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„Pflege – mein Ding“

20150511_Tag der PflegeHagen –  Diakonie wirbt am Tag der Pflege für „attraktiven Beruf“ mit „hoch qualifizierter Ausbildung“
„Das Image der Gesundheitsberufe in der Pflege, insbesondere in der Altenpflege, war schlecht“, ärgert sich Regina Mehring, Geschäftsführerin der Ev. Pflegedienste Mark-Ruhr, noch heute. Der Grund: Lange Zeit wurde die Pflege vom Gesetzgeber vernachlässigt. „Gute Pflege hat nun einmal ihren Preis.“ Mit Blick auf den Personalschlüssel gebe es nach wie vor keine ausreichende Finanzierung gebe.
Jürgen Kafczyk, Fachbereichsleiter der stationären Pflege der Diakonie Mark-Ruhr dazu: „Die Pflegekassen und die Sozialhilfeträger sind aufgefordert, die gestiegenen Bedarfe endlich anzuerkennen und mehr Personal zu finanzieren, das gilt besonders auch für die Behandlungspflege“, merkt Kafczyk an.
Die Diakonie Mark-Ruhr nutzt den Tag der Pflege (12. Mai) aber insbesondere auch, um deutlich zu machen, welch hohe Attraktivität und Qualität die Ausbildung in der Pflege hat. „Eine wichtige Voraussetzung für eine zukunftssichere Pflege ist, dass auch künftig genügend Menschen einen Beruf in der Pflege ausüben möchten, in fünf Jahren gibt es in Nordrhein-Westfalen immerhin 60.000 Schulabgänger weniger.“
Dabei stellen Regina Mehring und Jürgen Kafczyk die guten Leistungen der Pflegekräfte und die „gute Ausbildung“ in den Vordergrund. So ist die Tätigkeit der medizinischen Versorgung in der Pflege stark nachgefragt, weswegen die Ausbildung auch viel mehr Wert auf medizinisches Fachwissen legt. Auszubildende in der ambulanten Altenpflege werden beispielsweise auch durch eine praktische Tätigkeit auf den Intensivstationen der Krankenhäuser qualifiziert. Im Bereich der stationären Pflege wird zudem ein Fokus auf die Palliativpflege gelegt. Die Ausbildung sei daher insgesamt vielschichtiger und anspruchsvoller geworden. Die Folge ist später im Beruf ein hohes Maß an Abwechslung im Alltag. „Das garantieren wir durch das hohe Maß an Qualität und die enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis in unseren Einrichtungen.“
Allein die Diakonie Mark-Ruhr zählen in der ambulanten und stationären Pflege über 130 Auszubildende in ihren Reihen, „wir bilden gerne und aus Überzeugung aus und haben die Anzahl unserer Auszubildenden in den letzten Jahren auch deutlich gesteigert“, berichtet Jürgen Kafczyk, „qualifizierter Nachwuchs hat einen sehr hohen Stellenwert.“ Doch völlig entspannt ist die Diakonie Mark-Ruhr mit Blick auf den Ausbildungsmarkt für Pflegeberufe keineswegs. „Wir unternehmen große Kraftanstrengungen, um Auszubildende zu gewinnen. Noch haben wir keine Engpässe, aber wir müssen uns alle in einem sehr hohen Maß bemühen, damit dies so bleibt.“
Denn der viel zitierte demographische Wandel bezieht sich nicht nur auf die immer älter werdenden zu Pflegenden, sondern auch auf die immer älter werdenden Mitarbeitenden. „Unsere Stärke liegt hier in unserer Größe“, berichtet Jürgen Kafczyk, „gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden können wir Lösungen finden, die sowohl für unsere Beschäftigten als auch für unsere Bewohner optimal ist.“
Um für neue Mitarbeitende zu werben, nutzt die Diakonie Mark-Ruhr den Tag der Pflege als Aktionswoche. So sind alle Fahrzeuge der Ev. Pflegedienste mit einem großen Aufkleber versehen, in den 14 Altenheimen hängen entsprechende Plakate und die Mitarbeitenden tragen einen Aktions-PIN an ihrer Kleidung: „Pflege – mein Ding“, ist hierauf zu lesen. Ein Ausdruck von Zufriedenheit, den die Mitarbeitenden in der Pflege damit deutlich machen wollen! Apropos Zufriedenheit: die Diakonie Mark-Ruhr führt in ihren 14 Altenheimen aktuell eine Mitarbeiterbefragung zur Arbeitszufriedenheit durch.
Ob in der Ausbildung oder auch im Beruf, die Diakonie Mark-Ruhr kann mit einem attraktiven Tarifsystem überzeugen. „Wir haben beispielsweise ein höheres Lohnniveau als es der TVÖD bietet und bieten Zusatzzahlungen wie Jahressonderzahlungen, Zeitzuschläge oder eine betriebliche Altersvorsorge, die nicht jeder bieten kann. Auch die Ausbildung ist im Vergleich überdurchschnittlich gut vergütet. Aber das ist nicht das einzige, das in den Fokus gehört.“

Hilfe im „Pflege-Alltag“

Kurs für pflegende Angehörige in Hohenlimburg

Hagen/ Hohenlimburg: Für pflegende Angehörige ist es oft nicht leicht, sich mit den Herausforderungen im „Pflege-Alltag“ und im Paragraphendschungel der gesetzlichen Bestimmungen der Pflegeversicherung zurechtzufinden. Hilfe und Unterstützung bieten jetzt die Ev. Pflegedienste Mark-Ruhr mit einem Kurs für pflegende Angehörige in der Diakoniestation Hagen-Mitte I Hohenlimburg in Hohenlimburg an. An insgesamt neun Terminen, immer donnerstags von 15 bis 17 Uhr, werden verschiedene Themen und … Hilfe im „Pflege-Alltag“ weiterlesen

15 neue Azubis bei den Ev. Pflegediensten Mark-Ruhr

20141006_Neue Azubis am PflegeHagen – 15 neue Auszubildende konnten die Ev. Pflegedienste Mark-Ruhr jetzt zum Ausbildungsstart begrüßen, damit werden aktuell 57 junge Menschen bei der Diakonie Mark-Ruhr zu Pflegefachkräften in der ambulanten Pflege ausgebildet. Die dreijährige Ausbildung findet in den insgesamt 18 Diakoniestationen statt sowie … 15 neue Azubis bei den Ev. Pflegediensten Mark-Ruhr weiterlesen