Schlagwort-Archive: Förderung

30 Jahre Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung

Die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung fördert nun schon seit 30 Jahren die Vielfalt des regionalen und überregionalen Kulturlebens. Ein schöner Anlass, dieses durch ein ganz außergewöhnliches Wochenendprogramm von Samstag, dem 24.11. bis Sonntag, dem 25.11.2018 an der Wetterstraße 60 in Herdecke zu feiern. 30 Jahre Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung weiterlesen

Neue Werkhütte in der AWO-Kita Lennetal

Werkhütte_Lennetal_GruppenbildViele Kinder werden heute von einem Termin zum nächsten gefahren oder sitzen bereits zu häufig vor dem Fernseher oder Handy, sodass sie sich kaum noch wirklich austoben können. In der AWO-Kita Lennetal werden die Kinder nun handwerklich, technisch und kreativ gefördert und gefordert. Neue Werkhütte in der AWO-Kita Lennetal weiterlesen

Breitband-Ausbau in Wetter bis 2018 beendet

Der Breitband-Ausbau durch die Telekom ist in Wetter in vollem Gange und soll bis Februar 2018 fristgerecht beendet sein. Der nächste Schritt zum schnelleren Internet in Wetter ist auch schon gemacht: Der EN-Kreis erhält von Bund und Land insgesamt 18 Millionen Euro Fördergelder für den Internet-Ausbau in ländlichen Gebieten.

Was diese Förderung jetzt nun konkret für Wetter bedeutet, erläuterte Ulrich Schilling, Breitbandbeauftragter des EN-Kreises, nun im wetterschen Rathaus im Rahmen eines Pressegespräches. In Wetter kommt ein Teil dieser Fördermittel dem Breitband-Ausbau in Albringhausen zugute.

Beantragt hatte der Kreis für den Ausbau im gesamten Kreisgebiet insgesamt fast 18 Millionen Euro Fördergelder. Davon wurden rund 50 Prozent aus dem Bundesförderprogramm bewilligt. Die anderen 50 Prozent steuert das Land Nordrhein-Westfalen aus dem Landesförderprogramm bei. Das Programm gibt den Kreisen und Kommunen die Möglichkeit, den Ausbau des schnellen Internets in unterversorgten Gebieten schnell und unbürokratisch umzusetzen.

Für Albringhausen nennt Schilling eine Summe von rund einer halben Million Euro (Tiefbau, Kabel, Verteilerkästen, Personal- und Planungskosten). „Von Richtung Wengern aus müsste ein Anbieter fünf Kilometer Kabel bis Albringhausen legen. Für gerade einmal 200 Hausanschlüsse. Das kann ein Anbieter in den für die Wirtschaftlichkeit zugrunde gelegten sieben Jahren nicht wieder hereinholen.“ Also greift hier für Albringhausen das Fördergeld. Ausgeschrieben wird die Bandbreite von 30Mbit im Download in Siedlungen und 50 Mbit in Gewerbegebieten.

„Wir brauchen dringend eine verbesserte Situation in ländlichen Gebieten“, erklärt Bürgermeister Frank Hasenberg. Er sieht „das schnelle Internet als Grundversorgung“ und zeigt sich erfreut, dass nach dem Ausbau der Telekom und dem anvisierten Ausbau in Albringhausen rund 95 Prozent der Haushalte mit einem Breitbandanschluss versorgt werden können.

Allerdings geht es mit dem Breitband-Ausbau noch nicht sofort los: die komplexe Erstellung der Ausschreibungen nimmt zwei bis drei Monate in Anspruch. Die europaweite Ausschreibung wird vermutlich im November veröffentlicht, die Angebote gehen bis Juni 2018 ein, so dass erste Aufträge im Herbst 2018 vergeben werden können. Die Zeit der Baumaßnahmen bis hin zum Abschluss des Projektes schätzt Breitbandbeauftragter Schilling auf Ende 2019.

Hagen sucht Pflegeeltern

Hagen. Um besonders kleinen Kindern die sichere Betreuung und Versorgung in einem überschaubaren Rahmen einer familiären Gemeinschaft sichern zu können, hat sich der Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen die Förderung und den Ausbau der Vollzeitpflege vorgenommen.

Pflegefamilien um 70 % erhöht

Lebten 2005 noch 120 Kinder in Hagener Pflegefamilien, so hat sich deren Anzahl bis heute um über 70 Prozent erhöht. In einem Netz von Bereitschaftspflegen, Vollzeitpflegefamilien und Sonderpflegestellen für besonders entwicklungsverzögerte Kinder werden in Hagen derzeit circa 210 Kinder und Jugendliche betreut.

