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FarbRaumBilder

Foto Quelle: Dr. Carl Dörken Galerie
Foto Quelle: Dr. Carl Dörken Galerie

Herdecke. Friedhelm Falke | Eva Niemann: FarbRaumBilder. Die Dr. Carl Dörken Galerie der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung an der Wetterstraße 60 in Herdecke zeigt vom 26. September 2015 bis zum 31. Januar 2016 mit der Ausstellung ‚FarbRaumBilder‘ aktuelle Gemälde von Friedhelm Falke (Köln) und Eva Niemann (Berlin). Was Farben in der Malerei an räumlichen Eindrücken erzeugen können, ohne in eine gegenständliche Illusion zu verfallen, zeigt die Dr. Carl Dörken Galerie in ihrer neuen Ausstellung „FarbRaumBilder“ von Friedhelm Falke (Köln) und Eva Niemann (Berlin). Die Werkschau führt einen anregenden Dialog, der die verschiedenen Auffassungen der beiden Künstler über die Beziehungen von Farbe, Licht und Raum deutlich hervortreten lässt.
Beide Künstler entstammen der gleichen Generation und sie haben in nunmehr über zwei Jahrzehnten ein beachtliches Werk vorgelegt. Eva Niemann ist in Hagen geboren, hat im Osthaus-Museum ihre ersten beeindruckenden Erfahrungen mit der Kunst gemacht, um danach in Berlin an der Kunstakademie zu studieren und dort seitdem als Künstlerin aktiv zu sein. Friedhelm Falke stammt aus Niedersachsen (Verden), hat an der HBK in Braunschweig studiert und lebt seit vielen Jahren in Köln. Beide haben zahlreiche Auszeichnungen und Förderpreise erhalten, Falke u.a. das renommierte Villa Massimo-Stipendium (Rom). Eva Niemann hat mehrfach Gastprofessuren an Hochschulen (Berlin, Halle) speziell zum Thema Farbe und Farbmalerei wahrgenommen. Obwohl sie sich auf die ungegenständliche Farbmalerei konzentrieren, ist für beide Künstler auch die Realität ein wichtiger Impulsgeber. Für Falke sind es oft „beiläufige Beobachtungen“, etwa leere Räume, Licht- und Schattenreflexe an Wänden oder dunkle Garageneinfahrten, die ihn zur künstlerischen Arbeit anregen. Falkes Malerei lebt von dem Einsatz gegensätzlicher Elemente, die er auf einem lichten Grund in eine spannungsvoll ausgeglichene Komposition überführt. So stoßen harte geometrische schwarze Quadrate, Balken oder spitze Dreiecke auf weich-fließende buntfarbige transparente Flächenformen. Oder er schichtet aus transparenten grauen Balken ein „Mauerwerk“ auf, das aber nichts abgrenzt, sondern einen ungreifbaren grün-gelblichen Lichtraum freigibt. So entsteht der Eindruck eines Changierens zwischen undurchdringlicher Flächigkeit und heller farbräumlicher Tiefe. Bei Niemann ist es die farbräumliche Atmosphäre einer Stadt oder einer Region, die sich in ihrer Farbpalette wiederfinden kann. Bei Eva Niemann ist alles Farbe, wird alles aus der Farbe heraus entwickelt. Die zahlreichen übereinander gelagerten Farbschichtungen, die in ihrer lebendigen Vielfalt ins Chaos abdriften könnten, fängt Niemann durch großflächige Farbformationen auf, die sie mit breitem Pinsel ausführt. So entsteht eine fast monumental wirkende „Bildarchitektur“, die einen eigentümlichen, manchmal sogar unheimlichen Tiefeneindruck hinterlässt.
Dass das Thema „Raum“ kein nebensächliches Thema ist, belegt allein schon die Tatsache, dass Künstler seit langem die räumliche Dimension als wesentlichen Bestandteil der visuellen Darstellung behandeln. Die Faszination, die vom Räumlichen allgemein ausgeht, kann also kein Zufall sein. Sie verweist auf das urmenschliche Verlangen, den Raum, letztlich den Lebens- und Existenzraum, zur Orientierung und Fortbewegung zu durchschauen, um ihn nutzen zu können. Insofern ist es kein Wunder, dass das Räumliche nicht an der Grenze des Bildes endet, sondern im Bild seine Fortsetzung findet, oftmals in phantastischen virtuellen Dimensionen, wie es Falke und Niemann in ihren Bildern vorführen.

