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In Hagen können Gewalttäter „aus dem Verkehr“ gezogen werden

vorort150(HL.) Der jugendliche Patrick aus Hagen ist bei der Polizei schon mehrfach aufgefallen. Erst gab es eine Dummheit in einem Supermarkt, als er erwischt wird reagiert er renitent gegen die Ordnungshüter. Später ist er in eine Schlägerei verwickelt, sein Gegenüber wird verletzt und muss im Krankenhaus behandelt werden. Einige Zeit darauf wirft er in der Schule einer Lehrerin einen Böller hinterher. Sie erleidet ein Knalltrauma und muß einige Zeit genesen. Schwer zu übersehen ist, dass Patrick ein besonderes Aggressionspotential in sich trägt. Aber trotzdem gilt er für die Ordnungsbehörden (noch) nicht zu den „ganz schlimmen Fingern“. Patrick könnte ab jetzt zu dem potentiellen Klientel gehören, das in einiger Zeit Besuch vom zuständigen Bezirksbeamten der Polizei Hagen bekommt. Der könnte ihm eine sogenannte „Gelbe Karte“, ein Verwarnungsschreiben, überbringen. Mit dem Überbringen dieses Schreibens steht fest: Sollte sich Patrick auch weiterhin nicht im Griff haben, dann könnte bei der nächsten Straftat die sogenannte „Rote Karte“ folgen. Und die bedeutet für Patrick, dass er von der Teilnahme am motorisierten Straßenverkehr ausgeschlossen werden kann. Fakt: Will er dann irgendwann einen Führerschein beantragen, kann ihm dieser verweigert werden, hat er bereits einen Führerschein, dann kann dieser von der Straßenverkehrsbehörde eingezogen werden. Es kann ihm zur Last gelegt werden, dass er chrakterlich nicht geeignet ist, ein Fahrzeug zu führen. Ab sofort ziehen Polizei und Stadt Hagen mit diesem Projekt „Gelbe Karte im Straßenverkehr“ an einem Strang.

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Auf beiden Seiten ist man sich sicher, dass dieser „Denkzettel“ mehr bewirkt als einige abzuleistende Sozialstunden oder eine Strafe auf Bewährung. Denn nicht am motorisierten Straßenverkehr teilzunehmen, keinen Führerschein zu besitzen, das tut weh. Die Zielgruppe sind junge Menschen zwischen 14 bis 25 Jahren und die Aktion ist eine Strategie des Landes NRW zur Verhinderung krimineller Karrieren, sie soll präventive Wirkung zeigen. Seitens der Polizei und der Stadt Hagen unterstreicht man, dass die „Gelbe Karte“ eine Prävention ist, Gefahren abzuwenden und keine Sanktion darstellt. Neben dem Denkzettel, über das eigene Verhalten gegenüber der Umwelt nachzudenken, sollen zudem Unfälle vermieden werden. Rund 7.000 Unfälle gibt es jährlich im Zuständigkeitsbereich der Hagener Polizei. Viele könnten allein daduch vermieden werden, wenn die Verkehrsteilnehmer Rücksicht aufeinander nehmen. Neben den offensichtlichen Gewaltdelikten wie Mord, Totschlag, Körperverletzung, Vergewaltigung, Raub, Landfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zählen auch Brandstiftung und Sachbeschädigungsdelikte, darunter fallen auch Graffitis und Tierquälerei, zu den relevanten Straftaten. Allein schon im Vorfeld, also bis zur jetzigen Umsetzung des Projekts „Gelbe Karte im Straßenverkehr“, konnte man schon ca. 60 junge Menschen im Zuständigkeitsbereich ausloten, die vielleicht eine solche „Gelbe Karte“ bekommen könnten. Mit der Einführung des Projekts bringt Hagen keine Neuheit auf dem Gebiet. Die Strategie des Landes NRW wird bereits von 12 anderen Städten umgesetzt, aus deren Erfahrungsschatz nun Hagen als Nachfolgerstadt schöpfen kann. Vielleicht ist in der nächsten umfassenden Hagener Kriminalitätsstatistik schon einiges über den Erfolg der Gelben Karte zu erfahren. Jedenfalls bleibt zu hoffen, dass dieses Mittel junge Menschen wie Patrick zum Nachdenken über ihr Tun und Handeln bewegt und sie wieder eine andere „Laufbahn“ einschlagen.

