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Teilweise evakuiert! Brand in Siegener Krankenhaus

Siegen. Am Mittwochmorgen gegen 09.20 Uhr meldete die
Rettungsleitstelle der Polizeileitstelle einen Brand im Siegener
Jung-Stilling-Krankenhaus.

Das Feuer im Bereich des Flachdachs eines Krankenhausanbaus konnte
nach kürzester Zeit durch die eingesetzten Feuerwehrkräfte gelöscht
werden. Die Rauchbildung war so stark, dass auch das 4. OG des
Krankenhauses teilweise evakuiert werden musste.

Bei dem Geschehen wurden drei Personen in Form einer leichten
Rauchvergiftung verletzt und vier weitere Personen wurden noch nach
Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort von der leitenden
Notärztin untersucht.

Nach den bereits erfolgten Untersuchungen der Brandspezialisten
des Siegener Kriminalkommissariats 1 dürfte fahrlässige Brandstiftung
brandursächlich gewesen sein.

Die Polizei war mit rund 30 Einsatzkräften vor Ort im Einsatz.

Hemmschuh auf die Schiene gelegt

Foto Quelle: Bundespolizei
Foto Quelle: Bundespolizei

Dortmund/Düsseldorf  – Zu einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr kam es Freitagabend (03. Juli) auf der Bahnstecke Dortmund – Düsseldorf. Die
Eurobahn RE 3 (Zugnummer 89892) überfuhr ein auf die Schiene abgelegten Metallgegenstand. Weil der Zug nicht mehr fahrtüchtig war, mussten circa 90 Reisende aus dem Zug evakuiert werden. Die Bundespolizei bittet nun Zeugen um Hinweise.
Gegen 18:05 Uhr befuhr die Eurobahn RE 3 die Strecke vom
Dortmunder Hauptbahnhof in Richtung Düsseldorf. Im Bereich der
Heinrich-August-Schulte-Straße erkannte der Triebfahrzeugführer einen
Gegenstand auf den Schienen. Sofort leitete er eine Schnellbremsung,
aus einer Geschwindigkeit von circa 120 km/h ein. Trotz Bremsung
konnte ein Überrollen des Gegenstandes nicht verhindert werden. Das
Metallteil verkeilte sich daraufhin unter dem Triebfahrzeug und
beschädigte dies.
Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass Unbekannte einen
Hemmschuh (55 cm, 9 Kg) auf einen der beiden Schienenköpfe gelegt
hatten. Dieser keilähnliche Hemmschuh hat die Aufgabe, vornehmlich
bei Rangierarbeiten, Güterwagons abzubremsen. Bei einer entsprechend
hohen Geschwindigkeit hätte der Hemmschuh, unter Umständen, den Zug
entgleisen lassen können.
Auf Grund der Beschädigung am Zug, mussten circa 90 Reisenden aus
dem Zug evakuiert werden. Anschließend  wurden sie mit Bussen zum
Dortmunder Hauptbahnhof gefahren. Durch den Vorfall erlitt der
Triebfahrzeugführer einen Schock und musste zur Behandlung in ein
Krankenhaus eingeliefert werden.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen
gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Die Ermittlungen
dauern an.
In diesem Zusammenhang bittet die Bundespolizei um Zeugenhinweise.
Wer hat am Freitag den 03. Juli, im Zeitraum von 17:05 Uhr bis 18:05
Uhr,  im Bereich der Bahnstrecke an der
Heinrich-August-Schulte-Straße, an der dortigen Bushaltestelle, an
der Westfalia- und Königsbergstraße Personen beobachten können, die
sich dort aufhielten oder sich von den Bahnanlagen entfernten.
Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien
Servicenummer 0800 6 888 000  oder jede Polizeidienststelle entgegen.

Hintergrund:

Bei einer Hindernisbereitung handelte es sich regelmäßig um einen
gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr (§ 315 StGB). Dieser wird
mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 10 Jahren bestraft.

Neben der Gefährdung von unbeteiligten Reisenden, die durch eine
Schnellbremsung oder sogar durch ein mögliches Entgleisen verletzt
werden können, begeben sich die Tatverdächtigen selber in Gefahr.
Überfahrene Gegenstände werden zu lebensgefährlichen Geschossen,
welche die Verursacher und andere Personen im unmittelbaren Bereich
verletzten oder töten können!