WARUM FARBE? – Künstlergespräch mit Andrea Behn und Susanne Stähli

•IMG_3421Herdecke – Bis zum 21.06.2015 zeigt die Galerie noch die Ausstellung FARBDINGE I FARBRÄUME mit zeitgenössischer Farbmalerei aus der Sammlung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung. Am Sonntag, dem 31. Mai 2015 um 11 Uhr gibt es in der Dr. Carl Dörken Galerie an der Wetterstraße 60 in Herdecke passend zur Ausstellung ein Künstlergespräch zum Thema ‚WARUM FARBE?‘. Dieser Frage wird Prof. Dr. Reinhold Happel, Kurator der Ausstellung „Farbdinge | Farbräume“ im Gespräch mit den Künstlerinnen Andrea Behn (Herdecke) und Susanne Stähli (Witten) nachgehen. Beide Künstlerinnen sind in der aktuellen Ausstellung internationaler Farbmalerei mit jeweils einem Werk aus der Sammlung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung vertreten. Dass die Malerei ohne Farbe kaum auskommt, wird wohl niemand weiter in Erstaunen versetzen. Wenn aber Künstler die Farbe selbst zum eigentlichen Gegenstand ihres Werkes erklären und nichts anderes zeigen und veranschaulichen wollen als Farbe, fordern sie den Betrachter dazu auf, seine gewohnte Wahrnehmungshaltung aufzugeben und sich neu auf das Phänomen Farbe einzulassen. Was aber führt Maler dazu, sich so radikal und ausschließlich auf die Farbe zu konzentrieren? Welche Erfahrungen und Fragestellungen verbergen sich darin? Die Dr. Carl Dörken Galerie lädt das Publikum im Anschluss auf interessante Gespräche dazu ein. Die regulären Öffnungszeiten der Galerie sind samstags von 14 – 17 Uhr und sonntags von 11 – 17 Uhr. Vor Konzerten im angrenzenden Werner Richard Saal hat die Galerie bis 18.30 Uhr geöffnet. Samstags und sonntags gibt es um 16 Uhr eine Führung, die im Eintrittspreis von 2,- Euro enthalten ist. Für Schüler und Studenten ist der Eintritt übrigens frei. Dr. Carl Dörken Galerie der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, Wetterstraße 60, 58313 Herdecke, http://www.doerken-stiftung.de.
Weitere Infos gibt es bei: Sabine Leßmöllmann-Putzer, Tel.: 02330/63 – 524, slessmoellmann-putzer@doerken.de

Eintauchen in die Welt der Farben

_IMG_3421Herdecke – Zum dritten Mal zeigt die Dr. Carl Dörken Galerie an der Wetterstraße 60 in Herdecke vom 14. März bis zum 21. Juni 2015 eine Werkauswahl aus der Sammlung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung mit zahlreichen bisher nicht ausgestellten Gemälden.  Mal ist es knallbunte Überwältigung oder dezente Harmonie, mal kühle Präzision oder heftige Emotionalität: seitdem Künstlerinnen und Künstler vor kaum mehr als 100 Jahren dazu übergegangen sind, die Ausdruckskraft der Farbe unabhängig von gegenständlichen Motiven zu entfalten, haben sie in immer neuen experimentellen Ansätzen der faszinierenden Welt der Farben nachgespürt. 26 zum Teil erstmals öffentlich gezeigte Werke aus der Stiftungssammlung repräsentieren die ganze Breite der Farbmalerei seit den späten 1950er Jahren bis in die Gegenwart. Vertreten sind neben Malerinnen und Malern aus Griechenland, Italien, London oder New York bzw. aus den deutschen Kunstmetropolen Berlin, Düsseldorf und Köln, auch Künstlerinnen und Künstler aus der Region.