Polizeibericht am Mittwoch

(Foto: TV58.de)(10:35 Uhr)  DO: Erst nicht versichert, dann nicht versteuert +++ Wetter – Einbruch in Ruhrtalcenter +++ Wetter – Vermeindliche Spendensammler stehlen Geld aus Portemonnaie +++ Gevelsberg – Tickdiebstahl mit Zetteltrick +++ Ennepetal – Unfall verursacht und geflüchtet +++ HA: 64-Jährige angegriffen und verletzt +++ HA: Dreiste Ladendiebe +++ HA: Taschendiebin erwischt +++ Schwerte – Einbruch in Gaststätte – Sparkasten entwendet +++ DO: Aufenthalt von Dressur-Stute „Ricosa B“ ist ermittelt! +++  Polizeibericht am Mittwoch weiterlesen

Der Polizeibericht am Mittwoch

(Foto: TV58.de)+++ (13:30 Uhr) DO: Blitzmarathon IV „Brems Dich – rette Leben!“ +++ HA: Wohnungseinbruch in Altenhagen +++ HA: Trickbetrüger in Eilpe +++ HA: Pkw-Aufbruch +++ HA: Radfahrer schwer verletzt +++ Bundespolizei nimmt in fünf Fällen gesuchte Straftäter fest ++ DO: Wachsam auch in der Freizeit: Polizist stellt zwei Tatverdächtige nach Raub +++ Witten / Radfahrerin mit Hund zusammengestoßen +++ DO: Vorfahrt missachtet – die Bilanz sind zwei Verletzte +++ 1,34 Promille – Haftbefehl – drei verletzte Bundespolizisten nach Widerstand +++ Fahrausweisautomat massiv beschädigt – 5.000,- Euro Schaden – Bundespolizei bitte Zeugen um Hinweise +++ Wetter – Polizei stoppt Kleinkraftrad +++ DO: Polizeihund Knuth fängt Kioskeinbrecher +++ EC – Karte gestohlen – Wer kennt diese Tatverdächtigen? +++ Der Polizeibericht am Mittwoch weiterlesen

„Schergen Satans“ – 54-Jähriger beleidigt Bundespolizisten

icon20136006002.png(8:46 Uhr) Recklinghausen: Beamte beschlagnahmen Führerschein beim renitenten Recklinghäuser –  Gestern Nachmittag (03. Juni) wurden Beamte der Bundespolizei durch einen 54-jährigen Mann massiv beleidigt. Während einer Überprüfung stellte sich heraus, dass der Führerschein des Mannes, im Fahndungsbestand, zur Einziehung ausgeschrieben war. Gegen 15:50 Uhr bestreiften Bundespolizisten den Bahnhof  Recklinghausen. Aus einer Gruppe von mehreren Personen begann eine männliche Person damit die Beamten zu beleidigen, um so offensichtlich die Aufmerksamkeit der Anderen auf sich zu lenken. Unter anderem titulierte der Mann die Bundespolizisten als Dummköpfe und Schergen Satans. „Schergen Satans“ – 54-Jähriger beleidigt Bundespolizisten weiterlesen

DO: Ausgebüchst – Verfolgung – Teenie-Spritztour endet glimpflich

Dortmund150(12:26 Uhr) Ende einer Verfolgungsfahrt in Sackgasse – so hatte sich das der Fahrer eines Kleinwagens auch nicht vorgestellt, als er sich den Anhaltezeichen der Polizei gestern Abend, 16.05.2013, auf der Rauschenbuschstraße in Dortmund-Wickede widersetzte und flüchtete. DO: Ausgebüchst – Verfolgung – Teenie-Spritztour endet glimpflich weiterlesen