qualität hat und ihren Stil deshalb über 40 Minuten durchziehen kann“, sagt Phoenix-Coach Ingo Freyer.
Für seine eigene Mannschaft ist Oostende der wohl stärkste Gegner im bisherigen Verlauf der Vorbereitung. „Das ist normal. Man versucht eigentlich immer, die Gegner dem jeweiligen Trainingsstand anzupassen. Es wird interessant sein zu sehen, wie wir mit unserem Stil gegen eigenen Gegner dieser Qualität klarkommen.“ Verzichten muss Freyer am Mittwoch eventuell auf Aufbauspieler Niklas Geske: „Er ist umgeknickt. Es ist nicht weiter schlimm, aber Niklas muss ein paar Tage mit dem Training aussetzen.“
Eintrittskarten für das Spiel gegen Oostende kosten 5 Euro und sind ab 17.30 Uhr an der Abendkasse erhältlich.