Die abstrakt-expressive Kunst der späten 1950er/60er Jahre ist u.a. im Frühwerk der Herdecker Malerin Roswitha Lüder zu finden. Sie lässt mit einem eigenständigen subjektiv-expressiven Malduktus den Betrachter Zeuge werden an dem Entstehungsprozess gestalthafter Formen. Dagegen sucht im Jahr 2000 der italienische Maler Mario Moronti im klassischen Sinne des abstrakten Expressionismus mit großer impulsiv-spontaner Geste die ganze Dynamik der Moderne ins Bild zu holen. Der in London lebende Maler Klaus Becker entwickelt in einem 1964 entstandenen Gemälde aus dichtem Liniengewebe eine lebendig atmende Farbrhythmik. Dass die Bildfläche ein materialreiches Schlachtfeld sein kann, demonstriert Ende der 1950er Jahre der Athener Künstler Vlassis Caniaris, während der aus Hagen stammende Künstler Andreas Fasbender seine musikalische Energie direkt auf eine rohe Leinwand getrommelt hat („Trommelobjekt“, 1999).

Die Gegenposition zu dieser stark subjektiv bestimmten expressiven Malerei nimmt die konstruktive und konkrete Kunst mit ihrer präzisen Planung des Bildaufbaus ein.
Arend Fuhrmanns geometrische Komposition (1968) aus geschichteten verschiedenfarbigen Farbbalken erzeugt eine für das Auge schwer fassbare vibrierende Farbräumlichkeit.
Bei H.H. Zimmermann („Weißes Feld eingelassen“, 2002) kann man die präzise aus Farbflächen berechnete Ausgewogenheit der Gesamtkomposition erleben.

Ein großer Teil der ausgestellten Werke steht in der Nachfolge der sogen. Farbfeldmalerei der 1960er Jahre. Sie zeugen von dem Ziel der Künstler, die Möglichkeiten der Farbe im malerischen Prozess jeweils individuell zu erarbeiten und zu erproben. Andrea Behn oder Susanne Stähli, die beide in der Region leben und arbeiten, entwickeln in ihrer Malerei der 1990er Jahre aus einem jeweils ganz eigenständigen differenzierten Wechselspiel von hellen und dunklen Farbwerten eindrucksvolle Farbräume. Claudia Desgranges lässt in einem Werk von 2004 aus einem einfachen Prinzip horizontaler und vertikaler Strichlagen auf silbrig schimmerndem Aluminiumgrund Farbzonen und Farbmischungen von eigentümlich transparenter Leichtigkeit entstehen. Auch Kuno Gonschior demonstriert mit seiner pastosen Farbtupftechnik („O.T.“, 1988) den Einfluss der individuellen Farbbehandlung auf die Gesamtwirkung des Bildes. Geheimnisvolle Formgebilde in sphärischen Farbräumen schafft Jan Kolata, indem er in seinem 2014 entstandenen Gemälde mit bewegtem Duktus lasierende Farbtöne mehrfach übereinander legt.

Bei Sotirakis Charalambou, Thomas Emde, Raymund Kaiser, Markus Linnenbrink, Katinka Pilscheur oder Margareta Hesse spielt die Materialität der Farbe eine große Rolle. Geht man beispielsweise an dem aus noppenartiger Kunststofffarbe bestehenden „Farbflies“ (1995) von Thomas Emde vorbei, wechselt es seine Farbe. Bei Raymund Kaiser spiegelt sich der Realraum samt Betrachter in einem hochglänzenden Farblack, während partiell darüber gelegte stumpfe Farbmasse dieses Spiegelbild wieder zudeckt. Katinka Pilscheur, gebürtig aus Herdecke und seit vielen Jahren in Berlin tätig, liebt industrielle Materialien und macht einen grell glänzenden Motoradlack zum ästhetischen Ereignis („Aprila Flashy Yellow“, 2008). Bei Margareta Hesses „Translucide“ (2007) bilden transparente Materialien wie Schellack, Farblacke und Polyesterplatten die Ausgangsbasis, um einfache horizontal und vertikal strukturierte Streifenstrukturen in fast unwirkliche raumfarbliche Erscheinungen zu transformieren. Sotirakis Charalambou nimmt sich dagegen als Künstler zurück, damit Farbpigmente möglichst unbeeinflusst als färbender Staub die feinteilige Struktur einer wattige Papiermaterie erlebbar machen kann.
Jürgen Partenheimer entführt den Betrachter in eine widersprüchlich erscheinende phantastische Bildwelt, in der diffuse pinkfarbene Farbfelder, geometrische Flächenformen und zittrige spiralförmige Liniengebilde eine fragile Konstellation kaum benennbarer Räumlichkeit bilden („Metaphysischer Realismus“, 2000). Das flächendeckende pulsierende Schwarz im „Black Painting“ (1982) des New Yorker Künstlers Phil Sims kann in seiner Undurchdringlichkeit die Frage provozieren, was denn eigentlich ein Bild mit seinen Farben ausmacht und bewirken kann.

