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Führung durch die Ausstellung „An der Heimatfront“

 

SoldatHagen – Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg, dieser Krieg beeinflusste alle Lebensbereiche. Wie sich der Krieg in Westfalen auswirkte, erfährt man am Donnerstag, 29. Mai, um 15 Uhr bei der letzten öffentlichen Führung durch die Ausstellung „An der Heimatfront“ im Stadtmuseum Hagen. Die Ausstellung selbst ist noch bis zum 1. Juni im Stadtmuseum zu sehen. Zahlreiche Objekte und Fotos geben einen guten Einblick in das von den Kriegsereignissen geprägte Leben vor 100 Jahren. Gezeigt werden Hausrat, Ersatzstoffe, Kleidung, Spielzeug sowie Andenken, Tagebücher und Feldpostkarten als Zeugnisse persönlicher Erfahrungen und Empfindungen. Die anfänglich vielfach vorherrschende Kriegsbegeisterung wich schnell der Ernüchterung. Mangel, Not und Entbehrungen wurden für die Zivilbevölkerung während des Krieges zum ständigen Begleiter. Durch die Einberufung der wehrpflichtigen Männer zum Kriegsdienst … Führung durch die Ausstellung „An der Heimatfront“ weiterlesen

Ausstellungsführung im Stadtmuseum : An der Heimatfront 1914

 

Soldat

Hagen – Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg, dieser Krieg beeinflusste alle Lebensbereiche. Wie sich der Krieg in Westfalen auswirkte, erfährt man am Sonntag, 4. Mai, um 15 Uhr bei einer spannenden Führung durch die Ausstellung „An der Heimatfront“ im Stadtmuseum Hagen, Eilper Straße 71-75. Zahlreiche Objekte und Fotos geben einen guten Einblick in das von den Kriegsereignissen geprägte Leben vor 100 Jahren.Gezeigt werden Hausrat, Ersatzstoffe, Kleidung, Spielzeug sowie Andenken, Tagebücher und Feldpostkarten als Zeugnisse persönlicher Erfahrungen und Empfindungen. Die anfänglich vielfach vorherrschende Kriegsbegeisterung wich schnell der Ernüchterung. Mangel, Not und Entbehrungen wurden für die Zivilbevölkerung während des Krieges zum ständigen Begleiter. Durch die Einberufung der wehrpflichtigen Männer zum Kriegsdienst fehlten in vielen Familien die Ernährer. Gleichzeitig wurden die Familienstrukturen zerstört, die Kinder wuchsen ohne Väter auf. Mit Fortschreiten des Krieges verschlechterte sich die Versorgungslage der Bevölkerung drastisch. Besonders der „Steckrübenwinter“ 1916/17 führte zu Hunger und Elend. Viele Objekte in der Ausstellung zeigen, wie die Bevölkerung auf den Mangel reagierte, so zum Beispiel das Fahrradfragment, dessen Hinterrad mit kleinen Federn besetzt ist, da es kein Gummi für die Reifen gab. Die Führung durch die interessante Ausstellung gibt Auskunft über die Themenfelder Kriegsbegeisterung und Kriegsskepsis, Familienleben, Versorgungslage, Fürsorge, Arbeitswelt sowie Kriegsende und Kriegserinnerung.