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GMD Florian Ludwig übernimmt Professur an der Hochschule für Musik

portraet6Hagen – Der deutsche Dirigent Florian Ludwig hat einen Ruf als Professor für Dirigieren und Orchesterleitung an die Hochschule für Musik Detmold erhalten. Der Fünfundvierzigjährige tritt damit die Nachfolge des scheidenden Hochschulprofessors Karl-Heinz Bloemeke an, der im März diesen Jahres in den Ruhestand gegangen ist. Ludwig wird seine Arbeit mit Beginn des kommenden Sommersemesters aufnehmen. Seine Tätigkeit als amtierender Generalmusikdirektor des Theaters Hagen beabsichtigt er, in vollem Umfang weiter auszuüben. Prof. Dr. Thomas Grosse, Rektor der Hochschule für Musik Detmold, begrüßte die Entscheidung der Berufungskommission: „Wir sind froh, dass wir die Lücke mit der Berufung von Florian Ludwig so schnell schließen konnten.“Florian Ludwig ist seit 2008 Generalmusikdirektor des Theaters Hagen und des Philharmonischen Orchesters Hagen. Dort setzt er sich für ein breites Repertoire ein, das sowohl alle Epochen der klassischen Orchestermusik wie auch Crossover-Projekte verschiedenster Art einschließt. In Hagen machte Ludwig zuletzt mit einer Reihe von Neuentdeckungen, wie zuletzt der Oper „Vanessa“ von Samuel Barber, auf sich aufmerksam. Vor seiner Tätigkeit in Hagen war Florian Ludwig als Solorepetitor am Nationaltheater Mannheim sowie als erster Kapellmeister am Theater Bremen tätig. Florian Ludwig studierte an der Musikhochschule in München bei Hermann Michael und war Assistent namhafter Dirigenten wie Sir Colin Davis und Franz Welser-Möst. Gastdirigate führten ihn an die Wiener Volksoper, zum Gewandhausorchester Leipzig, dem Sinfonieorchester des MDR sowie der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Zahlreiche CD- und Rundfunkmitschnitte dokumentieren seine Tätigkeit. Bis zum Sommer 2008 hatte er an der Bremer Hochschule für Künste einen Lehrauftrag für Orchesterdirigieren inne.

Das 9. Sinfoniekonzert: Spielerisch

Markus Pawlik (Foto: theaterhagen)
Markus Pawlik (Foto: theaterhagen)

(14:45 Uhr) Hagen/Westf. – Ein verspieltes und bewegtes Konzertprogramm erwartet die Besucher des 9. Sinfoniekonzerts am 18. Juni 2013 in der Stadthalle Hagen. Gioachino Rossinis Ouvertüre zu seiner Oper „Die diebische Elster“ eröffnet das Konzert, in dem rasante Tempi und spielerische Virtuosität die Werke miteinander verbinden. Die Ouvertüre stellte Rossini erst am Tag der Uraufführung unter großem Zeitdruck fertig. Für die Komposition seines virtuosen 3. Klavierkonzerts, das der international erfolgreiche Pianist Markus Pawlik spielen wird, brauchte Sergei Prokofjew dagegen mehrere Jahre. In Felix Mendelssohns „Italienischer“, die das philharmonische orchesterhagen unter der Leitung von Markus Huber, dem Generalmusikdirektor des Theaters Pforzheim aufführen wird, bringen vor allem der erste und der letzte Satz große Spielfreude mit sich, die sich durch stürmische Ausbrüche sowie spritzige Themen und deren Leichtigkeit ergibt. Das 9. Sinfoniekonzert: Spielerisch weiterlesen