Dass die Form des Bildträgers die Farbwahrnehmung beeinflusst, kann an Raimer Jochims’ oder Elisabeth Varys Bildobjekten beobachtet werden. Jochims nimmt indirekt Bezug auf den expressionistischen Maler Cham Soutine („Erinnerung an Soutine“, 1997). Er tritt aber den Beweis an, dass allein schon die Kombination von Farbe und nichtgegenständlicher Bildform eine intensive Stimmung erzeugen kann. Vary bietet uns ein ästhetisches Spiel an, bei dem der Betrachter zu überlegen hat, ob er ihr zweiteiliges Farbobjekt als Malerei oder als Skulptur auffassen will.

Nach den Worten des US-amerikanischen Künstlers Donald Kuspit kann Farbe symbolische oder auch empirische Werte transportieren: symbolisch etwa im Sinne „menschlicher Emotionalität“ oder „unbewusster Erfahrungen“, empirisch im Sinne der materiellen Eigenwertigkeit der Farbe. Dazwischen sind alle möglichen Kombinationen denkbar.

Ausstellung „Farbdinge | Farbräume“

Ausstellungsdauer: Samstag 14. März – Sonntag 21. Juni 2015

Beteiligte KünstlerInnen: LUTZ BECKER, ANDREA BEHN, VLASSIS CANIARIS, SOTIRAKIS CHARALAMBOU, CLAUDIA DESGRANGES, MARGARETA HESSE, THOMAS EMDE, ANDREAS FASBENDER, AREND FUHRMANN, KUNO GONSCHIOR, RAIMER JOCHIMS, RAYMUND KAISER, JAN KOLATA, ROSWITHA LÜDER, ULRICH MOSKOPP, JÜRGEN PARTENHEIMER, KATINKA PILSCHEUR, PHIL SIMS, SUSANNE STÄHLI, ELISABETH VARY, MARTIN WEHMER, H.H. ZIMMERMANN

Eröffnung: Freitag, 13. März, 19.00 Uhr  –  Begrüßung: Dr. Jochen Plaßmann  –  Einführung: Prof. Dr. Reinhold Happel

Katalog  „Farbe als Farbe“  20,- Euro

Öffnungszeiten : Samstag: 14.00 – 17.00 Uhr, Sonntag: 11.00 – 17.00 Uhr,

vor Konzerten im Werner Richard Saal: bis 18.30 Uhr

Eintritt  –  Erwachsene: 2,- Euro / Schüler und Studenten: frei

Führungen:  Öffentliche Führungen sind im Eintritt enthalten
Samstag und Sonntag: 16.00 Uhr, Gruppenführungen nach Vereinbarung

Weitere Informationen unter: Tel. 02330/63524, Sabine Leßmöllmann-Putzer

http://www.doerken-stiftung.de/galerie
Dr. Carl Dörken Galerie, Wetterstrasse 60, 58313 Herdecke

‚Farbe vermuten‘ – Künstlergespräch mit Prof. Jan Kolata

RUNDGANG-2013_baege_51770Herdecke – Am Sonntag, dem 23. November 2014 lädt der Künstler Prof. Jan Kolata in die Dr. Carl Dörken Galerie an der Wetterstraße 60 in Herdecke ein.Um 11 Uhr findet bei freiem Eintritt ein informatives Künstlergespräch über seine Person und seine aktuelle Werkschau statt. Prof. Dr. Richard Hoppe-Sailer (Prof. Dr. für Kunstgeschichte an der Uni Bochum) gibt einen erweiterten Einblick in das allgemeine Schaffenswerk Kolatas. Die ausdrucksstarke Ausstellung ‚Farbe vermuten‘ mit Malerei von Jan Kolata ist an diesem Tag und … ‚Farbe vermuten‘ – Künstlergespräch mit Prof. Jan Kolata weiterlesen

Klang & Farbe – die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung lädt ein!

