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Staat zahlt teils ein Drittel der Heizungsanlage

Hagen – Fördermittel ausschöpfen und Energie sparen. Umweltfreundliches und sparsames Heizen wird günstiger, denn ab 1. April gibt es deutlich höhere Zuschüsse für die Nutzung erneuerbarer Energien. Die gestiegenen Sätze des Bundesamts für Ausfuhrkontrolle (BAFA) gelten für neue Holzpelletheizungen, Solarthermie-Anlagen und Wärmepumpen. „Wer dieses Förderprogramm klug nutzt und mit anderen kombiniert, bekommt in manchen Fällen 30 bis 40 Prozent der Kosten für seine Heizungsanlage erstattet“, sagt Andrea Blömer, Energieberaterin der Verbraucherzentrale in Hagen, Hohenzollernstr. 8. Ein Beispiel: Eine Eigenheimbesitzerin lässt zwölf Quadratmeter Solarkollektoren anbringen, die künftig rund ein Viertel der benötigten Wärme liefern. Da für dieses Viertel kein Brennstoff mehr benötigt wird, sinken die Verbrauchskosten. Außerdem lässt sie eine nahezu CO2-neutrale Holzpelletheizung mit Pufferspeicher einbauen. Zusammen zahlt sie dafür 30.000 Euro. Das BAFA gewährt ihr mehrere Zuschüsse in Höhe von insgesamt 6000 Euro. Aus dem Landesprogramm Progres-NRW erhält sie weitere 3580 Euro. Am Ende stehen 9580 Euro Förderung, also 32 Prozent der Kosten. Und den Ausbau ihres alten Ölkessels muss die Eigentümerin dank BAFA auch nur zu 90 Prozent bezahlen. „Gewusst, wie – so lautet die Devise bei den oft unübersichtlichen, aber lohnenden Förderprogrammen“, sagt Andrea Blömer. Das gelte auch für andere Bereiche wie Wärmedämmung oder Photovoltaik. Die Energieberaterin zeigt die einzelnen Schritte beim Vorgehen auf dem Weg zum Zuschuss oder Kredit auf.

Fördergeber finden  –  Bedingungen prüfen  –  Antrag rechtzeitig stellen  –  Zuschüsse richtig einkalkulieren:

Es gibt unterschiedliche Fördergeber, die alle unterschiedliche Bedingungen stellen, und unterschiedliche Fristen zur Bedingung machen. Passende Förderprogramme mit allen Chancen, Klauseln und Haken kennt die Energieberaterin der Verbraucherzentrale NRW. Beratungstermine zum Preis von 5,-€ gibt es über die Telefonnummer 02331-14259 bei der Verbraucherzentrale Hagen, Hohenzollernstr. 8,58095 Hagen

Abwasserwärme, das Öl der Kommunen

Verbraucher & Umwelt

Hagen – Lässt sich mit der Wärme aus dem Abwasserkanal vor der Haustür die eigene Heizungsanlage betreiben? Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) sagt ja und unterstützt dieses fortschrittliche und klimaschonende Verfahren mit einer extra erstellten Studie zum Abwasserwärmepotenzial im Hagener Kanalnetz. Abwasserwärme, das Öl der Kommunen weiterlesen

Hagener Wirtschaftsbetrieb gestaltet Energiewende aktiv mit

(15:02 Uhr) Hagen/Westf. – Auf dem großen Hof der Wirtschaftsbetriebe Hagen (WBH) an der Eilper Straße hält noch in diesem Jahr die Energiewende Einzug – und  zwar in Form einer Hackschnitzelheizung. Die Anlage der Firma Polzenith soll erstmals zum kommenden Herbst dafür sorgen, dass es in den Büros der Mitarbeiter warm ist und in den Waschräumen heißes Wasser fließt – und das wesentlich günstiger als bisher.   Hagener Wirtschaftsbetrieb gestaltet Energiewende aktiv mit weiterlesen