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Öffentliche Führung im Kunstquartier Hagen

Hagen – Die Ausstellung „Weltenbrand – Hagen 1914“ präsentiert der Hagener Fachbereich Kultur bis zum 10. August 2014 im Osthaus Museum Hagen – ein Gemeinschaftswerk vom Osthaus Museum, dem Hagener Stadtmuseum sowie dem Stadtarchiv und dem Karl Ernst Osthaus Archiv. Das Gezeigte stammt fast ausschließlich aus dem Eigenbesitz der Sammlungen beider Museen und Archive. Kunstwerke, Archivalien und … Öffentliche Führung im Kunstquartier Hagen weiterlesen

Öffentliche Führung im Riemerschmid – Haus und im Kunstquartier Hagen

Hagen – Die Ausstellung „Weltenbrand – Hagen 1914“ präsentiert der Hagener Fachbereich Kultur bis zum 10. August 2014 im Osthaus Museum Hagen – ein Gemeinschaftswerk vom Osthaus Museum, dem Hagener Stadtmuseum sowie dem Stadtarchiv und dem Karl Ernst Osthaus Archiv. Das Gezeigte stammt fast ausschließlich aus dem Eigenbesitz der Sammlungen beider Museen und Archive. Kunstwerke, Archivalien und historische Objekte stehen in der Ausstellung gleichrangig nebeneinander. Die Exponate erzählen vom Krieg 1914 bis 1918, aber auch von der Zeit davor und danach. Soldaten brachten Erinnerungsstücke in die Heimat. Künstler versuchten ihre Erlebnisse aufzuarbeiten.
Die Präsentation ermöglicht einen spannenden Rundgang durch die Kulturgeschichte der Stadt und ihrer Bürger – der öffentliche Raum mit zahlreichen Baudenkmälern und Geschichtsorten im Stadtgebiet sind in die Ausstellung mit einbezogen.
Der einstündige Rundgang durch die Ausstellung beginnt am kommenden Sonntag, den 22. Juni um 11:15 Uhr im Osthaus Museum am Museumsplatz 1 (Navi: Hochstraße 73) in Hagen. Zusätzlich zum regulären Eintrittspreis wird ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Öffentliche  Führung am Sonntag, den 22. Juni um 15:00 Uhr im Riemerschmid – Haus 

Ein eigenes kleines Haus mit Nutzgarten – um 1907 sollte das für die Hagener Textilarbeiter kein Traum bleiben müssen. Karl Ernst Osthaus holte 1905 die Teilnehmer einer Konferenz für „Arbeiterwohlfahrtseinrichtungen“ nach Hagen. In der Folge konnte er dem in München geborenen Künstler-Architekten Richard Riemerschmid einen Bauauftrag durch Elbers in Hagen verschaffen. Riemerschmid ist bis heute berühmt für Projekte wie die erste deutsche Gartenstadt in Hellerau bei Dresden. Ab 1907 begann er den Bau einer Anlage für Arbeiterwohnungen in Hagen, die sogenannte „Walddorf-Siedlung“. Nur elf Häuser konnten realisiert werden.
Bei der einstündigen öffentlichen Führung am kommenden Sonntag, den 22. Juni um 15:00 Uhr durch Haus Nr. 17 erhält man Einblick in die Lebenswelt der Arbeiter dieser Zeit.
Das Führungsentgelt in Höhe von 7 Euro wird zu Beginn der Führung vor Ort an der Walddorfstraße 17 erhoben. Interessierte sollten sich verbindlich telefonisch unter der Nummer  02331 207 2740 oder per Mail an kunstfuehrungen@stadt-hagen.de anmelden.  Die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt. Weitere Termine zur Besichtigung des Riemerschmid – Hauses werden voraussichtlich am Mittwoch, den 17. Juli, am Mittwoch den 17. August und am Sonntag, den 14. September angeboten.