Herdecke – Erleben Sie mitten in der Woche etwas Besonderes. Bundesweit laden Stiftungen am Mittwoch, dem 1. Oktober 2014 die Öffentlichkeit ein, mehr über ihr gemeinnütziges Engagement zu erfahren und hinter die Kulissen zu blicken.Initiator des Aktionstages – mit seinen rund 3.900 Mitgliedern – ist der Bundesverband Deutscher Stiftungen. Ziel des europaweiten Aktionstages ist es, die Wertschätzung für gemeinnützige Stiftungen und stifterisches Engagement weiter zu steigern. Bunt und vielfältig ist das Stiftungswesen in Deutschland und auch das Wirken der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung in Herdecke. Unter dem Motto ‚Klang&Farbe‘ lädt die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung am Mittwoch, dem 01.10. zu einer Abendöffnung in die Dr. Carl Dörken Galerie an der Wetterstraße 60 ein. Erleben Sie mitten in der Woche etwas Besonderes: von 18 – 20 Uhr gibt es – in der dann bunt illuminierten Stiftung – eine Führung durch die aktuelle Ausstellung ‚Farbe vermuten – Malerei von Jan Kolata‘, sowie den Auftritt des ‚Lüneburger Silcher-Chor‘ mit Winfried Fechner, ehemaliger Intendant des WDR-Rundfunkorchesters. Der Chor präsentiert live das Stiftungs-Projekt ‚Zum freien Download: Neue Noten für Männerchöre‘. Er war in diesem Monat sogar zu Gast bei einer Festivität des Bundespräsidenten.


Hintergrundinfo: Zur Aufrechterhaltung traditioneller Männerchöre bietet die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung eine ungewöhnliche Hilfeleistung an: Neue Werke in unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden, die von der Stiftung speziell bei Komponisten in Auftrag gegeben wurden, werden Männerchören kostenlos zum Herunterladen auf der Stiftungsseite zur Verfügung gestellt. (http://www.doerken-stiftung.de/foerderung/chorkompositionen-als-gratisdownload.html)

Im Foyer bietet sich zum Ausklang ein Fingerfood-Buffet vor der bunten Info-Medienwand und Gesprächsaustausch über das allgemeine Wirken von Stiftungen an. Der Eintritt ist frei.

Dr. Carl Dörken Galerie der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, Wetterstraße 60, D-58313 Herdecke, http://www.doerken-stiftung.de/

 

Dr. Carl Dörken Galerie geht in die Sommerpause

ENKreis150Die Werke aus der Sammlung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung „von Farbe bis Farbe“ sind am Sonntag, dem 14. Juli 2013 zum letzten Mal in der Dr. Carl Dörken Galerie zu sehen. Dr. Carl Dörken Galerie geht in die Sommerpause weiterlesen

Lesung von David Wagner aus seinem Roman „Leben“

David Wagner (Foto: Susanne Schleyer)
David Wagner (Foto: Susanne Schleyer)

(10:30 Uhr) HerdeckeIm Frühjahr wurde David Wagner für seinen Roman Leben auf der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik ausgezeichnet. Nun wird er daraus am Donnerstag, dem 27.06.2013 in der Dr. Carl Dörken Galerie in der Wetterstraße 60 in Herdecke lesen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Buchhandlung Herdecke statt.

Über den Autor: David Wagner, geboren 1971, veröffentlichte 2000 seinen Debütroman «Meine nachtblaue Hose». Sein Roman «Vier Äpfel» stand auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2009. Der Autor wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Walter-Serner-Preis, der Dedalus-Preis für Neue Literatur und der Georg-K.-Glaser-Preis. 2013 erhielt David Wagner für «Leben» den Leipziger Literaturpreis. David Wagner lebt in Berlin. Nach der Lesung gibt es Gelegenheit zum Dialog mit dem Autor und die Möglichkeit, sich das Buch ‚Leben‘ signieren zu lassen.

Die aktuelle Jubiläumsausstellung in der Dr. Carl Dörken Galerie ‚Von Farbe bis Farbe‘ mit Werken u.a. von Becker, Gonschior, Piene und Wurmfeld lädt zur Besichtigung. Weitere Informationen finden Sie auf http://www.doerken-stiftung.de.