Ursachen

Das Leben und die Erziehung der eigenen Kinder überfordern junge Eltern immer häufiger. Bundesweit wurden im Jahr 2011 28500 Kinder- und Jugendliche aus Gefahrensituationen in Obhut genommen. Das bedeutete eine Steigerung seit 2005 von knapp 50 Prozent. Damit diese Kinder und Jugendlichen Schutz finden, ihre Eltern wieder in die Lage versetzt werden ihre Erziehungsverantwortung zum Wohl des Kindes wahrzunehmen, unterstützt die Jugendhilfe durch frühe Hilfen, Erziehungsberatung, ambulante Unterstützung in der Versorgung und Erziehung. Ist das Kindeswohl durch diese Hilfen nicht ausreichend sicherzustellen, ist oft eine vorübergehende oder auch dauerhafte außerfamiliäre Unterbringung der Kinder- und Jugendlichen erforderlich.

Angebot

Die Familien, die diese Kinder aufnehmen, sind bereit, sich sozial zu engagieren und sehen in der Betreuung und Erziehung von Kindern eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Die Motivation zur Aufnahme reicht von dem Wunsch der Familiengründung bei ungewollter Kinderlosigkeit über verschiedene Aspekte der praktizierten Nächstenliebe bis hin zu einer humanistischen Verantwortung.

Allen gemeinsam ist die Freude am Umgang und dem Leben mit Kindern. Die Kinder auf dem Weg zu Selbstbewusstsein und Selbständigkeit zu begleiten. Ihnen Versorgung, Vertrauen und Sicherheit zu bieten, ist die Aufgabe der Pflegefamilie. Dabei muss es den Pflegeeltern gelingen eine vertrauensvolle Beziehung zum Kind aufzubauen und gleichzeitig die Beziehungen zu ihrer Herkunftsfamilie zu akzeptieren.

Pflegefamilien können diesen Kindern einen Schutzraum zur Erholung, Verarbeitung und Entspannung bieten und gleichzeitig für Eltern eine notwendig und geeignete Entlastung in Überforderungssituationen darstellen. In manchen Fällen werden die Pflegefamilien auch zu einem neuen Zuhause, in dem die Kinder neue, dauerhafte Bindungen und Beziehungen aufbauen können.

Das System von Bereitschafts-, Dauer- und Sonderpflege bietet Kindern und Eltern eine differenzierte Erziehungshilfe in einem überschaubaren familiären Rahmen. Getragen wird dieses System aber vor allem durch das hohe persönliche Engagement der Pflegeeltern, die den Kindern ihre Familie öffnen und ein Zuhause bieten. Für die Versorgung und Erziehung des Kindes erhalten die Pflegeeltern materielle Hilfen in Form von pauschaliertem Pflegegeld und laufenden und einmaligen Beihilfen.

Zusätzliche Stellen im Fachbereich

Damit die fachliche Vorbereitung und Begleitung auch weiterhin sichergestellt werden kann, wird das Team des Fachdienstes für Pflegekinder aktuell um zwei neue Stellen erweitert. Bei sozialpädagogischen Pflegestellen für besonders entwicklungsbeeinträchtigten Kindern und in der familiären Bereitschaftsbetreuung arbeitet die örtliche Jugendhilfe auch mit freien Trägern der Jugendhilfen zusammen.

Anforderungen an Pflegeeltern

Damit aber auch in Zukunft weiterhin genügend Pflegestellen zur Aufnahme eines Pflegekindes bereit stehen, sucht der Fachdienst für Pflegekinder laufend geeignete und engagierte Pflegeeltern. Diese sollten neben einer großen Portion Mut und Lebensfreunde vor allem Zeit und Freude am Leben mit Kindern mitbringen. Aufgeschlossenheit und Toleranz für andere Lebens- und Verhaltensweisen sowie die Bereitschaft zur offenen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe sind weitere hilfreiche und notwendige Voraussetzungen.

Kontakt

Interessierte Bürger und Familien können sich für weitere Informationen gerne an den Fachbereich Jugend und Soziales, Berliner Platz 22, 58089 Hagen, per E-Mail an jugendsoziales@stadt-hagen.de oder telefonisch an Frau Neumann unter 02331/207-4223 oder Herrn Steinhoff unter 02331/207-3674 wenden.

Festliche Präsentation des Aktionsplans

ENKreis150(14:02) Am Mittwoch, 22. Mai, ab 18 Uhr wird die Umsetzung einer Vision gefeiert: Im Rahmen einer Festveranstaltung im Stadtsaal, Kaiserstraße 120, präsentieren die Stadt Wetter (Ruhr), die Ev. Stiftung Volmarstein und das Frauenheim Wengern den kommunalen Aktionsplan „Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr)“. Festliche Präsentation des Aktionsplans weiterlesen